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Schon über 1400 Familienhunde in Dänemark getötet 1, 2, 3, 4, 5, 6


quax1968 am 11 Jun 2015 12:31:47

Als Wolf wäre es ungefährlicher, weil die stehen ja unter dem Schutz der EU :-)
Was ich sehr begrüsse

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brawo1 am 11 Jun 2015 12:32:39

Ardilla hat geschrieben:Hallo Wolf

Hättest du gleich "manipuliert werden können" geschrieben, wäre es nicht veralgemeinert bei mir angekommen und mir folglich auch nicht aufgestoßen :ja: :D

:zustimm: , Entschuldigung :ja: .

Gast am 13 Jun 2015 15:35:20

Nehmt doch einfach euren Vierbeiner am Strand an die lange Laufleine dann ist doch alles i.O. Letzendlich geht es doch nur um die freilaufenden "Beisser". Wir geniessen es u.a. jetzt gerade wieder in DK, dass die Hunde nicht frei rumlaufen. So ist hier noch nie was passier im Gegensatz zu D. Den Spruch zu Hause, wenn sich ein "Freiläufer" mal wieder auf unseren gestürzt hat "das hat er ja noch nie getan" kann ich nämlich nicht mehr hören. Und ehrlich, auf diese Hundehalter kann ich gut und gerne verzichten.

aus DK
Claudia

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brawo1 am 13 Jun 2015 15:47:46

campingnudel hat geschrieben:Den Spruch zu Hause, wenn sich ein "Freiläufer" mal wieder auf unseren gestürzt hat "das hat er ja noch nie getan" kann ich nämlich nicht mehr hören. Und ehrlich, auf diese Hundehalter kann ich gut und gerne verzichten.

Ein wahres Wort eines Hundehalters, da sollten sich viele andere ein Beispiel dran nehmen.

quax1968 am 13 Jun 2015 16:17:25

campingnudel hat geschrieben:Nehmt doch einfach euren Vierbeiner am Strand an die lange Laufleine dann ist doch alles i.O. Letzendlich geht es doch nur um die freilaufenden "Beisser".
aus DK
Claudia


Und das stimmt so meiner Meinung nach nicht! Das ist das Problem! Denn sonst wäre ich sogar komplett Deiner Meinung.
Aber sobald ein Ordnungshüter meint, da ist so etwas wie ein Kampfhund drin, kann er den Hund entsprechend einziehen.
Egal ob Leine oder nicht. Und dann liegt die Beweispflicht beim Hundehalter. Kann er diesen Nachweis nicht erbringen, so hat dieser die A...karte.

Und das ist das, was mich stört. Hier wird eben willkürlich gehandelt. Da muss kein Beissvorfall stattfinden und das finde ich dann über das Ziel hinausgeschossen.

Gast am 13 Jun 2015 16:33:27

Der Ordnungshüter kommt doch erst, wenn schon was passiert ist, oder?

Liebe , Alf

quax1968 am 13 Jun 2015 16:43:11

Laut Fokus nicht, und damit habe ich ein Problem:

Ich zittiere nochmals:

Entdeckt die Polizei ein Tier, das ihrer Ansicht nach verboten ist, dürfen die Beamten den Hund ohne weiteres mitnehmen und einschläfern lassen. Eine Praxis, die in Deutschland durch das Tierschutzgesetz unmöglich wäre. „Dieses Vorgehen der Dänen ist völlig ungerechtfertigt und willkürlich“, sagt Kathrin Umlaut, Fachreferentin des deutschen Tierschutzbunds. Nach Angaben der dänischen Tierschutzorganisation Fair Dog kennen sich die meisten Beamten in Rassefragen gar nicht aus. Eine leichte Ähnlichkeit mit einem Kampfhund genügt ihnen, um einen Hund zu beschlagnahmen.

Dabei ist es selbst für geübte Gutachter schwierig, allein vom Phänotyp, also von der äußeren Erscheinung, auf die Rasse zu schließen. „Nur ein genetischer Test kann eine klare Aussage liefern, doch solche Testverfahren sind aufwändig und auch nicht immer möglich“, erklärt die Verhaltensbiologin Umlaut. „Je mehr Rassen beispielsweise in einem Mischling stecken, desto schwieriger wird die Bestimmung.“ Die Polizisten brauchen sich um solche Probleme aber nicht zu kümmern, denn im dänischen Hundegesetz gilt eine umgekehrte Beweispflicht. Das heißt, der Hundebesitzer muss beweisen, dass sein Tier keiner verbotenen Rasse angehört, nicht umgekehrt. Der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ gilt hier nicht. Bei reinrassigen Tieren ist der Nachweis mit einem Stammbaum oder Geburtsurkunde schnell erbracht, sie haben nichts zu befürchten. Doch bei Mischlingshunden, die keinen lückenlosen Herkunftsnachweis anbieten können, liegt die Entscheidung alleine bei der Polizei.

Ardilla am 13 Jun 2015 17:16:02

campingnudel hat geschrieben:.... Den Spruch zu Hause, wenn sich ein "Freiläufer" mal wieder auf unseren gestürzt hat "das hat er ja noch nie getan" kann ich nämlich nicht mehr hören. Und ehrlich, auf diese Hundehalter kann ich gut und gerne verzichten.


Hallo Claudia

Mit der Einstellung gebe ich dir gerne recht, es hat jedoch nicht´s mit dem eigentlich Thema zu tun, sondern mit der Dummheit vieler Hundehalter. Quax1968 hat es im vorhergehenden Thread auf den Punkt gebracht. Es ist reine Willkür eines Entscheidungsträger´s fragwürdiger Herkunft und Ausbildung :roll:

Die "das hat er noch nie gemacht Hunde", haben aber nicht immer was mit Freiläufern zu tun. Da mangelt es einfach an Erziehung, wie bei manchem Hundehalter auch - aber das ist wieder ein anderes Thema :D

Aber um deine Aussage noch einmal aufzugreifen, stell dir vor, ein "das hat er noch nie gemacht Hund" stürzt sich auf deinen Hund. Dein Hund wehrt sich (vollkommen klar) der andere Hundehalter will seinen Hund am Halsband zurück ziehen (Depp halt - ist in D aber schon öfter passiert) und wird dabei von deinem Hund gebissen. Das kann in so einem Fall passieren und wurde von Gerichten in Deutschland schon als Eigenverschulden eingestuft. :top:

In Dänemark hättest du das Problem, dass dein Hund einen Menschen gebissen hat - das sind die vorliegenden Fakten aus denen sich die weiteren Maßnahmen der Polizei ableiten. Wie die Nummer dann ausgeht und wer die Beweise erbringen muss, liegt in der Hand von fragwürdigen Experten. Auf jeden Fall hast du unverschuldet eine Menge Ärger und wenn du pech hast sogar noch größere Probleme (vor allem wenn ein fragwürdiger Experte ein "böses und in DK verbotenes" Hunderassengen bei deinem Hund meint zu entdecken. Auch wird der andere Hundehalter aufgrund der Gesetzeslage in DK ganz sicher alles abstreiten und dir die Schuld geben, wenn das dann auch noch ein Däne ist und du der Ausländer, kannst du dich bereits von deinem Hund verabschieden .....

, Klaus

flytom am 26 Aug 2015 21:03:59

Wieso fährt man überhaupt noch nach Dänemark. Das töten der Hunde ist nicht hinnehmbar. Zu den Dänen...würde ich keinen Cent schaffen..........
Tom

Tipsel am 26 Aug 2015 21:07:19

Viele fahren ja nicht mehr hin. Wir auch nicht.

fender am 27 Aug 2015 07:33:09

Hallo zusammen,
die Gesetzeslage in Bezug auf Hund wurde in DK entschärft, bitte lesen:

--> Link

pipo am 27 Aug 2015 09:53:24

Ist bekannt und wurde hier schon diskutiert. Allerdings ist das Gesetz nach Meinung vieler nicht ausreichend entschärft worden..
Wir meiden Dänemark mit Hund weiter.

radler am 28 Aug 2015 18:38:11

Wir waren im Juni an der Nordspitze von Dänemark. Es war ein sehr schöner Urlaub. Wir haben es mit unserem Hund voll genossen. Was uns mächtig aufgestoßen hat, waren freilaufende Hunde deren Herrchen und Frauchen unsere Muttersprache perfekt beherrschten.

Viele ,
Radler

schnecke0815 am 28 Aug 2015 18:47:04

deutsch oder sächsisch :?: :?: :razz:

Nordlinge2014 am 17 Sep 2015 16:24:02

Also, wir sind lange Jahre nach Dänemark gefahren, 12 Jahre Wintercamping an der Nordsee, und wir haben gern viel Geld in Dänemark gelassen weil es einfach traumhaft schön war, auch für die Hunde.. oder gerade für diese.
Aber jetzt meiden wir Dänemark denn:

Ein Land was so mit Tieren umgeht werden wir nicht unterstützen
Und ein Urlaub mit dem Gedanken das dem Hund etwas passieren könnte ist kein Urlaub

übrigens: Holland hat wunderschöne Strände, gerade im Winter und die Menschen sind sehr (Hunde)-freundlich

wir gefährden unsere Hunde nicht

Schönen Urlaub
B und U

Gast am 17 Sep 2015 19:58:02

Eigendlich war geplant dieses Jahr an die dänische Nordseeküste zu fahren und von Romö aus bis hoch nach Skargen zu tingeln.
Aber durch das prognostizierte, schlechte Wetter und das eh schon vorhandene mulmige Gefühl im Bauch mit Hund nach Dänemark zu fahren, haben wir umdisponiert und sind (mal wieder) nach Frankreich gefahren.

Tja liebe Dänen. Selber schuld. Fürs Wetter könnt ihr nichts, aber für Eure dämlichen ( dänischen hört sich fast gleich an) Gesetze, dafür könnt ihr schon.

In den letzten 14 Tagen haben wir auf die Tour alles in allen rund 1600.--€ in Frankreich ausgegeben, haben täglich mind. 2 Kackbeutel ordnungsgemäß in den dort aufgestellten Mülltonnen entsorgt und unser Hund war auf keinem der CP auffällig, oder hörbar.
1600.-- € sollten eigendlich in Dänemark geblieben sein. Ich hoffe das es mir viele gleich tun und entsprechende Mails ans Dänische Reiseverkehrsamt senden.
Ich für meinen Teil habe mit dieser Info erst vorgestern eine Werbung Dänemarks auf FB kommentiert. Ich hoffe das sich bis nächstes jahr da was ändert, aber wenn sich niemand beschwert, dann passiert da nichts.

Tommi671 am 17 Sep 2015 20:03:26

Hallo,

wir wollten eigentlich nächstes Jahr auch den Süden der skandinavischen Länder bereisen. Wegen der Situation in Dänemark machen wir das dass, wenn es unsere Hunde mal nicht mehr gibt.


Tommi

villadsen am 17 Sep 2015 21:32:54

Als Däne muss ich erlich gestehen dass ich diesen Thread recht lustig finde. Dieser Hundegesetz ist überhaupt kein Thema hier in Dänemark. Nur in Deutschland scheint es ein grosses Thema zu sein. Wenn ich Bilder in den dänischen Zeitungen sehe von Kindern die von Hunden angegriffen und gebissen worden sind, dann bin ich und viele, viele andere Dänen froh dass wir einen solchen Gesetz habe.
TSV

Tommi671 am 17 Sep 2015 23:44:38

Hallo

mal ne Frage an villadsen

Sicher hast du grundsätzlich recht, wenn man wieder mal liest, warum ein Kind von einem Bitbull angegriffen wurde. Aber überall ist zu lesen, das es die Dänen nicht so genau nehmen mit ihrer Hundeliste und selbst harmlos geltende Hunde immer wieder betroffen sind, nur weil sie ein ähnliches Aussehen haben. Wir haben zwei Labradormischlinge und die sind alles andere als aggressiv. Aber sie wehren sich, wenn sie bedroht werden, besonders unser Rüde.

Und in keinem anderen Land ausser Dänemark wird wohl so radikal gegen Hunde vorgegangen. Ich frage mich, warum?


Tommi

fieldhopper am 18 Sep 2015 07:56:42

Verstehen kann man das wohl nicht so richtig, was da in Dänemark abgeht. Vielleicht merken es die Dänen ja, wenn der Tourismus stark abnimmt. Deutsche werden wohl erheblich weniger zu den Nachbarn reisen. Ich fand es schön da aber nun nicht mehr. Unseren Yorki setzt ich nicht solch einer Gefahr aus. Nicht das ich auch noch zum Beisser werde und werde dann getötet nur weil ich mich wie mein Hund verhalte :lol: .

Tinduck am 18 Sep 2015 09:04:44

Hier spaltet sich die Welt halt in Hundebesitzer und den Rest, der wohl auch deutlich in der Überzahl ist.

Und deshalb interessiert die dänische Regierung der Sturm im Wasserglas, der hier aufgerührt wird, nicht die Bohne. Vielleicht gewinnen die ja sogar Besucher hinzu, die sich freuen, dass weniger Hunde da sind??

Ist doch ähnlich wie mit den Höhenbeschränkungen an Parkplätzen. Alle Womo-Besitzer sind angepxxxt, interessiert nur niemanden, weil der Rest sich freut, dass die doofen Womos da keine Parkplätze mehr wegnehmen.

Solche Regelungen versteht man besser, wenn man sich mal in die nicht-betroffenen Entscheider bzw. Nutzniesser hineinversetzt, statt gleich 'ungerecht' zu schreien.

Hart für Euch, aber es gibt ja auch noch andere Reiseländer. Vielleicht bringt die Abstimmung mit den Füssen (Rädern :D ) ja was, ich fürchte aber, dass nicht.

bis denn,

Uwe

villadsen am 18 Sep 2015 09:41:55

Hallo Tommi,
Ich habe selbst kein Hund, aber jetzt habe ich das Hundegesetz durchgelesen und muss sagen was hier im Forum und anderswo in Deutschland gemacht wird ist bangemache. 13 Rassen sind in Dänemark verboten, und da kann man sich natürlich lange darüber streiten ob das fair ist oder nicht. Faktum ist das es früher große Probleme gegeben haben mit Hells Angels und Bandidos Typen die diese Rassen gehalten haben. Deshalb wurde der Gesetz auch so geschrieben wie es der Fall ist. Wenn du ein Hund hast der zu einer von den 13 Rassen gehört, dann bist du in Dänemark (mit Hund) nicht willkommen. Falls dein Hund eine große Ähnlichkeit mit dieser Rassen habe, dann bist du in der Pflicht zu beweisen dass dein Hund nicht zu den 13 Rassen gehört – das gilt auch für Touristen.
In das Hundegesetz ist recht klar definiert wann ein Hund getötet werden muss. Und wenn man diese Definition liest, dann ist es, nach meiner Meinung, vernünftig. Da werden von mehrere gewaltsame Bisse, Bisse wo Haut und Fleisch abgetrennt werden. Hunde die andere Hunde tötet usw.
In meiner Freundeskreis gibt es viele die Hunde haben und für denen ist das Hundegesetz überhaupt kein Thema, und als normal Tourist mit einen friedlichen Hund sehe ich auch überhaupt kein Gefahr.
MfG
Thomas V.

pipo am 18 Sep 2015 09:56:03

villadsen hat geschrieben:Wenn ich Bilder in den dänischen Zeitungen sehe von Kindern die von Hunden angegriffen und gebissen worden sind, dann bin ich und viele, viele andere Dänen froh dass wir einen solchen Gesetz habe.

Wenn ihr als Dänen davon überzeugt seit, dass dieses Gesetz richtig ist, dann macht eine Diskussion innerhalb Dänemarks auch keinen Sinn. Die dänische Einstellung zum Thema Hund ist eh kontroverser.
Ich kann verstehen, wenn Touristen Aufgrund dieses Gesetzes Dänemark mit ihrem Hund meiden. Ich kann aber genauso euch Dänen verstehen, die dieses Verhalten nicht nachvollziehen können.

Gast am 18 Sep 2015 10:32:10

Hmmm - interessant wie sich die Problematik liest wenn von der oder jener Seite her beleuchtet wird.

Ich finde es gut wenn eine Regelung da ist, die "die bösen Jungs" etwas einengt - leider nur sind es genau DIE, die sich eh nicht drum scheren und ihre (zumeist) passenden vierbeinigen Pendants frei um sich herum vagabundieren lassen.
Somit trifft es damit auch leider die, die vorher ohnehin keine oder wenig Probleme mit der (teils vorbildlichen) Einhaltung der Regeln und des guten Benehmens (Mensch und Hund) haben.

Vllt ist es (aus der deutschen Betrachtungsweise) etwas überzogen was in dem oder jenem Land festgelegt und durchgeführt wird - aber man sollte sich auch vor Augen führen warum es dazu kam und daß die Anzahlen der Verletzungen bzw Todefälle dadurch zurückgeht. Wenn es 2,3 oder über 10 Personen oder krasser gesagt, Kinder davor bewahrt von einem Hund angefallen zu werden, ist es schlichtweg gut und richtig!
Wenn ich also in ein anderes Land fahre und kenne die Regeln - halte ich sie ein oder beschwere mich nicht darüber wenn es schief geht.
Reise ich also mit Hund, habe ich Papiere / Ausweise / Impfwasauchimmer dabei und kann unbeschwert zusammen mit dem besten Freund des Menschen den Urlaub genießen.

Vllt ist es auch nur so, daß in anderen Ländern Regeln einfach mal kontrolliert werden....in D ist es auch verboten am Steuer zu telefonieren, Kippen oder Müll aus dem Auto zu werfen ......
Wo kein Kläger, da kein Richter.

Es ist wie früher beim Motorradfahren - 99 fahren relativ anständig und gesittet durch's Ländle und sobald 1 Depp daherrast mit riesigem Getöse sind es "die verdammischten Mopedfahrer".

Darüber hinaus (bedingt durch einschlägige Erfahrung mit meinen, vor dem WoMo spielenden Kindern - im Gras sitzend und dabei kleine Spielzeugautos durch die Gegend schiebend / bzw dem SP-Besitzer der trotz der eigenen Regel Hunde anzuleinen eben genau das nicht einhielt und seine beiden Trethupen laufen ließ....mit halbwegs glücklichem Ausgang ....vielleicht auch weil ich auf die bevorstehende Flugstunde seines Kläffers hinwies....3Kg Hund fliegen bei einem beherzten Tritt inkl kurzem Anlauf und dem dazu nötigen "Aufladungspotential" locker über 10m. Glüclich heißt nicht daß es nur der Schrecken war, sondern mein Knirps ohne jegliche Vorwarnung "angestürmt" und gebissen wurde. ) möchte ich nicht vergessen zu sagen daß wir die Hunderegel in Dänemark nahezu als Einladung empfinden könnten, dorthin zu fahren um eben diese Problemstellung etwas ausblenden zu können.
Oder auch SP / CP anfahren, bei denen ein erhöhter Wert auf angeleinte Hunde bzw das Vorhandensein einer Hundewiese gelegt wird.

Nicht falsch verstehen - wir mögen Hunde, aber leider ist nun mal ein jeder Hund auch zu einem gewissen Teil ein Spiegel seines Leinenhalters (im Idealfall).
Der Hund an sich (drum isses nun mal ein Tier) hat natürliche Reflexe und Verhaltensmuster - die sollte man als gewissenhafter Besitzer kennen und einordnen/einplanen.

Wie schon gesagt - es gibt auch andere.... (Schönes Sprichwort: "Wo hat ein Hund sein A...? An der Leine" :-) ) Trifft auch wieder die, die sich wahrscheinlich hier nicht aufhalten bzw die des Lesens und Verstehen dieses Textes nicht vollumfänglich in der Lage sind :roll:

Abschließend vermisse ich in den meisten Fällen daß sich Diejenigen, die sich an Regeln halten, sehr wenig dafür tun daß Andere ebenfalls selbiges tun.
Liebe Hundebesitzer: macht den Mund auf wenn neben euch ein Hund frei läuft oder der Leinenträger den Haufen liegenläßt!


Kurzum:
Ich habe nichts gegen Hunde - im Gegenteil
Gut daß es Regeln gibt
Besser wenn sich Leute dran halten

quax1968 am 18 Sep 2015 11:11:31

Sorry, aber die Hunderasse hat ja aber mal genau gar nix damit zu tun, wie sozial oder bösartig der Hund ist.
Das Hundegesetz, und nur darum geht es ja, ist doch echt für die Tonne. Hunde anzuleinen, wenn man diese nicht im Griff hat oder andere Leute in der Nähe sind, ist doch selbstverständlich.

Und klar ist, dass normaldenkende Hundehalter das auch so sehen, und deshalb das Land wegen dieser Willkür einfach meiden.
Ich meide Dänemark deshalb bewusst. Mir gefällt so eine Willkür nicht.

wolfherm am 18 Sep 2015 11:14:53

Habt ihr euch mal die Hundegesetze anderer Länder angesehen? Z.B. das in Frankreich? Oder auch das deutsche Gesetz? Da werden auch Hunde eingeschläfert, die in bösartige Beißvorfälle verwickelt waren.

thomas56 am 18 Sep 2015 11:19:05

aber wohl erst nach einem langen Verwaltungsakt In Dänemark darf sich der Bürger sofort selber schützen und ich finde es gut, dass man sich nicht erst beissen lassen muss um dann eine Behörde einzuschalten.

villadsen am 18 Sep 2015 12:41:26

at Thomas56: Was du dar schreibst ist - ehrlich gesagt - reiner quatsch. Wenn die dänische Polizei schätzt dass ein Hund eingeschläfert werden soll weil er jemanden angegriffen habe, dann kann der Eigner eine Anhörung verlangen. Bei dieser Anhörung darf eine "Hundefachperson" eine Aussage über das verhalten der Hund und den Schaden den der Hund angerichtet habe machen. Danach trift das Rigpoliti (oberste Polizei Dänemarks) die endgültige Entscheidung.

In Dänemark, darf die Polizei bei akutter Gefahr ein Hund erschiessen. Dass ist glaube ich nicht anders in Deutschland und alle andere Länder.

MfG
Thomas V.

pipo am 18 Sep 2015 13:51:58

villadsen hat geschrieben:werden soll weil er jemanden angegriffen habe

Nein, es ging auch ums frei laufen lassen. Ein Bekannter hat es persönlich erlebt, dass plötzlich sein Tier, was keinem was getan hat und eigentlich nur sein Geschäft verrichten wollte von der Polizei "einkassiert" wurde.

Ja mittlerweile ist das Gesetz abgeschwächt worden, aber ein "Geschmäckle" bleibt..

peschgr am 18 Sep 2015 14:25:48

Interessante Diskussion, und hier mal was von Tasso zum dänischen Gesetz, kennt eigentlich jeder Hundebesitzer, da die Broschüren dieses Tierschutzvereins bei jedem Tierarzt ausliegen:
--> Link

Interessant an der neuen Gesetzmäßigkeit ist eben folgendes
Zitat:
"Das seit dem 1. Juli 2010 geltende Verbot von Zucht, Haltung und Einfuhr 13 als gefährlich geltender Hunderassen bleibt weiter bestehen. Diese Entscheidung lehnt TASSO ausdrücklich ab, da Hunde nicht pauschal über die Einordnung in eine Rasseliste als gefährlich oder ungefährlich eingestuft werden können. Kein Hund ist von Geburt an bissig oder gar lebensbedrohlich, sondern wird durch das menschliche Verhalten dazu gemacht.

Weitere Informationen zur dänischen Hundegesetzgebung finden Sie auch auf der Homepage des dänischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei: --> Link"

Dass 13 Hunderassen kraft Gesetz stigmatisiert werden und auf Grund ihres Aussehens, also nach Rassemerkmalen, eingezogen und getötet werden, lehnt Tasso also ab, Belege gibt's genug darüber, da hat sich ja wohl "nix geännert"....und DAS ist für mich der CASUS KNACKTUS!!
Ich lehne das übrigens auch ab, also fahre ich lieber mit Hund nach Polen. Die haben auch schöne Strände.
Bei Menschen nennt man eine Selektion nach Aussehen übrigens Rassismus. Aber Hunde als fühlende Wesen haben da ja anscheinend weniger Rechte, wenn überhaupt.



Schön ist auch dieser Satz....Kein Hund ist von Geburt an bissig oder gar lebensbedrohlich, sondern wird durch das menschliche Verhalten dazu gemacht....ach ja?.
Das ist übrigens eine verhaltenswissenschaftlich längst erforschte und bewiesene Tatsache, man muss es nur akzeptieren wollen, Unterlagen und Untersuchungen gibt's genug darüber.

Ach ja, wie eine Untersuchung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ergab, stirbt alle 30 Minuten ein Mensch im Krankenhaus an den Folgen eines ärztlichen Kunstfehlers.
Alle 3 1/2 Monate stirbt ein Mensch an den Folgen eines Hundebisses......da geh ich doch lieber ins Tierheim!

Für mich gilt weiterhin.....Dänemark, Nein Danke!!
Bernd

villadsen am 18 Sep 2015 14:53:55

Hier ist übrigens die Liste der 13 Rassen:
1. Pitbull Terrier
2. Tosa inu
3. Amerikanischer Staffordshire Terrier
4. Fila brasileiro
5. Dogo argentino
6. Ameriknischer Bulldog
7. Boerboel
8. Kangal
9. Zentralasiaticher Ovtcharka
10. Kaukasischer Ovtcharka
11. Südrussischer Ovtcharka
12. Tornjak
13. Sarplaninac
Das sind ja nicht Hunderassen die man in grösseren Zahlen treffen (ausser vielleicht bei Motorrad Gangs und die Russische Mafia).
MfG
Thomas V.

Ebs22 am 18 Sep 2015 16:17:16

Jede Hunderasse ist das Ergebnis einer langen Zucht, mit dem Ziel bestimmte Merkmale besonders auszuprägen. Da greift der Mensch also gezielt ein. Egal ob das Zuchtziel ein bestimmtes Aussehen oder eine bestimmte Charaktereigenschaft ist.
Die Folge ist leider auch eine "Überzüchtung" und daraus resultierende Probleme. Anfälligkeiten gegen über Krankheiten, Probleme mit den Hüften und auch in einigen Fällen Aggressivität. Wie gesagt Anfälligkeiten! Der Mensch zieht den Welpen auf und erzieht ihn und genau da liegt nun das Problem....
Die Lösung müsste so aussehen: jeder der sich einen als gefährlich geltenden Hund zulegen will müsste VORHER eine Eignungsprüfung ablegen.
Aber auch das reicht ja nicht.....wie oft muss man beobachten das nicht der Mensch seinen Hund / sondern der Hund seinen Menschen im Griff hat!
Da wird dem Hund befohlen: " Wie oft habe ich dir nun schon gesagt das du das nicht machen sollst, nun komm aber bitte endlich zu mir her!"
Oder die Leine zehn Meter lang und so straff das der Hund beim ziehen hechelt bis er umfällt.
Oder das anspringen.
Oder die unsozialisierten Hunde die sofort über andere Hunde herfallen oder so tun als ob der Pinscher die Dogge fressen will.
Oder ablecken,oder oder oder

Wir hatten schon Deutsche Schäferhunde, einen Dackel und nun einen Golden Retriever. Vom ersten Tag an erzogen und nie Probleme.
Oft schon in Dänemark, Norwegen und Schweden gewesen. Nie das geringste Problem weil unsere Hunde auf`s Wort, Pfiff und Handzeichen hören.

Lege ich mir einen Hund zu der im eigenen Land oder wo anders auf der "Liste" steht dann kenne ich doch die Konsequenzen!?!?
Ich finde es in Ordnung das bestimmte Rassen verboten sind, die überforderten oder bewusst handelnden Halter kann man ja schlecht verbieten.....

Im übrigen mal ehrlich.... Dänemark geht nicht unter weil einige wenige nicht hinfahren und ihre 1.600 Euronen wo anders ausgeben :ja:
Wir fahren weiter hin... von den angeblichen Problemen habe ich im übrigen erst hier im Forum erfahren

Ebs :nixweiss: :hallo:

schnecke0815 am 18 Sep 2015 16:28:17

Hallo Ebs,

das du von den Problemen erst hier aus dem Forum erfahren hast heißt aber nicht das die vorher nicht da waren.
Ich habe auch erst hier aus dem Forum erfahren das ich mit meinem Wohnmobil max. 100km/h fahren darf und nicht die 160 km/h die auf dem Tacho stehen.

Ich gebe dir aber absolut recht das in erster Linie die Besitzer das Problem sind und nicht die Tiere. Leider sind das aber diejenigen welche die falsche Erziehung ausleben.
Wir haben zwei kleine Hunde die natürlich nicht auf der Liste stehen, trotzdem hätten wir bei einem Besuch in Dänemark ein mulmiges Gefühl und allein schon deshalb wäre es nicht die Erholung die wir uns vorstellen.

Ebs22 am 18 Sep 2015 16:56:36

Hallo Bernd,

Zitat:
"das du von den Problemen erst hier aus dem Forum erfahren hast heißt aber nicht das die vorher nicht da waren.
Ich habe auch erst hier aus dem Forum erfahren das ich mit meinem Wohnmobil max. 100km/h fahren darf und nicht die 160 km/h die auf dem Tacho stehen."

das hinkt dann aber doch gewaltig!
Da ich schon seid ca. 35 Jahren meine Fahrerlaubnis habe weiß ich das schon länger.... ich darf auch nur 30 km/h fahren wo nicht mehr erlaubt ist.

:ironie:

Ebs

schnecke0815 am 18 Sep 2015 17:05:30

Da ich meine Fahrerlaubnis schon seit über 40 Jahren habe hatte ich das schon wieder vergessen :lol:

(war zugegebenermaßen ein ganz, ganz klein wenig überspitzt)

pipo am 18 Sep 2015 18:14:15

Bei der Diskussion wird leider nicht betrachtet, dass nicht jeder Polizist ein Hundefachmann ist.
Ich empfehle einfach alle Seiten dieses Tröds zu lesen.

Im übrigen habe ich vollstes Verständnis, dass Dänemark seine Bürger schützen möchte.

Ebs22 am 18 Sep 2015 18:44:18

:gruebel:
Pipo

Diesen Tröd habe ich komplett gelesen.
Mein ältester Sohn ist seid 14 Jahren Polizist in Berlin. Soviel anders sind ja unsere " Hunde-verbote"
Nicht in D. Nur kommt bei uns der " Verdächtige" Vierbeiner nicht gleich zur Richtbank, sondern erst nach dem klar ist das es nicht anders geht, er nicht sozialisiert werden kann.
Dem Besitzer wird der Verbotene Hund, so er keine Genehmigung NACHWEISEN kann, weg genommen.
Unsere Polizisten wurden entsprechend geschult. Warum sollte das in DK anders sein?
Natürlich ist nicht jeder Polizist ein Hundeflüsterer, nicht jeder Trödschreiber ist ja auch ein Fachmann für innerdänisches Recht.

Aber jeder Hundehalter sollte wissen das er nicht nur Verantwortung für seinen Hund, sondern auch für sein Umfeld hat. Was er da an der Leine, oder gar frei, führt muss er einfach wissen.

Andere Länder, andere Gesetze / Sitten. Das fordern wir ja auch von jedem der zu UNS kommt.
( ok das hinkt ja nun auch, wir lassen uns da ja fast alles gefallen...und ich würde mir schon mehr Entscheidungsbefugniss für unsere Polizei ect. wünschen und nicht das unsere Ordnungshüter immer Angst haben müssen selbst vor dem Staatsanwalt zu stehen.)

Im Zweifel geht ebend in DK die Sicherheit vor und nicht :" der tut ja nichts, der will doch nur spielen" :runningdog: :intrigant:
Ich finde es ok.

Ebs

pipo am 18 Sep 2015 19:19:06

Im Ursprung dieses Tröds wurde das weltweit schärfste Hundegesetz diskutiert. Wer diesen Tröd ganz gelesen hat, hat erfahren, dass die Polizei und Veterinärbehörden hier erhebliche Befugnisse hatten Hunde zu beschlagnahmen und relativ schnell töten zu lassen. Ok, es betrifft nur wenigen Rassen, aber wie Berichtet kann es ggf. auch Mischlinge treffen. Allein der Entzug des Hundes stellt für Hundebesitzer einen erheblichen Schock dar. Ganz zu schweigen von der Ungewissheit bis der Hund wieder freigegeben wird.

Nach unzähligen Protesten wurde dieses Gesetz erheblich entschärft und gild aber weiterhin als Richtungsweisend. Offensichtlich hat man auch in Dänemark erkannt, dass hier weit übers Ziel geschossen wurde.

Das unter diesen Umständen Hundehalter weiterhin einen Bogen um Dänemark machen kann ich nachvollziehen. Letztendlich muss das aber jeder für sich entscheiden.

Meine Meinung: Dänemark will seine Bürger schützen - ich meinen Hund :!:
Und das ist gut so :wink:

Ebs22 am 18 Sep 2015 20:11:45

Ich bin Hundehalter, mein Schwager auch, Freunde auch und wir haben schon beim Strandspaziergang so manchen Hundefreund nebst Hund in DK getroffen.

"Das unter diesen Umständen Hundehalter weiterhin einen Bogen um Dänemark machen kann ich nachvollziehen. Letztendlich muss das aber jeder für sich entscheiden."

Muss wohl eher " einige Hundehalter " heißen, wie gesagt das Problem kannte ich vorher gar nicht.
Außerdem glaube ich schon lange nicht alles was 1. sog. Tierschützer behaupten und 2. glaube ich erst recht nich alles was so mancher gehört hatt von irgend jemanden der jemanden kennt in dessen Freundeskreis einer was gehört hatt.

Die Hürden zur Tötung eines beschlagnahmten Hundes sind in DK, wie schon geschrieben, zu flach nun auch nicht.
Es tut weh wenn einem der geliebte Freund genommen wird, ja. Ohne Grund? Das glaube wer will!
Was Herrchen als " beschützen der Herde" empfindet, kann für andere eine ernste Bedrohung sein, für Kinder erst recht.

Mir fehlt der Glaube an die Willkür der Dänen....

Ebs :hallo:

schnecke0815 am 19 Sep 2015 07:02:09

Ebs22 hat geschrieben:Nur kommt bei uns der " Verdächtige" Vierbeiner nicht gleich zur Richtbank, sondern erst nach dem klar ist das es nicht anders geht, er nicht sozialisiert werden kann.


Du schreibst es doch selbst und genau dies ist der springende Punkt. Hinzu kommt, wer entscheidet in Dänemark über die Richtbank ja oder nein.
In Deutschland gehe ich notfalls zum Anwalt, der beantragt ein Gutachten etc. und schlußendlich wird entschieden. Bis zu einer Entscheidung gibt es aber diverse Wege die Richtbank abzuwenden. Gibt es die auch in Dänemark?

Nicht falsch verstehen, ich wäre auch dafür das bissige oder gefährliche Hunde unter Beobachtung kommen. Allerdings sind auch das Lebewesen und mit entsprechender Führung haben auch sie eine zweite Chance verdient, vielleicht auch nur mit einem neuen Besitzer.

Es bleibt einfach ein ungutes Gefühl wenn man die Grenze passiert und eben dieses braucht man im Urlaub nicht.

Ebs22 am 19 Sep 2015 09:14:02

Guten Morgen,

trotz intensiver Suche im Netz mit diversen Suchmaschinen finde ich einfach keinen einzigen Fall das einem deutschen Urlauber der Hund weggenommen und eingeschläfert wurde.
Alles nur Berichte wie: ich habe einen Bekannten der selbst erlebt hat ... der selbst gehört hat...
Daher kann die Frage von Bernd nicht beantwortet werden. Es war schlicht noch nicht notwendig einen deutschen Hund vor dem einschläfern in Dänemark zu retten.

Es ist jeden seine eigene Entscheidung was er glaubt oder nicht. In meinen Augen haben sich hier falsche "Tierschützer" mal wieder profiliert, was allein schon die unterschiedlichen Zahlen der angeblich eingeschläferten dänischen Hunde zeigt.
Zweifelsohne wurden Hunde eingeschläfert, auch in Deutschland. Verlässliche Zahlen gibt es weder in D noch in DK.

Unsere Herbsturlaubswoche verbringen wir ganz relaxt in der Jammerbucht.

Ebs :klatschen: :runningdog:

pipo am 19 Sep 2015 09:23:28

Ich würde meinen Bekannten zu den Bereich "Beste Freunde" zählen. Und wenn Du die Kinder gesehen hättest und wie die die Geschichte erzählt haben, würdest Du meine Aussage nicht bezweifeln.
Und nein der Hund wurde nicht eingeschläfert.
Fazit von Betroffenen: Polizisten überfordert mit der Umsetzung des Gesetzes, großes Potential, dass es auch Unschuldige trifft. Mein Freund ist quasi in Dänemark aufgewachsen und hat auch eine dänische Schwägerin. Und tatsächlich besuchen sie auch wieder Dänemark, aber ohne Hund.

Fiatia am 19 Sep 2015 10:44:40

Hallo ins Forum,

ich bin ein ganz furchtbarer, gefühlsarmer Mensch. Es ist nun mal so:

K + K = K (Kinder und Köter machen Klicks) und Emotionen

zum Sonntag
Fiatia

Gast am 21 Sep 2015 08:35:57

Ebs22 hat geschrieben::...ok das hinkt ja nun auch, wir lassen uns da ja fast alles gefallen...

Im Zweifel geht ebend in DK die Sicherheit vor und nicht :" der tut ja nichts, der will doch nur spielen"



Für Beides: :zustimm:


Genau DAS ist doch die Kernaussage: Im Zweifel geht die Sicherheit vor!
Da sollte/dürfte sich noch nicht einmal der innigste Hundefreund dran hochziehen - es sei denn er stellt den Hund über den Menschen. Punkt.

Nicht böse gemeint, aber ich stelle (nicht nur im Zweifel) die Sicherheit meiner Wenigkeit -ganz abgesehen von der meiner Lieben- auf eine deutlich höhere Stufe als die eines Tieres.


Zudem wird ja nun auch nicht in Wildwestmanier der Hund "von der Leine geschossen" - also habe ich doch nichts zu befürchten wenn ich mit einem nicht gelisteten Hund (von der Haltung dieser Tiere mal ganz abgesehen - weil leider zumeist in der Obhut von Personen, die vom ersten Eindruck her erhebliche Probleme damit haben im ersten Anlauf ihren Namen fehlerfrei aufs Papier zu bringen und diese intellektuelle Grundsubstanz auch im Auftreten gerne und öffentlich an den Tag bringen ....), den erforderlichen Papieren und einem angeleinten Hund unterwegs bin.

Oder ist das jetzt eine irrige Annahme und es gibt tatsächlich dänische Polizisten, die einen Hund von der Leine knallen???
Sofern nicht: siehe "Sicherheit/Mensch zuerst"


Zu dem zweiten Punkt sei aus eigener Erfahrung ein Ausspruch hinzuzufügen: "Ui, verstehe ich jetzt gar nicht - das hat er vorher noch niieee gemacht..."
(Bedingungen für die Ausgangssituation sind in meinem ersten Beitrag genannt)

quax1968 am 21 Sep 2015 08:59:15

Die Wahrheit ist:
Die Hundehalter sind verunsichert und meiden deshalb Dänemark. In meinen Augen zu Recht.
Das ist ja das tolle, man muss da ja nicht hin, wenn man Angst hat, dass sein Hund evtl. von einem Dorfpolizisten als "Mischlingskamphund" eingestuft wird, weil ihm die Kopfform... nicht passt. Das Problem ist, dass der Hundehalter nun den Beweis führen muss, dass dies nicht der Fall ist. Und den Beweis bei einem Mischling zu erbringen ist nahezu unmöglich.

Ehrlich gesagt ich würde mir nie einen Kampfhund aus einem Tierheim nehmen, und wenn der noch so lieb und gutmütig ist. Weil man überall auf dumme Gesetze und dumme Leute trifft. Die Tiere tun mir da einfach leid, weil der Mensch meint mit der Rasseneinstufung das Problem gelöst zu haben.

Warum ist eigentlich der deutsche oder belgische Schäferhund nicht auf der Liste? Habt ihr mal einen abgerichteten Schäferhund gesehen, wie er bei der Polizei eingesetzt wird. Das sind Kampfmaschinen und da spricht niemand von Listenhund. Verrückte Welt, lauter dumme Menschen und ich mitten unter denen :-)

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