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Heizölpreis im rasanten Fall 1, 2


Gast am 19 Apr 2013 23:00:35

frank,
wie hoch war deine rel luftfeuchte und wie hoch die deines nachbarn? wandtemp sind alleinig nicht aussagefähig, auch die rel luftfeuchte ist wichtig --> mollierdiagram überlege doch nur mal wie viel wassergampf scheidet ein mensch ab, wasserdampf durch dusche, kochen etc

RLT- anlage = raumlufttechnische anlage zur kontrollierten gebäude be- und entlüftung notwedig um feuchtigkeit/verbrauchte luft aus dem gebäude zu schleusen und die energie zurückzugewinnen, weil das mauerwerk bei einer außendämmung nicht mehr diffusionsoffen ist und moderne fenster dicht sind --> blower-door test bleibt die luftfeuchte im gebäude und führt oftmals/meistens zur schimmelbildung. jeder verantwortungsvolle planer/bauherr erstellt eine RLT bei einer ergetischen gebäudesanierung aus diesem grund mit, selbst fast alle fertighaushersteller verbauen aus diesem grund heutzutage RLT-anlagen.
ich bin auch gutachterlich tätig und stelle meist schimmelprobleme fest, wenn bei dämmung > 10cm auf eine RLT verzichtet wurde bzw anderweitig gepfuscht wurde. besonders lecker ist der schimmel, der sich im bereich übergang bestehendes mauerwerk auf nachträgl. dämmung bildet und sich dann nach innen durchfrisst, merkt man erst wenns zu spät ist
lg
olly


alternativ wäre es auch möhlich 24h pro tag die fenster sommer wie winter zu kippen auf leichtem durchzug-aber wozu benötigst man denn dann noch eine wärmedämmung? :?

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Gast am 19 Apr 2013 23:11:48

[quote="raidy"][quote="dodo66"]hallo raidy

Es gibt einfach nicht "die eine" optimale Lösung. Jedes Haus und jeder Kunde ist ein Individualfall und benötigt eine individuelle Lösung.

Ich habe auch ein paar qm Solarthermie auf dem Dach. sie wird sich wohl mathematisch nie lohnen und bestenfalls ein Nullsummenspiel werden.

ich gehe mit dir zu 90 % konform bis auf die gebäudedämmung: alle studien, selbst die regierungsnahen, verbraucherorganisationen usw geben mittlerweile zu, dass die gebäudedämmung wirtschaftlicher hirnriss ist und die gipser bzw deren innung argumentieren nicht mehr mit wirtschaftlichen argumenten, sondern argumentieren primär mit den vorschriften, öko werterhalt usw
der unterschied zwischen dir und vielen anderen ist aber, dass du weißt dass es nicht wirtschaftlich ist zb. die solarthermie, aber es dennoch tust - deine entscheidung- dagegen ist nix einzuwenden, für dich zählt diesbez. anderes
lg
olly

Stiller am 21 Apr 2013 17:11:13

Die Wärmedämmung lt Enev ( dazu gibt es viele wiedersprüchliche Angaben, Konrad Fischer ist ja zb bekennender Gegner und trägt bei seinen Vorträgen doch teils recht eindrucksvolle Bilder und Fakten vor, von den Wärmerückgewinnungsanlagen und den dann später verpilzten Rohren reden wir lieber auch nicht) finde ich für übertrieben. Auf den Ottonormalhausbesitzer kommen imense Kosten zu, mehr als 30% Fassade,Fenster oder Dach neu und schon muß die Enev eingehalten werden und man wird fast gezwungen sein Haus in Kunststoff einzupacken, gerade bei Altbauten oftmals ein Problem bei Mauerwerk sowie auch Dach (Dampfdichtheit im Altbau herstellen ist nicht immer so einfach)
Bei Miethäusern ähnlich, wo teils die Mieter bei zu hohen Heizkosten die Einhaltung der Enev fordern können.
Die Sinnhaftigkeit der eingesetzten Energie insbesondere bei WdVs, dazu die Gebäudeschäden im Vergleich zur eingesparten Energie ist nicht sonderlich hoch bis gen 0, je nach Studie, andere Länder verbieten es teils ganz weil die Gebäudeschäden durch zb Schimmel stark zunehmen und daraus folgend Gesundheitsschäden und Schäden an der Gebäudesubstanz. Aber das muß jeder für sich entscheiden.

