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Wasserschaden Eura


marste am 01 Jan 2012 11:37:50

Moin!
Wir haben uns als WoMo-Neulinge einen 94er Eura mit Wasserschaden angelacht. :?
Alkoven(fenster) und Aufbautür neben Küchenblock sind betroffen. Drumherum torft es.

Zwischen Aluhaut und Holzskelett/Styropor im Alkoven ist bei uns zunächst eine Art Sperrholz/Raufasertapete am Alu festgeklebt worden. Ich mach da grad die feuchten Bereiche vom Alu ab mit nem Zeranfeldschaber.

Würde beim Aufbau gern Holzskelett/Styrodur verwenden und auf die komische erste Tapete/Holz-Schicht verzichten. Oder stattdessen Dampfsperrfolie o.ä. nehmen.

Da die Alkovenliegefläche z.T. betroffen ist, soll die erste Holzschicht vielleicht für mehr Stabilität sorgen? Warum klebt das da? Muss das so sein? Wär eine Folie nicht besser, die zumindest die Feuchtigkeit aufhalten würde?

UND: wie bekommen wir den Kühlschrank lose. Er weigert sich sehr standhaft, sich aus dem Block zu lösen. Die 4 Innenschrauben sind schon gelöst. Aber der Kühlschrank will immer noch nicht loslassen. Gibt es Schrauben von unten?

Für eure Hilfe wären wir sehr dankbar!
Viele ,
die Neumanns


Mit Verkleidung sah man nur ein paar kleine Stellen, aber jetzt...


Die gleiche Tapate als erste und letzte Schicht der Wand?


Dünne verklebte Sperrholzplatte als erste Schicht am Boden. Wozu?


4 Schrauben und (Silikon?)-Kleber unten weg, aber noch nicht lose.


Der muss aus dem Weg


Torfstechen


Die Punkte zeigen an, wo es weich ist.

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turbokurtla am 01 Jan 2012 19:47:55

Hallo
Na ich hoffe, Ihr habt das Ding wissendlich so gekauft, d.h. der Preis hat entsprechend gepasst.
Schaut übel aus und ich befürchte, dass da noch mehr ist. Z. B. unter( hinter dem komischen Außenblech re/hi.
Warum die das mit den beiden Sperrholzschichten machen, weiß ich nicht, aber Du musst das nicht so machen. Ne Sperrfolie ist aber auch Quatsch und funktioniert so gar nicht in einer Sandwichwand. Klebe Hölzer und Iso direkt aufs Blech, ev. machst dies 2 oder 3 mm dicker, so dass die alte Stärke wieder erreicht wird.
Falls Du die diversen Freds von mir, über solche Reparaturen nicht kennst, melde Dich.
Normalerweise werden Kühlis nur mit diesen 4 Schrauben befestigt, überprüfe aber trotzdem die beiden Seitenwände. Vielleicht haben die da noch weiter hinten von außen Schrauben in den Kühli gemacht. Ansonsten mal einen kräftigen Schlag mit der Hand, denn dann ist er nur festgepappt.
Kurt

heinzelmo am 01 Jan 2012 20:13:37

Da Eura das Dachblech nur lose aufgelegt hat ist diese äußere Sperrholzplatte für bessere Tragfähigkeit des Dachs, bzw. Alkoven gedacht.

Anzeige vom Forum


Gast am 02 Jan 2012 14:54:01

Hallo,
schau mal von außen hinter die Lüftungsgitter vom Kühli, da wird der Kühlschrank noch zu den Seitenwänden hin mit Sika o.ä. abgedichtet sein.
, frank

marste am 02 Jan 2012 15:07:26

Vielen Dank für die Hilfe schon mal!!

Das Mobil haben wir günstig gekauft und auch mit Reparaturen gerechnet. Die immensen Wasserschäden haben wir nicht gesehen und haben es im nachhinein evtl. doch nicht günstig genug erstanden. Bleibt nur Ärmel hoch.

Für alle Tipps und Kniffe sind wir sehr dankbar.


