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Erfahrungen mit Gasflasche heizen? 1, 2


Baer26 am 12 Feb 2015 12:30:04

Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Daher nur ein kurzer Vorschlag: probiert es gerne auch mal mit ALU-Flaschen aus. Die sollen im Winter weniger schnell vereisen als Stahl-Flaschen.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 12 Feb 2015 21:17:07

kintzi hat geschrieben:.......an der Tankstelle meinen Fahrradreifen (Fahrrad-Adapter waren in den frühen 50ern gerade neu) mit Schmackes.........in jedem Fall gab's eins hinter die Löffel, nicht zur Strafe, sondern aus Erleichterung, daß mir nicht's passiert war. Gr. Richi


danke für den schmunzler.

in den "frühen 1950ern" lässt auf erfrischende gedankengänge deinerseits in interessantem alter schließen.

und du hast recht, es ist dem grunde nach völlig wurscht.

gespeert am 15 Feb 2015 04:08:12

Scout hat geschrieben:quote="Mee" Theor..r au...n wär.. +40 Grad, aber viel..och +5 Grad.
Aber Gas h..+ 10 Grad wären.
..
Bei uns, in Meere.....anntermaßen bei ...nd ein m³ Gas e...7 kg Butan.
Auf 60.....ar. Bei dem Dru.... Butan bei -18 °C. Ein m³ Gas enthält da..... an Butan wie auf ....höhe, 0,18 kg.

Propan würde bei -57°C noch verdampfen.


Scout


Totales unsinniges Geschreibsel, bitte mal die phys. Daten nachschlagen!!




Edit:
Danke "§§$&$%& Forensoftware, wegen Zitatlänge gekürzt.
Ich hoffe das wird endlich geändert!!!

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Scout am 15 Feb 2015 10:09:33

gespeert hat geschrieben:Totales unsinniges Geschreibsel, bitte mal die phys. Daten nachschlagen!!

Wenn die Daten falsch sind, schreibe doch die die richtigen Daten.
Oder zumindest einen Link wo man die richtigen Daten nachlesen kann.


Scout

gespeert am 15 Feb 2015 21:45:00

Butan, Siedepunkt -0,5 Grad
Propan, Siedepunkt -42 Grad.

Scout am 15 Feb 2015 22:49:54

gespeert hat geschrieben:Totales unsinniges Geschreibsel, bitte mal die phys. Daten nachschlagen!!!

Das ist eine kräftige Äußerung eines starken Typen.
Diese Bemerkung kam nachts um 3:08 Uhr. Vermutlich waren da die Nebel der Fastnachtfeier noch nicht ganz verzogen.

gespeert hat geschrieben:Butan, Siedepunkt -0,5 Grad
Propan, Siedepunkt -42 Grad.

Diese Werte gelten für die Höhe 0 m, also Meereshöhe und nicht für eine Höhe von 6000 m worauf sich mein "unsinniges Geschreibsel" bezog,
Theoretisch könntet Ihr auch im Sommer bei +40 Grad mit Eurem WoMo auf einen Stellplatz auf 6000 m Höhe fahren ……
Aber Gas hättet Ihr dort keines mehr welches verdampt, selbst wenn es dort oben noch + 10 Grad wären.

Wenn an Aschermittwoch das helle Licht der Erkenntnis, die grauen Nebel des Faschings durchdrungen hat, kann Du dir Gedanken drüber machen weshalb Butan in 6000 m Höhe bei – 18 °C siedet unnd nicht bei - 0,5°C.
Falls Du die Lösung nicht findest, melde dich wieder.


Scout

jippiee am 15 Feb 2015 23:16:11

Scout hat geschrieben:... weshalb Butan in 6000 m Höhe bei – 18 °C siedet unnd nicht bei - 0,5°C ...


woher weiss das Propan im Inneren der Gasflasche eigentlich, dass es sich auf 6000m befindet und somit schon ab -18 grad sieden sollte? (immer vorausgesetzt die Gasflasche ist stabil genug gebaut und verformt sich nicht durch den geringeren Umgebungsdruck :wink: ...)

mmmhhh, eine möglichkeit wäre, du schüttest bei -20grad auf 6000m Höhe dir ein Glas voll Butan aus der Flasche und erwärmst dieses auf über -18grad, dann beginnt es zu sieden/verdampfen. Damit hast du wahrscheinlich recht ... aber das ist wohl nicht der hier besprochene Anwendungsfall.
Moritz

Scout am 16 Feb 2015 00:33:05

jippiee hat geschrieben:mmmhhh, eine möglichkeit wäre, du schüttest bei -20grad auf 6000m Höhe dir ein Glas voll Butan aus der Flasche und erwärmst dieses auf über -18grad, dann beginnt es zu sieden/verdampfen. Damit hast du wahrscheinlich recht ...
Genau so könnte man es machen.

