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Hallo an alle Elektroniker.
Ich mach mir so meine Gedanken über den Strom! Angenommen ich stehe Autark also ohne Stromanschluß. Ich habe in meinem Womo einen Sinus Gleichrichter 2000 Watt den man ja benutzt sagen wir mal für eine Kaffeemaschine aber diese Steckdose ist ja meistens in der Nähe des Gleichrichters oder man hat eine Steckdose im Innenraum wo man das zu betreibende Gerät dann hinschleppt oder eine Verlängerung legt. Was würde passieren wenn ich den 220 volt Strom der aus dem Gleichrichter kommt zum Beispiel in die Aussensteckdose vom Womo stecke,dann müssten doch alle Steckdosen im Innenraum mit 220 volt belegt sein . Natürlich Innen alles abgeschaltet wie Kühlschrank/Ladegerät und sonstige Geräte ,dann müsste ich doch meine Kaffeemaschine vom Küchenblock kurzfristig aus der normalen 220 Volt Steckdose betreiben können ,das alles natürlich nur für 2 Tassen Kaffee und nicht für Dauerbetrieb.Hat da einer Ahnung ob so was funktioniert ohne dass mir das Womo um die Ohren fliegt. Ich weis das ist mal wieder eine blöde Frage aber zerreist mich nicht. Klaus :denk:
Keine blöde Frage. Kannst du tatsächlich (meistens) so machen. ABER: Es gibt auch Billigwandler, die nicht galvanisch getrennt sind. Dann sollte man es nicht so machen! Geht zwar, ist aber nicht ganz VDE-gerecht. Geh zum Fachmann! Es gibt Wandler, bzw. spezielle Zusatzgeräte, die genau diese Umschaltung für dich machen. Das geht sogar soweit, dass der Wandler automatisch einspringt, wenn der Landstrom ausfällt und deine 220V Geräte und Steckdosen versorgt. Aber das solltest du von einem Fachmann einbauen lassen. Dazu braucht man nur ein kleines Relais --> Link
Außenstrom wird angeschlossen an A1,A2 und 14,24, außerdem wird dort auch die Leitung für die ELV, evtl. Zusatzladegeräte und den Kühlschrank abgegriffen. Wechselrichter wird angeschlossen an 12,22. Innenstrom wird abgegriffenan 11,21. Das Relais wird in eine Verteilerdose direkt neben dem Außenanschluß eingbaut. Kostenpunkt für alles zusammen, incl. Kabel, Kabelschuhen, Verteilerdose und Befestigungsmaterial ca. 25,- bis 30,- Euro. Arbeitszeitaufwand, je nach Lage, 2 bis 5 Stunden. Wenn der Außenstrom eingesteckt wird, wird automatisch der Wechselrichter weggeschaltet. Ein Kurzschluß ist nicht möglich, da beide Stromkreise galvanisch getrennt sind. Die Schaltzeiten sind so kurz, daß nicht mal der Computer (Desktop) beim Umschalten abschmiert. Ein weiterer Vorteil ist, daß man im Womo keine neuen 230V-Steckdosen braucht. Es geht auch noch viel einfacher und für den Laien sicherer.
Man schließt an die Landstromsteckdose nur den Kühlschrank, das Ladegerät und eine Steckdose in der Nähe des Wechselrichters an. Alles wie immer natürlich über den Sicherungs/ FI Kasten. Sämtliche Steckdosen im Wohnmobil laufen auf einen Schokostecker in der Nähe des Wechselrichters. Diesen Stecker stecke ich entweder in den Wechselrichter oder in die Landstromsteckdose. So ist es ausgeschlossen, dass der Wechselrichter Landstrom in seinen Ausgang bekommt. Wenn ich am Landstromhänge, kann ich immer noch selbst entscheiden, ob ich den Strom dierekt vom Land oder aus dem Wechselrichter beziehe. Ich kann sogar, während der Wechselrichter läuft, die Batterie nachladen. Diese Beschaltung würde ich einer Automatik immer vorziehen, da sie nicht kaputt gehen kann und Fehlbedienung ausgeschlossen ist. Ich brauche mich nicht um galvanische Trennung etc zu kümmern. Und es ist wohl auch die billigste Lösung. Kostet nur eine Steckdose und etwas Kabel. Kein Eingriff in den EBL erforderlich, keine Garantie relvanten Einbauten. Für solche sachen gibts bei Elekto Brandstötter eine eigene Umschaltbox,wenn du deinen WR bei der Aussensteckdose ansteckst, will sich deine Batterie übers Ladegerät selbst wieder laden,ausserdem ist die umschaltbox zeitlich verzögert sodas du übers Relais keinen Funken ziehen kannst und keine Rückspannung an den WR kommt. Du musst allerdings Dein Ladegerät vor die Box hängen. Egal wie ihr es macht, schraubt nicht selbst an 220V rum, wenn ihr euch da nicht 100% auskennt.
