rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Lebensversicherung 1, 2, 3, 4, 5, 6


rossifumi am 22 Nov 2012 21:14:14

BadHunter hat geschrieben:
chrisk hat geschrieben:Kennt sich hier einer mit der Rürup Rente aus ?
Im Hinblick auf die Uni? Tarife gilt es ja, jetzt evtl. noch was zu tun.

Kenne mich aus, aber das wäre jetzt hier zu umfangreich um alles zu erklären.... Nur kurz: man kann bis zu 18.000 € Beiträgen pro Jahr steuerlich geltend machen, bzw. für 2012 davon 74%. Dafür wird in der Zeit des Rentenbezuges die Rente besteuert, analog der gesetzlichen Rente.

meines Wissens ist die aktuelle Höchstgrenze von 20 Mille auf 24 Mille hochgesetzt.
meine auch, es wären 76% der Zahlungen steuerlich absetzbar.

Rossi

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

BadHunter am 22 Nov 2012 23:39:54

Nein, für 2012 sind definitiv 74 % absetzbar, Höchstbeitrag sind 20.000 €.
Da war ich zugegeben mit 18.000 € nicht auf dem aktuellsten Stand, aber bei der Steuerseite ist es sicher: 2007 begann es mit 64%, dann jedes Jahr um 2% steigend.

Gast am 23 Nov 2012 11:34:48

Hallo,

nochmals zurück zur Ausgangsfrage. Aus aktuellem Anlass (Auszahlungstermin meiner Lebensversicherung 1.4.2013 nach 32 Jahren Laufzeit) von mir als absolutem Versicherungslaien die Frage:

Auf meiner jährlichen Versicherungsinformation (Stichtag 31.03.2012) sind folgende Angaben:
    Garantierte Vesicherungssumme XX.XXX €
    Erreichte Leistung aus laufenden Überschussanteilen XX.XXX €
    Aktuell deklarierte Schlussüberschussanteile X.XXX € (diese gelten für den oben genannten Stichtag, werden jährlich festgesetzt und können daher teilweise oder komplett entfallen)
    Anteile aus Bewertungsreserven X.XXX € (endgültige Höhe steht erst am Vertragsende fest. Sofern die Berechnung vor dem o.g. Stichtag ist, können sich diese noch ändern)
Der angegebene Rückkaufswert entspricht der garantierten Versicherungssumme.

meine Fragen nun:
liege ich somit richtig, wenn ich
1. bei Auszahlung am 1.4.2013 in jedem Fall die garantierte Versicherungssumme (=Rückkaufswert, entspricht quasi meinen Einzahlungen) + den erreichten Leistungen aus laufenden Überschussanteilen erhalte und möglicherweise komplett auf aktuelle deklarierte Schlussüberschussanteile und Anteile aus Bewertungsreserven verzichten muss aufgrund der angesprochenen Änderungen

2. bei vorzeitiger Kündigung ich den Rückkaufswert + einen von der Versicherung zu erfragenden Betrag aus den laufenden Überschussanteilen und Bewertungsreserven erhalte.

Wenn dem so ist, vermute ich mal, dass ich bei vorzeitiger Kündigung in jedem Fall schlechter weg komme, als bei regulärem Ablauf.
Wie heißt es immer bei "XY - ungelöste Fälle": für sachdienliche Hinweise .... Vielen Dank schon mal !

Anzeige vom Forum


Gast am 23 Nov 2012 11:51:12

BadHunter hat geschrieben:
chrisk hat geschrieben:Da ihr schon mal so schön vom Thema abkommt:

Kennt sich hier einer mit der Rürup Rente aus ?
Im Hinblick auf die Uni? Tarife gilt es ja, jetzt evtl. noch was zu tun.


Kenne mich aus, aber das wäre jetzt hier zu umfangreich um alles zu erklären.... Nur kurz: man kann bis zu 18.000 € Beiträgen pro Jahr steuerlich geltend machen, bzw. für 2012 davon 74%. Dafür wird in der Zeit des Rentenbezuges die Rente besteuert, analog der gesetzlichen Rente.
Grundsätzlich sinnvoll für Selbständige (Insolvenzschutz!) oder auch besser verdienende Angestellte mit hohem Steuersatz.
Hinterbliebeneschutz ist ein Punkt der wichtig ist! Muss man sich die Möglichkeiten dann vor Ort erklären lassen!


Prinzipiell ist diese Rürup-Rente nicht schlecht, der Pferdefuß ist ja dann, dass man wieder bei einer Versicherung landet bzw. landen muss.
Es ist nicht möglich das Geld selbst zu verwalten, sondern man MUSS mit einer Versicherung kontrahieren mit allen negativen Seiteneffekten solch einer Versicherung.
Hätte man daraus eine staatliche Kasse gemacht bei der nicht der Profitansatz das eigentliche Anliegen ist, da hätte ich mich vielleicht versichert. Aber so liegt das Geld lieber selbstverwaltet mit vielleicht ein paar steuerlichen Nachteilen, OK. Aber das ist mir lieber als im Alter dann wieder von den Versicherungen abhängig zu sein, die über mein hart verdientes Geld verfügen.

Ciao
Didier

chrisk am 23 Nov 2012 12:53:16

Ich habe mich bereits gegen Rürup entschieden, bzw. mache was kleines mit evtl. 400 pro Monat und streue dann noch ein wenig hier und da.
Gerade wie sich der Markt, die Börse, Rohstoffe, etc. entwickeln. Dann ist zumindest das Geld greifbar vorhanden.
Den Mindestrentenbeitrag zahle ich sowieso weiter, evtl. wird man damit ja mal der große Gewinner ;D

kalchen am 23 Nov 2012 13:20:12

Habe soeben auf Grund des Beitrags meine Lebensversicherung angerufen ( Würthembergische )

Da belaufen sich die Bewertungsanteile auf 1065,00 Euro.
Bei einer Auszahlungssumme in 2014 von 31000.00 Euro würde dann ein Abzug von 523 Euro erfolgen.

Hatte schon Angst das auch die Überschussanteile davon betroffen wären und mir fast ein Drittel verloren gehen würde.

Trotzdem ist das die reine Abzocke
Da hat sich die Versicherungslobby wieder mal durchgesetzt und dem kleinen Mann das Ersparte abgeluchst.

