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Mit Gaseinlage im WoMo überfallen 1, 2, 3, 4, 5 ... 7


stern58 am 23 Mär 2013 19:53:43

Ist eigentlich egal wie es passierte ich stell es mir schlimm vor im Ausland ohne Kohle, ohne Karten, ohne Essen dazusitzen dazu die Ungewissheit was wirklich passierte...auf solch eine Erfahrung kann ich gern verzichten.

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kurt2 am 23 Mär 2013 19:55:21

Hallo,

ich muß „Bernd“ hier uneingeschränkt Recht geben und finde es höchst unangebracht, wie manche User über das von „xwrisk“ begonnene Thema herziehen.

Natürlich gibt es bereits eine Menge Beiträge zu diesem Thema, die von den „alten Hasen“ bereits mehr oder weniger aufmerksam gelesen wurden. Aber es kommen auch täglich neue Forenmitglieder hinzu und für die ist es sicherlich interessant, etwas über diese Thematik zu erfahren.

Ich wünsche natürlich keinem dieses Erlebnis, bin mir aber sicher, dass sich die Meinung so mancher „Gleichgültiger und Gelangweilter“ im Erlebensfall radikal dreht.

Ich meine, wenn derartige Beiträge zur Sensibilisierung von Wohnmobilisten beitragen und dadurch, gepaart mit entsprechendem folgerichtigem Verhalten, auch nur einem User dieses Schicksal erspart bleibt, hat der Thread seine beabsichtigte Wirkung entfaltet.

Ist das tadelnswert?

schnatterente am 23 Mär 2013 19:56:33

Dann schliesse ich mich mal Wolfgang an und stelle eine sachliche Frage:

@ GR,

Wo befindet sich dieser beschriebene Rastplatz genau?

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Gast am 23 Mär 2013 20:02:31

stern58 hat geschrieben:Ich hatte mal einen Bericht gelesen wobei eine Spritze am Fenstergummi eingeführt worden sein soll wo die Leute schlafen ob es stimmt ich weiss es nicht.


Moins,

die Spritze müßte bei mir am Fenster eine " S " Nadel haben und die Spritze müßte mit einem Tank verbunden sein :)

mein ja nur ma so...

JamesBond am 23 Mär 2013 20:26:11

wolfherm hat geschrieben:Da wir ja jetzt jemanden haben, dem das ja wohl selbst passiert ist, wäre es ganz toll, wenn wir hier mehr Details erfahren würden. Einige ernsthafte Fragen wurden ja schon formuliert. Wenn jetzt dazu die Antworten noch kommen würden, könnten wir hier doch sicherlich alle von profitieren.

Also, her mit den Antworten. :D



Das sehe ich auch genau so.

Aber leider wird es wie immer keine handfesten Beweise geben.... :?

Die Chance zu antworten war je bereits gegeben. Und was kam?

Nix....


...wie immer bei diesem Thema :lach:

schnatterente am 23 Mär 2013 20:27:11

Und ich möchte wissen, wo sich dieser Rastplatz befindet!

thomas56 am 23 Mär 2013 21:05:03

Jedes Jahr sterben Tausende durch Anäthesistenfehler. Die Verbrecher scheinen die Materie besser zu beherrschen, da ist noch nie etwas Nachhaltiges pssiert. -Zum Glück!-

mithrandir am 23 Mär 2013 21:38:15

xwrisk hat geschrieben:Noch mal ich,
...Die Suchfunktion ist auch mir nicht ganz unbekannt. ..
...Zum Thema: Statistiken über die hohe Wahrscheinlichkeit solcher Überfallszenarien gibt es mittlerweile etliche. Eine gewisse Dummheit aus Unwissenheit hatte ich ja selbst schon in den Raum gestellt, Mitleid oder ähnliches war überhaupt nicht mein Ansinnen. ...
.


OK, auch wenn es schwierig wird. Versuchen wir wieder Sachlichkeit einkehren zu lassen.

Du kennst die Gasdiskussion hier, also solltest du auch um die Brisanz bei Eröffnung eines entsprechenden Threads kennen.
Wie wäre es, wenn du die ganzen Provozierer dadurch entlarvst, dass du tatsächlich die Details des Überfalls schilderst. Die Beweise, die einen Gasüberfall belegen aufzeigst und dadurch eben diese polemische Diskussion beendest.

Dan-Hu am 23 Mär 2013 21:39:55

thomas56 hat geschrieben:Jedes Jahr sterben Tausende durch Anäthesistenfehler. Die Verbrecher scheinen die Materie besser zu beherrschen, da ist noch nie etwas Nachhaltiges pssiert. -Zum Glück!-


Das ist aber überhaupt nicht vergleichbar.

Im Krankenhaus muss die Narkos so gut sein, das selbst stärkste Schmerzen nicht mehr das Bewusstsein erreichen.

Um jemanden nur im Schlaf zu halten damit er nichts hört, wird eine sehr viel geringer Narkose benötigt.
Bei manchen reichen da sogar schon 2 Glas Rotwein ;)

mithrandir am 23 Mär 2013 21:46:15

Hey, lasst uns doch mal wirklich guten willen zeigen. Die Argumente Pro und Contra wurden schon alle diskutiert. Lasst uns alle still halten, bis wir die Details haben.

LowCostDriver am 23 Mär 2013 21:57:04

wolfherm hat geschrieben:Da wir ja jetzt jemanden haben, dem das ja wohl selbst passiert ist, wäre es ganz toll, wenn wir hier mehr Details erfahren würden. Einige ernsthafte Fragen wurden ja schon formuliert. Wenn jetzt dazu die Antworten noch kommen würden, könnten wir hier doch sicherlich alle von profitieren.

