|
Hallo liebe Wohnmobilfreunde ! In meinem HYMER Exsis, EZ 2010, ist eine Bordbatterie AGM BANNER Runing Bull 95 Ah eingebaut.Ich habe eine baugleiche Batterie von BERGA parallel angeordnet. Außerdem wurde eine Solaranlage170 Wp installiert. Jetzt , nach 2 Jahren Sommerbetrieb ,und niemals tief entladen , halten die Batterien nur noch eine Kapazität von 10 %. Wem geht es ähnlich? Wer hat erfahrungen mit AGM - Batterien? Chaussonfreund Also ich hatte in meinem letzten WOMO 4 Jahre eine 200 AH AGM. Batterie und nie Probleme. Vieleicht ist dein Ladegerät nicht für AGM ausgelegt. Ich würde jeder Zeit wieder eine einbauen. Gerhard Mein B504 2/2011 hatte das exakt gleiche Problem. Nach 12 Monaten waren die Banner AGM 95Ah kaputt und nur noch ~8Ah drin. Nach klarem Nachweis des Fehlers habe ich dann auf Garantie 2 Exide Gel bekommen. Ganz offensichtlich hatte Banner eine Schrottserie im Programm. Ich gehe mal davon aus, dass nur die Banner defekt ist. Teste das mal. Na das klingt aber schon sehr komisch (wenn es stimmt, daß nie tiefentladen wurde). Das was du da erzählst, hält ja jede billige Autobatterie aus! Wie hoch ist die Ladespannung? Gemessen? Ich persönlich halte von AGM gar nichts. Entweder Säurebatterie mit verstärkter Gitterplatte oder Panzerplatte oder gleich eine "echte" Gelbatterie-aber selbst die ist nur meine 2. Wahl. Für echte Intensivnutzer gibt es nur eins: LiFePo Habe auch schon ganz bewußt ganz normale Autobatterien verbaut. Was soll ich einem Kunden da irgend etwas aufschwatzen, was er nicht braucht. Der fährt nur 2 Mal im Jahr in Urlaub und hängt da an Landstrom und 3 Mal im Jahr autark über ein Wochenende. Hab ihm dann Batterien mit 5 Jahren Garantie eingebaut. Die hat er dann nach 4 Jahren gewechselt (war völlig problemlos)-also Nutzungszeit wohl in etwa somit 8 Jahre. Für den Preis unschlagbar! Schau mal hier: --> Link Wenn du in Tante gugel "banner agm defekt" eingibst, siehst du , dass wir nicht alleine sind. Es geht vielen so. Und immer so bei Batterien 95Ah von 2010. Hallo @ chaussonfreund, mir geht es zwar nicht ähnlich, aber ich hatte vor kurzem einen vergleibaren Fall! Ich selbst habe gleiche Batterien verbaut seit August 2009. Natürlich haben auch diese keine 100 % Kapazität mehr, aber gemessen daran, dass ich im Wohnmobil lebe und meine Batterien dadurch bedingt auch 365 Tage im Jahr belastest werden, bin ich zufrieden. Heute bin ich mit voll geladenen Batterien (stand am Landstrom) gestartet, benutze seit gut 4 Stunden meinen Laptop + Beleuchtung + hier und da mal die Wasserpumpe ..... und habe einen Wert von 12,5 V (unter Last bei einem momentan anliegenden Stromverbrauch von 3,7 - 4,0 A). Bin also noch zufrieden *zwinker* Nun zu dem vergleichbaren Fall: Vor 2 Monaten hatte ein befreundetes Paar ebenfalls das Problem, dass nach gut 1 Jahr (Nutzung des WoMos meist nur jedes WE) eine AGM-Batterie den Geist aufgab (anderer Hersteller, eine Batterie mit > 200 AH). Lange Rede .. kurzer Sinn! Nach stundemlangen messen konnte ich rausfinden, dass der Solarregler zu dieser Batterie Spannungen bis zu 16 V schickte. Da "verdampft" irgendwann jede Batterie. Schuld war also nicht die Batterie, sondern der Solarregler! Meule
