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Beim gestrigen Studium der Protzmobil war Gewicht mal wieder ein leidliches Thema. Gute Ideen zur Abrüstung, wie zum Beispiel Tischbeine aus Stahl gegen solche aus Alu zu tauschen, ja da musste endlich mal einer drauf kommen. (kopfkratz) Dann unsinnige Ideen, die Lattenroste (ist keine Männerkrankheit) gegen Kunststoffnetz auszutauschen, welches zwar vielleicht den gleichen Zweck erfüllt, dies aber vielleicht nur einen kurzen Zeitraum. Ein Hersteller, der momentan sowieso große Qualitätsprobleme zu haben scheint, dübelt als Front seines Vollintegrierten leichtes Karbon ein, welches schon bei leichten Remplern die Versicherung erröten lässt, da fast unbezahlbar.
Witzig auch, das sich eine Zeitschrift zu diesem Artikel traut, die in jeder Ausgabe gefühlt zu mindestens ein Mobil checkt, was im Grunde nur noch einen von Mutti´s Stringtangas und eine Probetube Rei als Urlaubsproviant zulässt. Ein Fazit, was unten sich rausstellte, ein Fahrzeug mit Alkoven und vier Personen mit 3,5t Gesamtgewicht ist nur mit stark abgespecktem Fahrzeugbau und sehr überlegtem Urlaubsproviant möglich. Der zukünftig größte Käuferkreis wird bei bestehenden Bestimmungen weiter nur 3,5t bewegen dürfen. Warum also für die nächsten Generationen nicht umdenken und einfach die Werbetrommel für die Führerscheinklasse C1 rühren oder diesen vereinfachten LKW Führerschein nicht einfach im Paket mit dem Fahrzeugkauf anbieten? Der Käufer ist so sofort mit dem Fahrzeug auch vertraut und die Wohnmobilhändler haben eine zusätzliche Einnahmequelle. Wobei die Schulung eines Wohnmobilisten ja auch irgendwo die Nähe zum Kunden erweitert. Der C1 muss auch alle 5 Jahre wiederholt werden, was meiner Meinung die Verkehrssicherheit erhöht und dem Wohnmobilhändler die Chance gibt, dies gleich mit einem Fahrzeugneukauf zu verbinden. Früher haben wir doch die alte Klasse 4 oder 5 auch meist nur gemacht, für 1 ½ oder 2 Jährchen, dann ein richtiges Motorrad oder ein Auto zu fahren. Der erweiterte Führerschein also genauso wie ein Boots oder Segelflugschein als Voraussetzung um sein Hobby sicher für sich un andere betreiben zu können. Die Mobile müssten dann auch nicht aufwendig auf "Light" getrimmt werden und könnten mit dem nun möglichen Gewichtsfreiraum auch sicherer konstruiert werden. zumal du ja als freiwilliger Feuerwehrmann größere Autos fahren darfst, aber da gehts halt darum umsonst für die Gemeinde, Stadt oder sonstwas arbeiten zu dürfen. Ich denke, bei den allermeisten Käufern ist derzeit der Führerschein noch kein Problem, weil sie den alten 3er haben. Eher sind es die Einschränkungen (Tempo) und Kosten (Maut, TÜV etc), die abschreckend sind.
Frank
ich glaubs fast auch, und daran sieht man wie irrational Menschen denken: die laufenden Kosten eines neuen Womos liegen nach meiner Buchführung bei jährlich rund 8% des Neuwertes (Abschreibung über 15 Jahre, Sprit, Steuer, TÜV etc...) macht bei einer 60.000 € - Investition rund 5000 € pa. und wenn da nochmal 500 € für TÜV, etc Maut dazukommen mag das viel erscheinen, ist aber wenig im Vergleich zu den gesamten laufenden Kosten grüße klaus PS ich spreche von meiner Buchführung, andere mögen andere Buchführungen haben, aber das soll nicht das Thema werden
Ich sehe ein ganz anderes Problem. Die Älteren, die den alten Dreier haben haben,haben zumeist auch das Geld für ein neues Womo. Die Generation mit den kleinen Dreier werden immer knapper mit den Geld. Wenn ich mir den heutigen Arbeitsmarkt anschaue hab ich das Gefühl das die Sklaverei wieder eingeführt wird. Nur in abgemilderter Form,heute bekommen sie ein Teil Lohn ab und dürfen nach Feierabend nach Hause gehen. Den Hauptanteil vom Lohn teilen sich die Sklavenvermieter mit den Auftragsgeber. Dieter Hallo Haballes,
Deine Gedanken über die 3,5 T. Grenze sind grundsätzlich richtig. Ich verstehe allerdings nicht, warum die Hersteller nicht auf die Kundenbedürfnisse eingehen. Bespiele: Ich möchte ein Womo kaufen weis aber ganz genau, dass ich kein Wintercamping machen werde. Ich brauche keinen Doppelboden. Noch ein Bsp.: Ich will nie im Womo duschen, weshalb brauche ich eine seperate Dusche und somit mehr Aufbaulänge und Gewicht. Dies ließe sich noch an einigen anderen Beispielen fortsetzen. Früher war zwar nicht alles besser, aber es ging, meine Erfahrungen: 1986-1992: Detleffes Alkoven auf Mitsubishi L 300 (das Ding mit dem viel zu breiten Aufbau und dem schmalen Fahrgestell). ZGG 2300 Kg, mit 2,5 Personen war machbar. 1992-2001: Frankia A 730 Alko Tandemachse, zGG 3500 kg bei ca. 2900 Leergewicht. Bei vernünftiger Beladung waren mit 2 Erw. und 2 Kindern die 3500 kg ohneweiteres zu unterschreiten. 2001-2003: Bürstner A 747-2, zGG 5 T, Leergewicht irgendetwas über 4 t. Bedingt durch das Stauraumangebot immer knapp unter 5 t. 2003-2011: Westfalia Jams Cook, zGG 3,5 t. mit zwei Erwachsenen und Urlaubsgepäck stets ausgeladen. 2011-heute: Concorde 890 LR, Leergewicht gewogen 7020 kg ohne Personen und mit leerer Heckgarage. Für zwei Personen ausreichend, bei vieren wirds knapp. Schön wäre es, wenn die Hersteller sog. Basismodelle anbieten würden und der Käufer könnte nach seinen Vorstellungen ergänzen: Gefrierschrank, Backofen, WW-Heizung, Doppelboden usw. Aber solange noch Kunden mit Ausstattungspakten geworben werden, die ein Großteil dieser Kunden nie benutzt geht das Gewicht immer weiter nach oben. Ich grüße alle und wünsche ein schönes Womojahr 2012
Das hat Dethleffs mal vor einigen Jahren gemacht, das wurde aber nicht angenommen. Im Gegenteil, Dethleffs wurde dafür von allen Seiten verhauen. :D Warum werden die Fahrzeuge immer schwerer? Vergleiche mal die technische Ausstattung und das Gewicht eines Mitsubishi L300 mit einem heutigen Fiat 250. Da kommt das größte Mehrgewicht schon her.
War es dieses absolut spartanisch ausgestattete Mobil? (kein Wasser, Strom usw.) Ich glaube, Dehtleffs hatte damals dafür 30tsd aufgerufen. Für den Preis müssten die eigentlich noch heute verprügelt werden :wink:
Ja, das Fahrzeug war vergleichbar mit dem Advantage und hätte als "normales" Fahrzeug so um die 45 T€ gekostet. Hallo wolfherm,
natürlich hast du recht, wennn du sagst, das Gewicht vom L 300 zum Duc lässt sich nicht vergleichen. Der Mitsubishi hatte keine Servolenkung, elektr. Fensterheber-was ist das, ABS nie gehört... Auf viele sicherheitsrelevante Ausstattungen sollte man nicht verzichten, auch wenn´s auf das Gewicht geht. Jedoch, wenn mir sehr viele Wohnmobilisten erzählen "wir haben im Womo noch nie geduscht oder gekocht" dann frage ich mich, warum so ein Geraffels eingebaut wurde und gewichtsmäßig ins Kontor schlägt. Natürlich nicht ohne Kocher aber vier Flammenherd??? Mein Eindruck, es geht mehr nach der Devise: Mein Haus, mein Auto mein Boot....man will,eben zeigen was man hat (oder sich leisten kann, ohne es je zu gebrauchen. lechim Moin,
dann kann es sein, dass Deine "Umfrage" vielleicht nicht repräsentativ ist. Wir nutzen z.B. alles im Womo voll aus, haben wegen des Duschens sogar aufgelastet und einen Zusatztank einbauen lassen. Zum Thema: Ich denke die einfachste und sinnvollste Lösung ist nur, diese willkürliche 3,5t Grenze europaweit anzuheben, z.B. auf 4,25 oder 4,5t, oder eine Ausnahmeregelung für Sonder KFZ zu schaffen. Das würde vielleicht die Umsätze der Hersteller antreiben und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgen. Die hier angesprochene Lösung mit dem Führerschein als Zugabe halte ich nicht für praktikabel, denn die Kosten trägt versteckt trotzdem der Kunde und ich glaube nicht, dass Womo-Händler einen Fahrlehrerschein haben, um so etwas anbieten zu können. LG, Fred
Der Name ist mir wieder eingefallen....es war der "Dethleffs Globico" :wink: Hallo,
ich denke, der Markt muss dieses regeln - will heißen: wenn ihr unter 3,5t bleiben wollt, auf ordenliche Zuladung Wert legt, kauft keinen 7m-Alkoven mit Doppelboden etc. Wenn die Händler dann auf ihren Womos sitzenbleiben wird sich schnell etwas ändern. Das Hauptproblem ist m.E. das wüste Durcheinander mit zGG, Gewicht im KFZ-Schein, Übergabegewicht etc. Ich habe das mindestens schon 10x sorgsam durchstudiert; bekomme es aber nach ein paar Stunden schon nicht mehr auf die Reihe. Die Händler reden einen in den Verkaufsgesprächen "besoffen" und man verliert irgendwann den Überblick. (Komisch: erinnert mich irgenwie an meine Baufinanzierung vor 30 Jahren :D ). Für mich wären die 3,5t grundsätzlich auch kein Problem; da aber die Familien meiner beiden "Kinder" dieses Fahrzeug auch nutzen, sind die 3,5t ein MUSS!. clebre
Genau, mir kommt es gerade auch... :D Hier ein Link dazu: --> Link Zitat:
"Zum Thema: Ich denke die einfachste und sinnvollste Lösung ist nur, diese willkürliche 3,5t Grenze europaweit anzuheben, z.B. auf 4,25 oder 4,5t, oder eine Ausnahmeregelung für Sonder KFZ zu schaffen. " Wenn´s so einfach wäre....dann kommen die Kurierdienste und verlangen Gleichbehandlung....
Und dann, dann haben wir Fahranfänger mit schweren Geschossen? Oder wird es dann eine "Erfahrungsgrenze" geben?
ich hab ja auch gar nichts gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung, die könnte ja bleiben. Außerdem hatten wir früher ja auch "nur" die 7,5t Grenze. Außerdem sind die meisten 3,5t Womos sowieso überladen. Es ändert sich also physikalisch gar nichts, nur dass die Fahrzeuge dannauch für höhere Belastung ausgelegt sind. Alternativ könnte der Gesetzgeber ja auch eine maximales Leergewicht festlegen, z.B. 3t oder eine Mindestzuladung. Dann wären auch die Hersteller gefragt. LG, Fred
Es ging doch jahrzehntelang mit dem alten "Dreier" auch gut. Ich denke nicht, das die Unfallzahlen dadurch signifikant nach oben schnellen. Es würde zumindest, zum gewissen Teil, dem ganzen Gewichts-Wahnsinn ein Ende bereiten.
hmmm. Ganz viele aus meiner Generation machten damals den Klasse 1 einfach mit und sind nie wieder Motorrad gefahren. Heutigst würde ich jedem meiner Zwerge (sollte nicht vorkommen wieder...) raten, nicht nur Zweirad, sondern auch Anhänger und zumindest den kleinen LKW Führerschein zu machen. Obiger Grundgedanke galt auch wirklich der jetzt enorm nachrückenden Generation. Das nur "Alte" die Kohle haben, das seh ich nicht so. Fast alle jetzt Kinder aufziehende Familien haben nur noch den neuen Führerschein. Die alte Generation, :D ich zähl mal mich schon dazu, profitiert ja dann auch von den möglichen Neuentwicklungen im Fahrzeugmarkt. Wo ich große Probleme sehe, das ist die Wohnmobilvermietung. Hier wird ein großer Markt bedient und fast jeder Discounter oder Anbieter im "Günstigbereich" präsentiert auf Messen die eigentlich unfahrbaren 6-8 Schläfer im 3,5t Bereich.
Warum sollte der Gesetzgeber hier eine Mindestzuladung festlegen?? Ich als Käufer entscheide, ob ich ein langes Fahrzeug mit viel Ausstattung nehme und dann automatisch in die höhere Gewichtsklasse komme. Ich kann aber áuch bei 6 Metern bleiben, auf den ganzen Krempel verzichten und kann dann bequem unter 3,5 Tonnen bleiben. Das ist doch meine Entscheidung und nicht die des Gesetzgebers... Warum sollte der Gesetzgeber hier eine Mindestzuladung festlegen??
Ich als Käufer entscheide, ob ich ein langes Fahrzeug mit viel Ausstattung nehme und dann automatisch in die höhere Gewichtsklasse komme. Ich kann aber áuch bei 6 Metern bleiben, auf den ganzen Krempel verzichten und kann dann bequem unter 3,5 Tonnen bleiben. Das ist doch meine Entscheidung und nicht die des Gesetzgebers... ------------------------------------------------------------------------------------------- Damit ist alles gesagt. :yau:
Schau Dir mal die Familien-Womos an. Fast alle sind zwischen 7 und 7,3m. Solche Teile dürfte man doch gar nicht verkaufen dürfen. Und warum werden solche Kisten überhaupt noch zugelassen? Das ist doch kriminell. Dem Mieter kann man hier sicherlich keinen Vorwurf machen und der Vermieter wird seinem Kunden bestimmt nicht erzählen, dass er nichts mehr mitnehmen darf. Irgendeine Regelung muss her, auch wenn ich normalerweise gegen zu viel Regeln bin. Solche Fahrzeuge dürfter einfach nicht mehr zugelassen werden. Oder man muss sich schwere Anbauteile im Schein eintragen lassen und darf ein bestimmtes Limit nicht überschreiten, oder, oder, oder. LG, Fred
Ich war 2010 mit Bekannten auf der Messe, die eine Vermietung aufziehen wollten. Sie haben nach Kastenwagen, Teilintegrierten für Zwei und hauptsächlich diesen grossen Familienalkoven geschaut, die nach Aussagen von den Verkaufsberatern wie geschnitten Brot laufen. Das Gewichtsproblem wurde angesprochen und mit dem Hinweis, einen "vernünftigen" Mietvertrag aufzusetzen lächelnd abgehakt. Es ist keine unsinnige Regel, das es nun mehr Führerscheinklassen und Prüfungen gibt. Denn erstens ist der Verkehr stark angewachsen und zweitens sind die Kosten für solche (Erweiterungen) nicht unverhältnismäßig.
Ein Auto solo zu fahren oder das ganze dann als Gespann, sind zwei ganz verschiedene Dinge! Ein Womo einer bestimmten Größe und teilweise ganz anderer Fahraustattung zu fahren als ein Auto, auch. Und wenn man bedenkt, wie ein Schaden durch Unwissenheit oder Unfähigkeit dann Kostenmäßig zu Buche schlagen kann oder gar Menschen zu Schaden kommen, dann ist der Aufwand für einen Führerschein fast schon ein Witz! Klar will man immer nur das was glänzt und nicht das was nur sinnvoll ist! Jörg oder es wird zukünftig nur noch auf 7,5 to. Fahrzeugen geschult ....
denn wer einen Leicht-Lkw steuern gelernt hat , der kommt wohl auch mit einem ordinären Pkw zurecht... vielleicht noch eine Schnupperstunde auf einem Pkw :) Jan Hallo, haballes,
ich habe häufig deine Kommentare gelesen und fand sie mancmal ganz lesenswert. Da du der Themengeber bist , habe ich aber doch ganz große Bedenken , zu mindest zum 2. Teil des Beitrages. Solltest du mal die FE bei der FDJ oder einer anderen Orgnisation gemacht haben, weil du nicht weisst , wie man Heute zu einem Führerschein kommt? Diese Form , die du beschreibst gab es mal in den frühen 30ern Jahren , da haben die Fahrzeugverkäufer in einer Kurzinformation den Führerschein gleich mitgeliefert. Hier bei uns geht das nicht. Es ist abhängig von einer Fahrschulgenehmigung die für einzelne Klassen erteilt wird. Dazu gehören sowohl die Fahschulausrüstung als auch die Lehrbefähigung der Klasse . Klasse C1 setzt eine Ausbildung sowohl theoretisch als auch praktisch im LKWbereich voraus . Z. B. mit voller Ausbildung in Technik , also auch Druckluftbremsen. Da die meisten PKW FE Neulinge schon bei der Frage , woran man die Verkehrssicherheit bei einem Reifen erkennen kann , schon ziemlich überfordert sind , würde eine FE C1 oder C1 E meistens sehr teuer sein und eine restlose Überforderung darstellen. Dazu kommt die FE ist dort zu beantragen und zu erwerben wo man seinen Wohnsitz hat. Damit ist bis auf sehr wenige zu überprüfende Ausnahmen ein Ferienführerschein nicht mehr möglich. Da viele Womo Käufer ihre Fahrzeuge irgendwo weit weg kaufen , wäre das auch nicht möglich. Es bliebe ihnen allerdings und ausschließlich zu einer Fahrschule ihrer Wahl am Wohnort zu gehen. Aber dann ......Siehe oben. Giovanni. Das ist doch der Markt der Zunkunft, wir können uns als Rentner noch den ein oder anderen Euro dazuverdienen, als Mietfahrer für WoMos :D :D
Eva euro, kein schlechter Gedanke , auch gut für zwischmenschliche Beziehungen, gleich welcher Coleur.
Giovanni. scholko , da liegt n.m.M. der Pferdefuss.
Wenn du aus einem Womo eine 2-3 Zimmerwohnung machen willst, jedenfalls den Komfort genießen willst, dann hast du grundsätzlich Gewichtsprobleme. Das fängt bei der meistens überflüssigen Markise an und endet bei den Komfortmatratzen und Campingmöbeln mit allem drum und dran. Schlichtweg ist es mir egal was jemand mitschleppt und während eines Urlaubes braucht, er muss sich nur ans Limit halten. Wenn ich weiss ,ich habe eine FE mit 3,5t werde ich mich danach richten müssen , ob mir das passt oder nicht. Da man sonst keine Einschränkung macht , was Alter z.B. betrfft , ist zumindest für Fahranfänger der FE Kl. B fast schon überdimensioniert. Siehe die Unfallstatistik. Es ist doch zumindest auffällig , gleich nach den jungen Fahrern kommen die Jahrgänge , die von sich behaupten gute Fahrer zu sein , zwischen 45-55 Jahre.(!) Giovanni. @ giovannibastanza und all
FDJ hört sich östlich an, ich war und bin ein bergischer Jung. :D Aber im Ernst. Klar, das das unter den gegebenen Bestimmungen nicht sofort vollziehbar ist, andererseits ist das 3,5t Dilemma auch ein in Zukunft wachsendes. Vor 2014 ist sowieso gar keine Lockerung in Sicht und sollte dann auf 3,85t ausgeweitet werden, hilft es auch nicht viel. Von daher auch meine Idee, mal diesen Zukunftsfred zu starten, welche Möglichkeiten denn überhaupt in den Köpfen kreisen, das Gewichtsproblem langfristig, vor allem auch mal mit dem Sicherheitsanspruch an die ja meist mit Personen besetzte Wohnkabine zu lösen. Man sehe sich nur den gerade laufenden Tröt mit dem von der Straßenbahn zerlegten Dethleffs an. Die Basis steht noch. Erhöht man die Tonnage wieder, so kommt auf die Straßen ein ganz anderes Problem, nämlich die Gütertransportbranche, die das sofort wieder ausreizen wird. Man schaue sich den Wachstum der Transporter in den letzten Jahren an. Zwischen Mercedes T1 und Sprinter ist eine Welt. Die ehemaligen 7,5t Laster werden mehr und mehr von 3,5t Sattelzügen ersetzt, die durch den Trick sogar mehr Lademeter und auch Gewicht aufnehmen können. Ein Wohnmobilführerschein wär also vielleicht gar nicht verkehrt? Überhaupt hatte ich mit mehr Widerstand gerechnet, vor allem mit der fünfjährigen Wiederholungsprüfung, die ja enorm der Sicherheit beiträgt und auch fahrunfähige Personen von der Straße holt. Und ich weiß nicht, ob die Wohnmobilindustrie nicht einen falschen Weg geht, alles Entwicklungkapital nur darein zu setzen, ein sowieso nur fragwürdiges Gewicht einzuhalten. Das erinnert mich ein bißchen an die Formel1, die immer sich dem Regelwerk versucht anzuschummeln. Bei einem großen Liner sind sehr viele Käufer bereit, auch im hohen Alter noch die wirklich teure C Fahrerlaubnis zu machen und nehmen auch die Gesundheitsprüfung auf sich. Der C1 (7,5t Lappen) müsste etwa 1.500 Euronen kosten. Ist der Preis einer SAT-Anlage oder einer Klimaanlage. Kurioser Weise sind Liner Fahrer meist zu zweit unterwegs, aber die Masse der 3,5t Alkoven Piloten mit Frau, zwei Kindern und Hund. Da muss doch umgedacht werden?
Das ist der normale Werdegang. Jeder fängt mal klein an, mit den Jahren wachsen die Ansprüche und die Autos werden größer, gleichzeitig werden aber auch die Kinder größer und die Zahl der Mitfahrer verringert sich. :D Den LKW-Führerschein beim Womokauf zu verschenken, hatte Niesmann vor 10 Jahren auch schon versucht anzubieten, hat aber auch nicht funktioniert.
Aber auch auch wenn der B-Schein bis 4,5t beim Womo gelten würde, würde nach 5t geschrien. :roll: An dieser zusätzlichen Tonnage würden sich Hersteller durch schwerere Materialien, weiteren Einbauten und die Kunden durch mehr Einladen von Ballast schadlos halten und alles wäre wie jetzt, nur schwerer. Die Gewichtsgrenzen für Maut, Schwerlastabgabe oder Durchfahrverbote mit LKW Überholverbote und jedes Jahr Tüv würden bei 3,5t stehen bleiben. :cry: Thomas, sehr richtig.
Entweder man nimmt es ernst , oder man nimmt einen Schwereren , dann bitte einen C1-C1E. Ich verstehe das Gegreine nicht. Die FE ist eingeführt , weil die EU- Richtlinie euroweit so lautet. Mal ehrlich , wolltet ihr mit Leuten auf der Strasse sein ,die als Anfänger 7,5t + Anhänger bis 12000 kg fahren dürften, und das ohne gerichtete Ausbildung? Oder wie vor dem 1.1.99 unter bestimmten Umständen bis 18,5 t. Auch die Frage , ob Sonderfahrzeuge eine Änderung bekommen ist absurd, denn dann kommt jeder der eine Gewürzmühle aufgebaut hat und will es als SF deklarieren. De Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und das Womofahrer nun so interessant sind,glaube ich einfach nicht , zumal sie in einigen Gegenden offensichtlich schon zur Plage werden . Zu erkennen am Verhalten der Anlieger z. B.. Giovanni. :) Hier erst mal für alle "Graulappenbesitzer" die komischen "neuen" Führerscheinbezeichnungen, denn ich muss auch ständig nachlesen, was mit C, Be & Co. gemeint ist:
--> Link Auf Drängen der Sozialverbände wie Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, THW, Feuerwehren usw. wird derzeit überlegt, ob die Gewichtsgrenze für den Führerschein B auf 4,25 t angehoben werden soll. Dies wird aber nicht für Wohnmobile gelten, für die weiterhin eine Gewichtsgrenze von 3,5 t bestehen bleiben soll. Also muss Junior doch auf jeden Fall den C1 machen, wenn er mal das WoMo fahren will/soll/muss :?
Genau so ist auch meine Meinung. Außerdem ist es doch so, was nicht verkauft werden kann, wird auch nicht produziert. Offensichtlich ist das Potential der "nach dem Auge" kaufenden groß genug. Hier im Forum wissen es alle, was geht und was nicht. Aber der Neumarkt ist die Zielgruppe. Wer bereit ist Mondpreise für eine Efoy zu zahlen, hat auch das Geld für den LKW Schein. Ob er ihn schafft ist eine ganz andere Frage. Leider ist es so, das der Gesetzgeber sich nicht aufraffen kann endlich den Herstellern die rote Karte zu zeigen. Aber wenn er es dann irgendwann doch macht, wird es bestimmt eine teure und wie wir aus Erfahrung wissen, unausgegorene Angelegenheit. Albert Also, ich weiß ja immer noch net so genau, ob "haballes" das wirklich ernst
meint .... :D Oder doch. Ich glaube, es zu wissen. Würde ich all diesen Optimismus hier bzgl. einer allgemeinen Anhebung der Gewichtsgrenze auf ca. 5 to zGG zustimmen wollen, was ich hiermit als bekennender < 3,5 to Fan ausdrücklich tue, würde es wohl über kurz oder lang zu einem Wochenend-Fahrverbot für Womos kommen, die über 3,5 to zGG liegen. Das wäre mir recht :wink: Soll ich jetzt sagen, das ist O.T., haballes? :wink: Felix52 : Gewichtsprobleme?
Kleinere, kürzere WoMo kaufen! Länge kostet halt Gewicht. Schaut mal auf die Zuladung bei 6m-Mobilen! Selbst mit noch richtigen Holzmöbeln, Styrodur-Isolierung usw. Wer im WoMo leben will wie zu hause (und nicht "campingmäßig"), schleppt halt Gewicht mit sich herum. Dann ist evtl. der WoWa die bessere Lösung? Ich bin v.a deshalb wieder auf ein kleineres (und damit leichteres) WoMo umgestiegen.
der Gesetzgeber ist ja die Fahrzeugindustrie, vornehm nennt sich das Lobbyismus. Und letztendlich hilft immer der Wink mit den Arbeitsplätzen krasses Beispiel ist die Fahrzeugbreite im Kfz-Schein, angegeben ohne Außenspiegel. Würde die korrekt drinstehen dürfte ein VW Golf auf Autobahnbaustellen nicht die Überholspur benutzen.... grüße klaus Wer nicht mit 3,5t auskommt und keinen "alten'" hat, der muss halt seinen Führerschein updaten.
Ist halt so und will ich jetzt auch nicht mehr kommentieren. Einzig schmerzlich finde ich die Kosten eines neuen Führerscheines, welcher >3,5t und Anhänger und Motorrad beinhaltet. Die meisten 17 jährigen können es sich schlichtweg nicht leisten. Und so wächst jetzt eine Generation Führerschein "light" heran. Ist halt so und will ich jetzt auch nicht mehr kommentieren. Als Konsequenz daraus bauen die Hersteller jetzt mehr und mehr Ultralight-Modelle um den Kundenkreis nicht zu verlieren. Wobei dies wohl auch mehr und mehr auf Kosten der Sicherheit geht. Dann steigen die Zahlen der Schwerverletzen bei WoMo-Unfällen, da die Pappe noch schneller einknickt. Ist halt so und will ich jetzt auch nicht mehr kommentieren. Sicherheit entsteht nicht durch noch mehr Führerscheinklassen, Sicherheit entsteht durch einen vernünftigen Fahrstil und verantwortliches Verhalten. Ist halt so und wollte ich jetzt kommentieren. wobei:
Wenn die Hersteller auf Leichtbauweise umstellen, leidet vielleicht nicht nur die Haltbarkeit, sondern ggf. auch die (Verkehrs-)Sicherheit.... (wenn die Leichtchassis gewählt werden - und ständig am Limit fahren! Daher ein klares Plädoyer für eine vernünftige Anhebung der Gewichtsgrenze! Hallo zusammen,
ich finde den Lösungsansatz von Sven interessant. Warum ? Zunächst aus eigener Erfahrung. Ich selber habe noch den FS Kl3 , somit darf ich bis 7,5 to fahren. 2008 habe ich mir das erste Womo angeschafft, einen Knaus 700 /Renault 3,85 to 7,31m. Bei den ersten Ausfahrten habe ich den einen oder anderen Kreisverkehr nicht richtig getroffen, warum mußten da auch Randsteine im Weg sein :D dazu kam natürlich das komplett andere Brems- und Fahrverhalten und das obwohl ich bereits 22 J unfallfei fahre ( 40.000Km p.a. ), gesteigert habe ich das mit einem Pferdehänger ( 13,50m ) auch hier bedurfte es einiger Proberunden um ein Gefühl für Gewicht und Abmessung zu bekommen. Was ich damit sagen will ist das trotz Fahrpraxis das Fahren eines Womo eine gewissen Übungszeit braucht , egal ob nun 3,4to oder >3,5 - 7,5 to ich denke eine Lösung die z.b.aus 8 Std . Praxis +vielleicht 2-3 Std. Theorie bestehen würde und man somit die Erlaubnis erhielte eben Womo bis 7,5 to zu fahren und das Ganze als Dienstleistung durch die Händler organisiert, die Kosten z.b. halbe halbe geteilt, und das Ganze in der Gruppe, somit gäbe auch gleich die Möglichkeit eines Austausches zwischen gleichgesinnten und eine gewisse Kundenbindung ? Und die Nachteile über 3,5 to kann man vernachlässigen, ich fahre jetzt im 4 Jahr über 3,5 to 1.Maut in A kann ich umfahren wenn ich will 2.Wenn es zum Mittelmeer geht spielt es zeitlich kaum eine Rolle ob du 100 oder 120 km/h fährst, es wird eh über 2Tage gefahren, da ist der Zeitgewinn (wenn überhaupt ) nicht riesig, und selbst bei 300-400 km ist aufgrund der Verkehrsdichte auch kein riesiger Zeitgewinn drin 3. das Bremsverhalten ändert sich bei diesen Gewichten mit jedem km/h mehr gewaltig, zumal dies nunmal kein PKW ist, allein daher finde die 100 km/ h in Ordnung ( habe es selber erlebt weil ein PKW-Fahrer gedacht hat das Womo ist ja so langsam, das paßt , also er von der standspur gemütlich auf die Autobahn ich bei 100 voll in die Eisen ich habe gespürt wie das Gewicht von hinten scheinbar das Womo anschiebt, der Vordermann kam näher und näher, hatte wohl schon Schweißausbrüche bekommen, aber es hat dann noch gepaßt , wäre ich etwas schneller gewesen, wäre es vielleicht anders ausgegangen ) 4.Alleine ABS,ESP, Airbag, Navi ,Klima,Rußpartikelfilter wiegt, und es haben viele Womo noch lange nicht soviele Airbags usw. serienmäßig verbaut allein dadurch ergibt sich eine Gewichtszunahme aber darauf solllte und will man wohl auch nicht verzichten und einen gewissen Komfort, z.b. SAT-Anlage 2 Batterie, Solar, Fahräder will auch keiner missen ( Markise /Backofen muß nicht aber das macht nur einen kleinen Teil des Gewichts aus ) Ich denke mit so einem Art erweiterten Führerschein würden sich viele Probleme erledigen, die Hersteller brauchen nicht mehr 20 % Wassertanks usw. rechnen, wir nicht wiegen was Frau alles einpackt :D man sieht ja auch das dies hier immer wieder ein Thema ist so das soll reichen uwe
genau, so einfach ist das! Wenn ich ein großes Auto fahren möchte, mache ich den großen Führerschein! :D Will hier auch mal meinen Senf zugeben. Ich war damals einer der ersten die den neuen B Klasse Schein machen durften. Ich habe sicherlich mehr Geld für meine Lappen zahlen müssen als die meißten andern hier, gut alles ist teurer geworden. Aber warum bekomme ich dafür weniger "Leistung"? Habe ich weniger gelernt in der Fahrschule als die 3er Besitzer? Ich denke nicht! Einzig allein ein Gesetz ist dafür verantwortlich, was auch immer das bringen mag.
Dann wird von Klasse 3 Inhabern geschrieben das man sich doch ein kleineres Womo kaufen kann... Nö warum? Ich möchte Platz, eine Dusche, Fernsehen, Solar, Kühli, Gefrierfach etc... Warum soll ich darauf verzichten? Muss das ein Klasse 3 Fahrer? Natürlich nicht, da liegts dann eher am Mangelden Budget für die Maut oder Geschwindigkeitsbegrenzungen. Welch Weisheit haben also Klasse 3 Fahrer mehr, um sagen zu können, dass die neuen B Inhaber nicht in der Lage sind ein höher gewichtiges Fahrzeug fahren zu können ohne eine zusätzliche Prüfung machen zu müssen, die mal eben weit über 1000€ kostet? Vielleicht kann mir das einer der Weisen die so denken mal erklären. Wir haben im letzten Jahr auch ein neues Womo gekauft. Es ist so wie wir uns das vorstellen und 7m lang. Es hatte ein eingetragens Gesamtgewicht von 3,85t, folglich durfte ich keine Probefahrt machen, dies hat dann der Händler mit mir zusammen gemacht. Wir haben es dann gekauft und auf 3,5t ablasten lassen und oh Wunder, ich durfte dann tatsächlich mit einer kleinen Änderung im Brief das gleiche Fahrzeug fahren. Nun fahren wir halt überladen durch die Gegend und müssen uns noch nicht mal an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten oder eine Go-Box haben, ich würde allerdings lieben gern beides in Kauf nehmen. Ich hoffe hier fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten, ich finde nur, der ein oder ander kann sich auch mal in die "Neulinge" reinversetzen. Aber es ist wie so oft im Leben... Bin ich nicht betroffen interessierts mich nicht und Früher war ja alles anders.... blablabla :roll:
Stimmt! :wink: Nur so als Beispiel: Wir haben mit unserem 6 m Womo voll "aufgerödelt" zu viert immer noch 100 Kg Luft! Wir können aber aufgrund des limitierten Stauraums auch nicht ohne Ende einpacken und verzichten u.a. bewußt auf Fernseher und Satanlage, haben aber während unserer Touren auch noch nie etwas vermisst! Gewichtsprobleme? Kenn' ich micht? ( Außer vielleicht direkt nach Weihnachten.... ) Chrisitan
Stimmt nicht, nur wenn das Zeichen 2m steht :wink: Wird aber 2012 auf 2,2 geändert 8) |
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