@ turbokurtla: Einige deiner Ratschläge haben wir schon gelesen aber bestimmt noch lange nicht alles.
Hinter das Blech haben wir nicht geschaut, haben aber von unten geguckt und nur trockenes Holz gesehen. Da war wohl mal Alufrass, der mit Riffelblech behandelt worden ist. "Torfmoorholm" ist im Alkoven und hinter der Küchenzeile.

Den Alkovenboden werden wir mit Styro dann Spanplatte machen, so dass die alte Stärke wieder erreicht wird. Die unterste Platte lassen wir aber weg, da die den Wasserschaden so gut verteilt hat. Es sei denn, dieses Holz-Styro-Holz MUSS sein für die Statik...?

Wir werden den Küli nun mit beherztem Klopfer bearbeiten. Mal schaun was dann passiert.

Und bevor es vergessen wird von uns:
Allen ein gutes neues Jahr und viele sonnige WoMo-Tage.
LG, Steffi & Marco

Gast am 02 Jan 2012 16:12:52

marste hat geschrieben:Den Alkovenboden werden wir mit Styro dann Spanplatte machen


...laß die scheiß Spanplatte aus dem Wohnmobil !

hol eine Tischlerplatte ! die ist zwar etwas teurer aber entschieden haltbarer.

turbokurtla am 02 Jan 2012 16:53:23

Tag
Hennes hat schon Recht, niemals Spanplatten.
Bezügl. "weiteres Wasser saugen und verteilen" sind die Materialien völlig wurscht, wenn Wasser reinläuft, verteilt es sich und macht alles kaputt.
Das Wichtigste ist erstmal, dass der Wagen unter Dach oder abgedeckt, also trocken steht.
Dann solltest Du nach und nach die Wände öffnen. Zuerst nur die Dekorplatten rechtwinklig ausschneiden und entfernen. Achte bei den Schnitten darauf, sie ev. unter abgebauten Möbelteilen oder ähnl. zu verstecken. Z.B. die Arbeitsplatte der Küche oben an der Wand anzeichnen und den waagerechten Schnitt knapp darunter zu machen. So sieht man später nix mehr.
Dann langsam an die Rahmenhölzer ran gehen aber mach nicht zuviel auf einmal raus.
Beim Aufbau ist es immer besser Latte für Latte neu einzubauen. Platten ( Tischler - oder Massivholz- ) verwende ich nur mal kleinere und nur um vakante Stellen schneller und stabiler zu machen. Dann aber nur mit exakt der gleichen Dicke wie die Rahmenhölzer.
Solche Holz-Iso-Holz Verbindungen sind natürlich zum Einen für die Stabilität, zum Anderen aber auch möglichst leicht, so wie eben der Hersteller baut.
Wennst mir die genauen Maße der verschiedenen Schichten sagst, kann ich Dir Tipps für neues Material geben.

Unter dem Riffelblech vermute ich einen weiteren großen Wasserschaden, deshalb die Frage, aber das wird sich zeigen.

Und wennst dann was offen hast machst Bilder und stellst die hier rein.
Hier mal 1 Link einer Wasserschaden Rep. von mir, ist zwar ein Wohnwagen, aber Materialien und Arbeitsschritte sind gleich einem Womo.
--> Link
Kurt

marste am 02 Jan 2012 17:15:06

Jou, Danke!

Haben grad das WoMo mit 7x3m Gewebefolie abgedeckt.

Wir suchen mal im Baustoffhandel nach Tischlerplatten.
Haben gelesen, Pappelholz soll am besten sein für's Skelett; also auch für die Platten?

Alkovenfenster nehmen wir evtl. ganz raus. Wenn wir an der Stelle stattdessen großzügig Aluhaut oder Blech drüberbasteln: Schrauben (Dekalin) oder Kleben (Sikaflex) ... oder ist das eher eine philosophische Frage?