LG
Kalchan

BadHunter am 23 Nov 2012 17:13:50

agent_no6 hat geschrieben:Prinzipiell ist diese Rürup-Rente nicht schlecht, der Pferdefuß ist ja dann, dass man wieder bei einer Versicherung landet bzw. landen muss.
Es ist nicht möglich das Geld selbst zu verwalten, sondern man MUSS mit einer Versicherung kontrahieren mit allen negativen Seiteneffekten solch einer Versicherung.
Hätte man daraus eine staatliche Kasse gemacht bei der nicht der Profitansatz das eigentliche Anliegen ist, da hätte ich mich vielleicht versichert.
Ciao
Didier


So gehen eben die Meinungen auseinander.... Wäre es eine staatliche Kasse (wäre dann ja genau die gesetzliche Rentnversicherung...) würde ich so einen Vertrag NIE machen. Schließlich hat man bei staatlichen Renten überhaupt keine Garantien, das gesetzliche Rentenniveau ist ja schließlich schon weit niedriger als mal vor einigen Jahren noch vorhergesagt bzw. geplant!
Wäre es möglich, würde wohl jeder, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, dort rausgehen und das gleiche Geld in eine private Versicherung mit späterer Garantie einzahlen. Allerdings würde dann wahrscheinlich niemand mehr länger als bis 50 oder 55 arbeiten, weil dann schon eine Rente in einer Höhe erreicht ist, mit der man super leben kann...

Hinzu kommt bei der Basisrente die Insolvenzsicherheit! Wenn man selbständig ist, dann ist die Basisrente genau wie die gesetzliche Rente insolvenzgeschützt... Hat man eine Personengesellschaft oder haftet in irgendeiner Weise für seine Firma, dann gilt jede andere Form der Vorsorge als Privatvermögen und geht bei einer Insolvenz flöten.....
Wer´s mag und risikofreudig ist...

Gast am 23 Nov 2012 18:04:37

BadHunter hat geschrieben:So gehen eben die Meinungen auseinander.... Wäre es eine staatliche Kasse (wäre dann ja genau die gesetzliche Rentnversicherung...) würde ich so einen Vertrag NIE machen. Schließlich hat man bei staatlichen Renten überhaupt keine Garantien, das gesetzliche Rentenniveau ist ja schließlich schon weit niedriger als mal vor einigen Jahren noch vorhergesagt bzw. geplant!
Wäre es möglich, würde wohl jeder, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, dort rausgehen und das gleiche Geld in eine private Versicherung mit späterer Garantie einzahlen. Allerdings würde dann wahrscheinlich niemand mehr länger als bis 50 oder 55 arbeiten, weil dann schon eine Rente in einer Höhe erreicht ist, mit der man super leben kann...

Hinzu kommt bei der Basisrente die Insolvenzsicherheit! Wenn man selbständig ist, dann ist die Basisrente genau wie die gesetzliche Rente insolvenzgeschützt... Hat man eine Personengesellschaft oder haftet in irgendeiner Weise für seine Firma, dann gilt jede andere Form der Vorsorge als Privatvermögen und geht bei einer Insolvenz flöten.....
Wer´s mag und risikofreudig ist...


Ich meine nicht die staatliche Rente mit der gesetzlichen Rentenversicherung die durch das Umlageverfahren finanziert ist.
Das ist auf Dauer eh nicht finanzierbar und da zahl ich auch nix ein.
Ich denke eher an eine Kasse wie z.B. die Künstlerkasse, Architekten- oder Ärztekammer, das sind zwar keine staatlichen Versicherungen aber eher Versicherungskassen die kein Geld verdienen müssen, sondern nur sich selbst finanzieren müssen und das angelegte Geld wieder ausschütten. Ist nur schade, da dort nur gewisse Personenkreise aufgenommen werden und keine andere freiberuflichen Berufskreise.

Und bei einer Versicherung würd ich sowas nie abschliessen, wie heisst doch das Kürzel von R&V , Räuber und Verbrecher, steht für alle Versicherungen, Banken mit eingeschlossen, obwohl in den Kreisen tätig bin :(

Ciao
Didier

BadHunter am 23 Nov 2012 18:38:32

agent_no6 hat geschrieben:
Und bei einer Versicherung würd ich sowas nie abschliessen, wie heisst doch das Kürzel von R&V , Räuber und Verbrecher, steht für alle Versicherungen, Banken mit eingeschlossen, obwohl in den Kreisen tätig bin :(

Ciao
Didier



Hmm, dann hast Du ganz offensichtlich mit den falschen Leuten zu tun... Oder den falschen Gesellschaften.
Denn wenn Versicherungen und Banken alle "Räuber und Verbrecher" wären, dann würde das System nicht schon 100 Jahre funktionieren...
Was allerdings in den nächsten Jahren passieren wird wird die ganze Branche ordentlich umkrempeln, da wird sich der Markt regulieren und die gesetzlichen Rahmenbedingungen so sein, dass Unseriösitäten ausgemerzt werden.

thatslife am 23 Nov 2012 19:15:37

Es geht auch anders. Ich habe meine Lebensversicherung nach 14 Jahren (Restlaufzeit 11 Jahre) an meinen Versicherer (zurück) verkauft. Die Abschläge hielten sich durchaus in Grenzen. Das war vor 6 Jahren und m.E. in Anbetracht der jetzigen Situation eine sehr gute Entscheidung :) .

thatslife

es1410 am 24 Nov 2012 13:31:59

Auf die Frage nach einer vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung positioniert sich der GDV eindeutig: "Grundsätzlich ist eine vorzeitige Kündigung einer Lebensversicherung immer mit Nachteilen verbunden. So verzichtet der Versicherte im Falle einer Kündigung gerade im letzten Vertragsjahr auf nicht unerhebliche Schlussgewinnanteile (Kürzung des Schlussüberschussanteils)."
Darüber hinaus können Sie wie folgt argumentieren:

Die BWR macht nur einen kleinen Teil der Ablaufleistung aus (neben der Versicherungssumme und dem Überschussguthaben)
Der Zinseszins-Effekt gleicht die ‚reduzierte BWR‘ i.d.R. aus (-> höhere Leistungen)
Versicherungsschutz (bei Ableben und ggf. Berufsunfähigkeit) bis zum Ablauftermin ist wichtig
um von einer höheren BWR zu profitieren, müsste die Kündigung zum 01.12.2012 wirksam sein (-> aktuell nur bei Verträgen mit Jahrestag 01.12. möglich, kein Sonderkündigungsrecht lt. Gesetzesänderung und AVBs vorhanden!), bei Kündigungen ab 01.01.2013 gilt bereits die Gesetzesänderung!

