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Frage zur Überwinterung Strom


Gast am 30 Aug 2012 16:01:07

ein befreundeter Wohnmobilist behauptet, es wäre besser bei der Womoüberwinterung Landstrom immer nur sporadisch, z.b. einmal im Monat zu geben, da es nicht gut wäre wenn die Batterien immer am obersten Level geladen sind, sie sollten sich immer ein bissl entladen können und dann ebend wieder gelsden werden, ich wollte eigentlich den Stecker am 31.10. reinstecken und im März wieder abziehen. Mein Elektroblock ist ein Schaudt EBL99, Aufbau Gel, vorn normal.

Wer hat Recht? Meinungen.
Danke

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wolfherm am 30 Aug 2012 16:14:52

Keine Ahnung, wer da richtig liegt. Ich habe bei meinem alten Fahrzeug immer Strom angeschlossen, wenn der in der Einfahrt stand. Die Batterie war bis zum Schluss (7 Jahre) immer noch in Ordnung. Vielleicht ein glücklicher Einzelfall?

Gast am 30 Aug 2012 16:15:04

fricki hat geschrieben:ein befreundeter Wohnmobilist behauptet, es wäre besser bei der Womoüberwinterung Landstrom immer nur sporadisch, z.b. einmal im Monat zu geben, da es nicht gut wäre wenn die Batterien immer am obersten Level geladen sind, sie sollten sich immer ein bissl entladen können und dann ebend wieder gelsden werden, ich wollte eigentlich den Stecker am 31.10. reinstecken und im März wieder abziehen. Mein Elektroblock ist ein Schaudt EBL99, Aufbau Gel, vorn normal.

Wer hat Recht? Meinungen.
Danke


Also, vorab, ich hab Recht - immer :D :D

Ich würde ein Ladegerät mit Temperaturkompensation verwenden, und dann IMMER dran lassen. Ein Schaudt kann das nicht.

Dein Womo wird sicherlich nicht beheizt überwintern, insofern ist die Korrektur nicht unwichtig.

Nur so wird deine Batterie wirklich voll sein/werden/bleiben.

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mafrige am 30 Aug 2012 16:35:24

wolfherm hat geschrieben:Keine Ahnung, wer da richtig liegt. Ich habe bei meinem alten Fahrzeug immer Strom angeschlossen, wenn der in der Einfahrt stand. Die Batterie war bis zum Schluss (7 Jahre) immer noch in Ordnung. Vielleicht ein glücklicher Einzelfall?

Ich mach's ebenso.
Meine Batterien sind jetzt 10 Jahre alt und laufen immer noch.
PS: habe auch EBL 99

michael-1958 am 30 Aug 2012 16:38:16

Allgemein:
batterien erreichen dann ihre höchst mögliche lebensdauer wenn sie immer zu 100% vollgeladen sind. eine überladung muß dabei vermieden werden.

bei allen batterien egal ob blei-säure, agm (fließ), oder gel kommt es nach längerem stillstand (wenn das fahrzeug und somit die batterie sich räumlich nicht bewegt) zu einer schädlichen säureschichtung, dabei ist es egal ob es sich um flüssige batteriesäure oder um eingedickte säure (gel) handelt.

ein gutes batterieladegerät (mit temperaturkompensation) lädt die batterien voll, schaltet dann auf erhaltungsladung um (zum ausgleich der selbstentladung bzw. entnahme kleinerer strommengen) wobei dann nur noch ganz kurze stromstöße zur batterie gesendet werden. in mehr oder weniger großen zeitabständen (je nach einstellung oder je nach ladekurve) wird die batterie auch während der erhaltungsladung gezielt in die gasungsphase gebracht um eine schädliche säureschichtung zu vermeiden. dabei ist die höhe der automatischen gasungsspannung wieder abhängig davon welche ladekurve am ladegerät eingestellt wurde (Flüssig, AGM, Gel).
bei diesen ganzen ladeverfahren werden über die temperaturkompensation (sofern das ladegerät darüber verfügt) die spannungswerte immer in abhängigkeit der tatsächlichen batterie temperatur gesteuert. deshalb ist es auch wichtig, dass ladegerät und batterien sich immer in der gleichen räumlichen umgebungstemperatur befinden, es sei denn es wird am ladegerät ein externer temperatursensor angeschlossen der wiederum direkt an der batterie angebracht werden muß.

