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tiffy581 hat geschrieben:Hallo Raidy,vielen Dank für den Tipp. Ich werde jetzt mal neu verkabeln...vielleicht kommt da ja mehr an als nur 8-13A. Joachim
:eek: Was?? 6 * 190Wp, da musst du deutlischt mehr haben.
Ich fürchte, dass das kein MPPT-Regler ist und du sehr viel verlierst. Das wären dann ohne MPPT im bestfall 5,27A * 6 = 31A theoretisch, was praktische 25A sein könnten. Die 25A mittels MPPT auf 24V gewandelt wären dann 36V/24V * 25A = 37,5A auf 12V gewandelt sogar ~75A. Wie hast du denn momentan die Zellen angeschlossen? Welche Kabelquerschnitte verwendest du? Selbst bei meinen "nur" 630Wp kam ich ja vorgestern (fast Sonne, aber leichter Schleiher) auf 27,5A. Da stimmt was nicht.
raidy hat geschrieben:Ich fürchte, dass das kein MPPT-Regler ist und du sehr viel verlierst. Das wären dann ohne MPPT im bestfall 5,27A * 6 = 31A theoretisch, was praktische 25A sein könnten. Die 25A mittels MPPT auf 24V gewandelt wären dann 36V/24V * 25A = 37,5A auf 12V gewandelt sogar ~75A.
Hi, Raidy hallo Schnatterente... das dachte ich mir schon, im Moment sind die Panels jeweil 2 Paralell und dann diese 3 Blocks in Reihe geschaltet. 8-12A sind es im Moment (Stand Gestern). Der Regler zeigt auch auf dem Display den MPPT Status an. Der Kabelquerschnitt beträgt durchgängig 10mm² . Ich werde morgen mal den Laptop an den Regler hängen und eine Auswertung fahren. Anschließend werde ich die Zellen mal komplett Parallel anschließen. Die Auswertung werde ich dann Euch posten.
Da schreibst du auch was von einem Mppt-Regler :-) Steht das auch auf dem Regler?
125V verträgt der Regler am Eingang, das sollte passen. Ich würde mal bei jeden einzeln in Serie geschalteten Kreis die Leerlaufspannung messen, da stimmt was größeres nicht.
Anzeige vom Forum
tiffy581 am 09 Okt 2013 11:18:58
schnatterente hat geschrieben:Habe gerade nochmal gesucht: --> Link Da schreibst du auch was von einem Mppt-Regler :-) Steht das auch auf dem Regler? 125V verträgt der Regler am Eingang, das sollte passen. Ich würde mal bei jeden einzeln in Serie geschalteten Kreis die Leerlaufspannung messen, da stimmt was größeres nicht.
Ja, auf dem Regler steht MPPT und die Regler-Software zeigt es auch an.... Die Leerlaufspannung messe ich doch, indem ich an jedem Panel mal das Voltmeter ( + - )dran halte ?? Oder ?? Vieleicht sind ja auch Panels defekt..oder irgendwie eine Kabelverbindung... grr ...
Gast am 09 Okt 2013 11:35:15
Verkleben einer flexiblen Solarzelle
Vorwort: So habe ich es gemacht und dies schon öfters. Andere machen es vielleicht anders. Wenn es einer falsch findet, soll er es einfach nicht so machen. Meine Erfahrungen sind gut, so dass ICH es für richtig empfinde. Ich schreibe dies, weil man es halt nie allen recht machen kann. Einzig mit dem Sika 521 UV habe ich noch keine Langzeiterfahrung. Manche schwören auf Dekalin, andere auch wieder was anders. Da Sika 521 UV lässt sich sehr angenehm verarbeiten und ist relativ weich und geschmeidig.
0) Es muss mind. 15 Grad und sollte nicht über 25 Grad haben. Modul und Dach sollten die gleiche Temperatur haben. Daher empfiehlt es sich vor der Verklebung, wenn man das Modul 5 Minuten aus Dach legt und dann erst verklebt!
1) Zellen auspacken und hinten und vorne die dünnen Schutzfolien abziehen.
2) Mittels Isolierband (Kein Tesa, zu "hart") einen 3-5mm Rand abkleben. ich empfehle ausdrücklich, auch die Anschlussdose neu zu verkleben. Hier pfuschen die Hersteller immer gerne.
3) Das Dach reinigen. Dann nochmals mit Spiritus nachwaschen und mit einem Baumwolllumpen gut abreiben.