Den Beschluss nehmen viele Medien weiterhin zum Anlass, die Attraktivität der Lebensversicherung sowie Garantiezins im Zusammenhang mit der weiter anhaltenden Niedrigzinspolitik erneut zu thematisieren.
Fakt ist: Selbstverständlich beeinträchtigt die anhaltende Niedrigzinsphase die Ertragssituation auch unserer Lebensversicherung. Alle unsere Modellannahmen kommen aber zu dem Ergebnis, dass die HUK-COBURG-Lebensversicherung eine Niedrigzinsphase auch über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren durchhalten kann, ohne dass ihre Garantieversprechen gefährdet würden. Das liegt an unserer vorrangig sicherheitsorientierten Anlagepolitik , deren Hauptziel die dauerhafte Erfüllbarkeit der Verpflichtungen ist, sowie an unserem traditionell hohen Anteil an Risiko- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.
Gerade angesichts der demografischen Entwicklung wird das Modell der Lebensversicherung auch in Zukunft gefragt sein – genauso wie finanzstarke Unternehmen. Dazu zählt die HUK-COBURG Lebensversicherung, die seit Jahren in Ratings zur Finanz- und Unternehmensstärke hervorragend abschneidet.

Beim von der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" vor kurzem veröffentlichten Finsinger-Rating erhielt die HUK-COBURG-Lebensversicherung erneut - wie im Vorjahr - die höchstmögliche Bewertung von fünf Sternen. In die Bewertung gingen sowohl die finanzielle Substanzkraft als auch die Ausschüttungspolitik gegenüber dem Kunden ein. Die schwierige Balance zwischen diesen beiden widersprüchlichen Zielen bekommen nicht alle Mitbewerber gut hin, die HCL erhielt die Top-Note.
Im 20.„m-Rating Deutscher Lebensversicherer“, das das Analysehaus map-report im August 2012 veröffentlicht hat, erhält die HCL bereits zum wiederholten Male die Höchstnote. Damit wird der HCL bestätigt, ein richtig guter Lebensversicherer zu sein, der viel Geld am Kapitalmarkt verdient, mit dem Geld der Kunden sparsam umgeht, den Kunden gut berät und ihn anständig behandelt.
In seiner aktuellen Oktober-Ausgabe veröffentlichte Capital das von Morgen & Morgen – einem weiteren Analysehaus - durchgeführte Unternehmensrating. In das Gesamtergebnis fließen insgesamt Kennzahlen wie z.B. das erreichte Kapitalergebnis ein. Die HUK-COBURG-Leben erhält die Bestbewertung von 5 Sternen – ein Spitzenergebnis, das von 78 Lebensversicherern neben der HCL nur sechs erreichen. Morgen & Morgen bestätigt, dass die HCL zu den besten LV-Unternehmen am Markt gehört.

roomer am 24 Nov 2012 14:27:20

es1410 hat geschrieben:Auf die Frage nach einer vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung positioniert sich der GDV eindeutig: "Grundsätzlich ist eine vorzeitige Kündigung einer Lebensversicherung immer mit Nachteilen verbunden. So verzichtet der Versicherte im Falle einer Kündigung gerade im letzten Vertragsjahr auf nicht unerhebliche Schlussgewinnanteile (Kürzung des Schlussüberschussanteils)."
Darüber hinaus können Sie wie folgt argumentieren:

Die BWR macht nur einen kleinen Teil der Ablaufleistung aus (neben der Versicherungssumme und dem Überschussguthaben)
Der Zinseszins-Effekt gleicht die ‚reduzierte BWR‘ i.d.R. aus (-> höhere Leistungen)
Versicherungsschutz (bei Ableben und ggf. Berufsunfähigkeit) bis zum Ablauftermin ist wichtig
um von einer höheren BWR zu profitieren, müsste die Kündigung zum 01.12.2012 wirksam sein (-> aktuell nur bei Verträgen mit Jahrestag 01.12. möglich, kein Sonderkündigungsrecht lt. Gesetzesänderung und AVBs vorhanden!), bei Kündigungen ab 01.01.2013 gilt bereits die Gesetzesänderung!

Den Beschluss nehmen viele Medien weiterhin zum Anlass, die Attraktivität der Lebensversicherung sowie Garantiezins im Zusammenhang mit der weiter anhaltenden Niedrigzinspolitik erneut zu thematisieren.
Fakt ist: Selbstverständlich beeinträchtigt die anhaltende Niedrigzinsphase die Ertragssituation auch unserer Lebensversicherung. Alle unsere Modellannahmen kommen aber zu dem Ergebnis, dass die HUK-COBURG-Lebensversicherung eine Niedrigzinsphase auch über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren durchhalten kann, ohne dass ihre Garantieversprechen gefährdet würden. Das liegt an unserer vorrangig sicherheitsorientierten Anlagepolitik , deren Hauptziel die dauerhafte Erfüllbarkeit der Verpflichtungen ist, sowie an unserem traditionell hohen Anteil an Risiko- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.
Gerade angesichts der demografischen Entwicklung wird das Modell der Lebensversicherung auch in Zukunft gefragt sein – genauso wie finanzstarke Unternehmen. Dazu zählt die HUK-COBURG Lebensversicherung, die seit Jahren in Ratings zur Finanz- und Unternehmensstärke hervorragend abschneidet.