appi68 am 30 Aug 2012 17:11:08

Gibts denn da irgendeine Produktempfehlung.....was nutzt Ihr denn so für Ladegeräte mit Temperaturkompensation?

thomas56 am 30 Aug 2012 17:16:11

Bis 250 Ah macht man mit einem Ctek-Lader nichts verkehrt.

markgraefin am 30 Aug 2012 17:35:46

Also...

ich, als sparsame Frau (nee, eigentlich habe ich mir in dieser Beziehung noch gar keinen Kopf gemacht) habe das Wohnmobil immer nur dann am Landstrom, wenn ich am nächsten Tag losfahren will und der Kühlschrank kühlen soll.

Egal ob Sommer oder Winter.

Ob das oder anders heutzutage noch wirklich einen Einfluss auf die Batterie hat??
Ich glaube es jedenfalls mal nicht.

In den letzten drei Jahren und da waren zwei sehr harte Winter dazwischen, hat die Batterie bestens durchgehalten.

Immer am Landstrom??
Nein, das würde ich nicht wollen.


Markgräfin

Winkelpicker am 30 Aug 2012 17:43:06

Hallo,
Es ist doch im WoMo ein Ladegerät verbaut,
reicht es nicht,wenn ich jetzt den "Landstrom" über den Winter anschliesse ?
Wenn ich ein anderes Ladegerät verwenden will als das eingebaute dann wäre es doch das beste die Batterien abzuklemmen, oder nicht ?

Dann habe ich ja eine Starterbatterie und eine Aufbaubatterie, dann bräuchte es doch wohl zwei Ladegeräte ?

Irgendwie stehe ich auf den Schlauch ! :?
Ich dachte mir, ich schliesse über den Winter die 230 V an und fertich.

Weiß einer zufällig was für ein ladegerät in einem 2006er Hymer Van 522 verbaut ist. :?
Wenn ja, ist das geeignet die Batterien über den Winter zu kriegen.

Labrador am 30 Aug 2012 17:54:42

fricki hat geschrieben:ein befreundeter Wohnmobilist behauptet, es wäre besser bei der Womoüberwinterung Landstrom immer nur sporadisch, z.b. einmal im Monat zu geben.....
Wer hat Recht? Meinungen.
Danke


Ich mache es schon immer so, dass ich nur einmal im Monat Landstrom anschließe und bin mit meinen Batterien damit immer sehr gut gefahren.

Wer nun Recht hat oder nicht, kann ich dir auch nicht sagen. Ich machs halt so , und auch weiterhin so :wink:

Gast am 30 Aug 2012 18:14:19

Winkelpicker hat geschrieben:Hallo,
Es ist doch im WoMo ein Ladegerät verbaut,
reicht es nicht,wenn ich jetzt den "Landstrom" über den Winter anschliesse ?
Wenn ich ein anderes Ladegerät verwenden will als das eingebaute dann wäre es doch das beste die Batterien abzuklemmen, oder nicht ?

Dann habe ich ja eine Starterbatterie und eine Aufbaubatterie, dann bräuchte es doch wohl zwei Ladegeräte ?

Irgendwie stehe ich auf den Schlauch ! :?
Ich dachte mir, ich schliesse über den Winter die 230 V an und fertich.

Weiß einer zufällig was für ein ladegerät in einem 2006er Hymer Van 522 verbaut ist. :?
Wenn ja, ist das geeignet die Batterien über den Winter zu kriegen.


du sprichst, schreibst genau das was ich denke, wozu brauche ich 2 Ladegeräte wenn ich den Elektroblock habe?
Ich bin verwirrt, oder meint ihr die Batterien ausbauen und mit den Ladegeräten laden? Es kommt ja noch dazu das das Womo weit weg beim Bauern in der Scheune steht, betreffs immer mal anstecken und wieder raus ziehen.

Gast am 30 Aug 2012 19:25:48

markgraefin hat geschrieben:Also...

ich, als sparsame Frau (nee, eigentlich habe ich mir in dieser Beziehung noch gar keinen Kopf gemacht) habe das Wohnmobil immer nur dann am Landstrom, wenn ich am nächsten Tag losfahren will und der Kühlschrank kühlen soll.

