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Seit Wochen streite ich mit der Zulassungsstelle darüber,dass mein MercedesVito/Westfalia Jules Verne als Wohnmobil eingetragen wird. Ich habe die schriftliche Bestätigung von Westfalia, dass ein Wohnmobil vorliegt(im Prinzip wie ein VW-Campingbus), sowie alle erforderlichen Dokumente(COC Stufe 1 und 2).Nix da,sagt die Behörde,wir sagen es ist ein KFZ,basta! Dann hat sich der technische Leiter für Entwicklung bei Westfalia bemüht und dort angerufen.Jetzt wollen sie erstmal intern recherchieren,es tut sich aber irgendwie nichts.Dass in Deutschland tausende WOHNMOBILE dieser Bauart herumfahren und zugelassen sind,scheint niemanden zu interessieren,die stellen sich bockig und wollen Ihre Unfähigkeit nicht zugeben.Ich werde dort wie ein lästiger Querulant abgetan. Wie kann ich die Zulassungstelle zu rechtskonformem Verhalten bewegen,habe ich irgendein Druckmittel?Westfalia sagt, die Sachbearbeiterin hat schlicht keine Ahnung,so etwas komme leider in seltenen Fällen vor. Selbst WENN sie nun einlenken: Würde ich nicht so hartnäckig nachbohren (das geht seit 1 Monat so,es ist auch kein Wille zu erkennen das korrekt aufzuklären),müßte ich bei Steuer-Versicherung in 10 Jahren ca 11000€ Mehrkosten hinnehmen,und das nur, weil mal wieder ein Beamter meint ,er sei der Herrgott persönlich und hat in Wahrheit keine Ahnung.Kann man diesen Beamten für sein Verhalten bzw sein Unwissen zur Verantwortung ziehen ,wenn ja wie? Vielen Dank Wenn du die Anforderungen erfüllst, sollte es kein Problem sein. Wenn nicht, z.B. keine Stehhöhe am Herd, wird es nix. Wie sieht es denn aus, wenn du ihn als "Kombinationskraftwagen" oder "Mehrzweckfahrzeug" deklarieren lässt. Wir haben zwei Vito 4x4 und haben es auch mit den Vorgängern so gemacht. Du musst mal googeln nach dem Begriff. Es geht um die Anzahl der Sitze und das Gewicht. Mein Vito gilt trotz das er nur 8 Sitze hat als 9 Sitzer und erfüllt die Möglichkeit. Ich löhne für den 2,2l im Jahr 339 Euronen. :wink: --> Link (Auf die Schnelle, keine Gewähr auf Aktualität) Absurdistan live :D Marco Polo und Jules Verne von Westfalia wurden schon immer als Womo zugelassen.
Nein, ist auf Ämtern leider der Normalzustand.
Nein, da hast Du zur Zeit keine Möglichkeiten. Mein Tipp, Name aufschreiben, merken und auf den Tag der großen Abrechnung warten. Die dazu passende Nacht dazu wird auch "Bartholomäusnacht " genannt. Mit zornigen n Moin, ist zwar die Holzhammermethode, aber mir half damals eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Allerdings musst Du Dir Deiner Sache sicher sein. Hilfreich wären, von identischen Fahrzeugen die Zulassungsunterlagen in Kopie zu bekommen & die Behörde damit konfrontieren. Viel Erfolg noch & drück Euch die Daumen Ein Jules Verne von Westfalia wird schon als Sonstiges Kfz. Wohnmobil ausgeliefert, warum sollte jemand einen PKW daraus machen? Wie sollte eine Behörden Angestellte den ohne Grund umschlüsseln? :gruebel: Vielleicht wäre es an der Zeit, einfach mal die Zulassungsstelle zu wechseln, oder geht das bei Euch nicht? FK
Für Selbständige kann es ein Vorteil sein, wenn das Fahrzeug als PKW im Betrieb eingetragen ist.
