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Wer schon immer mal sehen wollte, wie ein Integrierter aussieht, der gerade einen Volvo zusammengefaltet hat, der ist hier richtig:
--> Link mit gruseligem Karsten Weiß nicht, ob ein Nicht- Integrierter da besser ausgesehen hätte.
Nach unserem Unfall mit einem Integrierten fühle ich mich da jedenfalls mindestens genau so sicher wie mit einem Alkoven, den es bei unserem Unfall ( Aufprall von hinten und Kippen auf die Seite ) wohl völlig zerlegt hätte, Viele aus Nürnberg, Edgar Sieht nicht wirklich mehr gut aus, der Hymer Tandemachser.
Dieser Hymer beginnt nun erst an der Frontscheibe......:D Ist auch kein Wunder, denn die paar Plastikteile, die bei so einem VI vorne verbaut sind , dienen eher der Verkleidung und dem Aussehen. Da würde ich mich in unserem Alkoven mit 2 Airbags deutlich wohler fühlen. Dagegen sieht ja der Volvo noch direkt gut aus. :D :D Sieht doch gut aus! Wenn ich mir die deformationen des Volvos anschaue war da mächtig Dampf dahinter! (Diagnose beruflich bedingt) Trotzdem schätze ich den Fußraum des womos noch intakt bzw. leicht deformiert ein.
Stefan Der Volvo konnte an der Frontpartie, weil unter der LKW-Ladefläche, keine Energie in den Front-Knautschzonen vernichten.
Fast die gesamte Energieaufnahme durch den Aufprall wurde in der Heckpartie des Volvo absorbiert. Jetzt betrachtet mal die - relativ - geringe Deformation am Volvo-Heck und den totalen Karosserieabriss vorne und die nach hinten verschobene Vorderachse des VI. (Bild 3) Hier hat den Hymer kein Aufprallkörper geschützt - weil er keinen besitzt. 8) Die Intrusion nach hinten ist nur deshalb nicht stärker ausgeprägt, weil das Wohnmobil einen Frontmotor hat, der wahrscheinlich Aufprallenergie in die Vorderachse weitergeleitet hat. Ich säße bei einem solchen Aufprall am liebsten zuhause auf der Couch oder wenn garnicht vermeidbar, lieber in einem Womo mit serienmässigem Aufprallschutz, der in Crashtests erprobt wurde, also in Alkoven/Teilintegriertem/Kastenwagen. VIs sind nett anzuschauen, mehr nicht, Volker :wink: Habe ich auch so überlegt.... der Volvo ist im Verhältnis zum WoMo hinten ja noch fast heil- und wenn man weiter bedenkt, das der Volvo bestimmt 2 Meter nach vorn versetzt wurde, ist der Schaden am WoMo als noch schlimmer zu erachten!!!
Aber: Wo und wie hat denn da der Unterfahrschutz des LKW gewirkt????? Warum ist der PKW sooo weit unter die Ladefläche gedrückt worden???? jonathan Im Internet steht, dass der WOMO Fahrer eingeklemmt war und geborgen werden musste.
Ich schätze mal der Motor hat sich nach hinten gedrückt, dass ist auch bei anderen Fahrzeugen so. --> Link Unter dem Aubau. Ist nach oben gedrückt worden. Hallo,
das sieht bei einem Kastenwagen nicht viel anders aus. Wir haben genug eingeklemmte Fahrer aus den Kastenwagen geholt. Früher beim VW Bus wars ganz schlimm, da gabs zuerst mal das Lenkrad in die Magengrube und so war der Fahrer eingeklemmt. ....... und dann ist mal noch die Frage, wie das Mobilar an der Karosse befestigt ist. Was nützen mir meine beiden Airbag, wenns den Oberschrank ins Genick haut. Bei so einem Unfall spielen viele verschiedenen Faktoren eine Rolle, da ist der Aufbau vermutlich egal.