Beim von der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" vor kurzem veröffentlichten Finsinger-Rating erhielt die HUK-COBURG-Lebensversicherung erneut - wie im Vorjahr - die höchstmögliche Bewertung von fünf Sternen. In die Bewertung gingen sowohl die finanzielle Substanzkraft als auch die Ausschüttungspolitik gegenüber dem Kunden ein. Die schwierige Balance zwischen diesen beiden widersprüchlichen Zielen bekommen nicht alle Mitbewerber gut hin, die HCL erhielt die Top-Note.
Im 20.„m-Rating Deutscher Lebensversicherer“, das das Analysehaus map-report im August 2012 veröffentlicht hat, erhält die HCL bereits zum wiederholten Male die Höchstnote. Damit wird der HCL bestätigt, ein richtig guter Lebensversicherer zu sein, der viel Geld am Kapitalmarkt verdient, mit dem Geld der Kunden sparsam umgeht, den Kunden gut berät und ihn anständig behandelt.
In seiner aktuellen Oktober-Ausgabe veröffentlichte Capital das von Morgen & Morgen – einem weiteren Analysehaus - durchgeführte Unternehmensrating. In das Gesamtergebnis fließen insgesamt Kennzahlen wie z.B. das erreichte Kapitalergebnis ein. Die HUK-COBURG-Leben erhält die Bestbewertung von 5 Sternen – ein Spitzenergebnis, das von 78 Lebensversicherern neben der HCL nur sechs erreichen. Morgen & Morgen bestätigt, dass die HCL zu den besten LV-Unternehmen am Markt gehört.


Mir fehlen die Worte!!!!!Wie dreisst ist das denn??!!!!
Hast du auch Fernseher im Angebot??!!!

franz_99 am 24 Nov 2012 15:00:27

der will uns noch soon mist andrehen

Ostwestfale am 24 Nov 2012 15:07:54

kalchen hat geschrieben:Habe soeben auf Grund des Beitrags meine Lebensversicherung angerufen ( Würthembergische )

Da belaufen sich die Bewertungsanteile auf 1065,00 Euro.
Bei einer Auszahlungssumme in 2014 von 31000.00 Euro würde dann ein Abzug von 523 Euro erfolgen.

Hatte schon Angst das auch die Überschussanteile davon betroffen wären und mir fast ein Drittel verloren gehen würde.

Trotzdem ist das die reine Abzocke
Da hat sich die Versicherungslobby wieder mal durchgesetzt und dem kleinen Mann das Ersparte abgeluchst.

LG
Kalchan


Was glaubst Du denn wo die ganzen Gastgeschenke der Merkel oder die Sozialhilfeleistungen für amerikanische Häuslebauer denn hergekommen sind.

Irgendeiner muß diese zahlen - und das waren diesjenigen die große Teile institutionellen Verwaltern
zur Mehrung angedient haben. Die anderen teile wurden aud Hartz 4 statt Arbeitslosengeld für arbeitslose Mitbürger über 50 gesponsert.

Für die Griechen und andere notleidene Europäer wird es jetzt weiter gehen mit deinem normalen Rentenkonto, Arbeitslosengeld und vielleicht sogar einer weiteren Mehrwertsteuererhöhung.
Irgendwoher müssen die PIGS-Staaten ja finanziert werden.

Bon Voyage

Administrator am 24 Nov 2012 15:12:23

franz_99 hat geschrieben:der will uns noch soon mist andrehen

ich glaube an dieser Stelle -ausnahmsweise- eher nicht daran.
Dem Beitrag liegt m.E. keine Verkaufsabsicht zu Grunde.

bechti am 24 Nov 2012 15:28:12

Administrator hat geschrieben:Dem Beitrag liegt m.E. keine Verkaufsabsicht zu Grunde.


jou, sonst hätte er die massigen Abkürzungen erklärt :D

a.miertsch am 24 Nov 2012 15:33:49

@Jens,
"Oldtimer? Das wäre was, hätte ich auch Lust drauf, aber: man braucht den Platz dafür, auch hier Kosten für die Erhaltung, viel Aufwand..."Was nützt dir der schöne Oldy in der Krise, wenn Inflation herrscht? Kriegst einen Batzen Geld, den du bestenfalls verbrennen kannst.
Den Schnitt macht der Käufer.
Sicher ist, dass nix sicher ist, außer raidy`s "Selbstversorger Streuobstwiese".
Freie Gelder in Fonds anlegen ist noch(!!) eine Möglichkeit, wo man einen, wenn auch bescheidenen Schnitt machen kann, weil man selbst entscheidet, wann man austeigt. Die Frage ist nur,: es war "Freies Geld" und ist dann noch mehr "Freies Geld", wohin dann damit?
Aber bei Fonds ist auch Vorsicht angesagt, es gibt ja welche, die sind das Papier nicht wert. Wie gesagt, : Sicher ist, dass nix sicher ist. Da sind wir allesamt zu kleine Lichter. Millionäre unter uns sind nicht gemeint.
Ich bin froh, außer den üblichen Pflichtversicherungen und einer Zahnzusatzversicherung, keine derartigen Geldvernichter zu besitzen.
Albert

Gast am 24 Nov 2012 15:50:13

@albert
sicher ist auch die streuobstwiese nicht; denn wenn es zur krise kommt, dann möchte ich nicht wissen, wer sich alles mit dem obst meiner wiese versorgt....
und dass die "kalte enteignung" die unter- und mittelschicht stärker trifft als die oberschicht, das geht ja bereits aus einem altem sprichtwort hervor:
"der teufel kackt (original is hier ein ausdruck aus der fäkalsprache !) immer auf den größten haufen".

BadHunter am 24 Nov 2012 16:10:38

Und ich bin froh, dass ich neben den notwendigen Versicherungen wie Hausrat-, Haftpflicht, Unfall-, Gebäude- und Glasversicherung (wenn jetzt einer sagt sowas bräuchte man nicht: ich kann ausreichend Schäden auch in der Glasversicherung in den letzten 10 Jahren bei uns dokumentieren), auch eine vernünftige Zahnzusatzversicherung (da gibt es himmelweite Unterschiede!) sowie ein paar Lebens- und Rentenversicherungen habe, denn das Geld, was ich da mal rausbekommen werde, habe ich auf jeden Fall mehr als jeder Andere, der eben nichts angespart hat...

