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Ein sicherlich spannendes Thema "Der Service-Check" bei Defekten an Wohnmobilen. Ein sinniger Report von Reisemobil-International ! War längst überfällig um die Servicequalität zu beleuchten....
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--> Link Ein sicherlich spannendes Thema "Der Service-Check" bei Defekten an Wohnmobilen. Ein sinniger Report von Reisemobil-International ! War längst überfällig um die Servicequalität zu beleuchten.... Da kann ich eine Story erzählen: In Frankreich schreibt man den Service nach dem Kauf seeeehr klein. 2000 kauften wir einen Wohnwagen in Frankreich. 2004 waren wir auf dem Weg zur Tour de France in den Pyrennäen. Der Kühlschrank funktionierte nur noch sehr mäßig auf Gas und wir suchten daher in Rhodes eine Werkstatt. Als wir einen Wohnmobilverkäufer mit Werkstatt fanden und dort unser Problem schildern wollten, unterbrach man uns gleich und sagte uns, dass dort keine Wohnwagen sondern nur Wohnmobile repariert würden, Wohnwagen hätten andere Teile. Selbst meine Frau, technisch nicht sehr begabt, fragte, ob er uns für Dumm halten würde. Es wären die selben Teile im Wohnwagen wie im Wohnmobil verbaut. "Wir reparieren keine Wohnwagen." Bei einem Einrichter von Transportern wurden wir fündig mussten aber erst 2 Stunden die Mittagszeit abwarten. Dann wollte man den Kühlschrank ausbauen und auf den Kopf stellen. Ich fragte, ob wir nicht vielleicht erst die Düse begutachten könnten. Nach Ausbau (man kommt so nicht dran) des Kühlschrankes stellten wir fest: diese war verstopft. Nichts leichter als das. Der Mechaniker fragte meine Frau nach einer Nadel und stach in die Düse, in der sich ein winziger Splitter befand, ein. Dann wurde der Kühlschrank wieder eingebaut und wir gaben 50 €, froh das er wieder lief. Am nächsten Tag stellten wir fest, dass das Gitter schwarz vor Ruß war. Durch das einstechen der Nadel war das Düsenloch zu groß geworden und es stank nun und wirklich vile besser kühlte er bald auch nicht mehr und das bei zwei Tagen und 4 Personen bei 30°C im Gebirge. Glücklicherweise hatte ich eine Kompressorkühlbox und eine Solarzelle dabei. Von dort aus rief ich die Werkstatt an wo ich den Wohnwagen gekauft hatte und bestellte 2 Düsen für 5 Euro, 19€ Porto und fragte nach einem Termin in 10 Tagen. Die Düsen könne man bestellen aber einen Termin könne man mir nicht geben. 10 Tage später in der Werkstatt. Die Düsen waren da aber der Mechaniker "hatte keine Zeit". Also baute ich auf dem Hof des Verkäufers in praller Sonne bei 40°C den Kühlschrank aus, wechselte die Düse und bat nur, die Dichtigkeit der Anschlüssse zu prüfen. Widerwillig machte dies der Mechniker auf Anweisung des Chefs. Zum Abschied sagte ich dem Verkäufer/Chef, dass ich bedauere, den Wohnwagen bei ihm gekauft zu haben. Die haben mich dann nie wieder gesehen. Und noch eine aus Frankreich: An unserem Renault funktionierte in Frankreich der Blinker nicht, 1300 km ohne rechten Blinker? Nein. Also in die Werkstatt. Man habe diese Elektronikbox nicht, da die kein Originalteil wäre und müsse komplett Kabel mit Box und Steckdose bestellen. Ich wies darauf hin, dass es eine 13-polige sei. Klar, habe man gesehen. Sollte 120€ Kosten und 5 Tage