Also, her mit den Antworten. :D


Dem schließe ich mich an!
Habe ja auch eine Rückfrage gestellt, die leider nicht beantwortet wurde.
:?

Gogolo am 23 Mär 2013 22:06:28

Ich schließe mich auch an und ergänze: solange keine fundierten Einzelheiten und detailierte "Beweise" kommen halte ich das Ganze für einen Fake. Also her mit den Einzelheiten!


Habe die Ehre

Gogolo

hotdog am 23 Mär 2013 22:10:10

Bin auch mal gespannt. Ich habe bis jetzt immer nur Berichte von Einem der Einen kennt ... gelesen. Also her mit den Antworten aus erster Hand.

hotdog

xwrisk am 23 Mär 2013 22:12:32

Hallo,
nun - ich sitze natürlich nicht permanent an der Kiste - aber ich werde mal versuchen, die Fragen zu beantworten.
Geschehen ist der ganze Vorgang auf dem Rastplatz Carrefour Mornas an der A7, wenige Kilometer vor Orange. Bevor wir uns zu Bett legten, war ca. 23.00 Uhr OHNE vorherigen Alkoholgenuss. Es war zwischen 02.00 und 02.30 Uhr, als meine Frau versuchte mich zu wecken. Wir waren in einem gemieteten Alkoven-WoMo unterwegs. Meiner Frau ging es nicht so gut, sie schlief unten und ich oben im Alkoven. Als sie wach wurde, fühlte sie sich nicht so wohl und bemerkte, dass der Vorhang zum Fahrerhaus offen war. Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis sie mich davon überzeugt hatte, dass "etwas" geschehen war. Typisch Mann hatte ich ja zuerst gesagt "schlaf weiter, hast Dich geiirt". Aber als ich dann merkte , dass die Leiter zum Alkoven nicht mehr dort war, wo ich sie glaubte, war ich dann wach. Hatte einen dicken Kopf und wir stellten dann fest, dass die Diebe alle, aber auch wirkliche alle Verstecke in so einem WoMo kannten. Und ich glaube, wir hatten uns vorher schon gute Tipps geben lassen. Ich ging dann zu der Tankstelle auf dem Rastplatz und bat die Polizei zu informieren, erhielt aber nur die Anfahrtskizze zur nächstgelegen Gendarmerie de Peleton Autoroute de Orange. Feststellen was eigentlich geklaut wurde, Sohn anrufen, wo ich die Visa-Karte sperren Konto (Tel.-Nr. war in der Geldbörse - weg; Handy hatte ich im Bett als Wecker, EC-Karte wurde nicht geklaut), Visa-Karte sperren, klaren Kopf bekommen, zur Polizei, wo wir zwischen 04.00 und 04.30 Uhr eintrafen. Kein Geld für Maut mehr, falsche Autobahnseite, aber zu dieser Zeit konnte ich auf der Autobahn direkt bei der Gendarmerie wenden. Der Polizist war dann auch so freundlich und führte die gesamte Vernehmung auf Englisch und wollte mich noch mit der Aussage trösten, dass auf diesem Rastplatz ein Wochenende vorher ein Gesamtschaden von weit über 125.000 € stattgefunden hat.
Der von der Polizei hinzugezogene Arzt konnte aufgrund des großen Zeitabstandes "nur" feststellen, dass wir "irgendwie nicht normal reagierten" und war der Meinung, ein Krankenhaus würde auch nichts mehr feststellen können.
Insofern ist der Einsatz von Gas als "größte Wahrscheinlichkeit" protokolliert worden.
Von der Mautstation musste ich mir dann eine Rechnung ausstellen lassen, damit ich die Autobahn überhaupt verlassen konnte. Es war dann mittlerweile gegen 05.30 Uhr als wir in Aix-en-Provence ankamen, Geld mit der EC-Karte ziehen, frühstücken und tanken konnten.
Eingestiegen sind die Täter übrigens über die Beifahrertür. Das Schloß war bis auf zwei kleine Kratzer überhaupt nicht beschädigt. Damit meine Frau unsere Tour überhaupt fortsetzen wollte (es geschah auf der Hinfahrt) habe ich mir im nächsten Handwerkermarkt eine dicke Ankerkette mit 2 Knebelschlössern gekauft. Damit habe ich dan Fahrer- und Beifahrertür verbarrikadiert - heute macht man das mit Duo Safe.
Also - den letztendlichen Beweis für Gas kann auch ich nicht erbringen, aber wir können mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen. Darüber gibt es mittlerweile Statistiken und Erfahrungswerte, dass für eine kurze Betäubung - die Diebe benötigen für alles nur wenige Minuten - auch schon relativ wenig K.O.- Gas reicht.
Unsere persönliche Lehre haben wir gezogen - keine Rastplätze auf oder in der Nähe der Autobahn, nicht einsam stehen, alles verschließen, so wenig wie möglich Wertsachen mitnehmen, Alarmanlage, Gaswarner, Tresor als technische Hilfsmittel, Leute auf den Plätzen ansprechen, wenn man selbst vorhat, länger in die Stadt oder so zu gehen. Wir haben auch unsere Versicherungen entsprechend angepasst - bin gerne bereit, die Mehrprämie schlimmstenfalls umsonst gezahlt zu haben. Dieses einmalige Erlebnis reicht uns vollkommen.
Und ja - meine Absicht ist und war zu sensibilisieren - für mich werden solche Vorgänge zu sehr veralbert und von Leidensgenossen zu wenig drüber berichtet. Es ist keine Schande, sich, wie ich selbst, mal dumm oder unüberlegt zu verhalten - ist allzu menschlich. Wenn ich aber durch die Beschreibung meiner Erfahrung dazu beitragen kann, einem Einzelnen dieses "Schicksal" zu ersparen - dann hat es sich für mich schon gelohnt. Selbst wenn das Thema "Gas" nie zweifelsfrei geklärt werden kann, sollte jeder, dem sowas oder auch was ähnliches passiert ist, darüber sprechen. Es kann anderen helfen und - bitte nicht den Theoretikern das Wort überlassen.