Muss ich Euch kraft Amtes so sagen nimm einfach sowas --> Link
und lass es von einem Elektriker einbauen, da Kühlschrank und Ladegerät nicht über den WR laufen sollten genau diese box meinte ich funktioniert bei mir perfekt Hallo Leute
Danke für die vielen guten Ratschläge jetzt weiß ich wenigsten dass es überhaupt geht.Da waren meine Stromgedanken doch nicht so schlecht. super DANKE tolles Forum Klaus :zustimm: Aber wirklich immer den HINWEIS - es handelt sich um 230V - beachten.
Ansonsten kann es Böse ausgehen.
diese Warnung ist so überflüssig wie ein Troll Es reicht. Hallo in die Runde, ich verweise mal auf einen alten Tread wo ich es mit einem Bild - Stromlaufplan beschrieben habe.
--> Link Als Update muss ich sagen es funktioniert jetzt bereits schon seit 7 Jahren :D Mir waren die Fertiglösungen damals zu teuer und ein Elektronikfreak bin ich auch nicht. Aaaaber, wie ein Schütz (Relaisschaltung) funktioniert war mir schon klar. Einfach gesagt, ein mit Spannung erregtes Relais schaltet Öffner und Schließer. Bei Schaltung wird maches abgeklemmt und manches eben aktiviert. Küli und Ladegerät werden deaktiviert und die Steckdosen im Womoinneren aktivirt. Bei der von mir beschriebenen Lösung ist standartmäßig der wechselrichter immer mit dem Bordnetz 230v Dosen verbunden und kann per separatem Taste eingeschaltet werden. Wird nun an der Außensteckdose Spannung angelegt, trennt der schütz den WR und schaltet die externe versorgung für das Bordnetz frei. Eigentlich ganz simpel. Solltest aber nur der geringste Zweifel an der Durchführung einer eigenen Installation besteht, auf jeden Fall einen Kumpel der sich mit der Materie auskennt mit dazu nehmen. Von mir aus auch ein "Fachmann" mal mit dem Vorhaben konfrontieren. Als Wechselrichter habe ich allerdings nur einen 400 Watt Sinuswechselrichter an Bord, der nebenbei auch noch den Laderegler für die Solarmodule beinhaltet, bin kein Kaffee extremist ;-) Gutes Gelingen und Stürmische aus dem Süden, Hobbit
Ach, und was ist daran (außer den Kosten) anders als das, was ich vorgeschlagen habe? Der Fraron-Kasten ist nichts weiter eine Verteilerdose in dem ein Relais sitzt, außer vielleicht, daß er weniger Leistung schalten kann als das von mir genannte Relais. Daß Kühlschrank und Ladegerät nicht über den WR laufen, ist durch meine oben beschriebene Schaltung gewährleistet. Lesen sollte man können. :D @Hobbit Du hast mit anderen Worten meine Lösung sehr schön umschrieben. 8) @Peter
Ja stimmt, aber eben schon 2006 :D Im Ernst, ich finde das die einfachste, günstigste, eleganteste und unkompliezierteste Lösung. Der Schütz ist bei mir direkt im Kleiderschrank neben dem Fi untergebracht, war ca, 3 Stunden Arbeit und funktioniert perfekt seit Jahren. Einziges Manko, wenn der Dicke am Außenstrom hängt ist der Schütz angezogen und brummt a bissel. Aber damit kann ich prima leben. Eigentlich sollte sowas zum Standart gehören und schon Werkseitig zumindest angeboten werden. Mal drüber nachdenken Ihr Womobauer :P Guats Nächtle @Hobbit:
Ersetz mal das Relais durch das von mir oben angegebene. Da brummt nichts mehr! :sleeping: Wenn sowas direkt ab Werk eingebaut wird, kann der Händler doch an den Zusatzpaketen nichts mehr verdienen. 8) Die meisten neuen Womos haben ja nicht mal ne Absaugung an der Toilette! Damit auch ich das verstehe:
hr redet hier über eine Sache, die ein Wechselrichter mit "Netzvorrangschaltung" schon "werkseitig" kann, oder? Hallo Ralf,
nein, ich dachte eher daran, das die Schaltung schon Werkseitig in der Womo Bordelektrik integriert ist und man dann einen wechselrichter seiner Wahl nur noch anklemmen muss. So hätte ich das gedacht. So ähnlich wie wenn im Prospekt von "Radiovorbereitung" geschrieben wird. Hobbit In jedem Womo sollte serienmäßig so etwas --> Link eingebaut und neben diesem Kasten ein Stecker zum Anschluß an einen Wechselrichter vorbereitet sein. Natürlich müßte die Verkabelung entsprechend sein. Kühlschrank und ELV werden nicht umgeschaltet, sondern nur die 230V Innensteckdosen. Genau das, nur nicht als fertiges Teil, weil zu teuer, habe ich oben beschrieben.
Das wären aber je Womo Mehrkosten von ca. 40,-€. Wenn ich also im Jahr 10.000 Wohnmobile baue und sowas serienmäßig einbaue, mache ich 400.000,-€ weniger Gewinn. Wenn ich dazu noch serienmäßig einen SOG einbaue, mache ich 1,5 Mio weniger Gewinn. 8) Das allein reicht nicht. Ein ordentlicher Wechselrichter hat die Vorrangschaltung schon eingebaut.Am besten wie bei einer USV (unterbrechungsfreie Strom-Versorgung).