a.miertsch am 24 Nov 2012 20:10:54

Aber Jens,
"der teufel kackt (original is hier ein ausdruck aus der fäkalsprache !) immer auf den größten haufen"das ist doch ursprünglichstes Deutsch, dessen muß man sich doch nicht schämen.
Ansonsten weiss ich aus unseliger Vergangenheit sehr wohl, was Krise , gleichbedeutend mit Not und Entbehrung, für viel Menschen bedeutet. Damals wurde nicht gestohlen. Ist nicht ganz richtig, das gabs schon immer. Aber die Menge macht es. Das ist eine Erscheinung der Wohlstandsgesellschaft. Hier wird immer nur gepredigt, : Das macht man nicht! Aber schau mal hinter die Kulissen. Es wird betrogen ,bestohlen ,gelogen dass die Schwarte kracht und wer das am Lautesten macht, bekommt Recht. Tschuldigung, ist wohl ein bischen OT und ich habe allen Grund, es nicht so bierernst zu sehen. Gott sei`s gelobt, getrommelt und gepfiffen.
Albert

Gast am 24 Nov 2012 20:33:26

*** Raidys wilde Prognose **** ohne Anspruch auf Richtigkeit ****** bitte als reine Fiktion betrachten ****

Ich habe keine LV. Ich hatte nie eine LV. Ich werde nie eine LV haben.
Ich glaube nicht an das Generationenprinzip und glaubte auch nie daran. Die Alterspyramide und ihre Folgeprobleme waren schon 1980 glasklar vorausberechenbar.
Sobald Geld über eine Versicherung läuft, ist für mich klar, wer Gewinner und wer Verlierer sein wird.
Sobald Altersvorsorge nicht von Staat nicht mit einer maximalen Steuergarantie versehen wird, ist klar, wer mir mehr und mehr vom Kuchen nehmen wird.

Der ehrliche, gesetzliche Rentenzahler wurde und wird vom Staat Zug um Zug um seine Rente betrogen. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist doch nichts anderes wie eine radikale Rentenkürzung.
Die Lebenserwartung lag 1990 bei 75,3 Jahren. wer mit 65 in Rente ist, hatte noch 10,3 Jahre Rente bekommen. --> Link
die Lebenserwartung liegt nun bei 80 Jahren und ist auf 2030 mit 85 Jahren prognostiziert. Somit liegt die Bezugszeit bei 13 Jahren.
Wo soll denn dieses Geld herkommen? Zumal die Zahl einzahlender Beitragsgeber permanent abnimmt.

Die Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung spiegeln sich bei den Versicherungen 1:1 wieder. Sie haben gleich mehrere Probleme:

1) Hohe Anzahl an zur Auszahlung stehender Kunden.
2) stark verringerte Anzahl an Neukunden.
3) Niedrigzinspolitik macht Rendite auf Geld fast unmöglich.
Ich prophezeie ein Sterben vieler Lebensversicherungen in folgenden Schritten:
1) Prognostizierte Rendite fällt und fällt ( ist aktuell schon so)
2) Garantierendite fällt auf den in der winzigen AGB versteckten Wert (ihr würdet euch wundern, wer alles so einen Passus drin hat)
3) Versicherungsgesellschaften überschulden sich (ist schon bei einigen so)
4) die Pleitewelle beginnt und löst eine Lawine aus.

Nein, ich werde kein Empfehlungen geben. Nein, ich behaupte nicht, dass ich recht habe.
Ich aber habe meine Altersplanung schon vor Jahrzehnten genau auf dieses Szenario ausgelegt und stelle mit Erschrecken fest, dass ich im "Kurs" liege.

*** Raidys wilde Prognose **** ohne Anspruch auf Richtigkeit ****** bitte als reine Fiktion betrachten ****

Gast am 24 Nov 2012 20:35:59

Korrigierter Link: "http://www.google.de/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_&met_y=sp_dyn_le00_in&idim=country:DEU&dl=de&hl=de&q=lebenserwartung"
Geht leider nur via Cut & Paste (Kopieren und einfügen"

Gast am 25 Nov 2012 08:17:01

Glücklicher raidy!

Du hast es rechtzeitig gecheckt. Die zurückliegende Auszahlung meiner LV hatte eine Bruttorendite von 1,8%. Leider läuft noch eine letzte LV bis 2015 - ich bin gespannt, wie es dann aussehen wird...

Gast am 25 Nov 2012 08:19:38

Für alle diejenigen, die ihr Geld Banken anvertraut haben, hier ein interessanter Link: --> Link

BadHunter am 25 Nov 2012 13:55:00

raidy hat geschrieben:
1) Hohe Anzahl an zur Auszahlung stehender Kunden.
2) stark verringerte Anzahl an Neukunden.
3) Niedrigzinspolitik macht Rendite auf Geld fast unmöglich.


zu 1: sehe ich nicht als Problem, weil ganz einfach die Beiträge früherer Verträge in der Masse viel niedriger waren als heute, die LV als Altersvorsorge noch nicht so das Thema war und damit im Vergleich zu heutigen Verträgen die Summen viel niedriger waren, damit auch die Auszahlungssummen. Man merkt erst jetzt so langsam, dass die Auszahlungsbeträge etwas höher werden, dafür sind die Beiträge aber auch bei den Verträgen schon etwas höher gewesen.

zu 2: die Anzahl der Kunden vielleicht, aber die Höhe der Beiträge und die Anzahl der Verträge nicht, da Altersvorsorge früher nicht als Thema galt, heute aber jedem Menschen bewusst ist und es viel mehr Produkte, eben auch die geörderten, gibt, die bespart werden (LV bedeutet nicht einfach, wie es hier wahrscheinlich immer verstanden wird, Lebensversicherung, sondern bei den Versicherer beinhaltet die Sparte "LV" vor allem auch alle Formen der Rentenversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen)

zu 3: ich glaube einfach, dass es aufgrund der Weltwirschaftslage eine Niedrigzins"phase" ist, wobei die Versicherungen immernoch höhere Zinsen bieten als z.B. Banken, die eher höhre Zinsen nehmen, nämlich für Kredite (Baufinanzierungen sind da noch echt günstig, andere Kredite eher weniger....). Aber genauso wird es auch wieder in Richtung höherer Zinsen bzw. Erträge gehen, so ist nunmal der Kreislauf...

BadHunter am 25 Nov 2012 14:03:32

papageno46 hat geschrieben:Glücklicher raidy!

Du hast es rechtzeitig gecheckt. Die zurückliegende Auszahlung meiner LV hatte eine Bruttorendite von 1,8%. Leider läuft noch eine letzte LV bis 2015 - ich bin gespannt, wie es dann aussehen wird...

