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Hätte gestern ad hoc einen jungen gebrauchten Integrierten von Hymer gekauft. Sehr gepflegt, tolle Ausstattung, vernünftiger Preis. Da stimmt (fast) alles. Leider nur fast: Der hat keine Airbags, nicht einmal einen Fahrerairbag. Die waren bei Neukauf optional.
Wie kann man sich ein WoMo mit Superausstattung kaufen, aber an den Airbags sparen??? Dass viele Fahrzeuge nur einen Fahrerairbag haben (in der Regel wohl alle Teilintegrierten), ist ja leider üblich. Aber nicht einmal einen Fahrerairbag? Und das bei einem Integrierten, dessen Crashverhalten bei einem Unfall schon konstruktionsbedingt recht zweifelhaft ist??? Ich finde es eine Frechheit, solch sicherheitsrelevante Komponenten in die Liste der Extras zu setzen, nur um den Listpreis "ab..." niedrig zu halten. Und ich finde es unlogisch, an dieses Extra zu sparen. Ist eigentlich eine Nachrüstung möglich und bezahlbar? Danke Rainer,
das ist gut zu wissen, denn auf die Idee, dass ich beim Kauf auch noch darauf achten muss, dass Airbags drins sind, wäre ich garantiert niemals gekommen. Gute dass ich das jetzt weiß. Markgräfin
Moin, bei meinem vorletzten Womo hatte ich nicht bemerkt, wie denn auch, daß der Verkäufer den Airbag ausgebaut hatte UND die Gurtstraffer :( nur allein den Airbag wieder einbauen sollte 1300 €uronen kosten, mit Gurtstraffer zusammen 2300 €uronen... Es gab dann 2 Gerichtsverhandlungen, die sich über ein Jahr hingezogen haben :D Integrierte werden oder wurden gern ohne Airbag geordert, zum einen beim Integrierten soll kaum Wirkung da sein , zum anderen stell dir mal vor deine Holde hat ihre Beine gemütlich aufs Armaturenbrett gelegt und du Fährst auf, und der Airbag löst aus was meinste wie die Beine dan aussehen und die Kniescheiben stecken wohlmöglich in ihren Schultern,
also Fazit es gibt für alles sein für und Wieder. Peter Was petermann da schreibt, ist Realität. Ein ausgelöster Airbag kann üble Verletzungen schon selbst auslösen. Brillen, Kippen, da sind schon ulkige Sachen passiert.
Ein Wohnmobil ist nicht schnell unterwegs und die Beschaffenheit des Fahrzeugs birgt ganz andere Gefahren bei Aufprall. Das Ding ist eine Pappschachtel. Das einzig sichere am Integrierten ist meist das Basisfahrrzeug (sogenannter Windfang). Die Gurte bieten da schon ausreichende Sicherheit. Wir waren noch in den 90ern ohne Ballons unterwegs und es hat uns nicht gestört. Nicht überbewerten, denke ich. Wenns Fahrzeug passt, nehmen. Ein Porsche Turbo 3,3 aus 1978 hat auch nur Gurte. Ergänzung zu den Airbags in einem VI.
Kein Womohersteller kann den Aufwand eines KFZ-Herstellers betreiben und die Airbags bzw. deren Steuerung so einstellen das sie optimal funktionieren. Das kann u.U. so aussehen, das die Airbags mehr Schaden anrichten als sie nützen. Denn um die Sensoren und den Zündmechanismus genau einzustellen, muss man genau wissen, was bei einm Crash (unterschiedlicheste Szenarien) passiert, bzw. was da für Verzögerungen vonstatten gehen. Da ist ist ein ESP schon einfacher einzustellen, weil man das am unbeschädigten Fahrzeug kallibrieren kann. Was ein falsch ausgelöster Airbag alles so anrichten kann, weiß die Automobilindustrie nur all zu gut, denn in den 90-ern gab es da noch ein Haufen Fehlauslöser und vermutlich viele Personenschäden die hätten nicht sein müssen. (Der Nachweis dafür ist aber für die KFZ-Industrie gsD. kaum möglich) Daher wären Airbags zweitrangig, ABS, ESP,ASR und Crashsensorik für Kraftstoff- und Spannungs-abschaltung wären aber Dinge die ein Neues Mobil haben sollte. Jörg So ganz kann ich es zumindestens bei Teilintegrierten und Alkoven Womos nicht verstehen.