Liegen diese 16V als Dauerspannung an oder sind dies nur einzelne Spitzen? Bei den IVT-Reglern sollen nach Info aus Hirschau derartige Spitzen normal sein. Hallo liebe Freunde! Vielen Dank für die Kommentare und Ratschläge . --der eingebaute Lader ist in einem Elektroblock von Schaut , Wahlschalter auf "Gel" , Ladespannung 14,4 V -- die Ladespannung des Solarreglers kann ich zur Zeit nicht messen , da das WOMO aufgebockt in der Garage steht --ich werde vorsichtshalber den "Solara"-Regler gegen einen MPP-Regler von Büttner tauschen und Blei-Säure-Solarbatterien einbauen --in meinem vorherigen WOMO ( Chausson ) waren 2 simple Blei-Säure- Starterbatterien unterschiedlichen Alters parallel als Bordbatterien eingebaut und die haben mir 8 Jahre bis zum Verkauf treue Dienste geleistet. Das Moderne und Teure muß nicht immer gut sein !! Viele Chaussonfreund
Hab etliche der IVT-Regler im Einsatz (allerdings die Mppt) und die liefern tatsächlich Impulse bis um die 15,5 V. Damit spart man sich den "Megapulser" und ist für keine Batterie schädlich-selbst AGM haben da kein Problem mit, weil es sich eben immer nur um ganz kurze Impulse handelt... Es gibt keine "Solarbatterien", nur für Solaranlagen geeignete Batterien - besser Akkumulatoren! Um das Ladeverhalten bei der Energiezufuhr genau erkennen zu können ist ein umfangreicher Messpark nötig. Speicheroszi usw. Nur damit sind mögliche Spitzenwerte die über der Ladeschlussspg. liegen mess -und/oder erkennbar. Mit einem Schätzeisen ist da wenig zu machen. Haben nur wenige. Die Glaskugel hat da nix zu suchen, eher die Logik. An einem EBL99 von Schaudt z.B. kann ohne weiteres ein hauseigener Solarregler DIREKT angeschlossen werden. Der EBL reicht die Ladung lt. Schaltplan DIREKT durch an BEIDE Accus ( Starter+Aufbau ) und gut isses. Liefert 14,4V, also für AGM-Volladung zu wenig, reicht aber dicke für 90% Kapazität. An neueren EBL`n mit aktuellen Displays ist auf diese Weise auch die EBL/Solarladung einzeln abzulesen. Wird der S-Regler direkt an die Accus geklemmt ( überflüssiger Quatsch ! weil ja ehe direkt durchgeführt wird ) kann nix am Display abgelesen werden. Aufwendige SRegler sind hier nicht vonnöten, dienen nur den Gewissen. Aber wer sonst nix zu tun hat..... Das Geschimpfe auf teure AGM oder Gel - Accus gehört auch in den Bereich der Glaskugel. Banner , Exide und Co. haben schon unterschiedliche Kontruktionsmerkmale die sich beim Betrieb an EBLn mit 14,4V Ladeschlusspg. auch unterschiedlich verhalten. Kennt man/frau seinen EBL ist die Beschaffung der passenden Accus einfach. Wird richtig eingestellt leben die Dinger auch länger. Hier noch ein Hinweis: --> Link
Tut er NICHT.
Na denn...viel Spass, wenn da mal eben > 25 - 30 A über die fitzeligen Leitungen, vor allem im EBL, Richtung Batt. fliessen. Kannst die TRUMA ausbauen dann....
