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Amorphe oder kristaline Solarzellen aufs Dach?


olimoli am 16 Apr 2012 17:23:15

Hallo,

nachdem wir nun einige Touren mit unserem Womo gemacht haben, weiß ich nun, das unsere Batterie für ein Wochenende bei den momentan und zurückliegenden Gegebenheiten nicht ausreicht.
Heizung läuft immer auf mindestens 2-3, Fernseher auch 2-3 Stunden + die anderen div. Verbraucher. Im Sommer sieht das natürlich anders aus.
Hab mal ausgerechnet, das ich ca. 30-40 AH pro Tag brauche. Meine AGM Batterie hat 100AH, wovon ich ja nur die Hälfte nutzen kann. Ergo reicht die Batt nicht für ein Wochenende.
Bis Dato haben wir es so gehandhabt, das wir uns Stellplätze mit Landstrom raus gesucht haben. Wenn der Strom dann knapp wurde, ab an die Steckdose.
Nun waren wir über Ostern 10 Tage unterwegs und haben festgestellt, das uns das Freistehen bzw. die Stellplätze ohne Versorgung besser gefallen (ruhiger, oftmals schön gelegen und als Geocacher steht man halt auch mal auf einem Waldparkplatz).
Und 50-100 Km Fahrt pro Tag lädt die Batterie auch nicht auf.
Also muß ein "Kraftwerk" her. Erster Gedanke war eine größere Batterie. Fürs Wochenende bestimmt ausreichend, aber wenns dann mal über ein längeres WE losgeht, reicht das auch wieder nicht. Also Solar.
Habe in der RMI vom September einen Vergleich der o.a. Systeme gelesen.
Für mein Anforderungsprofil (Strom in der kalten Jahreszeit für Heizung und Glotze) kommen die amphoren Zellen doch eher in Betracht, oder? Wolken hat es in D mehr als Sonne, im Winter sowieso. In die südlichen Gefilde mit starker Sonne zieht es uns nicht, da sind ja die kristalinen im Vorteil.
Denke ich zu einfach?
Würde mich über eure Meinungen freuen.

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thomas56 am 16 Apr 2012 17:39:55

olimoli hat geschrieben:haben festgestellt, das uns das Freistehen bzw. die Stellplätze ohne Versorgung besser gefallen (ruhiger, oftmals schön gelegen


Plätze ohne Versorgung sind Parkplätze mit Übernachtungsduldung. Da können auch schon mal Generatoren laufen? :D

Mit 100Ah und Solar kommst du bei einem bewölktem Wochende auch nicht weiter. Besser wäre beides, also grosse Batterien und Solar.

OttoWalke am 16 Apr 2012 17:44:52

Hast Du auch bedacht, (bei Deinem Vergleich), dass Amorphe Zellen 3mal so viel Fläche bei selber Leistung brauchen?
Sprich wenn Du die selbe Fläche mit kristallinen Modulen zu pflasterst, haste auch bei schwacher Einstrahlung wenigstens so viel an Ertrag wie beim Amorphen, dafür aber den dreifachen Ertrag bei guter Sonne.
Amorphe lohnen nur wenn Platz/Gewicht absolut keine Rolle spielt.

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lisunenergy am 16 Apr 2012 17:46:21

Bei Dünnschichtmodulen benötigt man mehr Fläche .Durch die beiden Glasscheiben werden diese auch sehr schwer.Wenn Du ein Modul suchst was wirklich Leistung auch bei schlechten Wetter bringt so kommt man an Sunpowerzelllen nicht vorbei.Durch die Rückseitenkontakte und die Zellbeschichtung sind die Zellen in der Lage auch andere Spektralbereiche in Strom umzuwandeln.Bei dem Photontest wurden extra spezielle Meßmittel entwickelt.Wenn Platz ist geht ein preiswertes Sunpower E18-20 Modul.Hat man wenig Platz oder viel Verschattung sind Module von Phaesun oder Cleversolar die kleine Variante mit Sunpowerzellen aus Amerika.Als Alternative wäre noch Pannasonic Hit zu erwähnen.(Ehemals Sanyo Hit)

wir2aushh am 16 Apr 2012 17:57:21

Hallo Ole,
Zunächst einmal musst du prüfen, ob dein Akku für euren Strombedarf auch ohne Solarzellen reicht.
Denn nach dem Verbrauch am Abend, wenn die Sonne nicht scheint, richtet sich die Größe der Batterie. Wenn du den Stromspeicher nicht vergrößern willst, dann hast du immer noch die Möglichkeit bei der Fernsehzeit Strom einzusparen. Für die Heizung brauchst du geschätzt auch im Winter nicht mehr wie ca. 10 Ah/Tag.
Um unsere 100 Ah Batterie tagsüber wieder für Abendstunden zu laden, reichen die beiden 100Wp polokristalline Solarzellen auf dem Dach aus.
Viele
Hein

Gast am 16 Apr 2012 19:18:47

Du könntest auch ne 2te Batterie einbauen und nen Lade-Booster.
Dann würde deine tägliche Fahrt die Batterien wieder aufladen.
Bei 50-100km hast Du deinen Tagesvebrauch wieder drin

Das würde dir auch bei schlechtem Wetter helfen.

