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2- Zylinder Modus? Eine Idee fürs Wohnmobil? 1, 2


LowCostDriver am 12 Dez 2012 23:57:37

Hallo zusammen,
ich sehe gerade die neue Golf- Werbung und VW wirbt damit, dass sich ggf. im laufenden Fahrbetrieb 2 Zylinder abschalten.
Vom Wohnmobil her kennen wir einen gleichmäßigen und ruhigen Fahrstil und ich stelle mir gerade vor wie es wäre, wenn bei 100 km/h im Tempomat- Modus einfach 2 Zylinder nicht mehr mit Kraftstoff versorgt werden und man somit ordentlich spart.
Schaue ich die Werbung ein weiteres Mal, stehen entspannte 2,7 Liter aktueller Verbrauch des Golfes auf dem Onboard- Display!
Wahnsinn!

Was meint ihr?
Ist das eine gute Lösung fürs Spritsparen?
Vielleicht nicht gerade im morgendlichen Stop&Go im Berufsverkehr, aber Wochenendfahrten zur Familie ganz entspannt über die BAB?
Und was im PKW- Bereich funktioniert, ist doch wohl auch später mal auf die aktuellen Basisfahrzeuge Ducato, Sprinter, Transit und Co und damit logischerweise auch aufs Wohnmobil übertragbar, oder?
Die Leistungen heutzutage reichen doch problemlos für 140 km/h (weiß ich, weil wir mit einem Mietmobil gefahren sind, welches diese Geschwindigkeiten problemlos erreicht hat!) und wenn man sich bewusst fürs gleichmässige Fahren im LKW- Modus entscheidet, sind dann 2 Zylinder Betrieb mit einer Verbrauchsersparnis von 1/3 Diesel nicht eine gute Idee?
DIe Kraftreserve fürs Gebirge oder fürs Überholen oder auch mal zügiges Fahren wäre ja noch immer da, es geht ja nur um die Langstrecken, wo man eigentlich 100, 120, 140 oder mehr PS vorhält, ohne sie eigentlich zu brauchen.
Oder?

Was denkt ihr?


Björn

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cambodunum am 13 Dez 2012 00:05:07

Gibts die Zylinderabschaltung für Diesel auch? ist das nicht den TSI Motoren vorbehalten ?
Jede Idee, die Sprit spart ist ne gute Sache...

berny2 am 13 Dez 2012 00:10:38

Hallo LowCostDriver,

ich schätze, dass das dann eher ein HighCostDriveErlebnis wird.
Wenn ich zwei Zylinder abschalte, heisst das dann, dass diese mechanisch abgekoppelt sind? Beim Sechszylinder könnte man ja mal darüber nachdenken, jedoch nicht beim Vierer. Und der Rundlauf des Motors dürfte auch nicht vibrationsärmer werden.

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LowCostDriver am 13 Dez 2012 00:11:50

cambodunum hat geschrieben:Gibts die Zylinderabschaltung für Diesel auch? ist das nicht den TSI Motoren vorbehalten ?

Keine Ahnung!
Ich habs wie gesagt nun das erste Mal in dieser TV- Werbung gesehen.
Und natürlich ist mir aktuell kein Basisfahrzeug bekannt, welches ein solches Attribut für einen Turbodiesel- Motor anbietet.
Ist sicherlich auch nicht sofort 1:1 umsetzbar.
Aber allein die Idee wird doch sicherlich interessant sein und weiterverfolgt werden MÜSSEN!

Viele ordern doch ein Fahrzeug mit ordentlicher Leistung, oder nicht?
Schon allein für die Gebirgsfahrten, oder eben um nicht zwingend hinter den LKW dauerhaft herfahren zu müssen (so wie wir die letzten Jahre mit unseren 75PS).
Aber andererseits brauchen wir doch auf den Langstrecken diese Leistung doch gar nicht!
Allein zu wissen, das sie Bedarf verfügbar ist, ist doch schon beruhigend.
Entscheide ich mich aber bewusst für sparsames Fahren, warum dann Energie für 140 PS verbrennen?
Wird der Motor dann wirklich zur Hälfte regelrecht "abgeschaltet", klingt dies für mich erstmals wie eine wirklich brauchbare Lösung, um einerseits Leistungswunsch und Sparzwang (Stichwort schwindende Rohstoffe, steigende Preise) überhaupt in Einklang zu bringen.
Oder?

Natürlich ist dies eine technische Herausforderung!
Aber so schwer kann es doch nicht sein, wenn es heute schon bei einigen wenigen Modellen möglich ist.
:gruebel:


Björn

thomas56 am 13 Dez 2012 00:17:37

berny2 hat geschrieben: Und der Rundlauf des Motors dürfte auch nicht vibrationsärmer werden.

Schön wärs, aber für mich nicht so nach vollziehbar.
Wenn vom 8-Zylinder einer fehlt, merke ich nicht sofort, aber wenn der Käfer nur auf 3en humpelte......war auch die Leistung weg.

kamann am 13 Dez 2012 00:20:34

hallo;
es gab da mal einen weis blauen 12 zylindermotor da sollte aus dem gleichen grund eine ganze zylinderbank abgeschaltet werden.
gibts es diese varianten noch??
wenn man 2 von 4 zylinder abschlaten kann, also dann wenn nicht viel leistung verlangt wird aber die innere reibung bleibt , es muß gleichzeitig den aber restlichen mehr engespritz (ev. mit dem gasfuß)werden um diese leistung zu halten ist meiner meinung mehr der werbung als der verbrauchsminderung gedient!
ist meine meinung!!
KH

cambodunum am 13 Dez 2012 00:22:44

der kleine Fiat 500 fährt sogar nur mit 2 Zylinder...und ich kenne fast keinen " geileren" Sound wie den eines alten Audi 5 Zylinder
Ich finde die Idee gut, wenn sie bei einem Diesel umzusetzen ist....

rossifumi am 13 Dez 2012 01:13:03

Zylinderabschaltung gibts seit rd 20Jahren, hat sich aber nicht durchgesetzt, da zu aufwendig und im Endeffekt selten sinnvoll.
In Teillastbereich sind die Motoren, vor allem Diesel, am sparsamsten, so daß ein stärkerer Motor oft auch der sparsamere ist.
Der spezifische Verbrauch be in g/kwh ist gewöhnlich im Bereich des max Drehmomentes am niedrigsten.
Wenn man nun einen Teil der Zylinder abschaltet, müsste neben dem "mitschleppen" der ungenützen Zylinder auch noch die arbeitenden in einem ungünstigeren Bereich laufen = Verbrauch höher beim WoMo.
In einem aerodynamisch besseren KFZ sind die Chancen auf sinnhaften Einsatz bei niedrigen und absolut gleichmäßigen Geschwindigkeit besser, aber mehr auch nicht.
2,7l/100km sind ja dabei nicht Neues 8)

Rossi

dieter2 am 13 Dez 2012 01:46:26

Der Weltrekord im wenig Spritverbrauch liegt mit 1,07 Gramm Wasserstoff,umgerechnet einen Liter Benzin,bei 5134 km !

--> Link

Dieter

haballes am 13 Dez 2012 01:48:04

Die Amis machen das, gehen halt den anderen Weg des Spritsparens. Bei europäischen Hubraumgrössen kann ich mir kaum vorstellen, das es Effekt hat. Hierzulande sind 3 Liter ja schon große Motoren.

Bei 5,7 Liter Maschinen mit 8 Zylindern, da macht Zylinderabschaltung schon Sinn.

Also für Wohnmobile, die ja im Grunde Hubraum brauchen, es könnte funktionieren.
Aber die Europäer gehen momentan den Weg des Downgraden.
Leider.

Der 6 Zylinder LT, der hatte nur 75 Ps, ist aber genau wie die 5 Zylinder Audi's noch heute in meinem Hirn präsent. Das waren Autos, die von ihrer Schwungmasse lebten.

BadHunter am 13 Dez 2012 08:44:32

Ich finde, dass die Idee gerade bei Wohnmobilen doch recht sinnvoll erscheint, bzw. Transportern allgemein... Das sind doch hauptsächlich Langstreckenfahrzeuge, de eben häufiger über langere Entfernungen Autobahn fahren, da finde ich es sinnvoll, wenn die "Reisegeschwindigkeit" erreicht ist und nicht mehr die volle Leistung für eine Beschleunigung benötogt wird, egal, wieviele Zylinder ein Motor hat, wenn es technisch machbar ist.

Mein vorheriger PKW war ein Skoda Fabia 1,4 Tdi Bj. 2004 (vor gut 2 Jahren verkauft, nach problemlosen 142.000 Km), das war ein Dreizylinder, was man ihm nie angemerkt hat, lief auch nicht unruhiger als andere Tdi´s, war aber echt sparsam, immer zwischen 4 und 4,5 l, lief trotzdem, wenn nötig, seine 190 Km/h lt. Tacho, und bei längeren Strecken mit um die 100 Km/h waren es unter 3,5 l, bei einer Strecke von ca. 80 Km im Windschatten eines LKW zeigt der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 2,6 l...
Warum sollte es dann nicht möglich und sinnvoll sein, bei einem Vierzylinder einen oder gar 2 Zylinder abzuschalten, wenn die Leistung gerade nicht gebraucht wird...

tober am 13 Dez 2012 09:01:09

Vieleicht liege ich jetzt total daneben, habe aber einen anderen - 180° gedrehten gedanken. Wenn ich die geringere Leistung für 80-90% der Laufleistung benötige warum dann einen eigentlich viel zu grossen Motor einbauen um ihn dann die meiste zeit zu Drosseln oder zum Sparen zu bewegen? Wäre es (technisch) nicht möglich bei Bedarf manuell (Kick-Down/Schalter) eine Extraportion zuzuschalten. So quasi ein Turbo auf Bedarf , Wassereinspritzung oder zusätzlich einen E-Motor als kurzzeit-Booster .
Also 100 PS haben und für die "anspruchsvollen passagen" zusätzlich 30 PS mobilisieren können - anstatt -
130 PS haben und für die "anspruchlosen passagen " übrige 30 PS abschalten. Die gleiche Lebensdauer des Motors mal vorausgesetzt - einfach als Gedankengang.