Beamter/Beamte? Ganz sicher? Nicht jeder der in einer Behörde sitzt ist ein Beamter. Das Verhalten spricht eher für den inzwischen üblichen Ersatz qualifizierter (gut ausgebildeter) Leute durch angelernte Teilzeitkräfte.
Hmm, ich bin ja auch grundsätzlich der Meinung (auch aus eigener Erfahrung), dass der Großteil der Beamten eigentlich ganz gute Arbeit machen. Die schwarzen Schafe fallen halt viel mehr auf. In deinem fall würde ich mir schriftlich begründen lassen, warum das Fahrzeug nicht als WoMo akzeptiert wird "wir sagen es ist ein KFZ,basta" ist kein Argument. Mit der schriftlichen Begründung würde ich dann noch mal schauen, ob die argumentation passt oder nicht. Im schlimmsten Fall würde ich das Teil tatsächlich woanders zulassen, wo es als WoMo durchgeht (muss halt ein Bekannter der dort wohnt machen). Dann so tun als hätte man das Teil gekauft und mit dem neuen Fahrzeugbrief an der gewohnten Zulassungsstelle anmelden. Kostet zwar Geld und Nerven, aber wahrscheinlich weniger als sich mit den Typen rumzustreiten. wir hatten einen california und hatten ihn absichtlich als pkw angemeldet. ich glaub steuern war ca. 150,- euro mehr pro jahr und die versicherung war auch nicht wesentlich billiger. das wichtigste war aber was mit meinem schadensfreiheitsrabatt passiert im falle eines schadens - bei einem wohnmobil steigt der nämlich deutlich höher und und sinkt auch wieder langsamer. mir war das risiko zu hoch, bzw. die ersparnis zu gering. sind es wirklich 1.100,- euro bei dir pro jahr? hast du das mit evtl. selbstbeteiligung und schadensfreiheitsrabatt auch überprüft? gruß jako Hatte auch mal so einen Fall. Auto in Braunschweig gekauft, dort gibt es keine Abmeldebestätigung nur einen Stempel im Brief. Wollte Auto in Bremen zulassen und hatte natürlich keine Abmeldebescheinugung ohne die du in Bremen kein gebrauchtes Auto zulassen kannst. Hat 6 Wochen gedauert bis sich Braunschweig und Bremen einigen konnten. Ich bin fast Wahnsinnig geworden. Ich wünsche dir viel Glück. Friedwardt Was sagt der/die Behördenleitung zu diesem Vorgang? Auf welcher rechtlichen Grundlage und vor allem wie wurde die Entscheidung getroffen? Gibt es etwas schriftliches? Kannst Du keinen schriftlichen Antrag an die Behörde auf Zulassung stellen? Man kann sicherlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen, aber die landet im Beförderungsordner, weil scharfe Hunde besser beißen. Und ist damit kontraproduktiv. Hallo, das sind im Regelfall städtische Angestellte keine Beamten ,die nur nach ihrer Liste gehen. An dieser Stelle hast du keine Chancen. Hast du den Behördenleiter schon einmal angesprochen ? Hat aber wirlich nur Sinn , wenn du vom Hersteller eine Beurteilung in deinem Sinne in den Händen hast. Meistens kann man mit diesen Leuten sehr ordentlich reden , wenn man nicht nur poltern will. Dieser Unsinn mit Bartholomäusnacht war wohl nur etwas für ganz große Schwachköpfe . Giovanni. Warum nicht einfach den üblichen Weg für eine Änderung der Fahrzeugart gehen und mit §21 Gutachten die Sache durchziehen, da diskutiert doch keiner. Ankündigung einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Antidiskriminierungsgesetz, wenns alle Andern haben und Du nicht. Eine Kopie eines so eingetragenen Kfz des gleichen Types(sollte für Westfalia kein Problem sein) reicht aus. Unfähigkeit im Amt wird eben leider nicht bestraft. Frank Sinnvoll in diesem Falle ist es , den Mitarbeiterbereich der Behörde zu umgehen und einen Termin beim Amtsleiter/Behördenleiter zu beantragen. Mit allen notwendigen Bescheinigungen/Unterlagen dort antreten und freundlich aber bestimmt auf die Gleichbehandlung bestehen. Im Falle einer Ablehnung ist sicherlich auch dem Hersteller daran gelegen, seine Rechte zu wahren. Sprich Westfalia wird dann wohl auch die eigene Rechtsabteilung bemühen , da hier konkret ein Hersteller benachteiligt wird. IMHO liegt hier auch ein Fall von Rechtsbeugung vor , was für den Mitarbeiter die Entfernung aus dem Dienst bedeuten kann, wenn ein ordentliches Gericht dieser Argumentation folgt.
Sorry, aber soviel "Berlusconi" traue ich unseren Behörden dann doch nicht zu Hier in NRW ist es notwendig erstmal beim TÜV die Eintragung SoKfz. Wohnmobil zu bekommen, dann dieses bei der Straßenverkehrsbehörde eintragen alsennen und dann der Weg zum Finanzamt wegen der Womo-Steuer wenn er das coc sonstiges kfz schon hat, was soll er dann beim tüv...? Er benötigt das So.KFZ. Wohnmobil So,der Chef von Westfalia hat jetzt selber eingegriffen und alle Dokumente nochmal hingefaxt,angeblich hätte was gefehlt,nur wenn das wahr wäre hätten sie es gar nicht zulassen dürfen,denn die Paiere müssen zwingend zur Anmeldung vorliegen. Jetzt wird tatsächlich umgeschrieben,die Gebühren fallen natürlich trotzdem an,wäre ja noch schöner, wenn man das umsonst machen würde . Zu den Fragen: "Mehrzweckfahrzeug" ist es ja im Moment,aber eben kein Wohnmobil.Und Mehrzweckfahrzeug ist gleich KFZ was die Kosten betrifft. Mehrkosten : Steuer als Womo 220,als KFZ 450,Versicherung Vollkasko 500SB als KFZ ca 50% teurer,Gesamtmehrkosten ca 750€/Jahr,und das nur wegen meines niedrigen Schadensfreiheitsrabatts.Bei 100% wären das 1500€ Unterschied/Jahr und somit ein teures Vergnügen ,wenn ich den Fehler der Zulassungsstelle nicht bemerke. Danke für die Kommentare hier. Hallo, hoffe du hast mittelerweile Erfolg gehabt und darfst dein Wohnmobil auch als Wohnmobil anmelden. Eigentlich sollte sowas bei einem Westfalia Ausbau nicht passieren. Bei mir war es damals auch etwas komplizierter, wenn auch nicht so schlimm wie bei dir. Erst einmal musste ich meinen Transit mit geöffnetem Hubdach fotografieren, wegen der Stehhöhe. Das Dach ist zwar im Fahrzeugbrief eingetragen aber das war denen wurscht, hätte ja zwischenzeitlich abfallen können :kuller: Dann musste der "Beamte" erst einmal nachschauen und einen ebenso "kompetenten" Kollegen fragen ob das mit der Stehhöhe auch bei einem Hubdach zulässig ist, schließlich Zitat "ist das dach ja während der Fahrt unten und bei einer Gesamthöhe von 2,13 m kann da unmöglich noch Stehhöhe bestehen" meine Antwort drauf war "Ist es nicht ohnehin verboten WÄHREND DER FAHRT zu stehen?" :steinigung: Als hätte noch nie jemand in einer 160t Einwohner Stadt ein Wohnmobil mit Hubdach angemeldet... Zum Glück hat das dann doch geklappt und ich zahle für den 2,5l Diesel "nur" 450€ Steuern statt 945 :happy: |
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