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Also Pipo, ich habe es nochmal gelesen. Da ist nichts anders als hier in Deutschland. Gut die Rasse ist ein Kriterium. Aber genauso handeln deutsche Beamte auch. Es gilt bestehende Gefahren abzuwehren. Jeder Waffennarr behauptet er würde nie auf Menschen schießen. Genauso würde " dieser" Hund niemals beißen. Es hieß auch, wie Du geschrieben hast, das es geprüft würde. Also war es doch OK. Über die Vorgehensweise, da können wir diskutieren. Den Fehler machten Deine Bekannten. Haben sie die erforderlichen Papiere dabei gehabt? Nein, somit konnte auch nicht vor Ort entschieden werden. Wenn Dir ein sabbernder Zähnefletschender Hund in der 40 Kilo Klasse, egal welcher Rasse, im Wald gegenübersteht und Du den Besitzer nicht siehst, dann ist die Diskussion wohl hinfällig. Ich denke da nur an Jogger.
Was ist daran nicht zu verstehen, dass ein angeleinter Hund auf einem Parkplatz unter dem geschrei der Kinder von einer Polizeistreife einkassiert wird? Die Augen zu verschliessen und denken, die da oben machen ja alles Richtig oder zu glauben das der Däne naturgemäß mit solch einem Vorgehen einverstanden ist kann ja nicht wirklich Dein ernst sein. Ich glaube Du diskutierst nur hier mit weil es Spass macht einfach mal dagegen zu sein. Das ist nicht persönlich gemeint. Es ist Dein persönliches Recht aber der sachlichen Diskussion dienen solche fehlgeleiteten Argumente überhaupt nicht. Der Däne liebt sein Land, seine wunderschönen Landschaften und seine Freiheit. Ich kenne nur liberale Dänen, ein freundliches angenehmes und offenes Volk. Ebenso liebe ich ihre Tierliebe.
Über solche Dinge brauchen wir doch nicht Diskutieren. Wieso es dieses Gesetz gibt ist doch nicht Gegenstand dieser Diskussion. Liess meine Postings und Du wirst sehen, dass ich vollstes Verständnis für Menschen habe, die Angst vor Hunden und zu selbstbewussten Hundehaltern haben. Ich bin dafür und setzte das auch bei unserem Hund so durch, dass Hunde angeleint werden, dass sie einen Maulkorb tragen wenn es der Umstand billigt (Zug, Bus, Menschenansammlungen u.ä,), das es eine Verpflichtung zum chippen geht, das jeder Hund regelmässig geimpft wird usw. Brauchen wir nicht drüber diskutieren. Hier geht es doch darum, dass es ein Gesetz gibt und dadurch Maßnahmen möglich sind, die auch Tiere treffen kann, die vom Gesetz eigentlich nicht betroffen sein sollten. Selbst die Minsterin hat doch schon zugegeben, dass sie übers Ziel hinaus geschossen ist. Dumm nur, wenn eifrige, evt. nicht tierliebende Beamte das Gesetz so interpretieren, dass bei jeder noch so kleiner Verfehlung das Tier beschlagnahmt wird. Und hier sehe ich eine große Gefahr.. Dann wiedersprichst Du Dir selber. Wenn die Dänen so Gut sind, dann können die Entscheidungen nicht so falsch sein. Ich diskutieren nicht zu Spass. Ich versuche Dir aufzuzeigen, wo der Fehler liegt. Du hast da einen Fall, wo die Besitzer ganz klar gegen das geltende Recht verstoßen haben. Jetzt sollen andere die das Recht auf ihrer Seite haben, welches ausreichend bekannt war, den Fehler gemacht haben ? Hört sich für mich schon etwas seltsam an. Wenn ich das Land kenne, in diesem Fall wohl unstrittig, dann sollte ich auch die Gesetze achten. Ich Sage nicht das die Vorgehensweise richtig ist. Da kann man schon drüber reden. Aber die Schuld am Entstehen der Situation hatten nicht die Beamten. Jetzt andere zu verteufeln ist nicht richtig. Es gibt viele Regeln und Gesetze die oft nicht einleuchten. Aber muss sie dann nicht befolgen? Wenn ich es nicht tue, dann sollte ich die Konsequenz kennen. Wie gesagt, die bin auch