aqua
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Aufbaubatterie, Frage an die Fachleute.


a.miertsch am 17 Apr 2012 18:36:14

Hallo,
als bekennender Freisteher kann man ja bekanntlich nicht genügend Batt.-Kapazität haben. Auf Grund einer Erkrankung muß ich nun ein zusätzliches Med.-Gerät betreiben, das in etwa 50Watt über ca. 10 Std. zieht.
Aus Platzgründen müssen die zusätzlichen Batterien in der Garage untergebracht werden. Dort habe ich eine Steckdose für den Betrieb div. Kleingeräte Anschlußleitung 2,5mm²,vom normalen Bordnetz.
Nun meine Frage: Kann ich über einen genormten (DIN-Stecker) diese benötigte Kapazität in mein Aufbaunetz einspeisen und werden die auch wieder geladen, oder muß ich sie extern,also mit einem extra Ladegerät laden. Sie befinden sich ja schaltungsmäßig hinter dem EBL.
Bitte die Einbaugegebenheiten so hinnehmen, es geht nicht anders. Absicherung und ähnliches ist bekannt. Im Prinzip reicht mir ein Ja oder ein Nein, weil! Eine externe Lademöglichkeit über Solar ist vorhanden.
LG
Albert

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

viking92 am 18 Apr 2012 09:34:03

Moin Albert,

unter den derzeitigen Voraussetzungen: NEIN

Dort habe ich eine Steckdose für den Betrieb div. Kleingeräte Anschlußleitung 2,5mm²,vom normalen Bordnetz.

Bordnetz vom Aufbau?

Sie befinden sich ja schaltungsmäßig hinter dem EBL.

Somit wird die zusätzl. Batt. in der Garage auch über den EBL & Lima mitgeladen. Weiterhin werden sich auch alle anderen Verbraucher im Aufbau an dieser Batt. bedienen. Und ganz ehrlich: Dafür sind die 2,5mm² zu mickrig.

Alternativ kannst Du die Batt. vom Bordnetz entkoppeln, mit einem zusätzl. Lader ausstatten & sie dann bei Landstrom laden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Ladestrom der Solaranlage auf die Zusatzbatt. tremporär umzuschalten.

Sorry, auch wen die Antwort nicht ganz Deinen Erwartungen entspricht. :wink:

a.miertsch am 23 Apr 2012 19:30:43

Hallo Birger,
war mal ein paar Tage unterwegs.
Danke für die kompetente Antwort.

Bordnetz vom Aufbau? Ja! Hatte vergessen zu schreiben, das sind ca. 270 Ah

Ist eigentlich alles so wie du schreibst, nur mich hat verunsichert, dass sich nun am Paneel der Hauptschalter nicht mehr ausschalten lässt. Auch wenn ich ausschalte, leuchtet die gr. LED. Ist das schädlich?
Die Möglichkeiten externe Ladung oder via Solar(100Wp) habe ich natürlich. Der Querschnitt 2,5² reicht aus, habe nur FS und Licht und solche Billigheimer dran. Spannung fällt auf der Strecke nur um 0,05V. Müsste also normal sein.
Das Gerät braucht auch max. 6 A, eher weniger. Dürfte doch dann bei insgesamt 340Ah reichen, auch wenn mal ein Regentag dabei ist.
LG Albert

Anzeige vom Forum


felix52 am 23 Apr 2012 19:49:48

Albert,
Birger meinte wohl völlig zu Recht, daß Du dann eben auch den Ladestrom
bei Fahrbetrieb über die LiMa berücksichtigen musst. Und da bist Du eben mit ner 2,5 qmm Leitung nicht auf der sicheren Seite. Und wie lang ist denn
Deine Bordleitung zur Steckdose ganz hinten zusätzlich. Könnte heiß werden, wenn die im Strang unbelüftet hinter den Wandinstallation liegt.
Dazu noch die zusätzl. PV-Anlage?
:roll:
Die Dauerstromentnahme von 6 A sollte Dir hingegen keinen Kopf machen. Das passt locker.

So habe ich es jedenfalls verstanden.

Felix52 :)

viking92 am 24 Apr 2012 09:53:06

felix52 hat geschrieben:Albert,
Birger meinte wohl völlig zu Recht, daß Du dann eben auch den Ladestrom
bei Fahrbetrieb über die LiMa berücksichtigen musst.
So habe ich es jedenfalls verstanden.

Felix52 :)

:top: ...genau richtig verstanden.


Der Querschnitt 2,5² reicht aus, habe nur FS und Licht und solche Billigheimer dran. Spannung fällt auf der Strecke nur um 0,05V.