dauern. Ging, wollte erst in 7 Tagen nach Hause. Nach 5 Tagen kam ich in die Werkstatt, wollte den Wagen abgeben. "Tut uns leid, man hat uns den 7-poligen Satz geschickt." Retour wäre in 5 Tagen da. "Danke, so lange kann ich nicht warten." Ohne rechten Blinker nach Hause gefahren. Elektronikbox für 20€ getauscht. An unserem Renault war bei Bordeaux der 5 Gang des Getriebes defekt. In der größten Werkstatt der Statt stellten wir uns vor und baten um Reparatur. wir wollten sowieso eine Woche dort bleiben und hatten den Wohnwagen auf einem Campingplatz stehengelassen. Nach 2 Stunden diskussion begriff der Meister, dass der Wagen nicht mehr unter Garantie stand (den könne er nämlich ohne genehmigung aus Paris und das dauere 10 Tage, nicht reparieren). Dann wurde mir gesagt, dass das Getriebe ausgetauscht werdne müsse, das dauere 14 Tage. Ich rief meinen Werkstattmeister in Deutschland an und der sagte mir, dass man nur den Deckel des Getriebes aubschrauben müsse und dann könne man nachsehen. Ich sagte dem Meisterdas und man wollte nachsehen. In drei Tagen könne ich wiederkommen. Nach drei Tagen: Das Getriebe sei kaputt und man müsse ein neues einbauen. das daure 14 Tage und koste 3-4000€. Ich nahm den Wagen mit uns sollte 100€ zahlen. Das verweigerte ich jedoch. Zu Hause nach 1400km mit Wohnwagen ohne Benutzung des 5 Ganges: 2 Tage Werkstatt, 350€, Zahnrad des 5 Ganges ausgetauscht. Trotz dem mir in Deutschland geholfen worden war: Einen Monat später hatte ich den Wagen verkauft. Nie wieder ein franz. Auto. "Qui mieu peut entretenir votre voiture que Renault?" (Renault-Werbung in Frankreich zu deutsch "Wer kann ihr Auto besser warten als Renault?" ....... Und noch eine, diesmal Deutschland: 20 km vor Bitburg, Freitag nachmittag. Das Sattelgespann wurde immer langsamer. Der Motor zog nicht mehr und die Kontrollleuchte des Kompressors der Luftdruckbremse ging nicht mehr aus. Unter dem Auto ein zischen: Luftverlust. Im Tablet suchte ich die nächste LKW-Werkstatt und lies den Kompressor weiterlaufen. Gangschaltung auf P, Handbremse gelöst. Die nächste Werkstatt war eine MAN in Bitburg. Um 17.00 Uhr kam ich dort an fast nur mit dem Getriebe gebremst um möglichst wenig Luft zu verbrauchen. Ich stellte mein Problem vor, der Werkstattmeister kam, nachdem man uns eine Tasse Kaffee angeboten hat. Ich solle mit dem Gespann auf die Grube fahren. Nach 10 Minuten: Wabco Steuerventil für die Luftdruckbremse defekt. Anruf bei Wabco: 14 tg Lieferzeit. Erschrocken sagte ich: "Da können wir den Urlaub (in Frankreich) vergessen." "Warten sie, ich rufe mal bei Kollegen an." Nach einer halben Stunde: Habe eines gefunden. Kostet 700€ + Einbau. Aber 20€ Übernachtexpress. "OK", sagte ich, "arbeiten sie Samstags?" "Na klar". Wir durften auf dem Betriebshof übernachten und ich stellte den Zugwagen abends vor die Werkstatt. Am Samstag morgen, um 9.00 Uhr, wir waren gerade mit dem Frühstück fertig, klopfte es an die Tür. "Wollen sie probieren?" Wagen angehängt, alles funktionierte. Ich zahlte 800€ bekam noch einen Kaffee und um 10.00 Uhr ging es weiter nachdem ich der Werkstatt meine Hochachtung ausgesprochen hatte, anerkennend einem, den sie warscheinlich nicht wieder sehen, so schnell geholfen zu haben. "Davon leben wir,"war