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Stromanschluss...wie lang darf er sein ? 1, 2, 3


thomas56 am 12 Apr 2012 00:03:40

pfalzcamper hat geschrieben:Ich versuche nur leider bei jedem Thread herauszufinden, wer bei sicherheitsrelevanten Themen, bei denen ich der Laie bin, ein Fachmann ist und wer einfach nur gerne vorgibt einer zu sein.


Ja, ist schon schwierig und "Fingerspitzengefühl" gefragt, meine aber, dass du du mehr Sachverstand als ich hast und das somit besser beurteilen
kannst!
:wink:

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kintzi am 12 Apr 2012 07:59:29

Hallo raidy, glaube, Du hast felix in den völlig falschen Hals gekriegt !!
Richi

Gast am 12 Apr 2012 10:40:10

kintzi hat geschrieben:Hallo raidy, glaube, Du hast felix in den völlig falschen Hals gekriegt !!
Richi

Ich bin mir sicher, dass Felix da nichts böse gemeint hat, würde ja auch gar nicht zu ihm paasen. Die Antwort war überhaupt nicht böse gemeint. Ich habe sie nur gar nicht verstanden. :?

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frankiafred am 12 Apr 2012 10:55:19

Moin,
wer sich nicht sicher ist was richtig und was falsch ist,der kann zu diesem Themenkomplex ALLES ergoogeln (sind sehr gute Seiten dabei).Auf manchen Seiten wird für den Laien verständlich erklärt warum die ein oder andere Geschichte gefährlich werden kann.Ist natürlich mühselig :( .Schön finde ich,daß die "Spaßfraktion" (doooooch,ich mags auch gern fröhlich) diesmal in der Minderheit ist.Andere gewiss gut gemeinte "Erfahrungsberichte" nützen wenig,da sie halt auf Erfahrungen beruhen (man hatte halt bisher Glück und verkauft dieses als "Fachmeinung").
Gerade in Bereichen die die eigene Sicherheit,die Sicherheit anderer oder den Erhalt von Sachwerten berühren,darf es doch auch mal ernsthaft zugehen.Ein Neuling mit Fragen zu Strom,Gas,Bremsen,Reifen usw. wird hier doch oft völlig verrückt gemacht und weiß hinterher weniger als vorher.
Meine Anregung gerade für solche Themen ein FAQ zu machen ist ja leider nicht aufgegriffen worden.
Und so kommen immer wieder die gleichen Fragen zu z.B. der Stromversorgung im Mobil.Und so wird alles immer und immer wieder durchgekaut mit dem selben unbefriedigenden Ergebnis.

Fred (mag Threads aus denen man auch mal was mitnehmen kann :) )

sunti09 am 13 Apr 2012 09:04:59

Hallo alle miteinander,
habe gestern den tread gelesen und bin als normalnutzer total verunsichert. Heute im Aldi für nächste woche ein Verlängerungskabel 25m 19,99€ mit den angaben 250 V; 16A; 3500 Watt; spritzwassergeschützt nach IP44.
Mal abgesehen von "Schukosteckern", was hab ich für eine Belastung im Womo, das diese Angaben nicht ausreichen. Normale Nutzung nicht 2KW Heizung plus alles andere.
Ich will niemanden ärgern, nur einfach besser verstehen. :? :oops:

LG Peter

thomas56 am 13 Apr 2012 09:41:49

Wenn einem die Spezifikation egal ist, soll er im Aldi kaufen!
Auf einem Stellplatz kommt es schon mal vor, dass ein 7,5Tonner über das Kabel rollt und das wird ein Plastikkabel nicht lange aushalten.
Wer schon mal beide Kabel in der Hand hatte, fühlt schon die unterschiedliche Qualität. Deswegen für mich im Aussenbereich nur:
3x2,5mm² Gummikabel H07RN-F.

viking92 am 13 Apr 2012 10:31:23

thomas56 hat geschrieben:3x2,5mm² Gummikabel H07RN-F.

:top:
Habe davon 2 Ringe à 20m im Wagen, jeweils mit CEE Stecker & Kupplung.
Kann bei Bedarf dann auch Anti-VDE konform zusammengestöpselt :wink:


suli am 13 Apr 2012 12:14:44

thomas56 hat geschrieben:Wer schon mal beide Kabel in der Hand hatte, fühlt schon die unterschiedliche Qualität. Deswegen für mich im Aussenbereich nur:
3x2,5mm² Gummikabel H07RN-F.