4) Die Zelle auflegen und um die Zelle wieder mittels Isolierband in ca. 5-10mm Abstand zur Zelle rundum einen Streifen kleben.
5) Die Zelle wieder wegnehmen und die äußeren 5cm mit Aceton reinigen. Dies kann u.U. den Lack minimal angreifen, aber es muss eben 100% sauber und fettfrei sein.
6) Jetzt ca. 1cm innerhalb des Modulrandes eine max. Erbsendicke Wurst Sikaflex 521 UV (nicht streiten, du darfst auch was anders nehmen) aufbringen. Es darf in der Rundwurst KEINE Lücken haben. In der Mitte auch noch einen Klebepunkt machen.
7) Nun das Modul auflegen und 3-5 mal je 1cm nach links/rechts/hoch/runter schieben und dabei leicht drücken. So verteilt sich das Sika gut auf der Zellenunterseite. Nun zentrieren und mittels Baumwolltuch am Rand rundherum gut andrücken. Auch in der Mitte kurz andrücken. Mit dem andrücken aber auch nicht übertreiben, die Klebeschicht soll ja nicht aus 1/10mm zerdrückt werden.
8 ) Zwischen innerem und äußerem Isolierband nochmals eine Sikawurst legen und dann mit dem Finger einmal gewaltsam im Kreise fahren, damit das Sika sich gut mit dem Dach verbindet. Dann nochmals zart schön verstreichen, so dass es eine schöne Fläche zwischen Dach und Modul bildet. Dabei Übermengen immer wieder vom Finger in ein Zewa abstreifen und immer und immer die Finger reinigen. Sieht es halbwegs gut aus, dann Spüliwasser (1:4) aufsprühen, auch auf den Finger sprühen und einmal mit Gefühl schön glatt streichen. Das sollte dann so aussehen: Ich habe hier bewusst mit der Sika-Menge übertrieben um euch deutlicher zeigen zu können, wie es aussieht.
9) Das Isolierband nach OBEN leicht AUSSEN abziehen. Aufpassen, dass es nicht am Modul oder Dach Flecken hinterlässt. Wenn ihr es richtig gemacht habt, sollte es so aussehen: (An der Dose ist noch das Isolierband dran. Das gehört natürlich aucch weg).
Wenn ihr es perfekt gemacht habt, sollten die Kanten so aussehen:
10) Mit Baumwolltuch und Spiritus mögliche Flecken und Schleier des Sika entfernen. Dabei aber auf der Oberfläche des Moduls keine Spirituspfützen machen! Sofort trocken nachreiben, damit kein Spiritus mehr auf der Oberfläche ist. KEINE Sikafugen mit dem Spiritus berühren.
11) Nun werden manche staunen, aber so mache ich dies seit Jahren. Mit einem Schlauch in Brausestellung (kein Druck!!) oder Gießkanne mit Brause das Spüli sofort und ausgiebig weg spülen. Keine Angst, das macht dem Sika nichts. Im Gegenteil. Sika härtet unter Luftfeuchtigkeit, womit die Dusche sogar zu einer schnelleren Hautbildung führt. Aber eben auch nicht unter Druck spülen.
12) Aufräumen und warten. Ihr solltet das Fahrzeug mind. 2-3 Tage nicht fahren, damit das Sika durchhärten kann.
Tipp: Immer sehr viele alte Baumwolllumpen und Spiritus parat halten, damit ihr Finger und Hände immer sauber habt.
Schreibfehler lasse ich drin. Viel Spaß
Raidy (Boah, diese Schreiberei ist Arbeit)
klausevert am 09 Okt 2013 11:44:24
super gemacht
Ich nehme für Verklebungen auch immer SIKA, Dekalin brauche ich dort, wo es dicht werden soll und es später wieder lösbar sein muss.
Gast am 09 Okt 2013 21:29:23
Super, vielen dank für die anleitung, so werd ichs auch machen :ja:
Kannst du uns evt. noch die verwendeten module und sonstigen komponenten nennen und deren herkunft und preis?
Danke
mv4 am 09 Okt 2013 22:23:29
Georg,...ich hoffe mal das die Eingepressten Ösen nicht anfangen zu rosten...ich habe erst kürzlich module gesehen da haben die ösen angefangen zu rosten...waren zwar sicher nicht die selben module wie du sie hast (denk ich mal).. jedenfalls war ich bis dahin der meinung die Ösen wären aus edelstahl...pustekuchen.