Wobei ich nicht gegen Solar bin, sondern auch von schlechtem Wetter ausgehe. :(

Aber, egal ob Booster oder Solar, als erstes muss ne 2te Batterie her. :)

oberstdorfer am 16 Apr 2012 19:26:48

ich-bins hat geschrieben:Du könntest auch ne 2te Batterie einbauen und nen Lade-Booster.
Dann würde deine tägliche Fahrt die Batterien wieder aufladen.
Bei 50-100km hast Du deinen Tagesvebrauch wieder drin

Das würde dir auch bei schlechtem Wetter helfen.

Wobei ich nicht gegen Solar bin, sondern auch von schlechtem Wetter ausgehe. :(

Aber, egal ob Booster oder Solar, als erstes muss ne 2te Batterie her. :)


Genauso ist's richtig alles andrere macht wenig Sinn :bindafür:

olimoli am 16 Apr 2012 21:53:02

Hi,

erstmal danke für eure Antworten.
Mit nem Ladebooster hab ich mich auch schon beschäftigt. Dieser bedingt aber nen laufenden Motor. Während der Fahrt kein Problem, im Stand, wenn ich dann doch mal länger stehen will und kein gescheits Wetter ist, wäre das ne Alternative. Wobei mir Solar schon lieber wäre.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, brauche ich erstmal ne 2. oder größere Batterie. Ich hatte eigentlich gedacht, das ich den tagsüber produzierten Strom quasi direkt verwenden kann und gleichzeitig die Batt lade.
Dafür müsste das Solarmodul doch nur genügend WP liefern, oder?

Geht das niicht?

OttoWalke am 16 Apr 2012 22:12:04

olimoli hat geschrieben:Ich hatte eigentlich gedacht, das ich den tagsüber produzierten Strom quasi direkt verwenden kann und gleichzeitig die Batt lade.
Dafür müsste das Solarmodul doch nur genügend WP liefern, oder?

Geht das niicht?


Klar geht das (wenn Sonnenschen),
rechne Deinen Stromverbrauch am Tag aus und wähle dann die entsprechende Solarleistung (Wp).
Aber mit zu geringem Puffer/Batt. hat man dann nach einem Regentag trotzdem keine Reserve mehr.
Jeder muß selber ausrechnen wie lange und mit welchen Mitteln unter welchen äußeren Bedingungen, er wie lange mit seinem Strom auskommen will.
Da kann kein Anderer helfen.

zB. 430Wp Solar 300Ah AGM und ne Efoy wenn sonst garnichts mehr geht, dass ist meine derzeitige Ausrüstung für völlige Stromunabhängigkeit bei meinem Verbrauch.
Im Winter wirds durch Mehrnutzung der Efoy halt etwas teurer durchs Methanol, in der restlichen Zeit wird die außer bei Dauerregentagen nicht benötigt.
Bei anhaltend schönem Sommerwetter schleppe ich dafür eigentlcih unnötigen Ballast mit mir rum, so ist das nun mal.
Ein micro KKW fürs Womo ist leider noch nicht erfunden.
Mein durchschnittlicher Tagesverbrauch liegt so bei 100Ah.

olimoli am 16 Apr 2012 22:19:36

OttoWalke hat geschrieben:Aber mit zu geringem Puffer/Batt. hat man dann nach einem Regentag trotzdem keine Reserve mehr.


Und genau deswegen dachte ich halt an amorphe Zellen um auch unter schlechten Vorraussetzungen die Batterie laden zu können.

OttoWalke am 16 Apr 2012 22:34:35

olimoli hat geschrieben:
OttoWalke hat geschrieben:Aber mit zu geringem Puffer/Batt. hat man dann nach einem Regentag trotzdem keine Reserve mehr.


Und genau deswegen dachte ich halt an amorphe Zellen um auch unter schlechten Vorraussetzungen die Batterie laden zu können.