Das ist mal eine Aussage! Hab ich mir gleich notiert. DANKE.

rolfblock am 14 Apr 2012 14:38:44

Kann mir jemand noch mal genau erklären, was an einem, sagen wir mal, 100 m langen abgerollten Netzkabel gefährlicher ist als an einem 20 m langen.

Ausschließen würde ich mal die ohmschen Verluste, die bewirken schlimmstenfalls einen Spannungsabfall und damit je nach Verbrauchertyp evtl. eine Stromerhöhung. Z.B. PC Netzteil.

Induktive Effekte dürften kaum stören, da beide Adern sehr nahe beieinander liegen und sich die Magnetfelder aufheben.

Kapazitives Übersprechen auf den Schutzleiter dürfte unerheblich sein. Der FI reagiert nicht auf den Schutzleiter sondern nur auf Stromdifferenzen in den heißen Leitern. Außerdem hebt sich das Übersprechen von Nullleiter und Phase auf.

Gefährlicher als alles elektrische erscheint mir die Stolpergefahr.

Gogolo am 14 Apr 2012 15:28:22

rolfblock hat geschrieben:
Gefährlicher als alles elektrische erscheint mir die Stolpergefahr.



:daumen2: :daumen2: :daumen2:


Habe die Ehre

Gogolo

marvin42 am 14 Apr 2012 19:06:11

Wenn es nicht stört das bei einem Kurzschluss vor der eigenen Bordsicherung die Sicherung im Anschlusskasten nicht mehr abschaltet weil durch den Widerstand der 100m langen Leitung der Abschaltstrom nicht mehr erreicht wird....

Gast am 14 Apr 2012 19:40:20

marvin42 hat geschrieben:Wenn es nicht stört das bei einem Kurzschluss vor der eigenen Bordsicherung die Sicherung im Anschlusskasten nicht mehr abschaltet weil durch den Widerstand der 100m langen Leitung der Abschaltstrom nicht mehr erreicht wird....


Rechne mal selbst nach: --> Link

Dann wirst du merken, dass bei einem "nur" 1,5mm² Kupferstromkabel 50m (=100m Kabel, da ein Hi- und ein Rückleiter) im Falle eines echten Kurzschlusses immer deutlich über 100A fließen. Das haut jede Campingsicherung raus.

Das Problem der "dünnen" Kabel liegt eher darin, dass bei häufigem Gebrauch (Verdrehen, Knicken, Ziehen, Stolpern....) mehr und mehr Kabelbrüche in den einzelnen Litzen entstehen und diese Kabel dann im Laufe einiger Jahre die Leitfähigkeit stark abnimmt. Und dann wiederum kann der von dir genannte Effekt schon mal eintreten. Von der Beschädigung der Außenhülle und Isolation ganz zu schweigen. Zudem sind "dicke" Kabel auch rein mechanisch wesentlich robuster.
Dies ist aber KEIN 1,5mm² Plädoyer. Für 80€ ist man auf der gesetzlichen und auch sonst sicheren Seite. Wem es das nicht wert ist, den möchte ich auch nicht überzeugen.

marvin42 am 14 Apr 2012 20:13:28

raidy hat geschrieben: dass bei häufigem Gebrauch (Verdrehen, Knicken, Ziehen, Stolpern....) mehr und mehr Kabelbrüche in den einzelnen Litzen entstehen und diese Kabel dann im Laufe einiger Jahre die Leitfähigkeit stark abnimmt. Und dann wiederum kann der von dir genannte Effekt schon mal eintreten.

Sag ich doch - ich bin gerne auf der Sicheren Seite

thomas56 am 14 Apr 2012 22:22:36

So war die Eingangsfrage vom Threadersteller:
"Wir haben nun seit Samstag unser neues Wohnmobil vorm Haus stehen.Ich hab die Möglichkeit das Teil auch Zuhause auf dem Parkplatz mit Strom zu versorgen.
"

Nun gehe ich mal davon aus, dass die Frage von einem Anfänger gestellt wurde, der wissen wollte wie es richtig gemacht wird. :wink:
Dass man mit 200m-Kabel noch den Eierkocher anbekommt weiss ich!
Nur war die Frage, was richtig ist!

marvin42 am 14 Apr 2012 23:54:14

@raidy
Ein 16 A Automat mit B Charakteristik benötigt den 3-5 fachen Strom um innerhalb der vorgeschriebenen Zeit (0,2s) abzuschalten.
Das heisst in diesem Fall (16A B Automat) und 230 Volt könnte der Schleifenwiderstand max 4,8 Ohm betragen.
Der E-Meister der bei mir in der Fa. die Elektrische Fachkraft ist meinte aber, man geht in der Praxis vom 10 fachen Wert aus.
Also 16 A Automat = 160 A = ca. 1,4 Ohm.
Eine 200m lange Leitung mit 1,5mm² hat einen Schleifenwiderstand von 0,0175*400/1,5=4,67 Ohm (Danke für die Formel raidy)
Also, wenn da wie so üblich ein 16A Automat vor der Steckdose hängt....und ich noch etwas Übergangswiderstand in der Steckdose habe oder ...?
oder liege ich da Falsch?

kassiopeia am 15 Apr 2012 06:20:21

Hier mal ein Praxistipp fuer diejenigen, die sich fragen wie sie beim Verkabeln ohne grossen Aufwand auf einer moeglichst sicheren Seite sind, aber das Fachchinesisch nicht verstehen:

- wenn man ein solides 3x2,5 CEE-Kabel (wie oben beschrieben) nimmt ist man auf fast allen Campingplaetzen auf der sicheren Seite.

- fuer Zuhause, falls kein CEE-Anschluss vorhanden ist, kann man sich mit einem Adapterkabel helfen. Markiert man sowohl am Schukostecker des Adapters als auch an der heimischen Steckdose die Phase und steckt den Stecker entsprechend hinein, so umgeht man das Verpolungsproblem des Schuko-Systems.

- hat man einen simplen Phasenpruefer fuer einen Euro dabei kann man auch fremde Steckdosen verpolungssicher nutzen.

Vorteile:
- es ist nur ein Kabel und ein Adapter noetig
- man ist immer verpolungssicher
- da auf CP kein Adapter noetig ist kann dieser auch nicht geklaut werden und zu Hause ist der Adapter im Haus und nicht am Womo auf der Strasse ;D

Stefan-Claudia am 15 Apr 2012 09:04:10

Mal ne doofe Frage zwischendurch
(oder mal ne Idee...?)

warum kann man den nicht das Kabel wie beim Staubsauger auf eine Rolle mit Rückholfeder fest im Womo verbauen?
Eine kleine sep. Serviceklappe, hinter der der Stecker verschwindet und fertig!
Natürlich mit farblicher Kennzeichnung, bis wohin das Kabel mindestens herausgezogen werden muss und Endstop.

:gruebel: :licht: :idee:
C Kopierechte bei Stefan !

pfalzcamper am 15 Apr 2012 15:30:31

Stefan-Claudia hat geschrieben:Mal ne doofe Frage zwischendurch
(oder mal ne Idee...?)

warum kann man den nicht das Kabel wie beim Staubsauger auf eine Rolle mit Rückholfeder fest im Womo verbauen?
Eine kleine sep. Serviceklappe, hinter der der Stecker verschwindet und fertig!
Natürlich mit farblicher Kennzeichnung, bis wohin das Kabel mindestens herausgezogen werden muss und Endstop.

:gruebel: :licht: :idee:
C Kopierechte bei Stefan !


Hatten wir mal im Mietwomo - nach einem Gewitter mit Blitzeinschlag wars Kabel hin und da es im Wagen verankert war, konnte man nicht mal eben in der naechsten Stadt ein Ersatzkabel kaufen und es eintoepseln, da es keinen Anschluss gab.

Von daher: UnpraktiKABEL :wink:

sonnenscheinfahrer am 15 Apr 2012 22:30:59

kassiopeia hat geschrieben:..., so umgeht man das Verpolungsproblem des Schuko-Systems.

- hat man einen simplen Phasenpruefer fuer einen Euro dabei kann man auch fremde Steckdosen verpolungssicher nutzen.

Vorteile:
- es ist nur ein Kabel und ein Adapter noetig
- man ist immer verpolungssicher
- da auf CP kein Adapter noetig ist kann dieser auch nicht geklaut werden und zu Hause ist der Adapter im Haus und nicht am Womo auf der Strasse ;D



"Vepolungsproblem" --- was ist das?

Was kann bei einer "Falschpolung" passieren?

Hat nicht jeder, der mit einem Schukosteckerkabel seinen Strom am CP zieht, auch ein Verpolungsproblem?