LG,
Marco & Steffi

Bergbewohner1 am 02 Jan 2012 18:44:07

Mische mich mal bißchen mit rein, Pappelholz hat nur einen Vorteil, es ist leicht und wird deshalb auch fast nur im Palettenbau und natürlich Saunabau verwendet, aber hier auch nur weil es nicht so sehr wärmeleitfähig ist.
Die Hersteller nehmen in der Regel Kiefernleisten, ist auch leicht, hat wenig Äste und kostete nicht viel- billig Holz. Geht schon bei geringer Feuchtigkeit über den Jordan.
Mal sehen was Kurt nimmt :?:
Hoffentlich kein Tropenholz :D

marste am 02 Jan 2012 19:47:51

Danke, Waldtroll. Hab an anderer Stelle schon bei Kurt gefunden: Fichte oder Kiefer ... So langsam lerne ich hier das Quer-Lesen.

Ohne solch fachmännischen Rat wären wir Laien auf Baumärkte oder TV-Werbung angewiesen. DANKE!

LG, Marco

marste am 02 Jan 2012 21:00:20

By the way: der Kühlschrank ist raus! Juchuh! Er war tatsächlich mit Silikon o.ä. an den Leisten unten verklebt. Vielen Dank noch mal für die Tipps.

marste am 02 Jan 2012 21:47:12

turbokurtla hat geschrieben:Wennst mir die genauen Maße der verschiedenen Schichten sagst, kann ich Dir Tipps für neues Material geben.


Hier die gewünschten Maße. Kann mich auch um 'nen Millimeter vertun, da alles aneinander bappt.
Alkovenboden: Alu - 3mm Holz - 30mm Styropor - 5mm Holz
Wände l/r: Alu - 30mm Styro - 3mm Holz
vorn beim Fenster: Alu - 3mm Holz (nicht am Alu verklebt) - 20mm Styro - 3mm Holz

Mich nervt die festgeklebte Torfschicht am Alu. Blödes Geschabe. Beim Boden würd ich drum lieber 30mm Styro - 8mm Tischlerplatte nehmen. Hoffe die Statik kann das ab. Sollte sich ja nichts groß geben... oder?

Nordische ,
Marco

turbokurtla am 03 Jan 2012 10:01:43

Moin
Ein paar grundsätzliche Dinge.
Ich würde überall und alles, also die äußerste Schicht, direkt ans Blech kleben.
Massivholzleisten Kiefer oder Fichte.
Keine Tischlerplatten sondern Sperrholz, auch in 8 mm.
Innere, zumindest sichtbare Dekorplatten, möglichst immer die Originalen zwecks der Optik. Auf jeden Fall aber beschichtete Platten einbauen und niemals nachträglich pinseln oder tapezieren.
Besorgen würde ich mir das Material erst wenn ich weiß was und wieviel ich brauche. Bestimmt wirst im Fußboden auch noch was brauchen.

Holz bekommt man in vielen Stärken, egal ob Massiv- oder Sperrholz, Styropor nur in 5 mm Schritten, deshalb zuerst mal hier orientieren. D.h., 30 und 20 mm Iso einplanen und das Holz danach errechnen.
Alkovenboden : Alu-30 mm Holz und Iso- 8 mm Sperrholz ( wenns beschichtet gibt )
Wände : 30 mm Holz und Iso- 3 mm Sperrholz
Vorn beim Fenster :
Hier wirds schwierig wegen der Rundung. Am einfachsten wäre es alle 15 cm quer ein Holz einzukleben und den Zwischenraum mit eingeklebtem Iso füllen. Diese kann man hinten einschneiden und so in rundlicher Form biegen. Am Schluss dann eine 3 mm Dekorplatte, rund reingedrückt, ankleben. Hier würde ich mit Alu-25 mm Iso+Holz und 3 mm Dekor arbeiten, man muss halt schauen, wie man den Übergang zur Original Wand hinbringt.

Das sind Deppen, kleben den Kühli mit Silikon rein. Irre. Ich meinte mit "festpappen" Wasser und Dreck.
Bilder nicht vergessen, und nicht so viele Arbeitsgänge/Fragen auf einmal, Du wirst da eh sehr, sehr viele Wochen dazu brauchen.
Kurt

turbokurtla am 03 Jan 2012 10:05:23

marste hat geschrieben:Alkovenfenster nehmen wir evtl. ganz raus. Wenn wir an der Stelle stattdessen großzügig Aluhaut oder Blech drüberbasteln: Schrauben (Dekalin) oder Kleben (Sikaflex) ... oder ist das eher eine philosophische Frage?