Gast am 09 Okt 2013 22:31:53
ät Raidy - Ich muss mich da anschließen - grosses Kompliment -
Moderation durch haballes:Worte, die unseren Forenfrieden gefährden entfernt.
sondern andere informieren und helfen. So soll es sein !
Genau dafür ist ein Forum da und
Moderation durch haballes:verletzenden Text entfernt
Ich sage für Deine Beiträge - Danke !
Gast am 09 Okt 2013 22:57:50
mv4 hat geschrieben:Georg,...ich hoffe mal das die Eingepressten Ösen nicht anfangen zu rosten...ich habe erst kürzlich module gesehen da haben die ösen angefangen zu rosten...waren zwar sicher nicht die selben module wie du sie hast (denk ich mal).. jedenfalls war ich bis dahin der meinung die Ösen wären aus edelstahl...pustekuchen.
Ich glaube nicht, dass die Ösen dauerhaft rostfrei sind. Und weil ich das nicht glaube, habe ich sie in Sika "ertränkt" :lach: und mit einer Kappe versehen.
Gast am 09 Okt 2013 22:59:00
Selbstgeformte Kappe aus Sika ?
Gast am 09 Okt 2013 23:25:50
UlrichS: Nein Fertigkappe von Hornbach, Möbelkappen
conny7 hat geschrieben:Super, vielen dank für die anleitung, so werd ichs auch machen :ja: Kannst du uns evt. noch die verwendeten module und sonstigen komponenten nennen und deren herkunft und preis? Danke
Das meiste steht schon hier im Thread. Hier nochmals dir Turbo-Kurzversion:
Dachdesign (Länge/Breite/Watt-Peak): Moduldaten: (Quelle der Grafik: lesun.com) Modulpreise und Quelle: Link zum eBay Artikel Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W = = 3*250€ + 2*200€ + 2*140€ + 165€ + 82€ = 630Wp für 1677€ Kabelquerscnhitt: Alle hinteren Zellen parallel auf 10mm², die vorderen seriell (56V MPP) auf 4mm² (leider, war schon so verlegt, ist aber für 6A ausreichend). MPPT-Regler: 2 Stück 30A Link zum eBay Artikel a 145€ Sicherungskasten: Link zum eBay Artikel 12€ Masseverteiler: Link zum eBay Artikel 7€ und eben noch 10mm² hochflexibel und 25mm² flexibel 99,99% Cu. und diverse Lötosen, Kabelschuhe, 3*sikaflex 521 UV.... ~80€ So, jetzt darfst du mal für uns zusammen rechnen, was alles zusammen gekostet hat. :lach: O.K., ich mache es: Zellen__________________1677€ MPPT-Regler_____________290€ Sicherungskasten__________12€ Masseverteiler_____________7€ Sika, Kabel_______________80€ Vergessenes______________50€ Summe:_______________2116€ Ich denke, so günstig bekommt man selten 630Wp Flachmodule aufs Dach. :ja:
Noch ein abschließendes Bild und das Projekt ist fertig: (links kam noch ein 30cm Kabelkanal bei der ersten Zelle hinzu, damit das Kabel nocht so frei liegt. Fehlt noch auf Bild)
sternleinzähler am 10 Okt 2013 00:51:02
an Georg (Raidy)
hast du die Steckverbinder (Anschluss) noch extra abgedichtet?
Gast am 10 Okt 2013 00:51:21
Top, mehr braucht man nicht, danke für deine mühe!!!!
[Quote="raidy"]Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W ....... = 630Wp [quote] Also ich komm auf 640wp, aber was solls :lach:
Gast am 10 Okt 2013 01:03:40
Top, mehr braucht man nicht, danke für deine mühe!!!!
raidy hat geschrieben:Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W ....... = 630Wp
Also ich komm auf 640wp, aber was solls
Gast am 10 Okt 2013 07:42:40
sternleinzähler hat geschrieben:an Georg (Raidy)hast du die Steckverbinder (Anschluss) noch extra abgedichtet?