Ansonsten muss, wie bei uns, die gesamte Womo 230V-Beschaltung geändert werden. Netz/Gen.-Strom gehen nach LS u. FI zu EVS/LG u. Küli, Steckdosen gesamt dann über WR. Ist neben der Beschaltung mit Strippenziehen verbunden. Wenn ihr meint, dass das werksmässig schon installiert sein soll, gebe ich euch recht. Aber das will die Industrie nicht!! Die Parole heisst nach wie vor in der Womo-Literatur : im Innenraum weg vom gefährlichen Haushaltsstrom zur ungefährlichen Kleinspannung. Richi Ich habe das in meinem Trailer folgendermaßen installieren lassen:
Außensteckdose über FI und zwei Sicherungsautomaten. Daran angeschlossen Kühlschrank, Heizung (Alde) und zwei Steckdosen in der Elektrikzentrale. An die Steckdosen wird das Ladegerät für die Batterie und, wenn Landstrom vorhanden, über einen Stecker, die 230V-Steckdosen des Trailers angeschlossen. Den Stecker, dessen Kabel wiederrum über Sicherungsautomaten und FI-Schalter läuft, kann ich per Hand umstecken in ein 2000W Wechselrichter. Somit ist sichergestellt, dass auch der vom Wechselrichter eingespeiste Strom über einen extra Sicherungskasten läuft. Der Stauraum, in dem sich die gesammte Elektrik befindet ist von einem geerdeten Drahtnetz umgeben, mit F30-Platten ausgekleidet und mit einem Rauchmelder ausgestattet. Darf ich nochmal die Aufmerksamkeit auf den, oder besser gesagt die FI-Schalter lenken. Nach meinem Verständnis benötigt man zwei FI-Schalter: einen in dem Strang für die 230V Bordsteckdosen und einen in dem Strang für Kühlschrank und Ladegerät. Denn wenn ich mir die Schaltung von Hobbit ansehe, ist der Strang für Kühli und Ladegerät weder gegen Überstrom noch gegen Fehlerstrom gesichert.
Oder sehe ich das falsch? krischan Danke für die Erklärung. Hallo bernierapido, auf ähnliche manuelle Weise habe ich schon einen WR abgefackelt (400€).
Gewaltiger Knall, viel Rauch u. penetranter Gestank. Bei mir gibt`s nur noch narrensichere, selbsttätige Schaltungen oder laute Warnung. Letzte war die Hupe bei Zündung an u. steckendem Netzanschluss. Relais u. Piezohupe v. Conrad in Vesperdose eingebaut (beste Tupper, so Mama, als sie sich bei mir beschwerte, aber da war das Loch schon drin!), ca. 25 €. Richi @Krischan
Ja da gebe ich dir recht, ist jetzt natürlich ne faule Ausrede, aber mein Küli läuft zu 100% auf Gas, weil er da einfach am besten kühlt. Beim Ladegerät könnte ich nochmal nachbessern und dann auch den Küli mit einschleifen, OK. Dachte mir schon, das mir da einer draufkommt :D Danke für den Tip Hobbit
Das kann ich nicht verstehen. Die Installation ist von einem Elektromeister beim Hersteller gemacht worden. Beide Stränge sind über FI-Schalter und je 2 Sicherungsautomaten abgesichert. Der Konverter ist geerdet und ich kann ihn nur über einen elektronischen Schalter am Bedientableau anschalten. Selbst wenn ein Gerät eingeschaltet am Netz hängt, geht der Wechselrichter nicht an, wenn ich den 230V Stecker einstecke.
Bei mir sind 2 FI-Schalter und 4 Sicherungsautomaten eingebaut. Mann is des alle kompliziert !
Ich mach mir jetzt einfach einen Eurostecker für die Außensteckdose und steck meinen Wechselrichter dort hinein.Wenn ich dann Landstrom einstecken will und der Stecker vom Wechselrichter steckt noch drinnen dann muss ich ihn ja rausziehen und komme erst garnicht in versuchung beide gleichzeitig einzustecken ! Klaus :haendereib:
Na dann viel Spaß mit dem Perpetoomobile, das sich via Wechselrichter dann versucht selbst zu laden :roll: Nene, sorry so einfach funktioniert das nicht. Du musst den Kühli und das Ladegerät aus dem Stromkreis des Wechselrichters ausschließen!!! Das ist ja grad der Witz dabei. Es geht ja nicht nur darum die Spannungsquelle sicher umzuschalten. Andi ja Andy das ist klar Ladegerät und Küli sind dabei ausgeschaltet sonst dreht sich mein Womo ja im Kreis :lol:
Da meine Aussensteckdose genau neben der Stauklappe sitz wo das Ladegerät und der Wechselrichter drin ist ,ist das mit dem umstecken und umschalten eine einfache Sache .Ist ja auch nur mal für eine Tasse Kaffee und so wie ich mich kenne wird das eh nicht so oft passieren weil wir meistens unter Landstrom sehen ! Klaus |
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