Egal ob Sommer oder Winter.

Ob das oder anders heutzutage noch wirklich einen Einfluss auf die Batterie hat??
Ich glaube es jedenfalls mal nicht.

In den letzten drei Jahren und da waren zwei sehr harte Winter dazwischen, hat die Batterie bestens durchgehalten.

Immer am Landstrom??
Nein, das würde ich nicht wollen.


Markgräfin

Absolut OK -> Ich habe gar keinen Landstrom :D (auch im Winter nicht ) , meiner bekommt nur Strom im Urlaub auf dem SP -> hat bis jetzt nie geschadet und Batterien sind schon etwas älter :wink:


Ein extra Ladegerät ist Quatsch :!: Wozu -> Landstrom ran und fertig,hat doch jeder das passende verbaut ...


Wer hat Recht? Meinungen.
Danke


Beide -> Bei GEL ist aber das Ladegerät anders zu stellen als bei Starterbatterien -> Lädt deine EBL beide -> Bei mir ist es egal , da ich nur die Aufbaubatterie laden kann und die steht auf Normal (habe und möchte keine GEL) .....Ich fahre alle 2 Monate wenigstens einmal mit den Fahrzeug , da ist (für meine Bedürfnisse und Technik ) kein Landstrom Notwendig :!:

M-Hymer am 30 Aug 2012 19:55:47

Hallo,
wenn du die möglichkeit hast Strom anzuschliessen dann 1x im Monat 24 Std.an den Strom hängen. Mache das schon seit Jahren so und habe gute Erfahrungen gemacht.

Gast am 30 Aug 2012 20:23:27

Zuhause hängt mein WoMo immer am Landstrom.
Bei Volladung der Batterien schalten die EBL sowieso runter auf Erhaltungsspannung. Was solls, - kein Problem.
Dass die Batterien wegen des Ionenaustausches immer wieder mal etwas mehr oder weniger entladen und wieder aufgeladen werden sollen ist richtig, aber das passiert sowieso wenn das WoMo dann auf Reisen und unterwegs ist.
Aber dieses "immer wieder mal" heisst nicht, dass auch mal 3, 4, 5 Monate ohne Entladung schädlich wären. Hierbei geht es um deutlich längere Zeiträume.
Handhabe es so schon seit vielen, vielen Jahren (je Winterpause immer ca. 5 Monate), ... und alle meine Batterien wurden immer uralt bevor sie ihren Geist aufgaben.

, Garlic

Gast am 30 Aug 2012 20:49:54

thomas56 hat geschrieben:Bis 250 Ah macht man mit einem Ctek-Lader nichts verkehrt.


eigentlich doch - CTEK in 25A nur für offene BS, die kleineren auch für AGM od. GEL.
Ich nehme an du meinst bei 250AH schon das MXS25000, oder?

clebre am 30 Aug 2012 20:50:58

Auch interessant in diesem Zusammenhang
--> Link

Gast am 08 Sep 2012 17:53:48

Die Sache ist eigentlich ganz einfach:
Blei-Akkus haben eine relativ hohe Selbstentladung, beim Hersteller erfragen oder: Wikipedia schreibt 2 % (Sonderausführungen) und bis 30 % (gängige Ausführungen) pro >Monat bei 20°. Also bei den üblichen Aufbauakkus bis zu 30% !!!
Dazu kommt noch ein kleiner Verbrauch von der übrigen Bordelektronik, der kaum zu vermeiden ist, außer Akku abhängen.

Fazit: wer sein Womo mehrere Monate ohne Anschluss von Landstrom stehen lässt kommt ganz schnell in die Tiefentladung und verkürzt somit die Lebensdauer seiner Akkus erheblich. Und das gilt auch für Akkus, die von den Werbestrategen als Zyklenfest, Tiefentladungssicher usw. beworben werden.

Leider sind in vielen WoMos Ladegeräte verbaut, die den Namen kaum verdienen, bzw. für Womos eigentlich ungeeignet sind, da sie keine vernünftige Erhaltungsladung/Akkupflege durchführen können. Die reichen gerade mal dazu aus, den Akku aufzuladen, das war´s dann aber auch schon.