Nein, das sind Schraubverbinder mit Dichtung.
conny7 hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W ....... = 630Wp
Also ich komm auf 640wp, aber was solls
Jetzt wo du es sagst. Boah, nochmals 10W mehr. :lach:
sternleinzähler am 11 Okt 2013 00:00:19
Danke
Gast am 12 Okt 2013 20:38:30
Intelligente Unterstützung für Starterbatterie
Hat man eine PV-Anlage auf dem Dach, ist irgendwann die Aufbaubatterie voll. Hat man wie ich 640Wp auf dem Dach, geht das sogar sehr schnell. Vorne aber lümmelt die Starterbatterie und bekommt gar nichts ab. Eine einfache Brücke geht nicht, das sonst unkontrollierte Ströme hin- und herlaufen. Nur einen Widerstand als Begrenzer geht auch nicht, weil sonst ungewollte Rückströme laufen können. Die öfters mal genannte Kombination Widerstand/Diode macht auch wenig Sinn, da die Batterie vorne ja u.U. eine niedrigere Ladeendspannung als die Aufbaubatterie hat. Am meisten aber würde es mich stören, wenn die vordere Batterie nachgeladen wird, obwohl die hintere noch gar nicht voll genug ist.
Lange Rede kurzer Sinn, da muss was "intelligenteres" her. Und was wäre hier besser geeignet als ein kleiner Microprozessor, der so was ja "intelligent" regeln kann.
So sieht das Schaltbild aus:
Einfache Erklärung: (Werte mal angenommen, sind aber einstellbar) 1) Wenn die Wohnraumbatterie 14V erreicht hat ist sie "ladebereit" für die vordere Batterie. Ab jetzt darf vorne nachgeladen werden. Hat sie nur noch 13,5V, darf nicht mehr geladen werden. Somit wird sie nie leer, ladet aber trotzdem sofort, wenn die PV-Anlage die Wohnraumbatterie fast voll hat. 2) Die Batterie vorne wird aber trotzdem nur dann geladen, wenn sie nicht mehr als z.B. 13,5V hat (einstellbar). So wird sichergestellt, dass sie nicht überladen kann. 3) Die Elektronik regelt dies nun. Um zu hohe Stromflüsse zu verhindern, ist eine ganz normale 12V 35W Haogenstiftlampe als Kaltleiter dazwischen. Sie hat kalt einen sehr niedrigen Widerstand, heiß einen wesentlich höheren. D.h. sie passt den Ladestrom recht gut an. Selbst wenn es vorne einen Kurzschluss gäbe, würden maximal 3A laufen. 4) Eine Diode verhindert, dass der Strom rückwärts laufen kann (also von der Starter- zur Aufbaubatterie. 5) Erkennt die Elektronik, dass vorne <11V sind, wird gar nicht geladen und es blinkt eine FEHLER-LED. Denn dann stimmt irgend etwas nicht.
Und nun etwas komplizierter: Der MP attiny25 misst über die Analogeingänge pb3 und pb4 permanent die Spannung von Aufbaubatterie und Starterbatterie. Die Analogmessung eines attiny25 ist nicht besonders genau, aber die Wiederholgenauigkeit ist sehr gut. Deshalb werden die später genannten "Schwellwerte" über die Spindeltrimmer P1 und P2 exakt kalibriert. Einmal eingestellt ist die Wiederholgenauigkeit besser 0,1V, eher sogar besser 0,05V. Ist nun die Aufbaubatterie so voll geladen, dass der eingestellte Schwellwert von P1 überschritten wird, so leuchtet die LED 1 für "Ladebereitschaft". Leuchtet diese LED wird über P2 geprüft, ob die höchste eingestellte Spannung für die Aufbaubatterie schon erreicht ist. Wenn ja, passiert nichts, wenn nein wird über pb1 ein Relais gestartet, welche die Ladung einleitet und LED2 "laden" leuchtet. Damit nicht 14,5V ungebremst auf 12V treffen und ungewollte Ladeströme laufen, wird dieser von eine Kaltleiter begrenzt. Ich habe mich bewusst für eine Halogenstiftlampe GU6.3 12V 35W entschieden, weil diese den Ladestrom auf theoretisch max. 3A begrenzt. Messungen haben folgendes ergeben: 1V Differenz = 1,5A, 2V = 2A , 05,V = <1A. Während dieser Ladung wird permanent gemessen, ob a) die Ladebereitschaft noch gültig ist, oder die Aufbaubatterie schon zu viel Spannung verloren hat. Diesen Wert habe ich fix auf "Schwellwert(ein) - 5%" eingestellt. Würde man dies nicht tun, würde das Relais vermutlich immer ein- und ausschalten, da die Ladung ja die Spannung der Aufbaubatterie um einige mV nach unten zieht. b) die Oberste eingestellte Ladeendspannung der Starterbatterie überschritten ist. Ist a) nicht mehr gültig oder b) erreicht wird die Ladung wieder abgeschaltet und der normale Überwachungsmodus läuft weiter.