Demnach bringt ein 25 Eur Chinaregler die gleichen Ergebniss wie ein ~150 Eur Marken MPPT Regler? ....eher wird die Erde `ne Scheibe. Trotzalledem....Freundlichen :wink: 1. Das tut er sehr wohl - lies mal die Schaltung. 2. Ist die dortige Leitung ausreichend, 25A kommen wohl kaum von der Solaranlage - ist ja kein Kraftwerk. Selbst bei 5-6 Modulen wären das nur Spitzenwerte. Dann ist aber kein EBL dieser Größe im Fahrzeug. 3. Der Schaudt Regler ist ein "hauseigener" , kein China - Gerät, lesen kann da helfen. Aber, auch China-Geräte können gut sein - dürfen aber bei einigen nicht. Gilt natürlich alles bei unverbastelten Anlagen an denen keine "Fachleute" geschraubt haben. Sorry, aber der 99'er Schaudt "verbindet" Starter- & Aufbaubatt. nur bei Landstrom bzw. bei Motorlauf. Ist auf Seite 13 der BDA gut lesbar. Der "Solarregler-In" geht NUR auf die Aufbaubatt. Ansonsten lasse ich mich, gegen Nachweis gerne eines besseren belehren. Die integrierte Verschaltung ist für den einen oder anderen sicherlich ausreichend, wenn da keine grossen Ströme fliessen. Und, aufgrund der fallendenden Panelpreise, werden Ladeströme von >25A, die dann über den EBL laufen, gang & gäbe sein. Bei uns, und die Anlage ist noch klein, waren es im Sommer ~29A. Für das, was der Schaudt Solarregler kostet, bekommste qualitätsmässig bedeutend besseres. Da mus man nicht drüber diskutieren. Wenn man sich mal die Eckdaten anschaut (lesen sollte auch helfen :D ) ....völlig rudimentär. Das stimmt, das können die Chinesen bei weitem besser. also ich würde auch direkt an den Akku verkabeln und die Regler haben schon deutliche Unterschiede. Mein Votronic Mpp240 regelt so bis ca 14,4V + - mit Temperaturfühler. Dann hab ich noch einen 15A China - Wellsee, der macht grundsätzlich bei 13,8V dicht und einen 4A weiß nicht Gerät das regelt nur bis 13,3V.
Lese Du mal, nur bei Netzladung, nicht bei angeschlossenen Schaudt oder auch anderen Solarregler (Beides problemlos möglich wenn man nach der Anleitung von Schaudt arbeitet) --> Link
Leider reicht die Originalauslegung der Leiterbahnen und Steckverbindungen an diesen Block nicht mal für die bis zu 25A Ladung über Lima bei normalerAufbau Batt. Kapaz. wenn da vergrößert wird, siehe was viking92 schrieb.
Ich habe weil die normal Auslegung zu knapp bemessen (verschmolzene Stecker schon bei original Ausrüstung) , ( nach Rücksprache mit Schaudt) die Querschnitte im Gerät und Steckverbinder um 50% erhöht, nun machen auch Ladeströme bis zu 30A (Lima und auch Solar) keine Probleme mehr. Umbau hier teilweise dokumentiert *Suche benutzen*, Man sollte nicht so pauschal über chinesische Produkte herziehen. Da gibt es solche und solche. Wenn die Chinesen rein auf Preis produzieren, sieht die Qualität entsprechend auch so aus. Wenn die Chinesen auf Auftrag produzieren, gemäß klaren Material- und Qualitätsvorgaben sind 90% der Produktion gute Geräte. Wenn jetzt noch ein echte Qualitätsmanagement vor Ort ist, welches die Einhaltung dieser Vorgaben prüft, ist die QS-RateR bei 97%, was deutschem Standard entspricht. (QS-Rate 97 bedeutet stark vereinfacht, dass 97% aller Artikel innerhalb der Garantiezeit nicht ausfallen). Der Stempel ISO9001 sagt gar nichts über die Endqualität eines Produktes. Er sagt nur, dass jeglicher Pfusch auch gut dokumentiert ist. Meist aber wird in ISO zertifizierten Betrieben schon ordentlicher und nachvollziehbarer gearbeitet. So kommen viele Artikel mit deutschem Namen fast nur noch aus Asien, in allen deutschen Automarken ist Chinaware verbaut und in elektronischen Standardbauteilen haben die Asiaten den größten anteil an der Produktion. Genau so pauschal ist das Urteil über asiatische PV-Module. Sicher gibt es Unterschiede, sogar zwischen den Ländern. Korea und Taiwan liegen vorn, China noch etwas hintenan. Aber ein "Billigmodul" 130W für 99€ hält bestimmt auch mindestens 10 Jahre, während ein deutsches 100W Modul zwar 20 Jahre Garantie gibt, aber dafür auch ein Mehrfaches kostet. Im Frühjahr war ich hierzu ein sehr spannender Vortrag im Frauenhofer Institut in Stuttgart. Die gehen davon aus, dass sich der Abstand immer weiter verringert, da PV-Module keine echte HiTec mehr sind und die Produktionsverfahren und QS-Methoden sich sehr angeglichen haben. Ich habe nach einem Steca 1010 jetzt einen 20A MPPT Regler mit deutschem Label aber trotzdem aus China drin. Er läuft echt Klasse, die Temperaturnachführung ist auch o.k. und trotzdem war er mit 150€ inkl. Anzeige relativ günstig. Was will ich mehr? Wenn man es immer so pauschal darstellt, dass deutsche Ware gut und Chinaware schlecht ist, dann stimmt dies einfach nicht. Wenn man es aber auf Billigstartikel bezieht, dann ist was dran.
