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Erfahrung Warmluft-Wärmerückgewinnung im Haus 1, 2


travelrebell am 30 Nov 2012 00:34:03

Hallo liebe Mitleser/innen,

angesichts steter steigender Ernergiepreise, sind wir am überlegen ob Lüftungs-Anlagen zur Wärmerückgewinnung eine Option sind. Hier sind so viele Tüftler und Individualisten und Qurdenker versammelt, deshalb hege ich die Hoffnung, das der ein oder die andere bereits Erfahrung mit diesem Thema bei WOHNHÄUSERN hat... Mich interessiert positiver wie negativer Erfahrungsschatz...

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Gast am 30 Nov 2012 06:06:36

Hallo Lothar
Zwei Arbeitskollegen bzw. ehemalige haben diese "Luftwärmetauscher " im Wohnhaus verbaut :!: Sie Berichten nur gutes und die erzeugte Temperatur reicht vollkommen aus ....
(haben aber beiden zusätzlich einen Kamin im Haus )
Warmwasser nur elektrisch :!:

Keiner von beiden konnte mir die Frage nach dem Tatsächlichen Stromverbrauch beantworten , oder wollte es nicht :lach:
Die kann natürlich der vernichtende Faktor zur Anschaffung einer solchen Anlage sein :!:
Eine Wärmepumpe verbraucht einiges an Strom ....
Für mich persönlich unwirschaftlich (In meinem Falle)

Flatus am 30 Nov 2012 08:01:46

meier923 hat geschrieben:Keiner von beiden konnte mir die Frage nach dem Tatsächlichen Stromverbrauch beantworten , oder wollte es nicht.
Die kann natürlich der vernichtende Faktor zur Anschaffung einer solchen Anlage sein ...

Hallo

Meine Wärmerückgewinnung verbraucht maximal 190 Watt für die beiden Ventilatoren.

Flatus
.

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Gast am 30 Nov 2012 08:24:52

Hallo Jungs, da beruflich mit dieser Geschichte beschäftigt kann ich dazu auch etwas beisteuern. Nur jetzt nicht, sonder später... Muß jetzt zu einem Kunden ... :wink:

Melde mich.

walter@bibuu am 30 Nov 2012 08:26:44

Wenn es um Lüftung mit Wärmerückgewinnung geht ist vielleicht --> Link das ne Alternative.

Mit nem Verbrauch von unter 10 Watt für die Lüfter wohl auch recht moderat im Energieverbrauch.
Falls es in Richtung Wärmepumpe gedacht ist - vergiß den Link.

tammy99 am 30 Nov 2012 08:34:20

Moin,

habe letzte Woche darüber einen Bericht im Fernsehen gesehen. In Holland sind sehr viele solcher Anlagen verbaut, Tendenz szatk rückläufig.
Grund sind die Stromkosten und vor Allem die Verschmutzung. Rechnet man die Wartung (jedes Jahr neue Filter und alle paar Jahre die Komplettreinigung) nich zu den Stromkosten dazu, ist das völlig unwirtschaftlich. Außerdem sind die Anlagen oft nicht fachgerecht verbaut, was zu weiteren Problemen führt. z.B. Strömungsgeräusche).
Wir haben uns vor 6 Jahren dagegen entschieden, nach dem ein Nachbar von ähnlichen Erfahrungen berichtete und ich eine Witschaftlichkeitsberechnung gemacht habe. Die heutigen Kosten kenne ich allerdings nicht.
In der Sendung kamen auch Architekten zu Wort, die Alternativen aufzeigten, z.B. Belüftungsschlitze oberhalb der Fenster.

Generell halte ich den Dämmungswahn für absurd. Die Häuser werden heute so dicht gebaut, dass man ohne ständiges Lüften Schimmel bekommt. Dann baut man so ne Anlage ein und verpulvert die Energie, die man sparen wollte. Dafür zahlt man dann für die Dämmung mehr und für die Anlage+Betriebskosten.
Das rechnet sich nie.

LG,
Fred

Lancelot am 30 Nov 2012 10:40:31

tammy99 hat geschrieben:habe letzte Woche darüber einen Bericht im Fernsehen gesehen.


DEN hab ich auch gesehen :)

Fazit : niemals eine Lüftungsanlage in UNSER Haus .. :bindagegen:

Mal von den Kosten für Unterhalt/Wartung abgesehen, die Dinger sind Dreckverteiler aller erster Ordnung :(



tammy99 hat geschrieben:Generell halte ich den Dämmungswahn für absurd.


ICH auch :!:

Sucht mal in einer Mediathek nach einem Beitrag "Deutschland packt sich ein" - absolut hirnrissig, was da heutzutage zur Vorschrift gemacht wird, mit unabsehbaren Folgekosten und Folgen für unsere Gesundheit, alles schön verpackt im "Energiesparmantel", den uns die Industrie durch erfolgreiche Lobbyarbeit in der Politik überstülpen will ... :wall:

walter7149 am 30 Nov 2012 11:05:48

Hallo, wir haben ein 2006 neu errichtetes haus mit einer lüftungsanlage mit wärmetauscher und der möglichkeit elektrischer zuheizung.
Wir heizen zu 99% elektrisch mit fußboden heizung in wohnstube, küche und bad, warmwasser 200l elektroboiler.
In den ersten 2 jahren haben wir die belüftung so gut wie gar nicht benutzt.
Erst bei einer letzten garantieabnahme durch die hausbaufirma wurde uns geraten die lüftung mindestens in der kleinsten stufe laufen zu lassen.
Jetzt läuft die lüftung durchgängig mit wechselnden stufen je nach jahreszeit.
Der abluftauslaß und frischluftansaugkasten befindet sich auf der ostseite am giebel, ist also nie der direkten sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Das raumklima und die warmluftverteilung im haus haben sich durch den dauerbetrieb verbessert und der stromverbrauch hat sich nicht erhöht, weil ein stoßlüften mit offenem fenster nicht mehr nötig ist und gerade in den übergangsperioden die lüftung mit wärmetauscher und el.zuheizer nach bedarf ausreichend ist und die el. fußbodenheizung nicht mehr heizen muß, sondern abgeschaltet ist.

kurt2 am 30 Nov 2012 13:00:59

walter7149 hat geschrieben:Wir heizen zu 99% elektrisch mit fußboden heizung in wohnstube, küche und bad, warmwasser 200l elektroboiler.



Hallo Walter,
darf ich in Anbetracht der Diskussion über die künftigen Strompreise mal fragen wieviel Kw Ihr jährlich verbraucht?

tammy99 am 30 Nov 2012 13:33:03

Mönsch, in Norwegen kostet doch Strom kaum was 8)

kurt2 am 30 Nov 2012 16:30:03

tammy99 hat geschrieben:Mönsch, in Norwegen kostet doch Strom kaum was 8)


Hallo,
habe gerade erst den Wohnort gesehen. Au weia :oops:

Ist es tatsächlich so, dass er (der Strom) dort soooo billig ist?? Nix weiß.

Wenn ja, warum?

berni1 am 30 Nov 2012 16:41:34

wir haben uns vor 8 Jahren dagegen entschieden - Die Technik war noch nicht so weit und bei den eisigen Temperaturen im Allgäu zweifel ich auch heute noch daran.

Stattdessen haben wir jetzt eine konventionelle Gasheizung und 20qm Solarkollektoren auf dem Danch zur Wasserbereitung und Heizungsunterstützung. Bei rund 250qm beheizter Fläche kommen wir derzeit auf ca. 650 EUR Heizkosten incl. Warmwasser im Jahr - und meine Frau liebt es warm... :ja:

Die Mehrinvestitionen hatten sich übrigens nach 5 Jahren komplett amortisiert.

rolf51 am 30 Nov 2012 16:51:06

Hallo,

bei den Energiekosten hast Du bestimmt ein Niedrigenergiehaus!

luedenscheider am 30 Nov 2012 17:51:48

berni1 hat geschrieben:wir haben uns vor 8 Jahren dagegen entschieden - Die Technik war noch nicht so weit und bei den eisigen Temperaturen im Allgäu zweifel ich auch heute noch daran.

Stattdessen haben wir jetzt eine konventionelle Gasheizung und 20qm Solarkollektoren auf dem Danch zur Wasserbereitung und Heizungsunterstützung. Bei rund 250qm beheizter Fläche kommen wir derzeit auf ca. 650 EUR Heizkosten incl. Warmwasser im Jahr - und meine Frau liebt es warm... :ja:

Die Mehrinvestitionen hatten sich übrigens nach 5 Jahren komplett amortisiert.


Da werd ich aber richtig Neidisch.

150qm, Konventionelle Gasheizung, in 2011 25000KW/h = 1800,00€

Ich muss wohl noch mal neu Bauen. :) :) :) :) :)



HO

walter7149 am 30 Nov 2012 17:55:16

tammy99 hat geschrieben:Mönsch, in Norwegen kostet doch Strom kaum was 8)


Hallo, naja, ganz umsonst gibt´s den auch nicht, und wenn ihr mir euren gesamtpreis inclusiv durchleitungsgebühren und märchensteuer je KWh für 2011 und letzten stand 2012 verratet, dann gebe ich auch unsere streng geheimen strompreise all inclusive je KWh für 2011 und letzten stand 2012 preis :wink: .

luedenscheider am 30 Nov 2012 18:10:15

2011 = 0,24€ incl. allem



HO

tammy99 am 30 Nov 2012 18:17:19

bei uns kostet die Kwh so 22-25ct (ab 01.01.2013), dann kommen jährliche Grundgebühren von 100-200€ dazu.

LG,
Fred

Lancelot am 30 Nov 2012 18:20:45

2011 : 0,23 ct/kWh inkl. allem ..

walter7149 am 30 Nov 2012 18:34:49

:D ich warte mal noch ein paar meldungen von neugierigen aus anderen bundesländern ab.

Und rechnet die grundgebühren bitte mit rein in den KWh preis.

Lancelot am 30 Nov 2012 18:35:27

Sind drin .. :)

Nicht sooo lange warten .. :?

Gast am 30 Nov 2012 18:43:33

travelrebell hat geschrieben:Hallo liebe Mitleser/innen,

angesichts steter steigender Ernergiepreise, sind wir am überlegen ob Lüftungs-Anlagen zur Wärmerückgewinnung eine Option sind. Hier sind so viele Tüftler und Individualisten und Qurdenker versammelt.....
Weiß nicht ob Dich interessiert, dass ich u.a. am Mittwoch bei Buderus bei einem Lehrgang zur kontrollierten Wohnraumlüftung war.

Die Kunden die eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage haben geben sie nicht mehr ab. Die eingesetzte Energie zur gewonnenen beträgte ca. 1 / 30-50 d.h. aus einer kWh eingesetzten elektrischen Energie erhält man ca. 30 -50 kWh thermische Energie - also eine optimaler Wirkungsgrad.

Aber es geht allen weniger um Energieeinsparung sondern um Lebensqualität ( mit entsprechenden Filtern werden Reinräume oder "nur" Feinstaub und Pollenfreie Räume geschaffen ) keinen Schimmel durch Lüftungsprobleme etc.

Wenn Du Räume hast wo stets schöne Luft zu finden ist, Toiletten, Bäder und Küchen vernünftig Be- und Entlüftet werden ist das Perfekt und ein grosses Stück Lebensqualität.

travelrebell am 30 Nov 2012 20:58:25

Ich bedanke mich schon mal für die tollen Antworten, hatte eben einen ellenlangen Text geschrieben den hat es mir grad weggefegt.Alles für die Katz... Hol ich aber am WE nach. Also wer, was dazu weis oder wen kennt der auch was weis usw..her damit.


ganz kurz wir liebäugeln mit sowas in mehreren Räumen --> Link oder ähnl.

Lancelot am 30 Nov 2012 21:02:46

Lies doch mal .. aufmerksam und auch ein klein wenig zwischen den Zeilen .. :)

--> Link

Ich such Dir noch was deutlicheres raus ... am WE :)

topolino666 am 30 Nov 2012 22:52:17

Hallo!

Wenn man bei "UlrichS" `zwischen den Zeilen liest´, weiss man auch wer den Kaffee beim Lehrgang bei Buderus bezahlt hat! :lol:

Aber es geht allen weniger um Energieeinsparung sondern um Lebensqualität.


:lol:



topolino
Matthias

rorei am 01 Dez 2012 00:24:49

Schaut euch den Beitrag "Wärmedämmung - Der Wahnsinn geht weiter" --> Link in der Mediathek des NDR an und urteilt dann.
Roland

Gast am 01 Dez 2012 00:51:58

Wir haben seit knapp 30 Jahren ! eine kontrollierte Wohnraumlüftung verbunden mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung in unserem Haus. Ergänzt wird das System durch eine kleine Gastherme für die Zentralheizung/Fusssbodenheizung. Wir haben stets gute Luft in allen Räumen, da die Luft im Haus bei höchster Lüftungsstufe in 3h komplett ausgetauscht wird. Im Moment planen wir gerade die Renovierung des Systems. Nun soll für die Heizung ein Brennwertkessel her und die Wärmepumpe wird duch ein aktuelles System ersetzt. Ich würde mir nie wieder ein Haus ohne ein solches System kaufen/bauen.

thomas56 am 01 Dez 2012 01:08:42

longo hat geschrieben:Nun soll für die Heizung ein Brennwertkessel her und die Wärmepumpe wird duch ein aktuelles System ersetzt. Ich würde mir nie wieder ein Haus ohne ein solches System kaufen/bauen.

Zumindest für eine Beratung halte ich Frank Biermann für sehr gut. Entscheiden muss jeder selber!
--> Link

Gast am 01 Dez 2012 05:42:06

topolino666 hat geschrieben:Hallo!

Wenn man bei "UlrichS" `zwischen den Zeilen liest´, weiss man auch wer den Kaffee beim Lehrgang bei Buderus bezahlt hat! :lol:

Aber es geht allen weniger um Energieeinsparung sondern um Lebensqualität.



Buderus natürlich, aber was soll uns das sagen ? Ich schreibe das wovon ich überzeugt bin, fällt in meinen Fachbereich nicht mehr und nicht weniger.

Ich gehe fest davon aus, dass Du niemanden mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) kennst und gar nicht weißt wie toll das ist.

Zum einen halte ich eine KWL wegen der hohen Anschaffung nicht für wirtschaftlich, aber sie ist so wichtig das ich jedem empfehle darüber nachzudenken. Niemand kann so lüften wie die KWL und ich kenne niemanden der eine hat und je wieder drauf verzichten würde. ( siehe auch den Beitrag von "Longo" )

@ travelrebell Dein Link zeigt auf ein Gerät das man zum Lüften für Wohnräume nehmen kann, aber nicht für die Räume Küche, Bad, WC etc.

Bitte beachten, auch das Du immer zwei brauchst, die sich gegenseitig steuern. Grundsätzlich ist das Pulsierende Lüften vom Ergebnis nicht Optimal aber besser als keine KWL :D

Gast am 01 Dez 2012 08:48:53

Nun soll für die Heizung ein Brennwertkessel her und die Wärmepumpe wird duch ein aktuelles System ersetzt. Ich würde mir nie wieder ein Haus ohne ein solches System kaufen/bauen.

Geht auch billig und gut :ja:
Heizung hin und Heizung her -> Ich kann jedem nur raten , der den Platz dafür hat , sich einen Holzvergaser Kessel aufzustellen.
Eine normale größe bzw Komplettanlage gibt es günstig ...(Ich habe für 50KW mit Puffer/Pumpen /Ladereglung etc.etc. 7000€ bezahlt-> eingebaut allein und den Schornstein auch allein aufgemauert ->in den Anschaffungs-Kosten mit drin !)
Ich beheize ein 4 Familienhaus mit 450 qm :!: -> Holzverbrauch im Jahr (ich mags auch warm ) 30 RM Holz (kostet nix :mrgreen: ) ...-> nur schlagen muß ich selber ..

Angenommen Ich müsste das Holz kaufen (eigen Werbung kostet bei uns 10 - 12,50 €)
wären wir hier bei meinem Verbrauch bei 300 - 375 €).....
Bei "Stadtpreisen" liegen Wir bei 30€/rm , das wären dann für mich 900€

Und wer sagt mir jetzt das er billiger Heizen kann :?:

PS: Ich habe ne Bivalente Heizung und hann auch Parralel Öl Heizen -> Ich hatte ein Verbrauch von 5000-6000 l im Jahr :!: Bei Preisen von um einen Euro kann sich jeder ausrechnen was ich spare ...
Hier vernachlässige ich jetzt ganz einfach einmal die Kosten für die 2 Pumpen -> kommen vielleicht auf 200W und das Benzin um die Kettensäge zu betreiben ;D -> , denn , selbst wenn ich das Holz teuer kaufen müsste , hätte ich eine Ersparnis von "5000€"->Und da brauch ich keine Wärmepumpe 8) ..
Die Heizung läuft jetzt das 10 Jahr und nun muß ich das Innenleben meines Ofens erneuern (Kosten 700€) -> Ich denke das ist für "Rustikale Kerle" genau die Richtige Heizung ......

Ansonsten : wurden hier meine anfänglichen Bedenken in Bezug auf Stromkosten und Funktionalität voll bestätigt :!:

Lancelot am 01 Dez 2012 08:59:31

rorei hat geschrieben:Schaut euch den Beitrag "Wärmedämmung - Der Wahnsinn geht weiter" --> Link in der Mediathek des NDR an und urteilt dann.
Roland


:yau:

Genau DAS war der TV-Beitrag ... :dankeschoen:

Investiert das 3/4 - Stündchen und schaut das an ---> dann ein Urteil bilden :!:

Flatus am 01 Dez 2012 11:06:06

Hallo

Das Thema wird seit mindestens 30 Jahren diskutiert, brennbare Fassaden und Dächer sind altbekannt. Mit dem eigentlichen Thema "Wärmedämmung" hat das wenig zu tun.
Es gibt genügend unbrennbare Dämmmaterialien und Vorschriften für Brandabschottungen. Man muss sie einfach nur anwenden. Aber dazu braucht es halt ein wenig Fachwissen. Und wenn ich hier so lese, ist das nicht sooo verbreitet! :mrgreen:

Flatus
.

Gast am 01 Dez 2012 18:41:31

eigentlichen Thema "Wärmedämmung" hat das wenig zu tun.

macht nichts -> ist ja auch nicht das Thema :idea:

Gast am 01 Dez 2012 19:57:10

meier923 hat geschrieben:
Angenommen Ich müsste das Holz kaufen (eigen Werbung kostet bei uns 10 - 12,50 €)
wären wir hier bei meinem Verbrauch bei 300 - 375 €).....
Bei "Stadtpreisen" liegen Wir bei 30€/rm ...
Bei uns in Bochum liegen die Preise bei ca. 100 € für geliefertes unsortiertes Holz ( Raummeter ) Danach muss es gespalten werden, getrocknet werden ( also erst einmal ca. 3 Jahre aufschichten ) und manuell zum Heizkessel gebracht und verfeuert werden.

Macht hier niemand, auf dem Land wo man Platz hat und der Wald in der Nähe ist, ist das natürlich anders.

Im übrigen darf man meines Wissens hier wegen dem Feinstaubproblem keine Holzheizung einbauen ( Grossstadt )


Kontrollierte Wohnraumlüftung: Ich habe eine 3/4 Stunde investiert und mir den Film angesehen - absolut nichts neues !

Styropor ist ein schlechter Werkstoff zur Dämmung von Gebäuden, der im Brandfall zum Problem wird und Feuer fängt. Alle Experten raten schon lange davon ab und empfehlen z.B. Mineralwolle und eine Vorsatzfassade ( Klinker ), dass ist genau das was wir bei unserem Haus gemacht haben.

KWL: Es wurde ausdrücklich festgestellt das weder Anschaffung noch Betrieb günstig sind. In den Fällen in denen keine Filter eingesetzt wurden ( was nicht empfehlenswert ist ) waren die Rohre total verschmutzt und natürlich auch biologisch verunreinigt ( Keime )

Fakt ist, dass sollte jeder Wissen: Egal ob ich mir eine Solaranlage, PV Anlage, Wärmepumpenanlagen, Kleinkraftwerk oder KWL Anlage kaufe zieht dies Folgekosten nach sich !

Neben Energiekosten entstehen auch Servicekosten durch Reparaturen und Wartungen.

Dies wurde auch im Film ausdrücklich genau so gesagt, nicht mehr und nicht weniger.

Ansonsten habe ich im Film sehr vermisst das auch über die Vorteile gesprochen wurde, d.h. das man Pollen, Insekten, Feinstaub und vieles mehr aussperrt und wirklich gute Luft im Haus hat ohne lüften zu müssen. Natürlich müssen jedes Jahr mindestens 100 € für neue Filter ausgegeben werden, machen wir doch beim Wohnmobil auch, Luftfilter fürs Fahrzeug, Pollenfilter für den Innenraum etc.

Hier zeigte man Einströmventile ohne vorgeschriebene Filterbeutel und zeigte sich überrascht das eine KWL Filter hat die jährlich gewechselt werden müssen.

Ein bisschen Fachwissen ist immer notwendig, wer das Geld für eine KWL nicht hat sollte es lassen und muss eben sehen wie er das Lüftungsproblem löst und / oder warten bis er Schimmel im Haus hat. Aber dann werden die Wände abgeschlagen ( Putz runter etc. ) und das wird dann richtig teuer.

Analog noch einmal zum Wohnmobil und dessen Betriebskosten ist es auch bei einer KWL Anlage leider so, dass Kosten im Betrieb anfallen. Dies sollte jedem Interessenten auch so gesagt werden !

chrisk am 01 Dez 2012 20:02:08

Ich habe 2 Firmen im Haus gehabt wegen einer Lüftungsanlage.
Wir benötigen 5000-6000 Liter Öl im Jahr und mit der ausgerechneten Energieeinsparung hätte sich das wohl irgendwann, real aber dann doch nie gerechnet. Kosteneinsparung wäre aber auch nicht das Primärziel gewesen.
Leider ist eine Lüftungsanlage wegen einer Allergie nicht einsetzbar, ich finde es in solchen Häusern nämlich ziemlich angenehm vom Klima her.

Gast am 01 Dez 2012 20:04:33

Eine KLW Anlage rechnet sich aus meiner Sicht wirtschaftlich NICHT.

Warum sollte das aber wegen einer Allergie nichts sein ? Ich kenne viele die wegen einer Allergie eine KWL Anlage haben.

Wenn ich im Film sehe wie die eine Zentrale der KWL eingebaut haben kann ich nur lachen. Da wundert es mich auch nicht, dass man "vergessen hat" den Abfluss mit Gefälle zu verlegen. Schwachmatiker gibt es leider überall, kein Gehirn aber kräftige Arme.

tammy99 am 01 Dez 2012 20:09:41

Ulrich, die gezeigten Anlagen hatten Filter, außen. Es wurde ja extra auf die hohen Kosten hingewiesen.
Das Problem ist, dass die Luft auch abgeführt werden muss. Innen müssten also auch Filter drin sein. Keine Ahnung, ob das normalerweise so ist.
Ein Freund von mir hat letztes Jahr gebaut und eine Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung eingebaut. Die ist zwar wesentlich günstiger, aber noch unwirtschaftlicher. Und innen gibts da auch keine Filter.

LG,
Fred

chrisk am 01 Dez 2012 20:22:06

@ Ulrich

Ich kenne den medizinischen Begriff für die Krankheit nicht genau, aber durch die Filter wachsen (bzw. können wachsen) binnen kurzer Zeit genau die Keime, Sporen und Bakterien die lebensbedrohlich werden können. Gesunde Menschen macht das bei regelmäßigem Filterwechsel nichts, bzw. nur sehr wenig, aus.

Gast am 01 Dez 2012 20:25:13

Eine richtige KWL Anlage wurde vom Fachmann gebaut, dass sind Leute die regelmäßig auf Lehrgänge gehen und über die Vorschriften informiert sind und diese umsetzen.

Eine KWL hat natürlich wärmeisolierte Rohre die innen glatt sind und sich dort kein Schmutz halten kann. Die im Film gezeigten Rohre sind meines Wissens nicht erlaubt und isoliert waren die Rohre auch nicht, bei Buderus haben wir Listen bekommen das bis zu 40 mm Isolierungswandstärke um die Rohre muss. Wenn Du eine 50 x 100 mm Rohr hast, wir das mal eben 130 x 180 mm wenn es zum Beispiel durch einen Flur oder Keller läuft. Im Film war diese der Fall aber die Rohre waren unisoliert.

Im Eingang des Kreuzwärmetauschers liegen zwei Filter in der Frischluft, je nach Filterklasse ist danach Pollen, Feinstaub und Insektenfreies Gebiet. In allen Abluftöffnungen haben kleine Filterbeutel zu sitzen, dort wird normaler Staub zurück gehalten, dieser darf gar nicht erst in die Rohre = wichtig !

Gast am 01 Dez 2012 20:30:28

chrisk hat geschrieben:@ Ulrich

Ich kenne den medizinischen Begriff für die Krankheit nicht genau, aber durch die Filter wachsen (bzw. können wachsen) binnen kurzer Zeit genau die Keime, Sporen und Bakterien die lebensbedrohlich werden können. Gesunde Menschen macht das bei regelmäßigem Filterwechsel nichts, bzw. nur sehr wenig, aus.


--> Link

Bei fachgerechter Installation und vorgeschriebener Wartung wächst da gar nix :D

chrisk am 01 Dez 2012 20:31:38

Danke für den Link :)

Gast am 01 Dez 2012 20:35:31

Gern geschehen. In dem OP`s lüften die eher weniger über die Fenster :D

Auch die müssen sich Gedanken machen und so redet man auch hier offen über "Baumängel", denn nur mangelhaft installierte Anlagen oder mangelhafte Wartungen machen Probleme.

Auch ein Monteur der gerade auf Toilette war und "vergessen hat" sich die Hände sorgfältig zu waschen, kann ein "Problem" verursachen. Filter setzt man mit Handschuhen ein und so, dass man die Verpackung erst wegzieht wenn das Filter eingesetzt ist.

Wenn ich so die Praxis sehe, das zieht ein Monteur mit seinen Schmutzfingern quer durch die "Filterfalten um den AZUBI zu zeigen wie toll der gebaut ist. Eigendlich müsste man jetzt den Filter entsorgen, aber der wird beim Kunden eingebaut ( Nein nicht bei uns, habe ich aber ernsthaft woanders gesehen )

Lancelot am 01 Dez 2012 20:55:35

UlrichS hat geschrieben:--> Link

Bei fachgerechter Installation und vorgeschriebener Wartung wächst da gar nix :D



Aha :!:

Vermutlich haben die "Multi-resistenten-Keime" besonders in Krankenhäusern das nur noch nicht gelesen ... :?


Von 100 Patienten, die stationär behandelt werden, seien ein bis drei mit einem multiresistenten Staphylococcus aureus, kurz "MRSA" besiedelt. "Damit steigt das Risiko der Übertragung – im Krankenhaus, in der Arztpraxis und in der Reha."


Quelle : --> Link

(Hatten einen Todesfall in der Familie - genau deshalb :( )

Gast am 01 Dez 2012 21:03:13

Ich fürchte jetzt wirfst Du etwas durcheinander, Du hast zwar Recht aber das ist kein Problem der KWL

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass garantiert die Hälfte der Mitglieder ihre Abspülschwämme und Tücher länger als 14 Tage benutzen ............

thomas56 am 01 Dez 2012 21:26:20

Kenne KWL gar nicht, halte es aber mehr mit den alten Methoden.
Als ich das Haus übernahm, fing ich mit 7500 Liter Heizöl/Jahr an. Als ich die 41 Jahre alte Ölheizung, die einfachverglasten Fenster, die Haustür und Dachisolierung erneuerte, lag ich bei 3300 Liter. Da ich bei der Heizung ein wenig gespart habe und nur 100er Dachiso, meine ich, dass da nochmal 1000l drin sind. Mit zuheizen durch die Kamincassette mit Holz wäre nochmal Potential und wenn man dann noch die Fassade macht.......
Ich bin nicht der Meinung, dass man das Rad neu erfinden muss und dann noch eventuelle Risiken eingeht.

klausevert am 01 Dez 2012 21:31:50

Wirklich Sinn macht solch eine Lüftung auch nur bei hochgedämmten, luftdichten Häusern.
Da erspart man sich das manuelle Lüften, hat ein super Raumklima und die Anlage geht irgendwo mit plusminus 0€ ind Budget.

Manuelles Lüften hingegen kostet Heizernergie, falsches Lüften evtl noch mehr.

Aber Ja oder Nein muss man individuell für sein Haus entscheiden.
Ich baue schwedische Holzhäuser, da ist eine Lüftungsanlage schon fast Standard

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