kein Freund von solchen Maßnahmen. Bestimmt nicht. Gerade wenn es Kinder betrifft. In diesem Fall musst Du Deine Beschwerde aber an diese Leute richten, die Hunde als Waffe gebrauchen. Dazu solltet Ihr aufrufen. Da gehört eine Unterschriftenaktion her. Nur wo bleibt diese? Mensch - ihr Tierlieben, was wollt ihr mit einem Hund? Kauft euch ein Huhn. Kostet fast nichts, kläfft nicht, macht viel weniger Dreck, braucht man nicht füttern, sucht sich selbst einen Wurm und daraus wird ein Frühstücksei und das allerwichtigste: es beißt nicht. Wo ist das Problem? Wenn die Dänen in ihrem Land keine Kampfhunde haben wollen, dann ist das nunmal so. Sie bestimmen selbst, was in ihrem Land geschieht. Und sie haben recht. Denn wenn auch nur ein Mensch nicht gebissen, zerfleischt oder gar getötet wird, hat sich ihre ganze Aktion gelohnt. Wenn man das als Turist nicht akzeptieren will, muß man eben damit rechnen, seinen Liebling nur in der Urne wieder mit nach Hause zu kriegen. Und als dummer Schlußsatz vielleicht noch: Wenn man denn gar nicht ohne Haustier leben kann - jetzt kann man darüber nachdenken, ob nicht ein Papagei besser wäre. Mit dem kann man auch schmusen und küsschen machen - und mit dem lässt sich auch besser reden. @ matkalainen :?: :?: :?: :?: :?: :?: für gute Ratschläge sind wir ja alle sehr dankbar Eine merkwürdige Diskussion. Warum regen wir Deutsche uns immer auf über Beschlüsse die wir weder ändern noch beeinflussen können? Es ist nicht überall Deutschland und in Deutschland ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Diskussionen über Tiere, Tierhaltung und entsprechende Gesetze sind oft subjektiv tierlieb und oft wird das Tier dem Menschen gleichgestellt. Dadurch wird die Diskussion nicht sachlicher. Mein Border-Collie hat keine Papiere, er ist 40cm hoch und ein Schisshase. Deshalb kläfft er oft um anderen Hunden zu zeigen wie stark er sein könnte. Darum ist noch lange weder ein Beißer noch ein Kampfhund. Mit diesem Hund gehe ich häufig auf Trödelmärkte und ich muß feststellen, dass viele Menschen vor diesem Hund Angst haben und sich schnellstmöglich verdrücken. Es gibt halt Leute die vor der Spezies Hund grundsätzlich Angst haben. Egal aus welchen Gründen auch immer, schreibe ich hier, um nicht als Rassist zu gelten. Manche Religion erzieht die Leute halt so. Muß ich deshalb von Trödelmärkten fern bleiben? In vielen Restaurants und Geschäften ist das betreten mit Hund verboten. Eisdiele dort, kein Problem, Eisdiele hier, großes Problem. Also wird es sehr individuell gehandhabt. Oft habe ich den Eindruck das Hundehalter genauso diskriminiert werden wie Raucher. Warum? Wir müssen doch alle Anderen auch ertragen? Ich kenne sehr viele Hunde und genau so viele Hundehalter. Auf Hundert gibt es 2 die Angst vor ihrem Hund haben und dies auf den Hund übertragen. Die Folgen sind oft unabsehbar. Grundagressivität ist da programmiert gegen Jeden den man begegnet. Da ist es vom Knurren bis zum Angriff nicht weit. Auf Stellplätzen und CP findet man oft Hunde die eine große Klappe haben und ihren Heimatbereich verbellen und markieren. Oft erlebt, durchgemacht oder wieder abgefahren, denn die Besitzer waren nicht besser. Natürlich habe ich auch Hunde und Besitzer kennen gelernt wo alles ganz easy ablief. Jetzt werden sicherlich wieder Diskussionen entbrennen und das Thema ausufern in alle möglichen Richtungen maredo
Hätte ich einen Hund, wäre meine Tierliebe so groß dass ich ihn bestimmt nicht in so ein Getümmel wie einen Flohmarkt mitnehmen würde. Das Ausweichen kann auch deshalb sein, weil nicht jeder engen Kontakt zu fremden Hunden mag, was bei so einer Veranstaltung ja nicht zu vermeiden ist. (Eigentlich wäre das Thema ja ausdiskutiert)
Vielleicht deshalb weil es sich hier um ein Gesetz handelt was an Rassismus kaum zu überbieten ist und wir ein Land mit entsprechender rassistischer Vergangenheit sind? Schwer etwas zu schreiben ohne gegen die Forenregeln zu verstoßen! :? Aber auch wir brauchen nicht zu laut unken, haben wir ja selbst unsere Landeshundeverordnungen und auch dieser ist der Tod des ein oder anderen geliebeten Familienhundes zu verdanken. Ja, diese Aktionen hatten wir in D auch schon! Fiel es da dem ein oder anderen leichter weg zu schaun oder warum ist das Erschrecken über Dänemark jetzt so groß? Aber einige Kommentare hier erschrecken mich schon sehr! So wie sie mich immer erschrecken, denn leider schon oft gehört aber daran gewöhnen werd ich mich defintiv nie! Ich mag nicht näher ausführen wie ich es finde, dass sich Menschen erheben und festlegen, dass aufgrund einer Rassezugehörigkeit, "rein vorsorglich zur möglichen Gefahrenabwehr" willkürlich Lebewesen getötet werden! Wo fangen wir an? Wo hören wir auf? Diese Frage mag sich der und die ein oder andere einfach mal im Stillen selbst stellen! In was für einer Welt wollen wir leben wenn nur noch der entsprechende DNA-Nachweis über Leben oder Tot entscheidet? Gut, dann töten wir halt einfach mal pauschal und wenn dadurch eine unserer Spezies gerettet wurde, dann rechtfertigt das alles töten!? Keine Welt in der ich mich wohlfühle! Ich war selbst bis vor 9 Monaten stolze und glückliche Besitzerin einer American Pit Bull Terrier Hündin. Ihr Tod schmerzt mich heute noch extrem. Ich kenne die Gesetze im In- und Ausland, habe alle Auflagen erfüllt und würde jederzeit einem solch wundervollen Hund wieder ein Zuhause geben auch wenn dies massive Einschränkungen, Anfeindungen und erfüllen div. gesetzlicher Auflagen bedeutet. ABER: Hab ich einen solchen Hund, dann hab ich wenigstens eine klare Richtlinie!!! Erschreckend an Dänemark und leider auch an Frankreich, denn dort sieht es kein Stück anders aus, ist die Willkür! Und von nichts anderem muß man hier reden! Ein Boxer/Labradormischling hat gar nichts mit den angegebenen und "unerwünschten" Rassen zutun - wird aber sicherlich rein optisch einem Pit Bull ähneln wenn man ihn denn darin sehen will! Aber egal: töten wir den rein vorsorglich halt auch oder: machen wir einfach einen Bogen um solche Länder! Connie
Wahre Worte, Heraline , die ich voll und ganz unterstütze. Worte, die allerdings nur aus der Feder einer Vegetarierin stammen dürften und ich hoffe jetzt sehr, du bist eine. LG, Stiene :thema: maredo Ok, gerne.
LG, Stiene Hallo Connie, ein Klasse Beitrag, sachlich und mit viel Herz geschrieben und das Beste, ohne jemanden zu diskriminieren oder süffisant unterschwellig anzugreifen. Meine Hochachtung, so ein Beitrag ist selten. Ich denke, man kann die ethische Einstellung eines Menschen auch daran erkennen, wie er mit der "Kreatur" umgeht....siehe: Vorsorgliche Tötung zur Gefahrenabwehr. Diese Handlungsweise ist für mich höchst umstritten, und auch alle Uni-Tierfakultäten im deutschsprachigen Raum sind sich einig: Aggression kann man nicht an der Rasse festmachen. Dies ist hinlänglich bewiesen, da gibt´s genügend sachlich fundierte Untersuchungen drüber. Man "will" es nur nicht wahrhaben und es interessiert in emotionell-angstbedingten Diskussionen auch herzlich wenig. Wie hat mein Opa immer gesagt.....nu werd mal nicht sachlich, Jungchen. Erstaunlich in dieser "rassefundierten" Diskussion ist es allerdings, wie leichtfertig auch der Hundehalter vielerorts gleich pauschal mit diskriminiert