Habe Dir doch oben schon geschrieben wie viel dieses bei amorphe Zellen "noch Laden" im Verhältnis zu kristallinen Zellen ausmacht.
Die amorphen Zellen haben sich mal für große Anlagen gerechnet, als die Preise/Herstellungkosten für kristalline Module ein hohes vielfaches waren.
Das ist doch schon lange vorbei.
Im Moment versuchen gerade die letzten paar noch in Europa ansässigen Firmen Module zu verkaufen, die die nur hier noch produzieren melden jetzt eine nach der anderen Insolvenz an.
Selbst diejenigen die schon länger auch in China für sich produzieren lassen, und die hier umgelabelt verkaufen haben vermehrt Absatzprobleme bekommen.
Es glauben halt nur noch die wenigsten an die Märchen von besser weil teurer.
War letzte Woche erst eine sehr schöne informative Sendung im MDR zu diesem Thema im TV.

Grund Tenor war: die deutschen Firmen haben sich auf Grund der Förderungen und des dadurch hohen Absatzes, auf ihre Lorbeeren ausgeruht.
In Asien wurde dafür mehr in die Entwicklung neuerer besserer billigerer Techniken/Technologien investiert, dazu die niedrigeren Löhne usw, dass wars dann mit dem Standort Deutschland.
Mit Märchen-Werbung und Versprechungen alleine, überlebt keine Firma mehr.
Bin mal gespannt wer für diese Pleitebuden die 20Jahre Garantien demnächst übernimmt. :wink:

iceman14 am 17 Apr 2012 04:35:08

Moin, alle zusammen,
amorphes Silizium fängt haupsächlich die Energie des roten und gelben Wellensektrums ein, wogegen kristalines Silizium im Bereich des Blauen bis grünen Wellenlängenbereichs liegt. Dementsprechend hat ein amorphes Solarmodul die höhere Energieausbeute. Jedoch kann ich mich meinen Vorschreibern hier nur anschliessen, Die Solarmodule, besonders die Dünnschichtmodule, welche für Großanlagen ausgelegt sind bringen dir max. 3Ah Ladestrom ( Viel Volt, wenig Ampere). Das reicht auf gar keinen Fall um deinen Verbrauch im Winter zu decken. Setze lieber auf eine 2te bzw. größere Batterie und zur Not auf einen Moppel.

mv4 am 17 Apr 2012 06:47:08

..mit einen Moppel an bord bist du halt wesentlich unabhängiger..Platz dafür hättest du ja in deinen Coral...ich hatte noch nie eine leere Batterie..und habe auch noch nie extra wegen der Batterien den Moppel anwerfen müssen...schon allein die täglichen 3-4 Espresso kochen + 2x H²O im Wasserkocher reichen aus um die Batterien auf voll zu bringen...allerdings habe ich auch bewusst kein TV an Bord...brauch ich nicht und wüsste auch gar nicht wann ich das nutzen sollte.

thomas56 am 17 Apr 2012 09:04:16

olimoli hat geschrieben:Ich hatte eigentlich gedacht, das ich den tagsüber produzierten Strom quasi direkt verwenden kann und gleichzeitig die Batt lade.

Moin,
kann bei dir anders sein, aber die meisten verbrauchen ihren Strom abends, wenn es dunkel ist. Deswegen einen angepassten Speicher (Batterien), der tagsüber speichert, was abends verbraten werden kann.

thomas56 am 17 Apr 2012 09:15:43

OttoWalke hat geschrieben:zB. 430Wp Solar 300Ah AGM und ne Efoy
Mein durchschnittlicher Tagesverbrauch liegt so bei 100Ah.


Moin,

hast du mit diesen Werten schon Erfahrungen gesammelt, kommst du im Sommer ohne Efoy hin?

rolfblock am 17 Apr 2012 09:35:38

Ich brauche nicht zwingend den meisten Strom, wenn es dunkel ist.
Ich lade die Pedelecs und den Bootsakku über das Wohnmobil auf.
Das mache ich bevorzugt am Tage, da ich dann weniger Umwandlungsverluste habe.
Über Ostern stand ich 7 Tage unplugged am Gardasee, mit überwiegend unangenehm dichter Bewölkung. Auch Regen war nicht zu übersehen. Trotzdem sind wir mit 140 Wp und 85 Ah problemlos über die Runden gekommen. Obwohl ab und an geheizt wurde.
Natürlich lief der Laptop mehrere Stunden am Tag.

OttoWalke am 17 Apr 2012 11:38:16

thomas56 hat geschrieben:
OttoWalke hat geschrieben:zB. 430Wp Solar 300Ah AGM und ne Efoy
Mein durchschnittlicher Tagesverbrauch liegt so bei 100Ah.