haballes am 23 Mär 2013 22:14:02

..gelöscht...
Mein Post kam synchron mit der erwarteten Stellungnahme.
Sorry.

Administrator am 23 Mär 2013 22:23:58

xwrisk hat geschrieben:sie schlief unten und ich oben im Alkoven.

Ohne damit etwas in Frage stellen zu wollen, aber bei dem Höhenunterschied müßte entweder einer von euch schon halbtot und der andere noch putzmunter gewesen sein - oder das Gas wäre genauso schwer wie Luft gewesen, aber dann wäre es Luft gewesen. Soll heißen: entweder ist ein Gas schwerer als Luft (Propan z.B.) dann befindet sich dies nur im Bodenbereich - oder es ist leichter als Luft, dann steigt es nach oben.

LowCostDriver am 23 Mär 2013 22:28:05

Erstmal vielen Dank.
Da sind bei dir erstaunlich viele Parallelen zu unserem Überfall 2006!
Auch wir waren in einem gemieteten Alkovenmobil unterwegs, auch wir haben uns am Abend nach einem langen Fahrtag ohne Alkoholgenuss ins Bett gelegt. Wir haben allerdings beide im Alkoven geschlafen.

Am nächsten Morgen war die Beifahrertür offen, der Inhalt meines Rucksacks auf dem Beifahrersitz verteilt. Auch bei uns war die Alkovenleiter ausgehangen.
Entwendet wurden natürlich Geld sowie einige Wertgegenstände, aber auch bei uns wurden Kredit- wie EC- Karten nicht gestohlen! Beim Nachbarn allerdings schon, die haben sogar die auf dem Tisch abgelegten Eheringe eingebüsst...
Auch ich hab sofort gesagt: "Das war Gas!"
Aber ich musste unsere Aussage relativieren, aus mehreren Gründen!

Es wurden auf dem Parkplatz in dieser Nacht mehrere Wohnmobile leer gemacht, es wäre also eine größere Menge Narkosemittel erforderlich gewesen.
Ein italienischer Wohnmobilist gab bei der Polizei zu Protokoll, dass er beim Auffahren auf den Parkplatz gegen halb 3 mindestens 3 oder 4 Personen gesehen hat, die bei seinem Eintreffen auf Motorrädern abrupt davon gebraust wären.
Narkosegasflaschen auf Motorrädern? Das passt nicht zusammen! Besonders dann nicht, wenn die Diebe überhastet aufbrechen müssen und hierbei vielleicht Ausrüstung zurücklassen müssen.
Nein, ganz ehrlich: Da ist KEIN Gas im Spiel! Man ist benommen, ja! Keine Frage! Das ist aber der Schock. Hab ich auch gehabt! Wollte es zuerst gar nicht wahr haben! Hab bis zuletzt gedacht, dass ich den Rucksack auf dem Beifahrersitz liegen gelassen habe und die Alkovenleiter in der Nacht wohl runtergfallen ist. Ja ich war sogar soweit zu sagen, dass ich die Türe aufgelassen habe und unsere Sachen einfach nur woanders verlegt sein müssen. Ich hab dann sogar gesucht. Schon komisch! Es hat mir aber auch gezeigt, wie schnell man etwas anderes glauben will! ICH und nicht aufpassen, wenn einer ins Womo steigt? Ich hab doch sonst einen SO LEICHTEN Schlaf!
:eek:

Ich hab lange mit dem Polizisten gesprochen, der unsere Aussage aufgenommen hat (die alten Briefe der Polizeimeisterei in Vordingborg habe ich sogar extra aufgehoben). Er sagte, dass die Diebe immer aus Osteuropa kämen und die stets bekannten gleichen Parkplätze (bei uns war es der Rastplatz Farö hinter der Fähre Puttgarden - Rödby) zu Saisonbeginn aufsuchen. Immer seien sie schnell, immer haben sie wenig Ausrüstung dabei und verwenden Motorräder / Motocrossmaschinen um unerkannt in der Nacht zu entkommen. Das Mopped wird schon in der Ferne ausgemacht, dann hingeschoben. Einer bleibt mindestens am Motorrad zurück, immer startklar, steht Schmiere.
Die anderen 2 auf 3 machen dann die Mobile leer. Manchmal krabbelt einer rein, manchmal nehmen sie aber auch überdimensionale Greifer in der Art einer Zange oder wie auf den Kirmesbuden diese Greifautomaten. Nur eben besser.

Aber kein Gas!


Björn

P.S.: Wir wissen, wie man sich danach fühlt. Lasst den Kopf nicht hängen, irgendwann wird es besser. Ganz weg geht die Angst allerdings nie mehr! Muss aber nicht unbedingt negativ sein, so bleibt man wachsam...

Ganzalleinunterhalter am 23 Mär 2013 23:17:40

Bei dem Titel kam mir auch gleich in den Sinn - Chips und Bier bereitstellen . Wäre die Tatbeschreibung gleich zu Anfang so ausführlich geschildert worden wie jetzt nach Aufforderung durch die Mitglieder so wäre das ganze sicherlich nicht so mit Ironie abgehandelt worden. Deshalb bei einem solch kontroversen Thema immer alle Fakten gleich auf den Tisch. Da ich selbst aus einem Medizinberuf komme kann mir das mit dem Gas auch nicht vorstellen - denke auch eher an sehr festen Schlaf aus Übermüdung - zumal wenn man auf einem Rastplatz an der belebten Autobahn Schlaf findet sagt das schon einiges.
Zu den ausgehangenen Leitern - irgenwie mußten die Täter ja vom Führerhaus in den Wohnbereich kommen und auch ein schnelles aus dem Bett kommen verhindern.

tuga am 23 Mär 2013 23:28:50

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Wäre die Tatbeschreibung gleich zu Anfang so ausführlich geschildert worden wie jetzt nach Aufforderung durch die Mitglieder so wäre das ganze sicherlich nicht so mit Ironie abgehandelt worden. Deshalb bei einem solch kontroversen Thema immer alle Fakten gleich auf den Tisch.


So ist es!

Irgendwann hab ich mich mal ausgeschlossen weil mein Aufbauschloss defekt war und zugeschnappt ist als ich raus ging.
Hatte den ADAC angerufen und gesehen wie schnell er mit irgendeinem dünnen Gerät meine Beifahrertür auf hatte. Das können diese Gauner wahrscheinlich noch schneller und sie sind geübt leise zu arbeiten. Die brauchen kein Gas.

motzki30 am 23 Mär 2013 23:35:23

Moin

Integrierte sind also doch sicherer. :razz:

Tschöööööö Dirk

tuga am 23 Mär 2013 23:46:49

Das kann ich nicht beurteilen. :)
Ich hab immer eine Kette gespannt und darum absolut keine Angst.

Stiene am 23 Mär 2013 23:53:45

Mich würde mal interessieren, wo die Kette gespannt ist .

LG, Stiene

tuga am 23 Mär 2013 23:56:36

Im Führerhaus von Tür zur Tür.
Such grade mal ein Bildchen.

Stiene am 23 Mär 2013 23:57:39

ok, danke!

LG, Stiene

peschgr am 24 Mär 2013 00:00:48

Hallo,
sehr interessante Beiträge....was "lernt" mich das?
1. Ansammlungen von Fahrzeugen, Womos, (Kuschelparkern) sind attraktiv. Das wusste ich schon, will es aber irgendwie nicht ganz wahrhaben, weil da ja so viele Fahrzeuge sind und mir ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln.
Ansammlungen von Womos sind leicht zu finden, ich nehme dafür immer einen Stellplatzführer, grins.
2. Ob Gas oder nicht Gas, egal. Ich habe selbst festgestellt, wenn ich müde bin, höre ich nicht, wenn meine Frau auf die Toilette geht und sie merkt nicht, wenn ich dies tue....ohne Alkohol und Drogen.
D. h., es kann jemand leise im Womo sein, ich kriege es nicht mit. Und sollte ich aufwachen, dauert es viele Sekunden, bis ich klar bin und raus. Also für einen wachen Dieb kein Risiko.
3. Autos sind leise knackbar, man muss nur wissen , wie.
4. Ich bin überzeugt, dass vorher ausgespäht wird....bei vielen Autos/Bewegung auf einem Platz geht das völlig ohne Probleme und unauffällig. Und wer sagt, dass zum Ausspähen kein Womo benutzt wird?....Oups, meine ich ja garnicht so, nur kleiner Scherz.
5. Nachbarn sehen und hören grundsätzlich nichts, weil sie selber schlafen und weil jeder zum Schlafen die Kiste mit Sichtschutz verrammelt. Wer nicht will, dass reingeguckt wird, kann auch nicht einfach so rausgucken, ist bei mir jedenfalls so.

Was tue ich dagegen (jeder mags anders tuen)?
1.Wenn möglich, meide ich Ansammlungen von Fahrzeugen (auch Stellplätze), da ich auch unter vielen "alleine" bin und ich denke, hier wird vorwiegend nach Opfern gesucht.
Ein Waldparkplatz ist mir lieber, da stört mich höchstens mal der Förster oder ein Liebespärchen. Möglichst keine Ziele bieten.
2. Bares und Kreditkarten trage ich nachts am Körper oder es liegt in der Kiste unter mir.
3. Ich trinke kaum Alkohol vorm Zubettgehen, das kann ich anderswo.
Bis jetzt alles bekannt.....und....
4. Ich habe mir einen Bewegungsmelder mit Pfeifton für 20 Euro zugelegt. Den stelle ich mitten aufs Armaturenbrett und ziehe den rund-um-Fenstervorhang zu. Wenn der Vorhang sich nur wenig bewegt, pfeift das Ding höllisch los, ich werde wach und der 43-Kilo Hund "geht ab". Und man kann nicht reinkommen ohne den Vorhang zu bewegen, es geht nicht. Drinnen kann man sich aber bewegen, der Vorhang blockt ab.
Und vor die Aufbautür stelle ich etwas, was Krach macht beim Umfallen.....und wieder geht der Hund ab. (Oh, bitte keine Hundediskussion, dann kommen wieder die lustigen Schilder, ich weiß). Aber Aufbautüren aufhebeln ist laut.

Das sind alles keine Allheilmittel, und alles ist bekannt, aber ganz alleine für mich denke ich, dass ich damit das Risiko schon merklich einschränken kann, vor allem mit der Wahl eines einsamen Platzes, wo mich keiner erwartet.
Das Wichstigste aber ist es, glaube ich, man muss heutzutage mit dem Risiko real rechnen (und sich drauf vorbereiten) und darf nicht denken, ach, mir passiert das doch nicht.

Viel Spass und

Bernd

mithrandir am 24 Mär 2013 00:20:08

OK, das ist mal eine sachliche detaillierte Beschreibung. An echte Narkoseüberfälle glaube ich auch nicht.
Wir hatten früher schon mal thematisiert, dass evtl. ein Großteil der vermeintlichen Gasüberfälle, vor allem auf LKWs, eher KO Tropfen als Ursache waren.
Die Beschreibung von LowCostDriver gibt auch eine Erklärung. Klar, ein Schock kann das alles erklären, was ihr als Symptome der Gasvergiftung angebt. Das wollen auch viele nicht glauben, aber ein Schock ist lebensbedrohlich, auch wenn man unverletzt ist und das Gefühl hat man ist unversehrt.
Du schreibst ja selbst wie heftig das alles für euch war.
Waren um euch rum auch andere WoMos betroffen?

tuga am 24 Mär 2013 00:22:26

Stiene hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wo die Kette gespannt ist .

LG, Stiene

Hab ein Bildchen in mein Album gestellt, Stiene.

Stiene am 24 Mär 2013 00:27:16

Habs gesehen, danke Tuga.

LG, Stiene

jerek am 24 Mär 2013 00:48:16

peschgr hat geschrieben:Und vor die Aufbautür stelle ich etwas, was Krach macht beim Umfallen...

Das ist übrigens eine verdammt gute Idee! Ein Besen oder sowas mit einer Glocke dran, schräg an die Tür gestellt könnte reichen :)

wolfherm am 24 Mär 2013 00:51:02

Das geht bei uns nicht. Da liegt ein böser Hund. :)

tuga am 24 Mär 2013 00:59:33

Für meine Aufbautür hab ich so ein Dreieck zum reindrücken, da kann die Tür nicht geöffnet werden.

Rigema am 24 Mär 2013 01:30:30

Wir haben vor 5 Jahren auf der Rückfahrt von Spanien an einer französischen Raststätte übernachtet, zusammen mit vielen anderen Wohnmobilisten.
Am Morgen stellten wir fest, dass die (mit Tauchuntensilien gefüllte) Tauchtasche , die auf dem Beifahrersitz lag, verschwunden und die Beifahrertür nur leicht angelehnt war.
Ich habe quasi direkt dahinter geschlafen und - ohne vorherigen Alkoholgenuss oder übermüdet zu sein - überhaupt nichts mitbekommen. Die Einbrecher müssen extrem leise "gearbeitet" haben.
Allerdings fühlte ich mich weder benommen noch unter Schock.

Liebe
Rigema

Gast am 24 Mär 2013 02:12:56

Hallo zusammen,

das war doch mal interessant. Wenn auch der Beweis für einen tatsächlichen Gasüberfall wieder nicht geliefert werden konnte.
Nur damit das klar ist: Ich halte Überfälle, wie den vom TE oder von LowCostDriver geschilderten für absolut real. Nur die Versuche, das unbemerkte Eindringen der Diebe mit Betäubungsgas zu erklären, haben mich bisher nicht überzeugen können.
Ein Schock und plötzliches Erwachen aus der Tiefschlafphase können aber wohl gewisse Phänomene erklären, für mich im Moment zumindest glaubwürdiger, als der Hinweis auf Gas.
@GR: Das waren eine Menge Fakten, sofern man über etwas, das während des eigenen Tiefschlafs stattgefunden hat, Fakten berichten kann. Aber wann war das, gestern oder vor drei Jahren?

Die Konsequenzen sind alle logisch, nur diese hier scheint mir nicht zu passen:
xwrisk hat geschrieben:Nicht allein stehend sondern umringt von 40-50 Fahrzeugen aller Art, Stoßstange an Stoßstande.

Aber:
xwrisk hat geschrieben:Unsere persönliche Lehre haben wir gezogen ... nicht einsam stehen ...

Die Gesellschaft der anderen Fahrzeuge hat hier nur ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, aber keine wirkliche Sicherheit. Sonst hätte ja der Überfall durch Alarmierung, Hupen, Aussteigen oder was auch immer eines der anderen dort Parkenden verhindert werden können. Die haben aber genau so fest geschlafen, haben nichts bemerkt oder hatten schlicht Angst.
Ein Dieb wird keine einsamen Wälder nach dort abgestellten Wohnmobilen absuchen, das lohnt sich für den nicht. Der kennt schon seine Plätze.
Aber dazu hat jeder eine andere Theorie. Ich persönlich fühle mich auf einsamen Plätzen sehr viel sicherer, als dort wo viel los ist. Diese Beschreibung bestärkt mich mal wieder darin.