Die haben doch normale Transporter unter sich, also Ducato, Sprinter usw. Wieso haben die dann keinen Airbag??? Ich lege die Füße gern aufs Armaturenbrett, aber doch nicht während der Fahrt, oder??? Naja, ich sowieso nicht, ich fahre ja, aber ich würde meckern, wenn das meine Beifahrer tun würden. Das wäre mir irgendwie unheimlich. In meinem Adriatik sind Airbags und ich fühle mich wohler damit. Natürlich stimmt es, früher gab es nicht einmal Kopfstützen oder Gurte, aber früher gab es auch kein WC. :D Markgräfin
:vogel: Äh natürlich und die Bluse wird vom Gurt zerknittert, also am besten auch gar nicht anschnallen, außerdem könnte man sich beim Kafeekochen während der Fahrt ja auch noch verbrühen......... Na geht`s denn noch??? :twisted: :x Sorry, aber im meinem unmittelbarem Bekannten- und Familienkreis haben mehrere Personen nur bei schweren Autounfällen überlebt, da Gurtstraffer und Airbags funktioniert haben - meine Mutter gehörte als Beifahrerin zu den Überlegeben, bei einem Offsetcrash auf der Landstraße mit einem entgegenkommendem LKW, der plötzlich auf die Gegenfahrbahn fuhr, mein Vater überlebte nicht, da ihn der LKW genau auf der A-Säule traf. Da half auch kein Airbag. Es ist fast unerträglich immer den Schwachsinn von den "Verletzungen durch Airbags" zu hören - was sind ein paar leichte Abschürfungen und Verbrennungen gegen das Leben? Daher kam für mich nur ein Fahrzeug mit Airbags in Frage. Nicht zu verstehen ist aber tatsächlich, dass es a) überhaupt noch Fahrzeuge ohne Airbags gibt und b) zumindest der Beifahrerairbag immer noch ein zukaufpflichtiges Extra ist :x Und @ hennes: Vielleicht war es ja nicht der Verkäufer, der bei deinem WoMo die Airbags ausbaute, sondern ein sich um seine mit den Beinen auf dem Amaturenbrett mitfahrende Beifahrerin "sorgender" Vorbesitzer, wie der Kollege petermann............ :?
Hallo Sven, ich schätze, wie viele andere hier auch, deine Beiträge sehr. Aber diesmal hat du einige Smileys vergessen. Hallo allerseits,
wir reden doch hier über die Gattung Vollintegriert, oder? Und bei so einem Gefährt würde ich mir bei einem Kontakt mit einem LKW ob nun frontal oder auf die A Säule, die es übrigens bei dem nicht gibt, keine Gedanken machen ob der Airbag aufgeht. Der LKW fährt eh durch. Und wenn ich frontal auf ne Wand oder LKW auffahre wird mich wahrscheinlich eh die Inneneinrichtung von hinten erschlagen. Das bei diesen Fahrzeugen die Test für die Hersteller problematisch ist kann ich nachvollziehen. Bei einem TI ist das was anderes. Da habe ich eine normale Fahrerkabine. Dort sollten die Airbags vorgeschrieben sein. Da habe ich ja auch eine komplette Fahrgastzelle und vorne eine Knautschzone die die Energie aufnehmen kann. Was habe ich da beim VI? Viel GFK oder Alu mit PU. Zwei Längsträger und einen Motor den ich dann auf den Schoss geschoben bekomme. Sorry aber bei einem VI sind die Airbags für mich nur Seelenmassage da sie bei einem richtigen Unfall nicht viel bringen. Udo
Weil viele Aufbauhersteller des "Günstiganbieterbereiches" die Chassis vom Hersteller explizit "ohne Airbag, ohne Spiegelheizung, bitte Südeuropavariante (ohne Dieselfilterheizung/ohne Kurbelgehäuseentlüftungsheizung, was n Wort, ohne Ersatzrad, mit normaler Lima, etc. bestellen und dann natürlich weniger bezahlen. Am besten kauft man für diese Angebote auch Reimporte aus Italien. Und jetzt kann man dem Kunden (ja, die wollen das) ein 3,5t Womo für 29.900€ GRUNDPREIS anbieten. Andreas (ein Schwabe, der Qualität kauft) Hallo,
bei einem nicht vollintegrierten Womo ist ist es doch wohl unstrittig, das die Airbags sinnvoll sind. Und bei einem vollintegrierten werden die Dinger in bestimmten Situationen auch eine Schutzfunktion haben.
Weißt du, wovon du redest?