Hierbei gehts um anständiges Ausschauen und um Dichtheit, sonst nix.
Und das ist nicht einfach und sollte wohlüberlegt sein.
Basteln mit nem Stück Blech und ein paar Schrauben ist da nix.

dieter2 am 03 Jan 2012 10:46:01

Als Sperrholz würde ich wasserfest verleimtes Birkensperrholz nehmen.
gibt es in jeden Baumarkt.

Dieter

turbokurtla am 03 Jan 2012 13:25:37

Klar kann man das nehmen,
aber wenn wieder Wasser reinläuft, läufts halt daran vorbei und es fault was anderes zusammen. Gleiches gilt für alle wasserfesten Materialien.
Völlig unnötig, oft zu schwer, schlecht zu händeln und falls der Kleber daran nicht hält ( z. B. Siebdruckplatten ) war die ganze Arbeit für die Katz.
Kurt

Schatzsucher am 03 Jan 2012 18:30:15

Hallo Marco,
aus welcher Ecke in Norddeutschland kommt Ihr ?
Bernd

marste am 04 Jan 2012 13:12:41

@Schatzsucher: Wir wohnen in Oldenburg bei Bremen.

@turbokurtla: Du hattest mal wieder recht, auch der Boden ist torfig. Zum Glück nur ein kleines Stück unter dem Küchenblock an der Wand.

LG, Steffi


Alkoven r:


Alkoven l:


Ex-Küchenblock:


Torf bis zum Radkasten durch alle undichten Halterungen/Schrauben an der Wand:


Durch den Spalt hinterm Küchenblock lief das Wasser runter. Die Bodenplatte torft 'nur' am Außenrand:

turbokurtla am 04 Jan 2012 14:18:28

marste hat geschrieben:@turbokurtla: Du hattest mal wieder recht, auch der Boden ist torfig.

War mir klar.
Warte nur bis Du re. hi. mal genauer schaust, da kommt auch noch was.

Gast am 04 Jan 2012 14:23:56

Hi,
ich sage nicht nur re. hinten, ich wette die ganze hintere unterkannte :(
Dann noch die Fender re. u. li. vorn.
Oh Weh, dass habt Ihr nicht verdient, aber das hilft jetzt auch nicht.
, Frank

maui66 am 04 Jan 2012 16:43:10

Hallo Marste,

solchen Anblick durfte ich auch schon bei meinem Eura haben. Suche alles nach Alufraß ab und repariere ggf. mit Epoxy- harz von innen. Dann würde ich raten alle Eck. und Zierleisten zu demontieren und neu zu dichten. Je nach Begutachtung danach eventuell Dachlucken und Fenster neu dichten. Ist eine Menge Arbeit aber dann bist Du auf der sicheren Seite, denn Türrahmen hatte ich auch noch raus.
Außerdem schau dir mal die Seitenwände von unten innen im Außenbereich an.

Maui

Gast am 04 Jan 2012 17:03:36

Liebe Steffi,

darf ich mal fragen was ihr für den Wagen bezahlt habt???

Steht das alles in einer vernünftigen Relation??

Wünsche Euch viel Glück beim Aufbau!!

jochen-muc am 04 Jan 2012 22:25:54

Stephan1 hat geschrieben:Liebe Steffi,

darf ich mal fragen was ihr für den Wagen bezahlt habt???

Steht das alles in einer vernünftigen Relation??



Hmm nehmen wir mal an, er hat dafür zu viel gezahlt, was soll er dann jetzt machen ?

Mir geht ging es ähnlich nur nicht so schlimm aber bei mir war es wohl ein ungünstiger Kauf weil keine Klima die ich halt möchte, aber wenn man nicht soviel Geldi hat kann man einen evtl Fehlgriff auch nicht mehr ändern und es hilft auch nciht, wenn man das gesagt bekommt :mm:

Insofern hoffe ich er findet viel gute günstige und vernünftige Tipps und wenn er es schafft hat es etwas was durch seine eigene Arbeit wohl mehr Wert hat als wenn er eine nur mit wneig Schäden bekommen hätte :)

marste am 05 Jan 2012 13:49:51

Hallo!

