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USA Einreisebedingungen


Administrator am 26 Mär 2012 22:05:46

Ich habe mich damit noch nie befasst, wie ist das denn in den USA geregelt, wenn man da einfach mal 1 Jahr mit dem Womo Runden fahren möchte - so lange darf man da doch sicher nicht mit einem Touristenvisum bleiben? Und was ist, wenn man sein eigenes Womo mitbringt, muß man das bei der Einreise verzollen? Wie versichern? Fragen über Fragen :) - wer kennt Antworten?

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traveller69 am 26 Mär 2012 22:59:22

Für alle Auslandsreisen bietet sich das Info-Portal des Auswärtigen Amtes an: --> Link

Danach kannst Du ohne Visum mit ESTA bis 90 Tage bleiben. Bei längerem Aufenthalt brauchst Du ein Visum, das Du hier in der USA- Botschaft/Konsulat nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch erhalten kannst.

Bei der Einreise wird dann im Pass festgelegt, wie lange Du bleiben darfst, aber mit einem Visum lässt sich der Aufenthalt verlängern. Mehr Infos hier: --> Link

Leider weiß ich nicht, wie es mit der Verschiffung des WoMos ausschaut.

volki am 26 Mär 2012 23:41:28

Administrator hat geschrieben:Ich habe mich damit noch nie befasst, wie ist das denn in den USA geregelt, wenn man da einfach mal 1 Jahr mit dem Womo Runden fahren möchte - so lange darf man da doch sicher nicht mit einem Touristenvisum bleiben? Und was ist, wenn man sein eigenes Womo mitbringt, muß man das bei der Einreise verzollen? Wie versichern? Fragen über Fragen :) - wer kennt Antworten?


Lies bitte den entsprechenden Teil

--> Link

Ich war drauf und dran uns 2008 diesen Traum zu erfüllen. Die damalige "hundsgemeine" Behandlung durch die US-Botschaft in Bern hat mich dann aber verzichten lassen, als Ersatz wurde Neuseeland gewählt.

Trotz "ewigem" US-Visum im Pass, sollte das in den neuen "maschinenlesbaren Pässen" nicht mehr gelten.
Wenn dem Immigration-Officer dein Gesicht nicht gefällt, hat du keine Recht auf Einreise trotz Visum Dann kannst du, mit WoMo, rechtsumkehrt machen, Als Tourist reicht es nicht "schnell" in eines der Nachbarländer auszureisen und dann wieder einzureisen

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macagi am 27 Mär 2012 07:22:52

Wenn du ne halbe Million vorweisen kannst kriegst du eine "Greencard". Dann kannst du ewig bleiben.......

Ansonsten kann ich nur den Vorredner bestätigen, der Immigration Service ist mE die mieseste Behörde in den USA, schlimm.

eaglesandhorses am 27 Mär 2012 09:51:49

...und das letzte Wort hat immer die Frau/der Mann an der Grenze, der die Einreise bewilligt..............Visa hin oder her....die haben das Recht, Dir die Einreise ohne Angabe von Gründen zu verweigern

alzu am 27 Mär 2012 14:16:29

Hallo,
ich war zuletzt 2007 (zum 3. X)in USA, wurde immer höflich abgefertigt. 2007 sogar bevorzugt, weil die Zeit zum Anschlußflug etwas knapp bemessen war. Da haben sie extra ein anderes Gatter geöffnet für uns und nach knapp 10 min. (incl. Foto und Daumenabdruck) waren wir alle Sechs im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
aus Oberösterreich
Alfred

spiti01 am 28 Mär 2012 18:05:50

Wir sind seit April 2010 mit unserem deutschen Mobil in den USA unterwegs und haben daher einige Erfahrungen, was diese Dinge angeht.

Grundsätzlich gilt das normale Touristen-Visum für max. 90 Tage, dann muß man wieder 'raus. Es gibt jedoch das sog. B1/B2 Visum, bekommen von der US-Botschaft in Berlin. Ohne jegliche Proleme.
Dieses Visum gilt 10 Jahre. Innerhalb eines Jahres darf man allerdings max. 6 Monate in den USA sein. Auf Antrag ist eine Verlängerung möglich.
Normalerweise muss man dann wieder 6 Monate + 1 Tag im Heimatland sein. Damit soll gezeigt werden, dass der "Lebensmittelpunkt" in Deutschland liegt.
Wir sind nach den ersten 6 Monaten nach D geflogen und bereits nach 2 1/2 Wochen wieder in die USA eingereist - ohne Probleme!
Das Spiel haben wir inzwischen dreimal durch, wobei wir beim 2. und 3. Mal jeweils 3 Monate in Deutschland waren.

Bei der letzten Einreise im Februar 2012 hatten wir jedoch kleinere Probleme. Wir wurden zum Interview in einen separaten Raum gebeten und sehr höflich gefragt, warum wir uns in letzter Zeit denn so häufig und lange in den USA aufhalten. Als wir erklärten, dass wir mit unserem Motorhome dieses wunderschöne Land bereisen und möglichst intensiv kennenlernen möchten, haben wir ohne Probleme den ersehnten Stempel für weitere 6 Monate erhalten.

Wichtig dabei ist, dass man immer sehr freundlich, höflich, positiv und glaubhaft auftritt. Die - im Vergleich zur Ami-Art - manchmal etwas harsche deutsche Sturheit hilft hier nicht weiter. Dann können Amis auch sehr schnell umschalten und blocken. Ansonsten gilt immer: You're wellcome!

Ein aus Deutschland "mitgebrachtes" Mobil muß nach spätestens 12 Monaten die USA wieder verlassen, es gibt normalerweise keine Möglichkeit einer Verlängerung!
Hintergrund ist, dass die amerikanischen Behörden (EPA und Homeland Security) davon ausgehen, dass solche Fahrzeuge nicht den dortigen Vorschriften bezüglich Umwelt und Sicherheit entsprechen und quasi als "Gast" begrenzt fahren dürfen - wie in Deutschland übrigens auch. Bei Fahrzeugen aus nicht-amerikanischer Produktion sind die erforderlichen Nachweise zur US-Konformität kaum zu beschaffen.
Unser Großer Brauner ist glücklicherweise ein halb-Ami, aufgebaut von einem Deutschen in Elkhard/Indiana, auf einem US-Chassis mit US- Antrieb.
Dafür konnten wir vom Chassis-Hersteller Workhorse die notwendigen Unterlagen beibringen. Ein sehr netter und hilfsbereiter Officer vom CBP (Zoll und Grenzschutz) in Memphis/Tennessee (wir waren zufällig gerade dort und haben es einfach probiert) hat sich richtig ins Zeug geworfen für uns. Er hat alle unsere Papiere studiert, mit Workhorse und anderen mehrfach telefoniert und dicke Bücher mit Paragraphen gewälzt.
Bereits am nächsten Tag rief er uns an. Wir sollten doch nochmal in sein Office kommen - whenever you want.
Kaum dort, war die Überraschung groß! Ich sollte nur drei Papiere unterschreiben, und schon war alles erledigt. Der Große Braune war "re-importiert" und darf jetzt unbegrenzt in den USA bleiben. Bezahlen mußten wir nicht einen Cent für diese Aktion.......
Einziges Problem für uns ist allerdings der DEUTSCHE Amtsschimmel. Wenn wir nämlich unser Motorhome nach mehr als 36 Monaten zurück nach Deutschland bringen würden, müssten wir erneut Zoll und alle Steuern einer Einfuhr bezahlen. Und das, obwohl das Fahrzeug ja als Neuwagen in Deutschland importiert, verzollt und versteuert wurde und ein deutscher KFZ-Brief vorhanden ist. Armes Deutschland, da wird man als treuer Bürger wieder einmal zum x-ten mal abgezockt!

Nochmal ein kleiner, aber wichtiger Tip für den Umgang mit Amerikanern: Immer sehr freundlich, positiv und verbindlich agieren. Amis gehen untereinander auch so um und sind nichts anderes gewohnt. Deutscher Stursinn kommt hier nicht an. Immer lächeln, offene Körpersprache, Augenkontakt, Hände aus den Hosentaschen usw. usw.
Diese grundsätzlich positive Mentalität hat sich inzwischen auch sehr in der amerikanischen Sprache verfestigt, die sich immer mehr vom bekannten british english unterscheidet.

Wir finden das alles einfach klasse und fühlen uns inzwischen hier in diesem tollen Land und unter den liebenswerten Menschen äußerst wohl und kommen bestens zurecht.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung - You're wellcome!

Howdy aus Kerrville/Texas
spiti

mary-jo am 28 Mär 2012 20:37:00

Na ja, ich würde mir das gut überlegen.
Mit Wohnmobil ist man ständig unterwegs, dass ist etwas anderes, als wenn man dort nur Urlaub macht.
Ich habe 2 x 2 Jahre in Texas gelebt. In einem Land umher zu fahren, wo manche bis an die Zähne bewaffnet sind
und jeder eine Waffe besitzt, nur ich nicht, wäre mir zu riskant.
Wenn wir out of Town gefahren sind, hatten wir immer eine dabei.

Ich weis, du hast nach den Einreisebedingungen gefragt, aber an die eigene Sicherheit sollte man gerade in den USA auch denken.

LG Mary-Jo

thatslife am 28 Mär 2012 21:12:10

Für ein 1 1/2 jähriges USA Visum brauchte ich folgenden Nachweis: 10.000 DM nachgewiesenes Barvermögen, einen äusserst detailierten und beglaubigten Gesundheitsnachweis, die Rückkehrmöglichkeit in ein festes Arbeitsverhältnis in Deutschland oder den Studienplatz, ein Studienplatzangebot in den USA. Alles x-mal übersetzt, beglaubigt und dem Generalkonsulat in Frankfurt vorgelegt.
Natürlich hört sich das ständige "you're welcome", "you're looking fine, honey" etc. freundlicher an, als guten Tag -aber ob's auch so gemeint ist 8)
Tja und da ist auch noch die leidige Krankenversicherung! Gesund und mit etwas Knete geht man gerne hin, krank und pleite kommt man gerne wieder zurück. Dann sind die USA ?ing und Deutschland ist so schön :D

have a nice day
thatslife

Administrator am 28 Mär 2012 22:38:53

danke für eure Postings! :)

spiti01 am 29 Mär 2012 17:40:20

Das Thema "Sicherheit" in den USA wird nach meiner Erfahrung - und ich war vor unserer Dream Tour schon x Mal geschäftlich und urlaubsmäßig dort - in Deutschland völlig falsch dargestellt.

Es ist keinesfalls so, dass dort jeder mit dem Ballermann 'rumfuchtelt oder gar abdrückt. Tatsache ist, dass in den ländlichen Bereichen alles sehr locker und problemlos abläuft. Dort gibt es auch so gut wie keine Kriminalität, zumindst nicht höher als in D. Haustüren stehen immer offen, es gibt keine Zäune, Autos stehen unverschlossen mit laufendem Motor auf dem Supermarkt-Parkplatz (wegen der Klimaanlage), während Mom drinnen zum Einkaufen unterwegs ist.
Warum das so funktioniert? Genau WEIL die meisten eine Waffe dabei haben und für die bösen Buben das Risiko viel zu groß wäre, Blödsinn zu veranstalten. Er würde das kaum überleben...... und bleibt daher friedlich!
In größeren US-Städten gibt es allerdings "dunkle Ecken" die man lieber meiden sollte. Aber das ist in D auch nicht anders.
Ein Ami hat uns 'mal erzählt, dass aus seiner Sicht JEDER Passagier, der in ein Flugzeug steigt, eine Waffe bekommen sollte. Denn, wenn dann z.B. ein Terrorist auf dumme Gedanken kommen sollte und plötzlich 100te von Waffen auf ihn gerichtet sind, würde er wohl dumm aus der Wäsche gucken.
Na, da ist doch wohl auch 'was dran :D :D :D
Amis "ticken" nunmal anders. Man muß nur versuchen sie zu verstehen, dann ist alles kein Problem. Und wir Deutsche dürfen nicht erwarten, dass alle nach unserer Pfeife tanzen...... :)

Zum Thema Krankenversicherung:
Wir haben eine zusätzliche deutsche Auslands-Krankenversicherung abgeschlossen, die auch für längere Zeit in den USA alles abdeckt. Die Kosten liegen bei ca. 1,50 Euro pro Tag. Das funktioniert hervorragend, wie wir (leider) schon mehrfach ausprobiert haben - einschl. Zahnarzt, Augenarzt usw.
Bei kleineren Sachen zahlen wir erstmal vorab selbst und holen uns das Geld dann in Deutschland zurück. Bei größeren Sachen (ich habe das selbst bei einer sehr teuren Augen-Sache durch) rechnet die Versicherung direkt mit der US-Augenklinik ab.
Alles völlig easy also, wenn man so eine Reise sorgfältig plant und organisiert. Manchmal zwar auch recht "aufregend", aber letztendlich klappt es dann doch.

Unser Womo ist hier in den USA versichert. Auch das ist völlig easy, die Versicherungen zahlen genauso wie in Deutschland und rechnen per Abtreteung direkt mit der Werkstatt ab. Wesentlich billiger als in D sind sie obendrein!
Tja, und die KFZ-Steuer kostet für unseren Großen Braunen (er hat ja seit gut einem Jahr ein Texas-Kennzeichen) keine 120 USD pro Jahr - in Deutschland weit über 500 Euro.....
Und der Sprit kostet weniger als die Hälfte - auch Diesel. :) :) :)

Zur Erlangung des B1/B2-Visums erwarten die Amis halt, dass man nachweisen kann, dem US-Staat nicht zur Last zu fallen. Ich finde das gut. Im Gegensatz zu Deutschland, wo wir beinahe jeden, der in unser Land kommt, mit unseren Steuergeldern durchfüttern.

Die USA sind nunmal ein Einwaderungsland mit entsptrechenden Regeln. Die sind in den meisten Fällen nicht schlechter als in D, nur eben etwas anders und für Deutsche manchmal auf den ersten Blick nicht gleich zu verstehen. Wenn man aber darüber etwas genauer nachdenkt und die Vorurteile abgelegt hat, ergibt sich auch dabei eine klare Logik.

Mir persönlich gefällt der US-Weg inzwischen sogar erheblich besser als die deutsche, staatlich verordnete "social security".
Obama verucht inzwischen ja auch den deutschen Weg einzuschlagen. Das wir ihm bei der nächsten anstehenden Präsidentenwahl wohl sehr schwer zu schaffen machen. Die Amis wollen sowas nämlich nicht, und das ist gut so.
Ein Staat ist nämlich wie ein Getriebe: Es funktioniert nur als GANZES. Versucht man ein paar Zahnräder zu ändern, gibt es Kleinholz :!: :!:

Aber, das ist nur meine persönliche Erfahrung und Meinung, und die sei bitte erlaubt. Auch in Deutschland 8) 8)

Howdy aus Kerrville/Texas
spiti

nuvamic am 29 Mär 2012 18:26:17

Deinen Eindruck hast du deutlich dargestellt. Und das ist ne gute Info, wenn man rüber will.

Trotzdem würd ich gern dazustellen, wie sich dieser "lockere Umgang mit Waffen" noch auswirkt, hier die Kriminalstatistik der USA --> Link - bei Wikipedia zu finden. Is auf englisch. Ich empfehle speziell den Abschnitt "Homicide".

Nur der Ausgewogenheit halber....

spiti01 am 29 Mär 2012 23:39:24

..... glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast :D :D :D ...... egal, ob es 'ne deutsche oder 'ne amerikanische ist!

Stell' dann bitte auch 'mal die deutsche Statistik gegenüber - natürlich Einwohnerzahl-bereinigt. Und beobachte deren Verlauf seit Fall der Mauer und Exitus des Sozialismus.

In Amiland sind die Mexis das große Problem, daher auch die Häufung in den südlicheren Bundsstaaten.

Statistiken sollte man lesen können, nackte Zahlen sagen herzlich wenig......

Am besten ist allerdings, man macht sich selbst ein Bild, und zwar ohne Voruteile.

mithrandir am 29 Mär 2012 23:57:41

Oooh ja, der böse USA Immigration Officer, der die Einreise verbietet, weil ihm dein Gesicht nicht passt.
Ich war schon mehrfach in den USA und hatte nie Probleme.
Klar, wenn man meint sich über Behörden hinwegsetzen zu müssen oder sich über die Beamten lustig zu machen nur weil man die Gesetze missbilligt, muss man sich nicht wundern, wenn man nicht reingelassen wird. Aber dann sollte man besser nicht in diese Länder reisen.
Ich habe schon erlebt, wie einige Halbwüchsige Deutsche richtig Probleme bekamen, weil sie freche Anzworten bei der Befragung am Zoll gaben, aber letztendlich wurden sie nach einer entsprechenden Vernehmung doch durchgelassen.
Die waren dann ganz klein mit Hut. Und zurecht.
Wenn ich in die USA einreise, weiß ich, dass die Fragen stellen, deren Sinn ich nicht immer nachvollziehen kann. Aber wenn man die Fragen ordentlich beantwortet gibt es auch keine Probleme. Wie man in den Wald hineinruft...
Ich kenne niemanden, der wirklich grundlos bei der einreise in die USA abgewiesen wurde.

nuvamic am 30 Mär 2012 00:37:54

Nachtrag zur Statistik - ich bezieh es jetzt mal auf die Rubrik Homicide, auf die ich hinwies.... die ist für einige Länder aufgeführt, darunter D und USA. Zahlen beziehen sich jeweils auf Morde / Jahr bezogen auf 100.000 Einwohner. Das würde ich als einwohnerzahlbereinigt verstehen.

Irgendwie schein ich dir damit auf den Schlips getreten zu sein - versteh ich nicht wirklich. Mir ging es darum, verschiedene Seiten der amerikanischen Haltung zum Thema Waffen zu zeigen. Bei dir klang es eigentlich durchgehend positiv - das war mir zu einseitig. Es hat in meinen Augen auch Schattenseiten. Das soll die USA nicht verteufeln - aber in den Himmel heben muss ich es auch nicht.

Ähnliches könnte ich für viele Länder oder Regionen sagen, es gibt selten nur Vorteile oder nur Nachteile.

Angesprungen bin ich allerdings auf die fast schon rambolike idea, dass es doch z.B. klasse wär, wenn nem Terroristen hundert Waffen entgegenschauen. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, würd ich persönlich doch bezweifeln.

birki am 30 Mär 2012 08:20:16

Hallöchen

Wie ist es denn mit der englischen Sprache? Konntet ihr bei Einreise alle fliessend englisch? Ich kann fast kein englisch :oops: Kann man so denn grossen Traum von Amerika trotzdem wagen? Man hört ja, sobald man drüben ist, lernt man dann schnell englisch zu sprechen.

viele grüsse
birki

volki am 30 Mär 2012 09:18:15

Also nach meinen Erfahrungen wird es schwierig sein, zumindestes zu Beginn, ohne etwas Englisch auszukommen.
Der "Durchschnitt-Ami" kann sich gar nicht vorstellen, dass es noch andere Sprachen als SEINE gibt, vielleicht mit Ausnahme von "texanisch" :D

Ob die Einwanderungsbehörde sich die Mühe nimmt, an den Schaltern auch "deutschsprechendes" Personal zu haben, wird wohl eher ein Einzelfall sein
Nach der Einreise gibt es gewisse Möglichkeiten sich in meist städtischer "fremdsprachiger" Umgebung zu bewegen (zB Little Italy oder Polski oder......) auch gibt es eher ländliche Landstriche, die noch viel "Deutschtum" bewahrt haben

oder wenn du französisch kannst, sich in Quebec/Kanada bewegen

Probleme mit der Verständigung unterwegs gibt es erst, wenn irgendwelche Unregelmässigkeiten auftauchen und du Hilfe brauchst.
Ich bin auch viel in Griechenland und bin da noch nicht verhungert, obwohl ich nur ein paar Worte Griechisch lesen und sprechen kann.
Im Falle eines Unfalls o.ä. (Behörde) sieht dann die Sache ganz anders aus

spiti01 am 30 Mär 2012 16:03:12

nuvamic hat geschrieben:Nachtrag zur Statistik - ich bezieh es jetzt mal auf die Rubrik Homicide, auf die ich hinwies.... die ist für einige Länder aufgeführt, darunter D und USA. Zahlen beziehen sich jeweils auf Morde / Jahr bezogen auf 100.000 Einwohner. Das würde ich als einwohnerzahlbereinigt verstehen.

Irgendwie schein ich dir damit auf den Schlips getreten zu sein - versteh ich nicht wirklich. Mir ging es darum, verschiedene Seiten der amerikanischen Haltung zum Thema Waffen zu zeigen. Bei dir klang es eigentlich durchgehend positiv - das war mir zu einseitig. Es hat in meinen Augen auch Schattenseiten. Das soll die USA nicht verteufeln - aber in den Himmel heben muss ich es auch nicht.

Ähnliches könnte ich für viele Länder oder Regionen sagen, es gibt selten nur Vorteile oder nur Nachteile.

Angesprungen bin ich allerdings auf die fast schon rambolike idea, dass es doch z.B. klasse wär, wenn nem Terroristen hundert Waffen entgegenschauen. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, würd ich persönlich doch bezweifeln.


Nein, Du hast mir wirklich nicht auf den Schlips getreten, und ich stimme Dir durchaus weitestgehend zu. Mir ist klar, dass in den USA nicht alles Gold ist, was glänzt.
Nicht auf Dich persönlich bezogen, aber leider oft gehört habe ich Meinungen, die auf Fernsehkrimis und Sensationsnachrichten beruhen, ohne das tatsächlich Leben dort zu kennen.
Und das sieht meist völlig anders aus, wenn man es selbst intensiv erlebt. Mir ist einfach nur wichtig, einen möglichst realistischen und sachlichen Eindruck zu vermitteln.
Die Rambo-Manier mag ja für die meisten abschreckend wirken. Aber aus gewissen Blickwinkeln ist doch auch etwas dran und erklärt manche Denkweise, die zwar fremd erscheinen mag, aber nicht falsch sein muß.....

Howdy .... Olaf

spiti01 am 30 Mär 2012 16:07:59

mithrandir hat geschrieben:Oooh ja, der böse USA Immigration Officer, der die Einreise verbietet, weil ihm dein Gesicht nicht passt.
Ich war schon mehrfach in den USA und hatte nie Probleme.
Klar, wenn man meint sich über Behörden hinwegsetzen zu müssen oder sich über die Beamten lustig zu machen nur weil man die Gesetze missbilligt, muss man sich nicht wundern, wenn man nicht reingelassen wird. Aber dann sollte man besser nicht in diese Länder reisen.
Ich habe schon erlebt, wie einige Halbwüchsige Deutsche richtig Probleme bekamen, weil sie freche Anzworten bei der Befragung am Zoll gaben, aber letztendlich wurden sie nach einer entsprechenden Vernehmung doch durchgelassen.
Die waren dann ganz klein mit Hut. Und zurecht.
Wenn ich in die USA einreise, weiß ich, dass die Fragen stellen, deren Sinn ich nicht immer nachvollziehen kann. Aber wenn man die Fragen ordentlich beantwortet gibt es auch keine Probleme. Wie man in den Wald hineinruft...
Ich kenne niemanden, der wirklich grundlos bei der einreise in die USA abgewiesen wurde.


Hier stimme ich 100%ig zu! Die leider weit verbreitete deutsche "Ballermann-Manier" kommt bei den Amerikanern überhaupt nicht an und führt schnell zu Problemen.

Howdy .... spiti

spiti01 am 30 Mär 2012 16:16:19

birki hat geschrieben:Hallöchen

Wie ist es denn mit der englischen Sprache? Konntet ihr bei Einreise alle fliessend englisch? Ich kann fast kein englisch :oops: Kann man so denn grossen Traum von Amerika trotzdem wagen? Man hört ja, sobald man drüben ist, lernt man dann schnell englisch zu sprechen.

viele grüsse
birki


Ohne gewisse English-Kenntnisse wird es sicher sehr schwierig. Aber auch das ist keine US-Eigenheit, sondern gilt doch wohl weltweit in fernen Ländern.
Ich denke da z.B. an Japan, Australien, Indien, China, Südamerika usw., da geht ohne Landesprache oder zumindest halbwegs English überhaupt nichts.

Grüßli ..... spiti

birki am 01 Apr 2012 11:56:46

Huhu

Ohne gewisse English-Kenntnisse wird es sicher sehr schwierig.


Eigentlich ganz verständlich :) Ich muss mir mal einen ?tritt geben und mein Englisch verbessern :jawoll:

Gestern schaute ich den Film "About Schmidt ", das machte gleich Lust mal in Amerika mit dem Wohnmobil zu herumzureisen :lenker:

birki

spiti01 am 04 Apr 2012 07:03:35

@ birki.... na dann mach's doch!

Die USA sind ideal mit dem Womo zu bereisen. Die Camping- und RV-Park Infrastruktur ist unvergleichlich besser als in Europa - einfach traumhaft!
Kleines Beispiel: Beim Einchecken im RV-Park kommt vom Host die Frage: You need thity or fiffty amps? :D :D :D
Armes Deutschland, da fliegt meist die Sicherung am Landanschluß 'raus, wenn ich meine Klimaanlage einschalte. :eek: :eek: Und ich habe nur eine, richtige Amis haben zwei bis drei davon auf dem Dach! 8) 8)

Auf fast allen Plätzen gibt es direkt an jedem Stellplatz Strom ("Electricity" 30/50A)/Wasser (fresh water)/Abwasser (Sewer), meist auch Cable TV und WiFi. Das nennt sich dann "full hook-up".
Cassettentoiletten kennt man dort so gut wie überhaupt nicht, die RV's haben Festtanks.

Alle Ver- und Entsorgungsanschlüsse sind übrigens grundsätzlich auf der linken Seite des Stellplatzes, etwa mittig oder etwas weiter hinten. Also sehr einheitlich, weil alle Ami-RV's die Anschlüsse auch nahezu an der gleichen Stelle haben. Versorgungsklappe auf, Schläuche und Kabel 'rein - fertig :!: :!: . Auch bei unserem Großen Braunen!

In der grauen Säule auf dem Foto sind die Stromanschlüsse + Cable TV. Die blaue Patrone ist unser Frischwasser-Filter, der sicherheitshalber immer dazwischen hängt, da wir das Wasser für alles verwenden. Hält ca. 3 Monate und kostet 7 Dollar!!). Der weiße Schlauch ist ein Lebensmittel-echter und für RV's und in den USA vorgeschrieben.
Das dickere graue Kabel führt zu unserem 115/230V-Umsetzer, das dünne weiße Kabel ist Cable TV.
Der dicke rote Schlauch ist der Sewer für Grau- und Schwarzwasser.
So einfach ist das!
Und nicht so ein heilloses Durcheinander wie in Europa - bei Stellplätzen als auch bei Fahrzeugen.
Unser Stellplatz auf dem Bild ist ausnahmsweise ein "front in", damit man die wunderschönen Great Lakes in Michigan überblicken kann. Ein "pull thru" (siehe weiter unten) wäre hier wohl eher nicht geeignet..... :D

Da die Amis mit ihren riesigen Gespannen (teilweise weit über 20 m lang, und die werden mit normalem PKW-Führerschein gefahren!) schlecht rückwärts fahren können, gibt es als Stellplatz ("Site" bzw. "Lot") meist "straight thru". D.h., man fährt vorwärts 'rein und wieder 'raus.

"Back in" (rückwärts 'rein) ist etwas preiswerter und für kleinere RV's, aber die gibt es nicht immer und überall.
Wir haben Stellplatzgrößen von mindestens ca. 50 qm bis über 500 qm erlebt - wie gesagt, einfach traumhaft. Momentan stehen wir auf ca. 200 qm.... :D :D :D

Wenn ich in Deutschland meinen Slide-out 'rausfahre, kriegt der linke Stellplatz-Nachbar manchmal seine Tür nicht mehr auf. Aber so kriegt man noch mehr Zahler auf seinen Platz. - armes Deutschland..... :( .

Ich denke das genügt erstmal, um so richtig leckerig auf US RVing zu machen.

"RV" (ar vi) ist die Abkürzung für "Recreation Vehicle" und gilt in den USA für Campingfahrzeuge aller Art. Ein Wohnmobil ist ein "Motorhome", ein Wohnwagen ist ein "Travel Trailer" und ein Sattel-Wohnauflieger ist ein "Fiffthwheeler".

Der kleine US-English-Kurs ist übrigens gratis :)

Howdy aus Geogetown/Texas
spiti

birki am 04 Apr 2012 16:59:31

Hi spiti :hallo:

Danke für die tollen Bilder und der lehrreiche Bericht :gut:

Die Fähnchen vorne an deinem Braunem sehen echt gut aus :)

You need thity or fiffty amps


:lol:

Auf fast allen Plätzen gibt es direkt an jedem Stellplatz Strom ("Electricity" 30/50A)/Wasser (fresh water)/Abwasser (Sewer), meist auch Cable TV und WiFi. Das nennt sich dann "full hook-up".
Cassettentoiletten kennt man dort so gut wie überhaupt nicht, die RV's haben Festtanks.


Das ist echter Service. Wie ich auf dem Bild sehe wie dein Fahrzeug schön ordentlich an allem angeschlossen ist, sind das Welten gegenüber hier.

Unser Stellplatz auf dem Bild ist ausnahmsweise ein "front in", damit man die wunderschönen Great Lakes in Michigan überblicken kann.


Wir haben Stellplatzgrößen von mindestens ca. 50 qm bis über 500 qm erlebt - wie gesagt, einfach traumhaft. Momentan stehen wir auf ca. 200 qm....


Super schöne Stellplätze da, mega viel Platz, tolle Aussicht :) Bei einem 500 qm könnte ich noch einen Anhänger voll Tiere mitnehmen und die da grasen lassen :eek:
Was kosten in Amerika die Stellplätze?

Erstaunlich, das man mit dem normalen PKW-Ausweis so ein Riesengefährt dazu noch ein Pkw hinterherziehen kann. Kein Wunder brauchts da Stellplätze, wo man vorwärts weg fahren kann :autofahren:

Wenn ich in Deutschland meinen Slide-out 'rausfahre, kriegt der linke Stellplatz-Nachbar manchmal seine Tür nicht mehr auf. Aber so kriegt man noch mehr Zahler auf seinen Platz. - armes Deutschland.....


Das kann ich mir denken...man müsste gleich zwei Stellplätze mieten :eek:

Nach den USA brauchts sicher eine Weile, bis man sich in Europa wieder eingelebt hat und sich mit den engeren Verhältnissen zurechtfindet.

Kennst du die Panamericana?

Der kleine US-English-Kurs ist übrigens gratis


:dankeschoen:

aus der kleinen Schweiz

briki

spiti01 am 04 Apr 2012 19:44:01

Die Panamericana kenne ich, logo!

Die Stellplatz-Preise bewegen sich zwischen ca. 10 USD (einfacher Stellplatz im State Park ohne Versorgung) bis über 60 USD in hochkomfortablen RV Resorts mit allem Komfort incl. Pool, Golf-Course und manchmal sogar eigener Flugzeug - Start/Landebahn :!: :!: .

Die meisten "normalen" RV-Parks bewegen sich bei 25-35 USD pro Nacht.
Über US Camperclubs gibt es Rabatte von 10-50%, wir sind inzwischen in drei Clubs Mitglied - das lohnt sich wirklich und bietet noch viele weitere Vorteile.

Falls noch weitere Infos über US-RVing gewünscht werden - herzlich gern!

Howdy .... spiti

birki am 04 Apr 2012 21:15:09

Hallo spiti

Bist du denn die ganze Panamericana schon gefahren?

Gibts eigentlich in den Grossen Städten auch RV-Stellplätze?

60 USD in hochkomfortablen RV Resorts mit allem Komfort incl. Pool, Golf-Course und manchmal sogar eigener Flugzeug - Start/Landebahn


:eek: Warst du auch schon auf so einem?


Über US Camperclubs gibt es Rabatte von 10-50%, wir sind inzwischen in drei Clubs Mitglied - das lohnt sich wirklich und bietet noch viele weitere Vorteile.



Das lohnt sich wirklich. Ich werde mal nach solchen Clubs googeln, die werden sicher auch Homepage's haben. Da gibts sicher auch das eine oder andere Interessante.

Triffst du auf den Stellplätzen viel Europäer an?

ups, so viele Fragen habe ich jetzt gestellt... :grosseaugen:

Viele von birki[/quote]

brittanrw am 05 Apr 2012 08:13:29

Nochmal kurz zum Thema Englischkenntnisse beim Zoll....

Meine Eltern haben uns mal besucht, sie können auch kaum Englisch. Tipp: Sich beim Warten in der Warteschlange vorm Zoll ein nettes Pärchen raussuchen und fragen, ob die Englisch sprechen und helfen würden. Hat immer geklappt.
Und im Alltag genügt ein Wörterbuch, mit dem man sich ein paar Grundkenntnisse aneignet.
Ist wie in Frankreich, ein paar Brocken sprechen und sich ein bissel bemühen und dann klappt das schon.

Bei der Einreise sind die wirklich streng. Als wir mit dem Wohnmobil über die kanadische Grenze eingereist sind, musste ich alle Tomaten abgeben.
Und auch ein Versuch beim Prüfen des Einreisefragebogens ein Gespräch übers Wetter oder so anzufangen...da handelt man sich sofort einen strengen Blick ein. Es ist ihnen nämlich streng verboten auf irgendwelche Nettigkeiten einzugehen. Die haben wohl rausbekommen, dass Leute, die Dreck am Stecken haben ablenken wollen. Hmmm

Ja die RVs in Maerika und Kanada sind schon schöööön breit, aber der dauernde Hinweis, Armes Deutschland, der ist echt fehl am Platze!

Die Strassen- und Platzverhältnisse sind hier in Europa auch völlig anders, das ist halt schon seit Jahrhunderten so, dass die Strassen viel enger sind.

Und klaro auch die Entsorgung ist viel einfacher. ABER: die Wetterverhältnisse sind ja auch anders. Alle Plätze, die Frost bekommen können sind auch schon ab Oktober geschlossen.
Nur im Süden ist alles geöffnet.

Wenn wir hier in De das ganze Jahr frostfrei wären, würde sich auch eine Rohrverlegung zu jedem Platz lohnen.

Großstädte: Das ist hier in Europa deutlich unkomplizierter. In Amerika und Kanada sind die CPs immer sehr weit ausserhalb. Es gibt aber auf vielen Plätzen einen Shuttleservice, bei dem allerdings nur morgens und abends ein Bus fährt.

Viele Kollegen leihen sich in Großstädten für ein paar Tage einen Leihwagen, oder gehen in ein Innenstadthotel. Oft können die mit Infos aufwarten, wo man sein RV sicher abstellen kann.

In New York ist es allerdings unverständlich, dass es nur 2(!) CPs gibt. Einer ist direkt in der Nähe, allerdings mit dem Charme eines Parkplatzes und der andere ( KOA CP New York) 130 km entfernt. Witzig dass er sich trotzdem noch KOA New York nennt. Ist aber ein toller Platz!

birki am 05 Apr 2012 10:40:56

Hallo brittanrw

Danke für den Hinweis betr. Englisch. Es ist schön zu wissen, dass es Leute gibt, die man um Hilfe bitten kann. Trotzdem möchte ich mir vorher schon einiges an Englisch beibringen (ein bisschen Kenntnise von der Schulzeit habe ich schon noch). Ich denke immer, dass es mich auch etwas stört, wenn Leute, die in der Schweiz bleiben, sich nicht bemühen Deutsch zu sprechen. Und weil ich länger in den USA reisen möchte, wäre es doch von Vorteil und höflich, etwas sprechen zu können.

Wörterbuch wird aber sicher ein ständiger Begleiter :wink:


Und auch ein Versuch beim Prüfen des Einreisefragebogens ein Gespräch übers Wetter oder so anzufangen...da handelt man sich sofort einen strengen Blick ein. Es ist ihnen nämlich streng verboten auf irgendwelche Nettigkeiten einzugehen


Ich habe schon oft gehört, Nettigkeiten kommen nicht so gut an. Aber was will ich mit denen über sowas sprechen :wink: Ich möchte einfach, dass ich so schnell wie möglich weg komme :D Höflichkeit und Anstand ist aber selbstverständlich.

Großstädte: Das ist hier in Europa deutlich unkomplizierter. In Amerika und Kanada sind die CPs immer sehr weit ausserhalb. Es gibt aber auf vielen Plätzen einen Shuttleservice, bei dem allerdings nur morgens und abends ein Bus fährt.

Viele Kollegen leihen sich in Großstädten für ein paar Tage einen Leihwagen, oder gehen in ein Innenstadthotel. Oft können die mit Infos aufwarten, wo man sein RV sicher abstellen kann.



Danke für die Infos und die Tipps. Einen Wagen zu mieten, finde ich eine gute Idee. Ein Innenstadthotel würde ich nicht machen, da ich doch gerne wieder zu meinem Womo zurück gehen möchte. Ich hätte ein ungutes Gefühl das Womo irgendwo einige Tage in einem fremden Land stehen zu lassen. Aber ich verstehe auch die Leute, welche ein Hotel mieten, so fällt der Weg hin und zurück aus.

In New York ist es allerdings unverständlich, dass es nur 2(!) CPs gibt. Einer ist direkt in der Nähe, allerdings mit dem Charme eines Parkplatzes und der andere ( KOA CP New York) 130 km entfernt. Witzig dass er sich trotzdem noch KOA New York nennt. Ist aber ein toller Platz!


130 km :eek: Nenne ich nicht gleich "in Stadtnähe" :D
"mit dem Charme eines Parkplatzes" kann ich mich gut arrangieren. In einer Stadt ist das völlig ok. Letzes Jahr waren wir auch auf dem Stellplatz in Berlin Mitte, da ist ja auch alles dichtgedrängt. War absolut in Ordnung. Man hatte trotzdem seine Ruhe, die Menschen waren Freundlich. Mir gefiel es da. Entsorgung etc. waren auch ok.

Viele birki

Maggie am 05 Apr 2012 15:00:24

Gar nicht auszudenken, was ein Tornado mit einem Wohnmobil macht, wenn er ganze Sattelzüge durch die Luft wirbelt:

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Hoffe, das niemals jemals von uns diese Erfahrung machen muss.
Wollte jetzt keine Klimadiskussion hier lostreten, sondern suchte nur einen aktuellen USA-Thread, um auch mal auf diese Gefahr hinzuweisen.

Maggie

spiti01 am 09 Apr 2012 05:54:25

@ birki

Nettigkeiten kommen in den USA schon sehr positiv an, auch beim Einreisebeamten. Nur eben kein dummes Herumgelabere.

Die Pana sind wir nur zu einem kleinen Teil in Nordamerika gefahren, und das auch nicht am Stück. Sondern immer quasi "durch Zufall", wenn es sich gerade so durch unsere Route ergeben hat.
Ebenso war/ist es mit der legendären Route 66. Die gibt es nicht mehr als ganzes, sondern nur noch abschnittweise und ist dann als "Historic Route 66" gekennzeichnet.
Die "moderne" Route 66 von Ost nach West ist jetzt quasi die I 40, also Interstate (Autobahn) 40.

Die wichtigsten RV-Clubs in den USA sind KOA, Good Sam und Passport America. Beinahe alle RV-Parks sind zumindest einer dieser Organisationen angeschlossen, manchmal auch mehreren. Über den US-Automobilclub AAA (Tripple A) gibt es oftmals auch Rabatt. Der deutsche ADAC ist mit dem AAA verbandelt, deshalb zählt diese Mitgliedschaft auch.
Ja, wir stehen beinahe immer auf Plätzen mit diesen Vergünstigungen, es gibt kaum andere.

Bis auf New York gibt es in allen US-Großstädten RV-Parks. Manchmal liegen diese mittendrin' (oft recht eng für US-Verhältnisse), meist aber mehr am Ortsrand.
New York selbst hat überhaupt keinen RV-Park. Dazu muß man einfach auf die andere Seite des Hudson River nach New Jersey fahren und dann von dort per Fähre wieder 'rüber zum Big Apple. Ist kein Problem und macht sogar richtig Spaß. Und abends hat man von dort einen unglaublich tollen Blick auf New York.

Ich rate jedoch dringend davon ab, mit dem RV in die richtig großen Zentren 'reinzufahren - das kann zum blanken Horror werden!
Bleibt mehr am Rand im RV-Park und fahrt dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Mietwagen in die Städte. Dort haben wir immer die reichlich vorhandenen Rundfahrtbusse oder spezielle Trolleys (eine art nostalgische Straßenbahn auf Rädern) genutzt - einfach klasse!


@brittanrw
Sorry, aber ich bleibe dabei und erlaube mir schon bei bestimmten Themen, das "arme Deutschland" zu zitieren. Denn es geht auch anders. Und das liegt nicht nur an den schmaleren Straßen, sondern auch an gewissen Grundeinstellungen, die sicherlich historisch gewachsen sind, aber nicht unbedingt richtig und gut sein müssen.

Kanada und USA sind RV-mäßig wenig zu vergleichen. Die kanadischen Womos sind im Durchschnitt wesenlich kleiner, oft eher mit europäischen Alkoven oder Teilintegrierten zu vergleichen. Allerdings haben auch diese kleineren, hochwinterfesten kanadischen Mobile meist einen oder mehrere Slide-outs (armes Deutschland :cry: ).
Die Straßen in sind auch eher wie in Europa, allerdings in teilweise erbärmlich schlechtem Zustand dass man Angst um sein Mobil haben muß :eek: :eek:.
Deshalb sind wir nach rund 2500 km auch schnell wieder 'raus aus Kanada.
Übrigens, in Quebeck gibt es weltweit die einzigen STOP-Schilder, auf denen nicht STOP steht, sondern ARRET oder so :D . Schon etwas komisch dort......uns hat Kanada jedenfalls nicht so zugesagt, um es ganz vorsichtig auszudrücken :D :D

Es gibt in den USA übrigens bei weitem nicht nur gerade und breite Straßen. Wenn man beispielsweise 2000 Miles durch die Rockys fährt oder durch die North Cascades oder die Blue Mountains etc, etc., da wird es manchmal schon richtig eng. Und wir haben Serpentinen erlebt, wo wir ohne Zurücksetzen nicht 'rumgekommen sind. Mit 8 Meilen langen 8-12% Steigungen bei über 40 Grad Außentemperatur, in 5000 - 12000 feet Höhe. Wo ich echte Angst hatte, dass es gleich nicht mehr weiter geht und der Braune stehenbleibt weil ihm die Kolben verglühen.......

Aber auch im platten Land sind die Straßen der unteren Kategorien nicht unbedingt breiter als in Europa. Aber das sind halt nicht unbedingt Routen für ausländische Urlauber, die bewegen sich ja bevorzugt in den touristisch bekannteren Gegenden. Diese zeigen jedoch leider nicht die wahren USA.

Falsch ist auch, dass alle Plätz, die Frost bekommen können, ab Oktober geschlossen sind.
Genau wie in Europa gibt es natürlich im Winter ein paar geschlossene Plätze. Die meisten aber, besonders in den vielen Wintersportgebieten im Norden und in den riesigen Gebirgszügen sind ganzjährig geöffnet. Die Ver- und Entsorgung funktioniert genauso wie im Sommer. Allerdings sind die Frischwasseranschlüsse dort entweder elektrisch beheizt oder speziell in einem beheizten Kasten untergebracht.
Die Abwasseranschlüsse mit ihren 3 Zoll Durchmesser frieren auch bei strengem Frost nicht ein.
Mit einem kleinen Trick verhindern Ami-RVer übrigens auch bei unbeheizten Wasseranschlüssen das Einfrieren: Man nimmt über Nacht seinen Schlauch ab und läßt den Wasserhahn draußen ganz langsam tröpfeln, oder mach das gleiche bei angeschlossenem Schlauch im eigenen Mobil - dann friert garantiert nichts ein.
Wir haben sowas oft genug durchexerziert und hatten nie eine eingefrorene Zuleitung, selbst bei - 21 Grad nicht.
In unserem Mobil selbst ist ja alles 100%ig frostsicher.

Howdy aus Huntsville/Texas (auf dem Weg nach Louisiana)
spiti

WoRo1 am 11 Apr 2012 07:03:39

Ich habe drei Fragen an die USA-Kenner:

1. Welches ist die beste Jahreszeit, wenn man für ein halbes Jahr rüber will? Ich denke an eine Reise per Schiff nach Baltimore (oder besser bzw. preiswerter woanders hin?), dann nach Florida, rüber nach Kalifornien und dann irgendwie wieder zurück an die Ostküste.

2. Ist seabridge der günstigste Anbieter für eine Womo-Überfahrt nach USA? Ich habe mal gehört, dass es bedeutend preiswerter sein soll, wenn man über Kanada fährt. Ist ja dann auch auf dem anschließenden Landweg weiter!?

3. Hat man Probleme mit einem Hund? Ich denke hier an die südeuropäischen und nordafrikanischen Länder, wo man, wenn man von einem auswärts gelegenen Campingplatz mit Bus oder Taxe in eine nahe Stadt fahren will, so gut wie nie mit einem Hund mitgenommen wird. Ist das auch in den USA so? Und kann man einen Hund in ein Restaurant mitnehmen?

Vielen Dank schon mal für Antworten

birki am 11 Apr 2012 10:02:53

Hat man Probleme mit einem Hund


Gute Frage. Interessiert mich auch. Wollte sowieso schon lange mal fragen wie es abläuft, wenn man den Hund mit dem Flugzeug nach Amerika nimmt? Wie sind die Vorbereitungen? Wie wird der Hund betreut? Wird gut zu ihm geschaut?

mfg birki

birki am 11 Apr 2012 14:15:01

Danke Spiti für deinen Beitrag.

Die Route 66 ist sicher ein Muss in Amerika 8)

Good Sam


Auf Good Sam kam ich beim googeln. Toll, dass man da alle Stellplätze nach Staat suchen kann. Und soooo viele sinds, die meisten echt super :D Die Stellplätze haben auch meist eine Homepage mit allen wichtigen Details :) Echt schöne Bilder und die Grösse der Stellplätze ist einfach unschlagbar :)

New York selbst hat überhaupt keinen RV-Park. Dazu muß man einfach auf die andere Seite des Hudson River nach New Jersey fahren und dann von dort per Fähre wieder 'rüber zum Big Apple. Ist kein Problem und macht sogar richtig Spaß. Und abends hat man von dort einen unglaublich tollen Blick auf New York.



Toller Tip von dir :wink:


Ich rate jedoch dringend davon ab, mit dem RV in die richtig großen Zentren 'reinzufahren - das kann zum blanken Horror werden!


Das glaube ich dir auf Anhieb. Da läuft einem der Schweiss sicher nur so runter vor Stress :eek:

Mein Vater erzählte mir grad erst vor zwei Tagen bei einem Besuch wie er mit 20 Jahren ein Jahr nach Kanada ging und dort als Bauer arbeitete. Wenn er dann so erzählt, wie es da so ist und ich die vielen Fotos sehe, kommt man einfach nur ins schwärmen.

Vor drei Jahren war meine Schwester mit Mann und Kindern ein Jahr in Chicago und sie waren auch begeistert und sicher nicht das letze Mal dort. Vieles erlebten Sie und konnten super Ausflüge in die schöne Umgebung machen. Für die Kinder gibts da auch unendlich viele Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ich war als einzige in der Familie noch nie da drüben :tear: Irgendwie pack ich's schon noch :ja:

mfg birki

[/quote]

spiti01 am 16 Apr 2012 07:44:37

WoRo1 hat geschrieben:Ich habe drei Fragen an die USA-Kenner:

1. Welches ist die beste Jahreszeit, wenn man für ein halbes Jahr rüber will? Ich denke an eine Reise per Schiff nach Baltimore (oder besser bzw. preiswerter woanders hin?), dann nach Florida, rüber nach Kalifornien und dann irgendwie wieder zurück an die Ostküste.

2. Ist seabridge der günstigste Anbieter für eine Womo-Überfahrt nach USA? Ich habe mal gehört, dass es bedeutend preiswerter sein soll, wenn man über Kanada fährt. Ist ja dann auch auf dem anschließenden Landweg weiter!?

3. Hat man Probleme mit einem Hund? Ich denke hier an die südeuropäischen und nordafrikanischen Länder, wo man, wenn man von einem auswärts gelegenen Campingplatz mit Bus oder Taxe in eine nahe Stadt fahren will, so gut wie nie mit einem Hund mitgenommen wird. Ist das auch in den USA so? Und kann man einen Hund in ein Restaurant mitnehmen?

Vielen Dank schon mal für Antworten


Hi Wolfgang,

die beste Jahreszeit hängt mehr oder weniger davon ab, wie gut Ihr mit großer Hitze fertig werdet und wie gut Euer Reisemobil isoliert und klimatisiert ist.
Denn, im Sommer wird es in den USA-Südstaaten extrem heiß und feucht, und die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel.

Je nach Reiseroute und Jahreszeit sollte man dringend auf die Tornado-gefährdeten Gebiete ("Tornado Alley") verzichten, und das sind inzwischen nicht wenige.
Ganz ungewohnte Probleme können zu bestimmten Zeiten und in einigen Gebieten die "Lovebugs" machen. Das sind - bei uns völlig unbekannte - Insekten, die schon nach 50 Miles die Fahrzeugfront komplett schwarz zukleistern, äußerst agressiv den Lack zerfressen, die Kühler zusetzen und extrem mühsam jeden Abend!!! zu entfernen sind.
Wir haben uns in den heißen Sommermonaten den Nordstaaten gewidmet und im Herbst/Winter/Frühling die viel schöneren südlichen Bundesstaaten gegönnt.

In einem halben Jahr von coast to coast und zurück - das würde ich bei diesen riesigen Entfernungen niemals empfehlen. Ihr würdet nur durchrasen und die wirklich schönen Dinge nicht erleben können!!
Sucht euch lieber ein kleineres Gebiet aus - oder bleibt einfach etwas länger.
Bei uns sind es inzwischen schon zwei Jahre ...... und wir haben noch laaaaange nicht alles gesehen.......

SEABRIDGE ist bestimmt NICHT der günstigste Anbieter für den WOMO-Transport, sondern eher am oberen Ende der Preisskala einzustufen. Aber der Service ist erstklassig!
Z.B. hat die von Seabridge vermittelte (US-)Fahrzeugversicherung rund viermal so viel gekostet wie die US-Versicherung, die wir nach 6 Monaten vor Ort abgeschlossen haben (PROGRESSIVE, die versichern auch nicht-US-Bürger).
Es gibt wesentlich günstigere Speditionen. Einfach 'mal ein paar Anfragen losschicken und vergleichen - es lohnt sich!

Baltimore würde ich NICHT noch einmal als Startpunkt wählen. Wir haben das durch. Baltimore liegt in einer extrem geschäftigen Gegend, allein das Fahren dort ist für den Anfang sehr aufreibend. Und besonders schön ist es dort nun wirklich nicht.
Ich würde eher Brunswick/Georgia oder Jacksonville/Florida als Startpunkt empfehlen.
Außerdem würde ich auf eine Direktverbindung achten. Manchmal werden die Fahrzeuge nochmal irgendwo umgeladen. Jeder Ladevorgang birgt ein hohes Risiko.

Wir haben zwar keinen eigenen Hund (mehr), aber allein der Flug wird nicht ganz problemlos. Denn Hunde sind nur auf wenigen US-Flügen erlaubt.
In Restaurants sind Hunde meist nicht erlaubt, oft auch per Gesetz. Das ist je nach Bundesstaat und County sehr unterschiedlich.
Die meisten RV-Parks haben kein Problem mit Pets, allerdings sollte man die Hinterlassenschaften tunlichst aufsammeln, sonst gibt es mächtig Ärger!!!

Und noch eines: ICH (selbst als KFZ-Meister) würde niemals mit einem Reisemobil auf Fiat oder IVECO-Basis durch die USA reisen, denn dafür gibt es dort keinerlei Service, keine Ersatzteile usw.
Mercedes hingegen ist kein Problem. Der Sprinter ist in den USA bekannt und läuft hier auch als Freightliner mit identischer Technik.

Howdy aus Livingston/Louisiana
spiti

birki am 11 Jun 2012 08:32:15

Hallo volki

Habe dir zum Thema USA eine KN geschrieben. Ist die bei dir angekommen? Ich bin sicher, dass ich sie abgeschickt habe, aber sie ist nicht in "gesendete KN's" oder Postausgang. Mega komisch...

Viele birki

volki am 12 Jun 2012 15:40:49

birki
PN ist heute angekommen, Antwort ist auch schon weg.

northernlights am 12 Jun 2012 16:39:28

spiti01 hat geschrieben:@ birk

@brittanrw
.....kleineren, hochwinterfesten kanadischen Mobile meist einen oder mehrere Slide-outs (armes Deutschland :cry: ).
Howdy aus Huntsville/Texas (auf dem Weg nach Louisiana)
spiti

HOCHWINTERFEST :eek: ? Wir waren 7 Wochen mit einem hochwinterfesten 28 feet Wohnmobil, zum Glück ohne Slidout in 21 verschiedenen Skigebieten in Kanada unterwegs. Ganz schlimm waren die festgefrorenen Abwassertanks, die leider trotz Winterverkleidung einfroren und das wäre Gang und Gäbe. Trotzdem hat uns der winterRV Urlaub grossen Spass gemacht. Auch muss man sich bewusst sein, dass eine Casettentoilette eher zu leeren wäre, als das Fäkalienrohr im Winter, wenn praktisch nirgends Frischwasser zur Verfügung steht.
Alle Nach und Vorteile abgewogen, werden wir nur mit einem winterfesten Wohnmobil eines deutschen Individualherstellers eine solche Reise machen und das ganz bestimmt.
Grösse ist nicht gleich Qualität. Obwohl die US-RVs fast glitschig schön und vom Geschirsspüler zum Kamin alles bieten können und wir immer wieder bei den Ausstellungen über den Schnickschnack staunen, frage ich mich, ob das noch was mit Camping und Abenteuer und Reiselust zu tun hat.

PS: Wir wurden von Amerikanern immer wieder darauf hingewiesen über Kanada einzureisen, was einfacher wäre und weniger Formlitäten braucht. Das war auch bei uns so und können wir bestätigen.

northernlights am 12 Jun 2012 16:43:31

--> Link

Hier noch das gleiche Thema, was vielleicht noch mehr Information über Mitnahme WOhnmobil und Kosten bietet
viel Spass beim Reisen

womo449 am 16 Jul 2013 00:09:55

Hallo, wir sind jetzt 1 Jahr mit eigenem Womo + Hund 42000 km rund um USA gereist. Flug ab Ende Mai nach Halifax zeitig gebucht ist sehr preiswert bei Condor. Hund kommt in eine Reisebox, die kann im Womo verstaut werden, zumindest in einem deutschen mit vernünftigem Stauraum. Quer durch Canada, teilweise die Westküste runter, Überwinterung in Californien und Arizona. Am Golf von Mexico entlang, Florida und dann die Ostküste hoch bis Halifax. Rückflug wieder mit Condor ab Ende Mai möglich. Preis für großen Hund 150 € einfach.
Der nette Immigration Officer gab uns 6 Monate - am Jahresende sind wir zu Fuß nach Mexico und wollten verlängern lassen. Der erste Officer lehnte ab, es gibt aber noch einige Grenzübergänge mehr, also 20 km weiter der nächste Versuch und es gab problemlos weitere 6 Monate. Unser Ducato hatte absolut keine Probleme - wir bevorzugten Nationalpark und Statepark Campingplätze. Strom wird bei uns von der Sonne erzeugt, die scheint eigentlich sehr ordentlich und ansonsten fährt man ja auch viel. Wir brauchten 1 Jahr lang keinen Stromanschluß auf Campgrounds. Überwintern in der Wüste auf BLM Land 2 Wochen gratis, dann Wechsel auf anderen Platz und wieder 2 Wochen gratis im Raum Lake Havasu - Quartzsite - Yuma. Heizung war da eigentlich nicht oft notwendig.
Propan kann man überall in Alugas Tankflasche auffüllen lassen. Aber auch mit amerikanischen Gasflaschen ist nachfüllen jederzeit möglich, im Gegensatz zu Deutschland wo meistens getauscht wird.
Zur Reserve hatten wir unseren Honda Moppel an Bord - war halt zur Beruhigung, da nicht gebraucht. Ver- und Entsorgung findet man auch problemlos. Bei reinen Übernachtungen steht man bei Lowe's oder the Home Depot mit Wifi zum Skypen und vielleicht auch mal deutschen Nachrichten sehr ruhig und mit Beleuchtung. Walmart hat meistens kein Wifi und da durchgehend geöffnet ist es auch sehr laut. Reifen für unser deutsches Auto gibts in USA nicht, aber in Mexico zu viel günstigerem Preis, als bei uns. Montage bei Walmart 2 Reifen mit Montage wuchten Entsorgung 10,00 $ - da werde ich beim deutschen Reifenhändler nicht mal gegrüßt.
Hinfahrt mit Seabridge, Rückfahrt mit amerikanischem Spediteur 1500 € weniger auf gleichem Schiff. Der Service bei Seabridge rechtfertigt diesen Preisunterschied nicht wirklich. Versicherung in USA war mit deutschem Makler im 2. Halbjahr auch wesentlich günstiger.

Womo 449

sumgg am 02 Apr 2014 22:40:02

Hat jemand Erfahrung mit dem Import von deutschen Wohnmobilen nach Kanada oder USA? Mein Wohnmobil ist bereits 10 Monate in Kanada und ich würde gerne noch weitere 2 Jahre bleiben. Das WOhnmobil ist über 20 Jahre alt und sollte etwa 40000 Dollar wert haben. Wie geht man da vor, doer kann man problemlos länger bleiben und dann das WOMO zurück nach Deutschland verschiffen?
LG SUMGG

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