und herabgewürdigt wird. Wenn ich daran denke, wie oft ich schon als "Kampfhundbesitzer mit gestörtem Ego" betitelt wurde, nur, weil ich mit einer ruhigen, scheuen Rottweilerhündin spazieren gehe. Und so tue ich dies auch nicht mehr nur in Deutschland, sondern sehr gerne in den Ländern, wo meinem Hund und mir keine Angst und Hysterie begegnet, sondern nur ein bisschen Achtung und Respekt. Das ist für mich die einfachste Lösung, der Hundehasser mag´s mir danken (oder auch nicht). Für mich ist es wissenschaftlich unhaltbar sowie traurig und ethisch höchst bedenklich, wie in einigen Bundesländern sowie Dänemark und Frankreich mit Hunden gwisser stigmatisierter Rassen umgesprungen wird. Man muss Hunde nicht mögen, man sollte ihnen aber nicht das Recht auf Leben per "vorsorglichem Rassedekret" absprechen. Bernd
Ich glaube, liebe Heraline, Du bringst hier doch einiges durcheinander. Im Zusammenhang mit den Dänischen Hundegesetzen von kaum zu überbietendem Rassismus zu sprechen und dies in Bezug zu setzen auf die rassistische Vergangenheit in unserem Lande ist so ein Schwachsinn, wie ich ihn lange nicht gelesen habe. Du beleidigst damit nicht nur die Dänen, sondern stellst alle Rassismus-Opfer auf eine Stufe mit zumindest fragwürdigen oder gefährlichen Kreaturen. Ich meine, die Admin´s sind hier schleunigst gefordert, solchen Thesen Einhalt zu gebieten. Peter :daumen2: Heraline, ich gebe Dir recht... Ich möchte hier noch ein Erlebnis schildern, ich hatte meinen Hund ziemlich neu und wir waren auf einer Clubfahrt in Wittenberg. Im Rahmen der Stadtbesichtígung sollte auch eine Kirche besucht werden und wie selbstverständlich blieb ich mit dem Hund davor stehen um auf die Anderen zu warten... Da kam der Pfarrer heraus und bat mich herein, ich bekam eine Belehrung, dass der Hund ein Geschöpf Gottes sei und vor dem Menschen erschaffen wurde und dass dem Hund selbstverständlich Gottes Haus offen stünde. Er wies mich auch darauf hin, dass die Natur allen Geschöpfen gehören würde und nur der Mensch unberechtigt andere Geschöpfe zurückdränge ... Trotzdem habe ich in anderen Städten später immer wieder Hundeverbotsschilder an Kirchen gesehen. LG
Ein Hund wird auf grund seiner Rasse ohne sonstige Auffälligkeiten selektiert und getötet. Wenn das Fakt ist.....wie ist der Name dafür?
Willkür.. Wie willkürlich vorgegangen wird, zeigt auch das Beispiel vom Husky-Mix Fido: --> Link Fido hat es nicht geschafft, er würde getötet! --> Link In 25 Jahren Hundehaltung sind 3 meiner Hunde gestorben. Bei 2 musste ich die schwere Entscheidung treffen. Ich hatte das Glück, dass bedingt durch Krankheit der Todeszeitpunkt "planbar" war und 2 tolle Tierärzte standen mir zur Seite und ich konnte meine Hunde zuhause in ihrem gewohnten Umfeld, geliebt und umsorgt in meinen Armen einschläfern lassen. Jeder der selbst schonmal diese Entscheidung treffen musste, weiss vermutlich wovon ich rede! Hier handelte es sich bei der Einschläferung um eine Erlösung für das Tier, dennoch tut es verdammt weh! Wie grausam muss es hingegen sein, wenn einem sein gesunder Hund beschlagnahmt wird und man die Gewissheit hat, dass er in völlig fremden Händen und fremder Umgebung eingeschläfert wird? Diese 1.400 getöteten Hunde waren Familienhunde die geliebt wurden! Wer möchte seinem Kind erklären müssen, was da gerade mit seinem geliebten, vierbeinigen Freund passiert ist? Wie erklärt man das, ohne das Wort Rassismus in den Mund zu nehmen? Zumindest mich hat Pipo´s Bericht sehr berührt! Ebenso wie mich die Berichte aus Dänemark berühren die ich täglich mitverfolge. Seklatt hat auf Seite 3 dieses Themas´s den Link zum Bericht des WDR aus "Tiere suchen ein Zuhause" eingestellt. Als ein dänisches Ehepaar interviewt wurde deren Hund eingeschläfert worden war, die Hilflosigkeit und Trauer zu sehen.... .... die Tierheimmitarbeiterin die mit einem Welpen spielt und mit den Tränen kämpft weil sie jetzt schon weiß, dass dieser Welpe keine Zukunft hat.... Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es hier, sowie im richtigen Leben auch, genug Menschen gibt die denken und auch laut sagen: nur ein toter "Kampfhund" ist ein guter Kampfhund. Unzählige Male hat man mir das schon an den Kopf geworfen. Also nichts Neues für mich. Aber dennoch frage ich mich immer wieder wie man gestrickt sein muss, bei dem was in Dänemark passiert, daß man dann noch solche Beiträge schreiben kann wie sie hier teilweise stehen. Dazu fällt mir nur dieses Zitat ein: “Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.” Ernst. H. Hauschka Ich möchte nochmals betonen: wenn ich mir einen Hund ins Haus hole der auf einer Rasseliste steht, dann kann ich selbst entscheiden, sofern dies überhaupt ein Gesetz zulässt, ob ich mir die Auflagen "antue" oder nicht! Aber hier geht es nicht darum etwas illegales getan zu haben - hier geht es um reine Willkür die jeden treffen kann! Connie Danke, Connie besser kann man´s nicht ausdrücken! Danke Connie, Klasse Beiträge! Einige andere Beiträge machen mich hier sehr traurig. Soviel verBILDete Meinung zu dem Thema habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen, andererseits sind so richtige Haustierhasser da wohl auch recht lernresistent. Sie würden mit Sicherheit keinen Kampfhund erkennen, wenn er vor ihnen steht. ;) Und Papageien beissen wahrscheinlich öfter zu, als Hunde. RIP ihr vielen lieben Hunde, die so sinnloserweise ihr Leben lassen mussten. Es ist unfassbar, was da geschieht. Es macht mir Angst. Angst vor den Menschen. Als ich vor drei Jahren das erste Mal gehört habe, dass in Dänemark Hunde, die nicht eindeutig als "Nichtgefahrhund" identifieziert werden könne, schnell getötet werden, war für mich klar, dass ich meine Hunde bei einer Reise gut kennzeichnen muss. Daher habe ich vor meinem Dänemarkurlauf Plaketten mit Namen und Handytelefonnummer anfertigen lassen. Die tragen meine Hunde. Denn ich hatte gehört, dass es nicht nur Probemrassen betrifft, sondern auch Hunde, die keinem Halter zugeordnet werden können. Mir reichts, dass der Hund sein Leben verwirkt hat, wenn er beißt. Unabhängig von der Rasse, so wie ichs verstanden habe. Knappen, sich wehren, zubeißen.... wo ist der Unterschied? Wer legt den fest? Willkür. Klar, Beißer sollte es nicht geben, Menschenleben müssen geschützt werden, aber vor paar Jahren ging der Fall eines Yorkies durch die Presse. Der kann ja niemandem wirklich gefährlich werden. Und er wurde in Dänemark einfach umgebracht. Rennt ein anderer Hund in meinen angeleinten rein, schnappt er nach diesem. Logisch. Rennt ein Kind ihn übern Haufen, wehrt er sich. Tritt ihm ein Fußgänger auf die Pfoten, knappt er dort hin, wo er angegriffen wird. Er ist halt Hund und kann nicht diskutieren. Nee, so ein Risiko gehen wir nicht ein, auch wenn bisher niemals sowas bei unsrem Butzel vorgefallen ist, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen.... und es könnte passieren. Er ist Hund. Länder mit solchen Vorschriften sind nicht unser Ziel.
Die Frage ist was hilfts? Wenn Dein Hund ohne Dich unterwegs ist hast Du ein Riesenproblem, dass er als Streuner erschossen und dann erst nach seinem Halter gefragt wird. Aber das ist ja kein Dänemarktypisches Problem. Jäger in Deutschland greifen hier, zurecht hart durch.