Natürlich mußte er geborgen werden: Die Fahrertür ließ sich nicht mehr von innen öffnen. Der Fahrer war aber, Gott sei Dank, nur leicht verletzt. Der Hymerinsasse war wahrscheinlich nur deshalb leicht verletzt, weil die Anstoßfläche ausschließlich den unteren Frontbereich des Womo betraf. Wäre er, ohne Volvo-Schutzschild dazwischen, voll auf das LKW-Heck geprallt, hätte sein Schutzengel wohl intensivere Einsätze fliegen müssen....... Volker :wink: Also in der Morgenpost steht, das der Womo Fahrer aufs Stauende gekracht sein soll, in der Bergedorfer Zeitung steht das der Volvo Fahrer das Stauende übersehen hat und auf den LKW aufgefahren ist. Sollte das so sein ist der Volvo im Prinzip ja zweimal auf und unter den LKW geknallt. Zuerst alleine und als er dann unter dem LKW hing ist das Womo (ohne Knautschzone und Abstand zw. LKW und Volvo) auch noch drauf gefahren. Ich glaub für so "Doppel" Unfälle werden keine Knautschzonen entwickelt. Das denke ich auch. Ich hatte mal ein Gespräch, da erzählte jemand von einem Auffahrunfall mit 100 km/h Wohnmobil auf LKW wo ein Motorroller hinten in der Garage stehend zum tödlichen Geschoss geworden sein soll. War kein VI und der Aufbau ist komplett zerfetzt.
Der Fahrer des VI wurde schwer verletzt : Der Fahrer des Wohnmobils wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn befreien. Der Mann wurde schwer verletzt, seine Beifahrerin dagegen blieb unverletzt. --> Link Was ist ein VI? Voll - Integrierter :)
Im Gegensatz zum TI : Teil - Integrierter Achso, danke. :) @ UlrichS:
.....daß er jemanden kenne, der gehört hätte, daß der Schwippschwager seines angeheirateten Großneffen angeblich "Sechs Richtige" im Lotto gehabt hätte. Später stellte sich dann heraus, daß er sechsmal einen Richtigen hatte - aber auch nicht im Lotto, sondern jeweils nach seinen Besäufnissen: Einen "richtigen" Kater, Volker :wink:
:D Wenn ich Teilweise lese was in der Zeitung/ Internet steht... dann frage ich mich oft wo wir dann waren .... beim selben Einsatz mit für uns völlig entspannter Lage ... war dann zwar Fw da, aber gemacht haben die nichts bzw. Brandschutz und Flüssigkeiten gebunden :wink: Und Beifahrerin unverletzt kann bei dem Einschlag auch nicht sein ...... Nicht alles glauben was die Schreiberlinge so los werden ..... Stefan :P Daraus folgt nun? Na??
Genau , Autofahren ist keine Nebenbeschäftigung . Und Abstand keine Erfindung für Fahranfänger. Kommt alle gut an. Ach, fast hätte ich es vergessen: Bei solch einem Unfall mit Frontalaufprall ist es günstig die Beine nicht auf dem Armaturenträger zu haben. In solch einem Fall hat der Beifahrer dann bestimmt viele Zahnarzttermine. Ein schönes Lächeln wird dann teuer, dank eines Beifahrerairbag. Ralf Den Beteiligten Wünsche ich gute Besserung Wohl gesprochen ! ! !
Cool, da sind wir ja im Klugscheiß-Modus angekommen, den wir schon aus dem Sylt-Fred sattsam kennen. Schade, das es keinen Ignore-Button gibt. Nix Klug. Das sind tägliche Beobachtungen.
Das macht eher betroffen. Denk mal vorher darüber nach. Viele Fahrer und Beifahrer sind sich der Gefahr aus dem Armaturenträger garnicht bewusst. Oder weißt Du genau wie ein Airbagsystem im Falle eines Aufpralls reagiert. Ich lerne da gerne dazu. Spaß wieder an. Lieber Daffi, ich meinte nicht Dich oder Deinen Beitrag. :) Oh, dann nimm bitte meine Entschuldigung an. :knuddel:
Grins Man sollte Smilies in den Alltag integrieren. :wein: Dachte ich auch gerade. 8)
Werde mal was passendes zum Feierabend auswählen. Sieht doch gar nicht so schlimm aus, mir voller Wucht, hat sich der Hymer gut gehalten. Gut, das es so ausgegangen ist.
Ulrich, Was hat der Hymer-Fahrer nach deiner Meinung falsch gemacht? Wird die Staatsanwaltschaft jetzt ermitteln? Wolfgang kannst ja selbst mal drüber nachdenken.
Sehe ich auch so. .... dank einer Volvoknautschzone. Damit rettet die Volvounfallforschung Insassen eines deutsche Fahrzeugherstellers vor erheblich schlimmeren Verletzungen.
Vielleicht baut Hymer das bald in Serie.( Sorry für den Scherz) Bevor einer fragt, die( Volvoknautschzone) gibt es nicht im Zubehör :twisted: Ralf Was ich schlimm finde: Wäre der Volvo kein hoher SUV mit langem stabilen Vorbau gewesen, sondern ein Kleinwagen, hätte der WoMo-Fahrer die Insassen auf dem Gewissen.
Und das obwohl alle auf SUVs schimpfen, vielleicht sollte ich doch wieder aufrüsten. Die 2. Sache, die ihr in euren Schlussfolgerungen beachten solltet ist, dass ein Auto im Heckbereich - eben wegen solcher Auffahrunfälle - deutlich steifer gebaut ist. Um ein PKW hinten so einzuditschen bedarf es schon einen gewaltigen Bums. Ich würde sagen, da hat eher Hymer alles richtig gemacht. In dem Bereich hatte der Volvo keine Knautschzonen und die vorderen wurden kaum in Anspruch genommen. Johnny Geht doch einfach mal auf youtube und gebt Wohnmobil Unfall ein, da sieht man u.a. einen Crashtest mit einem Alkoven-Duc.
(Darf noch keine Links posten)
Gibts auch einen Crashtest mit einem Motorrad :!: .......und einen mit einem Panzer :twisted: :twisted:
Eben! Es gibt nunmal einfach Hobbys mit erhöhtem Risiko. Und es gibt auch Eltern, die ihre Zwerge auf die Tausender Kawa schnallen. Bei einem Knaller bleibt da nur Fleischsalat. Ich mach seit über 20 Jahren Behindertentransport. Wir fahren mit DIN genormten Halterungen und chrashgetesteten Smartfloorböden. Der Schwachpunkt ist immer der Rollstuhl. Im Falle eines Falles zerlegt der sich in alle Einzelteile und die Rohre bohren sich in den Patienten. Ein Elektrorollstuhl wiegt weit über 100KG... :eek: Kein Rollstuhlfahrer würde nach einem offiziellen Crashtest mehr selbstbestimmt einen Fahrdienst anrufen können. Er müsste getrennt von diesem in einem separaten Sitz oder bei instabiler Haltung (z.B. MS-Patient) liegend transportiert werden. Wir hatten in meiner gesamten Zeit bei jährlich bis zu 60.000Transporten wenige, an einer Hand abzählbare Unfälle mit Personenschaden, die aber meist an der Schusseligkeit des Fahrpersonals lag, die Patienten besonnen zu sichern. Bei reinen Verkehrsunfällen, also Vorfahrtfehler und Auffahren, da ist nie ein Patient zu Schaden gekommen. Von daher sollte man wirklich nicht panisch werden. In Stadtbussen und Bahnen gibt es weiter Stehplätze. Diese unterliegen je nach Unfallsituation auch hohen Risiken. Als ich noch Stückgut fuhr in den 80ern, gabs im LKW keine Gurte. Mir nahm ein Opel Rekord die Vorfahrt. Der Opel war Schrott, mir ist nichtmal mehr die Thermoskanne umgefallen, am LKW war ein wenig Blechschaden. Ich selber spürte nur einen kleinen Ruck. Fährt ein 40 Tonner auf einen Smart, dann sieht das auch nicht mehr angenehm aus. Es gibt im Straßenverkehr immer Überlegene und Unterlegene. Beide sollten beim Fahren möglichst überlegen. So ist es Sven.
Und auch die oben gerühmte Volvo- Knautschzone nutzt beim Seitenaufprall eines 40- Tonners herzlich wenig. Viele aus Nürnberg, Edgar
Schön geschrieben Sven. Da merkt man, Du hast eine Menge Erfahrung. :) Was habt Ihr eingedeicht für ein Problem mit einem 40 Tonner. Die müssen ja schlimm sein.