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thomas56 am 21 Apr 2013 17:37:55

Stiller hat geschrieben:Die Sinnhaftigkeit der eingesetzten Energie insbesondere bei WdVs, dazu die Gebäudeschäden im Vergleich zur eingesparten Energie ist nicht sonderlich hoch bis gen 0

Ich spare durch neues Dach, Fenster und Haustür 50% (7000 zu 3500l/Jahr) Heizöl ein. Dabei wurde das Dach nur mit 100er gedämmt (war damals standard), die Haustür hat alleine 700l gebracht. Wenn jemand sagt, dass Isolierung nichts bringt, kann ich das nicht glauben. Nur muss sich der Nutzer auch in seinen Gewohnheiten umstellen, sonst kann es schnell zur Schimmelbildung kommen.
Wie sich die Bauphysik nach einer Baumassnahme ändert, weiss meist niemand und Informationen hierzu werden oft nicht bereit gestellt und die meisten Mieter interessiert das eh nicht und dadurch resultieren eben im Nachherein die Bauschäden.

Gast am 21 Apr 2013 17:48:36

Tolle Preisprognose .....
Ich habe das Glück , das mich das alles kalt lässt-> Im Sommer heize ich mit Öl (Verbrauch 200 l ,den ganzen Sommer ) ansonsten habe ich einen Holzvergaser , der 450 m² beheizt und mich an Holzkosten kein Geld kostet -> nur mein eigener Arbeitslohn und das Benzin für die Kettensägen und den Diesel für den Traktor -> Ich habe das Glück nicht auf HL angewiesen zu sein ,genauso wenig wie Solar & Gas.
Da bleibt wenigstens ein wenig fürs WoMo über :D

Stiller am 21 Apr 2013 17:56:16

Wenn du von 0 auf eine Isolierung gehts kann das hinkommen, aber wenn du jetzt dein Dach decken lässt, müßtest du die alte Dämmung herauswerfen und lt Enev dämmen, wo wäre jetzt der Kosten Nutzefaktor?
Oder deine Fassade neu verputzen, Enev einhalten, und 16 cm Styropor oder Isowolle anpappen und ein Gewächs-Bruthaus aus dem Mauerwerk machen.Wo wäre da der Kosten Nutzefaktor? Nach 20 jahren merkst du, ups es schimmelt und das ganze zeugs ist Sondermüll und hat gerade die Energie eingespart die es bei der Herstellung verbraucht hat, dazu Verschwendung von Ressourcen und Geldvernichtung.

thomas56 am 21 Apr 2013 18:06:44

Wenn das Haus standard der 50er Jahre hat lohnt es nicht, dann ist Abriss und Neubau günstiger. Alles Andere wäre ein Fass ohne Boden.

Bergbewohner1 am 21 Apr 2013 19:46:43

:thema:

Gast am 21 Apr 2013 20:05:11

Sollte es der Politik nicht gelingen den Wert des Euros zu halten, dann werden wir uns noch an ganz andere Ölpreise gewöhnen müssen.
Unser "Glück" ist es, dass auch die Leitwährung Dollar an einer Schwäche leidet und deshalb die Preise in einem gewissen Rahmen geblieben sind.
Hinzu kommt, dass in den Staaten China und Indien die Nachfrage exorbitant wächst, was den Preis zumindest langfristig nach oben treiben wird.
Ob wir wollen oder nicht, wir werden noch oft beim tanken fluchen.

palstek am 21 Apr 2013 21:18:45

dodo66 hat geschrieben:frank,
wie hoch war deine rel luftfeuchte und wie hoch die deines nachbarn? wandtemp sind alleinig nicht aussagefähig, auch die rel luftfeuchte ist wichtig --> mollierdiagram überlege doch nur mal wie viel wassergampf scheidet ein mensch ab, wasserdampf durch dusche, kochen etc


Im Winter bin ich froh, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht unter 40% fällt. Wenn es lange zu kalt ist, muss ich mit einem Luftbefeuchter nachhelfen. Trotz Dämmung ist es bei mir also nicht stickig feucht im Haus. Wie auch, die Feuchtigkeitsabfuhr durch die Wände ist ja auch fast zu vernachlässigen.

Allerdings bestätigst du mir ja, dass das angebliche Schimmelproblem eigentlich ein Lüftungsproblem bei dichten Fenstern ist. Ich behaupte mal, dichte Fenster mit ungedämmten Wänden sind noch schimmelanfälliger, weil Feuchtigkeit kondensieren kann, besonders an kühlen Wänden hinter Schränken etc. Bei einer 20° warmen Wand kann nichts kondensieren, sofern ich kein Sauna-Aufguss im Wohnzimmer mache.

Jedenfalls ist bei uns die Wohnqualität seit der Dämmung vor 8 Jahren stark gestiegen, da es keinen Zug durch kalte Wände mehr gibt. Die Kosten waren überschaubar, da wir "nur" mit 8 cm WLG 035 gedämmt haben. Ich würde es immer wieder machen.