die Antwort. Was ich noch nicht wußte, ein Jahr später musste ich wieder diese Werkstatt in Anspruch nehmen, wieder Samstag morgens ... Im letzten Sommer auf dem Weg nach Portugal, zwischen Metz und Nancy im Stau. Der Wagen fuhr nicht mehr, Motor lief. Anhängerbremse? Ja. keine Luft. Ich entsperrte die Bremse des Hängers und fuhr vorsichtig von der Autobahn zum nächsten Campingplatz. Was machen? Nach meinen "guten" Erfahrungen mit französischen Werkstätten wollte ich kein Risiko eingehen und beschloss, am nächsten Morgen nach Deutschland zurückzufahren. Wir übernachteten und ich ließ meine Frau und den Trailer auf dem Campingplatz. Um 6 Uhr fuhr ich Richtung MAN-Werkstatt Bitburg und kam um 8 Uhr an. Man erkannte mich wieder. Ich sagte, dass der Kompressor nicht mehr liefe. Um 10.00 Uhr kam ich dran. Mit allen möglichen Messungen und mehren Starthilfekabel stellten wir fest, dass der Kompressor noch funktionierte und nach einer halben Stunde dann der Schluss: Massefehler und Steuerrelais defekt. Einer setzte sich ins Auto und holte beim nächsten Boschdienst ein 75A-Relais und der andere Mechaniker reparierte den Masseanschluss. um 12.00 Uhr war repariert ("Wundern sie sich nicht, dass dort Anhängerreparatur steht", sagte die nette Dame am Empfang, "ich kann ihnen ja nicht LKW-Mechaniker-Preise anrechen.") Um 14.00Uhr und um 350€ leichter erreichte ich den Campingplatz und um 15 Uhr waren wir wieder unterwegs. Hallo, also wenn unterwegs eine Panne, dann für mich nur in Italien: 2004 hatte ich Kühlwasserverlust am Sprinter. In einer Hinterhofwerkstatt hat man mir ein haltbares Provisorium aus einem Eisenrohr und Rohrschellen gebastelt für 10€. In den Neunzigern, noch mit VW-Bus, meldete sich das Blinklicht in der Kühlwasserkontrollleuchte. Im toskanischen Poggibonsi zur VW-Werkstatt. Der Meister (blitzsauberer Overall) kam, hörte sich mein Problem an, sagte nur "Ah, Relais diecanove (19)", langte unters Lenrad, zog es raus und steckte es wieder rein. Hat nie wieder geblinkt. An meinem Jetta LD (Vorgänger vom VW-Bus) hatte ich das selbe Problem. Die heimische Werkstatt wußte sich da nicht zu helfen. So hat der dann fünf Jahre lang vor sich hin geblinkt... @bernierapido: In deinem Profil steht ein Nissan-Pickup mit Sattelauflieger. Hat denn der Nissan eine Druckluftbremse? CarbonUnit
Der Nissan hat eine Hydraulikbremse, die über das Steuerventil unter dem Auto die Druckluftbremse des Anhängers regelt. Kompressor und ein Luft-Tank sind unter der Sattelaufnahme verbaut. Unter dem Trailer ist ein zweiter Tank. Ich kann mit einem separaten Schlauch und Reifenfüller auch die Reifen, die Luftfederung des Wagens und die Reifen des Wohntrailers aufpumpen. Ist wie bei LKW oder Trekern. Vor dem Abfahren nach längerem Aufenthalt muss ich allerdings den Wagen einige Minuten laufen lassen, um Luft aufs System zu pumpen. Ganz frühes losfahren ist also nicht, will ja keine Nachbarn wecken. ;-) In Italien habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht: Dreck im Tank. Vergaser gereinigt und hat genau 400 DM (in Lire) gekostet. Nach 100 km wieder kein Sprit :Filter saß noch zu. Hab dann selbst zwei Filter gekauft und hintereinander eingebaut. Dann kam ich bis nach Hause. Hab was vergessen: Vor 15 Jahren bei einem Renault 21 Nevada in Frankreich einen Zahnriemen wechseln lassen. Kostete 800DM. Die Werkstatt: Typische französische Hinterhofwerkstatt aber von Freunden empfohlen. Ich wäre da nie hingegangen, so unordentlich und dreckig war das da. In Deutschland hätte mich das 2000DM gekostet. Allerdings sagte der Meister in Deutschland: "Die haben bestimmt nicht die Lager gewechselt." Der Wagen hat es noch Jahre überlebt. Juni 2011 Türkei: Kühler verliert massiv Wasser 1300 Uhr Ankunft Fiat Werkstatt in Konya ![]() 1400 Uhr Unser Hymer kommt in den „Keller“ ![]() 1500Uhr Ich fahre mit einem Mechaniker und dem ausgebauten Kühler durch die Stadt auf der Suche nach einem passenden Kühler 1600 Uhr wir werden in einer unscheinbaren kleinen Werkstatt fündig. Ca. 90 Euro bis 1700 Uhr werden wir im Kundenraum mit Tee bewirtet. ![]() 1730 Uhr Die Werkstatt schließt. Panik bei uns: wo übernachten? 1735 Uhr Chef kommt, spricht englisch und teilt uns mit, dass 2 Monteure dableiben und den Auftrag haben das Fahrzeug noch heute fertig zu stellen. ![]() 1930 Uhr wir zahlen umgerechnet 85 Euro Arbeitslohn, statten die beiden Monteure mit ordentlichem Trinkgeld aus und verlassen Konya Wochen später: Check in meiner Werkstatt in Deutschland. Urteil: super Arbeit Da kommt doch Freude auf. :D :daumen2: Oktober 2011 auf dem Weg nach Tirol: Neben vielen negativen Schlagzeilen gibt es auch noch nette Menschen, die mal was stehen lassen um andere zu helfen. Nachdem wir uns noch mit Dosen...futter aus dem Hofer eingedeckt hatten stellten wir ein großes Loch in unserer hinteren Dachhaube über der Dusche fest. Beim Versuch die Klappe anzufassen bröselte sie in tausend kleinen Teilchen zu Boden. Man konnte sie mit blosser Hand zerkrümeln. Super, gleich am zweiten Tag. Der ÖAMTC konnte mir eine Adresse raussuchen von einer Fachwerkstatt ganz in der Nähe: Campershop, Camping und Freizeitartikel Fachwerkstatt für Camper und Caravan A-6401 Inzing - Schießstand 3 a Wir fanden den Betrieb und obwohl etliche Fahrzeuge auf dem kleinen Hof standen kümmerte sich sofort ein Monteur um unsere Lage und mit Glück fand sich auch eine passende Haube im Lager. Nach der Mittagspause, da fahren wirklich alle nach Hause zu Muttern, wurde der Austausch erledigt und wir konnten unsere Tour zu den Dolomiten weiterführen. Für die schnelle und saubere Arbeit sage ich gerne : :dankeschoen: Letzten Herbst in Dänemark: Beim Rangieren auf dem CP in Vejers Geräusche von der Servopumpe - im Dunkeln dann noch schnell nachgesehen, Ausgleichbehälter leer, d.h. Irgendwo ein Leck :twisted: . Am nächsten Morgen tut Servolenkung gar nix mehr, trotz guter Bordausstattung natürlich kein passendes Öl dabei - fahren mit ohne Öl wollte ich aber auch nicht, also den ADAC angerufen. So wirklich verstanden haben die meinen Wunsch nur nach Öl zwar nicht (die wollten mich direkt abschleppen - bestimmt ganz lustig auf einem Dünen-CP mit einem 3,40m hohen Mobil auf was auch immer für einem Trailer),haben das Ganze aber an die Dansk Autohjelp weitergeleitet. Die riefen umgehend zurück, sehr freundlich und kompetent, der gute Mann wusste sofort was ich will/brauche und versprach mir die schnellstmögliche Lieferung. Mittlerweile war es später Nachmittag, deshalb sagte ich ihm, der nächste Morgen würde vollauf genügen. Punkt 8.00 Uhr am nächsten Morgen ging das Telefon, der Pannendienst sei in fünf Minuten bei mir; schnell aus den Federn gesprungen, da war mein Öl auch schon da. Der Fahrer fragte noch, ob ich Hilfe bräuchte und düste dann wieder ab. Ach ja, als Verursacher des Ölverlustes hatte ich am Vortag einen Riss im Ausgleichsbehälter ausgemacht. Also notdürftig geflickt, Öl rein und zur nächsten Mercedes-Werkstatt aufgemacht. Ein kleinerer Betrieb in Varde, der Kundendienstmeister sehr nett, er würde mir sofort jemanden rausschicken. Monteur kommt, versteht im Gegensatz zum Meister leider aber weder englisch noch deutsch, erkennt das Problem aber sofort. Ruckzuck werden zwei Lkw's aus der Halle gefahren, ich reingewunken und mit Kaffee versorgt. Der Meister erklärt, sie hätten leider kein passendes Ersatzteil am Lager, sie würden mir das aber so Flicken, das wir ohne Sorgen unseren Urlaub fortsetzen können. Gesagt, getan! Mit Kabelbindern und Dichtmasse das ganze so gut geflickt, das es noch 3000km Urlaub problemlos überstanden hat - und das Ganze für umgerechnet 50,00€! Tolle Leistung zum Super Preis und vor allen Dingen sofort :daumen2: :daumen2: Ich weiß nicht, ob mir das bei einer deutschen (Vertrags-) Werkstatt auch so ergangen wäre... Süd-frankreich genauer in Beziers, Manschette der Antriebswelle kaputt, also ab zu Fiat, der Meister kennt sich mit Wohnmobilen aus, Er fährt in die Werkstatt und schon ist der Kamin ab, keine Probleme machen wir. Wurde auch gemacht nach dem erstmal beim Dachdecker eine Leiter geholt wurde, aber die haben das wirklich in der Werkstatt repariert und wußten dann nicht wie das Womo wieder raus kommen sollte, also noch mal Kamin ab, Womo raus und Kamin wieder drauf Na dann will ich auch mal, auf der Rückreise von Arcachon fing kurz vor Bordeaux unser Mobil ( Womo Mercedes 207D Marco Polo) fürchterlich an zu stinken und es stellten sich auch noch Quietschgeräusche ein. Meine Diagnose Keilriemen zu locker. Die erste Werkstatt am Weg (Peugeot) sagte auf meinen Wunsch, bitte Keilriemen spannen: Würden wir gerne aber der Lichtmaschinenhalter ist krumm und der Riemen zu lang. Wir bekamen den Weg zur nächsten MB-Werkstatt beschrieben und ein "Gute Fahrt " auf den Weg. Wir fuhren mit dem weidwunden Fahrzeug quer durch Bordeaux zur beschriebenen MB-Werksniederlassung. Es war mittlerweile 13:00 Uhr und es war Freitag. An der Rep.-Annahme schilderten wir unser Problem. Ca. 2 Minuten später kam ein KD-Meister, guckte gar nicht lange, fuhr das Fahrzeug mit voller Beladung und Fahrradträger auf eine LKW Grube und begab sich unter das Womo. Er rief mich dazu und zeigte mir das Dilemma. Der Halter war krumm wie ein Fitzebogen, das Gewinde ausgerissen, der Riemen zerfetzt, weil zu lang und bis zum Ende des Langloches gespannt. Dann sagte er mir: In das ET-Lager komme ich nicht mehr, hat schon zu. Aber dann ein kurzer Pfiff und 2 Azubis flitzten heran, kurze Ansage vom Meister und die beiden trollten sich. Wir wurden zum Empfang gebeten, dort gab es dann Kaffee für meine Frau und mich und Saft für unsere 3 Mädchen. Nach ca einer Stunde kam der Meister und bat mich erneut in die Grube, die Azubis hatten den Halter gerichtet, das Loch