GSD ......einer der Wenigen, die wissen wovon sie schreiben. :wink: .....haaaaach.... Wenn wir schon beim Fachsimpeln sind. Der PTC-Thermistor (oben rechts) , welcher von der Diode auf Bat+ führt, dient der als thermische Sicherung oder als Ladestrombegrenzer? Du hast wahrscheinlich die beiden Batterien parallel geschaltet. Die schwächere Batterie gibt dabei Leistung an. Wenn eine Zelle in diesem Verbund schwach wird, versucht die zweite Batterie dieses auszugleichen und fällt auf das gleiche Nivau der Schwachen zurück. Du hast den gleichen Ausfall, als wenn in einer Batterie (hier 190Ah) eine Zelle ausfällt. Nur die Wahrscheinlichkeit, daß bei zwei parallel geschalteten Batterien eine Zelle ausfällt, ist wesentlich größer, da doppelt soviel Zellen da sind und es nicht sicher ist, daß alle Zellen parallel gleich arbeiten. Bei zwei parallel geschalteten Batterien ist darauf zu achten, daß sie vom gleichen Hersteller und aus der gleiche Produktionsserie stammen, die gleiche Kapazität haben und beide neu sind. Alle anderen Kombinationen führen zu einem vorzeitigen Ausfall. MFG Michael Na egal, bei Schaudt steht auch auf Seite 5 der BDA folgendes: Batterie-Trennschalter Der Batterie-Trennschalter "Batterie Ein/Aus" trennt folgende Anschlüsse von der Wohnraumbatterie: alle 12-V-Verbraucher das Frostschutzventil die Kontroll- und Schalttafel Dadurch wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie durch Ruheströme während der Still-Legung des Fahrzeugs vermieden. Die Batterien ( welche? ) können weiterhin vom Elektroblock, von der Lichtmaschine, von einem Zusatz-Ladegerät oder vom Solar-Laderegler geladen werden, auch wenn der Batterie-Trennschalter ausgeschaltet ist. Aber der Arbeitsk vom Batt-TrennRel kann mittels passender Diode überbrückt werden. Nach der Schaltung ist der vor dem Starter. Na sowas tststs. Noch mal zu den Querschnitten. Klar ist dicker oft besser, aber bei guter Verkabelung des Fahrzeuges sind auch Fühlerleitungen verbaut die den Zustand vor Ort ans System geben damit dort nachgeregelt wird. Ebenso wie beim Themp Fühler. Leitungsverluste werden also ausgeglichen - eigentlich jedenfalls. Fahrzeuge mit ca 150 W am Dach können mit vorhandenen Verkabelungen meist leben. Beim Hymer jedenfalls so erkannt. Manchmal sind die Strippen aber eher Klingelleitungen, auch so gesehen.... Falls jemand die Unterlgen vom 99er EBL benötigt, kann ich sie als *.zip senden. Habe den ollen LMC ja verkauft.
Heißt doch nur zu Deutsch, sämtliche vorher beschriebenen Ladefunktionen bleiben erhalten, auch wenn der Aufbaubatt. Hauptschalter am Panel auf aus ist.
Machen kann man viel, ist nur die Frage was bei wem Sinn macht.
Die Ladereglung über separate Messleitung gleicht zwar die Ladespannungverluste aus, verhindert aber nun mal leider keine Überhitzung bei auftretenden zu hohen Übergangswiederständen. Die leider bei der Art der verwendeten Stecker/Kontakte bei diesen ganzen EBLs und EVSs auf Dauer vorprogrammiert sind, sobald man auch nur etwas die Aufbaubatt. Kapaz. erhöht. (Sprich nicht nur mit einer 100Ah durch die Gegend gondelt.)
