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Das Gogolobil unterwegs in Island 2012 und 2017 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


Gogolo am 09 Sep 2012 21:01:46

Nein, ich habe daran gedacht - aber Sonntags gibt es leider keine frischen Weisswürste... :( :( :(


Habe die Ehre

Gogolo

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Gogolo am 13 Sep 2012 15:37:36

Es geht weiter!!!!


Am vorletzten Tag unserer Islandreise hat es mir meinen „Klapprechner“ (Laptop) zerlegt. Er ließ sich nicht mehr starten und hochfahren. Das Gerüttel auf den Pisten war ihm doch zuviel geworden (wir sind ca. 1000km im Hochland gefahren). Die Bilder hatte ich zwar auf einer externen Festplatte gespeichert, aber der Berichtstext war auf der Festplatte des Klapprechners. Erst zuhause (wir sind zwischenzeitlich schon wieder ein paar Tage zurück) konnte ich die Daten der Festplatte retten und am Bericht weiterschreiben bzw. ihn fertigmachen (mann/frau hat ja einen zweiten Klapprechner…). Aber jetzt ist es soweit, die ausstehenden Berichte kommen in kurzzeitiger Folge!


Wie schon ausgeführt, ist der Hochlandteil meines Berichtes derart umfangreich geworden, dass ich daraus zwei Berichte gemacht habe.


Grundsätzliches über das Hochland Islands:


Für die Hochlandstrecken (alle Straßen mit „F“ vor der Nummer) ist grundsätzlich Allrad notwendig und es gibt nahezu keine Piste, in der nicht eine Furt zu durchqueren ist oder so steil und steinig ist, dass Normalfahrzeuge total überfordert sind. Die maximal mögliche Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt dementsprechend auf rund 30km/h und der Treibstoff-Verbrauch steigt überproportional an. Vom Staub und Asche auf den Pistenstraßen sowie vom „Wellblech“ möchte ich gar nicht reden…






Wie schon eingangs in einem Bericht geschrieben ist richtiges offroadfahren in Island wegen der empfindlichen Flora verboten – es reichen aber auch schon die Onroadpisten mit „F“ um manchmal den Schweiß auf die Stirne des Fahrers zu treiben. Das Verbot zu mißachten kann teuer werden – bis hin zur Gefängnisstrafe.

Warum fährt man eigentlich ins Hochland? Ich denke, die nachfolgenden Bilder zeigen es deutlich. Es ist zum einen ein Gemisch aus (kontrolliertem Abenteuer), zum anderen die Konfrontation mit der puren – wunderschönen – isländischen Natur.


Hier unsere Hochlandrouten:





Hochland Teil 1:


Landmannalaugar (F26, F208, F225):


Eine traumhafte Bergkulisse umgibt uns. Die bunte Farbenpracht der Rhyolithberge bezaubert mich. Verschiedenste Farbtöne – schwarz, braun, beige, grün und rot – vereinen sich zu einem Gesamtkunstwerk. Die Schneefelder wirken dazwischen wie weiße Farbkleckse. Das schwarze, scharfkantige Lavagestein sorgt für einen atemberaubenden Kontrast. Wie gemalt! Ich fühle mich wie in einer anderen Welt. Links und rechts des Weges dampft, zischt und blubbert es überall. Heißes Wasser spritzt aus den Erdspalten heraus und sorgt für einen bizarren Anblick. Dazu dieser strenge, sehr intensive Geruch. Es „duftet“ nach Schwefel.









Landmannalaugar ist Naturschutzgebiet und bei den Isländern sowie bei den Touristen sehr beliebt. Demzufolge ist eine Übernachtung nur auf dem Campingplatz bei der Hütte erlaubt. Freies stehen und übernachten – da wird man von den Naturschutzwarten vertrieben. Aber die Hütte im Landmannalaugar hat durchaus seinen Reiz, ist dort zum einen ein tolles Wandergebiet, zum anderen lockt ein mit heißem Wasser aus einem Lavafeld fließender Bach zum Bade.

Kurz vor der Hütte sind noch zwei Furten zu durchqueren, vor denen sich aber allzu wagemutige Weißwarenfahrer hüten bzw. seeeehr vorsichtig die Durchquerung machen sollen. Besser ist es für Ungeübte, das Fahrzeug vor der Furt stehen zu lassen.

Der Vulkanismus ist im ganzen Gebiet deutlich zu erkennen. Auf schönen Wanderwegen erkunden wir die Umgebung.










In der näheren und weiteren Umgebung von Landmannalaugar sind viele schöne Seen und bei etwas Glück (so wie bei uns) entstehen bei Windstille herrliche Spiegelungen.












Bakkagerdi-Husavik (F946)


Diese Strecke nahmen wir gleich am ersten Tage in Angriff. Sie ist sehr anspruchsvoll mit einer steilen (>30%) und sehr grobsteinigen, felsigen Auffahrt (mit losen Steinen bis zu ca. 30 cm Durchmesser) im letzten Drittel. Ich musste beim Gogolobil sogar eine meiner drei Differentialsperren einsetzen. Was bei der Hinfahrt eine Auffahrt ist, das ist bei der Rückfahrt eine Abfahrt – und genau so steil. Da wäre meines Erachtens ein „zuschaltbarer“ Allrad ohne Sperren total überfordert gewesen, da ging es nur mit permanenten Allrad, Untersetzung und eben den Einsatz einer der Differentialsperren. Ein Foto davon zu machen war unmöglich, da ich nicht anhalten wollte/konnte.

Aber wir fuhren in ein Gebiet, in das sich nur absolut selten ein Tourist „verirrt“. Tolle Landschaft und herrliche Übernachtungsplätze:







Langisjór (F235):

Von Landmannalaugar aus geht es ein Stück die F208 in Richtung Süden und dann kommt der Abzweig F235 zum Langisjór. Das ist ein langer und schmaler See am Rande des größten Gletschers Europas, dem Vatnajökull und wie der Name schon sagt, sehr langgestreckt. Er erstreckt sich parallel zur tektonischen Plattengrenze von Südwesten nach Nordosten. Am südlichen Ufer hat man vom Berg Sveinstindur aus eine atemberaubende Aussicht auf den See.







Sprengisandur über Laugafell (F821, F752, F26):


Die Sprengisandur F26 (im isländischen heißt sie eigentlich „Sprengisandsleið“) durchquert das Land von Nord nach Süd (oder umgekehrt). Wir haben eine Variante gemacht und sind von Akureyri aus die F821 nach Laugarfell gefahren und von dort aus über die F752 zur eigentlichen Sprengisandurstrecke. Der Grund war, dass in Laugarfell eines der schönsten Naturbadeteiche mitten im Hochland liegt. Man glaubt es kaum, im kargen Hochland eine so schöne Oase zu finden.