Im Überwachungsmodus wird regelmäßig geprüft, ob die Starterbatterie noch mehr als "eingestellte Abschaltspannung - 20%" hat). Beispiel: Sind 13,5V eingestellt, dann darf sie nicht weniger als 10,8V haben. Hat sie weniger wird nicht geladen sondern Alarm ausgelöst (LED3 "Alarm" blinkt). Die Shottkydiode verhindert Stromflüsse von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie. Der Grundstromverbrauch im Ruhezustand (also nicht laden) beträgt ca. 1,5-2mA, wenn man die LED abschaltbar macht, sonst ~5-10mA je nach LED. Genaueres schreibe ich, wenn die Schaltung endgültig aufgebaut ist und nicht nur am Steckbrett.
Grenzbedinungen: 1) Die maximale Ladeendspannung für die Starterbatterie (SB) ist immer höchstens Wohnraumbatterie (WB) - Spannungabfall der Zenerdiode (~0,4-0,6V). 2) Natürlich wird die Ladespannung an SB immer geringer sein, als die von WB. Das ist aber völlig egal, da doch immerhin 13,5V immer erreichbar sind und dies ja auch gut ausreicht.
Sonstiges: 1) Ich habe bewusst ein Relais genommen. Dies hat zwei Gründe. a) Weil in KFZ immer alles positiv gesteuert ist und die meisten elektronischeh Relais über Masse schalten statt den Plus. b) Um eine völlig galvanische Trennung zu gewährleisten, wenn nicht geladen wird.
2= Unter normalen Ladezuständen sieht man die Lampe nicht leuchten. Hat die SB nur 12,2V, die AB aber 14,3V, dann sieht man sie dunkelrot glühen. Sie wird dann gut Hand-heiß. Sollte während eines Ladevorgangs der Motor gestartet werden oder ein Kurschschluß vorne entstehen, dann leuchtet sie allerdings mit fast vollen 35W. Allerdings bemerkt die Elektronik dann ja auch sofort, dass die unterste Spannung vorne unterschritten wurde,schaltet sofort die Ladung ab und lässt die LED "Fehler" blinken.
Das Programm in V0. steht schon, die endgültige Schaltung werde ich demnächst aufbauen. Dann gibt es auch Bilder. Die gesamte Schaltung lässt sich übrigens mittels Kabeldieben einfach an der EBL99 "anzwacken".
War das jetzt zu technisch?
stift am 12 Okt 2013 21:04:31
hallo raidy, super Erklärung... bin gespannt auf die Bilder.
volker
ps.: wo hast du die flexiblen solarmodule bestellt?
phili am 12 Okt 2013 21:05:34
Raidy, Raidy, Raidy - ich bin immer wieder platt angesichts Deines Wissens! Respekt!!
Die Systematik hab ich zumindest verstanden, die technischen Details aber ... :roll:
phili
Gast am 12 Okt 2013 21:12:45
stift hat geschrieben:ps.: wo hast du die flexiblen solarmodule bestellt?
Steht hier: --> Link Übrigens: Peak heute war 34,7A! Allerdings musste ich erst mal wieder meinen 230V 1000W Heizlüfter anwerfen, weil die Batterien dauernd Randvoll sind. Deshalb auch die Zuladung der SB.
biauwe am 12 Okt 2013 22:58:49
Man(n) könnte aber auch so etwas fetiges kaufen: --> Link und einbauen.
Gast am 12 Okt 2013 23:01:36
biauwe hat geschrieben:Man(n) könnte aber auch so etwas fetiges kaufen: --> Link und einbauen.
Könnte man. hast du dafür einen Preis und eine Bezugsquelle?
biauwe am 12 Okt 2013 23:06:13
Hallo Raidy,
die waren auf der Caravanmesse. Preise habe ich leider nicht.
rkopka am 12 Okt 2013 23:27:39
raidy hat geschrieben:Die Analogmessung eines attiny25 ist nicht besonders genau, aber die Wiederholgenauigkeit ist sehr gut. Deshalb werden die später genannten "Schwellwerte" über die Spindeltrimmer P1 und P2 exakt kalibriert. Einmal eingestellt ist die Wiederholgenauigkeit besser 0,1V, eher sogar besser 0,05V.
Wie wäre es mit einer externen Spannungsreferenz ?
RK
Gast am 12 Okt 2013 23:32:07
rkopka hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Die Analogmessung eines attiny25 ist nicht besonders genau, aber die Wiederholgenauigkeit ist sehr gut. Deshalb werden die später genannten "Schwellwerte" über die Spindeltrimmer P1 und P2 exakt kalibriert. Einmal eingestellt ist die Wiederholgenauigkeit besser 0,1V, eher sogar besser 0,05V.
Wie wäre es mit einer externen Spannungsreferenz ? RK
der Attiny kann auch eine interne Spannungsrefenz, die sehr genau ist. Aber der Spannungsregler ist bereits sehr genau. So kann man die 5V des Spannungsreglers auf besser 1% als Referenz heranziehen. Die innere Referenz kann ich nicht nutzen, da ich dort eine LED dran habe. Ich könnte den Reset-Eingang für die LED verwenden, müsste dann aber ein Fusebit umsetzen, wodurch man keinen Programmupdate mehr machen kann. Auf 0,1V kommt es doch eh nicht an. der Vorteil selbst gemachter Schaltungen liegt darin, dass man genau weiß, was sie tut. Kaufen ist natürlich einfacher. Bis jetzt kenne ich allerdings noch kein Fertigmodul, an dem man die Schwellpunkte einstellen kann.
raribay am 12 Okt 2013 23:35:52
raidy hat geschrieben:
biauwe hat geschrieben:Man(n) könnte aber auch so etwas fetiges kaufen: --> Link und einbauen.
Könnte man. hast du dafür einen Preis und eine Bezugsquelle?
schnatterente hat geschrieben:Die zusätzlichen Bypassdioden braucht man nur bei serieller Verschaltung.
Sind nicht in jeder anschlussdose eines solarpanels bereits bypassdioden verbaut???
Gast am 13 Okt 2013 01:10:01
Danke. ich baue trotzdem mein Teil, weil ich da die Ein- und Ausschaltpunkte selbst bestimmen kann. Vermutlich baue ich es noch so um, dass ich einen AES-Ausgang habe.
andwein am 13 Okt 2013 12:41:01
Hallo raidy, Eine tolle Schaltung, aber wenn schon diesen Weg, dann doch bitte inklusive Steuerung der Temperaturkompensation bei beiden Batterien. Dann ist die Schaltung optimal. Übrigens, ich arbeide mit der Diode (kein Rückfluss, da Diode und Ladestrom Aufbaubatt voll und Startbatt geringer, da 0,7V Ladespannung durch den Durchflusswiderstand der Diode verloren geht) Sorry für die einfache Lösung, aber ich bin Purist, Andreas
Gast am 13 Okt 2013 12:47:31
andwein hat geschrieben:Hallo raidy, Eine tolle Schaltung, aber wenn schon diesen Weg, dann doch bitte inklusive Steuerung der Temperaturkompensation bei beiden Batterien. Dann ist die Schaltung optimal. Übrigens, ich arbeide mit der Diode (kein Rückfluss, da Diode und Ladestrom Aufbaubatt voll und Startbatt geringer, da 0,7V Ladespannung durch den Durchflusswiderstand der Diode verloren geht) Sorry für die einfache Lösung, aber ich bin Purist, Andreas
Temperaturkompensation mache ich schon deshalb nicht, weil ich ja die vordere Batterie nicht an die Ladegenze bringen will, sondern nur die Erhaltungspannung sicherstellen will. Das mit der Diode ist natürlich auch ok, aber: 1) Ist deine SB defekt, zieht sie deine AB auch in den Tod. 2) Wenn du das WoMo startest und der Anlasser die SB auf 8-9 V runterzieht, dann laufen über deine Diode extreme Ströme nach vorne. Deshalb solltest du einen Widerstand (1 Ohm) einbauen, weil es sonst deine Diode zerreißen kann.
Aber grundsätzlich ist eine einfach Kombination Diode+Widerstand(Glühbirne) allemal hundert mal besser als nichts.