Schoneimal einen Sportwagen gesehen der mit 220 in ein Stauende schleicht? Ist auch nicht viel Unterschied . Hallo,
Das was den Schaden macht, ist der Impuls. Der ergibt sich aus Masse mal Geschwindigkeit. Sportwagen mit 1000kg Gewicht kracht mit 220km/h ungebremst in den Stau: 220.000m / 3600s = 61,111 m/s 61,111m/s x 1000kg = 61.111 kg*m*s^-1 40-Tonner kracht mit 80 km/h ins Stauende: 80.000m / 3600s = 22,222 m/s 22,22 x 40.000 kg = 88.888 kg*m*s^-1 Der Unterschied ist nicht gewaltig, aber schafft es der Sportwagen auch nur auf 150 km/h abzubremsen, sieht es so aus: 41,666m/s x 1000kg = 41666kg*m*s^-1 Schonmal der halbe Impuls des LKW mit 80 km/h. Jetzt klar? CarbonUnit :D Die DDR hatte doch was. Trabbi gegen Trabbi war fair. Barkas gegen Barkas ebenfalls. Barkas gegen Trabbi oder umgekehrt relativierte sich. Kam mal ein Robur, war halt Pech.... :D
Ihr seht, der Kapitalismus hat auch Nachteile. :wink: Aber ich find es geil, im Dodge SRT 10 meines Sohnes zu sitzen und die über 500PS zu spüren. Scheiß drauf, war dann ein geiles Leben... Ich finde auch, daß der Hymer eigentlich noch ganz gut aussieht. Allerdings sind Aussagen wie: Volle Fahrt, ungebremst oder hohes Tempo genauso unreal wie die Angaben zu den Verletzungen der Personen. Wer schreibt denn solche Zeitungsberichte? Es sind in der Regel erstmal keine Experten! Die sind nämlich erheblich zurückhaltender mit ihrer Meinungsäußerung. Zum Thema Stabilität pro und kontra VI; TI; Alk soviel, ich bin mal, in Ermangelung genauer Angaben mit einem Magneten durch mein Führerhaus gewandert und war erstaunt, wieviel Eisen im VI da vorn verbaut ist. Und nicht nur Blech, sondern richtig dickes Material.
Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der über ensprechende Dokumentationen verfügt. Tät mich schon interessieren, wie das exakt aussieht. Denn das Gerede von den instabilen Plasticschachteln kann ja nach den Bildern nicht ganz stimmen. Albert N'abend Albert,
es geht nicht nicht um "dickes Material", nicht um Stahl oder Plastik, sondern um intelligent konstruierte und in virtuellen und realen Crashversuchen erprobte Strukturen, die Energie absorbieren können, um die dahinter sitzenden verletzlichen Menschlein nicht mehr als nötig zu schädigen. Mir ist kein einziger Hersteller von Vollintegrierten bekannt, der so etwas anbietet - sie haben es nämlich nicht. Sieh Dir nur einmal die Versuchsanordnung von HYMER für deren Crash bei der BASt an: Ein absoluter Witz! :roll: Frontalunfälle sind immer gefährlich - in VIs sind sie lebensgefährlich, Volker :wink: Hallo Volker,
Mir ist kein einziger Hersteller von Vollintegrierten bekannt, der so etwas anbietet - sie haben es nämlich nicht. Sieh Dir nur einmal die Versuchsanordnung von HYMER für deren Crash bei der BASt an: Ein absoluter Witz! Wo finde ich den. Kannst du mir mal einen Wink geben? Aber nochmal zum Unfall. Mir fällt auf, daß beim Hymer" lediglich" die Partie beschädigt ist, die dem original Duc-Fahrgestell entspricht. Ab der A-Säule scheint ja alles noch in Ordnung zu sein. Von einem Riss unterm Fenster in Höhe der Fahrerposition mal abgesehen. Ich glaube, ein TI hätte da nicht anders ausgesehen. Ist aber nur meine Vermutung, denn sehr aussagekräftig sind die Schnappschüsse nicht. Albert
Hallo Albert, --> Link solche und ähnliche Bilder kann man z.Z. in Europa fast jeden Tag irgendwo sehen, wenn auch nicht immer in D, aber auch. Sie werden nur nicht immer hier im Forum veröffentlicht, was ja auch nicht sein muß. Aber es gibt sie. Vielleicht schränken sie Dein optimistisches Bild über die Verarbeitung von WOMOs ein wenig ein. Wer heute in so einem WOMO-Aufbau bei einem Crash sitzen muß, ist ich sags mal vorsichtig, nicht ganz ungefährdet. :D Dabei spielt der Aufbau überhaupt keine Rolle mehr, egal ob VI, TI oder Alkoven. Nur ein solides Fahrerhaus ist noch einigermaßen in der Lage, die beiden vorne sitzenden Personen einigermaßen zu schützen. |
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