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Bremsen meist überfordert


Launebaer am 27 Aug 2005 06:52:39

Bremsen meist überfordert

Wohnmobiltest: Ein Fahrzeug drohte zu kippen

Schlechte Nachricht für Wohnmobil-Freunde: Bei Testfahrten haben ADAC-Experten an den Fahrgestellen von so genannten teilintegrierten Wohnmobilen Sicherheitsmängel aufgedeckt. Drei der vier meistverkauften Basisfahrzeuge für Wohnmobile (Fiat Ducato 2,8; Ford Transit 2,0; Mercedes Sprinter 2,7) versagten beim Bremstest – mit dem Testurteil „mangelhaft“. Sehr bedenklich auch das Ergebnis beim Wohnmobil-Elchtest: Der Mercedes Sprinter drohte umzukippen, so dass der Test abgebrochen werden musste.

Das allgemein schlechte Ergebnis beim Bremstest ist nach Ansicht der ADAC-Techniker auf zu schwach dimensionierte Bremsen zurück zu führen. Die Fahrzeuge können über 120 km/h fahren und sind in der Regel voll beladen, so dass die Bremsen dann schlicht überfordert sind. An diesem Problem müssen die Hersteller nach Meinung des Automobilclubs schnellstens arbeiten. Einziger Lichtblick beim Bremstest ist das Fahrgestell von Renault mit der Note „gut“. Wenn der Renault Master bereits steht, sind die Konkurrenten noch mit 36 beziehungsweise 38 km/h unterwegs. In den übrigen Testbereichen Antrieb/Motor und Komfort – untersucht unter anderem auf einer Testtour ans Nordkap – hatte dagegen der Mercedes Sprinter die Nase vorn.

Grund für das gefährliche Kippen des Mercedes Sprinter beim Elchtest ist laut ADAC ein fehlendes elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), auf das Mercedes bei der Wohnmobilversion des Sprinters verzichtet hat. Bei den Transportern auf gleicher Basis ist ESP dagegen seit 2003 aus gutem Grund Serie. Als Konsequenz aus dem Elchtest fordert der ADAC erneut, auch für Wohnmobile und Transporter serienmäßig ein elektronisches Stabilitäts-Programm anzubieten.

Cool bleiben, wenn's brenzlig wird: ADAC-Sicherheitstraining. Mehr...


Wegen der zu langen Bremswege bei voller Beladung rät der ADAC den Fahrern von Wohnmobilen zu besonders vorausschauender Fahrweise. Bei Bergfahrten empfiehlt es sich, die Motorbremswirkung zu nutzen. Ein zusätzlicher Anhänger sollte in jedem Fall eigene Bremsen haben.

In das Gesamturteil des ADAC-Wohnmobilvergleichs fließen Testergebnisse der Bereiche Sicherheit (30 Prozent), Antrieb/Motor (30) und Komfort (40) ein. Die Gesamtnoten lauten: Renault Master: Note 2,6 („befriedigend“), Ford Transit: 3,0 („befriedigend“), Fiat Ducato: 3,2 („befriedigend“), Mercedes Sprinter: 4,6 („mangelhaft“) – abgewertet wegen Sicherheit.


Jörg

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jonathan am 27 Aug 2005 09:55:53

Genau diese Problematik hat die Einführung des stärksten 111 kw Diesels aus dem T4 Multivan/Caravelle /California kurz-Aufstelldach in den langen, hohen California exclusive um über 1 Jahr hinausgezögert. VW hat VOR der Einführung erst die Bremsanlage den möglichen Geschwindigkeiten angeasst, also ABS mit anderer Kennung, deutlich grösser dimensionierte Bremsscheiben und Bremssättel und ein den möglichen geänderten Fahrzuständen angepasstes ESP. Das Resultat fährt sich tagtäglich wie einer unserer PKW: Jegliches Ausbrechen wird schon im Ansatz eliminiert, und der Bremsweg ist nicht länger als bei den PKW. Also: Es geht, wenn man will !
Ich kann dies nach über 100000 km in 4 Jahren mit diesem Wagen, häufig auch mit 2 to. Pferdeanhänger hintendran, so beurteilen.

Werner

Gast am 27 Aug 2005 20:35:13

Ein paar Worte zu den ADAC-Experten:

Sie testen Wohnmobile. Leute, die eigentlich nur von der Kritik irgendwelcher Fahrzeuge oder Anderes leben, durch Angst machen.

Es ist richtig, dass die Bremsen oder manches Fahrwerk stärker gebaut sein könnte. Es ist aber nicht so, wie die ADAC-Leute testen!

Der Verleich zwischen einem PKW und einem Womo geht ganz einfach nicht!

Das Womo ist einfach mehr bei einem Brummi angesiedelt und nicht mit dem A-Benz-gleichen Test zu fahren. Kein Brummi-Fahrer käme auf die Idee einen Haken zu schlagen, weil die Massendynamik dann die Lenkmöglichkeiten überschreiten. Aber das wissen genau diese Leute nicht, die normaler Weise mit schicken und flotten Flitzern unterwgs sind.

Umgekehrt haben wir einmal einen Vergleich zwischen einem MB 410 und einem Golf III gemacht und sensationell festgestellt, das der Lieferwagen länger Kurvenstabil war als der Golf. Nur: Das war ein einfacher Pritschenwagen.

Die Womos gelten für mich in Summe als Vorbild für den Leichtbau eines Fahrzeuges. Und wenn der ADAC so weiter macht, dann brauchen wir bald Stahlverplankungen in den Seitenteilen, unterliegen der schwedischen Führerhausverordnung (extreme Stabilität bei Kollision mit einm Teil in Höhe der Windschutzscheibe), Airbags im Wohnbereich, Sicherheitsgurten beim Esstisch bis hin zur begleiteten Fahrt über Brücken oder Berpässen???