Quelle: Spiegel online ABC des Autodesigns Hier noch mal im Bild, damit auch keine Unklarheiten bleiben: Demnach wärst du der einzige Fahrer eines Vollintegrierten, der ohne Frontscheibe rumfährt oder in der Vollcabrioversion ohne Dach :D Ich denke die sind vom Prinzip nur für eine Person ausgelegt !
Hauptsächlich als Firmenwägen unterwegs. Wir wurden beim Neukauf gleich drauf aufmerksam . Messeangebotspreise waren dann der Beifahrerairbag , Ersatzrad und stärkerer Motor ! Also Augen auf beim Autokauf :wink: ! ALLE Hersteller vernachlässigen aufs Gröbste immer noch die Sicherheit ihrer Käufer. Da werden WoMos für über 100 Std Euros ohne Beifahrerairbag verkauft, oder nur als Zusatzpaket mit Klimaanlage u.s.w. :twisted:
Jeder Kleinwagen für unter 10 Tsd Euro hat schon seit Jahren Airbags und mehr als zwei! Eigentlich unverständlich wo der Gesetzgeber jeden Mist vorschreibt, siehe DPF, ESP, Tagfahrlicht u.s.w. Gurtpflicht kam vor Jahrzehnten auch erst nach einer Gesetzesänderung, freiwillig lief da lange Nix. Bei den Airbags ist es genauso, warum da immer noch nicht reagiert wurde verstehe ich nicht. Noch weniger verstehe ich Käufer, denen die Sicherheit ihres Beifahrers völlig egal ist. :x Aber auch die WoMo-Zeitschriften könnten deutlich die Testergebnisse eines WoMo abwerten wenn serienmäßig nicht als Minimum beide Airbags zur Grundausstattung gehören. .... oder einfach nicht kaufen!
Ich habe bei einem anderen Händler gekauft, der "mein Modell" mit Beifahrerairbag bestellt hatte und dem 1. Händler klar gesagt, wieso ich bei Ihm nicht kaufe! Auch in Transportern ist das nicht begreiflich. Wenn zwei Mitarbeiter verunglücken, wie soll ich denn als Verantwortlicher für den Fahrzeugkauf damit klar kommen, wenn der Sachverständige darlegt, dass der Beifahrer weitaus weniger schwer verletzt sein würde, wenn auch hier ein Airbag vorhandenen gewesen wäre.... NEIN, immer 2 Airbags und dafür lieber kein Radio und anderen Schnickschnack!
Genau so und nicht anders solls laufen! Der, der zahlt bestimmt. Ging mir fast genauso, als ich bei unserem 2010er 6m Mobil ein Maxi Fahrwerk haben wollte. Wozu, warum, wieso, braucht man nicht, würde nur längere Lieferzeiten bedeuten und und . . . Er (der freundliche) hat´s dann letztlich kapiert was ich wollte. Nur zur Info: Kurz nach dem Modellwechsel von Ducato 244 zu 250 gabs noch keine Airbagfreigaben seitens Fiat für die Windläufe. Einige VI Hersteller hatten (mussten) anfangs eine querstrebe entfernen, weil die neue Basis noch nicht Konform mit der Frontmaske war. Auch ESP ( gabs im Transporter schon länger) wurde später für die Womo-Aufbauten nachgeschoben. mani
:D Nö. Was nicht heisst, das ich es gutheiße, daß die Dinger so unsicher sind. Aber es ist im Vollintegrierten halt nur sehr schwer realisierbar, da halt dieser enorme Vorbau genutzt wird und die Dimensionen des Originalfahrerhauses nicht mehr stimmen. Es ist wohl der Tribut, das ein "billiges" Fahrzeug als Basis für einen Aufbau verwendet wird. Eine teure Eigenkonstruktion hätte diesen Makel wohl nicht. Aber ich halte Airbags im Wohnmobil wirklich nicht für sooo wichtig, solange die Fahrzeuge nicht über eine Sicherheitsfahrgastzelle wie PKW verfügen. Schauen wir uns mal zerlegte Alkoven, TI´s und vor allem VI´s an. Da stehen ganz andere Konstruktionsänderungen im Vordergrund. Selbst bei modernen Schwerlastzügen ist der Airbag übrigens noch Option.
Horche mal zu bevor du mich hier so Angreifen tust , lerne erstmal richtig lesen es geht hier eindeutig um Integrierte Womos bzw. um ein Integriertes, und nicht um Teilintegrierter oder gar um PKWs, in den letzteren beiden stellt sich die frage erst garnicht mit oder ohne Airbag, aber was schreibe ich da wirst es eh nicht Verstehen. im übrigen Niveau ist keine Hautcreme . Könnte mir mal jemand stichfeste Daten vorlegen, dass ein TI beim Aufprall besser ist, wie ein Vollintegrierter. Denn so ganz logisch erscheint mir dies heute nicht mehr.
Ich rede nicht vom VI contra PKW-Fahrzelle! Warnung: Maße und Volumen geschätzt. Abweichungen gut möglich. Ich geh bei dem Sauwetter nicht nachmessen :nein: Bei meinem Hymer mit den NEUEN Fiat-Tiefrahmenchassis geht der "Fiat-Chassis-Teil" in der Höhe bis zur Mitte des Lenkrades, die "A-Säule" ist bis auf Höhe Oberkante Lenkrad von Fiat, die Entfernung der Scheibe ist geschätzte 30cm weiter wie im TI. Die Breite im Fahrerraum ist erheblich breiter, was im Falle eines Seitenaufpralles ja auch nicht vernachlässigbar ist. Das verfügbare "Quetschvolumen" im Fahrerhausbereich ist um ca. Faktor 2 größer. Beim Zusammenstoß mit einem PKW ist der PKW weit unterhalb meines Oberkörperbereiches. Beim Frontalaufschlag mit einem LKW oder Betonmauer hilft in beiden Fällen fast nur noch beten. Ich sage nicht, dass es so oder so ist. Ich weiß es schlicht und einfach nicht sicher, da ich keine verlässlichen Quellen kenne. Ich höre immer nur Vermutungen - wo sind die Beweise? Und ich will keine neuen Vermutungen anstellen. Und ich finde auch, man sollte Airbags nicht schlechtreden. Denn sitzt die Frau mit den Beinen auf dem Amaturenbrett liegend und es kommt zum Aufprall passiert folgendes: Sie rutscht durch das Gurtsystem und schleudert die Füße voraus aus der Windschutzscheibe. Da käme es dann auch die evtl, Schrammen durch den Airbag gar nicht mehr an. Aber im Ton hätte ich mich gegenüber petermann trotzdem nicht so vergriffen. Das tut man einfach nicht :nein: Hallo,
ich kann alterschalter und andwein nur zustimmen. Die Gegenargumente hören sich wie Verkäufergesülze an. ABER: laut Hersteler sind wir's ja selbst in Schlund: "Der Käufer will es so" ALSO: liegt es doch bei uns, den Kunden. Es ist keiner gezwungen ein Womo ohne Airbags zu kaufen (unser TI auf DUC-Basis hat Fahrer- und Beifahrer-Airbag) Otone Unser Haendler meinte auf meine Frage warum er mich nicht beratend darauf hinwies, dass ich bei der Neufahrzeugbestellung das aufpreispflichtige ESP vergessen hatte, dass es nicht weiter verwunderlich ist, da 80% der Kaeufer darauf verzichten.
Konnte es zum Glueck noch nachordern, da es mir 1 Woche nach Vertragszeichnung auffiel. Sicherheitsfeatures wie ESP und Airbags sollten im Preis inkludiert sein - bei ALLEN Herstellern, damit es keine Wettbewerbsvorteile in den Preislisten gibt. Wers nicht will soll es sich aufpreispflichtig ausbauen lassen...
Das wir uns mal so uneingeschränkt einig sind? :ja:
...das Womo habe ich aus erster Hand gekauft und der Vorbesitzer hat verschwiegen daß der Airbag und die Gurtstraffer fehlen, habe ich durch Zufall entdeckt... und der TÜV hat gesagt, so darf das Womo nicht auf die Straße, also war ich unwissentlich ohne Betriebserlaubnis :( damit unterwegs.
Du gehst aber locker mit fremdem Geld um! Der überwiegende Teil der Transporter wird nur von einem Fahrer und keinem Beifahrer genutzt. Stelle dir mal vor, was das die Transportfirmen ein unnützes Geld kostet, den Beifahrerplatz mit einem Airbag auszurüsten.
Wir sind doch in einem WoMoForum und nicht in einem Transporterforum :wink:
Kam das bisher so selten vor? :prosit::
Du hast ja so Recht. Aber warum unterhalten wir uns hier im Forum über Nudelwasser? :D
Weil es beim Nudelwasser in erster Linie darum geht sich langfristig vor Amberg zu platzieren :razz:
Das kann man aber auch mit Luftsäcken schaffen. :razz: :D .... und ich gehe mich jetzt erstmal mit Niveau eincremen.... :D Mein lieber alterschalter,
ich denke du solltest dich erstmal über die Basis informieren die in einem VI verwendet wird. Das ist der sogenannte "Windlauf" und der sieht so aus.
Wenn du mir an dem Ding eine A-Säule zeigen kannst die mit dem Fahrgestell eine stabile Verbindung hat bist du prima. Wo du deine Windschutzscheibe einklebst ist nichts was auch nur im entferntesten Stabilität gibt. Und so sieht ein Fahrgestell für einen TI oder Alkoven Fahrzeug aus.
Bei denen gibt es eine A-Säule die sich auch so nennen darf. Diese hilft auch bei einer Dachlandung. Ganz im Gegensatz zu einem Windlauf Fahrgestell. Nachtrag: Hier noch mal ein Anzeige. Da kann man sich mal in Ruhe von allen Seiten anschauen wodrauf man als VI Fahrer sitzt. --> Link Udo Nochmal was zum überlegen!
Ein Airbag schießt mit einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/h aus seiner Halterung. und hat nur für Millisekunden den optimalen Schutz. Davor ist er so hart wie Beton, danach wie ein aufgeblasener aber offener Kopfkissenbezug. Das heißt die Person sollte in einem sehr engen Zeitfenster Kontakt mit dem "Lebensretter" haben. Denn davor ist dieser Lebensretter eher ein Killer und danach oder später nur Hinderlich und zu nix nütze. Belasse ich die Sensoren bei dem Originalchassis auf deren Einstellung und bau GFK, Holz oder Alu drum rum anstatt Stahlblech, kann dieses auf Grund der Menge des Materials und des größeren Abstandes bei einem VI genau so gut passiv schützen aber zu ganz anderen Verzögerungswerten führen. Um hier Kenngrößen zu erhalten, müssten die Hersteller verschiedne Testreihen und Crashs durchführen um das dann später computergestützt auszurechnen. Eine neue PKW und NKW-Entwicklung kostet Milliarden und der Test von Sicherheitsfeatures zig Millionen. Das gleiche von einem Aufbauhersteller zu erwarten ist da völlig überzogen. Klar kann man das nutzen was der Basishersteller anbieten kann, und was die Eigenschaften der Basis nicht wirklich erheblich beinflusst, bzw. die Basis dafür vorgesehen ist. Aber Airbags gehören nicht dazu, eher schon Gurtstraffer und aktive Kopfstützen, denn da ist das Zeitfenster fast egal bzw. kann länger gefasst werden. Wer Demolishen-Man mit S.Stalone geschaut hat, der hat dort in einer Szene ein Fahrzeug gesehen, das beim Crasch ausgeschäumt wurde. Das wäre das idealste für ein Womo, aber so weit sind wir noch nicht, bzw. wäre das unbezahlbar! Womo-Fahren ist ein Hobby. Und Hobbies haben bestimmte Risiken die man für sich kalkulieren kann, aber immer da sind. Wenn man hier die Airbag-Fraktion so liest, könnte man auch denken, das sie die kompletten Alpen mit Geländern und Sicherheisglas-Absperrungen zupflastern würden! :D Wo ein höheres Risiko fürs Leben besteht, als ohne Airbag zu fahren. - Fahradfahren ohne Helm - zu schnelles Fahren - übermüdet Fahren - zu alte oder untaugliche Reifen - Rauchen - zu wenig Bewegung - Kinder bekommen (nur bei Frauen) - psychische Erkrankungen und Suizid usw. Jörg
Jeder gibt dir Recht, dass Suizid ein Lebensrisiko darstellt :roll: Ansonsten gehoere ich lieber der "Fraktion" an.
ich wollte nur sagen, das man nicht Schäuble heißen muss, um sein überzogenes Sicherheitsdenken den Rest der Freiheit zu opfern, des einem zur Verfügung steht. :roll: Jörg
Vielleicht ist ja ein Karosseriebauer hier im Forum und kann mal Stellung dazu nehmen, ob die A-Säulen (auch später fest mit dem Chassis verbunden, da ja Teil der herstellerbezogenen Karosserieform!) Grundbestandteil der tragfähigen Statik eines Fahrzeuges sind oder nicht. Bin ja mal gespannt :D Zumindest schaut die A-Säule --> Link äusserst stabil aus.
Ist nur nirgendwo hinterlegt, mit welcher Geschwindigkeit er gecrasht wurde.
Die komplette Aufprallenergie wird bei diesem Crash von der Crashbox des Fahrgestells und dem Motor verzehrt! Die A-Säulen kommen mit keinem Gegenstand auch nur in Berührung, weshalb sollten die deformiert werden? ...weil sie Teil der vorderen Karosseriestruktur sind????
Obwohl...der Karren wurde eh nur mit max. 30 km/h gegen die Wand gefahren...von daher überhaupt nicht aussagekräftig....also schnell wieder vergessen :D Na ja,
da wurde die Energie ja auch schon vorher aufgefangen. Bei diesem Hymer Test wurde mit einer Geschwindigkeit von 33km/h getestet. Nicht gerade der Standrd Crashtest. Die werden schon wissen warum. --> Link Mir geht es auch hauptsächlich um die Situation wenn der gute sich auf die Seite legt oder überschlägt. Ins schleudern gekommen auf der Autobahn. Da ist mir die Stabilität der original Fahrerzelle wichtiger. Hier noch mal ein nicht vergleichbarer Test mit 45 km/h --> Link Hier noch ein Crashtest von 2010 --> Link Ich sehe eher das Problem das das halbe Inventar die Passagiere von hinten erschlägt. So sicher wie in einem PKW werden die wohl nie werden. Ausnahme vielleicht die TI oder Alkovenmodelle die eine komplette Abtrennung der Fahrerkabine zum Wohnteil haben. Da wird auch von hinten nichts durchschlagen. Udo
:top: Seh ich auch so Dass sich Ein- und Ausbauten ab einer bestimmten Kraft lösen können, davon gehe ich auch mal aus. Ist ja alles nur Leichtbau.
Ich hoffe nur, dass die Sicherheit bis 80 km, was die max. Lansstraßengeschwindigkeit unseres WoMos ist, PKW-ähnlich ist und auch die Möbel da bleiben, wo sie hingehören, wenns mal krachen sollte :roll: (meine naürlich nicht frontal gegen den Baum- wobei, vieleicht drückt mich der ranfliegende Kühlschrank dann aber weicher aufs Lenkrad, wenn der Airbag noch dazwischen ist.....;)) Viele Risiken kann man auch durch richtiges Packen und Beladen minimieren - und den Messerblock während der Fahrt vom Tisch nehmen Wie immer ist aber auch jeder da wieder sein eigener "Glücksschmied", wenn ich z.B. den "Kollegen" im Black-Edition vom Wochenende als Beispiel nehme, der bestimmt mit geschätzten 140 Sachen im Zick-Zack durch den Osterrückreiseverkehr gesprungen ist und auch auf der Hochbrücke, die wegen Wind auf 80 km/h begrenzt war, nicht vom Gas ging, dem helfen bei der Geschwindikeit mit Sicherheit kein Airbag und kein Gurt. Dem hilft eigentlich nur Hirn :D Schade ist es nur, wenn auch noch andere gefährdet oder betroffen werden und nicht nur der Hirni selber. Ihr kommt der Sache näher, das so ein Wohnmobil schon irgendwie an anderen Ecken schwach und unzureichend gebaut ist.
Und ich bin sicher, das ein chinesischer SUV beim Crashtest besser abschneidet, als manch hochpreisiger Vollintegrierte. Trotzdem bekommen sie in der EU ihre Zulassung. Also genügen sie gewissen Anforderungen. Und es ist auch gut, wenn die Sicherheit dieser Fahrzeuge in Zukunft weiter entwickelt wird. Aber der Trötöffner wollte ja auch etwas schon bestehendes kaufen. Und da denke ich weiter, er kann es wagen. Ich bin über 20 Jahre in einer Bude tätig, die mit Minibussen hantiert. Wir haben im Schnitt immer 8-14 Fahrzeuge. Und noch nie hat bei einem Unfall ein Airbag ausgelöst. Und es ist noch nie ein Insasse schwer verletzt worden. Worauf ich auch in Zeiten vor dem Airbag achtete waren Gurte (die früher an den hinteren Sitzen nicht vorgeschrieben waren) und Kopfstützen. (die ebenfalls nicht vorgeschrieben waren. der Vario von MB hat in der allradversion keine airbags. zu unterschiedlich sei das, was mit den fahrzeugen gemacht und draufgebaut wird, so dass die notwendigen umfangreichen tests mit den airbageinstellungen nicht wirtschaftlich machbar sind - so die auskunft von mercedes. |
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