Über 150Wp Anlagen brauchen wir in dem Zusammenhang gar nicht Reden, was da bei raus kommt, ist für selbst fürs ältere und noch schwächer ausgelegte EBL/EVS kein Problem. :wink:
Ich denke zur Strombegrenzung, da die Starterbatt. ja mit max 2 A mitgeladen wird. Genaue Werte stehen in der BDA....ist per Google unter Schaudt EBL99 + pdf zu finden. Hab sie jetzt nicht zur Hand. @tutnix: werksmässig ist es nicht vorgesehen & und mit viel Phantasie lässt sich das Gerät zu allem umbauen. Und bevor man anderen User "Halbwissen" unterstellt, sich einfach mal seine eigenen Antworten vor Augen halten. Ich denke wir sollten es jetzt gut sein lassen. :wink:
Sehe ich auch so. Diese Regelung soll wohl verhindern, das es nicht wie bei früheren Geräten (direkte Verbindung der St.Batt. mit Aufbaubatt. mit Trennrelais über D+ und künstliches D+) zum durchbrennen der Ladeleitungssicherung führt, wenn der Motor gestartet wird. War beim EVS 12/12a und 15/12a bei eingesteckter Außenversorgung, oder Ladung mit Solar öfters vor kam. Und die etwa 2A Ladestrom bei Netz reichen ja für die meisten (Netzsteher), Freisteher müssen sich dann halt anders behelfen. Entweder mit spannungsabhängige Standbylader (meist auch 2A) oder Ladung über geeignete Solarregler mit zusätz.Start.Batt. Ausgang, oder sonst welchen persönlichen Eigenbauten. :)
Die 20 Jahre Garantie ist eine Leistungsgarantie (meist 90% auf 10 und 80% auf 20 oder 25 Jahre). Produktgarantie hat sich inzwischen fast überall 5 Jahre eingebürgert. Und Vorsicht bei Großhändlern! Die haben oft PV-Module als OEM! Das ist oft der letzte Schrott, der billigst irgendwo in einer Taiwanesischen Doppelgarge zusammengeklebt wurde! Und mit der Garantie ist es eh nicht weit her. Meistens sind die Händler eine GmbH. Gibt es die nicht mehr (geht bei denen immer recht schnell) ist es auch mit Garantie nicht mehr! Ansonsten gibt es ganz hervorragende Hersteller von PV-Moduken in China, bei denen sich manch Deutscher Hersteller noch was abschauen könnte. Ist auch bei den WR so... Man muß halt wissen, was ok ist und was nicht...
Dem stimme ich vollinhaltlich zu, ich habe zwar das EBL 269 aber die Leiterbahnen lassen größere Ströme als 15-20A ohne Erwärmung nicht zu und auch die Ausgangsklemmen sind dann für dickere Kabel zu klein. Ein direkter Anschluss an die Batterie empfiehl sich deshalb. Dem Batterietyp besser angepasste Solarregler (mit Erhaltungsladung und vielleicht sogar Zellausgleichsladung) sind kostengünstiger zu erhalten. Meine Meinung, Andreas Gemäß dem Motto "Jeder weitere Kontakt ist auch einer Widerstand und eine weitere Fehlerquelle" schließe ich meine Regler immer direkt an der Batterie an.
:top: dito ja alles supi, aber was ist aus den AGM Akku's geworden?