Moin,

hast du mit diesen Werten schon Erfahrungen gesammelt, kommst du im Sommer ohne Efoy hin?


Das wird wie immer vom Wetter abhängen Thomas. Deshalb nun ja auch die Notfallreserve Efoy.


Bisher im ersten Mobil mit 374Ah Säure Batt. und 370Wp Solar bekomme ich erst nach 3-4 Tagen Dauerregen ohne nennenswerte Tagesaufhellung (also tiefschwarze Dauer-Bewölkung) Probleme mit der Kapazität.

Beim zweiten baue ich gerade die Wp auf der Rest ist fertig (außer der neue TV), da im Freien vom Wetter abhängige Ferstigstellung. :D







Ps.
(weißt Du doch aber schon, jeder dm² wird ausgenutzt ;) das nächste mal gebe ich ein paar Flaschen aus )

franz_99 am 17 Apr 2012 11:42:43

bei den heutigen Preisen, mach das Dach voll mit günstigen Modulen und gut.

Altmaerker39638 am 17 Apr 2012 12:00:24

Schraub Dir eine gute Solaranlage von BÜTTNER Elektronik darauf.
Bsp. MT 280-2 und damit hast Du ab März 41Ah/Tag Ergebnis
(ab April = 61 + Mai=78)also bist Du ab März autark.

lonsome am 17 Apr 2012 12:16:29

thomas56 hat geschrieben:Plätze ohne Versorgung sind Parkplätze mit Übernachtungsduldung. Da können auch schon mal Generatoren laufen? :D


Hallo,

wo hast Du denn dieses Wissen her? ich stehe oft auf einem richtigen ausgewiesenen Stellplatz, Ver- und Entsorgungsmöglickeit, aber kein Stromanschluss. Und vor zwei Wochen kam mich am Abend dort an (21.30 Uhr) und beim Nachbarn lief der Moppel bis kurz vor 22.00 Uhr. Und das mitten in der Natur, wo man sonst nur ein paar Blässhühner rugen hört.

Zu den Solarmodulen:
Vor meinem ersten Kauf habe ich mit einem Händler geredet, der sich auch hobbymäßig um Womos kümmert. Seine Meinung: amorph. Begründung: Geben bei schlechtem Licht mehr her, außerdem wirken sich Abschattungen nicht so problematisch aus. Ich habe damals nach seiner Empfehlung gefragt, er mjeinte, dass ein Modul mit 40 W genügen müsste, es hat auch gereicht, nur im extremen Winter gab es ein Problem nach dem dritten Tag (allerdings: kein Fernsehen).

Er meinte, dass ebenso wichtig die Batterien seien: spezielle Solarbatterien würden auch schon bei wenig Strom nachladen, wenn andere Batterien daran noch nicht einmal denken würden.


Klaus

Gast am 17 Apr 2012 12:23:45

franz_99 hat geschrieben:bei den heutigen Preisen, mach das Dach voll mit günstigen Modulen und gut.


da ist der Folge-Tipp mit Büttner genau das richtige :D :D :D :D :D :D

felix52 am 17 Apr 2012 12:38:57

olimoli hat geschrieben:Hallo,

nachdem wir nun einige Touren mit unserem Womo gemacht haben, weiß ich nun, das unsere Batterie für ein Wochenende bei den momentan und zurückliegenden Gegebenheiten nicht ausreicht.
Heizung läuft immer auf mindestens 2-3, Fernseher auch 2-3 Stunden + die anderen div. Verbraucher. Im Sommer sieht das natürlich anders aus.
Hab mal ausgerechnet, das ich ca. 30-40 AH pro Tag brauche. Meine AGM Batterie hat 100AH, wovon ich ja nur die Hälfte nutzen kann. Ergo reicht die Batt nicht für ein Wochenende.
Bis Dato haben wir es so gehandhabt, das wir uns Stellplätze mit Landstrom raus gesucht haben. Wenn der Strom dann knapp wurde, ab an die Steckdose.
Nun waren wir über Ostern 10 Tage unterwegs und haben festgestellt, das uns das Freistehen bzw. die Stellplätze ohne Versorgung besser gefallen (ruhiger, oftmals schön gelegen und als Geocacher steht man halt auch mal auf einem Waldparkplatz).
Und 50-100 Km Fahrt pro Tag lädt die Batterie auch nicht auf.
Also muß ein "Kraftwerk" her. Erster Gedanke war eine größere Batterie. Fürs Wochenende bestimmt ausreichend, aber wenns dann mal über ein längeres WE losgeht, reicht das auch wieder nicht. Also Solar.
Habe in der RMI vom September einen Vergleich der o.a. Systeme gelesen.
Für mein Anforderungsprofil (Strom in der kalten Jahreszeit für Heizung und Glotze) kommen die amphoren Zellen doch eher in Betracht, oder? Wolken hat es in D mehr als Sonne, im Winter sowieso. In die südlichen Gefilde mit starker Sonne zieht es uns nicht, da sind ja die kristalinen im Vorteil.
Denke ich zu einfach?
Würde mich über eure Meinungen freuen.


Moin Ole,
bei Deinem Anforderungsprofil mit täglicher Fahrstrecke würde ich zunächst, um saisonunabhängig zu sein, einen 40 A Ladebooster installieren. Falls Du weiteres Geld ausgeben möchtest, die Batteriekapazität verdoppeln. Und erst danach (Waldparkplätze, ausgefahrene SAT-Schüssel) wegen der Abschattung PV installieren. Wobei die Unterschiede der Systeme bei Deinen Anforderungen eher marginal ausfallen.


Felix52 :)

Gast am 17 Apr 2012 12:40:17

Du hast ne 100Ah Batterie.
Das würde bedeuten, dass du 50A entnehmen kannst.
Ab 80% Füllkapazität geht der Ladestrom naturgemäß runter.
Also hast Du für 30A vollen Ladestrom.

Machst Du das gleiche bei der doppelten Kapazität,
hast du bei 200Ah für 60A den vollen Ladestrom.

Du würdest also bei nem MT 45A Booster innerhalb von ca. 1:20h die 60A wieder in den Batterien haben.
Wir haben etwa eine Druchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h.
Du bräuchtest also eine Fahrstrecke von 80km um die 60A wieder aufzuladen.

Wenn Du also jeden dritten Tag 80km fährst, wirst du auch bei +2°C und Dauerwolken immer genug Kapazität haben.

Soviel zur Theorie.
In der Praxis ist es etwa so, dass bei der Entnahme von 80A aus meiner 270Ah-Batt die Fahrzeit von 105min ausreicht 70A wieder aufgeladen zu haben.
Damit bin ich dann aber oberhalb der 80%-Grenze.

Größere Batterien erlauben auch schnelleres Laden.
Das ist aus meiner Sicht für einen Booster absolut zu berücksichtigen.

franz_99 am 17 Apr 2012 12:44:59

Büttner Module wären mir zu teuer

Gast am 17 Apr 2012 12:59:01

franz_99 hat geschrieben:Büttner Module wären mir zu teuer


mir ja auch, aber die Ironie ist wohl nicht rüber gekommen :eek:

thomas56 am 17 Apr 2012 13:11:11

OttoWalke hat geschrieben:
Bisher im ersten Mobil mit 374Ah Säure Batt. und 370Wp Solar bekomme ich erst nach 3-4 Tagen Dauerregen ohne nennenswerte Tagesaufhellung (also tiefschwarze Dauer-Bewölkung) Probleme mit der Kapazität.


Das lässt mich hoffen, dass ich mit meiner geplanten Kapazität auskomme.

Meine geplante 3. Batterie werde ich erst mal streichen und versuche es mit 470AH und 410Wp-Solar. Zur Not muss der Moppel ran.

Meine zusätzlichen Solarplatten sind schon hier. Welches Kabel nimmt man zum Anschluss, MC4 6mm² bei 6m Länge?

andwein am 17 Apr 2012 13:50:28

olimoli hat geschrieben:Hallo,
Für mein Anforderungsprofil (Strom in der kalten Jahreszeit für Heizung und Glotze) kommen die amphoren Zellen doch eher in Betracht, oder? Wolken hat es in D mehr als Sonne, im Winter sowieso. In die südlichen Gefilde mit starker Sonne zieht es uns nicht, da sind ja die kristalinen im Vorteil.
Denke ich zu einfach?