Ich habe mich auch oft und gern hier über die sogenannten Gasüberfälle lustig gemacht. Wohlgemerkt nicht über Überfälle als solche, sondern über Geschichten, bei denen von Betäubungsgas die Rede war, um irgendwie zu erklären, dass die WoMo-Bewohner nichts gemerkt haben.
Durch Fakten bin ich gerne bereit, mich von der praktischen Möglichkeit eines Gasüberfalls überzeugen zu lassen. Aber die mir zugänglichen Fakten haben mich eben bisher nicht davon überzeugen können.
Aber nehemn wir einmal an, es war Gas im Spiel. Wie könnte das abgelaufen sein?
Die Täter sind durch die Beifahrertür rein. Kein Zweifel, ohne zusätzliche Sicherungen ist die kein wirkliches Hindernis. Zunächst haben sie vielleicht das Fahrerhaus inklusive Handschuhfach durchsucht. Dann werden sie vorsichtig die Alkovenleiter aus dem Weg geschoben haben. Wo lag die als ihr wach geworden seid?
Es war ein Alkovenmobil, soviel wissen wir. Aber wo schlief deine Frau? Heckbett oder umgebaute Dinette? Auch ein Heckbett über der Garage ist nicht wesentlich niedriger als ein Alkoven. Gängiges Narkosegas ist schwerer als Luft habe ich in unzähligen Narkosegas-Tröds hier gelernt. Also ein Einleiten des Gases, um die Insassen zu betäben und danach die Tür in Ruhe aufbrechen und das Mobil zu durchsuchen, scheidet nach meinem Dafürhalten aus. Die Täter können nicht wissen, wer wo schläft und mal eben aufs Geratewohl etwas Gas in einen Raum von 30m³ einleiten und damit zuverlässig alle Bewohner einschläfern können ist ein Ammenmärchen. Dann würden auch ausserhalb der Camperszene schon längst Überfälle mit diesem tollen Gas bekannt geworden sein. Auch die Anästhesisten hätten einen viel leichteren Job.
Ich halte es für eher vorstellbar, dass die Täter den unruhig Schlafenden mit Chloroform oder irgendeinem anderen Wunderstoff, den wir noch immer nicht kennen, direkt betäuben, also kurz ansprühen oder ein Tuch auf die Nase legen oder Ähnliches. Das könnte das Unwohlsein deiner Frau erklären.
Wie nahe müssen die Diebe euch denn beim Abgrasen der verschiedenen Verstecke gekommen sein? Wenn ich richtig gelesen habe, hattest du alles noch, was du an Wertsachen mit ins Bett genommen hast (Handy etc).
Wie sind sie wieder rausgekommen? Vermutlich durch die schon offene Beifahrertür. Oder könnten sie auch die Aufbautür von innen entriegelt haben? Das spart ein paar Schritte und Verrenkungen.

Mein erstes WoMo (VW-Bus T3) wurde in meiner Abwesenheit in Arles/Südfrankreich vor bald 19 Jahren aufgebrochen. An den Spuren war eines für mich ganz deutlich: Der Täter hatte keine Zeit. An diesem Zeitdruck dürfte sich bis heute nichts geändert haben. Da können wir ansetzen bei der Abwehr.
Bietet mein WoMo ein paar mehr sichtbare Hindernisse, als das Auto daneben, wird der Täter weiter gehen.

Wenn ich mich in die Schuhe eines Einbrechers stelle, dann wäre es für mich der "Worst Case", wenn mein Opfer aufwacht, Krach schlägt und vielleicht noch mein Gesicht sieht. Schlägt der Krach, warnt er alle anderen WoMos und der Platz ist für mich zu heiß geworden. Hat er mein Gesicht gesehen, läuft die Polizei in zwei Stunden mit einem Phantombild herum. Darum haben die Täter bestimmt ein großes Interesse, das Opfer schlafend zu halten. Nur warum sollten ausgerechnet die das besser können, als ausgebildete Anästhesieärzte?
Wenn Betäubungsgas das todsichere Hilfsmittel für den perfekten Bruch ist, warum wurde es noch nie bei Einbrüchen in Häusern benutzt?

Jetzt gibt es bestimmt tausende von Gaswarnern in Wohnmobilen. Gibt es denn schon mal einen belegten Fall, wo dieser Warner bei einem Einbruchsversuch tatsächlich Alarm gegeben hat und nicht nur, weil der Hund reingefurzt hat?
Sogar ich habe in meinem gebraucht gekauften WoMo einen Linnepe-Sopoalarm. Allerdings habe ich den Schlüssel für dessen Schlüsselschalter noch nicht gefunden. Und er sitzt auf Hüfthöhe, warnt also vor einem Gas, das so schwer ist wie Luft.

Nochmal, weil ich auch den Eindruck habe, dass mitunter gerne pauschalisiert wird: Als Gasüberfll-Agnostiker zweifle ich nicht daran, dass es "normale" Überfälle auf Wohnmobilisten gegeben hat, gibt und auch in Zukunft geben wird. Aber ich bin nicht davon überzeugt, dass ein nennenswerter Prozentsatz davon mit Hilfe von Narkosegas ausgeführt wurde oder wird.


CarbonUnit

mithrandir am 24 Mär 2013 02:40:05

Wär es evtl. drin, dass die Täter nach dem Eindringen ein Betäubungsmittel oder etwas, das benommen macht, den Opfern direkt zugefächelt, gesprüht haben?
Wobei ich denke, dass der Zeitaufwand (alle finden und vorsichtig betäuben) dagegen spricht.
Wäre mal interessant wie viele Überfälle es gibt, bei denen der Täter überrascht wurde. Ich denke, das A und O für einen Einbrecher ist, dass er schnell raus ist.

BadHunter am 24 Mär 2013 09:26:08

Bei diesen "Gasüberfällen" wundere ich mich immer wieder, dass sehr schnell vorgegangen wird, nur das Fahrerhaus betroffen ist und nur dort Sachen fehlen....
WENN es tatsächlich Überfälle mit Betäubung der Womobesatzung gibt, warum wird nicht gerade dann das Womo gründlich und überall im Wohnraum durchsucht, die Täter hätten doch reichlich Zeit??
Meinen Eltern ist sowas auch vor 15 Jahren in Südfrankreich auf einem Rastplatz passiert, eigene Dummheit, auch damals wusste man eigentlich schon dass man eben genau auf solchen Plätzen nicht übernachten soll...
Sie waren den ganzen Tag unterwegs, sind ewig lange gefahren und waren dementsprechend müde... Unser damaliger Hund, ein schon etwas altersschwacher Pudel, dessen Gehört auch nicht mehr so toll war, war auch im Womo.
Morgens dann festgestellt: Beifahrertür geöffnet, Schloss defekt, Handschuhfach ausgeräumt, und keiner hat was mitbekommen...
Aber es ist doch für Profis nichts einfacher, also so ein Schloss leise zu knacken, zumal auch Geräusche auf einem Autobahnrastplatz kaum auffallen bei der Geräuschkulisse die da herrscht... Dann leise die Tür aufziehen, schnell reingreifen, das sind wenige Handgriffe, und wieder weg.
Wie gesagt: WENN Gas oder Betäubung in irgendeiner Weise im Spiel wäre, warum sehen die sich dann nicht in Ruhe im ganzen Womo um? Dann wäre doch alle Zeit der Welt...

Nun fahre ich schon seit rund 20 Jahren Womo, bisher nur einmal ausgeraubt worden während ich selbst nict im Womo war (in Spanien), man trifft so viele Camper, aber mir ist noch kein einziger nachgewiesener "Gasüberfall" bekannt...

So, nun hole ich mir erstmal einen Kaffee und amüsieren mich, wie das hier weitergeht... :D

bussi1256 am 24 Mär 2013 09:46:38

Hallo xwrisk,
in diesem Forum ist es schon Tradition das der erste "Bericht" eines Neuankömmlings zerfetzt wird.
Warum weiss ich nicht, aber sehe das ganze locker und schreibe weiter.
Es ist aber auch schon fast Tradition das im Frühjahr immer über Gasüberfälle geschrieben wird.
Wer böses denkt könnte meinen die Hersteller/Händler würden dies tun.
Trotzdem viel Spaß beim Eiersuchen.
bussi

bekonsult am 24 Mär 2013 09:57:39

Es ist immer wieder vergnüglich, hier so alle 2-3 Wochen nachzulesen.
Bestärkt uns immer wieder, dass wir doch allesamt sehr beruhigt schlafen können, ob einsam oder in einer lustigen Gruppe.

LG
Astrid

Gast am 24 Mär 2013 10:05:25

Ich glaube auch nicht an die Verwendung von Gas,die Täter müssen dann damit rechnen das es vielleicht Tote gibt und es ist ein Unterschied ob sie bei einer eventuellen Festnahme wegen Einbruchdiebstahl oder wegen Mordes belangt werden.


Arno

pipo am 24 Mär 2013 10:31:24

bussi1256 hat geschrieben:in diesem Forum ist es schon Tradition das der erste "Bericht" eines Neuankömmlings zerfetzt wird.
Warum weiss ich nicht, aber sehe das ganze locker und schreibe weiter.
Es ist aber auch schon fast Tradition das im Frühjahr immer über Gasüberfälle geschrieben wird.

Ja leider müssen Neulinge, die mit solchen Themen einsteigen, mit einer sehr großen "Meinungsbandbreite" rechnen.
Es gibt zahlreiche extrem sachlich geführte Tröds zu diesem Thema. Für mich unverständlich, wieso die Mods nicht einen Referenztröd oben anhängen und neue Tröds mit Hinweis darauf schliessen.

So muss nicht jeder User zum X-ten Mal seine ganz eigene Meinung zum Thema loswerden :?

ganderker am 24 Mär 2013 10:40:13

pipo hat geschrieben:
So muss nicht jeder User zum X-ten Mal seine ganz eigene Meinung zum Thema loswerden :?



muss? Ich kann mich beherrschen, ich schon :D :D :D :D

schnatterente am 24 Mär 2013 10:48:13

pipo hat geschrieben:Ja leider müssen Neulinge, die mit solchen Themen einsteigen,


Xwrisk ist ja kein direkter Neuling, denn er liest schon seit min. einem Jahr mit, bzw. könnte. Daher müsste ihm eigentlich diese ewige Diskussion bekannt sein. Ich bleib bei meiner Sprühsahne :wink:

@ Xwrisk,

danke für die genaue Standortbeschreibung.

Ganzalleinunterhalter am 24 Mär 2013 11:17:39

Hab mir mal den Standort des Überfalls auf Streetview angesehn - wäre für mich ein no go zum übernachten. Andere Überlegung - für die französische Rennleitung sicherlich ein leichtes sich dort mit einem Womo selbst auf die Lauer zu legen um die Täter live aus dem Verkehr zu ziehen. Aber es ist sicherlich wie bei uns üblich: fester Wohnsitz - und das endlose Katz und Maus Spiel läuft ab.

Roman am 24 Mär 2013 11:26:02

BadHunter hat geschrieben:Wie gesagt: WENN Gas oder Betäubung in irgendeiner Weise im Spiel wäre, warum sehen die sich dann nicht in Ruhe im ganzen Womo um? Dann wäre doch alle Zeit der Welt...


Genau das ist der Punkt. Wann soll das Gas zum Einsatz kommen. Es würde nur Sinn machen, das Gas vor dem Einbruch einzuleiten, damit die Insassen vom Einbruch nichts mitbekommen.
Warum sollte ich , wenn ich schon drin bin, noch Gas einsetzen, zumal ich als Einbrecher mich damit selbst außer Gefecht setzen könnte, es sei denn ich sorge vor (Maske). Was für ein Aufwand....

Die Einbrecher gehen auch m.E. kein Risko ein und nutzen für sich lediglich den Überraschungseffekt. Sollte doch mal einer wach werden, dauern die Schrecksekunden definitiv länger, als die bösen Buben brauchen um zu verschwinden.

Auch wir wurden vor 8 Jahren Opfer eines Einbruchversuchs. Wo ? Na klar an der franz./span. Grenze :D Was verhinderte den erfolgreichen Einbruch ? Die Alarmanlage. Wir waren sofort hellwach und es dauerte keine 2 Minuten, bis ich druaßen war, um nach zu sehen. Es hatte, wie immer, die Beifahrertür erwischt. Mit einem spitzen dünnen Dorn haben sie versucht den Zylinder aus zu hebeln. Wann wäre in diesem Fall das viel beschworene Narkosegas zum Einsatz gekommen ?

Nein es gibt sie einfach nicht diese Gasüberfälle.....


Roman

schnatterente am 24 Mär 2013 11:27:37

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Hab mir mal den Standort des Überfalls auf Streetview angesehn - wäre für mich ein no go zum übernachten.


Solche Rastplätze würden wir selbst in Deutschland nur zum Pipimachen anfahren.

LowCostDriver am 24 Mär 2013 11:36:47

Der Vollständigkeit halber will ich noch einige Informationen zufügen, wie es bei unserem Vorfall war. Gab ja Rückfragen.
Also bei uns wurde nur die Beifahrertür geöffnet. Grund:
- An der Fahrertür ist das Lenkrad im Weg!
- An der Aufbautür kann man nicht von außen sehen, welche möglichen Sicherungsmaßnahmen noch innen angebracht sind. Die Türe ist ja "blickdicht". Auch muss man bedenken, dass die Beifahrertür zu 99,9% mit dem Standardschloss das Basisfahrzeugherstellers ausgerüstet ist. Der Dieb kann also mit einem Dietrich Euras, Dethleffs, Hymers und Co. aufmachen, ohne das Schloss umständlich untersuchen zu müssen.
Auch später öffnen sie nicht die Auffbautüre, wozu auch? Wäre ich Dieb, ich würde das Fahrzeug auch nur soweit betreten, wie nötig. Halte ich mich in der Fahrerkabine auf und kann mit den Greifern offene Gegenstände einsammeln, muss ich nicht ins Innere! Jede unnötige Bewegung muss ja vermieden werden, auch entferne ich mich ja immer weiter von einem möglichen Ausgang. Wertsachen könnte man mit dieser These am idealsten so wweit weg von den Türen lagern wie nur irgendmöglich. Haben wir damals nicht gemacht. Mein Rucksack mit meinen Sachen lag eben unter einer Decke in der Sitzecke.

Noch ein wichtiger Hinweis: Nachdem bei uns eingebrochen wurde, funktionierte im Fahrzeug zunächst nichts mehr! Erst nach telefonischer Rücksprache mit dem Vermieter haben wir heraus gefunden, dass die Einbrecher den Hauptschalter (Nato- Knochen) umgelegt hatten! Sie wussten also bei unserer Baureihe, wo er sich befand, denn ich denke nicht, dass sie lange suchen. Bei 90% der Fahrzeuge ist dieser Schalter ja meist im Führerstand am, unter oder um die Sitze angebracht. Ich denke hiermit wird bezweckt, eventuelle Alarm- oder Warngeräte, die mit der Bordelektrik gekoppelt sind, zu trennen!
Wer sich also Gerätschaften einbaut, sollte tunlichst die Versorgung über den Standard- Stromkreis meiden!

Noch etwas, was gegen Gas spricht: Wie ich schon schrieb, haben die Täter bei uns mehrere Fahrzeuge geöffnet gehabt! Wäre Gas im Spiel, bräuchten sie unendlich lange, um nach einer Betäubung die Verflüchtigung des Gases abzuwarten! Spazieren Sie aber in die Mobile, sind sie spätestens nach dem 2ten oder 3ten Mobil selber beduselt...
Was ich mir vielleicht vorstellen könnte wäre eine Art Unterstützung eines bereits bestehenden Schlafes, zum Beispiel durch in die Nähe der Person mit einem Diffusor versprühte KO- Tropfen. Wer schon schläft, schläft dann eben etwas tiefer.
Aber keinesfalls wird umständlich mit einer Flasche auf dem Dach herum gekrabbelt und über die Dachluke Gas eingelassen, bis das Womo damit randvoll ist.

Was die Anmerkung von "Ganzalleinunterhalter" angeht: Ja, sowas macht die Polizei tatsächlich! Zumindest in Dänemark. Einen Tag nach unserem Überfall rief uns die Polizei in Vordingborg an und teilte mit, dass man sich präventiv in der Folgenacht auf die Lauer gelegt und Einbrecher auf frischer Tat ertappt habe. Bei der Durchsuchung der Täter sei auch ein Mobiltelefon gefunden worden, welches auf meine Beschreibung passt. Ich solle bitte schnellstmöglich die IMEI- Nummer meines Gerätes beibringen, weil man den Tätern dann sogar 2 Überfälle nachweisen könnte!
Da war ich echt beeindruckt!


Björn

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