ausgebohrt , ein neues Gewinde geschnitten und einen passenden Riemen verbaut. Der Meister bat uns anschließend zur Kasse und der Betrag lautet auf 88,12€. Ich habe noch nie eine Rechnung mit so viel Freude bezahlt. Auch die Azubi wurden natürlich noch bedacht. Mit einem " Bon Voyage" wurden wir dann verabschiedet. Irgendwann am Abend in Schweden, einsame Landstraße, einspurig durch Leitlanken abgetrennt. Qualm im Rückspiegel und auf einmal komisches Fahren - rechter Hinterreifen komplett zerfetzt. Mit viel Glück gab es gerade eine kleine Brücke auf ein Feld auf die wir drauf passen. Rad gewechselt, nur dummerweise keine passenden Bolzen dabei (Alu Bolzen waren zu lang und falscher Kopf). Mit 2 Bolzen der Spurverbreiterung das Rad notdürftig befestigt, nach ein paar 100 m Fahren immer wieder die Bolzen nachgezogen. Knapp einen Kilometer später die nächste Abfahrt raus, kleines Nest, aber ein Reifendienst. Sogar noch jemand in der Werkstatt, all mein Schwedisch zusammengekratzt und gefragt, der Chef kam am nächsten Morgen, wir können da aber schlafen. Am nächsten Morgen hatte der dann sogar 2 neue passende Reifen welche er mir zu einem guten Preis verkauft hat und da war dann sogar die Montage dabei. Kreditkartenzahlung kein Problem (obwohl kleine Dorfwerkstatt) und das Ersatzrad hat er mir auch wieder unters Auto gebaut. Perfekt! ![]() Mit unserem 1984er Dethleffs auf Fiat Ducato waren wir an der Ostsee zwischen Fehmarn und Warnemünde unterwegs. Eines Morgens sprang der Motor nicht mehr an, die Vorglühanlage war defekt! Wir orgelten und orgelten, aber es tat sich nichts. Ein netter Campingnachbar kam spontan auf uns zu und zeigte uns mit einem dicken Kabel, vom Batterieplus zur Glüheinheit gelegt, wie man den Fehler zumindest provisorisch überbrücken kann. Damit konnten wir erstmal starten, wollten den Zustand aber natürlich nicht beibehalten. Bei der ersten Fiat- Werkstatt konnte man uns nicht helfen, keine Ducato- Teile auf Lager. Bei der zweiten größeren aber (das Autohaus Wienecke und Kuzina in 23966 Wismar) ging dann aber alles ganz schnell. Kaum angekommen und unser Problem geschildert, hat man sich gleich um uns gekümmert. Zunächst haben wir aber mal gelernt, dass die Daten zu unserem 1984er Wohnmobil gar nicht mehr im Fiat- Zentralrechner zu finden sei. Improvisationstalent sei also nun gefragt! Der Mechaniker hat sich davon aber nicht abschrecken lassen, sondern gleich mit Fiat und auch mit dem Bosch- Dienst Kontakt aufgenommen, welches Ersatzteil hier wohl zu verwenden wäre und ob man es per Express notfalls bekommen kann. In der Zwischenzeit hat sich der Mechaniker alternativ mal die Vorglühanlage des im Computer vorhandenen Ducato 290 angeschaut (das Nachfolgemodell von unserem Ducato 280) und dabei festgestellt, dass zumindest optisch die Anlage zu unserer identisch ist. Zu unserem Glück lag ein Vorglührelais des Ducato 290 auch auf Lager, was die Werkstatt sogleich ausprobiert hat. Und siehe da: Stecker passt! Anlage glüht wieder ordnungsgemäß vor! Flugs wurde das Relais eingebaut und keine 30 Minuten, nachdem wir dort aufgeschlagen waren, konnten wir unseren Urlaub auch wieder fortsetzen. Das fanden wir ganz große Klasse! Björn |
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