@Stephan + Kerstin: ich denke, es steht nicht mehr in einer "vernünftigen Relation", aber wie Jochen schon sagte, was sollen wir nu machen?

Wir haben lange gespart um uns ein Mobil kaufen zu können und haben jetzt irgendwie ins Klo gegriffen.
Mit Reparaturen war zu rechnen in unserer Preisklasse. Aber du hast recht, der Gedanke den Wagen ins Jenseits zu befördern ist uns durchaus gekommen. Aber dann hätten wir kein Geld mehr und immer noch kein Mobil. Das ist eine doofe Lösung.

Wir sind sehr dankbar für die viele Hilfe hier aus dem Forum. Beruflich haben wir mit Musik zu tun und nicht mit "Schrauben". Ohne die Tipps hier, müssten wir uns ganz sicher vom Wunsch eines WoMos trennen. So gibt es doch eine sehr reale Chance.

Also aus gegebenem Anlass: nochmals vielen Dank, dass es euch gibt!
, Steffi :)

sumpfbaer am 05 Jan 2012 15:33:02

Hallo Steffi,

ihr macht es richtig.:ja:
Nachdem ihr leider erkennen musstet dass der "kleine" Wasserschaden doch ein größeres Ausmaß annimmt habt ihr entschieden zu reparieren.
Diese Aussage solltet ihr aus Mangel an Alternativen nicht permanent hinterfragen sondern durchziehen.
Hierfür drücke ich euch alle Daumen und viel Erfolg. Wichtig ist halt dass ihr in erster Linie, auch durch die Hilfe hier im Forum, vieles selbst machen könnt und so nur das Material beschaffen müsst. Alles andere würde sich überhaupt nicht rechnen.
Seht es so, am ende der Arbeiten kennt ihr euer Mobil in und auswendig :roll:
Um zumindest die Durchhaltekraft zu unterstützen kann ich sagen, mir erging es mit meinem Mobil damals genau so, auch mit leichtem Wasserschaden als naiver, gutgläubiger Neuling gekauft und dann erst die ganze Bescherung entdeckt.:wall: Habe auch kurz überlegt und mich dann für die Sanierung entschieden da ich im vorhandenen Zustand nichts mehr dafür bekommen hätte und auch kein Geld für noch eins hätte. Wenn ich dann noch lese bei wie vielen neueren Mobilen Wasserschäden vorliegen so bleibe ich lieber bei meinem alten, reparierten. :autofahren:

akojah am 05 Jan 2012 22:02:13

Hallo Steffi,
scheint am Model und Baujahr zu liegen. Wir habe auch im letzten Jahr unser Wohnmobil saniert (Tür und Küchenblock kommen im Frühjahr drann). Das Auto hatte einen (stümperhaft) reparierten Wasserschaden im hinteren Dachbereich.Dadurch war dann hinten die rechte hintere Kante komplett verfault. Haben wir alles erst nach 2 Jahren bemerkt. Nach genauerem Suchen kam dann immer mehr zum Vorschein.
Hier ist der Link zum Wasserschaden:
--> Link

Nach der Sanierungund Umbau (Einzelbetten) sieht es aber jetzt viel besser aus.
Hier der Link zum Umbau:
--> Link

Als Material für die Sanierung haben wir Kantholz 30x30mm , 30 mm starkes Styrodur und 3mm Pappelsperrholz genommen. Zum kleben nur den von Ruderer nehmen!.

marste am 12 Jan 2012 11:07:03

Gestern Knie-OP gehabt. Das verzögert natürlich alles. 'N Freund (Tischler) hilft grad und enttorft Wand/Boden fürs erste bis Radkasten hinten. Boden besteht wieder aus Sandwich: Holz Styro Holz. Ich bin vor der OP unters WoMo gerobbt: Unterste Schicht scheint noch ok zu sein, aber das erweist sich letztendlich beim Öffnen des Bodens von oben. Ein paar Holzleisten unten werden wir jedenfalls austauschen müssen: Hab noch Holzlasur rumstehen. Ist das als Unterbodenschutz geeignet oder muss es ein besonderes Mittel sein?

Humpelnde ,
Marco

garagenspanner am 12 Jan 2012 11:45:40

altes Hausmittel zur Holzkonservierung ist Leinöl-Firnis .
gibt es im Baumarkt in 5 Liter Gebinden, kannst du auch spritzen.
Ist im WoMo-Oldtimer Bereich ein gern genommenes Mittel


vom See im Regenland
Jan

der rote am 12 Jan 2012 19:18:06

Für die Rundungen im Alkoven würde ich X-Trem (gibts bei Reimo) nehmen.

Das Material gibt es in 10--20-und 30mm stärke,hat einen sehr guten

dämmwert,ist leicht lässt sich gut in Rundungen einkleben und auch

verkleiden.Ich habe es vor etlichen jahren zum ausbau eines Bulli

verwendet und war über die wirkung der Isolation angenehm

überrascht... Aber,bei euch gibts nur eins DURCHALTEN,das wird schon.

MfG.Manfred

exdettleffsfahrer am 13 Jan 2012 19:19:03

Moin Moin

aus welchem Stadtteil Oldenburgs kommt ihr denn??
In bin in Eversten zu Hause und habe frühen so einen ´93 --eura gefahren und diese Art Wasserschaden (Seitenwand) hab ich auch schon repariert. Ist zu machen.

Viel Spaß weiterhin



Frank

catsus am 13 Jan 2012 21:18:58

Hallo ihr zwei
ich kann Euch aus eigener Erfahrung nur Mut machen. Angepackt habt Ihr das Projekt ja bereits. Es ist viel Arbeit, aber nachher wisst Ihr wenigstens,
dass alles ok ist an Eurem Mobil. Auch bei unserem Fendt wäre wegwerfen
die logische Ueberlegung gewesen, aber was dann...? Also ran an den Torf
und das Beste daraus machen. Das Forum hat mich damals zum "kleinen Spezialisten" gemacht. Klickt Euch durch und wendet an !

marste am 16 Jan 2012 14:01:29

@Frank: Wir sind im Dobbenviertel hinter dem Herbartgymnasium. Das Haus mit dem Eura auf der Auffahrt ;-)
Zu finden auch über unsere Homepage --> Link

@alle: Vielen Dank für eure Anteilnahme! :idea:
Es tut gut zu hören, dass wir nicht die einzigen Schussels sind, die ein fahrbares Feuchtgebiet erworben haben. :D


Küche ist (fast) wieder drin:


Alkoven rechts:


Der Eckenschaber im Bild hat wertvolle Dienste geleistet. Alkoven links:

marste am 19 Mär 2012 10:45:34

Knie geht's besser und Wetter schreit nach Basteln. Unten die neusten Photos. Unterbodenschutzspray gekauft und Küchenseite ist fast fertig.

Alkovenfenster haben wir kurzerhand dicht gemacht. Erst raus, dann neues Dichtungmittel, dann wieder rein, aber nun mit Styro/Holz verkleidet.

Liegefläche Alkoven hat Alufraß-Stellen. Kann man durchgucken. Hab noch zwei Stellen beim Entkernen zusätzlich reingehauen, da das Blech dort geschwächelt hat. Na super. Ich hol also 3mm-Blech zum Stückeln.
Hab was hier was von Epoxidharz gelesen. An der Stelle besser als Sikaflex?


Küche



Alkovenfenster dicht


und mit Holz drüber



Alufraß Liegefläche links


näher dran


Alufraß rechte Seite

mv4 am 19 Mär 2012 11:00:45

nee nimm sika oder Sabatack...vorher das Alu mit Aceton schön säubern!..Epoxi ist nicht genug elastisch ...und ausserdem ist die Gefahr gegeben das es dann zu spaltrissen kommt wo das Wasser reinkommt.

Bodenseenessie am 19 Mär 2012 12:46:55

Hallo,

die Alufraßstellen scheinen nicht großflächig zu sein, noch dazu am Unterboden des Alkoven. Ich habe bei ähnlichen Stellen an der Rückwand kleine Alubleche geschnitten (gibts im Baumarkt oder beim Spengler/Reststücke), die entlackt (Aceton), die Fraßstellen mit Aceton gesäubert und dann die Bleche von innen mit Sikaflex 221 geklebt. Dabei von außen die Löchlein mit Klebeband (Malerkrepp) abkleben, sonst hast Du das Sikaflex großflächig auf der Außenhaut (wie ich). Anschließend mußt Du allerdings die Fachwerkfüllung um die Dicke des aufgedoppelten Blechs abhobeln. Da die Stelle am Alkovenboden ist, muss das nicht unbedingt so genau sein, aber abhobeln in dem Bereich würd ich schon.
Kurt mag das Aufdoppeln übertrieben finden, ich kann berichten, dass die Stellen jetzt bereits 11 Jahre dicht sind.

Viel Erfolg
Nessie

frank41542 am 19 Mär 2012 13:21:34

Wir haben auch ein verunfalltes Wohnmobil reparieren müssen, aber wir haben einen GFK Aufbau, das macht es einfacher.

Einige Erfahrungen von mir:

Unterbodenschutzspray ist nur zum Schutz eines dichten Unterbodens geeignet. Als Schutz für offenliegende Teile gegen einwirkendes Wasser ist es nicht geeignet, da Unterbodenschutz nicht verlässlich sperrt.

Wenn Ihr auf Dichtheit durch den Unterbodenschutz angewiesen seit, ist Mike Sander Korrosionsschutz eine sehr gute Wahl. Wenn Ihr es selber machen wollt/müsst nehmt "Seilfett" (das gibt es beim Mineralölhandel), das sperrt genauso zuverlässig, ihr müsst das aber jedes Jahr neu machen.

Für die Innenverkleidung (z.B. hinter Eurem Küchenblock) kann ich Euch Vinyl-Boden (Baumarkt) empfehlen. Der wird vollflächig verklebt, hat eine gute Anti-Dröhn-Eigenschaft, ist sehr einfach und genau zu verarbeiten und er schwitzt nicht.

Der wirksamste Schutz gegen Feuchtigkeit von außen ist das ganze Auto mit einer Folie zu bekleben. Die Folien werden in alle Öffnungen eingeführt und dann mit der Bauteil fest verklebt (Seal-Grey). Durch Überlappung der Folien (nicht "auf Stoss" kleben) entstehen Dehnungsbereiche und trotzdem ist alles dicht. Den Abschluß zum Wagenboden haben wir dann Mike Sanders gemacht. Die Folie lässt sich aber nur auf möglichst glatten Flächen verarbeiten. Das kann Euch aber eine darauf spezialisierte Firma sagen.

Beim Holzbau haben wir nur Multiplexplatten ( nur AW 100 Verleimung), bzw. Siebdruckplatten verwendet.

Den Unfallschaden haben wir abschließend mit einer verstärkten Dibond Alu/PE-Verbundplatte abgedeckt und verklebt und verschraubt.

Wir haben es hinter uns und rollen schon wieder :) Durchhalten lohnt sich und es ist doch ein tolles Gefühl sein Auto wirklich zu kennen, statt in einem Rumzufahren bei dem man in der Anleitung schauen muss wo Kabel oder Konstruktionsteile sind und einem nur die Wektstatt helfen kann. :D

marste am 20 Mär 2012 13:54:41

Danke für die Tipps!

Sikaflex 221 hab ich hier. Wer nennt sein Kleb-Produkt bloß Sabatack? Klingt eher nach Babynahrung...

Bei der Folie bin ich mir unschlüssig. Sobald drinnen alles fertig ist, werd ich alle Schrauben draußen rausnehmen und mit frischem Dekalin wieder reinschrauben. Bis dahin ist wohl schon Sommer. Ich hab halt nur jene Wochenenden richtig Zeit zum Basteln, an denen ich keine Musik mache.

mv4 am 20 Mär 2012 15:10:46

:D Babynahrung...sind halt Holländer..eine ziemlich große Firma..die entwickeln auch für andere...bzw. stellen für andere Marken her. Leider liefern sie sie hauptsächlich an Industriekunden..Neoplan..Bombardier..Siemens..Airbus..usw.

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