Thema ESP beim Womo:
Die erweiterte Anti-Schlupf-Regelung, heute ESP genannt, wurde von den meisten Brummis verbannt. Nicht umsonst bietet gerade Mercedes beim Sprinter den Wegfall dieses System an.
Grund: Das ESP ist gut bei hohen Geschwindigkeiten. Allerdings braucht man eine extrem vergrößerte Bremse, die man in den größeren Fahrzeugen gar nicht einbauen kann.
Das ESP funktioniert oder bringt seinen Zweck erst ab einer Geschwindigkeit von 70 km/h. Nur ab da hat das Womo schon so eine Eigen-Massen-Dynamik, dass es faktisch nichts hilft.

Und:
Am Berg hilft das ESP gar nichts, außer das die Bremsen viel schneller heiß werden!!!

Liebe ADAC-Leute: Lernt die Technik der verschiedenen Fahrzeuge kennen! Und dann lest noch einmal im Physik-Buch nach. Dann werdet ihr erkennen (wenn iihr überhaupt wollt) dass man Womos anders fährt als zum Elch-Test.

Zum VW-Bus: Der Vergleich hakt mit einem Womo. Die Vorgabe von VW war klar, einen Bus auch für den anmerikanischen Markt zu bauen. Seit je her hat der Ami unendlich viel PS, die er gar nie einsetzen kann. Natürlich will er ein Fahrzeug mit 300%iger Sicherheit (anstatt zu lernen, dass man auch vernünftig fahren kann).
Versuche doch einfach einmal die 111kw auf der Straße zu testen/überprüfen. Du wirst sofort erkennen, dass der Tester das ESP wegschaltet. Denn mit ESP steht dir nur ein Teil der Zug-Leistung zur Verfügung. Wenn du mit dem schweren Hänger fährst, wirst du das ESP schon viel früher spüren, weil es viel zu früh eingreift - außer das ESP ist im Hänger installiert!

Die Zukunft liegt in der einfachen Eigenverantwortung!

lg
rup

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ang-h am 27 Aug 2005 22:23:45

rup: Ein paar Worte zu den ADAC-Experten:

Sie testen Wohnmobile. Leute, die eigentlich nur von der Kritik irgendwelcher Fahrzeuge oder Anderes leben, durch Angst machen.
... Es ist aber nicht so, wie die ADAC-Leute testen!
... Umgekehrt haben wir einmal einen Vergleich zwischen einem MB 410 und einem Golf III gemacht und sensationell festgestellt, das der Lieferwagen länger Kurvenstabil war als der Golf. Nur: Das war ein einfacher Pritschenwagen.

Wer ist wir, die einmal einen Vergleich gemacht haben und sensationelle Dinge festgestellt haben und die dabei auch noch gleich die ADAC-Experten übertreffen.

Kurt

Hannelore am 28 Aug 2005 08:13:26

Hallo Rup,

ich möchte dich bitten, den angesprochenen Test (noch) einmal in Ruhe und sorgfälltig zu lesen. Du vermengst da Begriffe und ziehst daraus reichlich merkwürdige Schlußfolgerungen.

Viele schwere und schwerste Bus- und Lkw-Unfälle wären glimpflicher verlaufen oder gar vermieden worden, wenn ESP zum Serienstandart dieser Fahrzeuge gehören würde. Sicher schlägt ein Fahrer dieser Fahrzeuge nicht mit Absicht einen Haken. Nur ESP kann die Folgen mildern, wenn er es doch einmal (unbeabsichtigt) macht Dies sei nur ein Beispiel für dieses segensreiche System.

Liebe Hannelore

Gast am 28 Aug 2005 15:40:41

Hallo Hannelore

Ich muß dir leider widersprechen!

Es ist eine Fehlmeinung, dass ein ESP bei einem schweren Brummi irgend etwas retten kann. Auch bei denen, die mit Scheibenbremsen ausgestattet sind.

Leider wird meistens mit halbem Wahrheiten gearbeitet. Z. B. beim Sprinter: Warum genehmigt MB den Wegfall dieses System? Sprich doch einmal mit denen, und bohre beim Verkäufer nach. Dann wird er dir erklären, wo und wann ESP hilft.

Beim Brummi wird ESP nur empfohlen, wenn der Fahrer eine eigene Schulung macht. Ab da weiss er genau über die Physik bescheid, weil er über den Schleuderrundkurs gejagt wird. Einmal mit ESP und einmal mit abgeschaltetenem ESP. Und genau das würde ich bei den Womos auch befürworten!

Ich wehre mich nicht gegen die tolle Technik des ESP. Ich wehre mich gegen das Mißverständnis, dass durch die Umsatzwut der Verkäufer und Firmen entsteht, und schlußendlich keinem (bei einem Unfall sind meist andere beteiligt) hilft.

Und eine seriöse Presse habe ich in den letzten Jahren auch nicht mehr gefunden. Alles in allem spreche ich aus Erfahrung. Ich bin selbstständig und frei - darum spreche ich oft anders. Ich habe nichts von einer Meinungsvermehrung. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und sehe mir gerne die Erfahrung von anderen an um auf dem laufenden zu bleiben.

lg
rup

Wolfgang-Hinder am 28 Aug 2005 18:53:34

@ rup
ich möchte mich Deinen Ausführungen Wort für Wort anschliessen.
Viele
Wolfgang

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