Auf 0m Höhe haben wir einen atmosphärischen Druck von 1013 mbar.
In der Flasche herrscht ein Druck, der dem Dampfdruck bei einer bestimmten Temperatur entspricht.
Bei Butan sind es bei 0 °C 1025 mbar. Bei -1 °C sind es 0,997 mbar.
Bei 0°C verlässt Butangas die Flasche, weil der Druck in der Flasche höher ist als der Druck außerhalb der Flasche.
Bei -1°C kann kein Butangas die Flasche verlassen, weil der Druck außerhalb der Flasche höher ist als in der Flasche.

Die Siedetemperatur liegt immer da wo der Druck innerhalb und außerhalb der Flasche gleich ist.
Auf 0 m, also Meershöhegelten, bei einem Druck von 1013 mbar, gilt Folgendes.
Bei Butan ist der Druck in der Flasche von 1013 mbar bei 0,5°C gegeben.
Bei Propan ist der Druck in der Flasche von 1013 mbar bei -42°C gegeben.

Jetzt steigen wir auf 6000 m.
Der Luftdruck ändert sich mit der Höhe.
Bei 0 m sind es 1013 mbar in 6000 m Höhe sind es noch ungefähr 500 mbar, nur die Hälfte.
Auch hier verlassen Butangas oder Propangas die Flasche erst wenn der Druck in der Flasche etwas höher ist als außerhalb der Flasche, etwas höher als 500 mbar.

Jetzt kann man in Tabellen nachschauen, bei welchen Temperaturen in der Flasche ein Dampfdruck von 500 mbar herrscht.

Damit in der Flasche Butan siedet, also ein Druck von ca. 500 mbar vorhanden ist muss eine Temperatur von -18 °C herrschen.

Damit in der Flasche Propan siedet, also ein Druck von ca. 500 mbar vorhanden ist muss eine Temperatur von -57°C herrschen.


Scout

gespeert am 16 Feb 2015 08:49:23

Denkfehler, Flüssiggas verhält sich nicht wie Wasser!!!!!

Schmelzpunkt ca. -188 Grad, beide Gase.
Siedepunkt Butan -0,5
Siedepunkt Propan -42

Hast Du den Siedepunkt unterschritten, kannst Du das Zeug im Eimer rumschleppen.

Wie rechnest Du den Dampfdruck?? Absolut???
Denke daran, daß Du da ggf. 1 bar abziehen mußt (Luftdruck)

DigiMik am 16 Feb 2015 20:34:34

gespeert hat geschrieben:Hast Du den Siedepunkt unterschritten, kannst Du das Zeug im Eimer rumschleppen.

Richtig...
gespeert hat geschrieben:Denke daran, daß Du da ggf. 1 bar abziehen mußt (Luftdruck)

Der Luftdruck ist abhängig von der Höhe...
Je geringer der Umgebungsdruck, desto tiefer der Siedepunkt.

Scout hat das absolut richtig beschrieben, das ist Tauchschein 2. Stunde :-)

LG vom Mikesch

kintzi am 16 Feb 2015 23:06:42

Zitat:
Damit in der Flasche Butan siedet, also ein Druck von ca. 500 mbar vorhanden ist muss eine Temperatur von -18 °C herrschen.

Richtig, nur ist in dieser Höhe (F light L evel 180) die Temp. bei -24°C. Aber die Dienstgipfelhöhe von Wohnmobilen ist meines Wissens deutlich geringer, so daß es funktionieren könnte. ?!? :razz:
Näheres s. ICAO Standard Atmosphäre. Gr. Richi

DigiMik am 17 Feb 2015 04:10:24

jippiee hat geschrieben:woher weiss das Propan im Inneren der Gasflasche eigentlich, dass es sich auf 6000m befindet und somit schon ab -18 grad sieden sollte?

Ganz einfach, musses nich wissen, dat will wat, nämlich raus.... :D

Stell Dir vor, du bist in einem kleinen Raum mit ganz vielen Durchschnittsmenschen eingesperrt, jemand macht die Tür auf und alle wollen raus...
Geht nicht, das steht so ein großer starker Bodybuilder und hat noch Verstärkung mitgebracht und wollen alle wieder rein schubsen.
Isses warm, habt ihr so richtig Power und macht die einfach Platt, isses kalt, habt ihr nix drauf und werdet wieder rein geschubst...

Die Tür geht wieder auf, ihr friert nur a wäng, da steht dann nur so ein schwächlicher Zwerg Nase, ganz alleine, den walzt ihr auch geschwächt platt.
Ist es so richtig kalt, kauert ihr nur noch in der Ecke und könnt euch nicht bewegen, dass euch sogar der Zwerg Nase in Zaum halten kann oder die Türe gleich offen lassen kann.

Da ist es euch völlig sch... egal, in welcher Höhe ihr euch befindet.
Ab einer gewissen Temperatur werdet ihr mehr oder weniger wach und agil und es kommt drauf an, wer dann vor der Türe steht...

Mal so ganz unwissenschaftlich dargestellt...

LG vom Mikesch

DigiMik am 17 Feb 2015 04:51:44

snoopy33 hat geschrieben:wir überlegen ob wir für den nächsten Winter eine Heizmöglichkeit für die Gasflasche vorsehen wollen und interessieren uns für Erfahrungen.
-> Wir sind eigentlich keine Wintercamper. Im Focus stehen nicht zig Minusgrade für zwei/drei Wochen in den Alpen sondern eher Winter im Süden, wo es ...auch mal -2/3°C geben kann

Jetzt mal topic zu der Eingangsfrage, meine Meinung:
So wie die Pullen in der Regel verbaut sind herrschen dort bei der Umgebungstemperatur und Beheizung des WoMos immer noch +Grade vor, also null Problemo.
Selbst wenn eine Pulle völlig außen und noch kälter wäre, ist am Tag mit einer höheren Temp zu rechnen, auch null Problemo.

Die Frage nach Erfahrung:
Ne Pulle ging mal in Knie, Pulle gänzlich außen (WoWa), Tagestemperatur um +1, gutes Heizen und Kochen mit starker Gasentnahme. Durch die Entspannung in der Pulle entsteht Kälte und der Druck ließ merklich nach.
Im WoMo habe ich bei diesen Temperaturen noch keine schwächelnde Pulle erlebt.

LG vom Mikesch

Beduin am 17 Feb 2015 07:11:34

Im Gaskasten wirds schon kalt. Kommt ja schon von den Entlüftungslöcher die am Boden angebracht sind. Habe da auch ein Thermometer drin, muss das ja wissen :)
Bei uns hatte es die letzten Wochen bis zu minus 10° und das Heizmättchen hat seinen Job gut gemacht :) eine Woche hielt das Gas und dann sprang es ab und an hin und her. Sprich, wenns richtig kalt war zeigte die Duomatik rot an, das ist dann die Tauschflasche, wenns leicht über Plus ging sprang sie dann wieder zurück auf die Tankflasche. Vermute das hing dann damit zusammen das die Flasche fast aber nicht ganz leer war. Thermostat der Heizung war auf 10° eingestellt.

gespeert am 18 Feb 2015 22:48:28

DigiMik hat geschrieben:Hast Du den Siedepunkt unterschritten, kannst Du das Zeug im Eimer rumschleppen.

Richtig.
Denke daran, daß Du da ggf. 1 bar abziehen mußt (Luftdruck)[/quote]
Der Luftdruck ist abhängig von der Höhe...
Je geringer der Umgebungsdruck, desto tiefer der Siedepunkt.

Scout hat das absolut richtig beschrieben, das ist Tauchschein 2. Stunde :-)

LG vom Mikesch[/quote]
Du denkst auch, Flüssiggas verhält sich wie Wasser, Irrtum.

Wenn man mit Absolutdruck rechnet, ergibt sich für den Siedepunkt praktisch 0 bar.

Wenn man außen -18 hat, ist und bleibt Butan flüssig. Propan unter -42.
Egal ob auf 6000m oder Meereshöhe.

DigiMik am 19 Feb 2015 00:41:44

gespeert hat geschrieben:Du denkst auch, Flüssiggas verhält sich wie Wasser, Irrtum.

Nein, denke ich nicht, jeder Stoff hat andere Eigenschaften...
...aber....
gespeert hat geschrieben:Wenn man außen -18 hat, ist und bleibt Butan flüssig. Propan unter -42.
Egal ob auf 6000m oder Meereshöhe.

Ich hab mir nun nicht die Mühe gemacht, zu ermitteln, ob 6000m ausreichen...
Aber Dein Egal ist eindeutig falsch! Der Grundsatz ist der, je geringer der Außendruck, desto niedriger der Siedepunkt.

Als Lektüre empfehle ich noch mal Scouts Post, mein eher lustig abgewandeltes zur Veranschaulichung, ein Physikbuch oder einfach dies: --> Link
Dann noch ein Diagramm: --> Link

LG vom Mikesch

gespeert am 20 Feb 2015 23:13:42

Im verlinkten Diagramm fehlt die Angabe ob Absolutdruck.
Wenn man die Kennlinien genau verfolgt, sieht man, daß die Butan und Propanlinie bei -0,5 Grad sowie -42 Grad die 1 bar-Linie schneiden.
Somit wird hier der Luftdruck nicht herausgerechnet.

Bei absolutem Druck (d.h. kein atmosphärischer Druck!!!!) ist der Dampfdruck unterhalb des Siedepunkts 0 bar.
Somit findet keinerlei Verdampfung mehr statt.

Ihr besteht aber immer noch auf dem Wasservergleich, nein das Gas siedet nicht bei 100 Grad in Meereshöhe und bei geringerem Druck auch tiefer.

DigiMik am 21 Feb 2015 02:35:30

Eigentlich ist das ja OT :D
gespeert hat geschrieben:Im verlinkten Diagramm fehlt die Angabe ob Absolutdruck.

Derlei Angaben bedarf es IMHO nicht, da in dieser Form immer von Absolutdrücken die Rede ist.

Absolutdruck ist der Druck bezogen auf den leeren Raum (Druck Null).

Wenn hier auf der Erde ein Druck von 1 Bar Luftdruck herrscht, dann ist der bezogen auf null, also ein Absolutdruck, der in jenem wie auch in allen Diagrammen für was ich Verwendung findet.

gespeert hat geschrieben:Wenn man die Kennlinien genau verfolgt, sieht man, daß die Butan und Propanlinie bei -0,5 Grad sowie -42 Grad die 1 bar-Linie schneiden.

Richtig, ist ja kein Streitpunkt...

gespeert hat geschrieben:Somit wird hier der Luftdruck nicht herausgerechnet.

Wieso? Welcher Luftdruck? Der dort angegebene Druck IST der Luftdruck, ein absoluter Wert! Würdest Du dann einen Luftdruck in welcher Höhe auch immer runter rechnen, wärst Du bei Null und Dein Gas würde sich auflösen oder dazurechnen und Dein Butan würde schon bei 20 Grad flüssig :lol:
In 3.000 Meter herrscht ein absoluter Druck von ungefähr 0,7 Bar, der ist absolut, was bitte schön, warum, und welchen Luftdruck sollte man da aus welchem Grund berücksichtigen?

IMHO unterliegst Du einer gedanklichen Irrung und verwirrst die Leser.
Da ich auch belehrbar bin, biete doch einmal eine schlüssige nachvollziehbare Argumentationskette für Deine Thesen! :)
Sicherlich kannst Du mir dann auch erklären, warum meine geleere Butan-Kartusche auf nn bei 10 Grad kaum funktionierte und auf 3.000m bei 5 Grad für einen Kaff wieder genügend Dampf hatte.

Topic:
Beduin und Andere die hier tiefere Temperaturen anführen:
Der TO spricht hier von -2 Grad Außentemperatur!!
Innerhalb eines beheizten Fahrzeuges hat es bei dieser Außentempereatur überall +Temperaturen. Kälte geht nach unten, das Abflussrohr für evt. austretendes Gas ist für die Temp im Kasten eher marginal. Einer Heizung bedarf es hier IMHO nicht...
Sicherlich, wer Geld zuviel hat...

LG vom Mikesch

Beduin am 21 Feb 2015 09:59:35

DigiMik hat geschrieben:Der TO spricht hier von -2 Grad Außentemperatur!!
Innerhalb eines beheizten Fahrzeuges hat es bei dieser Außentempereatur überall +Temperaturen. Kälte geht nach unten, das Abflussrohr für evt. austretendes Gas ist für die Temp im Kasten eher marginal. Einer Heizung bedarf es hier IMHO nicht...
Sicherlich, wer Geld zuviel hat...

LG vom Mikesch


Klar, es lesen aber bestimmt auch Leute mit die mal stehen wenn-wo es kälter ist für die schreibe ich halt meine Erfahrungswerte. In Spanien habe ich drei mal Gas getankt und beim letzten mal gingen nur 8 Liter rein. Die Flaschen sprangen zuvor jedes mal um auf die Tauschflasche. Das restliche Butan konnte ich die 10 Tage auf der Messer verheizen, dann hatte ich eine 220V Gasflaschenheizung dran die brachte eine kostante Temperatur an der Flasche von 6°. Die kommt auch wieder hin, denn wenns richtig kalt ist bringt die 12V nicht sooooooo viel

gespeert am 21 Feb 2015 11:56:48

Jedes normale Manometer nutzt als "Null" den herrschenden Luftdruck.
Diesen muß man herausrechnen um die wahre Nullmarke zu erhalten.
Man informiere sich beim Kältetechniksektor über die Hintergründe!!!!!!!!!

gespeert am 21 Feb 2015 12:05:11

DigiMik hat geschrieben:
..n, warum meine geleere Butan-Kartusche auf nn bei 10 Grad kaum funktionierte und auf 3.000m bei 5 Grad für einen Kaff wieder genügend Dampf hatte.[/b]

Topic:
[i]Heizung bedarf es hier IMHO nicht...
Sicherlich, wer Geld zuviel hat...

LG vom Mikesch


Aufgrund der Temperatur hatte die Kartusche Zeit wieder Druck aufzubauen.
Oder der Temperaturgradient war zuvor so niedrig, daß erst im weiteren Verlauf genug Wärmeenergie in die Kartusche übertreten konnte.

Wie schon gesagt, Flüssiggas ist nicht gleich Wasser, einige Ansichten hierzu sind kritisch zu prüfen oder über Bord zu werfen!!

DigiMik am 21 Feb 2015 13:12:45

gespeert hat geschrieben:Wie schon gesagt, Flüssiggas ist nicht gleich Wasser, einige Ansichten hierzu sind kritisch zu prüfen oder über Bord zu werfen!!

Habe ich oder sonstwer das behauptet?

gespeert hat geschrieben:Jedes normale Manometer nutzt als "Null" den herrschenden Luftdruck.

Richtig, aber ist hier die Rede davon? Wir reden hier von absolut vorhandenen Drücken und nicht davon, was ein Reifenprüfer anzeigt!!

Da Du ja nicht bereit bist, Deine für mich wirren Behauptungen zu Untermauern oder belegen, halte ich es jetzt nach dem Motto: "Du hast Recht und ich meine Ruh" .
Ich halte mich da jetzt raus, gebe Dir einfach in allen Punkten Recht und bin auch der Meinung, ja, die Erde ist eine Scheibe.
Der Leser soll das für sich selber entscheiden...

LG und nen schönen Sonntag vom Mikesch

Scout am 21 Feb 2015 13:40:12

Hallo gespeert!
Wie DikiMik schon geschrieben wird in der Physik, oder hier physikalischen Chemie nur mit Druck gerechnet. Auf Grund der Höhe der Luftatmosphäre deren Dichte, Temperatur hat man auf 0 m Höhe nun mal einen Druck von 1013 mbar oder 1013 hPa.
In der Technik gab es den Unterschied. Es waren die Druckbezeichnungen at für absoluten Druck und atü für Überdruck. Ob das heute noch so gebraucht wird weiß ich nicht.

Zu deiner Ansicht, dass man Flüssiggas und Wasser nicht vergleichen könnte.
Es wird etwas sehr mathematisch. Ich wüsste aber nicht wie dir zeigen könnte, dass in der physikalischen Chemie bei der Berechnung des Siedepunkten kein Unterschied zwischen Flüssigkeiten gemacht wird.

In der Flasche ist flüssiges Propan oder Butan nebeneinander vorhanden.
In freier Natur ist flüssiges Wasser und gasförmiges Wasser, also Wasser in der Luft Luftfeuchtigkeit, ebenfalls nebeneinander vorhanden.

Hierin unterscheiden sich die Verhältnisse in und außerhalb der Flasche nicht.

Den Siedepunkt unter solchen Bedingungen, Flüssig und Gas nebeneinander kann man berechnen. Hierzu gibt es eine Formel nach Clausius Clapeyron. Diese Gleichung gilt für alle Systeme bei denen Flüssigkeit und Gas nebeneinander existieren.

Jetzt berechnen wir die Siedetemperatur von Butan in 6000 m Höhe oder bei dem Druck p2 = 490 mbar.
Ich verwende hierzu die Formel von Clausius-Clapeyron in der integrierten Form. --> Link

Beim Rechnen lasse ich die Dimensionen weg.

Siedepunkt Butan bei p1 = 1013 mbar T1 = 272,5 K = -0,5 °C
H = Verdampfungswärme = 22,376 KJ/mol
R = Gaskonstante = 8,314 J/(mol * K)

ln(p2/p1) = H/R(1/T1-1/T2)
ln(490/1013) = 22376/8,314(1/272,5-1/T2)

-0,7263 = 2691 (1/272,5 -1/T2)
+0,7263/2691 +1/272,5 = +1/T2
0,00026988+0,003669 = +1/T2
+0,003939 = +1/T2

T2 = 243,9 K = -19,1 °C

Die gleiche Rechnung für Wasser
Siedepunkt Wasser bei p1 = 1013 mbar T1 = 372 K = 100 °C
H = Verdampfungswärme = 40,6 KJ/mol
R = Gaskonstante = 8,314 J/(mol * K)

ln(p2/p1) = H/R(1/T1-1/T2)
ln(490/1013) =40600/8,314(1/373-1/T2)
-0,7263 = 4883 (1/373 -1/T2)
+0,7263/4883 +1/373 = +1/T2
+0,0001487+0,00268 = +1/T2
0,0028287= +1/T2

T2 = 353,5 K = 80,5 °C.

Wasser siedet in 6000 m Höhe bei 80,5°C und Butan bei – 19°C.
Beide nach der gleichen Formel berechnet.
Es wird nur mit einer Art des Druckes gerechnet.
Wenn der Siedpunkt von Wasser stimmt, ist auch der Siedepunkt von Butan richtig.
Folglich gibt es hierin keinen Unterschied zwischen Wasser und Flüssiggas.
Den Siedepunkt von Wasser kannst Du im Internet überprüfen.


Scout

andwein am 22 Feb 2015 16:53:42

DigiMik hat geschrieben: Die Frage nach Erfahrung:
Ne Pulle ging mal in Knie, Pulle gänzlich außen (WoWa), Tagestemperatur um +1, gutes Heizen und Kochen mit starker Gasentnahme. Durch die Entspannung in der Pulle entsteht Kälte und der Druck ließ merklich nach.
Im WoMo habe ich bei diesen Temperaturen noch keine schwächelnde Pulle erlebt.
LG vom Mikesch

Ich setze noch einen drauf, 4x Camping in den Franz.Alpen (1800m, außen um -10°C, 1x auf dem Parkplatz Tiefenbachferner (2000m, außen -14°C). Ich hatte immer Gas, auch aus den französischen Butanflaschen.
Jetzt habe ich eine Gasflaschenheizung, war echt ne nette Bastellei und hat unheimlich Spass gemacht. Gebraucht habe ich sie allerdings noch nicht. In der Tankflasche ist übrigens LPG!
Aber wenn ich mal die Dienstgipfelhöhe auf 28.313 Fuß schraube (Everest), den Sauerstoffschlauch hervorhole, dann werde ich auch die Tankflaschenheizung einschalten, versprochen.
Andreas

kintzi am 26 Feb 2015 15:16:28

Vorsicht Stromverbrauch der Wynen Heizmatte !
Wagen am Montag mit vollen Batts abgestellt, Heizung auf Minimum u.Heizmatten eingeschaltet. Netzstrom vergessen
einzustecken. Verbrauch in 60 Std. bis heute früh, 130Ah. Batts 10,9V tief.
GsD bin ich heute zum Waschen gefahren, habe es deshalb gemerkt. Anfangsladestrom über Büttner-Booster bei Standgas 40A (120A Gen.)
Waschen mit U-Boden in LKW-Anlage Leutenbach bei Winnenden/Backnang 27€, hervorragende Hand-Arbeit mit rel. neuer Kärcher-Portalanlage. Gr. Richi

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