Gast am 13 Okt 2013 13:50:21
Sorry, muss noch mal fragen:
schnatterente hat geschrieben:Die zusätzlichen Bypassdioden braucht man nur bei serieller Verschaltung.
Sind nicht in jeder anschlussdose eines solarpanels bereits bypassdioden verbaut???
Gast am 13 Okt 2013 14:06:00
Sorry, muss noch mal fragen:
schnatterente hat geschrieben:Die zusätzlichen Bypassdioden braucht man nur bei serieller Verschaltung.
Sind nicht in jeder anschlussdose eines solarpanels bereits bypassdioden verbaut???
Auszug aus der beschreibung der von raidy verbauten solarmodule:
Monocrystalline semi flexible solar panel 100% Brand New,come with diodes and 1.5 cable
Gast am 13 Okt 2013 20:36:23
Nicht jedes Modul hat Bypass-Dioden drin. Und dann wäre da noch die Frage, wie diese verschaltet sind: Schützen sie das Modul vor anderen Modulen, oder schützen sie je eine Reihe des Moduls vor den andere Reihen, oder sind sogar Sperrdioden drin, ... .. Ich habe wohl wissend, dass schon welche drin sind, in der seriellen Verschaltung trotzdem noch zusätzlich externe Bypassdioden dazu gemacht. Schaden kann es ja nicht. Zumal bei 6A und angenommenen 0,5V Bypass-Drop-Spannung stolze 3W Wärme in der winzigen Dose auch nicht gerade sehr lebensverlängernd wirken dürften. 3W klingt nach wenig, aber abgekapselt in einer Kunststoffdose kann das heftig heiß werden. Jetzt teilen sich die 3W auf 1,5 in der Dose und 1,5 im Kanal auf.
Gast am 13 Okt 2013 20:45:33
raidy hat geschrieben:Nicht jedes Modul hat Bypass-Dioden drin. Und dann wäre da noch die Frage, wie diese verschaltet sind: Schützen sie das Modul vor anderen Modulen, oder schützen sie je eine Reihe des Moduls vor den andere Reihen, oder sind sogar Sperrdioden drin,
Hmm, und woran erkennt man, welche art von dioden verbaut sind?
Je mehr dioden, desto mehr spannungsverlust???
Gast am 13 Okt 2013 23:46:43
Dioden, die als Bypass geschaltet sind, verursachen im Normalbetrieb gar keinen Spannungsverlust. Dioden, die als Schutz-/Blockdioden geschaltet sind, verursachen auch im Normalbetrieb Spannungsverlust. Alle Dioden IN Modulen sind als Bypass geschaltet und verursachen im Normalbetrieb keinen Spannungsverlust. Dafür schalten Sie bei Abschattung des Moduls durch und sorgen so dafür, dass seriell verschaltete Module überhaupt noch Leistung bringen. Dafür nehmen sie dann 0,4-0,7V "Verwaltungsgebühr" :lach:
Vielleicht packt mich mal der Rappel und ich zeichne die verschiedenen Möglichkeiten mal auf. Hier wäre schon mal ein Bild. --> Link
Welche Dioden und wie verschaltet in Modulen verlötet sind, kann man nicht pauschal sagen. Zu 99% sind es nur Bypassdioden, doch ich habe schon Pferde vor der Apotheke.... :ja:
Gast am 13 Okt 2013 23:56:49
Ahh, so ist das ;-)
Also bräuchte ich bei serieller schaltung mehrerer module (zb. die flexmodule von lensun) keine separaten dioden verbauen!?
Gast am 14 Okt 2013 00:02:43
conny7 hat geschrieben:Ahh, so ist das ;-) Also bräuchte ich bei serieller schaltung mehrerer module (zb. die flexmodule von lensun) keine separaten dioden verbauen!?
Nein, brauchst du nicht. Aber seriell schaltet man nur, wenn man nicht genügend dickes Kabel verwenden kann!
Gast am 14 Okt 2013 00:39:12
raidy hat geschrieben:Nein, brauchst du nicht. Aber seriell schaltet man nur, wenn man nicht genügend dickes Kabel verwenden kann!