Hallo , bei mir ist auch eine EBL99 verbaut. Meine Werkstadt hat meine Büttner-Solaranlage , ganz nach Vorschlag Büttner, auch übers EBL eingespeist. Nachdem ich die ganzen Infos gelesen habe, kam mir folgender Gedanke : ich könnte doch paarallel vom Solarregler noch direkt auf die AGM-Batterien einspeisen. Damit funktioniert dann auch die Ladeanzeige und die Starterbatterie wird auch mitgeladen , oder ? Ansonsten habe ich das gleiche Problem, dass meine AGM nur unzureichend über die EBL geladen werden. Da reichen die 14,4V Ladespannung nicht um 90% zu erreichen. Ich werde mir jetzt noch einen zweite Lader speziell für AGM zulegen (Landstrom). Zweite Frage : Würdet Ihr noch einen Booster empfehlen ? Bernd
Das könnte allerdings der Grund für den frühzeitigen Akkutod sein - die meissten Gel- und AGM Akkus brauchen (bei 20° Umgebungstermperatur) zur Vollladung 14,7V. Wenn also bei Landstrom auch nur die 14,4V anstanden, dann wurden die Akkus vermutlich nie in ihrem Leben richtig voll geladen. Das schädigt die Dinger nachhaltig. Entweder passende Laderegler verweden, oder herkömliche Akkutypen denen die 14,4V reichen.
danke Benhardm ! und schon sind wir wieder beim Ursprungsthema angelangt. Da hat doch meine Bürstner Werkstadt nicht richtig hingeschaut ( oder Unwissenheit ? ) bei der Auswahl der Wohnraumbatterien. Wobei die von Bürstner original eingebaute Aufbaubatterie auch eine AGM war ( IXEO - Baureihe Bj. 2011) ! Hat jemand hier im Forum eine Empfehlung für einen ordentlichen Landstrom-Lader , den ich als Zweiten einbauen kann ? VG Bernd
Danke Thomas, macht Sinn, dass es für den mobilen Einsatz ist. So kann ich es auch noch für unsere PKW,s nutzen. VG Bernd Hallo und alles Gute noch fürs neue Jahr. Sorry, wenn ich mich an dieser Stelle mal an das Thema dran hänge. Ich habe eine Batterie Varta Deep Cycle, LFD 90 90A h, finde aber keinen konkreten Hinweis darauf, um welchen Batterietyp es sich handelt. Kann mir da mal jemand weiter helfen. An meinem Ladegerät kann ich wählen zwischen GEL, WET/AGM und Calcium-Calcium. Welche Auswahl müsste ich für die o.g Batterie treffen. Danke für Eure Hilfe. Bitte bei teuren Akkus nur Ladegeräte mit Temperatursensor nehmen! Sonst werden die Dinger im Winter nicht voll und im Sommer doch wieder überladen. Der Temperatursensor gehört möglichst dicht oder eigentlich noch besser in den Akku. Geht nicht - also dicht ran. Viele Hersteller schrauben ihn an einem Pol mit hin. Ich hab das 20A Ladegerät von Fraron, das passt hier aber von der Spannungslage garnicht (keine Ahnung was die geritten hat in der AGM/GEL Stufe nur bis 14,2V zu laden!). Ansonsten fällt mir spontan noch Waeco mit den Perfect Charge Geräten (nicht die kleinen für 80Eur sondern die teuren deutlich jenseits der 100Eur) ein und Victron Energy sowie die bereits genannten CTEK (gibt auch welche mit Temperatursensor). Im Zweifelsfall im Datenblatt des Akkus nachschauen was für Ladevorschriften der Hersteller macht und dann entsprechend das Ladegerät auswählen. @lukashig "An meinem Ladegerät kann ich wählen zwischen GEL, WET/AGM und Calcium-Calcium. Welche Auswahl müsste ich für die o.g Batterie treffen. Danke für Eure Hilfe" Laut Varta ist es eine normale AGM (habe keinen Calciumanteil in der Varta-Beschreibung gefunden), somit auf Stellung AGM. Nun - die Bezeichnung der Schalterstellung ist leider herrlich Nichtssagend. Um das beurteilen zu können, benötigen wir mindestens die jeweilige Ladeschlussspannung, besser noch die vollständige Beschreibung der Ladekennlinien.
Mitnichten......ist `ne gängige offene Blei/Säure. Die Schalterstellung ist aber die gleiche. Also, beim Kauf des WOMO`s wurden mir keine techn. Unterlagen hinsichtlich der Batterie übergeben. Meine Recherchen haben nichts im Hinblick auf den Batterietyp ergeben. Bei einigen Anbietern kann man aber lesen, dass die Batterie vollkommen wartungsfrei ist. Es kann auch kein Wasser nachgefüllt werden; … gilt sie dennoch als offen? Sicher ist aber die Stellung „AGM“ beim Ladegerät (FRARON IUoU, 12V, 20A) ! ? --> Link Es eine Wartungsfreie, aufgrund ihrer Bauart gilt sie trotzdem als "Offene". FRARON schreibt in der BDA: Stellung GEL bei wartungsfreien WET Batt. Jedoch geht die Ladespannung dann nur bis 14,2V hoch. Ich tät sie trotzdem mit AGM-Kennlinie (14,4) laden. Hallo raydi, hallo viking92, ich habe mich auf Euren Rat hin auf den Batterietyp „AGM“ festgelegt, obwohl mir die Definition „offen“ und „geschlossen“ in diesem Fall nicht ganz klar ist. Vielleicht aber auch nur, weil ich „offen“ mit der Vorstellung verbinde, dass man Wasser nachfüllen können müsste. Wenn der Typ der Batterie aber so wichtig für die Ladeeigenschaften ist, dann verstehe ich nicht, warum die Hersteller dies auf Ihren Produkt nicht eindeutig vermerken. Klar, man kann alles recherchieren aber ein kleiner Hinweis wäre doch auch nicht zuviel verlangt. Danke für Eure Hilfe. [quote="lukashig" Ich habe eine Batterie Varta Deep Cycle, LFD 90 90A h, finde aber keinen konkreten Hinweis darauf, um welchen Batterietyp es sich handelt. Danke für Eure Hilfe.[/quote] Den Begriff 1x in Google und an erster Stelle kommt: Varta Professional Starter -LFD90-12V-90AH - Caravan - Boot Technische Daten: Volt:12 V Kapatität: 90 AH Kaltstartstrom A (EN): 800 A Rückschluss durch keine Angaben: Also nicht unbedingt Versorgerbatterie, nicht so zyklenfest, keine AGM, Konkreter gehts nicht, man muss halt suchen. Andreas
AGM = Geschlossen - das ist eindeutig. Etwas durcheinander kommen kann man mit wartungsfreien Akkus mit flüssiger Säure - die erscheinen von aussen geschlossen, zählen aber als offen. Gemeint ist nämlich nicht die Möglichkeit Säure nachzufüllen, sondern die Eigenschaft die bei der Ladung entstehenden Gase ins Freie abzuführen (offene Akkus, i.d.R. alle Bleiakkus mit Flüssigsäure) oder im Akku zu halten und in Wasser zurück zu verwandeln (Rekombinieren - geschlossene Akkus). Du kannst im Prinzip ganz einfach festlegen: Gel = Geschlossen AGM = Geschlossen Alles andere = Offen Allerdings gibt es auch innerhalb dieser Gruppen erhebliche Unterschiede im Ladeverfahren (vorwiegend Ladeschlussspannung und Erhaltungsladespannung), so daß man wirklich im Einzelfall entscheiden muss. Wichtige Faktoren für die Entscheidung sind zum einen die Ladevorschrift des Herstellers, zum anderen der Preis des Akkus. Für einem hochpreisigen Akku erwarte ich vom Hersteller ein sauberes technisches Datenblatt mit vollständiger Ladevorschrift, genauen Kappazitäts- Gewichts- und Haltbarkeitsangaben, für einen billigst Starterakku erwarte ich vom Hersteller nur die (oft gelogenen) Angaben nach Norm auf dem Akkugehäuse. Bei einem Billigstakku würde ich mir relativ wenig Gedanken um die Ladung machen, während es sich bei einem teuren Akku auch lohnt ein passendes teures Ladegerät dazu zu kaufen. Wer mal ein ordentliches Datenblatt sehen will, der läd sich mal von Exide (Sonnenschein) ein Datenblatt herunter. Darin finden sich sauber dokumentiert verschiedenste Angaben... - Ladevorschriften nach Kennlinie sowie Dauerladung - Kappazität in Abhängigkeit vom Entladestrom - Anzahl Lade-/Entladezyklen in Abhängigkeit von der Zyklentiefe - Vorschriften zur Temperaturkompensation der Ladespannungen - Entladeschlussspannung abhängig von der Stromstärke - Gewicht und Abmessungen Ich hab einmal versucht von einigen anderen gängigen Herstellern solche Datenblätter zu bekommen - mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen. Panther und Banner sind mir dabei noch etwas in Erinnerung - Panther hat mir nur ein völlig nichtssagendes Werbeblatt zukommen lassen und einen falschen Akkutyp empfohlen, Banner glänzte ähnlicht mit einem sehr unvollständigen Datenblatt und ebenso falscher Akkuempfehlung ohne auch nur im Mindesten auf den beschriebenen Anwendungsfall einzugehen (in beiden Fällen wurde ein Starterakku für den Einsatz als Versorgungsakku im Campingbus empfohlen). Ich hab mich dann damals für die billigsten und größtmöglichen Starterakkus entschieden und aus wirtschaftlicher Sicht war das richtig. Der eine Akku hält jetzt seit 4 oder 5 Jahren als Versorgungsakku durch, den Starterakku habe ich durch einen versehentlichen Kurzschluss (Anlasserkabel mit Massekabel verwechselt und an die Karosserie geschraubt, beim Aufsetzen der Masseklemme auf den Minuspol passierte dann was passieren musste) gekillt (das hätte auch ein teurer Markenakku nicht überlebt). Tja... heute würde ich nochmal billige Akkus nehmen (wenn verfügbar gerne aussortierte Gelakkus aus Notstromanlagen, USV oder ähnlichem - die haben oft nur wenige Zyklen hinter sich und halten noch lange durch) und dann wenn die in wenigen Jahren kaputt sind auf irgendwelche Lithium Akkus umbauen - momentan ist mir das noch zu unerprobt und zu viel Gebastel für den Zellpreis. In gar keinem Fall würde ich mehrere Hundert Euro für einen Akku ausgeben, zu dem mir der Hersteller nicht in der Lage ist ein vernünftiges Datenblatt zu liefern. Das lässt für mich deutliche Aufschlüsse darüber zu, wie gut er sein Produkt kennt, und wie wichtig ihm seine Produkte und seine Kunden sind. Hallo Andreas, „Rückschluss durch keine Angaben: Also nicht unbedingt Versorgerbatterie, nicht so zyklenfest, keine AGM, Konkreter gehts nicht, man muss halt suchen.“ Mit der Suche, das habe ich doch alles durch. Wo bitte steht in den diversen Angeboten oder Beschreibungen etwas über den genauen Batterietyp? Vielleicht zwischen den Zeilen, für die Experten? Woraus ziehst Du Deine Schlussfolgerungen, dass es keine „AGM“ ist und warum sind Deine Vorredner da ganz anderer Meinung. Jetzt bin ich wieder genau so weit, wie ich vorher auch schon war, oder habe ich etwas völlig falsch verstanden? PS: Damit, dass man zunächst erst einmal die Suche bemühen sollte, hast Du ja grundsätzlich recht. Es wird immer wieder in diesem Forum darauf hingewiesen, obwohl nach meiner Meinung die Nähe zur Diskussion und zum Forum, dadurch verloren geht. Wenn alles gesagt ist, dann könnte man es eines Tages gänzlich schließen. Aber, es gibt doch immer wieder Aussagen welche man nicht sicher interpretieren kann und demzufolge gern aus berufenem Munde eine direkte und zuverlässige Antwort erwartet. Oft ist man auch total sicher, etwas genau zu wissen und dann ist man froh, wenn sich Widerspruch regt und man plötzlich merkt, dass man mal wieder etwas dazu gelernt hat. So wird es wohl auch bei diesem Thema enden, denn für mich ist meine Frage wieder offen. Danke Bernhardm, Deinen Beitrag muss ich aber erst einmal in Ruhe verarbeiten. Erstes Fazit: Ich mache mir viel zu viele Gedanken!???
Hy, es gibt, lt. Tante Google, die LFD 90 nur als Offene. Die AGM Version täte LAD **** heissen. Wenn Deine eine AGM wäre, müsste es irgendwo auf der Batt. vermerkt sein. Ansonsten schaue nochmal --> Link Im u.s. Text ist es nochmals beschrieben. :wink: & wirklich nicht all zu viele Gedanken machen :wink: |
Anzeige
|