Dem Beitrag von michael-1958 kann ich nur voll und ganz zustimmen.

volki am 08 Sep 2012 18:16:00

fricki hat geschrieben:ein befreundeter Wohnmobilist behauptet, es wäre besser bei der Womoüberwinterung Landstrom immer nur sporadisch, z.b. einmal im Monat zu geben, da es nicht gut wäre wenn die Batterien immer am obersten Level geladen sind, sie sollten sich immer ein bissl entladen können und dann ebend wieder gelsden werden, ich wollte eigentlich den Stecker am 31.10. reinstecken und im März wieder abziehen. Mein Elektroblock ist ein Schaudt EBL99, Aufbau Gel, vorn normal.
Wer hat Recht? Meinungen. Danke


Noch meinen Senf dazu:
ich habe eine EVS 30/30-DS/IU im WoMo, zur Versorgung von 1x75Ah-Starter-Batterie und für 2x 130 Ah-Aufbau-Batterie. Der Strom von meiner Solaranlage fliesst auch in dieses Gerät und ein Temp-Sensor klebt auch an einer Batterie

2-3 Jahre lang habe ich auch den ganzen Winter durch Landstrom angelegt gelassen.
Dann hatte ich aber auf der ersten Frühjahrs-Reise, als ich auf der Fahre Strom einstecken wollte einen Fehler, dh kein 230V. Zuerst hat ein "Stromer" in GR und dann auch noch Calira selbst, einen "Wasserschaden" auf der Platine festgestellt. Da eigentlich nur Kondenswasser schuld sein kann, mache ich das nicht mehr, sondern immer am Ersten des Monats den Stecker anschliessen für 1-2 Tage

Gast am 08 Sep 2012 18:55:41

michael-1958 hat geschrieben:Allgemein:
batterien erreichen dann ihre höchst mögliche lebensdauer wenn sie immer zu 100% vollgeladen sind. eine überladung muß dabei vermieden werden.

bei allen batterien egal ob blei-säure, agm (fließ), oder gel kommt es nach längerem stillstand (wenn das fahrzeug und somit die batterie sich räumlich nicht bewegt) zu einer schädlichen säureschichtung, dabei ist es egal ob es sich um flüssige batteriesäure oder um eingedickte säure (gel) handelt.

ein gutes batterieladegerät (mit temperaturkompensation) lädt die batterien voll, schaltet dann auf erhaltungsladung um (zum ausgleich der selbstentladung bzw. entnahme kleinerer strommengen) wobei dann nur noch ganz kurze stromstöße zur batterie gesendet werden. in mehr oder weniger großen zeitabständen (je nach einstellung oder je nach ladekurve) wird die batterie auch während der erhaltungsladung gezielt in die gasungsphase gebracht um eine schädliche säureschichtung zu vermeiden. dabei ist die höhe der automatischen gasungsspannung wieder abhängig davon welche ladekurve am ladegerät eingestellt wurde (Flüssig, AGM, Gel).
bei diesen ganzen ladeverfahren werden über die temperaturkompensation (sofern das ladegerät darüber verfügt) die spannungswerte immer in abhängigkeit der tatsächlichen batterie temperatur gesteuert. deshalb ist es auch wichtig, dass ladegerät und batterien sich immer in der gleichen räumlichen umgebungstemperatur befinden, es sei denn es wird am ladegerät ein externer temperatursensor angeschlossen der wiederum direkt an der batterie angebracht werden muß.


noch eine Frage dazu,ich habe 2 Ctek Ladegeräte würdest du das Ladegerät zum Überwintern auf die Stellung unter 5Grad oder über 5 Grad stellen, diese Optionen bieten die Ctek Geräte, Ende Oktober sind sicher noch über 5 Grad in der Scheune, im Januar wahrscheinlich nicht.
Danke

jorgito am 08 Sep 2012 19:15:53

tja leute, ich würde mal sagen es hat wohl der recht wo die batterien am längsten durchgehalten haben......denn nichts anderes wollen wir ja......battterien die viele viele jahre ihren dienst leisten, gell


ade

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