Oder wenn man so wie ich, ein 190wp-modul mit 37v hat und dazu zwei 18,5v-module erst mal in serie schalten muss, um dann diese beiden 18,5v-module (zusammen jetzt 37v) parallel zum 190er schalten zu können ;-(
andwein am 14 Okt 2013 14:32:26
Hallo raidy, "Das mit der Diode ist natürlich auch ok, aber: 1) Ist deine SB defekt, zieht sie deine AB auch in den Tod". wenn meine eine SB defekt geht würde sie die 2. Start-Batt und die zwei Aufbau-Batts in den Tod ziehen. Der mögliche Strom von 260Ah würde dann in die defekte Start-Batt fließen. Damit aber genau dies nicht passiert sind überall jeweils die notwendigen Sicherungen verbaut (teils von Ford, teils vom Aufbauhersteller) Und so sollte es auch bei allen anderen Womos sein. Querlade/Entladeströme von über 50A sind bei mir eigentlich eher selten, deshalb halten die verbauten 60A Sicherungen auch ganz gut. Aber nichts desto trotz, deine Schaltung gefällt mir Andreas
Gast am 15 Okt 2013 10:32:56
Hallo raidy, Nochmals fragen zu den flexiblen solarmodulen. Lt. Hersteller sollen die ja uneingeschrängt begehbar sein. Hast du das schon praktiziert, bzw. machen die module auf dich nen begehbaren eindruck? Da ja nun das gesamte dach schwarz belegt ist, wie schätzt du die hitzeentwicklung im sommer bei voller sonneneinstrahlung ein, auf die module bezogen und insbesondere auf den innenraum des womos?
schnatterente am 15 Okt 2013 10:49:52
conny7 hat geschrieben:Sorry, muss noch mal fragen:
schnatterente hat geschrieben:Die zusätzlichen Bypassdioden braucht man nur bei serieller Verschaltung.
Sind nicht in jeder anschlussdose eines solarpanels bereits bypassdioden verbaut???
Raidy hat eigentlich schon alles geschrieben. Die zusätzlichen Bypassdioden bei serieller Verschaltung verhindern, dass durch das abgeschattete Modul der Strom des besonnten Modules fließt, was auf Dauer Schäden (z.B. Hotspots) verursacht. Denn das beschattete funtioniert dann als "Heizung".
Gast am 15 Okt 2013 10:52:40
Und wozu sind dann die bereits in der anschlussdose verbauten dioden gut?
Gast am 15 Okt 2013 17:05:57
Starterbartterie-Lader (quasi) fertig
Wäre bei der Lieferung auch noch der Lampensockel GU6.3 gekommen, dann wäre er jetzt fertig.
Gegenüber dem Erstenwurf sind ein paar Änderungen drin, die ich kurz erkläre.
1) Spannungsanzeige abschaltbar: Durch Stecken einer Steckbrücke (auf deutsch Jumper 8) ) kann man die Spannung der AB und der SB sehen. 2) Setup-Knopf: Durch drücken des weißen Setup-Tasters schaltet der Mikroprozessor für 2 Minuten in einen Einstellmodus. Dann kann man die Schwellwerte schön an den blauen Spindelpotis einstellen. Dabei schaut man einfach auf das Voltmeter. Hat die AB z.B. 14.0V und das ist die Spannung, ab der man Ladebereit für die SB wäre, dann dreht man einfach am linken Spindelpoti bis die linke grüne LED angeht. Ab jetzt ist immer die Ladebereitschaft da, falls die SB geladen werden will. Durch drücken des Mikroschalters wird die SB-Spannung angezeigt. Hat die SB z.B. 13.5V und man findet das voll genug, so dreht am am rechten Spindelpoti, bis die grüne LED rechts ausgeht.
Folgende Kombinationen sind möglich: SB voll, AB voll = nichts passiert. SB will geladen werden, AB noch nicht voll genug = nichts passiert. SB will geladen werden, AB ist Ladebereit = Ladung startet.(Gelbe Lampe geht an) SB unter 12V = grüne SB-LEd blinkt sehr schnell, keine Ladunng aus Sicherheitsgründen.
Für Gurus: Stromverbrauch im Ruhezustand ohne Ladung ohne Spannungsanzeige 4,2mA. Krieg ich aber noch auf ca. 2mA runter (CPU langsamer einstellen).
Heute war mein Pechtag: Zuerst kam bei der Lieferung der GU6.3 Sockel nicht (deshalb oben rechts nur eine Drahtbrücke), dann ging mir auch noch mein AVR-Programmer kaputt. Viele tausend Chips hat er programmiert und genau heute wollt er sterben. :cry: jetzt kann ich die Feinheiten nicht nach progrogrammieren. :cry: