Hallo longranger73,
wenn das Trinkwasser Euch schon solche Probleme bereitet, warum entfernt Ihr Euch dann vom heimischen Wasserhahn?
Nein, ernsthaft geschrieben, hier meine Aussage zum Trinkwasser in Norwegen: wir nutzen kleine Bäche oder Quellen als Erfrischungsstellen, wenn wir wandern, füllen dort unsere Trinkflaschen und leben immer noch. Seit 1995 machen wir Urlaube in Norwegen und verhalten uns wie oben beschrieben. Der Soda-Stream bzw. Soda Maxx wurde von uns in den ersten Jahren auch noch mitgenommen, inzwischen lassen wir das, weil genau im falschen Moment die CO2-Cartousche leer ist, außerdem der Platz besser für andere Sachen genutzt werden kann. Aber natürlich kann man sich mit so einem Teil auch Cola-Getränke usw. selbst herstellen. Ob das aber lohnt?
Unstrittig ist allerdings, dass die einfachen Sprudelwässer sowohl in S als auch in N relativ teuer sind. Aber die eigene Kasse überlebt das. Solange der Platz reichte, haben wir uns mit six-packs z.B. noch bei Lidl in S ausgestattet, aber überall dort, wo eben kein deutscher Feinkost-Aldi oder Lidl ist, wurden es immer wieder nur zwei Flaschen, die man kaufte.
Zum Wäscheproblem: natürlich gibt es viele CP´s mit Waschmaschinen und Trockner, aber bei einem dreiwöchigen Urlaub hat bei uns immer noch ein großer Wäschesack gereicht, der die Schmutzwäsche aufnahm. Ich hab dafür einfach so ´ne großen Ortlieb Motorradrolle ca. 30 cm Durchmesser und etwa 80 cm lang, die kann man gut im Staufach oder in der Garage verstauen, zudem einen Wäschesack im Kleiderschrank ( ist der voll, wird er in die Ortlieb-Rolle entsorgt). Und wie schon weiter oben bemerkt wurde, Ihr werdet sicher nicht mehrfach am Tag die Kleidung wechseln müssen, es sei, Ihr legt Euch ganz sauber auf die "Schn....e", oder sauft in einem Sumpfgebiet fast ab. Mach Euch nicht um alles zu große Gedanken. Natürlich ist man weit von zu Hause und dem dortigen Kleiderschrank entfernt, aber Womourlaub bedeutet nicht, sowohl das kleine Schwarze und den Smoking mit auf Reisen nehmen zu müssen.
Nochmals, Planung ist sinnvoll, macht einen Heidenspass, vor allem bei solch einem Reiseziel, aber bedenkt einfach:
1. sind die üblichen Staumöglichkeiten in einem
Womo eher beschränkt vorhanden
und 2. Bei einer Route zum Nordkapp und zurück in drei Wochen seid ihr täglich überwiegend im Womo, weil nicht unerhebliche Strecke gefahren werden muss. ( Trelleborg , aussen um S herum, dann Norkapp, E6, N17 und E6 bis Trelleborg ca. 5400 km/15 d= 360 km/d dann jeweils Eure An und Abreise bis zur Fähre, das ergibt bei meiner Art zu Reisen etwa 6-7 Stunden reine Fahrtzeit in N und etwa 5-6 Stunden in S) Im Womo könnte man also schon einmal mit legerer Freizeitkleidung unterwegs sein, bei Stadtbesichtigungen dann eben leichte Touri-Bekleidung. Alles zusammen sicher kein riesigerHaufen an Bekleidung notwendig. Aber das eigen Verhalten kann man als aussenstehender schlecht beurteilen.
Die Aufteilung der Skandinavienstrecke in 15 Etappen ist natürlich willkürlich gewählt, aber Eure An- und Abreise zur/von Fähre, die Fährfahrt hin und zurück hab ich mal mit ca. 1 Tag je Ereignis angesetzt. Da verbleiben halt nur noch zwei Tage reiner Aufenthalt vor dem jeweiligen Ort oder, wenn sich da mehr ergibt, eben mehr Fahrkilometer.
Lässt sich aber alles auch leicht schreiben, wenn man für eine Runde um Skandinavien sich mehr als 8 Wochen nehmen kann/konnte. :)