Interessante Art mit dieser Problematik umzugehen. Vielleicht noch ein Schild um den Hals "Bin ein "Nichtgefahrhund""? Gute Reise! Aber bedenke, schon morgen könnten auch Eure Hunderassen auf der Liste stehen. Irgendeinen Grund findet sich immer, ist ja bei den bereits gelisteten auch so, oder meinst Du vielleicht, Hunde der gelisteten Rassen wären grundsätzlich gefährlicher als andere? Wenn ja, worauf begründet? ... wir wollten mit unserer Boxer-Hündin in diesem Sommer vielleicht nach Dänemark fahren, jetzt werden wir dann aber doch wieder die Normandie vorziehen. Schade eigentlich :( Was ist eigentlich ein Kampfhund?Ein Hund ist immer das was der Mensch aus ihm macht. Ich habe Nachbarn die einen Mastiff in fast Kalbsgröße haben,ich spiele sehr oft mit ihm ohne das ich da Befürchtungen hätte,das Tier ist lieb und ich habe nicht einmal erlebt das der Hund aggressiv gewesen wäre.Ich würde mir keinen solchen Hund zulegen,wenn ich einmal die Zeit für so ein Tier haben werde will ich einen Neufundländer haben. Arno Und was hat das jetzt mit diesem Thema zu tun????? Ich glaube, diese Diskussion hatten wir hier schon zur genüge durchgekaspert ! Thema verfehlt- setzen- sechs! :roll: Werner Nach der sechs wieder aufstehen und melden. Dem Kind ist doch deutlich anzusehen was solch ein Hund mit ihm gemacht hat. Natürlich werden jetzt alle wieder die Schuld auf das Kind schieben. Ich möchte jedenfalls solche Tiere nur auf gesicherten abgeschlossenen eigenen Grundstücken der Besitzer sehen und nie in der Öffentlichkeit. Hier gehts um Familienhunde in Dänemark :thema: Ich finde es immer wieder toll, wie echte Hundeexperten eine solche Diskussion bereichern können. Wie sagte der Nuhr? O.T. Der Fori Kirsche aus Nordhausen zeichnet sich damit aus, das er in jedem Hundefred querschießt. Vielleicht hat er mal eine schwere Jugend gehabt. Jeder hat halt Antipathien, ich mag die Klempnerzunft nicht so besonders..... :haendereib: Warum weiß ich jetzt grad auch nicht. :D
Kein Mensch wird die Schuld auf das Kind schieben. Aber du hast schon wieder eine Sechs! :twisted: Denn zuallererst sollte man solche Halter weg sperren. Hunde sind wie Autos, in falschen Händen der eine gefährliche Waffe. Würdest du deshalb die Autos verbieten wollen, oder dem Idiot das Autofahren? Ansonsten hoffe ich als Nichthundebesitzer, dass Dänemark dieses Problem etwas feinfühliger angeht. Ich kann die Motivation verstehen, finde aber die Vorgehensweise zu radikal. Nachdem was man so liest, wird die Suppe ja wohl nicht mehr so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde. ...und wenn der Dorfscheriff einen Boxer nicht von einem "Kampfhund" unterscheiden kann?? Wer fährt denn noch nach Dänemark? Ich gehe ja auch in kein Restaurant, wo mein Hund nicht mit rein darf! Dänemark ist als Reiseland bei uns komplett gestrichen! in dem Sinne, Lothar Es hat sich schon im letzten Herbst (im Vorlauf) einiges geändert. Es bedurfte allerdings dafür erst eines Aufschreis der Touristikbranche (Hundehalter hatten DK gemieden - Geld regiert die Welt) Inzwischen sieht es so aus: --> Link Egal was "die Rückkehr zur Vernunft" möglich machte ... man kann wieder mit Hund nach DK :snoopy: DOCH ... der Schwachsinn der Rassediskriminierungen besteht weiterhin - da sollte mensch vorsichtig sein. mfG, klabauterfrau Hier ist ein Link auf die deutschsprachige Informationen auf der Website des Ministeriums -->Link Peomi Dänemark Der Link funktioniert leider nicht. Ich versuchs zu klären. Ich versuch nochmal: Mehr Sicherheit für Hundebesitzer in Dänemark Ab dem 1. Juli 2014 wird das dänische Hundegesetz geändert. Streunende Hunde sind besser geschützt und bei Fällen von Bissverletzungen können Hundebesitzer die Einschätzung eines Sachverständigen einfordern. Am 11. Juni nahm das dänische Parlament, der Folketing, ein neues Hundegesetz an, welches ab dem 1. Juli in Kraft tritt. Das neue Hundegesetzt beinhaltet Änderungen zum sogenannten Bissverletzungsparagraphen („skambid“). Bis zur Revision des Gesetzes war es die dänische Polizei, die beurteilte, ob es sich um eine Bissverletzung handelte, die zum Einschläfern