Tja, sowas hängt eben immer von der Laufzeit, dem Eintrittsalter und der Überschussbeteiligung der jeweiligen Gesellschaft ab...
Je kürzer die Laufzeit und je höher das Eintrittsalter, umso geringer die Rendite.
Bei höherem Eintrittsalter ist nunmal der Risikoanteil des Beitrages höher, bei kurzer Laufzeit, z.B. 12 Jahren, wirken sich die Kosten des Vertrages nunmal aus...
Wer allerdings meint, eine Risikoversicherung mache mehr Sinn, sollte auch da auf das Eintrittsalter achten... Ab einem gewissen Alter tun sich Risiko- und Kapital-LV nichts mehr, da macht Letztere dann wieder mehr Sinn, weil am Ende wenigstens noch Geld herauskommt, während die Erstere nur im Todesfall Geld bringt, und dann auch nur den Hinterbliebenen... Und die Todesfallsummen sind dabei gleich...

Naja, aber alles das ist nunmal Sache der richtigen Beratung, im Alter machen LV´s Sinn, wenn man einfach niemanden mit den Kosten im Todesfall belasten möchte und für einen relativ geringen Beitrag die Kosten versichern möchte, in jungen Jahren machen LV´s bzw. RV´s Sinn weil sich über die lange Laufzeit die Rendite absolut rechnet. Und davon bringt mich auch niemand ab, weil ich das in meiner tagtäglichen Arbeit genauso erlebe...

tatze48 am 26 Nov 2012 00:44:31

Ja ich glaube auch, daß es eine Euro-Krise geben wird.

In mir reift eine Frage, die ich mal in den Raum werfen möchte:

Wäre es nicht sinnvoll, seine Euro einfach in Schweizer Franken umzutauschen?
Die hängen nicht im Eurostrudel.

Dieses Geld lege ich ins Schließfach und gut ist´s.

Geld zu tauschen ist außerdem legal.

Gast am 26 Nov 2012 11:05:22

Hallo,

habe nun auch mal meine Versicherung angerufen; aber eine Prognose für die Auszahlung zum Ablauf (4/2013) können die natürlich nicht geben; nur eine ungefähre Zahl für die Auszahlung zum 1.1.2013 bei Kündigung bis 30.11.2012.
Demnach ist es so, dass die Chance größer ist, mehr zu verlieren als zu gewinnen, wenn man bis zum regulären Ablauf abwartet. Was mich aber doch stutzig macht, ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter den Versicherungsnehmer durch solche Aussagen mehr oder weniger unverhohlen dazu veranlassen, vorzeitig auszusteigen.... um dadurch dem Risiko einer schlechteren Beteiligung an den Bewertungsreserven zu entgehen (sofern die Neuregelung bei Auszahlung zum 1.1.2013 nicht doch schon greift)- oder aber auch bei den Schluss-Überschussanteilen schlechter wegzukommen als bei regulärem Auszahlungstermin.

Es stellt sich wohl die Frage, wessen Interesse bei diesen Aussagen eher im Mittelpunkt steht ?!

haballes am 26 Nov 2012 11:25:48

tatze48 hat geschrieben:Ja ich glaube auch, daß es eine Euro-Krise geben wird.

In mir reift eine Frage, die ich mal in den Raum werfen möchte:

Wäre es nicht sinnvoll, seine Euro einfach in Schweizer Franken umzutauschen?
Die hängen nicht im Eurostrudel.

Dieses Geld lege ich ins Schließfach und gut ist´s.

Geld zu tauschen ist außerdem legal.



Würde mich auch interessier´n. Muß ja nicht die Schweiz sein, die Kohle der Norweger ist zum Beispiel auch recht stabil.

Der Verkauf meiner Lebensversicherung läuft problemlos an.
Ärgern tut mich meine zweite, die als Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen wurde, als ich noch an zweiter Stelle des Unternehmens saß. Hier stehen zwar Rückkaufswerte, aber vor meinem 60. hab ich keinen direkten Zugriff, kann sie nur bei Arbeitgeberwechsel weiterführen oder einfrieren.
Als Arbeitgeber kann ich sie beleihen.

Wenn da einer Lücken und Tricks kennt, daß würde mich brennend interessieren. Zwischen eingezahlter Summe und Rückkaufwert klaffen fast zwei Mille und der prognostizierte Auszahlungsbetrag schwindet jährlich nun seit den letzten Jahren ebenfalls um gleichen Betrag, wohl um vorzubauen. Das ich das damals eingewilligt habe, da könnte ich gegen den Schreibtisch treten. :evil:

ganderker am 26 Nov 2012 12:13:18

tatze48 hat geschrieben:
Wäre es nicht sinnvoll, seine Euro einfach in Schweizer Franken umzutauschen?
Die hängen nicht im Eurostrudel.

Dieses Geld lege ich ins Schließfach und gut ist´s.

Geld zu tauschen ist außerdem legal.



Hallo,
ein interessanter Gedanke, wenn man hiesige Inflation und geringe Zinsen in Betracht zieht.
Und erlaubt ist es wohl, man muss den Betrag über 10.000€ nur dem Zöllner mitteilen, wenn ich das hier richtig verstanden hab beim querlesen:
Link
ach, sehe gerade, dass ich keine Links setzen darf.
Dann hier eine Kurzfassung:

Bargeld Transfer von der Schweiz nach Deutschland
Bei der Einreise in die EU, also von der Schweiz nach Deutschland, dürfen nicht mehr als 10.000 Euro in Zahlungsmittel mitgeführt werden ohne dass dies sofort deklariert wird. Die Zöllner fragen öfters mal danach. Zur Prävention gegen Geldwäsche. Werden falsche Angaben gemacht und wird mehr gefunden als 10.000 Euro, erfolgt die sofortige Nachversteuerung. Gerade in letzter Zeit wird am Zoll wieder sehr eifrig nach Bargeld gesucht und bei ertappten Sündern werden Kontrollmeldungen an die Steuerfahnder erstellt und auch saftige Bussgelder verhängt. Dabei fragt man sich, warum so viele Sünder ertappt werden. Denn es ist nicht verboten, mehrmals am Tage die Grenze zu passieren. Aber immer gilt: Wer korrekt versteuert der schont seine Nerven!

Geld Transfer von Deutschland in die Schweiz
Der Geldtransfer in die Schweiz hinein ist von den Gesetzen der Schweiz her nicht beschränkt. Doch die undeklarierte Ausfuhr von mehr als 10.000 Euro in Zahlungsmittel (Bargeld, Schecks usw.) ist nach den deutschen Gesetzen untersagt, um Geldwäsche und Steuerflucht zu verhindern.

Gast am 26 Nov 2012 12:31:40

Zum Thema Schweiz.
Ich bin ja kein Wirtschaft?perte, naja doch in einer Weise schon :bia:

Die Schweiz hängt doch mit Ihrer Wirtschaft extrem an der Euro-Zone, daß sie gar nicht ohne den Euro exisieren kann. Heutzutage haben die schon Schwierigkeiten mit dem Export, weshalb die Regierung ja den Kurs €-CHF gedeckelt hat und auch vor allem mit der Tourisikbranche, daß eine weitere Abwertung des € denen nicht gut bekommen würde, sprich die mit Ihrem CHF auch runter müssten.

Zum Thema € in CHF anlegen: Hab ich auch schon daran gedacht, mir eine Immobilie dort zu besorgen und zu vermieten. Aber das ist aufwändig etc.
Ein reiner Schweizer Immobilien-Fond wäre da vielleicht auch nicht schlecht, aber besser sind m.E. Aktien von Schweizer Unternehmen, die aber derzeit schon recht hoch bewertet sind, gerade weil zur Zeit viele in Schweizer Werte gehen, auch schon aufgrund der € Krise...
Und die Aktie kannst du jederzeit abstoßen, was beim Immo-Fond nicht geht, die Schweizer haben da andere Gesetzvorgaben.

Wie heisst es doch so schön: wie man es macht ist es falsch, außer daß man keine LV braucht, ich zumindest nicht.

Ciao Didier

a.miertsch am 26 Nov 2012 15:18:09

@tatze 48,
Ist meiner Meinung nach auch nur bedingt sinnvoll.
Was nützen dir die Fränkli in der Krise. Eine €-Krise bleibt doch nicht an der Grenze stehen. Brauchst du das Geld, bekommst du es als wertloses Papier zurückerstattet. Lässt du es liegen bis die Krise vorrüber ist, weisst du doch heute nicht, ob es danach noch Sinn macht, Fränkli zu besitzen.
Aus dem Bauch heraus sage ich mir da, wenn es eine positive Lösung wäre, hätte die Schweiz schon keine Fränkli mehr, die wären alle in deutscher Hand. :ironie: Will vielmehr sagen, wäre es nicht mehr lukrativ. :D
Albert

toli269 am 27 Nov 2012 10:35:31

Tja, ich zitiere immer gerne die Privataussage eines ziemlich hohen Mitarbeiters einer großen Versicherungsgesellschaft:

"Lebensversicherungen sind stattlich geförderter Betrug"

ganderker am 27 Nov 2012 10:44:51

toli269 hat geschrieben:Tja, ich zitiere immer gerne die Privataussage eines ziemlich hohen Mitarbeiters einer großen Versicherungsgesellschaft:

"Lebensversicherungen sind stattlich geförderter Betrug"



mit Verlaub, das war die damalige Staatssekretärin im BundesfinanzMinisterium

es heißt natürlich "staatlich" :D

nach meiner Erinnerung lautet das Zitat: ... sind legalisierte Formen des Betruges.

thomas56 am 27 Nov 2012 10:47:38

"stattlich" passt aber viel besser! :D

ganderker am 27 Nov 2012 10:49:53

hallo,
gestern bei Hart aber fair waren LVs eines der Hauptthemen. Für Leute, die kündigen wollen gab es evtl. sogar neuere Infos mit interess. Argumenten, sonst war mE nicht viel Neues zu hören.

man kann wie immer die Sendung eine Woche noch in der Mediathek ansehen.

ps: der Versicherungsmensch hat sich erstaunlich gut mit manchmal überraschenden Argumenten gewehrt.

Ganderker

andwein am 27 Nov 2012 10:58:37

ganderker hat geschrieben:
toli269 hat geschrieben:Tja, ich zitiere immer gerne die Privataussage eines ziemlich hohen Mitarbeiters einer großen Versicherungsgesellschaft:
"Lebensversicherungen sind stattlich geförderter Betrug"

mit Verlaub, das war die damalige Staatssekretärin im BundesfinanzMinisterium
es heißt natürlich "staatlich" :D
nach meiner Erinnerung lautet das Zitat: ... sind legalisierte Formen des Betruges.

Aber vielleicht sollte man besser sagen:
"die in den letzten Jahren abgeschlossenen Lebensversicherungen, vor allem die Riester- geförderten, sind staatlich legalisierter Betrug"
Andreas

ganderker am 27 Nov 2012 11:04:16

andwein hat geschrieben:Aber vielleicht sollte man besser sagen:
"die in den letzten Jahren abgeschlossenen Lebensversicherungen, vor allem die Riester- geförderten, sind staatlich legalisierter Betrug"
Andreas



fairerweise muss man sagen, dass (mein) Zitat ziemlich alt ist :D ca. aus dem Jahr 2000. Ob sich die "Berater" soviel verbessert haben?

tammy99 am 27 Nov 2012 11:36:49

haballes hat geschrieben:
tatze48 hat geschrieben:Ja ich glaube auch, daß es eine Euro-Krise geben wird.

In mir reift eine Frage, die ich mal in den Raum werfen möchte:

Wäre es nicht sinnvoll, seine Euro einfach in Schweizer Franken umzutauschen?
Die hängen nicht im Eurostrudel.

Dieses Geld lege ich ins Schließfach und gut ist´s.

Geld zu tauschen ist außerdem legal.



Würde mich auch interessier´n. Muß ja nicht die Schweiz sein, die Kohle der Norweger ist zum Beispiel auch recht stabil.

Der Verkauf meiner Lebensversicherung läuft problemlos an.
Ärgern tut mich meine zweite, die als Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen wurde, als ich noch an zweiter Stelle des Unternehmens saß. Hier stehen zwar Rückkaufswerte, aber vor meinem 60. hab ich keinen direkten Zugriff, kann sie nur bei Arbeitgeberwechsel weiterführen oder einfrieren.
Als Arbeitgeber kann ich sie beleihen.

Wenn da einer Lücken und Tricks kennt, daß würde mich brennend interessieren. Zwischen eingezahlter Summe und Rückkaufwert klaffen fast zwei Mille und der prognostizierte Auszahlungsbetrag schwindet jährlich nun seit den letzten Jahren ebenfalls um gleichen Betrag, wohl um vorzubauen. Das ich das damals eingewilligt habe, da könnte ich gegen den Schreibtisch treten. :evil:


Moin,

gleiches "Problem" habe ich auch und bin an Tipps&Tricks interessiert....

Btw: Die Schwedische Krone ist zurzeit der Renner. Die gewinnt ständig an Wert, da wohl viele vom Schweizer Franken ausweichen, Norwegische Krone ist auch gut.


LG,
Fred

xs650 am 27 Nov 2012 12:44:13

Die Schwedische Krone ist zurzeit der Renner. Die gewinnt ständig an Wert, da wohl viele vom Schweizer Franken ausweichen, Norwegische Krone ist auch gut.



alles viel zu dicht an Europa, wenn das hier knallt, sterben diese Währungen gleich mit, Da muss man etwas kreativer sein, Singapor Dollar, Canadischer Dollar Australischer Dollar

oder ein schönes Wohnmobil kaufen, Spaß haben und nicht mehr auf die Zahlen im Sparbuch schauen, ich hab da jetzt überall ein 1, - Euro Guthaben stehen :mrgreen:

Matthias

tammy99 am 27 Nov 2012 13:25:30

so ist es Matthias!
Habe letzte Woche einen Artikel im Handelsblatt gelesen, finde ihn leider nicht mehr.
Dort wird beispielthaft vorgerechnet, wieviel man monatlich ansparen müsste, um seine Rentenlücke zu decken.
Durch die niedrigen Zinsen und die Inflation kommt da eine Summe raus, die nur sehr gut verdienente zurücklegen könnten.
Basis war eine moderate Inflationsrate, das wird sich bald ändern.....

Mein Fazit daraus ist, mich nicht verrückt zu machen. Denn wer weiß denn schon, was in 20, 30 Jahren ist. Da lebe ich lieber jetzt. Irgendwie wird das schon, zur Not habe ich noch meine Hütte und zwei Kinder.

LG,
Fred

sujokain am 27 Nov 2012 15:57:15

Wenn Europa knallt,knallt alles. Die Weltwirtschaft ist inzwischen soweit verflochten, dass es alle treffen wird.
1000 %sichere Anlagen gibt es nicht. Ich bin immer gut gefahren, wenn mir wieder jemand was verkaufen wollte zu fragen,wenn das so toll ist,warum er noch arbeiten muss und ob er persönlich mir das Kapital und den versprochenen Ertrag garantiert, und wie hoch die Provision ist. Die Antworten waren immer höchst interessant,aber nichts,was mich zu einer Anlage bewegt hätte.
Primär aber ein guter Rat an alle: Nichts mit Währungsspekulationen, geschlossenen Fonds, bzw.Medienfonds,Schiffe,Container,Mittel-und Südamerika...und nichts,aber auch gar nichts kaufen,was man nicht 100%ig versteht. Außer natürlich,man ist eine Spielernatur und zockt gern, dann empfehle ich obige Anlagen :D
Lasst Euch nicht verrückt machen.Lieber wenig Ertrag als dass das Kapital weg ist.

chrisk am 27 Nov 2012 16:18:22

sujokain hat geschrieben:Wenn Europa knallt,knallt alles. Die Weltwirtschaft ist inzwischen soweit verflochten, dass es alle treffen wird.


Das ist der Grund, wieso ich sowieso nicht glaube, dass es mal arg knallen wird.
Ich lehne mich zufrieden zurück und schaue optimistisch in die Zukunft :)
Damit bin ich zwar übelst in der Minderheit in unserem Land, kann damit aber hervorragend mit umgehen.

wolfherm am 27 Nov 2012 16:33:58

Ich würde das Geld in einem hochwertigen Womo anlege. Das ist zwar auch nicht viel werthaltender, aber du hast dann wenigstens noch den Spass am Wertverlust gehabt. :D

Gast am 27 Nov 2012 16:47:23

Deswegen glaub ich daß Aktien von großen Firmen noch die weitaus beste Anlage ist, auch wenn die mal hoch und runtergehen.
Aber z.B. eine Nestle-Aktie: Lebensmittel, die werden doch überall verkauft, Coca-Cola wird überall getrunken.
Man sollte sich mal den Aktienchart anschauen, auch die jeweiligen Einbrüche in den 20er, 70er, 80er Jahren, um 2000 und wann auch immer.
In kurzer Zeit waren die wieder auf dem gleichen Niveau wie vor dem Einbruch. Klar die Zocker die das nur mit Krediten finanziert hatten, sprangen aus dem Fenster weil sie das Geld brauchten um den Kredit zurückzuzahlen, aber alle anderen die investiert blieben, haben waren nach ein oder zwei Jahren wieder im grünen Bereich...
Die Firmen produzieren immer und wenn die Währung einbricht oder gar konvertiert und verfällt, wird eben der Preis für das Produkt erhöht bzw. die neue Währung fakturiert und der Gewinn sprudelt genausoweiter wieder wie vorher, auf alle Fälle ist sowas wertstabiler als das Geld auf der Bank zu haben. Weil mir ein Anteil der Firma gehört.
Klar mit dem Risiko daß so eine Firma auch mal Pleite gehen kann, aber wieviel Dax oder (EURO-) Stoxx - Firmen sind in den letzten 20 oder 40 Jahren pleite gegangen und vor allem welche Versorger davon (egal ob Energie, Lebensmittel, Öl etc)
Banken mal außen vorgelassen...
Klar ist auch daß die Rendite bei solchen Anlageformen nicht besorgniserregend hoch ist :( aber es steht ein Wert dagegen, der global aufgestellt ist und nicht nur von einem Markt abhängig ist, das ist der Punkt.

Ciao
Didier

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Das Problem Schuhe
Heckbox/Softbox Thule 948
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt