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Fjordnorwegen - Ein Reisebericht 1, 2


arco1111 am 05 Jan 2013 17:46:03

Dies ist der Reisebericht unserer Reise aus 2010
(nicht dass jemand auf die Idee kommt, wir wären nur noch im Urlaub)

Endlich ist es da, unser Wohnmobil. Dank tatkräftiger Unterstützung von verständnisvollen Mitarbeitern der Firma Eura in Sprendlingen wurde unser Wohnmobil trotz laufender Insolvenz des Händlers ausgeliefert. Viele Ein- und Ausbauten, die der Händler vertragsgemäß noch machen sollte, wurden natürlich nicht mehr erledigt, aber immerhin hatten wir 5 Tage vor unserem geplanten Urlaub endlich unser WoMo in Händen.
Es sollte unser erster richtiger WoMo-Urlaub werden und es sollte ein Jugendtraum in Erfüllung gehen und zum 1. Mal nach Norwegen gehen.

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arco1111 am 05 Jan 2013 17:47:10

1. Tag –Sonntag, 19.09.2010
Um 17:00 Uhr können wir endlich losfahren. 4 Tage beruflicher Zwischenstopp in der Nähe von Magdeburg sind vorbei. Wir fahren über Hannover – Hamburg gen Norden. Gegen 21:30 Uhr kommen wir auf dem Stellplatz in Eckernförde an.



Hier haben wir die 1. Übernachtung geplant. Seit Hamburg regnet es in Strömen und so haben wir eigentlich keine Lust, jetzt noch ein Lokal zu suchen. Also gibt’s im WoMo schnell noch eine Kleinigkeit und ab gehts ins Bett.

Gefahrene Km 1.005

arco1111 am 05 Jan 2013 17:48:30

2. Tag – Montag, 20.09.2010
Die Nacht war ruhig, lediglich der Verkehrslärm gegen Morgen hat etwas gestört. Aber so kommen wir relativ früh aus den Federn und machen unser 1. Frühstück im WoMo.



Um 9:00 Uhr fahren wir los, kaufen noch kurz bei Aldi was ein und ab gehts in immer noch strömendem Regen Richtung Dänemark. Gegen 16:00 Uhr kommen wir in Skagen an, wollen aber unbedingt noch dem „Nordkap von Dänemark“ in Grenen einen Besuch abstatten.





Neben Kormoranen begrüsst uns ein Seehund, der gerade mal 10m von uns entfernt seine Runden schwimmt.





Und siehe da, es hört gerade in diesem Moment auf zu regnen und wir können an die Landzunge laufen, wo Nordsee und Ostsee zusammentreffen.





Gegen 20:00 Uhr quartieren wir uns auf dem CP Bunken bei Albek für 155 DK incl. Strom ein.



Von hier aus ist es noch ein Katzensprung zur Fähre.

Gefahrene Km 495

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arco1111 am 05 Jan 2013 17:50:03

3. Tag – Dienstag, 21.09.2010
Die Sonne scheint!!!!!









Wir fahren zum Fährhafen und checken ein. Um 12:15 legt die Fähre ab Richtung Kristiansand.





Wir geniessen eine ruhige Überfahrt bei herrlichem Sonnenschein. In Kristiansand nehmen wir im Hafen die rote Spur und melden unseren mitgeführten Alkohol (Bier, Wein, Ramazzotti) beim Zoll an. Der Zollbeamte belohnt so viel Ehrlichkeit mit einer sehr wohlwollenden Pauschalversteuerung von 100 NOK (eigentlich wären über 100 € fällig gewesen). Nach Verlassen des Hafens biegen wir auf die E 39 ab.
In Mandal machen wir einen Zwischenstopp und besichtigen die größte Holzkirche.





Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz am Leuchtturm Lindesnes und werden hier auch übernachten.







Der Vollmond scheint und außer uns hat noch ein 2. WoMo den Weg ans norwegische Südkapp gefunden.

Gefahrene km 131

nuvamic am 05 Jan 2013 22:41:43

Boah eh - du verwöhnst uns aber....

Gast am 05 Jan 2013 22:59:31

Finde ich auch :D
Gestern "vorsichtig" nachgefragt, heute geht es schon weiter!
Klasse!!
Bessert meine Laune bei dem trüben Dauernieselregenwetter :roll:

walter7149 am 05 Jan 2013 23:23:19

Hallo Uwe, du bringst ja deine reiseberichte gleich in serie mit wunderbaren fotos - ein ganz großes

Danke dafür :daumen2: :daumen2: :daumen2:

Da muß ich erst mal mit dem lesen nachkommen bevor ich von unserer Lappland-tour über den jahreswechsel den schon angekündigten reisebericht anfangen werde :wink: .

pelle1 am 06 Jan 2013 00:46:50

Klaus und Walter "haut" in die Tasten.
Berichte sind Klasse !


Pelle

fjordrocker am 06 Jan 2013 00:58:05

Ich sag mal Moin,Moin
sitz hier schon in "Erwartungshaltung" :schaf: :wein: :les: :fastfood: :schreiben: :snoopy: :bia:
Heinz

arco1111 am 06 Jan 2013 02:10:29

Ja Walter,

weil von Dir nichts Aktuelles zum Lesen vorlag, musste ich eben selber was schreiben :D
Aber bald legst Du ja wieder los.

arco1111 am 06 Jan 2013 02:12:40

4. Tag – Mittwoch, 22.09.2010
Nach einer sehr ruhigen Nacht fahren wir nach dem Frühstück und der Müllentsorgung weiter. Unsere 1. WC- und Schmutzwasserentsorgung an der nahen Tankstelle ist leider nicht möglich, der Entsorgungsautomat ist bereits abgeschaltet.
Unser nächstes Ziel ist Lista. Dort im Hafen, wo es auch direkt vom Fischer frischen Fisch zu kaufen gibt, ist eine kleine Ver- und Entsorgungsstation, die wir gerne benutzen.
Dann geht’s zum Leuchtturm Lista Fyr, auf dessen Besteigung wir aber verzichten.







Anschliessend gönnen wir uns in einem netten Cafe/Restaurant mit Bäckerei einen Kaffee mit noch warmem Kuchen und ein belegtes Brötchen mit fangfrischen leckeren Krabben.

Weiter geht’s über Flekkefjord nach Helleren, um die beiden Häuser aus dem 17. Jahrhundert, die unter dem Fels gebaut wurden, zu sehen. Die letzten Bewohner sind zwar schon 1920 ausgezogen, die langen Unterhosen aber hängen immer noch auf der Wäscheleine.









Die Fahrt geht weiter über die manchmal sehr enge und steile Strasse Nr. 44 durch Tunnel und vorbei an vielen Seen und Fjorden.





Die Campingplatzsuche stellt sich als nicht ganz so einfach dar, an bereits 2 schon geschlossenen Plätzen fahren wir weiter, jedoch in Brusand ist der Platz noch offen und incl. Strom bleiben wir für 200 NOK die Nacht da. Wir können uns einen schönen Stellplatz am Strand hinter den Dünen aussuchen.



Aber: es regnet wieder !!!!!!

Gefahrene Km 208

arco1111 am 06 Jan 2013 02:14:11

5. Tag – Donnerstag, 23.09.2010
Es ist schon ein schöner Campingplatz in Brusand. Herrlich angelegt direkt hinten den Dünen am kilometerlangen Sandstrand.



Heut regnet es nicht mehr, es ist aber stark bewölkt. Unser Weg führt uns an der Küste entlang immer Richtung Stavanger. In Madla besuchen wir die 3 Riesenschwerter „Sverd i Fjell“, die am Rand des Fjords im Boden stecken und an eine Schlacht und die Reichseinigung erinnern sollen.





Wir fahren wieder zurück nach Sandnes und wechseln von der Autobahn auf die E 13, die immer schmaler wird. Zum Glück haben wir an den schmalsten Stellen keinen Gegenverkehr. In Lauvvik warten wir nur wenige Minuten, um die Fähre nach Oanes nehmen zu können.





Auf der Weiterfahrt ergibt sich ein toller Blick auf den Lysefjord und es ist sogar der Preikestolen in der Ferne zu erkennen.





Wir fahren weiter nach Jorpeland zum Einkaufen. Am späten Nachmittag quartieren wir uns auf dem Preikestolen Camping ein.







Mittlerweile regnet es fast ständig und Nebel kommt auf. Ob wir morgen die Kanzel erklimmen können, ist noch sehr fraglich.

Gefahrene Km 118

arco1111 am 06 Jan 2013 02:15:32

6. Tag – Freitag, 24.09.2010
Heute werden die Wanderschuhe ausgepackt. Die Erklimmung des Preikestolens steht auf dem Plan, aber die Wolken hängen fast runter bis zum Campingplatz. Sicht ist überhaupt keine. Wir fahren mit dem WoMo die 4 km zur Preikestolhytta und parken dort. Wir überlegen, was wir tun sollen und nachdem wir sehen, dass doch einige loslaufen, ziehen wir uns um und laufen auch los in die Milchsuppe, in der Hoffnung, dass es irgendwann demnächst besser wird.



Was soll ich zu dem Steig sagen? Für uns als unsportliche unerfahrene Bergwanderer ist es die Härte. So eine Wanderung fast nur über Felsbrocken haben wir noch nie erlebt.







Trotz der Feuchte und Kälte sind wir schweissgebadet. Viele jungen Leute eilen an uns vorbei. Ok, dann versauen wir den Altersdurchschnitt eben, aber immerhin versuchen wir, da hoch zu kommen.
Und siehe da, nach qualvollen 2 ¼ Stunden haben wir es geschafft.
Fix und fertig, aber glücklich. Ist es ein Wink des Schicksals, dass immer noch starker Nebel herrscht und wir so die Tiefe von 604 m bis zum Fjord nicht sehen können und Furcht davor haben müssen?



Plötzlich wird’s am fernen Horizont heller und wir können Berge sehen, der Preikestolen ist jedoch weiterhin in die Wolken gehüllt.



Wir beschliessen, noch etwas auf Wetterbesserung zu warten, aber mit der Zeit wir uns dann kalt und wir beginnen mit dem Abstieg. Wieder überholt uns die Jugend, aber nach 2 Stunden kommen wir total platt am Parkplatz an. Es ist so eine Wohltat, die Schuhe und die vom Schweiss feuchten Klamotten herunterwerfen zu können und in den Jogginganzug zu schlüpfen. Nach einer Tasse heissen Kaffees in der Preikestolhytte geht’s zurück zum Campingplatz und sofort unter die heisse Dusche.



Der absolute Knaller jedoch ist, dass unsere Stellplatznachbarn, die noch nach uns aufgestiegen sind, erzählen, dass später für wenige Minuten klare Sicht gewesen wäre. Ach hätten sie das doch nicht erzählt, dann müssten wir uns jetzt nicht darüber ärgern, weil wir nicht doch noch etwas gewartet haben.
Aber was soll‘s, wir haben es geschafft und waren da oben.

Gefahrene Km 8

Tipsel am 06 Jan 2013 03:07:02

Klasse. Mach weiter. Quäl uns, wir brauchen das :D

wise am 06 Jan 2013 10:09:49

Bin schon sehr gespannt, was da noch so alles kommen wird. Wir weden Fjordnorwegen im kommenden Jahr mit WoMo besuchen. Die westliche Region (strände und Preikestolen) lassen wir allerdings aus und werden ab Göteborg starten.

Gast am 06 Jan 2013 11:27:51

Oh, sch.. Wetter hattet ihr am Preikestolen...

Wir hatten damals enormes Glück. Warm, wolkenlos und (leider) für norwegische Verhältnisse fast eine "Völkerwanderung" dort hinauf.

Hier mal 2 Bilder von uns, wie es dort aussehen kann... :wink:



Tolle Tiefblicke, wenn man es verträgt :D

arco1111 am 06 Jan 2013 11:41:23

Tja Klaus,
wie sag ich immer???? "Jeder wie er es verdient" :D :D :D

arco1111 am 06 Jan 2013 11:43:54

7. Tag – Samstag, 25.09.2010
Nachdem gestern Abend die Sonne in einem herrlichen Abendrot unterging, muss heute ja wohl schönes Wetter werden.





Wir stehen schon um halb acht auf und fahren nach dem Frühstück Richtung Norden. Immer an Fjorden und Seen entlang und durch unzählige Tunnels, mal auf der Sonnenseite, mal im Schatten. Bald stehen wir auf der ersten Fähre und werden für über 7m-Mobile zur Kasse gebeten.



Die Europastrasse 13 windet sich immer höher und auf einmal sind wir in einem 360°-Tunnel. Auch eine neue Erfahrung. Plötzlich sehen wir in der Ferne Schnee auf den Gipfeln und durchfahren auch ein Skigebiet mit Liften.













Bald geht’s wieder abwärts und unser nächstes Ziel ist der Langfoss-Wasserfall. Schon beeindruckend, welche Wassermassen unter lautem Getöse über 600 m tief in den Akrafjord donnern.





Damit nicht genug, es gibt ja in der Nähe noch einen 2. Wasserfall, der kommt gleich als nächstes an die Reihe. Wir fahren zum Doppelwasserfall Latefoss und werden schon auf der Strasse von der Gischt erfasst und abgekühlt.





Eigentlich sollte unser nächstes Ziel der Buarbreen-Gletscher sein, aber die Anfahrt über die enge Schotterstrasse und unser Muskelkater von gestern sind letztendlich die Entscheidungsgründe dafür, diese Vorhaben fallen zu lassen. Also fahren wir weiter und nehmen bei Brimnes zum 2. Mal heute eine Fähre.





Dieses Mal sind wir unter 6 m lang und bezahlen einen geringeren Fährbetrag. Wir überlegen, was wir jetzt noch unternehmen sollen. Eigentlich wäre es an der Zeit, den nächsten Übernachtungsplatz zu suchen, wir fahren aber weiter bis Norheimsund, wo ebenfalls noch ein Wasserfall auf uns wartet. Davon aber morgen. Jetzt stehen wir auf einem Campingplatz direkt am Hardangerfjord, erleben einen traumhaften Sonnenuntergang und werden erst mal was essen.



Gefahrene Km 370

Gast am 06 Jan 2013 12:34:12

arco1111 hat geschrieben:Tja Klaus,
wie sag ich immer???? "Jeder wie er es verdient" :D :D :D


:troest:
Könnte genügend norwegische Regenbilder von uns rein stellen :wink:

Aber das Wetter hat sich ja dann bei euch sichtlich gebessert, wie es aussieht!

arco1111 am 06 Jan 2013 17:57:32

8. Tag – Sonntag, 26.09.2010
Als ich um 7.00 Uhr aufwache und vorsichtig rausschaue, sehe ich einen wolkenlosen Himmel über dem Fjord und das erste Licht, das hinter den Bergen hervorkommt.



Also heisst es, raus aus der Koje und Morgentoilette und Frühstück gemacht, dieser schöne Tag muss voll ausgenutzt werden. Kurz vor 9.00 Uhr fahren wir Richtung Bergen los. Zuerst steht aber noch der Steinsdalsfoss, ein Wasserfall, hinter den man sogar gehen kann, auf dem Programm.







Anschliessend durchqueren wir ein herrliches Skigebiet mit vielen Lodges und Skiliften. Es ist relativ wenig Verkehr und bald sind wir in Bergen. Wir suchen und finden das Bobil Senter Bergen und stellen uns dort ab. Der Platz liegt irgendwo im Hafen unter der Brücke „Puddefjordsbroen“. Ob wir hier übernachten wollen, ist uns noch nicht ganz klar, sehr einladend ist die Location nicht gerade.



Wir machen uns zu Fuss auf, über die Brücke, an der Universität vorbei und stehen bald in „Bryggen“, dem alten Hansekontor.













Bei dem herrlichen Wetter sind jede Menge Leute unterwegs, Einheimische, wie Touristen und geniessen die Sonnenstrahlen. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, welcher Andrang hier wohl in der Hauptsaison herrscht.









Leider hat der Fischmarkt am Sonntag nicht geöffnet. Am späteren Nachmittag marschieren wir zurück zum WoMo, jetzt entschlossen, weiterzufahren.







Wir gehen auf die Europastrasse 13 und durchfahren unzählige Tunnel, beim 50. haben wir aufgehört zu zählen, wobei der längste 11 km lang war. Vorbei an Dale, der Produktionsstätte der Norwegerpullis, erreichen wir Voss, fahren aber das schöne Wetter noch ausnutzend weiter und beenden unsere Fahrt auf dem CP in Flam.



Die bekannte Bahn läuft gerade ein und wir machen noch einen Spaziergang zum Bahnhof und zum Bootsanleger. Auch hier scheint die Saison vorbei zu sein, denn wir sind die einzigsten Gäste. Mal sehen, ob morgen früh noch andere Touristen hierherkommen.

Gefahrene Km 266

Gast am 06 Jan 2013 18:33:31

Bergen mit astreinem blauem Himmel! Die Entschädigung für den Preikestolen... :wink:
Ist auch nicht alltäglich...
Bei uns hatte es damals fast 30°, abends hatten wir dann wenigstens einen Wolkenbruchregen. Denn Bergen ohne Regen.. :?:
Als Alternative zu diesem wenig einladenden Stellplatz wählten wir den Bratland CP. Von dort aus kann man problemlos mit dem Bus nach Bergen reinfahren: --> Link

Mahlzeit....





Irgendwie kommt mir eure Route recht bekannt vor :)
Ist als Kennenlernroute für Norwegen auch sehr schön (war damals auch unsere erste Tour)

So, nun wieder nach Flam...

arco1111 am 06 Jan 2013 20:37:25

9. Tag – Montag, 27.09.2010
Ich weiss nicht, was uns geweckt hat. Der Pfiff der Lokomotive der Flambahn oder der erste Sonnenstrahl der über die fast senkrechte Felswand herüberwandert.



Wir stehen auf, denn heut haben wir wieder so einiges vor. Wir verlassen Flam, fahren auf die Europastrasse 13 und befinden uns bald im 24,5 km langen Laerdalstunnel. Alle 6 km wurde in den Fels eine Halle gemeisselt und blau ausgeleuchtet, um die lange dunkle Strecke angenehmer zu machen.



Unser Ziel ist die Stabkirche in Borgund aus dem 11. Jahrhundert. Ein relativ kleines aber sehr beeindruckendes Gebäude. Erstaunlich, was damals schon geschaffen werden konnte.







Wir fahren wieder zurück, wechseln auf die E 5 und stehen bald wieder an einer Fähre.





Nach ca. 30 km biegen wir in Gaupne ab und fahren hoch zum Nigardsbreen, einem Gletscher, bis zu dessen Zunge wir auf einer kleinen Privatstrasse mit Wegezoll vordringen können.





Fasziniert stehen wir an dem zugefrorenen Gletschersee, schauen auf das Blau und Weiss des fast ewigen Eises. Fast deshalb, weil auch dieser Gletscher alten Zeichnungen zufolge im Lauf der Jahrhunderte schon ganz schön abgeschmolzen ist.







Wir fahren zurück auf die Strasse 55 und ab Fortun steigen wir stetig, plötzlich aber in unzählichen Serpentinen hoch auf das Sognefjell. Nach und nach zeigen sich schneebedeckte Berge, alle über 2000 m hoch. Ein faszinierendes Panorama bei dem strahlenden Sonnenschein und wolkenlosem eisblauem Himmel. Wir können uns gar nicht satt sehen und halten öfters mal an um zu fotografieren.











Plötzlich geht die Strasse wieder sehr steil bergab und wir erreichen Lom. Nachdem der Campingplatz bereits geschlossen hat, stellen wir uns auf den Parkplatz vor der Stabkirche und haben vor, hier zu übernachten.



Mal sehen, ob das ohne Probleme gelingt.



Gefahrene Km 323

phili am 06 Jan 2013 22:29:24

Hallo Uwe,

ich habe Deine ganzen letzten Berichte mit sehr großem Interesse gelesen - die sind wirklich toll!

Mich würde einmal interessieren, ob Ihr die CP auf Euren ganzen Skandinavien-Reisen im Vorfeld ausgewählt hattet oder diese jeweils unterwegs gefunden bzw. ausgewählt habt.

Gast am 06 Jan 2013 23:11:52

Mensch, hattet ihr ein Wetter auf dem Sognefjell :eek:
Da hätten wie sofort einen Wanderstop eingelegt...bisher war es bei uns dort immer recht eckelig :(

arco1111 am 07 Jan 2013 00:21:03

Hallo phili,

das haben wir immer jeweils vor Ort entschieden, wenn es soweit war.

arco1111 am 07 Jan 2013 00:23:16

Hallo Klaus,

im Prinzip hast Du vollkommen recht, aber mit meinen kaputten Knien hab ichs nicht so mit Wandern.
Da war der Aufstieg zum Preikestolen schon ein highlight.

arco1111 am 07 Jan 2013 00:32:54

10. Tag – Dienstag, 28.09.2010
Der Winter ist da. Wenigstens sieht es so aus, als ich um 7.00 Uhr vorsichtig aus dem Fenster luge. Alles ist weiss und das Thermometer zeigt –1°. Nach näherem Hinsehen stellt sich das Weiss als Rauhreif heraus und wir hoffen, dass die gerade aufgehende Sonne dieses Problem schnellstens lösen wird.



Wir frühstücken und fahren trotz Kälte und Nebel los Richtung Geiranger. Bald lichtet sich der Nebel und die Sonne zeigt uns eine vom Herbst gefärbte Landschaft.




Die Strasse folgt dem reissenden Ottafluss, der sich immer wieder in Kaskaden seinen Weg durch das Felslabyrinth sucht. An den Hängen tauchen immer wieder Jagdhütten auf, an der einen oder anderen sieht man Jäger. Wollen die etwa dem Elch ans Leder? Wir hoffen schon die ganze Zeit sehnlichst darauf, einen solchen Kerl mal in freier Wildbahn zu sehen und die wollen ihn killen?
Wir durchqueren eine Hochebene und immer mehr Schneeberge zeigen sich uns in leuchtendem Weiss in der prallen Sonne bei Temperaturen um -4°.







Eigentlich wollten wir noch höher hinauf, aber der schmale Weg zum Felsplateau „Dalsnibba“ hat bereits Wintersperre.
Dann geht’s bergab. Die Strasse windet sich in unzähligen Spitzkehren und einem Gefälle von 10 % den Berg hinab. Jeder Versuch, auszusteigen und Bilder zu schiessen, wird durch einen eiskalten Wind unterbunden. Im Kriechgang nähern wir uns Geiranger und schaffen es sogar, einen Omnibus an einer kleinen Ausweichstelle zu passieren.
Vom Aussichtspunkt oberhalb Geiranger haben wir einen tollen Blick auf Geiranger und den gleichnamigen Fjord.





Im Ort angekommen, gestattet uns die freundliche Dame vom Touristikverein, dass wir uns auf den Campingplatz stellen dürfen, obwohl dieser schon geschlossen hat. Der Platz direkt am Ufer ist unser.





Wir schlendern anschliessend durch den Ort und entschliessen uns, mit der Fähre nach Hellesylt und zurück zu fahren. Diese Tour geht 3 Stunden und es werden an Bord alle Sehenswürdigkeiten in mehreren Sprachen erklärt.



Nur vom Schiff aus kann man die Wasserfälle „7 Schwestern“ und „Der Freier“ sehen. Gezeigt und erklärt werden auch die Berg-Bauernhöfe, die sich an die fast senkrechten Fjordwände schmiegen, zwischenzeitlich aber alle aufgegeben wurden.











Wieder zurück wird erst mal das Abendessen gekocht. Der erste Angelversuch scheitert daran, dass die Ebbe einsetzt. Also nix mit Fisch.

Gefahrene Km 97

phili am 07 Jan 2013 00:34:55

Hallo Uwe,

und scheinbar war es nicht sehr schwierig, vor Ort traumhafte Plätze zu finden? Oder war es mitunter ein langes Suchen?

Gast am 07 Jan 2013 00:38:34

arco1111 hat geschrieben:Hallo Klaus,

im Prinzip hast Du vollkommen recht, aber mit meinen kaputten Knien hab ichs nicht so mit Wandern.
Da war der Aufstieg zum Preikestolen schon ein highlight.


Das wusste ich nicht, Uwe (oder habe es mal überlesen)...dann war die Preikestolen-Tour natürlich eine große Leistung!

Ich vergesse manchmal, das das Geläuf nicht bei jedem mitmacht. Da gehört z.B. meine Frau auch dazu....

Die letzten Bilder (Geiranger etc.) sind wieder klasse!!
Geht es morgen weiter?

arco1111 am 07 Jan 2013 00:56:51

Hallo phili,

Campingplätze zu finden, ist überhaupt kein Problem.
Mir kommt es so vor, als ob jeder größere Ort einen kleinen Campingplatz mit Hytter zum mieten hat.
Du kannst ganz beruhigt einfach zufahren.

arco1111 am 07 Jan 2013 00:57:47

@ Klaus

Ehrensache, morgen gehts weiter.
Gute Nacht

arco1111 am 07 Jan 2013 11:22:13

11. Tag – Mittwoch, 29.09.2010
Das Plätschern des Bachs weckt uns zeitig. Es ist sehr schattig draussen und es hat Reif. Die Scheiben der PKW’s auf dem angrenzenden Parkplatz des Supermarkts sind zugefroren. Wir frühstücken und fahren los.
Zuerst den Adlerweg, den einzigen ganzjährig befahrbaren Zugang nach Geiranger, mit seinen vielen Spitzkehren.



Auf der Hochebene, die mehr und mehr von den Sonnenstrahlen erreicht wird, gehts bis kurz vor Eidsdal, wo wieder eine Abfahrt bis zum Fjord und zur Fähre ansteht.





Kaum haben wir die Fähre verlassen, folgen wir einem äusserst fruchtbaren Tal, in dem Erdbeeren, Kartoffel, Kirschen, Birnen und Äpfel angebaut werden.



Der Skjaersura-Fluss, der sich durch dieses Tal kämpft, hat unzählige Kaskaden und kleine Schluchten in Lauf der Zeit gebildet. Wir kämpfen auch, aber um auf den Pass zu kommen. Wieder eine Hochebene mit schneebedeckten Bergen, die von der Sonne voll angeleuchtet werden.







Kurz nach der Passhöhe stehen wir vor geschlossenen Souvenir-Buden und einer Riesen-Baustelle. Wir parken und gehen durch die Baustelle zum Aussichtspunkt über dem Trollstiegen.



Es ist beeindruckend, was die Konstrukteure geschaffen haben. Einen schmalen Pfad am Fels entlang zu einer Aussichtsplattform aus Eisen und Glas.





Wir schauen runter und schätzen den evtl. Gegenverkehr, den wir u.U. dann an den engeren Strassenabschnitten in den Ausweichbuchten passieren lassen müssen.





Es sieht gut aus, und von nun an geht’s bergab. 13 enge Kehren bei 10 % Gefälle sind zu meistern, sich mit dem Gegenverkehr arrangieren und einigen verwegenen Bergaufradlern zuwinken. Wir kommen heil runter und erreichen bald Andalsnes, den nördlichsten Punkt unserer Reise. Ab jetzt geht’s Richtung Heimat zurück.





Wir fahren die sehr gut ausgebaute E 136, begleitet nach wie vor von schneebedeckten Bergrücken, die aber bald auch verschwinden und die Landschaft gleicht zunehmend unserm Allgäu. Gegen 17.00 Uhr erreichen wir Lillehammer und stehen jetzt auf dem Parkplatz der Olympiasprungschanze.



Nachdem die Sonne untergegangen ist, wird es empfindlich kalt.

Gefahrene Km 350

Gast am 07 Jan 2013 12:50:15

Hallo Uwe,
als ich dort 1995 mit dem Rad hochfuhr, wurde man von den deutschen Mobilisten nur belächelt. Spass gemacht hat es trotzdem.

Der eigentliche Grund, mich zum Trollstign zu melden: damls fnd ich die Leistung eigentlich sogar beeindruckender, denn die Aussichtsplattform war aus Holz, der Weg bis dort war viel mehr dem Gelände angepasst, als es heute ist. Die vordere Plattform, unter der der Bach hindurchfließt, existierte gar nicht. All diese tollen Konstruktionen sind dem hohen Aufkommen an Touristen geschuldet. Aus meiner Sicht ist nur die Ausgesetztheit der untern Plattform ein wirklicher Gewinn, weil mit dieser Position endlich Bilder geschossen werden können, die nicht erst dominierend im Vordergrund noch den Felsen zeigen.

Da war ich noch jung und .... ( ja , ich weiß, unscharf, aber die Tourisitn, die uns ablichtete kannte den Umgang mit einer Spiegelreflex-Kamera nicht )


und da sind Ulla, unser Sohn und ich oben. Fahrtzeit hoch beim ersten mal für uns 40 Minuten, runter knapp 10 Minuten. Die Zeiten haben sich stark nach unten verbessert, liegt wohl an der Verlagerung meines Schwerpunktes nach vorn :D


Das ist auf dem Platz, hinter dem heute die vordere Plattform aufgebaut ist. Die Bilder sind 17 Jahre alt, ein neueres werd ich wegen der äußeren Form von mir nicht mehr einstellen :D

arco1111 am 07 Jan 2013 13:08:45

@Werner

alle Achtung, mit dem Rad da hoch, das würde ich nicht schaffen.

Und bezügl. der äußeren Form, nicht vergessen: "Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel" :D :D :D

Gast am 07 Jan 2013 14:22:13

@ Uwe
hab so im Hinterkopf, dass Du Dich zu unserer Skandinavienrunde gemeldet hast.

Hab also lange nach unserem Reisebericht von 2010 ( Robbe´s Verfolgung, oder unsere...) suchen müssen, aber da warst Du tatsächlich mit diesem Text am 29.09.2010 dabei:

".... .Wir stehen im Moment in Geiranger auf dem schon geschlossenen CP. Wir haben strahlend blauen Himmel und Sonnenschein seit 4 Tagen und die Natur präsentiert sich von ihrer schönsten Seite. Sicher hatten wir oben im Gebirge auch am Morgen -4°, aber dieses Licht- und Farbenspiel entschädigt uns dafür. Und das schönste, es ist kaum noch jemand unterwegs. Nur leider gehts ab heute wieder Richtung Heimat".

Wenn meine Erinnerung mich nicht zu sehr täuscht, hatten wir damals sogar Kontakt per KN. Zum Zeitpunkt Deines damaligen Postings standen wir auf dem CP Lillehammer. Hätten uns also fast damals in Norwegen treffen können.

Manchmal voll von Zufällen das Leben, genauso wie das Forum. Wären nicht Deine Formulierungen im jetzigen Reisebericht so ähnlich gewesen, hätte ich erst gar nicht danach gesucht.

wise am 07 Jan 2013 18:29:50

Der Reisebericht ist wirklich beeindruckend und das Wetter während eurer Tour war mal vom Preikestolen abgesehen fantastisch. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr ähnliches Glück haben werden (wir reisen allerdings relativ früh im Jahr). Eure Route überschneidet sich mit sehr vielen Orten, die wir auch bereisen möchten und es war eine Freude deinem Bericht und den tollen Bildern zu folgen.

arco1111 am 07 Jan 2013 18:35:10

12. Tag – Donnerstag, 30.09.2010
Es ist wieder kalt da draussen.





Die Nacht war ruhig, nur so ab 22.00 Uhr stand oberhalb unseres Stellplatzes ein Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern und laufendem Motor fast 2 Stunden lang. Das war irgendwie ein beunruhigendes Gefühl. Irgendwann, als wir bereits eingeschlafen sind, ist er dann abgehauen.

Während wir frühstücken, beobachten wir viele junge Leute, die entweder sehr schnell zu Fuss oder mit dem Bike den doch sehr steilen Hang heraufhasten um ins Sport-Gymnasium in der Schanzenanlage zu gelangen.



Wir suchen eine Tankstelle und fahren auf die E 6 Richtung Süden und damit Richtung Schweden.



Die ganze Zeit folgen wir den Ufern des Mjösesees, der über 100 km lang sein soll.



Kurzzeitig verlassen wir die Schnellstrasse und fahren nach Hamar, um die Olympiahalle, die wie ein umgestürztes Wikingerschiff aussieht, zu sehen.





Vor Oslo endet der See und wir stürzen uns in den Verkehr in Oslo, erspähen mal kurz die Olympia-Skisprungschanze Holmenkollen am Horizont und sind bald wieder ausserhalb der Stadt. Hinter Fredrikstad überqueren wir die Grenze nach Schweden.



Wir dürfen jetzt wieder statt 80 km/h mit 90 km/h „heizen“. In Göteborg erwischen wir den Feierabendverkehr, kämpfen uns tapfer durch und schaffen es Richtung Malmö zu gelangen. Auf ungefähr dem halben Weg halten wir an einer Laxbutiken, die ich noch von früheren Besuchen dieser Gegend kenne.





Wir kaufen uns Vesperteller vom Lachs, denn das Restaurant hat bereits um 19.00 Uhr geschlossen. Dafür erlaubt uns die freundliche Bedienung, dass wir die Nacht auf dem Parkplatz stehen dürfen. Das Wlan funktioniert auch und wird gleich benutzt. Morgen geht’s zurück nach Deutschland. Wahrscheinlich über Fehmarn.

Gefahrene Km 596

malerskilaufen am 07 Jan 2013 22:12:26

Hallo Uwe,
Tolle Berichte und Bilder. Meine Frage, könnte man diese Tour auch mit einem Integrierten fahren?

Unser Bomber ist schon 12 Jahre alt und hat nur 122 PS. Mich würde die Tour unglaublich reizen
Wobei wir Geiranger auslassen könnten, denn dort waren wir letztes Jahr mit der MS Midnightsol

Wie viel km habt Ihr insgesamt gefahren u d stellst Du noch eine Gesamtübersicht (Karte) ein?

aus Thedinghausen

arco1111 am 07 Jan 2013 22:23:30

@malerskilaufen

Wir sind insgesamt 5.172 km gefahren. Ja, eine Kartenskizze kommt am Schluss.
Sicher kannst Du diese Route mit einem Integrierten fahren, auf der gesamten Route fahren ja auch LKW. Und wenns mal enger zugehen sollte, gibt es überall Ausweichbuchten. Wir hatten nie Probleme, weder auf dieser Tour noch auf den anderen.
Und wenn Du meinst, dass Dein Bomber bisschen schwach auf der Brust ist, egal, ist eh kaum jemand unterwegs. Dann dauert die Bergauffahrt eben etwas länger. Und sehs doch einfach mal so, je länger Du unterwegs bist, um so intensiver kannst Du die fantastische Landschaft geniessen.

Gast am 08 Jan 2013 00:17:03

phili hat geschrieben:Hallo Uwe,

Mich würde einmal interessieren, ob Ihr die CP auf Euren ganzen Skandinavien-Reisen im Vorfeld ausgewählt hattet oder diese jeweils unterwegs gefunden bzw. ausgewählt habt.


Wenn du etwas vorplanen möchtest, gibt es den guten Führer der NHO. Kann man als pdf runterladen (sogar fürs Navi), in Papierform bekommst du ihn kostenlos auf vielen CPs in Norge. Solltest du auf die CMT gehen, gibt es diesen auch kostenlos am Norwegenstand. Ist dann auch eine Faltkarte mit dabei.
--> Link

Alternativ (aber nur in Norge und kostenlos auf CPs) von dem norwegischen NAF (wie ADAC in D):
--> Link

Wir haben immer beide an Bord und entscheiden dann oft unterwegs, wohin.

phili am 08 Jan 2013 00:26:36

Hallo Klaus,

vielen Dank für den tollen Hinweis, werde mir gleich am Samstag auf der CMT diesen Führer holen - die CMT ist ja quasi meine Hausmesse :)

Gast am 08 Jan 2013 00:29:16

phili hat geschrieben:Hallo Klaus,

vielen Dank für den tollen Hinweis, werde mir gleich am Samstag auf der CMT diesen Führer holen - die CMT ist ja quasi meine Hausmesse :)


Eben, deswegen habe ich dies erwähnt :wink:

arco1111 am 08 Jan 2013 02:02:13

13. Tag – Freitag, 01.10.2010
Einige wollten doch tatsächlich mitten in der Nacht noch Lachs essen und kamen zum Laxomat, einer automatischen Verkaufstheke mit Selbstbedienung und Bezahlung durch Kreditkarte.



Paar Mal sind wir dadurch wach geworden, aber im Großen und Ganzen haben wir doch ganz gut geschlafen.

Nach dem Frühstück fahren wir los Richtung Helsingborg, um mit der Fähre Schweden nach Dänemark zu verlassen.









Nach gerade 20 min Überfahrt sind wir in Dänemark und fahren rund 200 km nach Rödby, um hier ebenfalls eine Fähre zu nehmen, die uns auf die Insel Fehmarn bringt.



Mittlerweile ist es 17.00 Uhr und wir beschliessen, hier einen Campingplatz zu suchen und die Nacht hier zu verbringen, um morgen ausgeruht die letzten rund 850 km in Angriff zu nehmen. Wir finden in Strukkamp Huk einen schönen Platz und schlagen uns im platzeigenen Restaurant den Bauch voll.

Gefahrene Km 345

arco1111 am 08 Jan 2013 02:03:18

14. Tag – Samstag, 02.10.2010
Die ganze Nacht hat es ziemlich stark gewindet und das WoMo durchgeschüttelt. Wir sind früh wach und frühstücken. Dann geht’s los immer Richtung Süden.



Vor Hamburg laufen wir auf eine Vollsperrung der Autobahn wegen Unfall auf, aber unsere Dame im Navi hat uns rechtzeitig gewarnt und eine Umleitung vorgeschlagen. So kommen wir flott voran und stehen nach 9,5 Stunden vor unserer Garage. Ziemlich groggy beschließen wir, erst morgen mit dem Ausräumen zu beginnen.

Gefahrene Km 860

Gesamt gefahrene Km 5.172

arco1111 am 08 Jan 2013 02:07:27

Und hier zum Abschluß noch die Routenskizze:


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