eines Hundes führen konnte. In Zukunft können Hundebesitzer hierzu die Einschätzung eines Hundesachverständigen einfordern. „Natürlich sollen Hunde nicht beißen und es muss die Möglichkeit der klaren Sanktionen geben, wenn dies passiert. Aber Situationen, wo Hunde eingeschläfert werden, weil sie beispielsweise im Spiel einen anderen Hund gebissen haben, dürfen niemals entstehen“, sagt Dan Jørgensen. Das neue Gesetz gibt sowohl dänischen Hundebesitzern als auch ausländischen Touristen, die ihren Hund mit in den Urlaub nach Dänemark genommen haben, mehr Sicherheit. Eine weitere Änderung im Gesetz sieht vor, dass es Grundbesitzern nicht länger erlaubt ist, auf einen Hund zu schießen, die auf ihrem Eigentum umherstreunen. Hundebesitzer riskieren dagegen ein Bußgeld von bis zu €270, wenn ihr Hund zum wiederholten Mal auf einem fremden Grundstück umherstreunt. „Es gibt gar keinen Zweifel daran, dass Besitzer eine Verantwortung für ihre Hunde tragen und sie dafür sorgen müssen, dass diese nicht umherstreunen und sich andere deswegen unwohl fühlen. Gleichzeitig war es ein unhaltbarer Zustand, dass Privatleute auf ihrem Grundstück Sheriff spielen konnten und auf Hunde schossen, die nur auf Erkundungstour waren“, sagt der Minister vom zuständigen Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Dan Jørgensen. „Insgesamt habe ich versucht, auch die vielen Hundebesitzer anzuhören, die in Sorge waren, dass ihr Haustier vielleicht niedergeschossen oder eingeschläfert werden könnte, weil es wegläuft oder sich mit einem anderen Hund balgt“, sagt Dan Jørgensen. Sämtliche Fälle bezüglich der Bissverletzungen ruhen, so dass sie nach den neuen Vorgaben behandelt werden können. Das gleiche gilt für Hunde, bei denen bereits eine Entscheidung gefällt wurde, die aber noch nicht eingeschläfert wurden. Das existierende Verbot gegen 13 Hunderassen bleibt ohne Änderung in Kraft. Weitere Informationen: Das Pressetelefon des Ministerium: +45 20 91 59 01 Das Dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt -->Link -->Link Weitere Informationen Das Dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt Tel. +45 72 27 69 00 Senden sie eine e-mail Related content Greater peace of mind for dog-owners in Denmark The Danish dog law Dogs are welcome in Denmark Peomi Dänemark das problem ist unter anderem, das noch nichtmal geklärt ist, was der sachverständige für qualifikationen haben muß. wir werden auch weiterhin dk meiden, und kann es jedem nur raten, der einen schönen urlaub mit hund haben will. fahren lieber nach nl. und da noch niergends probleme mit dem hund gehabt! So wie ich die Gesetzesänderungen verstehe, betreffen sie nur "streunende Hunde" und "beissende Hunde". Wer seinen Hund an der Leine unter Kontrolle hat , läuft eh in dieser Beziehung in keine Gefahr. Für mich ist diese Gesetzesänderung "Augenwischerei". Die Behandlung der "gelisteten Hunde" verbleibt unverändert. >> Das existierende Verbot gegen 13 Hunderassen bleibt ohne Änderung in Kraft.<<. Heisst das, dass diese Hunde in der Folge weiterhin nach ihrem Aussehen sprich "Rassemerkmalen" ausgewählt/selektiert und getötet werden können? Irgendwie bekomme ich da einen ganz schlechten Geschmack im Mund..... Für mich heisst es weiterhin.....Dänemark, nein danke. Bernd Wir sind jetz schon vier Wochen mit Hund in DK und könnten uns kaum was schöneres vorstellen. Es gibt null Probleme. Durch das Leinengebot können wir endlich mit unserem Hund durch die Gegend radeln ohne, dass uns irgendeiner hinterhersprintet und im schlimmsten Fall wieder angreift. Viele Hundebesitzer, die ihren Hund ohne Leine laufen lassen haben ihn nicht unter Kontrolle und diese Sätze "das hat er doch noch nie gemacht" kann ich nicht mehr hören. Somit sind wir glücklich so wie es hier ist. Gegen Leinengebot sagt ja niemand was... Ich finds auch entspannend, wenn keiner auf uns zu stürmt. Aber dass ich das Recht an meinem Hund verlieren kann, und dies evtl. auf Willkür basiert, ist für mich nicht akzeptabel. Ist doch jetzt nicht mehr so.....lest doch mal die Links, die funktionieren. |
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