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Solarunterstützung für ältere Nicht-AES/MES-Kühlschränke?


wohnwagen-otto am 03 Feb 2013 13:37:36

Hallo,
in Anlehnung an den Solarbetrieb bei AES-Kühlschränken --> Link geht mir folgender Ansatz für meinen alten Kühlschrank ohne AES/MES nicht aus dem Kopf:
1.Im Gasbetrieb des Kühlschranks wird die Flamme scheinbar nach Bedarf geregelt? Gas Temperatursteller ist ja vorhanden.
2. Gerade im Sommer bei viel Sonne wird viel Kühlleistung benötigt, genau dann, wenn viel Solarstrom zur Verfügung steht.
3.Habe 100/140Wp Solarpanele an Bord. Sobald die Batterie geladen ist, schließt der Solarladeregler die Panele (bisher ungenutzt) kurz.

--> Wenn man nun diesen Kurzschlussstromkreis aus dem modifizierten Solarladeregler durch die 12V Heizwendel des Kühlschranks umleitet,
so müsste doch zumindest eine gewisse elektrische Zuheizung erreichbar sein?
Keine vollständige 12V Übernahme, sondern nur eine 12V-Zuheizung, damit der Gasregler runterregelt und Gas eingespart wird.
Der Gasregler müsste zwingend weiterbrennen, da ja die Vorrichtungen zum selbständigen Wiederanzünden fehlen.
Vorzugsweise würde ich den sonst ungenutzten Panel-Kurzschlussstrom bei voller Batterie verwenden, damit die Batterie sicher voll wird und bleibt.

---
Hat vieleicht jemand schon soetwas gebaut?
Kann das funktionieren? Welche ggf. lösbaren Probleme könnte es geben?

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herby1111 am 03 Feb 2013 13:57:43

Hallöchen
Soviel mir bekannt ist kann das nicht funktionieren da die Kühlis
so gebaut sind das sie NUR auf Gas-12V-oder 230 V Laufen
Einen mix aus E und Gas geht nicht da sonst das Gasventil umgangen werden müsste da dieses bei E eingang schließt .
Herby1111

wohnwagen-otto am 03 Feb 2013 14:35:53

Mein Kühlschrank ist etwa Bj 1992.
Da lassen sich 12V, 230V und Gasbrenner noch völlig unabhängig voneinander, einzeln und auch gleichzeitig einschalten.

Der Gasbrenner hat eine Piezozündung.
Das Gasregelventil regelt hydraulisch über ein Kapillarrohr, daß im Kühlraum am Kühlkörper hängt.
Das Gasventil hat -außer der Flammsicherung- keine weitere elektrische Verbindung.

In der Anleitung steht zwar extra drin, daß nur eine Betriebsart gewählt werden soll.
Von Schäden durch mehrere eingeschaltete Heizarten habe ich noch nirgendwo gelesen.
Nur davon, daß es im Extremfall im Kühlraum zu kalt werden kann. (=ungewolltes Einfrieren)
An Solaranlagen hat man bei der Erstellung der Kühlschrank-Bedienungsanleitung noch nicht gedacht.
Bei mir wäre es ein 12v-Zuheizen, wenn die Sonne stark scheint, in der Hoffnung, daß der Gasbrenner dann nur auf kleiner Flamme brennen muss.

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Gast am 03 Feb 2013 15:15:23

Ich befürchte eine Überhitzung, wenn Gas und Strom gleichzeitig heizen. Denn der Verdampfer ist für eine bestimmte Maximaltemperatur ausgelegt. Wird er nun von zwei Heizquellen gleichzeitig beheizt, liegt fast die doppelte Heizleistung am Verdampfer an und er überhitzt. Dies führt zumindest dazu, dass er nicht mehr kühlt, da das Medium zu heiß wird, wenn nicht sogar zu einem Defekt. Das muss nicht stimmen was ich da schreibe, aber ich denke dass es so ist. Ich habe noch von ganz früher eine Kühlbox, die kann 12V, 230V und Gas. Und da steht in der Bedienungsanleitung, dass man nie zwei Energiequellen gleichzeitig verwenden soll.

biauwe am 03 Feb 2013 18:13:12

Hallo wohnwagen-otto,

so eine Kühli hatten wir im alten Womo.

Manchmal hatte wir auch Gas und Strom an.
Was passieren kann, ist das Abgasrohr könnte verkokeln.
Mehr nicht.

Sahli am 03 Feb 2013 18:40:57

raidy hat geschrieben:Ich befürchte eine Überhitzung, wenn Gas und Strom gleichzeitig heizen. Denn der Verdampfer ist für eine bestimmte Maximaltemperatur ausgelegt. Wird er nun von zwei Heizquellen gleichzeitig beheizt, liegt fast die doppelte Heizleistung am Verdampfer an und er überhitzt. Dies führt zumindest dazu, dass er nicht mehr kühlt, da das Medium zu heiß wird, wenn nicht sogar zu einem Defekt. Das muss nicht stimmen was ich da schreibe, aber ich denke dass es so ist. Ich habe noch von ganz früher eine Kühlbox, die kann 12V, 230V und Gas. Und da steht in der Bedienungsanleitung, dass man nie zwei Energiequellen gleichzeitig verwenden soll.
ich hab auch so etwas altes in meinem Womo und kann bestätigen das es bei gleichzeitigr verwendung zu einer überhitzung kommt, zumindest bei 230v und gas.
das geht soweit das sich das kühlgut erwärmt. ob es bei 12v und gas auch dazu kommt, kann ich allerdings nicht sagen.

wohnwagen-otto am 04 Feb 2013 23:50:40

Danke für die Rückmeldungen.
Ich denke, ich werde das im nächsten Sommer bei Gelegenheit mal mit einem fliegenden Kabel ausprobieren.
Dauerhafte Schäden am Absorbersystem scheinen ja dadurch nicht zu entstehen.