Der Weg über die F821 dorthin war auch nicht ohne, denn es lagen schon einige größere Steinblöcke in steilen Auffahrten. Ohne Allrad nicht machbar.





Die Sprengisandur selbst ist unspektakulär – eine karge, steinige Wüstenlandschaft ohne Wasser und mit kilometerlangen sandigen und steinigen Straßen. Am Ende sind einige Furten zu durchqueren. Am Tage unserer Fahrt hat es auf der Sprengsandurroute etwas geschneit – und das im Juli!!! Und trotzdem gibt es Leute, die durchqueren die Sprengisandur zu Fuß oder mit dem Fahrrad – das sind sicherlich so 200km.






Askja-Gebiet (F910, F909, F902, F903, F909, F88):


Askja ist ein mehrere Hunderttausend Jahre alter Zentralvulkan im Hochland von Island nördlich des Vatnajökull. Die Askja beherrscht als Zentralvulkan ein ca. 200 km langes gleichnamiges Vulkansystem, das Askja-Vulkansystem. Das ganze Gebiet gehört inzwischen zum Vatnajökull-Nationalpark. Die Askja ist ein sehr aktiver Vulkan. Letztmalig bauten sich im Oktober/November 1961 neue Krater auf und schufen das Lavafeld Vikrahraun. Von 1988 bis 2007 hatte man ein Einsinken der Magmakammer beobachtet. Seit 2007 scheint sie sich jedoch wieder zu füllen. Man vermutet Magmaansammlungen in ca. 3 km Tiefe, was auf eine neuerliche aktive Phase hindeuten könnte. Auch die Erdbebentätigkeit in diesem Gebiet hat zugenommen. Aber es deutet nichts auf einen kurz bevor stehenden Ausbruch und auch im Internet stehen keine Warnungen und so fahren wir hin.


Der Kratersee der Askja:





Die Hinfahrt zur Askja kann über mehrere unterschiedlich schwere F-Straßen erfolgen. Wir sind fast alle abgefahren. Bei allen dieser Pisten ist Allrad erforderlich, denn es sind nicht nur Fels und Sandpassagen, sondern auch Aschefelder und Lavastrecken zu durchqueren. Ebenso hat es einige Flüsse unterschiedlicher Tiefe, die zu durchfurten sind.










Wenn solche Schilder kommen, dann wird es schwierig:










Auf dem Weg von bzw. zur Askja kommt man auch am markanten Tafelvulkan Herðubreið (deutsch: die Breitschultrige). Die(!!!) Herðubreið ist weiblich und gilt als die Königin der isländischen Berge.





Ein weiterer Abstecher geht zum Kverkfjöll, wo man an den Nordrand des Vatnajökull fahren kann und auch Eishöhlen zu besichtigen sind, aus denen warmes Wasser aus Heißgebieten unter dem Gletscher heraus kommt. Leider konnten wir die Eishöhlen nicht besichtigen, da eine Höhle eingestürzt ist und das Betreten der anderen Eishöhle wegen Einsturzgefahr viel zu gefährlich war. Aber der Weg dorthin war wegen brutalen „Schotterwellblechs“, Sandpassagen und engen Stellen durchs Lavafeld sehr schwierig und abenteuerlich.










Wenn man schon in der Gegend ist, dann muss man auch zum Snæfell, dem höchsten alleine stehenden Berg Islands außerhalb der Gletschergebiete fahren. Fahrtechnisch unproblematisch, nur ein paar kleinere Furten…





Am Ende der Askia-Hochlandes kommen wir beim Kárahnjúkar-Staudamm heraus, der als Wasserkraftwerk für die notwendige Energie eines Aluminiumwerks an der Südostküste gebaut wurde.


Habe die

Gogolo



Der Teil 2 folgt in Kürze.

Gast am 13 Sep 2012 15:44:05

Hallo Günther,

einmal mehr Danke für die vielen schönen Bilder !

Anzeige vom Forum


benninger am 13 Sep 2012 20:41:03

Hallo Gogolo

Diese Bilder machen Lust auf einen Island Urlaub.....weiter so
Ewald

heidchen am 13 Sep 2012 20:46:41

Hallo Gogolo,

wieder einmal Danke für diesen interessanten Reisebericht und Deine herrlichen Fotos, die Natur ... einfach fantastisch. :daumen2: :dankeschoen:

Anne42 am 13 Sep 2012 20:55:02

unglaublich dies Land, einfach grandios, danke!!!

birki am 14 Sep 2012 09:12:56

fantastische, sehr beeindruckende Bilder, vielen Dank :)

uschi-s am 14 Sep 2012 09:18:34

Das waren ja mal wieder beeindruckende Bilder. Aber ich bin gewiss, mit unserem WoMo können wir da nicht hin. Also muss ich mir diese Touren in den Berichten ansehen, das ist auch schön.

pipo am 14 Sep 2012 09:35:07

Hammer :!: :daumen2:


peter

abba am 14 Sep 2012 12:37:46

Oooooohhh sooooooo schööööööön!

Bitte, bitte ganz schnell weiter, bin doch so neugierig! :D

Gogolo am 14 Sep 2012 15:01:04

abba hat geschrieben:
Bitte, bitte ganz schnell weiter, bin doch so neugierig! :D



Dein Wunsch ist mir Befehl - schaue einfach heute abend noch einmal hier rein, dann ist der Hochlandbericht Teil2 online.


Habe die Ehre

Gogolo

travelrebell am 14 Sep 2012 17:41:59

Danke daß du dir sooo viel Arbeit für unsere Kurzweil machst...

CKgroupie am 14 Sep 2012 17:49:18

Diese Landschaft, einfach grandios! Danke Dir sehr für die Bilder, ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

Gogolo am 14 Sep 2012 18:51:54

Hochland Teil2:



Þórsmörk (F249):



Ein schönes, liebliches Erholungsgebiet im Süden des Landes am Ende eines Tales. Die Straße führt an der Nordseite des Eyjafjallajökull (das ist der Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen, der vor zwei Jahren den Flugverkehr in Europa lahmgelegt hat) entlang und bei schöner Sicht könnte man auch den rauchenden Vulkan sehen. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, aber den abgeschmolzenen, von der Vulkanasche schwarz gewordenen Gletscher war eindrucksvoll aus gebührendem Abstand zu besichtigen. Bis man in die Þórsmörk kommt sind so ca. 15 Furten unterschiedlicher Tiefe und Beschaffenheit (Sand, Steine) zu durchqueren. War die Hinfahrt noch relativ problemlos, hat dann am Nachmittag ein Bagger die letzte, tiefe Furt der Krossá ziemlich verändert auch das Wasser ist tiefer (ca. 50-60cm) geworden. Ich schaffte die Durchquerung aufgrund sehr!!! großer Steine im trüben Gletscherwasser nur unter zuhilfenahme von zwei meiner Differentialsperren und der „kleinen“ Untersetzung und dabei habe ich mir auch noch durch einen Stein die Einstiegstreppe zum Wohnbereich des Gogolobils leicht verbogen, obwohl diese auf einer Höhe von 50cm liegt. Der Schaden konnte aber mit einem Gummihammer repariert werden. Ein Foto von dieser extremen Furt habe ich nicht gemacht, da ich mit dem fahren vollauf beschäftigt war…









Hinter den Gipfelwolken befindet sich der berühmt/berüchtigte Vulkan Ejafjalljökull, der vor zwei Jahren den Flugverkehr in Europa lahmlegte. Hier herunter kamen die gewaltigen Wassermassen, die bei der Schmelze der Eiskappe durch das glühende Lava entstanden:






Eine harmlose Furt nur ca. 30-40cm tief - nicht der Rede wert:






Laki-Spalte (F206):


Es handelt sich um ca. 130 bis 140 Einzelvulkane, die sich in Südisland westlich des Vatnajökull über etwa 25 km in Südwest-Nordost-Richtung erstrecken und deren Ausrichtung in etwa parallel zur Kontinentalspalte verläuft.

Die Kraterreihe entstand während einer Ausbruchsserie im 18. Jahrhundert, die von 1783 bis 1784 andauerte. Das war eine echte Naturkatastrophe, denn der Ausbruch hatte damals sogar Auswirkungen auf das Weltklima. Die Eruption gilt als die größte in historischer Zeit dokumentierte Vulkaneruption. Geschätzte 14,7 km³ Lava wurden damals ausgestoßen und bedeckte ein Fläche von rund 600 Quadratkilometer. Sie verwüstete einen erheblichen Teil des südlichen Island und hatte Auswirkungen in allererster Linie auf Island, aber auch auf das gesamte globale Klima. Wegen des dadurch hervorgerufenen vulkanischen Winters kam es weltweit zu Missernten und Massensterben. Auch 120 Millionen Tonnen Schwefeldioxid und 8 Millionen Tonnen hochgiftiges Fluor wurden ausgestoßen. Ein Drittel der isländischen Bevölkerung starb damals an den Folgen dieses Vulkanausbruchs – entweder unmittelbar in Folge von Vergiftung oder aufgrund von Hungersnot (80% der Schafe verendeten).

Noch heute kann man die Folgen des Ausbruchs und die Feuerspalte deutlich sehen. Dier Lava wird mittlerweile schon wieder von dicken, fetten Moos überwachsen. Das ist ganz weich, wenn mann/frau hinauf tritt.







Der Weg F206 dorthin ist beschwerlich, aber sehr lohnend (das wussten wir von früheren Reisen). Leider haben wir auf unserer Fahrt nichts, aber auch gar nicht gesehen, denn ab einer Höhe von 100m über dem Meer sind wir in dicksten Wolken gefahren – die Sicht lag bei maximal 20m. Nach ca. der halben Wegstrecke sind wir umgekehrt, denn es war im wahrsten Sinne des Wortes „aussichtlos“. Bilder vom Nebel habe ich keine gemacht…



Kjölur und Hveravellir und Gastngarfjöll (35, F735, F347):


Die Kjölur durchschneidet wie die Sprengisandur das Land von Nord nach Süd – allerdings westlich davon und führt zwischen den Gletscheren Hofsjökull und Langjökull hindurch. Eigentlich ist die Kjölur keine „F-Strecke“ mehr, da die Furten alle verrohrt wurden. Trotzdem ist die Straße schlecht – ziemliches „Wellblech“, und das auf über 50km. Die Abstecher von der 35 nach Gastngarfjöll (F347), einem gebirgigen Hochtemperaturgebiet und nach Hveravellir (F735) mit den heißen Quellen und Kalksinterterassen (und natürlich wieder einem heißen Badebecken) sind allerdings sehr reizvoll und entschädigen für die Strapazen der schlechten Straße.


Die Kjöllur :






Gastngarfjöll:













Hveravellir:

















Kaldidalur (550, F338, F337):


Sie liegt im Westen der Insel und ist anfangs auf der Straße 550 noch recht langweilig und hat übles Wellblech als Piste. Auch die abzweigende F338 geht immer den Strommasten entlang und hat wenig Reiz. Die F337 dagegen ist beeindruckend – sowohl von der Landschaft als auch vom fahrtechnischen Anspruch her. Am Ende war eine Gefällstrecke von stellenweise weit über 30% auf groben Schotter und auf einer Länge von 5 km. Nur im 2. Gang mit Untersetzung und Unterstützung durch die Motorbremse konnte ein Überhitzen der Betriebsbremse vermieden werden. Das ABS schaltete ich aus um ggf. die Räder auch zum blockieren bringen zu können. Stellenweise war es an Geländekanten so steil, dass imene Gogoline nicht mehr über die Motorhaube auf die Straße sehen konnte sondern lediglich im Tal den 500m tiefer gelegenen Laugarvatn sah. Mir machte es tierisch Spaß. Dass ich auf der verdammt steilen Stecke keine Fotos machte dürfte wohl klar sein, hatte ich doch alle Hände und Füße zu tun um das Gogolobil zu beherrschen.










Háifoss


Der Háifoss (gesprochen: Hauifoss) ist für uns der absolut schönste Wasserfall Islands. Er befindet sich im Süden des Landes noch vor dem Beginn der Piste nach Landmannalaugar.

Beeindruckend stürzt er 122m in die Tiefe und macht dazu einen Regenbogen. Aber das schönste ist, dass zu diesem Wasserfall nur sehr wenige Touristen fahren, weil die Straße dorthin zwar keine „F-Straße“ ist, aber sich dennoch in einem sehr schlechten Zustand befindet, den man normalerweise keine Weisswarenfahrzeug zumuten möchte. Ich will damit sagen: mann/frau kommt da auch mit einem normalen serienmäßigen Fahrzeug/Wohnmobil hin wenn entsprechend langsam und vorsichtig gefahren wird. Furte sind auf dem Weg dorthin keine zu durchqueren. Der schlechte Weg ist auch „nur“ ca. 10-15km lang.