Gast am 16 Apr 2012 00:31:48

Naja, mit Verpolungsproblem beim Schuko-Stecker meint er, dass du den um 180 Grad gedreht wieder reinstecken kannst und dann sind Phase und Nullleiter vertauscht. Aber welches Problem das bei Wechselstrom machen soll, weiß ich auch nicht. Der Schutzleiter bleibt ja immer gleich.

a.miertsch am 16 Apr 2012 10:18:17

carbonunit hat geschrieben:Naja, mit Verpolungsproblem beim Schuko-Stecker meint er, dass du den um 180 Grad gedreht wieder reinstecken kannst und dann sind Phase und Nullleiter vertauscht. Aber welches Problem das bei Wechselstrom machen soll, weiß ich auch nicht. Der Schutzleiter bleibt ja immer gleich.


Das schon, aber:
Vielleicht nutzt man auch diesem kleinen Prüfstecker , den es auf Baumärkten gibt, um Steckdosen im Haushalt auf ihre richtige Installation zu prüfen.
Das zeigt eine für den ersten Blick verwirrende Zahlen-Leuchtdiodenkombination an. Ist der Null. mit der Phase vertauscht, leuchtet eine vorher grüne Leuchte gelb, zusammen mit einer roten Leuchte. Drehe ich den Stecker in der Steckdose, leuchtet eine mittig angeordnete gelbe Leuchte zusammen mit der roten Leuchte und signalisiert so eine ordnungsgemäße Installation: OK Anschluß u. Verdrahtung! Ein, wie ich finde recht brauchbares Teil für unterwegs, wenn man auf Schukosteckverbindungen stößt. Ein fehlender Schutzleiter wird angezeit, ebenso eine Verdrahtung Phase auf Schutzkontakt und warnt dann vor der Benutzung. Mehr aber auch nicht.
Albert

Gast am 16 Apr 2012 10:44:39

a.miertsch hat geschrieben:Ein fehlender Schutzleiter wird angezeit, ebenso eine Verdrahtung Phase auf Schutzkontakt und warnt dann vor der Benutzung. Mehr aber auch nicht.

Das ist es doch, was man dabei wissen muss.
Aber für meinen Landstromanschluß ist es unerheblich, ob Phase und Null vertauscht sind oder nicht.

andwein am 16 Apr 2012 16:46:17

carbonunit hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Ein fehlender Schutzleiter wird angezeit, ebenso eine Verdrahtung Phase auf Schutzkontakt und warnt dann vor der Benutzung. Mehr aber auch nicht.

Das ist es doch, was man dabei wissen muss.
Aber für meinen Landstromanschluß ist es unerheblich, ob Phase und Null vertauscht sind oder nicht.

Nein, ist es nicht!!!.
Aber das jetzt und hier einem Nichtelektriker zu erklären ist witzlos.
Man braucht es auch nicht zu wissen, bei 230V Strom/Spannungsdingen hält man sich entweder an die Vorschriften oder man lebt (oder stirbt) nach dem Motto "No Risk, no Fun"
Andreas

giovannibastanza am 16 Apr 2012 17:06:28

Mensch bin ich foh, dass ich das meistens nicht verstehe , sondern meinen Stecker nehme , meinen Adapter drauf setze , reinstecke und schon läuft die Sache . Wenn ich mir bei allem , was hier lese Gedanken machen muss . bleibe ich zu Hause.
Wie schön leben die Leute in Italien, Spanien und Kroatien , denen gehts wie mir, die leben einfach nur. Das gut und gerne.
Kopfschmerzen haben die nur, wenn sie zu viel getrunken haben und das kommt im Gegensatz zu Deutschen selten vor.
Giovanni.

Gast am 16 Apr 2012 17:12:49

Man braucht es auch nicht zu wissen, bei 230V Strom/Spannungsdingen hält man sich entweder an die Vorschriften oder man lebt (oder stirbt) nach dem Motto "No Risk, no Fun"

Dann habe ich ja bei jedem mal Stecker reinstecken eine Chance von 50%, es falsch zu machen. Wie konnte ich dabei so alt werden?

rolf51 am 16 Apr 2012 17:19:49

sehr gefährlich bei Wechselstrom!!!!!

pfalzcamper am 16 Apr 2012 17:34:57

giovannibastanza hat geschrieben:Kopfschmerzen haben die nur, wenn sie zu viel getrunken haben und das kommt im Gegensatz zu Deutschen selten vor.
Giovanni.


Der letzte Satz ist so noetig wie ein Kropf :roll:

Gast am 16 Apr 2012 17:40:59

sehr gefährlich bei Wechselstrom!!!!!

:ironie: Richtig, aber durch Drehen des Steckers 50 mal in der Sekunde bekäme man ja wieder Gleichstrom.
Andere glauben, dass man dazu Dioden und einen Brückengleichrichter braucht. Alles Quatsch. :ironie:

Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass in meinen Gerätschaften und im Landanschluss alles richtig gemacht wurde, also Schutzleiter durchgeschleift und keine klassische Nullung in der Steckdose, dann ist es meiner, natürlich unmassgeblichen, Meinung nach immer noch egal, wie rum der Schuko-Stecker in die Kupplung kommt.

Schon als diese Frage aufgetaucht ist, also wie lang darf mein Kabel sein, habe ich geahnt, dass es unter vier Seiten nicht abgehen wird.


CarbonUnit

giovannibastanza am 16 Apr 2012 17:53:16

Leute , hier läuft doch etwas aus dem Ruder.
Es wird bei jedem Thema aus einer Frage eine ellenlange Diskussion von Fachleuten oder erdachten Fachleuten.
-Was passiert denn eigentlich wenn man die Polung nicht einhält oder ein nach eurer Meinung zu langes Kabel nimmt-
Kann es Todesfälle geben? Brandgefahr?
So müßte man die Frage doch auffassen können.
Govanni.

BOWO am 16 Apr 2012 18:01:48

So sieht die Einzigste, allen Vorschriften entsprechende, Kabeltrommel für Camping aus:
--> Link

Und Zuhause: Einfach entsprechenden Adapter für Schukosteckdose dran und fertig (entspricht dann nicht ganz den Richtlinien, geht aber wohl nicht anders, denn kein Mensch hat zuhause einen CEE-Anschluss).

chrystal am 16 Apr 2012 19:42:26

Nur einen Aspekt zu den "falsch gepolten" Schukostecker, weil CEE nach IEC 60309 so teuer ist:
Normalerweise schaltet man mit dem Lichtschalter die Phase. Deshalb kann man bei abgeschaltetem Schalter eine Lampe relativ gefahrlos wechseln ohne gleich die Sicherung suchen und auszusichern zu müssen.
Noch ein Aspekt:
Vielleicht ist es schon mal jemanden aufgefallen. Falsch gepolt angeschlossene Leuchtstofflampen glimmen gerne vor sich hin, auch wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind. Die Ursachen dafür wurden im Prinzip schon weiter oben beschrieben. "Umpolen" behebt das Problem, das es bei korrektem Anschluss nicht gibt.

Gast am 16 Apr 2012 19:53:21

chrystal hat geschrieben:Nur einen Aspekt zu den "falsch gepolten" Schukostecker, weil CEE nach IEC 60309 so teuer ist:
Normalerweise schaltet man mit dem Lichtschalter die Phase. Deshalb kann man bei abgeschaltetem Schalter eine Lampe relativ gefahrlos wechseln ohne gleich die Sicherung suchen und auszusichern zu müssen.
Noch ein Aspekt:
Vielleicht ist es schon mal jemanden aufgefallen. Falsch gepolt angeschlossene Leuchtstofflampen glimmen gerne vor sich hin, auch wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind. Die Ursachen dafür wurden im Prinzip schon weiter oben beschrieben. "Umpolen" behebt das Problem, das es bei korrektem Anschluss nicht gibt.


Stimmt. Aber diese Problem kannst du mit einer symmetrischen Steckverbindung nicht wirklich lösen. Ohne Messung wirst du nie genau wissen, ob die Phase in den 230V WoMo-Steckdosen links oder rechts ist. Dank des FI-Schalter im WoMo ist es aber auch nicht gefährlich. Obwohl schon 20mA ganz schön weh tun können. :eek:

frankiafred am 17 Apr 2012 22:31:40

Moin,
@rolfblock
jo,es macht einen großen Unterschied ob deine Leitung 200 oder 20m lang ist.Ich hatte angeregt mal Tante Google zu verwenden.Wer sich diese Mühe nicht machen will,oder die Erkärungen nicht versteht,sollte wenigstens davon ausgehen,daß die Fachleute nicht aus jux und dollerei Daten vorgeben.Solche Vorgaben sind stand der Technik.

@Gogolo
Scheinbar verstehst du rein garnichts von Elektrotechnik.Macht ja nichts.Aber auch für dich gilt,daß der VDE dein Leben,das deiner Frau und deiner Mitmenschen schützen möchte.Selbsverständlich soll auch dein schönes Mobil vor Schaden bewahrt werden.Unerfahrene User des Forums orientieren sich oft an Aussagen erfahrener Forumsteilnehmer.Genau deshalb verstehe ich die klatschenden Hände nicht.

Und an die nimmermüden Romantiker,die immer wieder behaupten,daß es in anderen Ländern ja ach so viel besser ist,weil man mit dem Thema viel entspannter umgeht - Europa kann nicht gemeint sein - denn hier gelten fast überall die gleichen Richtlinien (jo, auch in Italien).
In dritte-Welt-Staaten mag das oft anders sein (ich weiß es nicht). Was aber gut daran sein soll unsicherer zu Leben erschließt sich - mir zumindest - nicht.
Sehr nachdenkliche
Fred

Gogolo am 17 Apr 2012 22:47:46

Fred, was bist du denn so aufgeregt??? Entspanne dich mal. Oder verreise mit dem Womo. Das tut gut und stärkt die Nerven...und macht gelassener. Und man sieht bei Reisen in ferne Länder oftmals die Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Was meinst du, was wir auf unserer Asienreise für Elektrokonstrukte gebastelt haben - da hingen an einer Steckdose 18 Womos mit stellenweise Leitungen über 50m. Und stell dir vor: wir leben alle noch und kein Womo ist abgebrannt - ehrlich! Da hatte ich eher Angst als am gelben Meer bei einem Gewitter 5m neben uns ein Blitz einschlug...


Habe die Ehre

Gogolo

Altmaerker39638 am 18 Apr 2012 10:23:32

Es haben halt nicht alle Länder so viele Bürokraten und Verordnungen. Schön ist nur, :D es klappt auch anders. :roll:

andwein am 18 Apr 2012 10:54:31

Gogolo hat geschrieben:Was meinst du, was wir auf unserer Asienreise für Elektrokonstrukte gebastelt haben - da hingen an einer Steckdose 18 Womos mit stellenweise Leitungen über 50m. Und stell dir vor: wir leben alle noch und kein Womo ist abgebrannt - ehrlich! Da hatte ich eher Angst als am gelben Meer bei einem Gewitter 5m neben uns ein Blitz einschlug...
Habe die Ehre
Gogolo

Ich kenne eine Gleitschirmfliegerin, die ist in Australien auf 10000m Höhe getragen worden und dann bewustlost abgetrudelt/abgestürzt.
Sie hat es bis auf ein paar Schrammen gut überlebt.
ICH SPRINGE NICHT BEI 10000m AUS DEM FLUGZEUG; weder mit noch ohne Fallschirm.
Solche Vergleich/Beispiele finde ich unpassend, sie verharmlosen ein Thema. Wenn hier nur Leute schreiben/lesen, die sich mit der Materie auskennen, würde das Thema gar nicht hochkommen.
Da aber auch Leute mitlesen, die weniger Ahnung von der Materie haben und was lernen wollen sollte auf die Gefahren hinweisen.
Ich weiß, dieser Beitrag ist absolut humorlos und spassfrei, trotzdem
Andreas

Gast am 18 Apr 2012 11:00:33

kann mich Gogolo nur anschließen.
Auf der Russland-Reise mit Perestroika, am "Tannencamping Smolensk" waren die Steckdosen direkt an die Bäume geschraubt und mit nicht viel mehr als Klingeldraht angeschlossen.
Als welche ihre Stecker reingesteckt haben, sah man die ersten Lichtbögen. Da haben wir dann lieber auf Batteriestrom zurückgegriffen.

Wer alles richtig machen will, kauft sich das schicke, orange 3x 2,5mm², 25m lange Kabel mit CEE Stecker und CEE-Kupplung.
Wenn der Kollege mit 2x 50m, 3x 1,5mm² auf den Parallelbetrieb mehrerer Heizlüfter verzichtet, wird auch der keine Probleme haben.


CarbonUnit

frankiafred am 19 Apr 2012 22:25:23

Moin,
nee, ich rege mich nicht auf - komme schließlich aus dem Norden.
Wollte mich - nach einschlägigen Erfahrungen - auch nicht mehr zu solchen Themen äußern.War blöd von mir.
Trotzdem schön,daß es hier aber doch noch Leute wie Andreas und andere gibt die mit sachlichen Argumenten am Thema orientiert diskutieren.


Fred

sonnenscheinfahrer am 19 Apr 2012 23:45:02

andwein hat geschrieben:
carbonunit hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Ein fehlender Schutzleiter wird angezeit, ebenso eine Verdrahtung Phase auf Schutzkontakt und warnt dann vor der Benutzung. Mehr aber auch nicht.

Das ist es doch, was man dabei wissen muss.
Aber für meinen Landstromanschluß ist es unerheblich, ob Phase und Null vertauscht sind oder nicht.

Nein, ist es nicht!!!.
Aber das jetzt und hier einem Nichtelektriker zu erklären ist witzlos.
Man braucht es auch nicht zu wissen, bei 230V Strom/Spannungsdingen hält man sich entweder an die Vorschriften oder man lebt (oder stirbt) nach dem Motto "No Risk, no Fun"
Andreas


... damit lebe ich in Unwissenheit und sterbe ich in Unwissenheit - das Letztere wohl, wenn es nach einigen Beiträgen geht, die es verstehen einem klar zu machen, wie gefährlich Unwissenheit denn sei, aber nicht den geringsten Versuch machen ihr Wissen zu dieser Erkenntnis - die ja lebensverlängend ist - mit anderen zu teilen.

Noch rätselhafter macht es die Tatsache, dass solche Steckerkombinationen von ALLEN Campingzubehörhändlern angeboten werden - that's funny

Gast am 20 Apr 2012 00:20:10

@sonnenscheinfahrer: :bindafür:
:ironie:
Auf meinem Grabstein wird später sicherlich stehen:
1. Er hielt nichts von Gaswarnern
2. Er hatte kein oranges Kabel mit CEE-Kontakten
:ironie:

andwein am 20 Apr 2012 11:41:57

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:
andwein hat geschrieben:
carbonunit hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Ein fehlender Schutzleiter wird angezeit, ebenso eine Verdrahtung Phase auf Schutzkontakt und warnt dann vor der Benutzung. Mehr aber auch nicht.

Das ist es doch, was man dabei wissen muss.
Aber für meinen Landstromanschluß ist es unerheblich, ob Phase und Null vertauscht sind oder nicht.

Nein, ist es nicht!!!.
Aber das jetzt und hier einem Nichtelektriker zu erklären ist witzlos.
Man braucht es auch nicht zu wissen, bei 230V Strom/Spannungsdingen hält man sich entweder an die Vorschriften oder man lebt (oder stirbt) nach dem Motto "No Risk, no Fun"
Andreas


... damit lebe ich in Unwissenheit und sterbe ich in Unwissenheit - das Letztere wohl, wenn es nach einigen Beiträgen geht, die es verstehen einem klar zu machen, wie gefährlich Unwissenheit denn sei, aber nicht den geringsten Versuch machen ihr Wissen zu dieser Erkenntnis - die ja lebensverlängend ist - mit anderen zu teilen.

Sorry @sonnenscheinfahrer,
ich habe keine Ahnung was du von Beruf bist, ich kann jedenfalls in einem Forenbeitrag niemanden vermitteln was ich in Jahren Berufsausbildung und Fachschulen zum Thema Strom/Spannung/Elektrik/VDE und Arbeitsplatzsicherheit gelernt habe.
Ich biete dir an, komm bei mir vorbei, nehm dir ne Woche Zeit und ich zeige und erkläre dir was es mit Schuko/FI-Schutzschalter im Zusammenspiel mit möglichen Gerätefehlern, falsch montierten Steckern, nicht vorhandenen Schutzleitern etc. alles passieren kann.
Es gibt hier im Forum genügend Leute, die wissen was sie schreiben und es gibt auch einige, die WISSEN, WARUM SIE NICHTS SCHREIBEN. GAS und ELEKTRIK sind solche Themen wo man vorsichtig sein sollte mit Ratschlägen.
Freundlichen Andreas

frankiafred am 20 Apr 2012 23:21:38

Moin,
doch nochmal ich,passend zum Thema.Wir bekamen heute unseren Campingpass (aus Dänemark,hatten wir am letzten Wochenende auf dem Campingplatz klar gemacht,gültig für ganz Europa) geschickt.
Auf dem Begleitschreiben vorn wie üblich:"Wir Gratulieren ihnen zu ihrem neuen Campingpass................................................................usw.

Auf der Rückseite dann folgender Text (Auszugsweise).

Schützen sie ihre Lieben!
leider gibt es jedes Jahr immer wieder Unfälle auf Campingplätzen,und häufig werden die Unfälle durch schlecht gewartete Elektro-und Gasinstallationen ausgelöst.Das ist für alle gefährlich........denn schließlich lebt man auf dem Campingplatz eng beieinander.Sie sind verpflichtet,Ihre Elektro-und Gasinstallationen in einem gesetzlich zulässigen und sicheren Zustand zu erhalten.Sie haften für Unfälle,die durch mangelnde Wartung entstehen.

In dem Schreiben wird dann noch auf die Wartung und Prüfung der Anlagen durch autorisierte Fachleute hingewiesen.

Abschließend liest man den Satz:Bedenken Sie,dass im Falle eines Unfalls nicht nur Sie allein betroffen sind...........


Nützlich und richtig finde ich diesen Text.Und wir sind ja in der Lage uns und unsere Mitmenschen aufgrund unserer Technik und vor allem unserer finanziellen Ausstattung (in den meisten Fällen unterstelle ich mal) zu schützen.Das es Länder gibt wo es den Menschen leider (noch) nicht möglich ist sich besser abzusichern ist unbestritten.Hoffen wir,dass auch diese irgendwann den gleichen Standard erreichen.Gemeinsam können wir dann die Bürokraten und Verordner ärgern :D
Jedoch nicht auf Gebieten wo unsere Sicherheit gefährdet sein könnte.


Fred (mit dem vorweggenommenen Wort zum Sonntag :) )

rolfblock am 21 Apr 2012 12:04:53

frankiafred hat geschrieben:Moin,
@rolfblock
jo,es macht einen großen Unterschied ob deine Leitung 200 oder 20m lang ist.Ich hatte angeregt mal Tante Google zu verwenden.Wer sich diese Mühe nicht machen will,oder die Erkärungen nicht versteht,sollte wenigstens davon ausgehen,daß die Fachleute nicht aus jux und dollerei Daten vorgeben.Solche Vorgaben sind stand der Technik.




Der Unterschied ist 180 m. Ich hatte geschrieben, dass ich weder in der Induktivität, noch in der Kapazität, noch im Ohmschen Widerstand ein Problem sehe. Raidy hatte ergänzt, das alte brüchige Kabel Problem bereiten können. Das tun sie meiner Meinung nach unabhängig von der Länge. Defekte altersschwache Kabel gehören ausgetauscht.
Ebenso liefern marode Elektroinstallationen auf dem Campingplatz kein Argument für eine maximale Kabellängenbegrenzung.
Ich könnte mir als ein Problem noch den Blitzschlag vorstellen. Als Schlagwörter dazu Schrittspannung, Induktion, elektrische Feldstärke.

Da du dich offensichtlich näher mit dem Thema befasst hast, wäre es nett, wenn du uns den wahren Grund für die Kabellängenbegrenzung mitteilst. Auch die entsprechenden Links zum Wiki sind willkommen.

chrystal am 21 Apr 2012 13:16:45

rolfblock hat geschrieben:Ich hatte geschrieben, dass ich weder in der Induktivität, noch in der Kapazität, noch im Ohmschen Widerstand ein Problem sehe.


Es ist hoffnungslos.

Trotzdem hier: --> Link
X anklicken oder alles vor http:... in der Adresszeile löschen...
Viele Links zum Thema, der 4. Treffer ist sogar ein Excel Sheet, bei dem man die maximal möglichen Kabellängen nach Querschnitt und Sicherung ablesen kann!


frankiafred hat geschrieben:Bedenken Sie,dass im Falle eines Unfalls nicht nur Sie allein betroffen sind...........


Dem ist nichts hinzuzufügen.

frankiafred am 21 Apr 2012 16:52:13

Moin,
@rolfblock
Dem Link von chrystal ( :gut: ) folgen und Lernen.Das ist Basiswissen für jeden der sich mit Elektrotechnik beschäftigt.
Ich mache mir Gewiss nicht die Mühe hier lange Texte zu verfassen um hinterher wie immer zu lesen:"alles Quatsch,bei mir ist noch nie was passiert und in hinterindien sind alle sowieso cooler und leben noch (woher wissen die das)".
Du hast dir scheinbar nicht einmal die Mühe gemacht das Stichwort - Kurzschlussstrom - zu googeln.Kannste ja nachholen.Dann wird die sicher schnell klar warum die Leitunglängen begrenzt sind.

Fred (der sich freut das Du es Wissen willst :) )

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