Gast am 13 Dez 2012 09:05:01

Hallo

Das das alles technisch machbar ist, glaub ich gerne.
Aber, es wird nicht funktionieren. Ein Vergleich wie im PKW Bereich schon angewendet wird, ist so einfach nicht übertragbar.
Begründung: Der CW-Wert
Was meint ihr was passiert wenn bei einem Wohnmobil mit 100 PS nur och 50 da sind. Der Bremsfallschirm lässt grüßen. :D
Also um die Geschwindigkeit zu halten ( mit 50 PS) muß man dann Vollgas geben. Wie schnell fährt das Wohnmobil mit 50 PS.
Kein weitere Kommentar. :cry:

LongJohn

selbstschrauber am 13 Dez 2012 09:43:04

Die allerbeste Spritsparmethode nennt Ihr gar nicht. (Machen wir mit dem Womo an mind. 48 Wochen im Jahr: Stehen lassen)

Wie schreibt einer hier in seiner Signatur so schön: Bei uns wird der Diesel mit Freude verbrannt.

In unserem VW T5 wird er sinnlos vebrannt, da dessen Turbodiesel so sparsam ist, dass keine Abgastemperaturen mehr zusammen kommen, spritzt er zusätzlichen Diesel ein, nicht mit dem Ziel die Leistung des Motors zu erhöhen, nein nur um den Sprit in den DPF zu schicken, damit er dort- sinnlos für den Vortrieb- vebrennt. Macht mal eben 1,5 - 2 Liter Mehrverbrauch auf 100km, der Umwelt sei Dank.

LG

Selbstschrauber

Gast am 13 Dez 2012 10:15:41

rossifumi hat geschrieben:In Teillastbereich sind die Motoren, vor allem Diesel, am sparsamsten, so daß ein stärkerer Motor oft auch der sparsamere ist.
Der spezifische Verbrauch be in g/kwh ist gewöhnlich im Bereich des max Drehmomentes am niedrigsten.
Wenn ich mit einem 4 to Wohnmobil das Strömungstechnisch wie ein Schuhkarton ist mit etwas über 10 Liter / 100 km hinkomme bin ich zufrieden und weiß da geht nichts mehr.

Gast am 13 Dez 2012 10:16:20

UlrichS hat geschrieben:
rossifumi hat geschrieben:In Teillastbereich sind die Motoren, vor allem Diesel, am sparsamsten, so daß ein stärkerer Motor oft auch der sparsamere ist.
Der spezifische Verbrauch be in g/kwh ist gewöhnlich im Bereich des max Drehmomentes am niedrigsten.
Wenn ich mit einem 4 to Wohnmobil das Strömungstechnisch wie ein Schuhkarton ist, bei einer Fahrgeschwindigkeit um 100 km/h mit etwas über 10 Liter / 100 km hinkomme bin ich zufrieden und weiß da geht nichts mehr.

niklasgrewe am 13 Dez 2012 11:53:07

Hallo,

Dies ist ein wirklich spannendes Thema. Ich hatte vor einiger Zeit einen interessanten Artikel dazu gelesen, in dem es darum ging das es in Zukunft keine Nockenwellen mehr geben wird.

Die Ventile werden dazu mit einer Art Elektromotor, oder Piezoelement angesteuert. Wenn diese Technik irgendwann einmal serienreif sein wird, dann könnte ich mir vorstellen, dass das dann auch mit einer Zylinder Abschaltung gut kombiniert werden kann.

niklas

LowCostDriver am 13 Dez 2012 11:58:46

niklasgrewe hat geschrieben:Hallo,

Dies ist ein wirklich spannendes Thema. Ich hatte vor einiger Zeit einen interessanten Artikel dazu gelesen, in dem es darum ging das es in Zukunft keine Nockenwellen mehr geben wird.

Die Ventile werden dazu mit einer Art Elektromotor, oder Piezoelement angesteuert. Wenn diese Technik irgendwann einmal serienreif sein wird, dann könnte ich mir vorstellen, dass das dann auch mit einer Zylinder Abschaltung gut kombiniert werden kann.

niklas


Ja, das klingt doch vielversprechend!
Mit einer solchen Idee würde man die Reibungsverluste durch mitlaufende aber nicht arbeitende Zylinder minimieren. Die nicht verwendeten Zylinder müssten dann nur noch mechanisch von der Kraftübertragung getrennt werden. Beim Zuschalten allerdings wäre es sicherlich schwierig, einen laufenden Motor mal eben um 2 nicht ständig mitlaufende Kraftquellen zu ergänzen.
Ganz spontan fällt mir aber sowas wie ein kontaktloser Flüssigkeitswandler ein, also eine Art hydraulisches Getriebe wie im Großdieselbereich zum Beispiel bei Lokomotiven. Hier treibt der Dieselmotor einen Generator an, die Kraft wird also nicht aus dem Dieselmotor direkt auf die Räder gebracht.

Das muss doch mit etwas Ingenieurskunst gehen.
:gruebel:

pacific03 am 13 Dez 2012 12:11:10

Also wenn ich mir MEIN Wohnmobil vorstelle währe die Abschaltung sicher Sinnvoll. Ich merke immer wieder das mein Wohnmobil mehr als übermotorisiert ist. Bei Reisetempo 100kmh braucht mein Wohnmobil von den 160ps vieleicht 100. Die Spaceline Wohnmobile gibts auch mit 100ps und die fahren auch 100kmh auf der BAB. ;-)

Das währ bei mir bestimmt 3Zylinder modus??? Wenn er dann statt ca 11 nur noch 9l verbraucht währ doch ein traum :D

haballes am 13 Dez 2012 12:15:58

:wink: --> Link

Da aber die Basiswagen der Wohnmobile für den gnadenlos umkämpften Transportermarkt konstruiert werden, wird hier nur verbaut, was unbedingt vom Gesetzgerber gefordert, oder sowieso durch lange Serienfertigung schon Standart ist, befürchte ich.

Bei schweren Lastwagen wird schon mehr auf Innovation geachtet, da die Spediteure mit jedem Cent kalkulieren.

Gast am 13 Dez 2012 12:25:22

Lowcostdriver hat geschrieben:Ganz spontan fällt mir aber sowas wie ein kontaktloser Flüssigkeitswandler ein, also eine Art hydraulisches Getriebe wie im Großdieselbereich zum Beispiel bei Lokomotiven. Hier treibt der Dieselmotor einen Generator an, die Kraft wird also nicht aus dem Dieselmotor direkt auf die Räder gebracht.

Da bringst du zwei Sachen durcheinander: Den dieselhydraulischen Antrieb, also über ein hydraulisches Getriebe und den dieselelektrischen Antrieb.
In den USA gibt es seit Jahrzehnten Lokomotiven mit dieselelektrischem Antrieb. Der Motor treibt einen Generator an und der liefert den Strom für die Fahrmotoren. Bei der Eisenbahn haben sie allerdings den Vorteil, dass Gewicht keine große Rolle spielt, Loks müssen schwer sein, um die Kraft über den Anpressdruck auch auf die Schiene zu bringen.
Wenn man also diese Ausstattung mit Generator und Fahrmotoren im Wohnmobil mitschleppen will und kann, dann könnte ich mir das so vorstellen:
Der Diesel läuft immer im verbrauchsgünstigsten Drehzahlbereich und treibt den Generator an. Der liefert Strom für die Fahrmotoren und Strom, der nicht gebraucht wird, kann in Batterien gespeichert werden. Beim Dahinrollen mit 90 km/h in der Ebene laufen zwei von vier Fahrmotoren. Gehts bergauf oder soll beschleunigt werden, schalten sich die restlichen Motoren dazu. Nebenbei hätte man auch noch Allradantrieb und einen Moppel immer dabei. Aber wir dürfen hier ja spinnen.

Zur Zylinderabschaltung nur soviel:
Einen von vier Zylindern abschalten klappt schon mal nicht. Bei vier Zylindern muss für einen ruhigen Lauf alle 90 Grad Kurbelwellenumdrehung ein Arbeitstakt von einem Zylinder kommen, sonst reißt sich der Motor aus der Aufhängung. Schaltet man einen Topf ab, gibts bei 90, 180 und 270 Grad einen Arbeitstakt, aber nicht bei 360. Damit wollte ich nicht fahren. Also wenn, dann zwei Zylinder abschalten. Bei einem Drei- oder Fünfzylinder kann ich mir auch nicht vorstellen, wie das gehen soll. Eine gerade Anzahl von Zylindern muss schon sein, sonst zerreißt es den Motor.
Dabei wird natürlich immer noch jede Menge Eisen nutzlos mitbewegt. Außerdem dürfen die Zylinderwände der abgeschalteten Töpfe nicht kalt werden, sonst zünden die nicht gut, wenn sie gebraucht werden. Vielleicht sollte man auch, um den Verschleiß gleichmäßig zu halten, immer verschiedene Zylindergruppen abschalten. Also bei einem Vierzylinder mal Eins und Drei, dann wieder Zwei und Vier.

Pacific03 hat geschrieben: Bei Reisetempo 100kmh braucht mein Wohnmobil von den 160ps vieleicht 100.

Ungefähr so ist es ja auch. Schaut euch mal die Leistungskurve in Abhängigkeit von der Drehzahl an. Ein Turbodieselmotor hat meistens kurz vor der Maximaldrehzahl von ca. 4.000 die höchste Leistung. Wer mit etwas über 2.000 Touren dahinrollt, der ruft tatsächlich nur etwa 2/3 der Mortorleistung ab.


CarbonUnit

berny2 am 13 Dez 2012 13:54:34

selbstschrauber hat geschrieben:In unserem VW T5 wird er sinnlos vebrannt, da dessen Turbodiesel so sparsam ist, dass keine Abgastemperaturen mehr zusammen kommen, spritzt er zusätzlichen Diesel ein, nicht mit dem Ziel die Leistung des Motors zu erhöhen, nein nur um den Sprit in den DPF zu schicken, damit er dort- sinnlos für den Vortrieb- vebrennt. Macht mal eben 1,5 - 2 Liter Mehrverbrauch auf 100km, der Umwelt sei Dank.

Interessant... :idea: hätte ich nicht gedacht... :oops:

LowCostDriver am 13 Dez 2012 13:59:25

Ja, absolut korrekt.
DE = Dieselelektrisch = Generator
DH = Dieselhydraulisch = Flüssigkeitsgetriebe bzw. Wandler.
Da hab ich wohl 2 Fachbgeriffe durcheinander geworfen.
Klar ist das nur was für schwere Lokomotiven.
Aber hat eine solche Aussage (Das Ding muss groß und schwer sein!) nicht auch mal Konrad Zuse getätigt?
Drück dem doch mal ein Tablet- PC aus heutiger Zeit in die Hand...
:D

Prinzipiell geht es aber doch um die Idee der Zylinderabschaltung ansich.
Wenn nicht mehr alle Zylinder durch eine Kurbelwelle angetrieben werden, sondern einzeln angesteuert könnten, müssen die nicht benötigten Zylinder ja auch nicht "mitgeschleift" werden. Das muss die Antriebsidee der Zukunft sein.
Idealerweise kann ein PKW mit 4 Zylindern später vielleicht sogar mal mit einem Zylinder auskommen, wenn das Fahrzeug ruhig und kontinuierlich eine Geschwindigkeit fährt.
Beim Zweirad mit 2Takt bzw. 4 Takt gibt es dies doch auch schon!
Es muss dann nur möglich sein, kurzfristig jeden Zylinder der Reihe nach (aber voneinander unabhängig) zuschalten zu können, wenn ich mehr Leistung benötige.

Gast am 13 Dez 2012 14:00:54

niklasgrewe hat geschrieben:H..... in dem es darum ging das es in Zukunft keine Nockenwellen mehr geben wird. ......


Hallo, mit diesem sicher nicht uninteressanten Beitrag ist aber sicher nicht die Abschaltung der Zylinder machbar, lediglich die Abschaltung der Ventile, über die der Zylinder mit Brennstoff versorgt wird. Eine Abschaltung der sich bewegenden Massen wird auf diese Weise nicht erreicht, da eine Verbindung zwischen Kurbelwelle , Kolbenstange und Kolben die klassische Motorarbeit verrichtet. Eine Reduzierung der bewegten Massen würde m.E. nur die Zusammenschaltung von mehreren Einzylindermotoren möglich machen. Nur, wer wäre bereit, den hohen technischen Aufwand hierfür zu bezahlen, um evtl. dann bei einer Urlaubsreise mit dem Womo auf An- und Abreise über die BAB dann vielleicht 2 l/ 100 km einzusparen. Da reicht weder das Leben des Fahrzeugs noch des Betreibers aus, um den Mehrpreis einzufahren.

Nebenbei, dieselelektrische Loks gab es auch bei der Bundesbahn schon seit -zig Jahren, man denke an die klassische V 200, die Baureihen von 215 bis 218 , die kleinen Rangierlokomotiven ... . Im Industriellen Einsatz befindliche Gabelstapler sind ebenfalls als dieselektrische Antriebe erhältlich. Die Marke Still z.B. nutzte diese Technik schon in den frühen 90ern, um mit Hilfe eines kleinen Dieslmotors und einer Wandlerelektronik eben einen Elektromotor als Fahrmotor zu betreiben.

Noch ein Zusatzt zu Björns Beitrag: Bei, nur als Beispiel, zwei bis 8 einzelnen Motoren, die in welcher Art auch immer gekoppelt werden müssen, um an die max. Leistung zu gelangen, ist ja auch noch ein nicht unerheblicher Aufwand der Leistungsabgabe notwendig. Du würdest, wie bei einem Schiffsantrieb eine Hauptwelle benötigen, um die geforderte Leistung dann mit entsprechenden Zwischenantrieben an den Antriebsstrang weiterzuleiten. Da greift dann mein Hinweis auf die relativ hohen Kosten, die man bei unserer aller Art des Reisens nicht mehr eingefahren werden können.
Idealerweise kann ein PKW mit 4 Zylindern später vielleicht sogar mal mit einem Zylinder auskommen, wenn das Fahrzeug ruhig und kontinuierlich eine Geschwindigkeit fährt.

Funktioniert aber nur, wenn die Erde eine Scheibe ist :D

Gast am 13 Dez 2012 14:35:07

Rundefan hat geschrieben:Nebenbei, dieselelektrische Loks gab es auch bei der Bundesbahn schon seit -zig Jahren, man denke an die klassische V 200, die Baureihen von 215 bis 218 , die kleinen Rangierlokomotiven ...

Werner, tut mir leid, aber die sind alle dieselhydraulisch: --> Link
--> Link. Nur die "Ludmillas" (Baureihe 232) aus dem Bestand der DDR-Reichsbahn haben einen dieselelektrischen Antrieb. --> Link
Wie gesagt, wenn man das klein und leicht bauen könnte, wär's fürs WoMo gar nicht schlecht...
Bei einem mehrzylindrigen Motor einzelne Töpfe abschalten geht nur, wenn die Kräfte immer noch gleichmäßig wirken. Sonst braucht man Unmengen an Ausgleichsgewichten. Vielleicht klappt das bei diesen Spaßgefährten mit 10 oder 12 Motorsägen-Motoren. Da hat jedes Motörchen für sich den Massenausgleich. Wenn die Fuhre läuft, kuppelt man die halbe Motorsammlung aus und klemmt den Zündfunken ab, dann ist Ruhe. Die müssen nur zuverlässig wieder anspringen, wenn sie gebraucht werden.
Einer davon mit Generator ist dann der Moppel.


CarbonUnit

canter am 13 Dez 2012 14:38:51

Macht für NFZ aus meiner IScht nur sehr bedingt sinn.
Caddylac hat vor Jahren und Audi aktuell ( Zylinder on demand ) bei V8 Benzinern damit gearbeitet. Bei einem 4Zyl NFZ Motor
bringt es im Leerlauf ( dann etwas "unrund" ) etwas - sonst wohl kaum. Im Schiebebetrieb ist eh die Dieselzufuhr bei fast 0 - und sonst braucht
man die 4 Töpfe. Bei R6 Motoren wäre eine reduzierung auf 4Zyl sicher möglich.
Zusätzlich muss beachtet werden das die Motoren heute die Brennräume ( also Zylinderwände, ... ) durch den eingespritzten Kraftstoff kühlen.

Gast am 13 Dez 2012 18:09:28

haballes hat geschrieben:Die Amis machen das, gehen halt den anderen Weg des Spritsparens. Bei europäischen Hubraumgrössen kann ich mir kaum vorstellen, das es Effekt hat. Hierzulande sind 3 Liter ja schon große Motoren.

Bei 5,7 Liter Maschinen mit 8 Zylindern, da macht Zylinderabschaltung schon Sinn.

Also für Wohnmobile, die ja im Grunde Hubraum brauchen, es könnte funktionieren.
Aber die Europäer gehen momentan den Weg des Downgraden.
Leider.

Der 6 Zylinder LT, der hatte nur 75 Ps, ist aber genau wie die 5 Zylinder Audi's noch heute in meinem Hirn präsent. Das waren Autos,
die von ihrer Schwungmasse lebten.


Genau deshalb würde ein 3,5 t WOMO ganz rasch zum fahrenden Verkehrshindernis.
Merkt man, wenn man mal kurz im Leerlauf rollt.
Da merkt man sofort, wie die Geschwindigkeit absinkt.
Schließlich bewegt man ein Scheunentor mit der entsprechenden Stirnfläche.
Und das bei 140 PS.
Würde man nur noch die Hälfte PS zur Verfügung haben........ :cry:

kamann am 13 Dez 2012 18:40:51

hallo;
irgend einer erfindet dann das perpetuum mobile: in jeden rad ein dynamo die den strom für den elektroantrieb herstellen!
ich hol jetzt keine chips und bier, sondern erdnüsse und eine flasche weisherbst....
gruß vom pälzer KH

rolf51 am 13 Dez 2012 18:56:58

pacific03 hat geschrieben:Also wenn ich mir MEIN Wohnmobil vorstelle währe die Abschaltung sicher Sinnvoll. Ich merke immer wieder das mein Wohnmobil mehr als übermotorisiert ist. Bei Reisetempo 100kmh braucht mein Wohnmobil von den 160ps vieleicht 100. Die Spaceline Wohnmobile gibts auch mit 100ps und die fahren auch 100kmh auf der BAB. ;-)

Das währ bei mir bestimmt 3Zylinder modus??? Wenn er dann statt ca 11 nur noch 9l verbraucht währ doch ein traum :D


Hallo,
Träumen darf man! Wenn man die gleiche Geschwindigkeit mit weniger Zylinder erreichen willst musst mehr Gas gegeben werden, somit hat man einen höheren Spritverbrauch ( die Einsparung hebt sich auf).

netzroht am 14 Dez 2012 18:51:33

ist doch alles ein alter hut.

bei meinem womo, bj 82, sind sogar alle zylinder auf einmal abschaltbar :lol:

*duckundweg*

bert am 14 Dez 2012 21:05:00

BadHunter hat geschrieben:Mein vorheriger PKW war ein Skoda Fabia 1,4 Tdi Bj. 2004 (vor gut 2 Jahren verkauft, nach problemlosen 142.000 Km), das war ein Dreizylinder, was man ihm nie angemerkt hat, lief auch nicht unruhiger als andere Tdi´s, war aber echt sparsam


So einen hat meine Schwiegermutter auch, ich bekomme Ausschlag wenn das Ding gestartet wird.
Sparsam sind die Dinger, der Klang ist aber grausam.
Aber vielleicht bin ich da etwas zu sensibel :D .
Da ist mir der Fünfender meines T4 bei weiten lieber.


Da die neuen Motoren durch die Bank an Hubraummangel leiden
kann ich mir eine Abschaltung nicht so Recht vorstellen.
Wir aber bald zu testen sein.

bert

shotgun01 am 14 Dez 2012 22:25:11

Hallo,

Wen es interessiert, in der ATZ Onlineausgabe ist es beschrieben wie ACT bei Volkswagen funktioniert. Für einen Diesel gibt es bei VW noch nichts in diese Richtung.
Es wird aber Downsizing betrieben, heißt kleinere Motoren mit der gleichen Leistung wie die großen.

Wenn ich an meinen alten Club Joker denke mit 1,6l und 75 Turbo PS, damit war man auch flott und sparsam unterwegs. Und Heute hat man 2,3l bzw 3,0l, und die werden immer
größer und schwerer ( 3,5t Problematik ) .



Michael

ahd250 am 14 Dez 2012 22:44:50

LowCostDriver hat geschrieben:Schaue ich die Werbung ein weiteres Mal, stehen entspannte 2,7 Liter aktueller Verbrauch des Golfes auf dem Onboard- Display!
Wahnsinn!


Und wo haben die diese Werte erreicht? Auf einer abgesperrten Teststrecke mit konstant Temo 60? Oder in reellen Verkehrsbedingungen? Wenn ich eine bestimmte Leistung von meinem Motor fordere, und damit meine ich auch den Teillastbereich, bei 1/4 getretenem Gaspedal, dann brauche ich auch eine bestimmte Menge Kraftstoff dafür. Fahre ich jetzt mit nur 2 Zylindern trete ich das Gaspedal dafür 1/2 durch. Wo ist bitte der Unterschied ob ich 4 Zylinder mit (z.B.) 4ms oder 2 Zylinder mit 8ms Einspritzzeit versorge? Eine effektive Einsparung kann ich mir nur vorstellen wenn man die 2 Zylinder wirklich von den übrigen trennt, so daß man weniger Massen bewegen muß, aber der Aufwand dafür wäre vermutlich nicht bezahlbar, bzw. würde sich in einem normalen Autoleben kaum armortisieren.

kamann am 14 Dez 2012 23:02:44

hallo:
ich war gestern mit meinem 12 jahr alten seat (1,9 TDI 81 KW 140 gr/CO) 220 kilometer auf der autobahn = Durchschnittsverbrauchsanzeige 4,2 liter!!
wenn jetzt da noch 2 zylinder abgeschaltet hätten, mann da hät ich ja nur 2,1 liter verbrauch!! und bei abschaltung von 3 zylindern einen verbrauch von sage und schreibe 1,05 liter!!die sollen das endlich bauen!!
mfg KH

ahd250 am 14 Dez 2012 23:26:26

LowCostDriver hat geschrieben:DE = Dieselelektrisch = Generator


Und genau das wäre es.
Ich wünsche mir ein WM mit Allradantrieb. Und zwar mit 4 Elektromotoren, und die genau in den Felgen. Und einen Diesel- (oder Gas-) Motor der NUR einen Generator antreibt. Auf Kurzstrecken könnte ich dann rein elektrisch fahren, sobald meine Batterien einen definierten Ladezustand unterschreiten springt automatisch der Moter an und lädt die Batterien. Der Motor würde dann mit einer konstanten Drehzahl im optimalen Drehmoment-/Leistungsbereich laufen, und nicht den Schwankungen meines Gasfußes nachgeben müssen. Ich bräuchte kein Getriebe, da meine Elektromotoren den gesamten Geschwindigkeitsbereich des WM OHNE Getriebe abdecken können, ich bräuchte keine Antriebswellen, keine Kardanwelle usw. Außerdem würden meine E-Motoren im Schubbetrieb die Batterien laden.
Und ich könnte mich morgens um 7 Uhr vom Stellplatz schleichen ohne die Nachbarn zu wecken :D

Gast am 15 Dez 2012 00:12:38

Hallo, Olaf

Ist ja alles schön und gut, aber was soll das alles wiegen und was soll es kosten? Es gab von Scania einen Versuchs-LKW der so konstruiert war wie Du es hier vorschlägst,der Preis war so ex orbitant hoch das es bei diesem Versuchsmuster geblieben ist.Mit der teilweisen Abschaltung von Zylindern wurde im Nutzfahrzeugbereich experimentiert,zu einer serienreifen Lösung ist es bis jetzt nicht gekommen.Ich bin der Meinung das die Lösung im Einsatz von Wasserstoffmotoren liegt,die sind bereits serienreif werden aber von der Öllobby verhindert und von unserer Regierung nicht genug gefördert.

Arno

ahd250 am 15 Dez 2012 00:19:36

rosselarno hat geschrieben:Ich bin der Meinung das die Lösung im Einsatz von Wasserstoffmotoren liegt


Hallo Arno,
da bin ich genau Deiner Meinung, Wasserstoff ist gut. Aber warum nicht in Verbindung mit Radnabenmotoren.
Was soll das alles wiegen? Auch nicht mehr als ein Getriebe mit Differenzial und Antriebsstrang.
Und was soll das alles kosten? Mal von den Entwicklungskosten abgesehen, das Serienreife Fahrzeug auch nicht mehr als jetzt. Es ist doch am Ende einfacher und auch nicht teurer jeweils ein Kabel zum Rad zu führen, anstelle einer Antriebswelle.

Gast am 15 Dez 2012 01:02:37

Hallo, Olaf

Radnabenmotoren sind nicht schlecht,ich befürchte aber beim harten Alltagseinsatz vor allem im Winter Störungen durch eindringende
Nässe,ich sehe es doch jeden Tag an unseren Omnibussen wie die Nässe und das Salz der Elektrik mitspielen.Da ist noch viel an Entwicklungsarbeit zu leisten,machbar ist es auf jeden fall.Man muß sich nur die französischen Hochgeschwindigkeitszüge TGV ansehen,die werden von Radnabenmotoren angetrieben,brauchen somit keine schweren Loks und halten deshalb sogar den Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge mit über 500 km/h.

Arno

berny2 am 15 Dez 2012 01:18:54

rosselarno hat geschrieben:Man muß sich nur die französischen Hochgeschwindigkeitszüge TGV ansehen,die werden von Radnabenmotoren angetrieben,brauchen somit keine schweren Loks und halten deshalb sogar den Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge mit über 500 km/h.

Danke für die Info, Arno.
Der Shinkansen soll ja auch so angetrieben werden.Und unsere deutschen Qualitätsprodukte, wie werden die angtrieben, weisst Du das?e

a.miertsch am 15 Dez 2012 10:42:58

rosselarno hat geschrieben:Hallo, Olaf

Radnabenmotoren sind nicht schlecht,ich befürchte aber beim harten Alltagseinsatz vor allem im Winter Störungen durch eindringende
Nässe,ich sehe es doch jeden Tag an unseren Omnibussen wie die Nässe und das Salz der Elektrik mitspielen.Da ist noch viel an Entwicklungsarbeit zu leisten,machbar ist es auf jeden fall.

Arno


Der Radnabenmotor ist ein Stichwort. Warum nicht über den Einsatz des Wankelmotors als einen solchen nachdenken? Da könnte man doch beliebig zu- und abschalten. Weiss nur nicht, ob der auch als Diesel funktioniert. Wenn noch nicht, ein grosses Entwicklungspotential für die Motorenhersteller.
Albert

ahd250 am 15 Dez 2012 14:50:42

rosselarno hat geschrieben: und halten deshalb sogar den Geschwindigkeitsrekord mit über 500 km/h.



Sooo schnell muß es ja garnicht. Mir reicht´s wenn mein WM 130 fährt :D

Spaß beseite. Ich bin sicher daß es funktioniert, muß halt entwickelt werden. Und die Zylinderabschaltung habe ich da gleich mit drin, weil ich nämlich ALLE Zylinder abschalte wenn die Akkus voll genug sind :D

ahd250 am 15 Dez 2012 14:58:56

a.miertsch hat geschrieben: Warum nicht über den Einsatz des Wankelmotors als einen solchen nachdenken?



Auch keine schlechte Idee, aber jetzt kriegen wir tatsächlich ein Problem mit dem Gewicht. Und zwar mit dem Gewicht der ungefederten Massen. Je leichter diese Massen sind, desto komfortabler fährt das Fahrzeug. Beim Zug kein Problem, auf den Schienen gibt es ja nicht so viele Schlaglöcher. Aber im Straßenverkehr? Auf der Autobahn geht´s wohl auch, aber auf schlechten Straßen oder Feldwegen? Die Motoren müssen jeden Schlag ungefedert aushalten. Und da gebe ich E-Motoren eher eine Chance als einem Verbrennungsmotor. Egal ob Wankel, Diesel, Benzin, Gas oder Wasserstoff.

Gast am 15 Dez 2012 18:20:02

Hallo, Olaf

Der deutsche ICE wird konventionell von einer Elektrolok vorne und einer hinten angetrieben,der ist zwar auch schnell ab er kann
mit dem TGV nicht konkurieren,für die Japaner war es auch eine bittere Pille den Weltrekord den vorher der Shinkan-sen hielt an die Franzosen zu verlieren,auch der japaner wird von einer Lok gezogen die allerdings extrem Stromlinienförmig ist, so sehr das selbst bei Tunnelpassagen keine Druckwelle entsteht,der Zug durchschneidet die Luft.Es gibtallerdings einen Zug aus deutscher Produktion der aufeinem Magnetfeld schwebt und über 6ookm/Herreicht,einer ist in China im Einsatz.AufInlandsstrecken sollten solche Bullettrains eingesetzt werden,das würde der Umwelt und den Menschen riesen Vorteile bringen,nicht diese Kurtstreckenfliegerei.

Arno

lehnitz22 am 15 Dez 2012 20:05:23

thomas56 hat geschrieben:
berny2 hat geschrieben: Und der Rundlauf des Motors dürfte auch nicht vibrationsärmer werden.

Schön wärs, aber für mich nicht so nach vollziehbar.
Wenn vom 8-Zylinder einer fehlt, merke ich nicht sofort, aber wenn der Käfer nur auf 3en humpelte......war auch die Leistung weg.

Wenn der Motor dafür konstriert ist, wäre es eine super Sache. Ist aber sicherlich viel Elektronik und Technik notwendig?
Rainer

claudius22 am 15 Dez 2012 20:38:35

Es ist in Radio und Fernsehen, drückt mehr Meinung als Tatsachen aus und versucht die Menschen dazu zu überreden etwas zu kaufen.
So viel zu den 2,7l Verbrauch im zwei Zylindermodus. Übrigens muss man nur für Dinge Werbung machen, die niemand braucht. Ich wünsche mir manchmal am Berg die Zwei- oder besser Vierzylinderzuschaltung :-)

Gute Nacht
Claudius

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