Wir genossen die absolute Ruhe auf dem kleinen Parkplatz (auch für die Übernachtung von 1-2 Womos geeignet) oberhalb des Fosses sehr…










Weiter, grandioser Ausblick in das Tal unterhalb des Haifosses:






Auch im Blickfeld – die Hekla, der berühmt-berüchtigte Vulkan Islands. Es ist immer noch aktiv und mit einem Ausbruch wird aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten jederzeit gerechnet. Meistens ist er hinter dicken Wolken versteckt – aber wir hatten mit unserem Traumwetter viel Glück:







Aldeyjarfoss


Noch ein schöner Basaltwasserfall am nördlichen Ende der Sprengisandurroute, der Aldeyjarfoss, auch ohne Allrad anfahrbar:









Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich das Gogolobil als treuer Begleiter auf den schwierigen Hochlandpisten total bewährt hat und bis auf einen Steinschlag an der Treppenstufe zur Aufbautüre nichts kaputt gegangen ist. Kein Reifenschaden, kein „Bruchgeschirr“, keine zerbrochenen Flaschen. Lediglich die innere Abdeckung des vorderen Radkastens hat sich bei einer Schraube losvibriert – nichts Gravierendes. Halt – mein Klapprechner und meine Filmkamera haben wegen der Vibrationen den „Geist“ aufgegeben und letzter muss wohl repariert werden. Ich wollte ohnehin nicht so viel filmen…

Aber vor allen Dingen: es hat – bis auf das stundenlange fahren auf dem groben Schotterwellblech - riesigen Spaß gemacht!




Der nächste Bericht (in Kürze fertig) ist gleichzeitig der Abschlussbericht unserer Islandreise. Er beinhaltet kleine Gegebenheiten am Rande sowie spezielle Hinweise für Wohnmobilfahrer, die nach Island möchten. Und natürlich unser Reisefazit.



Habe die Ehre

Gogolo

felix52 am 14 Sep 2012 19:50:30

Wir warten geduldig, ehrfurchtsvoll und natürlich äußerst gespannt.... :)

Gogolo am 15 Sep 2012 15:47:57

Felix, du brauchst nicht geduldig, ehrfurchtsvoll und natürlich äußerst gespannt warten, hier ist er schon:


Der letzte Bericht aus meiner Island-Staffel.




Kleine Begebenheiten am Rande unserer Reise:


Bilder sagen mehr als Worte…



„Feldtoilettendusche“ bei Njamaskard – warum und weshalb ist mir unbekannt. Schaut aber lustig aus. Weit und breit ist kein Haus oder Anwesen zu sehen. Vielleicht handelt es sich hier um einen Wohnmobilstellplatz mit Dusche, WC und fließendem Wasser?




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Mit den Schildern „Einbreidbru“ und „Blindheidir“ werden Engstellen und unübersichtliche Stellen bezeichnet.









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Vögel haben Vorfahrt in Brutgebieten – mann/frau muss echt aufpassen, damit die Tiere nicht mit dem Fahrzeug kollidieren. Auch auf Robben wird aufmerksam gemacht.








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Wir besuchten in den Westfjorden ein Cafe, in dem sich auch ein sehr nettes und informatives Schafmuseum befand. Bei einem verwaisten Schafskind durften wir die Schaffütterung mit der Flasche durchführen. Das war ein Spaß! Nicht auszudenken, dass aus diesem Schäfchen einmal wohlschmeckende „Lambsnaider“ (Beinscheiben) gemacht werden. Gogoline als „Schafmama“:






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Islandpferde sind überall anzutreffen:








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Die Grasernte ist im August eingebracht, damit die Tiere im Winter genügend Futter haben.





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Die Isländer haben Wahnsinnsfahrzeuge fürs Gelände und auch für Schneefahrten auf den Gletschern – da könnte man direkt neidig werden. Diese fetten Reifen auf dem Gogolobil, dann wäre mein Fahrzeug mehr als perfekt. Aber da würde der deutsche TÜV wohl nicht mitmachen. In Island schaut der TÜV nur ob Lenkung und Bremsen in Ordnung sind.









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Die isländische Bade- und Reinigungsvorschrift – sie hängt in jedem Schwimmbad aus- ist dagegen etwas zum schmunzeln:





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Eine Hilfe mit Schlauchschellen (ich hatte genügend in verschiedenen Größen dabei) in den Nordwestfjorden konnte ich einem havarierten isländischen LKW-Fahrer geben, dessen Bremsschlauch defekt war. Dafür bedanke sich dieser überschwänglich mit ein paar Bussis bei meiner Gogoline. Dabei ist es in Island selbstverständlich, dass man bei einer Panne seine Hilfe anbietet. Die Isländer selbst sind auch äußerst hilfsbereit und freundlich!


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Und da war doch noch der Stein (ca. eine Tonne schwer) am vorletzten Tag unserer Reise, der unsere Straße total versperrte:





Nur mit Allrad, Untersetzung und Differentialsperre sowie einem mächtigen Bergegurt konnte ich mit dem Gogolobil den Stein so weit zur Seite rücken, dass ich ganz knapp daran vorbei fahren konnte. Ein wenig Abenteuer zum Abschluss unserer Reise denn oben am Hang warteten noch mehrere Steine darauf ins Tal runter zu purzeln.


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Jetzt kommt der Hammer bei unseren Erlebnissen:

Dann haben wir noch tatsächlich zwei Radfahrer im Hochland auf einer Wellblechpiste getroffen, und zwar mit Kinderanhänger(!!!), darin ein Kleinkind mit ca. 3 Jahren. Es herrschte starker Wind mit viel Staub. Ich denke, dass man diesem Kind nichts gutes antut, es auf eine solche Fahrradreise mitzunehmen, denn abgesehen von dem ständigen Staub sind Tagesetappen von 50km das Mindeste. An den natürlichen Spiel- und Bewegungsdrang des Kindes möchte ich gar nicht denken. Aber die Eltern hatten wohl zuviel Egoismus und wollten diese Reise unbedingt machen. Für mich ist das an der Grenze zur groben Fahrlässigkeit. Leider habe ich kein Foto von dieser Kindesmisshandlung gemacht – ich war zu perplex dazu.



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Spezielle Hinweise für Womo-Fahrer:

Island ist auch für „normale“ Wohnmobile geeignet – allerdings nur auf der so genannten Ringstraße, die um die gesamte Insel führt und auf den Hauptverkehrsverbindungen. Eingehender dazu eingangs unter: „Vorbemerkung zu den Straßen Islands“. Hinzuweisen ist – und das ist wichtig - dass einem das eigene Wohnmobil nicht „leid tun“ darf, denn auch die Ringstraße (von den anderen, untergeordneten Straßen möchte ich gar nicht sprechen) ist nicht ganz durchgehend geteert, sondern hat durchaus manchmal kurze ungeteerte, aber befestigte Abschnitte. Diese sind staubig und steinig; die Isländer fahren diese Strecken mit unverminderter Geschwindigkeit, so dass die dadurch aufgeschleuderten Steine gerade bei entgegenkommenden Fahrzeugen kleinere und größere Lackschäden bis hin zu Schäden an der Windschutzscheibe verursachen können. Ich habe diese Warnung bewusst an den Anfang dieser speziellen Hinweise für Womo-Fahrer gesetzt, damit niemand erst den gesamten Hinweis durchlesen muss um dann zu erkennen: nein, da fahre ich nicht hin, da ist mir mein WoMo zu schade dafür.

Beste Reisezeit für Island (und Hauptsaison) ist die Zeit von Ende Juni bis Mitte August. Die Tage sind dann sehr lang (Sonnenaufgang ca.2 Uhr – Sonnenuntergang ca.23 Uhr).

Übers tanken habe ich ja schon berichtet: ohne Kreditkarte gibt es kein Benzin oder Diesel. Die Tankstellen sind ohne Bedienung. Man steckt die Kreditkarte, gibt die PIN ein, schätzt den Betrag der fürs tanken benötigt wird und gibt auch diesen ein und tankt. Wenn zu hoch geschätzt wurde: macht nichts, es wird nur der tatsächliche Betrag meinem Konto belastet.

Das Fahrzeug kann durchaus mal sehr schmutzig werden – das darf einen Islandfahrer aber nicht stören:











Bei den Tankstellen ist in der Regel auch ein Schlauch mit einer Bürste mit der das von den Straßen dreckig gewordene Wohnmobil kostenlos reinigen kann. Dies ist auch oftmals nach Regenfällen und Fahrten auf den ungeteerten Nebenstraßen und Hochlandpisten sehr notwendig.. Auch Trinkwasser kann man fast an jeder Tankstelle kostenlos erhalten. Es ist aber auch möglich, aus jedem Bach oder Fluss hervorragendes Trinkwasser zu schöpfen – man sollte sich nur vorher vergewissern, dass oberhalb des Baches keine Schafe oder Pferde weiden


Auch die Entsorgung ist – wenn man freundlich fragt – neben vielen Campingplätzen auch an den meisten Tankstellen möglich. Darüber hinaus sind an manchen Rastplätzen auch einfache Toiletten, in denen man die Entsorgung der Womo-Toilette vornehmen kann – vorausgesetzt man hat keine Chemie im Schwarzwasser.

Campingplätze gibt es in Island auch – der Standard ist aber (noch) nicht mit dem Festland vergleichbar. Zumindest ist in der Regel Ent- und Versorgung möglich, viele haben auch warme Duschen, bei vielen gibt es auch Strom. Ansonsten gibt es große Unterschiede in der Ausstattung der Plätze – von einfachstem Stellplatz bis hin zum Platz mit Komfort (Waschmaschine, Trockner, Strom,…).

Auf einigen Campingplätzen kann man auch Wäsche waschen. In Höfn z.B. gibt man die Wäsche an der Rezeption ab und erhält die Sachen nach ca. 1,5 Stunden wieder, gewaschen und getrocknet. Die Campingplätze in Húsavík, Ásbyrgi und Reykjalid haben auch Waschmaschinen. Der Campingplatz in Breidavik hat auch eine Waschmaschine. Ebenfalls bieten manche Hostels eine Waschmöglichkeit oder sogar einen Wäscheservice an.

Für Island gibt es eine Camping-Card (--> Link) auf isländisch: Útilegukortið. Sie kostet rd. 100€ und gilt für eine Saison. Dafür kann man (im Jahre 2012) 44 Campingplätze in Island anfahren und dort auf diesen Plätzen kostenlos übernachten. Natürlich sind nicht alle Plätze Islands aufgeführt, aber doch schon einige. Diese Camping-Card ist schon deshalb sehr von Vorteil, weil man bei diesen 44 über das ganze Land verteilten Plätzen nicht nur übernachten kann sondern meist auch Ent- und Versorgen; auch Strom ist dort zu haben. Diese Camping-Card kann man bereits bei der Hinfahrt auf der Fähre kaufen oder an jedem Campingplatz, der dieser Camping-Card angeschlossen ist.

Freies Stehen ist selbstverständlich in Island auch möglich, allerdings nicht in Naturschutzgebieten (dort nur auf den offiziellen, kostenpflichtigen Plätzen) und auch nicht auf eingezäunten Grundstücken (Privatgebiet). Es gibt wundervolle, tolle, einsame und naturnahe Plätze, die zu finden eigentlich ganz einfach ist wenn man die Augen ein wenig offen hält. Vom Vorteil ist es auch, wenn das Wohnmobil zum anfahren für diese Plätze Allrad hat, denn sie liegen meist nicht unmittelbar an einer Teerstraße. Wir haben viele, viele freie Stellplätze gefunden, die echte Geheimtipps darstellen, in keinem Reiseführer stehen und deren geografische Position ich nur guten Freunden weitergeben werde um zu verhindern, dass bei unserem nächsten Islandtrip dort ein Übernachtungsverbotschild steht.


Wie schon in den Vorbemerkungen erwähnt, gibt es in Island kein LPG bzw. GPL. Nur eine Füllstation für graue Flaschen soll es angeblich geben (wir haben dies gottseidank nicht benötigt) und die ist bei der N1-Tankstelle, Reykjavik, Knarrarvogur 4, Tel +354 440-1330. Gastanks soll man nach mir vorliegenden Informationen bei einer Firma hinter dem Aluwerk in Hafnarfjörður füllen lassen, muss aber bei Esso angemeldet werden und der Verkauf läuft auch über Esso. Die gelben isländischen Flaschen sollen mit einem Gummiring an deutsche Systeme passen, der in den Regleranschluß gelegt wird. Bei Esso in Reykjavík gibts angeblich den Gummiring umsonst zur Flasche. Beachten sollte man, dass Gas in Island mehr als 3mal so teuer wie in Deutschland ist! Wir haben auf unserer gesamten Reise (incl. dem Aufenthalt auf den Färöer-Inseln) nur 21kg Gas verbraucht - allerdings haben wir keinen Gaskühlschrank.



Treibstoffpreise auf Island:

Diesel: rd. 1,55 – 1,60€ Super: 1,45€


Was braucht man für Karten und welches Navi ist das Beste? Diese Frage lässt sich naturgemäß nicht leicht beantworten. Wir(!!!) haben folgende Ausstattung mitgenommen:

Karten: Island Vegaatlas 1:200.000, herausgegeben von Ferðakort, sowie diverse Detailkarten 1:50.000, die man vor Ort in Island nach Bedarf und Gebiet kaufen kann. Für das Hochland haben wir uns vor Ort die Spezialkarte Hálendið von Islandskort 1:300.000 gesorgt, da diese auch die wichtigsten GPS-Angaben bei den Hochlandpisten hat.

Wir hatten als Navi das Garmin nüvi 465Tpro Truck mit einer Island-Karte von --> Link

Zusätzlich haben wir uns noch einige Reiseführer über Island gekauft (es gibt hier sehr viele…). Besonders empfehlen möchte ich für Wohnmobilfahrer das Reisehandbuch von Johannes & Katja Hünerfeld „Mit dem Wohnmobil nach Island“ aus dem Womo-Verlag (ISBN 978-3-939789-43-7). Dieser Reiseführer enthält sehr viele gute Hinweise und Tipps für Wohnmobilfahrer, insbesondere zu schönen Stellplätzen, Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten. Er ist insbesondere für diejenigen Wohnmobilfahrer gedacht, die mit einem „normalen“ Wohnmobil das schöne Island bereisen möchten.


Zusätzliche Informationen gibt es in vielen Islandforen im Internet. Die Mitglieder dort sind sehr hilfsbereit mit Auskünften und Hinweisen.


Ergebnis: Um Island zu „erfahren“ braucht es definitiv keine geführte Tour. Das kann mann/frau auch selbst machen und es ist nicht nur schöner, sondern auch viel günstiger.





Das Fazit unserer Islandreise:


Mit über 200 Fotos (ich habe knapp 4000 Aufnahmen gemacht, also nur 5% meiner „Ausbeute“ habt ihr gesehen) wollte ich einen kleinen Eindruck von dieser schönen Insel verschaffen.. Vielleicht ist es aber auch eine Anregung, selbst dorthin zu fahren und die Naturschönheiten mit eigenen Augen zu bewundern.


Unsere rund 3-monatige Reise findet am 29.08.2012 mit der Einfahrt in die Fähre Norrøna im Fährhafen Seyðisfjörður ein durchaus nicht selbstverständliches gutes Ende. Es hätte im schwierigen Gelände schon etwas passieren können, aber es war ein kalkulierbares Risiko. Was drei schöne Monate lang ein einmaliges Erlebnis und ein teilweises Abenteuer war ist somit endgültig nur noch Erinnerung. Aber es zählt das Motto: „nach einer Reise ist vor einer Reise“. Insgesamt sind wir 9500km gefahren: An- und Abreise incl. Färöer-Inseln 3000km, auf Island waren wir 6500km unterwegs, davon 1000km im ruppigen aber wunderschönen Hochland. Durchschnittsverbrauch auf der gesamten Reise 15,1l/100km - im Gelände rd. 18l/100km.

Das war unsere gesamte Reiseroute auf Island (die grün gepunktete Linie):








Sicherlich hat nicht jedermann/-frau gleich drei Monate Zeit zur Verfügung um Island zu bereisen. Aber mit drei bis vier Wochen auf der Insel sieht mann/frau auch schon sehr, sehr viel – Wetterglück vorausgesetzt. Mindestens drei Wochen sollte mann/frau schon auf Island verbringen, sonst rechnet sich die lange Anreise und die Anreisekosten nicht.

Ansonsten ist Island das grandioseste und schönste Land in meinen Augen – mann/frau möge mir bitte die Begeisterung für diese Insel verzeihen, denn ich bin voreingenommen. Entweder man hat bei der ersten Reise den sog. Island-Virus aufgeschnappt und fährt immer wieder dort hin oder man sagt: einmal recht mir vollkommen. Bei mir (und meiner Frau) war ersteres der Fall und wir haben uns mit dem Virus infiziert. Und wenn die Gesundheit mitspielt, dann waren wir sicher nicht das letzte Mal auf dieser wunderbaren Insel.


Unser Resümee: ISLAND IST EINFACH NUR TOLL!!! Wer Natur pur liebt, für den ist dieses Land das Allerhöchste! Wir können einen Islandbesuch nur wärmstens empfehlen.


Habe die Ehre

Gogolo



PS: als nächstes fahren wir Ende Oktober nach Spanien um dort zu überwintern und die spanische Sprache zu erlernen (darüber wird es nur einen rudimentären Bericht geben). Denn wenn alles gut geht, die Gesundheit und die Finanzen (Eurokrise) mitspielen, dann sind wir in einem Jahr schon auf dem Weg mit der Fähre nach Südamerika. Südamerika dagegen wird naturgemäß wieder sehr „berichtsintensiv“ sein. Freut euch schon darauf?!

nuvamic am 15 Sep 2012 15:57:27

.... und wir erst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

abba am 15 Sep 2012 16:33:37

Und wie ich mich auf Deine/Eure Südamerikareise freue! Aber erst mal muss ich Dir für dafür danken, dass Du mich/uns an dieser tollen Islandreise hast teilnehmen lassen.

Ich wünsche Euch beiden alle Gesundheit dieser Welt, damit Ihr Eure weiteren Pläne, insbesondere Südamerika verwirklichen könnt und fiebere schon der Berichterstattung entgegen!

Lancelot am 15 Sep 2012 18:10:42

Wieder einmal ... :dankeschoen: .. für´s "mitnehmen" :)

WOmO_Udo am 15 Sep 2012 18:52:06

auch von meiner Seite vielen dank das du mir/uns diese schöne Land etwas näher gebracht hast. :D

Lg
Udo

wolfherm am 15 Sep 2012 18:55:23

Toller Bericht und beeindruckende Bilder. Du könntest glatt einen Reisefuehrer für Island schreiben.

Bin schon auf Südamerika gespannt. :D

Anne42 am 15 Sep 2012 20:51:43

Gogolo, ganz herzlichen Dank für deinen Bericht und die tollen Fotos, du hast mir damit wirklich eine sehr große Freude gemacht. Da wir ja seid fast 30 Jahren Islandpferde besitzen, hat mich dieses Land immer besonders interessiert. Wenn man das Land so sieht und bedenkt, dass vor nicht allzu langer Zeit dort alle Transporte quer durch das Land nur mit Pferden gemacht wurden, einschließlich das Durchqueren der Flüsse, weiß man erst, was für ein hartes Leben das damals für die Bewohner war.
Ich freue mich jetzt schon auf eure Reise nach Südamerika.

Gogolo am 16 Sep 2012 10:09:13

wolfherm hat geschrieben:Toller Bericht und beeindruckende Bilder. Du könntest glatt einen Reisefuehrer für Island schreiben.




Ich habe schon eine Anfrage als Co-Autor erhalten. Werde mich aber höchstwahrscheinlich dagegen entscheiden, denn dann müsste ich wieder etwas arbeiten und Termine einhalten und und und... Ich will aber viel lieber reisen, reisen, reisen!!! Und solange ich es finanziell nicht notwendig habe ein Zubrot zu verdienen lasse ich es lieber bleiben.


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 16 Sep 2012 10:38:41

Auch von mir ein riesiges DANKESCHÖN für Deine Mühe uns auf dieser Tour mitzunehmen :D


peter

Ostwestfale am 16 Sep 2012 11:53:13

Einfach nur Danke und ich freue mich schon jetzt auf deine nächsten Reiseberichte.

Einfach toll die Bilder.


Viele

Michael

Gogolo am 17 Sep 2012 12:48:41

Danke für die netten Rückmeldungen! Da macht das schreiben der Berichte gleich viel mehr Spaß.


Per KN bin ich gefragt worden, wo es uns in Island am besten gefallen hat. Das ist so einfach nicht zu beantworten. Aber ich habe mal die (für uns) schönsten Stellen in Island auf der nachfolgenden Karte mit roten Punkten gekennzeichnet:






Ihr seht, die schönen Stellen sind über das ganze Land verteilt. Eine "allerschönste" Stelle gibt es in meinen Augen nicht.


Habe die Ehre

Gogolo

uschi-s am 17 Sep 2012 13:24:09

Sehr schöner Bericht.
Und wir freuen uns auf Euren Spanien-Aufenthalt (wegen des Sprachkurses), damit wir dann als nächstes einen wunderschönen Südamerika-Bericht lesen können.

Gast am 17 Sep 2012 13:32:10

Ich danke Euch für den tollen Bericht!!!

Es immer wieder toll wieviel Arbeit du auf dich nimmst um uns das Land zu zeigen!!

eva b. am 17 Sep 2012 13:55:35

Ein wundervoller Reisebericht, Gogolo. Ganz herzlichen Dank für die viele Arbeit, die du dir damit gemacht hast.
Schön, dass ihr wohlbehalten wieder hier gelandet seid. Und ich hoffe doch, dass ihr noch einmal in dieses tolle Land reisen werdet.
Aber jetzt warte ich schon gespannt auf Südamerika :) Muss mich ja leider noch etwas gedulden.

kawaudi am 17 Sep 2012 14:08:49

Boah ey!
Mehr fällt mir zu dieser, außergewöhnlichen Leistung (Fahrtechnisch, Berichtstechnisch und für diese Community,...) nicht ein. :kette:

nuvamic am 22 Sep 2012 13:46:08

Hier kam die Tage ein Bild von dem unaussprechlichen Vulkan MIT Feuer obenan:

--> Link

(Guck da regelmäßig rein, weil es ständig schöne Bilder gibt.)

pesi am 22 Sep 2012 14:00:57

Hallo Gogolo,
vielen Dank für diesen erneut überaus interessanten und lesenswerten
Bericht. Wir freuen uns schon auf Südamerika.
Liebe
PeSi

Gogolo am 22 Sep 2012 15:34:00

nuvamic hat geschrieben:Hier kam die Tage ein Bild von dem unaussprechlichen Vulkan MIT Feuer obenan:

--> Link

(Guck da regelmäßig rein, weil es ständig schöne Bilder gibt.)



Das Bild wurde ja vor zweieinhalb Jahren aufgenommen. Jetzt ist dort nichts als Rauch zu sehen. Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass während meines Aufenthalts auf Island irgendein Vulkan ein wenig Feuer spukt - das wären dann spektakuläre Aufnahmen geworden. Aber sicher ist es besser so, denn jeder Vulkanausbruch bringt Verderben mit sich...


Habe die Ehre

Gogolo

ebi1 am 22 Sep 2012 18:12:38

Hallo Gogolo!

Hab es bei dem vielen Text womöglich überlesen. Wie ist Dein Tipp für den Transport des Mobils gen Island?

& weiter so !!!

Gogolo am 22 Sep 2012 18:36:39

ebi1 hat geschrieben:Hallo Gogolo!

Hab es bei dem vielen Text womöglich überlesen. Wie ist Dein Tipp für den Transport des Mobils gen Island?

& weiter so !!!



Es gibt nach Island nur eine einzige Fährverbindung, die Smyril-Line mit dem Schiff Norönna - --> Link Das Schiff fährt von Hirtshals über die Färöer-Inseln zur Ostküste von Island. Schau einfach mal auf diese HP. Das Schiff ist sehr modern und groß und selbst starker Wind (Windstärke 9-10) bringt das Schiff nur mäßig zum schaukeln.

Von einem Transport mit einem Frachtschiff würde ich sehr dringend abraten, dort wird gestohlen wie bei den Raben.

Wenn du noch konkrete Fragen hast - her damit!


Habe die Ehre

Gogolo

waltraud-pauls am 24 Sep 2012 15:55:06

DANKE es war ein toller Bericht wir werden auf deinen spuren wandeln paulchen[/b]

Gogolo am 08 Jul 2013 16:44:24

Update:

wer auf die Insel möchte, der braucht einen guten Reiseführer. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich mit Johannes Hünerfeld recht gut bekannt bin, der früher für den Womo-Verlag Reiseführer für Baltikum und Island geschrieben hat. Jetzt hat Hünerfeld einen eigenen Verlag. Ich möchte nun keine Werbung machen, aber Johannes ist derzeit gerade auf Island unterwegs um einen neuen Womo-Reiseführer für Island zu recherchieren. Dieser soll Ende des Jahres auf den Markt kommen.

Aber das ist nicht der Grund, warum ich diese Zeilen schreibe, sondern: wer die Reise von Johannes Hünerfeld nahezu live verfolgen will, der soll mal in seinen Blog reinschauen. Herrliche Bilder aus Island kann ich euch versprechen!!! Fast möchte ich gleich wieder losfahren - wäre ich nicht derzeit gerade in Estland...


Hier der Link zum Blog: --> Link


Habe die Ehre

Gogolo

u25 am 10 Mär 2014 14:51:08

Hallo Gogolo,
ich werde in diesem Jahr mit meinem "weißen" Womo zwei Monate in Island unterwegs sein. Deine ausführlichen Berichte sind Grundlage meiner Reiseplanung. Deine vielen Tips habe ich "raubkopiert". Auch von mir vielen Dank für Deine Mühe!
In Südamerika war ich vor 6 Jahren 7 Monate unterwegs. Es wartet eine tolle Zeit auf Dich!!
Auch ich habe die Ehre

Austos am 24 Aug 2014 10:42:59

u25 hat geschrieben:Hallo Gogolo,
ich werde in diesem Jahr mit meinem "weißen" Womo zwei Monate in Island unterwegs sein.


Hallo u25,

bist du schon von deiner zweimonatigen Islandreise zurück und wie war die Erfahrung mit dem weißen WoMo. Würde mich sehr interessieren, da wir für 2016 auch eine Islandreise planen.

Danke im Voraus.

mig50 am 22 Sep 2014 20:29:53

Hallo ihr Gloobtrotter

Wir möchten 2015 auch nach Island,aber Ich habe bedenken mit dem Dioxyd Schwefel der aus den Vulkanen ausscheidet?
Teilweise sind ja jetzt Strassen gesperrt und Leute aus den Dörfern umgezogen?

Fragen wollte Ich wer Erfahrungen hat mit der Smyril Line, mit Wohnmobil 860 cm lang?

Bedankt im voraus für eure Hilfe.

+Für ein Land kennen zu lernen,muss man es Essen,es trinken, es Singen hören.........

Gogolo am 22 Sep 2014 22:12:51

Servus - dort wo du mit deinem 8,60m langen Wohnmobil hinkommst bzw. überhaupt hinkommen kannst, ist keine Gefahr. Es wurden bisher nur großflächig die Hochlandstraßen (F-Straßen - Allradpflichtig) am Nordrand des Vatnajökull geschlossen. Und die istländische Rettungswacht sowie die Straßenbehörden in Island sind absolut Spitze, die gehen kein Risiko ein, da kannst du sicher sein. Die kennen Vulkanausbrüche und können auch damit umgehen.

Was den Transport mit der Smyril betrifft, so brauchst du keine Bedenken haben, da fahren auch Busse und 38to-Lkw mit. Allerdings dürfte der Transport doch etwas teurer werden...


Habe die Ehre

Gogolo

segelfreund am 17 Nov 2014 17:48:58

Hallo Gogolo,

nachdem ich zuerst Deine Norwegenreise mehr oder weniger live verfolgt habe, bin ich auf Deinen Island-Bericht gestoßen.
Das läßt einen ja kaum wieder los....und nun werden wir im Sommer 2015 für 4 Wochen auf Island unterwegs sein (+An- und Abreise).
Da wir eher Deinen Weg nehmen werden, anstelle der Ringstaße, bleibt der gute Hymer mit Zwillingsbereifung zu Hause und wir leben (?!?) für 4 Wochen in einem 300 GD (Geländewagen) mit 3 Sperren und so alt, das er innen keinen Teppich hat damit das Wasser auch wieder raus läuft - denn Deine Wat-Tiefe hat er ja leider nicht...

Danke für Bericht und Bilder!


Christian

PS. Immer wenn Kirschen-Ernte bei uns im Alten Land ist, schaue ich nach einem Gogolobil...komisch was?! ;-)

Gogolo am 17 Nov 2014 23:28:14

Ich wünsche euch eine schöne Zeit auf Island und tolle Erlebnisse. Vielleicht spukt auch noch der Vulkan Bárdabunga, dann solltest du unbedingt einen Rundflug über den Vulkan machen.

Hoffentlich habe ihr die Fähre schon gebucht, denn erfahrungsgemäß sind am Ende des Vorjahres fast alle Passagen schon ausgebucht.


Habe die Ehre

Gogolo

DirksBiMo am 06 Jan 2015 02:00:40

Moin,
an dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank für Deinen Bericht .... der hat echt Appetit gemacht :!: :!: :!: :!: :!: :wink:

Zum einen ... wir haben "Gott sei Dank" noch eines der erstklassigen Bücher von Johannes und Katja bekommen (mit dem Wohnmobil nach Island) ... das war offenbar derzeit das letzte was über Bookleker zu bekommen war.
Unser Original hat sich ... so vermuten wir .... ein Wohnmobiler Kollege :wink: .. ausgeliehen als wir es leichtsinnigerweise auf dem Stellplatz am Bannwaldsee draußen haben liegen lassen.
Dummheit und Gutglauben wird halt manchmal bestraft :wink: :roll:

Egal ... die einschlägigen Quellen sind versiegt ... aber es gibt ja was neues von Johannes... das ist aber "mea Culpa" bei weitem nicht so gut wie ich nach dem Lesen finde :!:
Mea Culpa Johannes .... nicht sauer sein....ich habe es trotzdem gekauft und es hilft weiter.

Nun zum eigentlichem Thema .... hat jemand noch den den ein oder anderen guten "aktuellen" Tip für uns .... :?:
Unsere Buchung für den 13.06.15 auf der Norröna hat heute geklappt.
--> Link
Wir haben gute 4 Wochen auf der Insel .... und als Berufstätige wollen wir möglichst wenig verpassen :wink:

Gogolo`s Bericht kennen wir natürlich :!: :!: :!: :!: im Detail .... 2 1/2 Tage Zeit auf Färöer sind auch noch ... und da haben wir noch keinen Plan.

Erstmal sind wir froh, dass unsere Buchung zu unseren Reisemöglichkeiten jetzt noch geklappt hat ... die Kieler Smyril Damen hatten da heute keine Idee mehr .... dafür haben das die "Mädels aus Torshavn auf Färöer von Smyril heute noch möglich gemacht weil Irene & ich dieses Jahr 100 werden :wink:
Das war großes Tennis von der Reederei ... danke dafür !!!!

Danke für Tipp`s

Dirk

.... mit dieser Reise geht ein echter Traum in Erfüllung .... das haben wir Jahrelang geplant ...... wir freuen uns riesig ... leider sind es "nur" 4 Wochen .... aber immerhin :!: :!:


.... dann Liebe an Dich Gogolo von Anja & Peter aus Hesel

.... ganz die Watttiefe hat unser T 5 Allrad Bimo ja nicht aber mit ner manuellen Sperre, dem Rüssel und dem abgedichteten Getriebe geht da auch ein wenig was :wink:

willi_chic am 06 Jan 2015 12:29:56

DirksBiMo hat geschrieben: .... 2 1/2 Tage Zeit auf Färöer sind auch noch ... und da haben wir noch keinen Plan.....

weil wir vor einigen Jahren beim Versuch Anfang Februar zu buchen gescheitert sind, haben wir es diesmal Mitte Juli per Telefon & eMail erledigt und für uns und das Dickschiff eine Passage für August/September reserviert.

Für die Faröer gibts bereits einen Plan, herausdestilliert aus vielen Quellen mit den must-sees, zu niedrigen Tunneln, Straßenzustand, der verfügbaren Zeit....

- Übernachten in Torshavn
- nach Norden, oben übernachten
- nach Süden, übernachten in Torshavn
- ganz runter nach Süden & Stadt Torshavn



ob der Plan in dieser Form umgesetzt wird, entscheiden Wetter, Fotostops und Landschaften

unsere Planungsbasis für Island ist das Buch: "Rund um Island auf der Ringstraße" aus dem Conrad Stein Verlag


grüße klaus

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