Die 230V-Heizwendel hat 125W, 12V Heizwendel hat nur 100W.
Ggf. lässt sich eine eventuelle Erhitzung (im Innenraum) durch Runterregeln des Gasbrenners verhindern.
---
Meine Grundidee "Kurzschlussstrecke am Solarladeregler öffnen und über die 12V-Heizwendel führen" gefällt mir noch nicht zu 100%.
Sollte die Kabelverbindung unbemerkt unterbrochen werden oder unbemerkt die Heizwendel durchbrennen,
dann wird meine Batterie gnadenlos überladen, weil der Solarladeregler nicht mehr abschalten kann. :eek:
Das müsste ich also irgenwie anders lösen.

rolfblock am 05 Feb 2013 09:51:45

Die Idee ist gut, die hatte ich auch schon für einen Plätscherstein mit 12 V Pumpe, Akku und Solar.
Zum Kühlschrank, dem kann man drei Heizarten gleichzeitig einschalten. Allerdings kühlt er dann nicht mehr, wenns zuviel Hitze wird.
Mein Kühlschrank braucht bei 14 V 130 W = 9,3 A.
Ein 140 Wp Panel liefert ca 100 W an 14 V = 7 A
Die volle Kühlleistung wird daher im alleinigen Solarbetrieb nicht erreicht. Wenn nun die Gasheizung sich soweit drosselt, dass sie nur die fehlende Heizleistung ergänzt, passt ja alles beim Kühlschrank.

Nächste Baustelle wäre der Regler z.B. ein Shuntregler. Der schließt das Panel kurz, wenn die Akus voll sind. Die Panelspannung bricht dabei unter 8 V ein. In diese Leitung kommt nun der Heizwiderstand des Kühlschranks mit ca 1,5 Ohm. Das sollte zu einer Erhöhung der Spannung führen. Die Frage ist, ob das irgendwo schädlich ist.

Ich finde ein lohnendes Projekt mit durchaus positiver Erfolgsaussicht.

dl3ro am 05 Feb 2013 10:41:52

Hallo,
dann lest doch bitte mal die Gebrauchsanleitung.... es soll nur immer eine Energieart eingeschaltet sein.
Es kann zum Defekt des Kühlsystems führen.
Ist doch auch logisch. Wenn man durch mehr Wärme bessere Kühlleistung erziehlen würde, wären sicher stärkere Brenner und Patronen verbaut. Um bessere Kühlleistung zu erzielen hilft nur die Wärme schnell und ausreichend abzuführen z.B. mittels Lüfter und der freut sich über Solarstrom ;=)

rolfblock am 05 Feb 2013 11:13:25

Natürlich steht in der Gebrauchsanweisung nur eine Energieart gleichzeitig. Ist doch auch logisch.
Aber! Hier geht es um einen anderen Ansatz. Es wird nicht Vollstrom 12 V geheizt, sondern nur vielleicht 50 %.
Da bleibt also 50 % Heizleistung, die vom Gas kommen kann. Gas regelt sich runter, wenn die Temperatur im Kühlschrank tief genug ist. Gas dreht voll auf, wenn mehr Kühlung nötig ist. Wenn daher der Strom mit vielleicht 6 V einen kleinen Beitrag liefert, kann Gas eher zurückfahren, OHNE dass die maximal zulässige Heizleistung überschritten wird.

andwein am 05 Feb 2013 11:22:47

rolfblock hat geschrieben:Natürlich steht in der Gebrauchsanweisung nur eine Energieart gleichzeitig. Ist doch auch logisch. Aber! Hier geht es um einen anderen Ansatz. Es wird nicht Vollstrom 12 V geheizt, sondern nur vielleicht 50 %.
Da bleibt also 50 % Heizleistung, die vom Gas kommen kann. Gas regelt sich runter, wenn die Temperatur im Kühlschrank tief genug ist. Gas dreht voll auf, wenn mehr Kühlung nötig ist. Wenn daher der Strom mit vielleicht 6 V einen kleinen Beitrag liefert, kann Gas eher zurückfahren, OHNE dass die maximal zulässige Heizleistung überschritten wird.

Der Schwachpunkt dieser Diskusion ist, dass alles rein theoretisch ist. Kühlschränke in Womos bedienen sich, je nach Baujahr und Größe, unterschiedlichster Verfahren um die Heiztemperatur des Kochers konstant zu halten.
Manche alten regeln die Gaszufuhr runter, allerdings mechanisch durch drehventil, neuere schalten die Gaszufuhr komplett aus und zünden wieder wenn es innen zu warm wird.
Von welchen Kühlschränken ist den hier die Rede? oder redet jeder von einem anderen?
Fragend, Andreas

rolfblock am 05 Feb 2013 18:13:47

Andreas, so weit weg ist die Diskussion nicht.
Z.B. hab ich einen billigst Kühlschrank "ohne Alles". Der sieht nicht, wenn 230 V und/oder 12 V und/oder Gas gleichzeitig heizen. Der lässt das zu, aber brennt dabei ab. Und kühlen tut er dann auch nicht bei der Hitze. (drei mal volle Heizung)
Also: Es gibt eine Heizleistung P = P0, bei der die Kühlleistung ihr Maximum erreicht. (von der Außentemperatur und der gewünschten Innentemperatur abhängig)
Diese Heizleistung ist unabhängig vom Energieträger.
Sobald weniger als die max Kühlleistung abgefragt wird, kann man (erst mal in Gedanken) mit der Bereitstellung der Heizleistung jonglieren.
Z.B.
- eine Grundleistung durch die notwendige Stichflamme Gas
- die aktuelle Leistung durch Solar
- die fehlende Leistung zur Erreichung der gewünschten Kühlleistung, liefert Gas.

Immer wenn die Grundleistung der Stichflamme nicht zur gewünschten Kühlung ausreicht, kann Solar einen Teil Gas einsparen.
Also bitte weiter nachdenken, basteln, und in 2 Jahren haben alle Solarregler den passenden Anschluss.

@andwein: Die Regler wollen nicht die Heiztemperatur des Kochers konstant halten. Die messen sie gar nicht; sie messen die Innentemperatur des Kühlschranks und regeln die (Gas- oder 230 V) Heizung so, dass genug Stoff im Kreislauf zirkuliert, so dass die Kühlleistung erreicht wird.

wohnwagen-otto am 06 Feb 2013 12:48:49

andwein hat geschrieben:...Von welchen Kühlschränken ist den hier die Rede? ...

Siehe Themenüberschrift: Solarunterstützung für ältere Nicht-AES/MES-Kühlschränke --> Link

Solarunterstützung:
wohnwagen-otto hat geschrieben:Keine vollständige 12V Übernahme, sondern nur eine 12V-Zuheizung, damit der Gasregler runterregelt und Gas eingespart wird.
Der Gasregler müsste zwingend weiterbrennen, da ja die Vorrichtungen zum selbständigen Wiederanzünden (wie bei den neuen, aktuellen AES/MES) fehlen.

Mit einer 5kg-Gasflasche komme ich bisher ziemlich genau 10 Tage aus.
Wenn ich mit der Solarunterstützung auf 14-15 Tage aus einer 5Kg-Gasflasche kommen würde, könnte der lästige Flaschentausch mitten im Urlaub am Urlaubsort wegfallen.


Um die Batterie (im Schadenfall) zwingend vor Überladung zu schützen, könnte man die Shuntstrecke im Solarladeregler unverändert lassen
und vorläufig die Panelleitung vor dem Solarladeregler per Hand umschalten.
Weiterentwicklung zur automatischen Umschaltung wäre wünschenswert, wobei die Batterieladung Vorrang haben soll.
Im Solarladeregler: Abgriff der Steuerleitung des Shunt-Mosfets oder der "Batterie voll"-LED als Schaltsignal.
Umschaltung mit Mosfets. Keine stromfressenden Relais.


Meule am 07 Feb 2013 02:19:39

Hallo Otto,

leider hast Du nicht geschrieben welchen Kühlschrank genau Du verbaut hast!?

Aber unabhängig davon wird Dein Kühlschrank nicht mehr als 300 g/24 Std. an Gas verbrauchen. Damit würdest Du Deinen Kühlschrank (und nur diesen) knapp 16 Tage mit Deiner 5 kg-Flasche betreiben können.

Gas und 230 V kann man zusammen betreiben, weil beide Betriebsarten einen Temperaturfühler im Kühlschrank verbaut haben und somit runtergegeln.
Der 12 V - Betrieb ist eigentlich nur für die Fahrt gedacht (nicht kühlen, sondern nur Temperatur erhalten).

Deine Idee kann klappen:
Lege einfach den 2. Ausgang des Solarreglers an Deinem Kühlschrank an. Allerdings - und hier sehe ich den Nachteil - wird Dein Kühlschrank auch dann von Solar versorgt, wenn Du den Strom eigentlich lieber an Deinen Batterien sehen würdest *zwinker*

PS: Deine Schaltbilder habe ich mir noch nicht angeschaut!


Meule

biauwe am 07 Feb 2013 08:29:33

Meule hat geschrieben:Hallo Otto,
Aber unabhängig davon wird Dein Kühlschrank nicht mehr als 300 g/24 Std. an Gas verbrauchen.


Ohne das Model genau zu kennen weißt Du wie viel Gas verbraucht wird :?
Neu Kühlschranke regeln die Kühlung, da wird am Tag mehr Gas verbraucht, als Nachts.

Bei den älteren musste man das von Hand regeln.

andwein am 07 Feb 2013 12:56:44

biauwe hat geschrieben:
Meule hat geschrieben:Hallo Otto,
Aber unabhängig davon wird Dein Kühlschrank nicht mehr als 300 g/24 Std. an Gas verbrauchen.

Ohne das Model genau zu kennen weißt Du wie viel Gas verbraucht wird :?
Neu Kühlschranke regeln die Kühlung, da wird am Tag mehr Gas verbraucht, als Nachts.
Bei den älteren musste man das von Hand regeln
.

Das ist von der Aussenwirkung absolut korrekt.
Intern gesehen schaltet der "sogenannte Regler" die Gaszufuhr einfach ab bzw. ein. Die Gasflamme ist immer gleich hoch/stark. Ein richtiger Regler würde die Gaszufuhr mindern oder erhöhen.
Und genau das ist in meinen Augen bei dieser "Temperatursteuerungsart" das Problem, das es zu lösen gilt. Es wäre in meinen Augen eine Logik notwendig, die überprüft "Gas aus" + "AES Signal da" = 12V Patrone ein und "Gas ein" + AES Signal da" = "Gas abschalten + 12V Patrone an (wir reden ja von "ohne AES).
Wenn ich aber bei älteren "nicht AES Kühlis" das Gas abschalte benötige ich eine Zündautomatik um das Gas wieder automatisch anzuzünden.
Wenn ich die 12V Heizpatrone nur unterstützend zuschalte ist der eingesetzte Solarstrom eigentlich verpufft, da die Gasflamme und damit der Verbrauch nicht gemindert wird.
Deshalb meine frühere Anmerkung "von welchen Kühlis ist die Rede". Eine Hersteller/Typenbezeichnung hilft hier ungemein, die eingebaute Technik zu erfahren und damit dann eine Grundlage zur Planung zu haben.
Sind nur meine unbedeutenden Gedankengänge, können auch falsch sein, Andreas

rolfblock am 07 Feb 2013 13:16:43

Bei meinem Kühlschrank gib es fürs Gas drei Knöpfe, wie auch im Link --> Link gezeigt. Der eine Knopf schaltet! das Gas ein oder aus; wenn man ihn drückt, umgeht man die Flammüberwachung und es kommt auch Gas, wenn die Flamme aus ist. Das braucht man zum Zünden.
Dazu dient der Knopf rechts außen. Wenn man den drückt, gibts einen Zündfunken.

Der dritte Knopf regelt! (nicht schaltet) die Gaszufuhr, gesteuert von einem Thermofühler im Innern des Kühlschranks.
Das geht alles ohne Strom (bis auf den autarken Piezozünder).

Da also die Gaszufuhr geregelt wird, kann man einen Teil des Gases durch Strom ersetzen.

wohnwagen-otto am 07 Feb 2013 22:47:39

@ andwein:
Es geht um einfache Absorbertechnik, wie sie vor langen Jahren gebaut wurde. Nur Elektromechanik. Keine AES-Elekronik.
Zur Technik siehe Servicehandbuch Seite 8: --> Link
Müsste ein älterer Elektolux RM4300 sein? Wohnwagen steht leider in der Scheune. Aber definitiv ~ BJ 1992. (s.o)

Wenn da schon eine AES-Elektronik-Steuerung drin wäre, hätte ich dieses Thema nicht eröffnet.
Rolfblock hat genau richtig erfasst, wie mein älterer Nicht-AES/MES-Kühlschrank funktioniert und was ich vorhabe.

@ Meule:
wohnwagen-otto hat geschrieben:...Mit einer 5kg-Gasflasche komme ich bisher ziemlich genau 10 Tage aus.
Wenn ich mit der Solarunterstützung auf 14-15 Tage aus einer 5Kg-Gasflasche kommen würde, könnte der lästige Flaschentausch mitten im Urlaub am Urlaubsort wegfallen.

Vermutlich meinst du einen eventuellen zweiten Solarladereglerausgang für die Starterbatterie?
a) gibt es den zweiten Solarladereglerausgang bei mir nicht
b) liefert der meistens nur max 2A. Die 100W Heizwendel will bei 12V aber 8,3 A haben.

Ich will nur den Solarstrom, den der Solarladeregler bei voller Batterie normalerweise in Wärme verheizt, im Kühlschrank zum Zuheizen nutzen.

Aktuelles Konzept: Umschaltung vor dem Solarladeregler.
Trotzdem könnte man ggf. einen zweiten Solarladeregler (hab noch 2 liegen) nutzen,
um die Heizwendel vor der -theoretisch möglichen- maximalen Panelspannung von 21-22V zu schützen.

Meule am 08 Feb 2013 04:34:57

biauwe hat geschrieben:Ohne das Model genau zu kennen weißt Du wie viel Gas verbraucht wird :?
Neu Kühlschranke regeln die Kühlung, da wird am Tag mehr Gas verbraucht, als Nachts.

Bei den älteren musste man das von Hand regeln.



Hi Uwe,

ich habe doch einen neueren Kühlschrank! Meiner ist von 1991 und nennt sich Electrolux RM 400 R.
Meiner braucht lt. Datenblatt 240 g/24 Std ..... habe mal etwas höher angesetzt.
Aber auf dem Bild war zu erkennen, dass es sich nicht um das doppelt so große Modell von gestern handelt ..... was die brauchen weis ich auch nicht (könnte ich aber nachlesen).
Natürlich braucht mein Kühlschrank tagsüber unter der Sonne von Frankreich oder Spanien bei mehr als 35 Grad mehr Gas als jetzt, wo ich an der A 57 stehe es es gerade draußen schneit.
Zum Glück regelt mein neuer Kühlschrank das schon automatisch, so dass ich heute früh nicht im Halbschlaf mal eben zum "Regler?" wanken muss. Von Hand regeln muss ich nur, ob der Kühli gerade auf Stufe 1 oder auf Stufe ..... bis 5 laufen soll.
Ach ja .... 24 Stunden beinhalten Tag und Nacht *zwinker*


Meule

Meule am 08 Feb 2013 05:05:16

wohnwagen-otto hat geschrieben:
@ Meule:
wohnwagen-otto hat geschrieben:...Mit einer 5kg-Gasflasche komme ich bisher ziemlich genau 10 Tage aus.
Wenn ich mit der Solarunterstützung auf 14-15 Tage aus einer 5Kg-Gasflasche kommen würde, könnte der lästige Flaschentausch mitten im Urlaub am Urlaubsort wegfallen.

Vermutlich meinst du einen eventuellen zweiten Solarladereglerausgang für die Starterbatterie?
a) gibt es den zweiten Solarladereglerausgang bei mir nicht
b) liefert der meistens nur max 2A. Die 100W Heizwendel will bei 12V aber 8,3 A haben.

Ich will nur den Solarstrom, den der Solarladeregler bei voller Batterie normalerweise in Wärme verheizt, im Kühlschrank zum Zuheizen nutzen.

Aktuelles Konzept: Umschaltung vor dem Solarladeregler.
Trotzdem könnte man ggf. einen zweiten Solarladeregler (hab noch 2 liegen) nutzen,
um die Heizwendel vor der -theoretisch möglichen- maximalen Panelspannung von 21-22V zu schützen.



Hallo Otto,

Dein Kühlschrank ist ein Vorgänger meines. Unterschied .... Piezozündung - Zündautomat.

Wenn Du nur 10 Tage mit Deinem Gas hinkommst, dann liegt wahrscheinlich ein Defekt im Bereich des Kühlens durch Gas vor!?
Diese Probleme habe ich alle schon durch ..... bei kalten Außentemperaturen nicht gemerkt und so bald es draußen etwas wärmer wurde, wurde auch das Bier im Kühli wärmer. Und das, obwohl man hören konnte, dass die Flamme voll powerd.
Dann steigt natürlich auch der Gasverbrauch, wenn der Brenner 24 Stunden voll powern muss.

Solarregler:
Mein Solarregler aus 1991 hat einen 2. Ausgang mit max. 20 A. Aber um den Kühli damit zu betreiben müßte ich mind. 240 W Solar auf dem Dach haben. Ich habe nur 120 W.
Ich weis .... die bringen rechnerisch 10 A. Aber in der Realität bringen sie max. 50 - 60 % in unseren Graden bei viel Sonne.

Deinen Schaltplan könntest Du erheblich vereinfachen:
Du müßtest nur, wenn tagsüber die Sonne gut scheint und Deine Aufbaubatterien voll sind, den Kühli auf 12 V einschalten und den D+ per Schalter überbrücken *zwinker*
Würde ich aber nicht machen! Electrolux weist nicht umsonst darauf hin, dass der 12 V-Betrieb und Gas-Betrieb nicht gleichzeitig erfolgen soll.

PS:
Ich lasse meinen Kühli fast immer auf Gas laufen ...... während der Fahrt .... wenn ich mal nur ein paar Tage dort stehe, wo es Strom in der Art gibt, X Stunden für 1€.
Mein Kühli lief zuletzt auf Strom (230 V), als ich September 2011 mal für 5 Wochen auf einem ?-Campingplatz in Frankreich stand.


Meule

wohnwagen-otto am 09 Feb 2013 21:16:05

Meule hat geschrieben:...Wenn Du nur 10 Tage mit Deinem Gas hinkommst, ...

Bei den 10 Tagen aus der 5kg Hauptflasche, habe ich 3-4 x Wowa-Kocher-Nutzung nicht erwähnt.
Auf dem CP läuft der Kühli auf Gas aus der Hauptflasche und der mobile Kocher kommt an die 5kg-Reserveflasche.
230V vom CP brauche ich garnicht. Strom kommt über die Solaranlage.


Meule hat geschrieben:... Ich habe nur 120 W... (max10A).... Aber in der Realität bringen sie max. 50 - 60 % in unseren Graden bei viel Sonne.
Völlig richtig.
Für eine komplette Heizung auf 12V reicht meine 140Wp Solarfläche nicht,
sowie die AES-Wahlelektronik und die komplette Mimik für automatische Gaswiederanzündung gibt es in meinem Kühli nicht.

Fraglich ist für mich,
ob die sonst bei voller Batterie kurzgeschlossenen -% als elektrische Zuheizung, zusammen mit dem temperaturgeregelten Gasbetrieb nutzbar sind.
Meiner Meinung nach ist das ein anderer Fall als in den Anleitungen gemeint (zwei oder mehr volle Energiequellen durchgängig 24h lang):

Vom Gasthermostaten kleingeregelte Gasflamme + solarelektrische Zuheizung begrenzt durch meine nur 140Wp Solarpanele.
Diese Kombination hat scheinbar noch niemand ausprobiert.
Genau und nur dann, wenn bei viel Sonne=Wärme viel Heizleistung für den Absorber benötig wird.
Automatischer Wegfall der elektrischen Zuheizung, wenn die Sonne= Wärme weggeht.


---
Möglicherweise hat in der letzten Skizze das Innenleben des Solarladereglers verwirrt.
Für einen manuellen Vorversuch muss ich nur den grünen Schalter und das ca. 1,5m grüne Kabel einfügen. (grobe Prinzipskizze)
Für eine eventuelle Endversion sind noch weitere Details zu berücksichtigen, die hier im Augenblick zu weit führen würden.

Meule am 10 Feb 2013 01:14:31

Hallo Otto,

bezogen auf Deine letzte Zeichnung ..... Du kannst den Strom der Solarmodule nicht vor dem Solarregler abgreifen!!!!!
Die Spannung ist dort zu hoch.
Du müßtest zwischen B+ des Solarreglers und B+ der Batterie (Aufbaubatterie) abgreifen.

Du könntest einen Test Deiner Idee machen, ohne irgendeinen technischen Eingriff:

Normalerweise ist es so geschaltet, dass der 12 V am Kühli dann fuktioniert, wenn der Motor läuft (geschaltet über D+).
Lasse Deine Kühli auf Gas laufen und schalte gleichzeitig den 12 V an. Dann starte den Motor und lasse ihn laufen. Nun laufen beide Betriebsarten parallel.

Kurzfristig wird nichts passieren. Mir ist es auch schon passiert, dass ich vergessen habe das Gas auszuschalten und 12 V über 1 - 2 Stunden Fahrt parallel habe laufen lassen.

Wenn Du das Ganze über 8 - 9 Stunden testen willst, wird es Dich wohl ca. 8.- €/Std. an Treibstoff kosten.
Wenn Du dabei Deine Gasflasche vorher und nachher auf eine Waage stellst, wirst Du auch feststellen können, ob es effektiv genug ist (dazu natürlich bei gleichen Außentemperaturen einen 2. Test ohne 12 V Zuheizung).

lg
Meule

wohnwagen-otto am 10 Feb 2013 03:10:44

Hallo Meule,
Solarpanele sind keine Festspannungsquellen, sondern Stromquellen!
Solange kein Strom abgenommen wird, wird maximal die jeweilige Leerlaufspannung (bei mir 21-22V) erreicht.
Aber sobald ein Strom fließt, sackt die Spannung ab.
Bei meinem PWM-Regler im Normalfall gerade bis knapp über die Batteriespannung. (Die Batterie könnte einen viel größeren Ladestrom durchlassen)

Guck mal auf Seite 1 (dieses Themas) in den inneren Schaltplan meines PWM-Solarladereglers:
Da sitzt oben zwischen M+ und Batterie/Akku+ nur eine Diode mit 0,2V Spannungsabfall und eine Sicherung mit 0V Spannungsabfall.
-->Die Panele stellen sich selbständig auf die jeweilige Batteriespannung ein.
Bei voller Batterie wird zunächst der Paneleingang pulsweise kurzgeschlossen und am Ende dauerhaft kurzgeschlossen. Mehr passiert da nicht.

Nebenbei: Sobald die Batterie vom Solarladeregler getrennt würde, schaltet die Unterspannungsüberwachung im Solarladeregler alle WW-Verbraucher aus. Und dann steh ich da im Dunklen.
---
Der Testbetrieb Gas+ Lima wird das Geplante nicht richtig darstellen können, da die Lima wieder eine Festspannungsquelle (bis 120A) ist. :cry:

Angestoßen durch deinen Einwand erwarte ich genau das Gegenteil: :D
Die 140Wp Panele liefern zusammen als Stromquelle maximal 8,2A. Die 100W Heizwendel zieht bei 12V: 8,3A.
-->Die Panelspannung im Heizwendelbetrieb wird absinken und kann sich nur zwischen 0V und knapp um 12V bewegen.
Knapp um 12V nur bei voller Sonne. Sonst eher weniger.

Ich werde wohl mindestens bis April-Mai warten müssen, bis die Sonne wieder mehr Solarertrag bringt.
Dann die Kabelbrücke legen und ohne Gas, nur mit Solarheizung die Temperaturveränderung direkt an der 12V Heizwendel messen. --> Link
Ein Amperemeter ist eh in der Panelleitung, fehlt noch die Spannung.
Später auch die Temperaturveränderung im Gasbetrieb, mit und ohne Solarheizung direkt am Heizbereich.
Kann auch gut sein, daß die 100W Heizwendel mit 140Wp, nur an einzelnen, sehr sehr sonnigen Tagen überhaupt zuheizen kann.

Gast am 10 Feb 2013 18:05:08

wohnwagen-otto hat geschrieben:...Sobald die Batterie geladen ist, schließt der Solarladeregler die Panele (bisher ungenutzt) kurz....


Das mit dem Kurzschluss halte ich für ein Gerücht. Kannst du evtl. eine gesicherte Quelle für deine Aussage angeben?

Falls deine Aussage zutrifft, wird im Zustand der vollgeladenen Batterien die Solarenergie künstlich dadurch vernichtet, dass sie in Wärme umgewandelt wird. DAdurch dürfte sich die Solarzelle aufheizen und einen noch schlechteren Wirkungsgrad bekommen.

Shuntregler kenne ich von früher noch, habe sie allerdings in den letzten paar Jahren nicht mehr gesehen, aber das muss ja nichts bedeuten.

wohnwagen-otto am 10 Feb 2013 23:59:28

Auch hier gilt: Ein Solarpanel ist eine Stromquelle, keine Festspannungsquelle!

Der Trick ist: Weil das Panel kurzgeschlossen wird, bricht die Spannung zuammen.

Es liegen nur noch 0,2-0,3V (Spannungsabfall über dem Mosfet-Transistor) an.
Meine 140Wp bringen nur 8,2A Ip
--> Nur 0,3V x 10 A = 3W, die über den Mosfet Kühlkörper abgeleitet werden müssen.

Bei den alten Transistoren waren das noch 0,6-0,7V Spannungsabfall.
0,7V x10A = 7W, deshalb mussten früher auch die Kühlkörper größer sein.
---
Ein PWM-Regler ist ein intelligenterer Shunt-Regler:
Da wo der Shunt-Regler sofort abschalten würde,
pulst der PWM-Regler noch Ladung in die Batterie nach, bis die Batterie einen bestimmten Schwellenwert hält.
Steuerung über ein/aus des Shunt-Mosfets.

Ja, das alte Shunt-Prinzip wird immernoch in aktuellen PWM-Reglern verwendet. Nur ist die verbesserte Regelung ist dazugekommen.
Auch die Entladeschutzdiode (ausreichend bei kleinen Panelen) findet sich überall wieder.
Das Shunt-Prinzip habe ich auch bei einigen MPPT-Reglern gesehen, habe nur grad keinen Link dazu.

Beispiel 1--> Link
Beispiel 2--> Link
Beispiel 3 --> Link Vereinfachte Darstellung: die Diode ist nicht eingezeichnet, aber der Shunt-Mosfet ist eingezeichnet.
Beispiel 4 --> Link

Beispiel 5 --> Link Quelle: --> Link

wohnwagen-otto am 11 Feb 2013 02:09:39

Habe ein Video gefunden, wo jemand Versuche mit einem 80Wp Panel (Im= 4,47A) an ohmschen Widerständen (wie die Heizwendel) macht.
Man sieht schön wie sich die Panel-Spannung in Abhängigkeit vom Strom verändert.

Youtube: "Part 2of 3: Solar Panel Characterization using resistive loads" --> Link

Wer die komplette Versuchsbeschriebung sehen will: Part 1 --> Link , Part 3 --> Link

rolfblock am 12 Feb 2013 14:37:32

Das Thema ist einfach bestechend. Mal so ein wenig rechnen und abschätzen.
Mein 140 Wp Panel liefert ca 7 A. Der Kühlschrank hat ca 1,5 Ohm.
Zu prüfen ist nun zum Einen, ob der Solarregler mit 1,5 Ohm zusätzlichem Widerstand zum Transistor klarkommt.
Das scheint aufgrund der Stromläufe kein Problem zu sein. Die Spannung am Panel wird ja erst hinter der Rückstromdiode ausgewertet. Und die Spannung vor der Diode erreicht gerade mal 11,1 V. ( 7 A x 1,5 Ohm + 0,3 V + 0,3 V) Einmal 0,3 für den Transistor, einmal für die zusätzliche Diode, siehe nächsten Abschnitt.
Im Regler muss die Leitung vom Transistor zur Masse unterbrochen werden. Ob das einfach geht, oder der Kühlkörper des Transistors an Masse liegt, müsste man prüfen.

Der Kühlschrank bekommt nun hinter seinem 12 V Schalter ein Kabel zum Solarregler.
Wenn der Motor läuft, wird über D+ und ein Relais 14 V ebenfalls auf den Kühlschrank geschaltet. Diese Spannung könnte den Transistor im Regler zerstören, da sie den ursprünglich immer auf Masse liegenden Anschluss nun auf 14 V anhebt. Daher muss noch eine Diode als Schutz in die Leitung vom Regler zum Kühlschrank vorgesehen werden.

Damit ergibt sich die maximale Solarleistung im Kühlschrank zu
(7 A)^2 mal 1,5 Ohm = 74 W.

Nicht gerade viel im Vergleich zu 130 W, die er bei 14 V hätte. Die Frage ist nun wieviel Watt das Gas bei kleinster Flamme liefert.

wohnwagen-otto am 13 Feb 2013 01:18:57

Momentan bin ich bei einer Umschaltung vor dem Solarladeregler. Der Solarladeregler bleibt unverändert.
Die Panele werden -wie im Video- vor dem Solarladeregler direkt auf die Heizwendel umgeschaltet.
Linkkorrektur:
wohnwagen-otto hat geschrieben:Youtube: "Part 2of 3: Solar Panel Characterization using resistive loads" --> Link


@rolfbock:
Ja, die Rückeinspeisung ins das KFZ-Bordnetz ist ein weiteres, später genau zu prüfendes/ zu lösendes Problem.
Vorerst kann ich für die Versuche den Wohnwagen abstöpseln.
---
Habe versucht über den Gasverbrauch (~270-300g/24h) eine Nutzen-Größenordnung grob abzuschätzen:
Heizwert Propan: 12kWh/kg --> Link
-->4 kWh/ 333g = 4000Wh/ 333g, --> grob 4000Wh bei voller Gas-Heizleistung am Tag (Maximum und viel Wärme zieht über den Kamin ab)

Wenn an einem sonnigen Tag -wie schon öfter- morgens um 8 Uhr die Batterie voll ist, bleiben noch ~8h Sonne: -->7A x 8h x 12V = 672Wh

Aus meinen 140Wp kommen also maximal (unter sehr guten Bedingungen) 1/5 bis 1/6 der benötigeten Tages-Gas-Energiemenge.
Könnte also in 10 Tagen für eine Streckung um 1-2 Tage reichen.

biauwe am 13 Feb 2013 08:36:36

wohnwagen-otto hat geschrieben:Könnte also in 10 Tagen für eine Streckung um 1-2 Tage reichen.


Seid dem der Kühlschrank (174l/31l) im Sommer mit AES auf 12V läuft, reicht die 11Kg Gasflasche 22 Tage, davor 20 Tage.

wohnwagen-otto am 13 Feb 2013 18:53:22

@biauwe:
Wieviel Wp Solarfläche hast Du?

biauwe am 13 Feb 2013 18:58:11

470 Watt

wohnwagen-otto am 14 Feb 2013 03:16:28

Danke für die schnelle Antwort.
biauwe hat geschrieben:Seitdem der Kühlschrank (174l/31l) im Sommer mit AES auf 12V (470Wp) läuft, reicht die 11Kg Gasflasche 22 Tage, davor 20 Tage.
Das ist nicht weltbewegend.
Ich habe im Moment weniger als 1/3 Solarfläche, obgleich vermutlich in dem großen Kühlschank eine 12V Heizwendel mit~170W statt bei mir nur 100W drin sind.
Die sonstige Stromnutzung (Spannungswandler, TV, Radio, Senseo...) hat auch noch Einfluss darauf,
wie oft und ob überhaupt die Batterie voll genug ist, das AES-Signal aus dem Solarladeregler kommen zu lassen.

Schaun wir mal, was das Experiment bei mir bringt.

ömmes am 27 Mai 2013 22:02:49

Hallo zusammen,

ich habe im Moment 150 Watt auf dem Dach, will aber auf 250 bis 300 Watt aufrüsten, wegen der Schlechtwetterreserve im Herbst. Ist natürlich im Sommer schade um den unnütz verbratenen Strom.
Meine Frage: Ich bin in Elektrick nicht besonders helle und wenn ich den Kühlschrank schrotte, reißt mir die Frau die Ohren ab.
Deshalb möchte ich weder mit Gas zuheißen noch eine andere Trickschaltungen anwenden.
Ich möchte einen einfachen 12V Stecker für den Kühlschrank neben der ELV und dem Solarregler anbringen.
Bei längerer Fahrt schließe ich den wie vorgesehen an der Calira an (Normalzustand).
Bei schönem Wetter dann morgens an den Lastausgang des Steca Solarreglers und abends Stecker wieder raus.
Das Gas würde ich dann morgens ab- und abends wieder anschalten.
Das bißchen Zusatzarbeit kann ich im Urlaub gerade noch verkraften!

Durch den Stecker besteht doch keine Gefahr, das ich etwas beschädige?
Hat jemand so eine Billiglösung mal ausprobiert, oder sieht darin ein Problem?

Kühlschrank: Älterer Elektrolux, 130 Watt bei 12V kein AES/MES

,
Helmut

viking92 am 28 Mai 2013 09:53:11

Moin Helmut,

das lässt sich auch "eleganter" lösen.
So kannst Du z.b. das (D+ gesteuerte) Kühli-Relais manuell schalten, oder durch einen AES fähigen Solraregler.

Ist aber von EBL zu EVS verschieden, um ans Ziel zu kommen....aber es geit :wink:


ömmes am 28 Mai 2013 18:19:27

viking92 hat geschrieben:Moin Helmut,

das lässt sich auch "eleganter" lösen.
So kannst Du z.b. das (D+ gesteuerte) Kühli-Relais manuell schalten, oder durch einen AES fähigen Solraregler.

Ist aber von EBL zu EVS verschieden, um ans Ziel zu kommen....aber es geit :wink:





Hallo viking,

D+ manuell schalten, d.h. ich ziehe den Strom von der Aufbaubatterie.
Bin ich dann mal ein paar Stunden unterwegs und die Sonne ist weg,
dann war es das wohl mit dem gemütlichen Fernsehabend.
Deshalb wollte ich nur den „überschüssigen“ Strom vom Solarregler nehmen.

AES fähig ist mein Kühli wohl leider nicht


,
Helmut

wohnwagen-otto am 28 Mai 2013 20:42:49

Hallo,
habe leider noch keine verwertbaren Zwischenergebnisse,
da ich bei einer kurzen Wochenenderprobung einen Batteriedefekt festgestellt habe.
---
Den panelseitigen Abzweig zum Heizwiderstand habe ich verworfen,
da bei meiner Konstellation die Panelspannung in einen sehr ungünstigen Bereich zusammenbricht. (Anti-MPPT)

Stattdessen bin ich auf die Batterieseite gegangen und habe mir eine Schaltung zusammengelötet,
die innerhalb bestimmter einstellbarer Spannungswerte die Heizwendel zu- oder abschalten kann.
(Erprobung mit neuer Batterie und baumschattenfreiem Stellplatz :mrgreen: steht noch aus).
---
-> ömmes:
Habe hier auch noch einen Votronic Batterie Protector 40 Motor (andere Schaltschwellen als bei der Version ohne "Motor") --> Link

Der schaltet bei 12,8V ein und bei 11,8V aus. Gedacht um die Starterbatterie startfähig zu halten,
könnte er hier zwischen Aufbaubatterie und 12V Kühlschrankheizung dafür sorgen, daß abends noch Aufbau-Strom verfügbar ist.

Könnte evtl. ein Weg für Otto-Normalverbraucher werden. In der Praxis ausprobiert habe ich es noch nicht.

Z.B. der Steca PR3030 schaltet erst bei 11,1V ab. Da wäre noch einiges mehr aus der Batterie entladen.
---

viking92 am 29 Mai 2013 09:51:55

ömmes hat geschrieben:D+ manuell schalten, d.h. ich ziehe den Strom von der Aufbaubatterie.
Bin ich dann mal ein paar Stunden unterwegs und die Sonne ist weg,
dann war es das wohl mit dem gemütlichen Fernsehabend.

Moin Helmut,

ob Du nun den Schalter für's manuelle D+ vergisst oder den von Dir genannten 12 V Stecker....in beiden Fällen ist die Batt. dann leer ;-)

Aber wie schon gesagt, die Installationen sind von Hersteller zu Hersteller einfach zu verschieden, um eine Allerweltslösung vorzuschlagen.
Da Du jedoch keinen AES hast, wirst Du immer manuell eingreifen müssen. :wink:


ömmes am 30 Mai 2013 13:33:19

viking92 hat geschrieben:....in beiden Fällen ist die Batt. dann leer ;-)


Hallo viking92,

Manuell eingreifen ist kein Thema. Damit kann ich gut leben.
Also ich möchte den Stecker nicht an den Batterie Ladeanschluss des Reglers, sondern an den Verbraucheranschluss des Reglers anklemmen.
Oder habe ich das jetzt falsch verstanden, das der Verbraucheranschluss des Solarreglers
nur dann Strom liefert, wenn auch Strom von oben kommt und die Spannung auf die Ladespannung begrenzt ist? So bleibt doch die Batterie unberührt?


,
Helmut

ömmes am 30 Mai 2013 21:31:43

ömmes hat geschrieben:Also ich möchte den Stecker nicht an den Batterie Ladeanschluss des Reglers, sondern an den Verbraucheranschluss des Reglers anklemmen.


Hallo,

sorry, da stand ich wohl ganz schön auf der Leitung.
Der Verbraucheranschluss zieht natürlich auch von der Bordbatterie, solange bis der Tiefentladungsschutz des Reglers anspricht.
Der ist anscheinend (zumindest bei meinem Steca) nur mit einem Zusatzgerät einstellbar. - Steca PA RC100
Der voreingestellte Wert ist mit Sicherheit zu niedrig für meine Zwecke.

Also doch an den Batterieanschluss gehen und einen einstellbaren Spannungswächter zwischenschalten, wie z.B.
Link zum eBay Artikel

Nach unserem Urlaub werde ich das einfach mal probieren!


Helmut Buchholz

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