Also ich finde, das ist eine wirklich interessante Frage.
Ich habe ein bischen gesucht aber leider keine Vergleiche gefunden, die der Fragestellung entsprechen.
1. Alle Vergleiche gehen von STC (standard Test Condition) aus und die sieht keinen bewölkten Himmel vor.
2. natürlich bringen monokristalline Panel (bei STC) bessere Ausbeute als polykristalline oder amorphe Zellen. Sie sind aber sehr Teilabschattungsempfindlich und wer stellt sein Womo so, dass garantiert kein Schatten aufs Dach fällt?
3. Wenn jemand hauptsächlich in nördlicheren Gefilden Urlaub macht hat er definitiv mehr diffuses Licht als eine direkte 90° Sonneneinstrahlung.
4. Alle Erfahrungen und Berechnungen sind aus der Hausanlagentechnik abgeleitet, da sind wechselnde Teilabschattungen eigendlich kaum anzutreffen. Störende Bäume kann man bei solchen Einsatzgebieten vermeiden.
Die Frage: Was bringt auf dem Womo, das im nördlichen Europa herumfährt bei gleicher Fläche über das Jahr gesehen mehr, MONOKRISTALIN oder AMORPH erscheint mir sehr berechtigt.

Die Antwort: kann man überall lesen, monokristalin ist besser, scheint mir so nicht recht befriedigend. Alle angegebenen Werte sind Laborwerte.
Schade, dass ich keine zwei unterschiedliche Panels habe, das wäre schon einen Versuch wert.
Andreas

lisunenergy am 17 Apr 2012 16:56:59

andwein hat geschrieben:
olimoli hat geschrieben:Hallo,
Für mein Anforderungsprofil (Strom in der kalten Jahreszeit für Heizung und Glotze) kommen die amphoren Zellen doch eher in Betracht, oder? Wolken hat es in D mehr als Sonne, im Winter sowieso. In die südlichen Gefilde mit starker Sonne zieht es uns nicht, da sind ja die kristalinen im Vorteil.
Denke ich zu einfach?

Also ich finde, das ist eine wirklich interessante Frage.
Ich habe ein bischen gesucht aber leider keine Vergleiche gefunden, die der Fragestellung entsprechen.
1. Alle Vergleiche gehen von STC (standard Test Condition) aus und die sieht keinen bewölkten Himmel vor.
2. natürlich bringen monokristalline Panel (bei STC) bessere Ausbeute als polykristalline oder amorphe Zellen. Sie sind aber sehr Teilabschattungsempfindlich und wer stellt sein Womo so, dass garantiert kein Schatten aufs Dach fällt?
3. Wenn jemand hauptsächlich in nördlicheren Gefilden Urlaub macht hat er definitiv mehr diffuses Licht als eine direkte 90° Sonneneinstrahlung.
4. Alle Erfahrungen und Berechnungen sind aus der Hausanlagentechnik abgeleitet, da sind wechselnde Teilabschattungen eigendlich kaum anzutreffen. Störende Bäume kann man bei solchen Einsatzgebieten vermeiden.
Die Frage: Was bringt auf dem Womo, das im nördlichen Europa herumfährt bei gleicher Fläche über das Jahr gesehen mehr, MONOKRISTALIN oder AMORPH erscheint mir sehr berechtigt.

Die Antwort: kann man überall lesen, monokristalin ist besser, scheint mir so nicht recht befriedigend. Alle angegebenen Werte sind Laborwerte.
Schade, dass ich keine zwei unterschiedliche Panels habe, das wäre schon einen Versuch wert.
Andreas
Hallo Andwein,im PV Forum habe ich mal die These aufgestellt,das dünnschichtmodule bei schlechtem Licht besser sind.Wurde mir von vielen Anlagenbetreibern wiederlegt.Die wirklich bessten Module sind die Powerzellen von HiT und Sunnpower.Durch die Beschichtung und die Rückseitenkonntakte ist eine bessere Umwandlung der Spektralbereiche möglich.Auch bekommt man viel mehr Leistung auf die eh begrenzte Dachfläche.

argoscamper am 17 Apr 2012 17:18:07

thomas56 hat geschrieben:
OttoWalke hat geschrieben:
Bisher im ersten Mobil mit 374Ah Säure Batt. und 370Wp Solar bekomme ich erst nach 3-4 Tagen Dauerregen ohne nennenswerte Tagesaufhellung (also tiefschwarze Dauer-Bewölkung) Probleme mit der Kapazität.


Das lässt mich hoffen, dass ich mit meiner geplanten Kapazität auskomme.

Meine geplante 3. Batterie werde ich erst mal streichen und versuche es mit 470AH und 410Wp-Solar. Zur Not muss der Moppel ran.

Meine zusätzlichen Solarplatten sind schon hier. Welches Kabel nimmt man zum Anschluss, MC4 6mm² bei 6m Länge?


genau wie du es schreibst MC4stecker und Kabel 6mm
ich habe 2x6mm genommen in einem Kabel
rüste jetzt auch noch auf 450Wp auf
grüsle

olimoli am 17 Apr 2012 17:24:42

Hallo Freunde,

komme gerade von der Arbeit und habe mal eure Antworten überflogen. Werde mir das Ganze heute abend mal in Ruhe durchlesen und sortieren.
Was ich jetzt aber mal grob heraus gelesen habe, ich brauche definitiv ne größere/2. Batterie. Das werde mal direkt in Angriff nehmen.

@Felix52: fahren tue ich nicht täglich, übers WE stehe ich auch mal komplett.

kassiopeia am 17 Apr 2012 17:48:13

So weit ich das mitbekommen habe bezogen sich die Argumente, dass Duennschichtmodule bei diffusem Licht besser seien, auf gleiche Wp STC (bzw. auf gleiche Investitionssummen, was fast aufs gleiche heraus kommt) und nicht auf gleiche Flaeche.
Da aber kristalline einen 2-3x so hohen Wirkungsgrad (wiederum STC) haben muesste also die Diffuseffizienz um den gleichen Faktor besser sein, um auf dem begrenzten Womodach bei Schlechtwetter auch nur gleich zu ziehen.

Nun hatte ich vor einiger Zeit von einer grossangelegten Untersuchung gelesen, leider weiss ich nicht mehr genau wo, die sogar die besser Schwachlichteffizienz bezogen auf gleiche Wp (STC) widerlegte.

Daher schliesse ich fuer mich daraus, dass kristalline Module auf dem Womo wohl immer die bessere Wahl sind (ausgehend von der Vorr. dass immer potentiell zu wenig Platz auf dem Dach ist).

Gast am 17 Apr 2012 18:09:18

olimoli hat geschrieben:Hallo Freunde,

komme gerade von der Arbeit und habe mal eure Antworten überflogen. Werde mir das Ganze heute abend mal in Ruhe durchlesen und sortieren.
Was ich jetzt aber mal grob heraus gelesen habe, ich brauche definitiv ne größere/2. Batterie. Das werde mal direkt in Angriff nehmen.

@Felix52: fahren tue ich nicht täglich, übers WE stehe ich auch mal komplett.


Hallo Ole,

das ist der absolut richtige Weg.
Damit wäre auch Dein WE gerettet, deine ca. 30A wären ja 90A am WE (3 Tage),
und nach Hause fahren mußt du auch noch, spätestens da wird die Bat wieder voll.

Ein Booster bringt dir auch noch einen deutlichen Vorteil gegenüber einem Moppel od. Solar.
Wenn Du dann noch Engpässe hast, packst Du Dir einfach ein kleineres Modul drauf.

Diesen Schritt werde ich auch noch machen, aber anstelle der ursprünglich geplanten 280-320Watt werden es jetzt wohl nur noch 130Watt, aber auch nur deshalb, weil die Preise ja komplett zusammen gebrochen sind.

Aber ne zusätzl. Bat ist der richtige Schritt.

OttoWalke am 17 Apr 2012 20:12:42

thomas56 hat geschrieben:
OttoWalke hat geschrieben:
Bisher im ersten Mobil mit 374Ah Säure Batt. und 370Wp Solar bekomme ich erst nach 3-4 Tagen Dauerregen ohne nennenswerte Tagesaufhellung (also tiefschwarze Dauer-Bewölkung) Probleme mit der Kapazität.


Das lässt mich hoffen, dass ich mit meiner geplanten Kapazität auskomme.

Meine geplante 3. Batterie werde ich erst mal streichen und versuche es mit 470AH und 410Wp-Solar. Zur Not muss der Moppel ran.

Meine zusätzlichen Solarplatten sind schon hier. Welches Kabel nimmt man zum Anschluss, MC4 6mm² bei 6m Länge?


Wie gesagt bei mir werden es 12Module, auf dem Dach bis zum Klemmkasten bekommen die kleinen je 2,5mm² die größeren 4mm².
Vom Klemmkasten bis zum Regler habe ich gerade das 4m lange 10mm² verlegt.
Bei voller Solarleistung dürfte der Spannungsabfall laut Rechner unter 0,3V liegen, damit werde ich erst mal Leben, sollte sich die Berechnung nicht Bewahrheiten, lege ich halt nochmal nach.
Wobei die 25A ja im seltesten Fall anliegen werden, und dadurch der Sp.Abfall also eher geringer sein wird.

Kabelrechner --> Link

felix52 am 17 Apr 2012 20:46:10

olimoli hat geschrieben:Hallo Freunde,

komme gerade von der Arbeit und habe mal eure Antworten überflogen. Werde mir das Ganze heute abend mal in Ruhe durchlesen und sortieren.
Was ich jetzt aber mal grob heraus gelesen habe, ich brauche definitiv ne größere/2. Batterie. Das werde mal direkt in Angriff nehmen.