Das mag für den Moment sicherlich ausreichen.
Nur im Moment der Ladung stellt dieser Querschnitt einen Flaschenhals dar. Und je tiefer die Batt. entladen ist, umso waghalsiger ist es, dort mit 2,5mm² zu hantieren. Zumal die Zusatzbatt. ja noch über den EBL läuft.
Daher mein Tip: Trenne die zusätzl. Batt. kpl. vom Bordnetz, hänge dort Dein mediz. Gerät & einen kleinen Zusatzlader (z.B. CTEK oder ähnliches) ran. Dann kannst Du die Batt. bei Landstrom ohne Probleme aufladen.
Um in der "Landstrom freien Zeit" für Ladung zu sorgen, kannst Du, wie weiter oben beschrieben, Deine Solaranlage "schaltbar" machen, so das entweder die Aufbaubatt. oder die Zusatzbatt. geladen wird. Der Aufwand ist relativ gering.

Welchen EBL hast Du bei Dir installiert?


Birger

a.miertsch am 24 Apr 2012 20:01:11

Hallo ihr Beiden,
Danke für die fachlichen Hinweise. Ich wähle die externe Ladungsvariante, erscheint mir als die Sicherste entweder das CETEK oder Solar. Habe das schon mit dem Bootsakku praktiziert. Wie schon geschrieben Absicherung der 2,5² mit 10A funktioniert ja. Mein Ladegerät ist das Schaudt 4-105 o.s.ä. und schafft die
Menge an Batterien eh nur mit Überstunden. Aber meine "Hinterlist" bestand ja darin, die Gesamtkapazität immer nur im lindgrünen Bereich( max. 30%) auszunutzen, um somit hohe Ladeströme zu vermeiden.
Schönen Abend Euch!
Albert

lisunenergy am 24 Apr 2012 20:25:41

Hallo vielleicht solltest Du mal über eine LifePo4 Akku nachdenken.Aber gerade bei viel Strom sind die ja sehr gut.Ich kann nur auf Rossifumi verweisen ,der diese Akkus schon 5 Jahre betreibt.Auch die Tests von der Uni in Prag sind sehr gut.Will Dich nicht übereden.Wäre aber bestimmt eine Alternative für eine zuverlässige Stromversorgung.Ich habe den 160 Ah und bin sehr zufrieden.Auch in Foren über E-Mobilität wird sehr gutes berichtet.Nicht zu verwechseln mit Li-ion

Gast am 24 Apr 2012 20:59:57

a.miertsch hat geschrieben:Hallo,
als bekennender Freisteher kann man ja bekanntlich nicht genügend Batt.-Kapazität haben. Auf Grund einer Erkrankung muß ich nun ein zusätzliches Med.-Gerät betreiben, das in etwa 50Watt über ca. 10 Std. zieht.
Albert

Hallo Albert,

es geht hier um ein medizinisches Gerät und deine Gesundheit. Alle Tipps die du hier erhältst, solltest du nur als Anhaltspunkt sehen und die Umsetzung nur von einem Fachmann machen lassen. Glaube niemanden voll und ganz, auch nicht mir!

So, jetzt zum Thema:

1) ist dein Gerät ein 12V Gerät, oder ein 230V Gerät, welches du über Wechselrichter betreibst? Wenn ja, dann rechne 20% hinzu.

2) Gehen wir mal exemplarisch von den 500W für 10h aus. Dann brauchst du jede Nacht 500Wh = 0,5kWh.
Das heißt, dass eine 100Ah Batterie nicht ausreichend ist.
Warum:
12V 100Ah sind theoretisch 1,2kWh. Davon darfst du aber nur maximal die Hälfte entnehmen = 0,6kWh.
Wenn du das jeden Tag machst, ist sie bald tot. Denn eine Bleibatterie bekommt da Probleme mit der Zyklenfestigkeit.

3) Tatsächlicher Verbrauch:
Wie kommst du auf die Angabe 50W?
Typenschilder bezeichnen die maximal Leistung. Die tatsächliche ist oft wesentlich niedriger. Bestimmte medizinische Geräte (z.B. Beatmungshilfen) haben zwar eine Anlaufleistung von 50W, aber ziehen dann oft nur noch 15-20W. Eine echte Leistungsmessung wäre für eine seriöse Berechnung sehr wichtig.
Handelt es sich um ein 230V Gerät, kann man einen Leistungsmesser für 30€ dazwischen hängen und mal 10h messen. Dann hat man echtere Werte.
Ist es ein 12V Gerät, dann hilft der Bordcomputer (sofern du einen drin hast)


In jedem Fall aber wird der Batterie sehr viel abverlangt. Und dies wiederum bedeutet:
1) Sie muss ungehindert laden können. Deine 2,5mm² sind definitiv zu wenig.
2) Sie muss viel Leistung abgeben. 100Ah sind der Zyklenzahl und Lebensdauer wegen zu gering.
3) Über eine andere Batterietechnik (LIFePo4 o.ä.) nachzudenken macht wirklich Sinn.

Meine Empfehlung aber ist eine ganz andere:
Die für dich optimale Lösung wäre EFOY 1600 Brennstoffzelle. Die hat 65W und ist somit garantiert ausreichend. Sie hat keine Probleme wie Zyklenzahl und Gewicht und sie ist immer da, wenn Strom gebraucht wird. Ich bin sonst aus Kostengründen kein Freund dieses teuren Stromes. Aber wenn es um die Gesundheit geht, sollte man wegen 2500€ ( Link zum eBay Artikel ) keine Kompromisse eingehen. Und fürs Boot kannst du sie dann auch gleich mitverwenden. Schlechtes Wetter, fehlender Landstrom.... kann dir dann ladetechnisch auch egal sein. Und die EFOY kannst du einfach an deine normalen Bord-Batterien anschließen und dort den Strom nehmen.
Dies sollte jetzt keine EFOY Werbeveranstaltung sein. Ich finde sie sonst eh zu teuer. Aber in deinem speziellen Fall finde ich es die optimale Lösung.


So und jetzt denke bitte daran: Glaube mir nicht, es geht um DEINE Gesundheit.

a.miertsch am 25 Apr 2012 13:02:42

@Sonnentau,
diese Beiträge zu dem Thema, ist wohl jetzt schon ein Jahr her, habe ich gelesen, kommt für mich nicht in Frage. Zu teuer, da ich genügend Batterien kostenlos habe. Und viel Strom wird nicht verlangt sondern wenig, aber über einen langen Zeitraum.

@ raidy,
es spricht nix gegen den fachlichen Wert deiner wie immer exakten Darstellung des Problems. Nur, Medgeräte der Art werden grundsätzlich mit 12VDC betrieben.Freilich bei Landanschluß ist der Betrieb dann über ein Netzteil möglich. Aber ich stehe gern Frei. Zur Leistungsaufnahme nur der Hinweis, das Gerät braucht wenig, nur der Luftbefeuchter wird beheizt und das war bisher nicht.
Deshalb will ich ja von 270Ah auf 340Ah aufrüsten, damit ich immer im oberen Drittel der Batterieentladung bleibe. Somit hätte das ja nur eine Auswirkung auf die Ladezeit der Batterien. Was meinst du mit 100Ah Batterie? Eine Beispielrechnung?
Aber wie schon vorher geschrieben, es wird extern mit Solar oder Landstrom ,wenn vorhanden, geladen.
LG Albert

kilroy am 25 Apr 2012 14:54:47

hmmm

ALSO eine zusätzlcihe batterie an ne 12v steckdose anschliessen in der garage :)

IMHO sollte das funktionieren wie von dir erdacht..

die leitung dahin ist etwas zu lang und zu dünn für grosse ströme.
die leitung sollte also gegen zu grosse ströme abgesichert sein. vermutlcih eh im EBL....

beim entladen treten ja keine grossen ströme auff, solange du nix über x00W anschliesst.
beim laden kann dein ladegerät vermutlich 20-40 A liefern, die verteilen sich aber im system auf die vorhandenen batterien, so dass dann auch wieder nur <20 A in die garage gehen.
beim laden per lichtmaschine kann evt mehr strom ankommen, das musst du dann halt testen :) bei zuviel strom fliegt dann die sicherung raus.
der grössere teil strom wird beim laden und entladen also in/aus die alten batterien fliessen, sie garagenbatterie wird immer ein wenig nachziehen. langsamer leer werden und langsamer voll werden. die langsame ladung durch solar kommt dem ganzen aber entgegen.

it sicherlich nciht so gedacht vom hersteller aber imho MÜSSTE DAS FUNKTIONIEREN und mit absicherung der maximalen stromstärke für die 2,5qmm leitung ist es dann auch ungefährlich. die lebensdauer der garagenbatterie könnte etwas geringer sein.

ausserdem wird das panel vermutlcih falsche werte für stromverbrauch (A) anzeigen :) der ladezustand ist aber über spannung (V) immer noch gut abzulesen.
viel spass :)

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

AGM Mindestspannung
Batterien defekt...
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt