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Erfahrungenswerte von Ahorn-Campern gesucht


ragge-katz am 22 Aug 2005 21:26:00

Nachdem nun Miller in die engere Wahl gekommen ist, hat uns auch das Interesse eines Ahorn gepackt. Wer hat Erfahrung und kann uns diese übermitteln. Mich interessiert besonders Abteilung Bett und Dusche. Wir benötigen in beiden Bereiche ausreichenden Platz, sprich sep. Dusche sowie möglichst breites Bett. Wer hat Erfahrung bzgl. der Betten über den hohen Heckgaragen. Ist das was für ?n oder kommt man da noch nach dem ??? Wein gut hoch. Danke schon mal für eure Infos.

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camper24 am 23 Aug 2005 22:25:15

Hallo ragge-Katz,
ich hatte Dir schon gestern geantwortet - und nun einen etwas ausführlicheren Bericht verfasst:

Allgemeines:
Der TF 720 ist ein geräumiger Teilintegrierter mit einer klassischen Raumaufteilung mit 4er Dinette und gegenüberliegendem Küchenbereich. Der separat sitzende Kühlschrank fasst 97 l. Im Heck liegt über der Garage Querbett mit 1,43 x 2,10 m. Kleiderschrank und Waschraum sind von einem Mittelgang von 60 cm Breite getrennt. Im Waschraum trifft man auf eine übliche C200-Toilette, ein Waschbecken und eine Dusche, eine Zwangsbelüftung (Pilz) und ein Ausstellfenster.

Vorteile:
Der Wagen läuft auf einem FORD Transit 350 Fahrgestell mit Zwillingsreifen und ist serienmäßig mit 3,5 t belastbar. Trotz der Länge von 7,24 m fährt sich der Ahorn wie ein PKW, verhält sich gutmütig und liegt dank der Zwillingsbereifung wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Vor allem die Rundumsicht ist sehr gut und ist dank der großen und unterteilten Rückspiegel auch nach hinten hervorragend. Die Getriebeübersetzung des 5-Gang-Getriebes ist eindeutig auf Kraftübertragung ausgelegt und verleiht dem Wagen eine extreme Zugleistung in den Gängen 1-4. Die Schaltung ist präzise und leichtgängig. Die Sitzposition ist gut. Die Sitze selbst körpergerecht und bequem. (Fahrer ist 186 cm groß). Die Ausstattung mit FH, Klima, Drehzahlmesser, beheizten und el. verstellbaren Spiegeln ist gut. Das Radio sitzt bedienungsfreundlich und es gibt zahlreiche Ablagen und Halterungen. Sehr gut: Airbags für Fahrer und Beifahrer und höhenverstellbare Rückhaltegurte.

Der Wagen wirkt durch die reduzierten Dekore und die beige Lackierung eher schlicht. Eine Dachreling nebst Leiter fehlt ganz und verführt auch nicht zu Klettereien von ungebetenen Besuchern, die durch die das Heki einsteigen möchten. Das zurückhaltende Design ist vielleicht auch nicht so auffällig bei anderen unliebsamen Gästen, die vielleicht dann eher einen aufgemotzten Wagen aufbrechen.

Der Aufbau ist aus GFK und dadurch laut Herstellerangabe langlebig und reparaturfreundlich. Knarzgeräusche und klappernde Alubeplankungen gibt es nicht. Die Raumaufteilung wirkt dank der Fahrzeuglänge großzügig und ist es auch. Dennoch sollte man nicht vergessen: dieser Teilintegrierte ist für zwei Personen ideal – auch wenn durchaus mal 4 weitere Personen auf der Sitzgruppe Platz finden, es ist ein zwei Personen Mobil.

Von außen in Stehhöhe zugänglich ist das Batteriefach zusammen mit dem Laderegler (serienmäßig für Solar vorbereitet). Separat ist eine Box für Campingutensilien unter dem Fahrzeug vorhanden. Das Gasfach ist für 2 x 11 kg ausgelegt und die Thetford-Toilettentank-Klappe ist ebenso üblich platziert.

Die Küche verfügt über einen großen Dreiflamm-Herd und eine harmonische Rundspüle. Daneben ist viel Platz für eine Kaffeemaschine oder eben Ablage/Arbeitsfläche vorhanden. Der 97 l Kühlschrank ist sehr gut gegenüber der 4er-Dinette platziert und reicht für zwei Personen gerade aus. Unter dem Kocher ist viel Platz für einen Backofen – der wenn nicht vorhanden für sehr viel Stauraum sorgt. Der Kleiderschrank hat die übliche Dimension und ist ebenfalls für zwei Personen gut ausreichend. Darunter befindet sich mittels großer Türe von Innen gut zugänglich die 6000er TrumaHeizung mit Boiler. Die Steuerung dafür findet sich im Eingangbereich – gut platziert.

Im Heck liegt eine riesige Fahrradgarage in der 4 Fahrräder oder ein Roller oder vielleicht sogar ein Quad Platz finden. Die Garage ist beleuchtet und beheizt und verfügt über 12 V und 220 V-Steckdosen und einen unempfindlichen Alu-Riffel-Blechboden. Insgesamt 180 kg dürfen hier eingeladen werden – und zwar von beiden Seiten über schöne große Türen. Diese Staufläche verführt natürlich zur Überladung – deshalb ist der Hinweis auf die zulässige Belastung sicher gerechtfertigt.

Darüber ruht das Doppelbett, welches mit 1,43x2,10 zwar nicht riesig aber doch für die meisten Fahrzeuge dieser Klasse üppig dimensioniert ist. Durch die hier fehlenden Stauschränke ist dieser Bereich nicht eingeschränkt und wirkt keinesfalls erdrückend, auch wenn die Sitzhöhe nicht für Sitzriesen ausgelegt ist. Eine Dachhaube und zwei Ausstellfenster sorgen für ausreichende Belüftung. Die Beleuchtung ist mit insgesamt drei Lampen Standard. Das Bett besteht aus einer Schaumstoffmatratze die auf einem Lattenrost liegt. Da die darunter liegende Garage über einen eigenen Heizungsaustritt verfügt, ist das Bett von unten her warm. Weitere Heizungsaustritte sind hier hinten allerdings nicht vorgesehen. Man schläft also eher kühl – aber nicht kalt. Der Zugang zu diesem Bett ist mit zwei Auftritten viel leichter als man es erwartet und wesentlich einfacher als in einen Alkoven zu klettern. Wir finden dieses Bett einfach kuschelig und schön.

Das Badezimmer ist auf einem Podest montiert und dadurch in der Raumhöhe etwas reduziert. Sehr schön ist die separate Dusche mit einer Falttüre abgetrennt. Die Dusche bietet ausreichend Platz – nicht so wie zu Hause – aber dennoch viel mehr als bei den meisten anderen die wir gesehen haben. Die Armaturen sind schön solide uns lassen das Wasser gut reguliert fließen. 100 Liter Frischwasser stehen im Innentank zur Verfügung. Das ist Standard und reicht für zwei Personen im Allgemeinen gute 3 Tage. Schön ist, dass der Wagen ein Toilettenfenster hat. Hier entweichen Gerüche und Wasserdampf naturgemäß schneller als durch eine Dachluke. Zusätzlich ist noch ein Pilzlüfter vorhanden.
Neben dem Waschraum ist die 4er Dinette, die bei Bedarf in ein zweites Bett mit 1,90 Länge und 1,30 Breite umgebaut werden kann. In den Staufächern der Dinette sitzt der 100 l Wassertank – und Staufach für weitere Utensilien oder Vorräte. Eine Besonderheit ist die gut zugängliche Wasserpumpe und das Entleerungsventil, welches durch einen Griff innerhalb des Tanks erreicht werden muss.

Die Tischplatte lässt sich um weitere 20 cm verlängern. Sehr praktisch, wenn wirklich einmal 4 Esser am Tisch sitzen oder man selbst etwas umfangreicher Tafeln möchte.

Ein großes Fenster lässt beide Sitzbankbenutzer gleichermaßen am Geschehen außerhalb des Mobils teilhaben. Die Sitzfläche ist straff gepolstert und äußerst bequem.

Ein Feuerlöscher ist serienmäßig dabei

Nachteile

Die Motorgeräusche der 125 PS-Maschine könnten besonders bei schneller Fahrt etwas leiser sein. Vor allem der 5. Gang ist eindeutig zu kurz ausgelegt und lässt den Motor ab 110 km/h im hohen Drehzahlbereich arbeiten. Hier wäre ein 6. Gang erforderlich, wie der 137 PS-Motor ihn serienmäßig hat. Ein Verbrauch von 15 l auf 100 km ist deshalb bei schneller Fahrt oder bei Gebirgsfahrten und voller Beladung ohne weiteres drin.

Vermisst wird im 2004er Modell das ABS

Leider hat das Radio nur einen unüblichen 1,5 DIN-Schacht und keinen Doppel-DIN-Schacht. was den Wechsel z. B. zu einem Navigationsgerät erschwert. Auch wäre ein Haltegriff im Bereich des Beifahrers angebracht denn die Sitze haben nur jeweils eine Armlehne zur Mitte.

Der Kühlschrank ist mit 97 l zu klein und müsste höher sitzen, da die untere Zuhaltung über den Teppichboden streift – da man vergessen hat, dass es Besitzer gibt, die den vorhandenen PVC-Boden belegen möchten. Leider regelt sich der Kühlschrank auch nicht automatisch auf die günstigste Energiezufuhr ein, so wie das heute eigentlich Standard ist.

Der Kleiderschrank ist nicht beleuchtet – was vor allem bei Verwendung einer manuellen Sat-Schüssel sehr unpraktisch ist, da man die Bedienung meist hier platziert. Bei Dunkelheit erkennt man so nicht mehr, wie die Antenne gerichtet werden muss.

Auch im „Schlafzimmer“ fehlen auf der gegenüber liegenden Seite zwei Spots – da man nicht immer so schlafen kann, wie der Konstrukteur des Fahrzeugs es geplant hat. Manchmal muss der Kopf ans Fußende – weil der Wagen nicht eben im „Wasser“ steht und eine leichte Schräglage nicht ausgeglichen werden kann. Außerdem schlafen viele vielleicht lieber mit dem Kopf am Fenster.

Die Lampen als Leuchtstoffröhren im Dinettenbereich sind auch nicht mehr zeitgemäß und vermitteln zwar ausreichend Helligkeit, aber eben eine Atmosphäre wie im Bahnhof.

Im Waschraum sind Ablagen und Schränke Mangelware. Auch hier ist die Optik eher schlicht und könnte etwas mehr Chick vertragen. Der Spiegel sitzt zu tief und reicht allenfalls für Kinder aus. Die Tiefziehteile (Waschbecken und Ablage) wirken sehr leicht und schnell zerstörbar. Die Toilette ist leider nur eine C200 obwohl eine C2-Bank Platz gehabt hätte. Dadurch steht auch nur eine 17 l Kapazität zur Verfügung. Die Raumwirkung wäre besser, wenn das Fenster 20 cm weiter nach hinten platziert wäre und der entstehende Platz für einen Spiegelschrank an der Innenwand genutzt worden wäre.

Leider fließt das Abwasser in zwei außen liegende unbeheizte Abwassertanks, die nicht miteinander verbunden sind. Dadurch muss bei der Entsorgung das Fahrzeug entweder umrangiert werden, will man den Bodeneinlauf treffen oder man besorgt sich einen entsprechend langen Abwasserschlauch – den man dann wieder irgendwo unterbringen muss. Auch sind Isolation und Beheizung dadurch doppelt anzubringen, soll der Wagen winterfest werden – ein unnötiger Geld- und Energieaufwand.

Die beiden Serienstützen im Heck die der Stabilisierung im Stand dienen sollen wären brauchbar, wenn sie von einem anderen Hersteller kämen. So aber fummelt man mittels Hebelwirkung das Fahrzeug nach oben und hat zu tun, wenn man es wieder ablassen möchte. Eine klassische Fehlkonstruktion – schlecht und billig.

Das Reserverad sitzt unter dem Heck und ist kaum zugänglich. Hoffentlich hat man da nie eine Panne. Empfehlung: gleich ein Pannenset kaufen und in die Heckgarage legen – dann kann man sich ohne Reifenwechsel helfen und bis zur nächsten Werkstatt fahren.

Der große Hecküberstand ist ein Nachteil bei steilen Auffahrten, z.B. Fähren oder Böschungen, da der Wagen dort gerne aufsitzen kann. Hier schafft eine gute Niveauregelung Abhilfe – die es aber nur als Zubehör gibt.

camper24 am 23 Aug 2005 22:37:54

Nochmal Hallo,

die beste Ehefrau von allen hat gerade einen Fehler festgestellt: Der Tisch lässt sich nicht um 20 sondern sogar um 30 cm verbreitern. - So nun ist aber endültig Schluss.

Viele
Wolfgang

Anzeige vom Forum


Fritz.Katz am 24 Aug 2005 10:34:45

Hallo Wolfgan, vielen Dank für diesen ausführlichen, detaillierten Bericht. Besser geht es ja gar nicht. Trotz einiger Nachteile die du uns geschildert hast tendeiren wir sehr zu diesem Modell. Das perfekte Womo wird es ja kaum geben. Pers. Frage: würdet ihr es wieder kaufen??? Wir werden in unserem neuen Mobil bestenfalls mal am Wo-ende zu 4 fahren. Die großen Urlaube reisen wir zu zweit. Unsere Kinder (Teenager in der Pubertät) reisen sicher nur mal zum Ausprobieren mit. Ist im Kühlschrank ein Gefriefach vorhanden? So wie du geschildert hast, kann man einen Backofen ja bestellen, denn den würde ich gern haben. Mein Mann hat deinen Bericht noch nicht gelesen, aber wenn er noch Fragen hat, kommen wir auf diech zurück. Erstmal noch einmal tausend Dank Elke

Beduin am 24 Aug 2005 11:51:24

Hallo Elke

täusch dich mal bitte mit den Pupertierlingen nicht.
Wir haben 4 im alter von 11-15 und die sind immer noch nicht davon abzubringen nicht mehr mit zu fahren :D

und soweit ich das im Blick habe ist es bei den anderen Familien ähnlich.

Seekater am 24 Aug 2005 12:14:03

@ Elke:

vergesst bei Eueren Erwägungen - neben der Begutachtung des Wagens - nicht den Service Euers Händlers:

Wie weit liegt der entfernt, hat der 'ne Werkstatt, was für Arbeiten sind darin machbar, wie schnell kommen Ersatzteile herbei. Sofern Ihr nicht alles do-it-yourself erledigen könnt werdet Ihr das brauchen. Versprechungen helfen bei Defekten nicht, sondern nur die gute Werkstatt mit den entsprechenden Ersatzteilen.

Bei mir ist damals aus diesem Grund Ahorn/Miller u.dergl. total weggefallen. Alle für mich erreichbaren Händler hatten nur ein eingezäuntes Grundstück mit Verkaufsausstellung, ohne Werkstatt. Zudem muß Du eines beachten: Ahorn ist ein in Lizenz im Ausland (meist Italien) gefertigtes Fahrzeug. Eine Ersatzteillogistik der Marke Ahorn (z.B. für 'ne Duschwanne) gibt es nicht. Ich würde hier davon ausgehen, daß ein jedes spezielle Ahorn-Teil eine erhebliche Lieferfrist haben wird.

Viele
Seekater

Deisterspatzen am 24 Aug 2005 12:27:31

Ich muss Seekater Recht geben. Wir hatten bis vor Kurzem einen Ahorn Camp 600 T. Gott sei Dank haben wir nur zwei Garantiearbeiten gehabt. Das Fahrzeug war von Gante. Knocks ist hier die Servicewerkstatt, leider sehr arrogant, besonders wenn es um Garantiearbeiten geht. Die SEA-Gruppe ist für Ahorn nicht zuständig, hatte sich aber kulanterweise dazu bereit erklärt, das undichte Seitenfenster auszutauschen. Wir wurden nach Sassenberg zur Fa. Hokamp geschickt. Das geplatzte GFK-Teil auf der Beifahrerseite wurde ausgetauscht, das Seitenfenster auch. Leider fehlte die Gummidichtung für dieses Fenster. Da haben wir dann ein ganzes Jahr hinterher telefoniert, angeblich Lieferschwierigkeiten. Im Mai lief die Garantie aus. Ich habe dann an Gante und SEA schriftlich erinnert und mit Anwalt gedroht. Da tat sich dann was, wir bekamen einen Termin in einer SEA-Werkstatt. Hokamp war hier jetzt nicht mehr zuständig, bei SEA rausgeflogen, obwohl er gute Arbeit geleistet hatte. Mittlerweile haben wir das Fahrzeug nicht mehr, Inzahlungnahme.

Ansonsten können wir uns über SEA nicht beklagen. Unser Neuer (jetzt wirklich SEA-Gruppe zuständig) soll aufgelastet werden. Leider hat er kein ABS. Herr Beetz von SEA hat bis nach Italien wegen der Auflastung Kontakt aufgenommen, hat fast jeden Tag mit uns telefoniert. Jetzt haben wir von FIAT Deutschland eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten, wonach wir das Fahrzeug auch ohne ABS auflasten können.

wolfherm am 24 Aug 2005 12:33:26

Deisterspatzen hat geschrieben:Ich muss Seekater Recht geben. Wir hatten bis vor Kurzem einen Ahorn Camp 600 T. Gott sei Dank haben wir nur zwei Garantiearbeiten gehabt. Das Fahrzeug war von Gante. Knocks ist hier die Servicewerkstatt, leider sehr arrogant, besonders wenn es um Garantiearbeiten geht. Die SEA-Gruppe ist für Ahorn nicht zuständig, hatte sich aber kulanterweise dazu bereit erklärt, das undichte Seitenfenster auszutauschen. Wir wurden nach Sassenberg zur Fa. Hokamp geschickt. Das geplatzte GFK-Teil auf der Beifahrerseite wurde ausgetauscht, das Seitenfenster auch. Leider fehlte die Gummidichtung für dieses Fenster. Da haben wir dann ein ganzes Jahr hinterher telefoniert, angeblich Lieferschwierigkeiten. Im Mai lief die Garantie aus. Ich habe dann an Gante und SEA schriftlich erinnert und mit Anwalt gedroht. Da tat sich dann was, wir bekamen einen Termin in einer SEA-Werkstatt. Hokamp war hier jetzt nicht mehr zuständig, bei SEA rausgeflogen, obwohl er gute Arbeit geleistet hatte. Mittlerweile haben wir das Fahrzeug nicht mehr, Inzahlungnahme.

Ansonsten können wir uns über SEA nicht beklagen. Unser Neuer (jetzt wirklich SEA-Gruppe zuständig) soll aufgelastet werden. Leider hat er kein ABS. Herr Beetz von SEA hat bis nach Italien wegen der Auflastung Kontakt aufgenommen, hat fast jeden Tag mit uns telefoniert. Jetzt haben wir von FIAT Deutschland eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten, wonach wir das Fahrzeug auch ohne ABS auflasten können.




Kannst Du mal Details der Auflastung nennen? Jetziges Last, geplante Last usw. Würde mich interessieren. Danke schon mal.

Deisterspatzen am 24 Aug 2005 12:40:56

Hallo wolfherm,
geht bei uns morgen über die Bühne. Wolfgang hat einen Termin beim TÜV. Haben vor ca. 2 Wochen bei FIAT Deutschland in Frankfurt um die Unbedenklichkeitsbescheinigung per Fax gebeten nach einer Woche nochmals erinnert, dann nochmals telefoniert, gestern per FAX erhalten, da SEA sich eingeschaltet hat. Unser Mobilvetta hat 3,5 t. Nach Abholung, erste Ausfahrt mit Wochenendbeladung, Rollerbühne, aber ohne Roller, nur zwei Fahrräder auf die Bühne :oops: , waren knapp 4,1 t. Auflastung auf 3,85 t ist problemlos möglich, wenn es geht, wollen wir noch etwas mehr, wegen der Toleranzgrenze.

wolfherm am 24 Aug 2005 13:29:26

Hallo,

vielen Dank. Wir haben einen 2003er mit 3,4 T und wollten den auch über 3,5 T auflasten. haben die Auskunft erhalten, dass ohne ABS keine Auflastung über 3,5 T möglich ist.

ragge-katz am 24 Aug 2005 14:22:03

Naja nun hat unsere Begeisterung ja einen ordentl. Dämpfer bekommen. Was die Werkstatt betrifft scheint das im Großraum Hameln/hannover ja schon einmal das erste Problem zu sein. Soweit haben wir natürlich noch nicht gedacht, aber man gut das es das Forum gibt!! Was unsere pupertierenden Töchter betrifft: die sind 14 und 17 Jahre,die 17jährige ist schon fast damit durch und hat soeben gott sei dank angefangen ihr Brot selbst zu verdienen. Somit wird sich das Mitreisen auf bestenfalls ein Kind beschränken, da die gemeinsame Urlaubsplanung von 3 mitarbeitenden Angehörigen fast nicht zu vereinbaren ist. Was nehmen wir den nun für ein Wohnmobil?? Wo habt ihr denn´eure Werkstatt liebe Desiterspatzen. Wir kommen auch vom Deister(Bad Münder). Elke

Seekater am 24 Aug 2005 14:44:18

ragge-katz hat geschrieben:Naja nun hat unsere Begeisterung ja einen ordentl. Dämpfer bekommen. Was die Werkstatt betrifft scheint das im Großraum Hameln/hannover ja schon einmal das erste Problem zu sein.
.......


Hallo Elke,

das habe ich befürchtet, mir ging's damals ähnlich.

Mein Vorschlag: Geht bei in Frage kommenden WoMo's beim Händler von hinten rein, durch die Werkstatt und seht Euch im Vorbeigehen, da ein bischen um. Nehmt das als ersten und prägenden Eindruck, nicht die Glasfront vorne. Das erspart Euch spätere schlimmere Enttäuschungen als den gerade erlebten Dämpfer. "Das erste WoMo verkauft der Vertrieb, das zweite und alle folgenden die Serviceabteilung"........



Seekater

ragge-katz am 24 Aug 2005 15:00:22

Hallo Wolfgang, der Autor meiner Danksagung ist mein Mann, nicht wundern, mein Internet war heute morgen defekt. Meim Mann ist in diesem Forum aber weniger aktiv, der hat genug in seinem Wild und Hund-Forum zu schreiben, dieses alles hat er mir aufgetragen. Macht ja auch Spass. Nur wissen wir nach diesem Infoaustausch nicht: welches ist unser Wohnmobil. :? :? :?

Seekater am 24 Aug 2005 16:00:11

ragge-katz hat geschrieben:.....Nur wissen wir nach diesem Infoaustausch nicht: welches ist unser Wohnmobil. :? :? :?


das könnt Ihr z.B. wie folgt 'rausbekommen:

- Auf der Messe oder/und in Prospekten nach geeigneten Fahrzeugen "fahnden" - Ihr werdet viele viele finden, die geeignet sein könnten.

- Dann schaut in den Händlerverzeichnissen der Hersteller nach Händlern bei Euch in der Nähe - und es werden viel weniger übrig bleiben.

- Dann besucht die Händler durch den Werkstatteingang - wie oben vorgeschlagen - und Ihr könnt froh sein, wenn noch ein WoMo übrig bleibt. (Sollten tatsächlich mehrere WoMos übrig sein, hilft meist der Blick in den Geldbeutel entscheidend weiter :D :D )

Wenn keines übrig bleibt, müßt ihr eben überlegen wo ihr kompromißbereit seid.

Nochmals
Seekater

camper24 am 24 Aug 2005 21:30:28

Hallo ragge-katz,

freut mich, dass die Beschreibung Euer Interesse gefunden hat. Also erst mal zum Kühlschrank: Ein Eisfach ist vorhanden und ein recht ordentlich großes obendrein - wenn auch innerhalb des Kühlschranks.

Wiederkauf: Ja, wir würden wieder Ahorn wählen - weil die Ersatzteilversorgung uns nicht stört. Allerdings muss ich zugeben, dass die Frage so kurz nach dem Kauf ohne große Erfahrungswerte beantwortet ist. Dennoch: Wir stehen beide hinter der Entscheidung und sind nach wie vor überzeugt.

In 74746 Höpfingen im Odenwald liegt die Zentrale von Ahorn Deutschland. (Direkt daneben übrigends die Fa. Goldschmitt). Unter --> Link findet ihr viele Angaben zu den Fahrzeugen - unter anderem eine komplette Ersatzteilliste. Alle Einbaugeräte stammen von Markenartikelherstellern. So übernimmt Truma z. B. in ganz Deutschland den Service mit eigenen Kundendienstmonteuren. (Habe ich schon bei meinem ersten Womo, einem ADRIATIK so gemacht) Ford übernimmt die Basis-Garantie - da will sowieso kein Campinghändler etwas mit zu tun haben.

Wir haben ebenfalls weit und breit keinen Ahorn-Händler neben uns und müssten bis an den Bodensee - oder eben nach Höpfingen fahren wenn etwas kaputt ginge. Na und - ist doch ein Wohnmobil!

Für ein ebenso großes Fahrzeug hätten wir bei Eura, Hymer oder Weinsberg, usw. mindestens 15.000.- EURO mehr hinlegen müssen. Dafür muss eine alte Frau sehr lange stricken. Oder anders gesagt: dafür komme ich dreimal ans Nordkapp und zurück.

Also - ich will Euch natürlich nicht beeinflussen - aber lasst Euch bei Eurer Entscheidung von niemanden rein reden - natürlich auch nicht von mir.

Viele
Wolfgang

Deisterspatzen am 25 Aug 2005 14:08:42

@ wolfherm
Hatte gestern vergessen zu schreiben, dass der Kfz-Schein für die Unbedenklichkeitsbescheinigung zu FIAT Deutschland geschickt werden musste (in Kopie). Daraufhin haben wir die Bescheinigung erhalten. Ich melde mich Morgen noch einmal, wie die Auflastung heute Nachmittag vonstatten gegangen ist und auf wieviel aufgelastet wurde. Von Fiat wurden 3,85 t vorgegeben, wenn es geht, wollen wir noch ein bisschen mehr. Ich selbst bin technisch nicht so gut drauf, aber man soll wohl etwas von der Anhängelast nehmen können und wir haben nicht vor, einen Anhänger zu ziehen.

@ ragge-katz
Wir haben unser Mobil Mobilvetta Euroyacht 291 bei Palmowski in Bielefeld gekauft. Ist dort immer noch in der Werbung mit div. Extras, die bei Gante separat berechnet werden. Der Verkäufer unseres Wobis ist auch jetzt nach dem Kauf bei Telefonaten sehr kooperativ und kümmert sich. Fuhr beim letzten Besuch in Bielefeld sogar mit uns zum TÜV. Palmo hat eine eigene Werkstatt, wo wir bei Bedarf einen Termin vereinbaren, was bislang immer gut geklappt hat. Es gibt Werkstätten (hatten wir auch schon), wo der Kunde diese nicht betreten darf. Bei Palmo ist das kein Problem. Die Mitarbeiter sind sehr nett und beantworten Fragen sehr geduldig, wenn erforderlich, bekommt auch auch Tipps für dies und das.
Vielleicht nehmt ihr auch mal Kontakt zu anderen Forumsmitgliedern auf, die bei Palmo gekauft haben, z. B. das Volksmobil. Da habe ich bislang auch noch nichts Negatives gelesen. Gerade während der Garantiezeit sollte man sich auf die Werkstatt verlassen können. Danach wird eh viel selbst gemacht, sofern man das kann.

Seekater am 25 Aug 2005 14:28:29

camper24 hat geschrieben:.......Unter --> Link findet ihr viele Angaben zu den Fahrzeugen - unter anderem eine komplette Ersatzteilliste.......


Na das liest sich aber schon viel besser als ich zu hoffen gewagt hatte. Immerhin geht aus der Rubrik "Ersatzteile-Shop" hervor, daß in Höpfingen ein Lager zu sein scheint und bei 202 verschiedenen Produkten in der Kategorie "Abdeckleiste" und 253 in der Kategorie "Waschraum" könnte man ja auch hoffen, daß das richtige Teil dabei ist, prima, Ahorn 1 rauf .......


Seekater

Oberlandcamper am 26 Aug 2005 19:28:14

Zum Thema Ahorn --> Link also nicht immer gleich Schwarz sehen :-) außerdem hatte ich mich hier im Forum bereits mehrfach zum Thema SEA und Zuständigkeiten geäußert und habe nun von SEA das OK für die Übernahme der Verantwortlichkeit bei Problemen.
Auch eine Fa. wie SEA muss sich an EU Recht halten :-) und tut es jetzt auch :razz:

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