@Felix52: fahren tue ich nicht täglich, übers WE stehe ich auch mal komplett.


Ole,
das hatte ich so nicht herausgelesen, sorry. Da Dein Anforderungsprofil dem meinen (bin Sondengänger) sehr ähnelt, wage ich dann zu behaupten, meinem ursprünglichen Vorschlag trotz allem zu folgen und dies hier für 370 € zusätzlich zu kaufen. Das macht den Kohl auch nicht mehr fett: --> Link

Das beruhigt und funktioniert immer.... :)


Felix52 :)

olimoli am 17 Apr 2012 22:51:07

Hi,

Moppel möchte ich nicht.
Gibt es denn ne Empfehlung für ne Batterie? Es wird wahrscheinlich dahin gehen, eine größere Batterie einzubauen. 2 Batts bekomme ich nicht unter, zumindest nicht in meinem Staukasten. Momentan habe ich eine AGM.

Altmaerker39638 am 18 Apr 2012 09:55:57

Wenn man ganz auf der sicheren Seite sein will, nimmt man ein Hybrid-Autark-System. Also eine Solarsystem kombiniert mit einer Efoy-Brennstoffzelle. Damit wird dann garantiert eine optimale Ladeleistung, auch im ganzjährigen Einsatz abgesichert.
Wers etwas "weniger" Eurointensiv haben will :? macht doch Solar + Batterien von mind. 180Ah und für den Fall der Fälle nimmt man den Moppel mit :D DA KANN MAN(N) AUCH IN DER PAMPA FREISTEHEN UND schläft ruhig :oops:

luedenscheider am 18 Apr 2012 12:59:15

olimoli hat geschrieben:Hallo,

nachdem wir nun einige Touren mit unserem Womo gemacht haben, weiß ich nun, das unsere Batterie für ein Wochenende bei den momentan und zurückliegenden Gegebenheiten nicht ausreicht.
Heizung läuft immer auf mindestens 2-3, Fernseher auch 2-3 Stunden + die anderen div. Verbraucher. Im Sommer sieht das natürlich anders aus.
Hab mal ausgerechnet, das ich ca. 30-40 AH pro Tag brauche. Meine AGM Batterie hat 100AH, wovon ich ja nur die Hälfte nutzen kann. Ergo reicht die Batt nicht für ein Wochenende.
Bis Dato haben wir es so gehandhabt, das wir uns Stellplätze mit Landstrom raus gesucht haben. Wenn der Strom dann knapp wurde, ab an die Steckdose.
Nun waren wir über Ostern 10 Tage unterwegs und haben festgestellt, das uns das Freistehen bzw. die Stellplätze ohne Versorgung besser gefallen (ruhiger, oftmals schön gelegen und als Geocacher steht man halt auch mal auf einem Waldparkplatz).
Und 50-100 Km Fahrt pro Tag lädt die Batterie auch nicht auf.
Also muß ein "Kraftwerk" her. Erster Gedanke war eine größere Batterie. Fürs Wochenende bestimmt ausreichend, aber wenns dann mal über ein längeres WE losgeht, reicht das auch wieder nicht. Also Solar.
Habe in der RMI vom September einen Vergleich der o.a. Systeme gelesen.
Für mein Anforderungsprofil (Strom in der kalten Jahreszeit für Heizung und Glotze) kommen die amphoren Zellen doch eher in Betracht, oder? Wolken hat es in D mehr als Sonne, im Winter sowieso. In die südlichen Gefilde mit starker Sonne zieht es uns nicht, da sind ja die kristalinen im Vorteil.
Denke ich zu einfach?
Würde mich über eure Meinungen freuen.


Hallo Ole,
vielleicht hilft meine Erfahrung zur Entscheidungsfindung.

Ich habe vor 4 Wochen 2X130W und 1X 80Watt Mono Panele installiert.

Über Ostern standen wir 4 1/2 in Cuxhaven ohne Stromanschluß. Batteriekapazität 102AH. Stromverbrauch etwas über 20A/h pro Tag.

Ladestrom zwischen 4,5 und 8,0 Ampere bei guten Wetter. Batterie war abends immer voll. Bei meinen Stromverbrauch also "Autark".

Am Dienstag mit Nieselregen und Nebel kamen gerade mal zwischen 1,0 und 1,2 Ampere an.

Damit hätte ich dann aber immer noch knapp 5 Tage frei stehen können.



HO

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