Frank

haballes am 21 Apr 2013 21:45:44

chrisk hat geschrieben:
haballes hat geschrieben:Der Pelletofen läuft seit Ende September, wo wir aus Kroatien wiederkamen. Wir hatten 100 Sack (1.500kg) gebunkert, wir haben noch 18 Sack (270 kg) und in den Abendstunden läuft der Ofen immer noch fast täglich.


Ist das Ding nicht nervend mit seinen Geräuschen ? Ich hatte mir mal ein paar solcher Öfen im laufenden Betrieb angeschaut, aber das wäre nichts für mich.


Wir haben einen italienischen MCZ, also einen der "lauten" Sorte mit 8KW Leistung. Anfangs haben wir gefürchtet, daß uns die Geräusche stören. Der Warmluftverteiler, den bemerkt man gar nicht, höchstens wenn ich mal von Automatik auf Manuell und dann auf Stufe 5 stelle, was selten vorkommt. Meist steht er bei kühlen Außentemperaturen auf 22 Grad und Automatikgebläse. Das gibt dann ein permanentes Geräusch, was man nach einem Betriebstag nicht mehr oder als angenehm wahrnimmt.
Das Klackern der Pellets ist ebenfalls ein positives Geräusch.

Lauter ist das Brennraumgebläse. Ab und an facht es den Brennraum an oder stellt auf Volllast, damit die Flammen einmal trotz niedriger Stufe hochmodern, damit die Scheibe freibleibt oder der Brennraum nicht verrußt.

Das ist schon laut und gewöhnungsbedürftig. Der Ofen steht allerdings im Wohnzimmer, einem 60 qm großen ehemaligen Klassenraum mit 4 Meter Decke. Da verfliegt es.
Wenn der Ofen abgestellt wird, wird er auch von dem Gebläse "ausgepustet" und der Brennraum komplett geleert und gereinigt. Das dauert eine Viertelstunde und ist hörbar.
Fernsehen und Unterhaltung ist problemlos möglich. Man kann das lauteste Geräusch mit dem einer Mikrowelle vergleichen.

Ich liebe halt die bequeme direkte Wärme mit wenig Aufwand. Im Schnitt alle zwei Tage einen Sack nachkippen, einmal die Woche Asche raus, aussaugen und Scheibe reinigen. Kann ihn programmieren und auch anrufen.
Der große Raum ist am Boden 22 Grad, in Kopfhöhe 24 Grad und die Wärme zieht hinten in die anderen Räume. Ich hab nun etwa 330 Euro seit September verheizt, das ist im Vergleich zur Wärme nichts.

Holz gäbe eine schönere Flamme, aber dazu bin ich zu faul.

pipo am 22 Apr 2013 08:54:40

haballes hat geschrieben:Der Pelletofen läuft seit Ende September, wo wir aus Kroatien wiederkamen. Wir hatten 100 Sack (1.500kg) gebunkert, wir haben noch 18 Sack (270 kg) und in den Abendstunden läuft der Ofen immer noch fast täglich.

Was habt ihr denn für die 1500kg Pellets bezahlt?

An Heizöl sind allein von Januar bis Ende März 4.000l durchgegurgelt.

Was habt ihr denn für einen Jahresverbrauch?

Wir haben ebenfalls eine Oelheizung und mussten letztes Jahr einen neuen Brenner einbauen.
Jahresverbrauch vor dem Wechsel 4500L, danach 2500€.

Wir haben im letzten Jahr auch überlegt komplett auf Pellets umzustellen, aber allein die neue Heizung plus Schaffung Lagerräume wäre zu teuer geworden.

haballes am 22 Apr 2013 11:03:35

Wir haben die Pellets als Sackware.

1 Palette = 65 Sack a´3,85 € im Baumarkt mitgehen lassen
35 Sack a´3,79 € aus dem Aldi

sind dann tuttu completto 382,90 €

Wir heizen damit aber bei. Die Ölheizung beheizt auf jeden Fall die hintere Lofthälfte.
Man muss sich einfach vorstellen, da halt unsere "Zimmer" so groß wie Klassenräume sind und 4 Meter Höhe haben.

Wir, also als Mietpartei gesehen sparen etwa ein Drittel unserer Ölkosten ein und können mit 24 Grad Temperaturen erzeugen, die uns mit alleiniger Ölheizung ruinieren würden.
Da wir allerdings an dem 55KW Brenner mit dranhängen, löhnen wir natürlich ordendlich mit am Grundverbrauch, auch wenn die meisten Heizkörper kalt bleiben.

Wir werden für das gesamte Objekt dieses Jahr wohl erstmalig die 10.000 Liter Marke überschreiten.
Von daher werden wir auch an der Grundheizung wohl auf Pellets umstellen.


Damit du einen realistischen Vergleich hast.
Ein Kumpel von mir bewohnt einen ähnlichen Loft mit 160 qm Wohnfläche, hat auch ungedämmtes Backstein und 3 Meter Decken. Er hat eine Pelletzentralheizung installiert und diese überwiegend als Fußbodenheizung konfiguriert. Er hat diesen Winter etwas unter 6 Tonnen Pellets als Einblasware verprasselt. Das waren etwa 1250,00 € gewesen.

Ein Direktofen von 8KW ist für etwa 60 qm ausgelegt, für ein klassisches EFH bietet sich ein 12KW mit Warmluftrohren und Wasserführung an.
Dann wird die verbaute Heizung größtmöglich unterstüzt, du hast im "Showroom" eine flammende Wärmequelle und auch bei längeren Urlauben die Möglichkeit, die bestehende Heizung laufen zu lassen, ohne das sich jemand um Pellets und Asche kümmern muß.

:wink: --> Link
Ich hab ausser einem Ofen nix von denen und verdien mein Geld anders.
Aber hier wurde ich sehr gut beraten und das Wohnmobil konnte vorm Haus stehen. :D

chrisk am 22 Apr 2013 11:04:56

pipo hat geschrieben:Wir haben im letzten Jahr auch überlegt komplett auf Pellets umzustellen, aber allein die neue Heizung plus Schaffung Lagerräume wäre zu teuer geworden.


Ein Schnapper sind Pelletsheizungen nicht. Man muss da, Markengerät vorausgesetzt, mit rund 15.000 - 20.000 € rechnen.
Lohnt sich also nur dann, wenn man etwas großzügiger wohnt und entsprechenden Verbrauch hat. Für das kleine Häuschen mit max. 2.000L/Jahr rechnet sich das eher nicht.

pipo am 22 Apr 2013 12:12:58

Ja genau das war die Hausnummer die wir nicht bereit waren auszugeben. Zumal unserer Heizungsberater meinte, dass der Preis für Pellets auch noch stark ansteigen kann.
So haben wir in einen neuen Brenner investiert und gleich im ersten Jahr die Kosten fast wieder reinbekommen.

thomas56 am 22 Apr 2013 12:44:46

pipo hat geschrieben:
So haben wir in einen neuen Brenner investiert und gleich im ersten Jahr die Kosten fast wieder reinbekommen.

Klingt verlockend dass man durch einen Brennertausch über 40% Heizöl einsparen kann.
Welcher Brenner ist denn gegen Welchen getauscht worden?

vemi am 23 Apr 2013 08:52:12

Hallo liebe Gemeinde,

langsam bin ich doch etwas erschrocken, wenn ich hier die teilweise "falschen" fachlichen Aussagen lese....

dodo66 hat geschrieben:Hallo Vemi.
ich bin selbst faching. versorgungstechnik und lasse meine besten azubis im 3 bzw 4 ljh es zur übung einmal jährl. überrechnen.
es wird hierbei wie folgt vorgegangen:
grundlagen
förderung standart kfw in baden würrtemberg (also nur wenig geld) nur in verbindung mit der schwachsinnigen gebäudedämmung nennenswerte beträge


Hallo Olly, dir ist sicherlich als Fachmann aufgefallen, dass ich nur die BAFA-Förderung betrachtet habe.
Die Herstellkosten liegen bei uns in Berlin sicherlich geringer, bei den letzten Anlagen, die ich betreut habe, waren die durch mich angesetzten kosten der Durchschnittswert. Allerdings habe ich es bewusst einfach gehalten, um verständlich zu bleiben.

dodo66 hat geschrieben:1. erdgas 2, erdöl 3 . erdgas mit solar 4. palletts 5. erdöl mit solar 6. palletts mit solar


Wo ist in deiner Berechnung z. B., die Sole-Wasser-Wärmepumpe oder das BHKW?
dodo66 hat geschrieben:hallo stu
falsch:
gebäudedämmung mit styropor oder ähnlichem ist schwachsinn weil
über 90% fehlerhafte bauausführung --> untersuchung bauschäden durch tüv bestätigt
in über 80% der fälle wird auf die zwingend zur schimmelbildung erforderliche RLT-anlage verzichtet


Schimmel durch eine neue Dämmung? Hier wurde schon korrekter Weise beschrieben, dass die Erhöhung der Wandoberfläche positiv dem Schimmelwachstum entgegenwirkt. Ja, Aber warum schimmelt es denn? Weil vielleicht im Zuge der Dämmung die Fenster getauscht wurden? Die vormals undichten Fenster nun optimiert wurden?
Schimmel kann entstehen, wenn eine hohe Raumfeuchtigkeit (durch trocknen der Wäsche oder Duschen) vorliegt, gleichzeitig energiesparend die Räume nur gering geheizt werden und gleichzeitig das lüften gering ausfällt.
Eine RLT wird übrigens nicht zwingend vorgeschrieben, aber bei Austausch/Sanierung von Fenstern oder Dächern (jeweils mehr als 30% der Fläche) ist die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen nach DIN 1946-6 zu prüfen. Hier sollte mindestens die notwendige Lüftung zum Feuchteschutz gegeben sein.

Das Thema fehlerhafte Ausführung kenne ich auch, meine Erfahrungen sind eine unzureichende Baubegleitung durch Fachleute, die sich mit der Thematik Außenwanddämmung (WDVS) schlichtweg im Detail nicht auskennen. Wird ein WDVS fachgerecht ausgeführt, ist es ein problemlos funktionierendes System.

dodo66 hat geschrieben:...weil das mauerwerk bei einer außendämmung nicht mehr diffusionsoffen ist und moderne fenster dicht sind --> blower-door test bleibt die luftfeuchte im gebäude und führt oftmals/meistens zur schimmelbildung. jeder verantwortungsvolle planer/bauherr erstellt eine RLT bei einer ergetischen gebäudesanierung aus diesem grund mit, selbst fast alle fertighaushersteller verbauen aus diesem grund heutzutage RLT-anlagen.
ich bin auch gutachterlich tätig und stelle meist schimmelprobleme fest, wenn bei dämmung > 10cm auf eine RLT verzichtet wurde bzw anderweitig gepfuscht wurde.


Ich warte noch auf das Statement, dass die Dämmung das Atmen des Mauerwerkes verhindert. Ja, aber warum verbauen denn nun die Fertighaushersteller immer eine RLT? Weil sich ein Haus mit annäherndem Passivhausstandard besser verkauft. Der wird eben nur mit Einsatz von entsprechender Technik erreicht. Wenn du gutachterlich tätig bist, kannst du sicherlich mal darlegen, wie oft Schimmel durch Fehler des BAuwerkes oder durch falsche Nutzung entstehen. Mal sehen, ob sich das mit meinen Erfahrungen deckt.

dodo66 hat geschrieben:...besonders lecker ist der schimmel, der sich im bereich übergang bestehendes mauerwerk auf nachträgl. dämmung bildet und sich dann nach innen durchfrisst, merkt man erst wenns zu spät ist
quote]

Wurde hier etwa auf eine feuchtetechschnische Berechnung (z. B. Glaser oder WUFI) verzichtet, weil man ja weiß was man tut?

Stiller hat geschrieben:Die Wärmedämmung lt Enev ( dazu gibt es viele wiedersprüchliche Angaben, Konrad Fischer ist ja zb bekennender Gegner und trägt bei seinen Vorträgen doch teils recht eindrucksvolle Bilder und Fakten vor, von den Wärmerückgewinnungsanlagen und den dann später verpilzten Rohren reden wir lieber auch nicht) finde ich für übertrieben...


Ich kenne die Aussagen Fischers auch, teilweise medienwirksam und hanebüchen, da er sich bewusst nur negative Beispiele zu Herzen nimmt. Er hält es wie die uns bekannten Sensationsmedien, ein eigentlich harmloses Thema dermaßen aufbauschen, dass es so aussieht, als ob es ein sozialkritisches Problem darstellt. Er verschweigt aber meistens, dass seine Beispiele auf Ausführungsfehler oder Wartungsprobleme basieren. Das sind aber grundsätzlich keine Probleme der Systeme. Und nochmals, eine gebäudebezogene Planung ist das A und O.

Lt. §9, Abs. 3 EnEV sind die Vorgaben bereits bei Sanierung von Bauteilflächen von mehr als 10% einzuhalten.

Stiller hat geschrieben:Nach 20 jahren merkst du, ups es schimmelt und das ganze zeugs ist Sondermüll und hat gerade die Energie eingespart die es bei der Herstellung verbraucht hat, dazu Verschwendung von Ressourcen und Geldvernichtung.


Schimmel hatten wir ja schon, aber hier bin ich gleicher Meinung. Es wird leider nie betrachtet, wie viel Energie bei Herstellung und Transport, sowie Entsorgung entstehen. Ich sehe es bei einer EPS-Dämmung (bekannt als Styropor) nicht so kritisch, auch die Entsorgung in 20 Jahren sehe ich gelassen, da die Industrie dann bestimmt entsprechende Ideen zur Vermeidung von Müllbergen haben wird. Ich finde es viel Dramatischer, wenn wir funktionierende Anlagentechnik, aber auch Autos und Kühlschränke weit vor Ihrer Haltbarkeitsgrenze entsorgen, nur weil neue Geräte etwas weniger verbrauchen.

palstek hat geschrieben:
dodo66 hat geschrieben:
... Ich behaupte mal, dichte Fenster mit ungedämmten Wänden sind noch schimmelanfälliger, weil Feuchtigkeit kondensieren kann, besonders an kühlen Wänden hinter Schränken etc. Bei einer 20° warmen Wand kann nichts kondensieren, sofern ich kein Sauna-Aufguss im Wohnzimmer mache.


Bin ich deiner Meinung....

Nun bin ich auf die Wiederlegung meiner Statements gespannt.

Vemi

Gast am 23 Apr 2013 22:46:30

Hallo vemi,
bhkw, solewärmepumpen habe ich nicht betrachtet, weil ich hier von einem Einfamilienhaus ausgehe und ausschließlich betriebswirtschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen, Umweltschutz/resourcen etc sind für mich nur von untergeordneter Bedeutung, ich betrachte i.d.regel 4 standartfälle:
Neubau eines EFH mit gashausanschluß im städtischen Bereich bzw ohne gasanschl im ländl Bereich
umbau eines bestehenden hauses mit / ohne gasanschluß und hierbei sind nun mal die Klassiker den "ökoalternativen" kostenmäßig trotz deren förderung überlegen,
man überlege kurz, grob überschlägig betrachtet ohne genaue Berechnung des jahresbrennstoffbedarfs, im umbaubereich standart efh 150-200 qm liege ich bei heizungsunterstützenden Kollektoren im Bereich von 10-15 TE bei 5% zins(langjähriges mittel), 6% Abschreibung, ca 50E Stromkosten, 80E zulage zur Versicherung, 60E zusätzl wartungskosten (zb jährl fluidumaustausch)
Summe Belastung : ca 1500 E kosten allein hierfür
nächster posten die pallettsheizung oder von mir aus die solepumpe im vergleich zum gasbrennwertgerät mit 150 l tww-speicher (weiß selbst, dass selbiger entbehrlich ist) 8 TE Mehrkosten 5%zins, 7% Abschreibung ca 1000E Mehrkosten (wobei die solepumpe ein schnäppchenpreis wäre)
rechne ich nur die 2 punkte zusammen komme ich auf 2500E jährliche kosten, in Anbetracht von 3000-3500 E energiekosten bei ener gasbrennwerttechnik witzlos
nächster punkt die gebäudeaußendämmung m.e. hirnriss sowohl in technischer als auch wirtschaftlicher Betrachtungsweise:
auf die Unwirtschaftlichkeit gehe ich nicht weiter ein --> kfw-studie lesen
baumängel: ich war 20 jh Bauleiter/projektmanager und habe so gut wie nie eine mangelfreie arbeit in diesem gewerk gesehen, in der regel nachbesserungen, pfusch vertuschen etc notwendig, weil fast keiner zb die fensteranschlüße, dachanschlüße im bestand hinkriegt und selbst im neubaubereich ist der silikonmann der wichtigste mann, es wird aber geflissentlich vergessen mitzuteilen, dass selbige wartungsfugen sind

Schimmel, du gibst dir die antwort selbst:
zitat: Schimmel durch eine neue Dämmung? ...........Schimmel kann entstehen, wenn eine hohe Raumfeuchtigkeit (durch trocknen der Wäsche oder Duschen) vorliegt, gleichzeitig energiesparend die Räume nur gering geheizt werden und gleichzeitig das lüften gering ausfällt.
Eine RLT wird übrigens nicht zwingend vorgeschrieben, aber bei Austausch/Sanierung von Fenstern oder Dächern (jeweils mehr als 30% der Fläche) ist die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen nach DIN 1946-6 zu prüfen. Hier sollte mindestens die notwendige Lüftung zum Feuchteschutz gegeben sein.

toll ohne dir nahetreten zu wollen; meinst du, dass diese ahnungslosen "energieberater oft auf die schnelle mark setzenden gipser wissen was eine RLT überhaupt ist geschweige eine raumklimatische Berechnung unter Berücksichtigung der luftwechselraten, frischluftanteil etc durchführt?
oder wieso wird gedämmt - um Energie zu sparen und wenig zu heizen, dämmen ist sonst witzlos beispielsweise die luftwechselzahlen =lwz für standartgebäude, alte enev
zitat ikz:
Fenster und Fenstertüren zu 0,1/h bis 0,5/h
Fenster gekippt, Rolladen unten 0,3/h bis 1,8/h
Fenster gekippt, ohne Rolladen 0,7/h bis 5,0/h
Fenster halb geschlossen 4/h bis 10/h
Fenster ganz geöffnet 7/h bis 15/h
gilt für standartgebäude ohne VWS mit standartfensterprofil nicht blower door tauglich

für moderne hochgedämmte Gebäude ist lwz nahezu = 0 allein deswegen, sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass eine RLT notwendig ist, desweiteren betrachte bitte den Geltungsbereich der von dir zitierten DIN
eine energetisch sinnvolle Lüftung kann nur über eine RLT erfolgen, ebenso eine Lüftung die bauschäden verhindert. denn für den fall, dass man die fenster andauernd kippt oder 3x tägl stoßlüftet kann man sich selbige sparen
lg
olly

vemi am 05 Mai 2013 17:07:22

Hallo Olly,

bevor ich für mich das Thema abschließe.....

1. ich hoffe DU verstehst wenigstens was du geschrieben hast

2. Ich war auch Bauleiter und habe in den vielen Jahren so gut wie keine Mängel am WDVS gehabt.... Warum? Ich war regelmäßig auf der Baustelle und hatte gute Firmen...

3. Es gefällt mir wie du alles so schön berechnest.... besonders, dass es bei deiner Darstellung in den (wahrscheinlich) nächsten 20 Jahren keine Energiepreissteigerungen gibt, die - setzt man sie moderat an - mit 6 - 8 % kalkuliert werden sollten....

4. Was bin ich doch für ein Glückspilz, dass in meinem energetisch sanierten Haus mit WDVS und dichten Fenstern, sowie fehlender Lüftungsanlage sich der Schimmel in den letzten Jahren noch nicht breit gemacht hat..... sollte es ja eigentlich nicht geben.....

5. Auf die fachlich falschen Aussagen möchte ich nicht weiter eingehen, nur als Beispiel: Der Silikonmann müsste eigentlich Acrylmann (Silikon ist nicht überstreichbar, aber als Bauleiter weißt du das ja) heißen, außer er "silikoniert" die Anschlussfugen der Fliesen im Bad, wo es fachlich sinnvoll ist... Gute ausgeführte Acrylfugen in Anschlussbereichen, z. B. GK- Anschlüsse sind keine Wartungsfugen, sondern notwendig. Wenn Sie reißen, dann liegt entweder an falscher Ausführung oder sie wurden zu früh mit Farbe überstrichen...dann reißt die Farbe durch den Trocknungsprozess der Fuge, , usw., usw...

6. Schimmel, wieso gebe ich mir die Antwort selbst? Sie zeigt doch, Schimmel entsteht durch Nutzung, nicht durch Dämmung.... aber auch hier weißt du als Fachmann ja, dass z. B. das trocknen feuchter Wäsche rechtlich nicht zum normalen Nutzungsprofil einer Wohnung gehört.... und weiterr du gibst dir die Antwort ja auch selbst :D. "Luftwechselzahl bei ganz geöffnetem Fenster 7 - 15/h", d. h. die Luft wird 7 - 15 komplett ausgetauscht... nennt sich auch Stoßlüftung und dient dem Feuchteschutz, da die feuchte Luft ausgetauscht wird (gilt natürlich nur für den Winter). Gilt übrigens auch bei hochgedämmten Wänden und dichten Fenstern.

somit sei alles gesagt.... und noch einen Tipp an alle Sanierungswilligen:

Auch ein Energieberater, Bauleiter oder Projektsteuerer sollte eine fachlich ausgebildete Person sein. Wenn ihr eine gute Beratung braucht, fragt nach der Ausbildung und der Erfahrung und nicht nur nach den Kosten einer Beratung, fragt auch nach Weiterbildung und ggf. nach Referenzen. Eine gute und qualitative Beratung kostet Geld.... Eine Beratung für nur 150 EUR kann nicht wertig sein. Ein wirklicher Fachmann wird, je nach Region, für seine Beratung 70 - 100 EUR ansetzen. Dieser kann euch aber durch sein Fachwissen vor falschen Investitionen, Fehlentscheidungen und Baumängeln schützen....

Vemi (der in diesen Threat auf weitere Statements verzichten wird)

thomas56 am 05 Mai 2013 17:30:38

vemi hat geschrieben:Eine Beratung für nur 150 EUR kann nicht wertig sein. Ein wirklicher Fachmann wird, je nach Region, für seine Beratung 70 - 100 EUR ansetzen.

:gruebel:

vemi am 07 Mai 2013 07:59:21

thomas56 hat geschrieben:
vemi hat geschrieben:Eine Beratung für nur 150 EUR kann nicht wertig sein. Ein wirklicher Fachmann wird, je nach Region, für seine Beratung 70 - 100 EUR ansetzen.

:gruebel:


Sorry....pro Stunde natürlich.

Vemi

vemi am 07 Mai 2013 08:01:00

Ich bin nochmal genauer.....

Eine Beratung für pauschal 150 EUR kann nicht wertig sein.
Ein wirklicher Fachmann wird, je nach Region, für seine Beratung 70 - 100 EUR/Stunde ansetzen.

So jetzt sollte es eindeutig sein :razz:

Vemi

Gast am 08 Mai 2013 22:56:30

vemi
Felix vemi......., du lebst anscheinend im tal der glückseligen oder warst der wunderbauleiter. meine Erfahrungen werden sowohl durch Untersuchung der TU-Berlin bestätigt, die an über 60% aller gedämmten bauschäden festellte und durch Untersuchungen der schweitzer bestätigt die an über 80% der Gebäuden nach 5jh schäden im VWS feststellte und flechten- algenwachstum in folge Auswaschungen der biozide der fassadenfarbe
und zur Wirtschaftlichkeit eines vws kann man getrost auf die Studie der Kreditanstalt für wiederaufbau verweisen, selbige rechnen sehr korrekt, verweisen. selbige Studie hat auch ganz eindeutig gezeigt, dass ein vws ein wirtschaftlicher hirnriss ist.
grund der Studie war übrigens die Tatsache, dass nur ein Bruchteil der Fördermittel abgerufen werden, weil selbst jede kappe mittlerweile weiß, dass es unwirtschaftlich ist.
kurz nachdenken vws fürn efh ca 25TE dachdämmung un d fenstersanierung sind in folge unerlässlich kosten nochmals 25-35TE dies bedeuten gesamtkosten von 50-60TE bedeutet zins und Abschreibung 5TE jährlich ohne neue Heizung und ohne RLT echt Banane was?
Fazit eine energetische generalsanierung ist was für ökos oder umweltbewußte bürger rechnet sich aber wirtschaftlich nie und mit hoher Wahrscheinlichkeit treten schäden auf
lg
olly

Gast am 08 Mai 2013 23:04:07

hab was vergessen,
das mit den luftwechselzahlen peilst du anscheinend immer noch nicht, sie müßen grundsätzlich im zusammenhang mit den erforderlichen raumluftraten Frischluft je stunde und raum gesehen werden einmal täglich lüften ist no go
xxxxx
lg
olly

Moderation durch Tipsel:Alle Mitglieder, Moderatoren und Gäste des Forums sind angehalten, sich gegenseitig freundlich und mit Respekt zu behandeln. Persönliche Beleidigungen, Kraftausdrücke und ein rüder Umgangston werden nicht toleriert und können zum Ausschluss aus dem Forum führen. Ein Teil deines Textes wurde entfernt


vemi am 16 Mai 2013 08:25:53

Zur Info:

Artikel des Spiegel vom 03.04.2013 zur angesprochenen Studie der KFW

--> Link

Vemi

NaviGer am 16 Mai 2013 20:22:47

Ein paar Fakten zu meiner Fassadendämmung:

Region Gastn, Privathaus Baujahr 1972
Kosten 28000€
Heizölverbrauch, über 3 Jahre gemittelt, Warmwasser über Heizung (BJ 1995):
vorher: 4500l / Jahr
nachher: 2100l / Jahr

Neuanstrich des Hauses war allemal fällig, hätte so ca. 3000€ (inkl. Gerüst) gekostet.

Schäden (bisher):
auf ca. 2 m² Putzrisse, inzwischen ausgebessert.
Vorteile:
KEINE Schimmelbildung mehr im Haus.
Mein Frau will keinen Kachelofen mehr !!!

Für uns rechnet sich die Dämmung sehr wohl, wenn man die aktuellen Zinssätze für Tagesgeld anschaut. Die Einsparung an Heizöl in Höhe von ca. 2200€ ist zudem noch steuerfrei.

Für andere Regionen, wie z.B. Oberrheintal, Kölner Raum mag sich das Dämmen nicht rechnen, da ist der Einsparungseffekt nicht so hoch. Evtl. sind auch neue Fenster nötig, das muß man auch mit 12000€ - 15000€ rechnen.

Gast am 19 Mai 2013 23:27:48

Hallo Gerhard,
hast du auch eine neue Heizanlage?
nochmals zur witzlosen fassadendämmung:
wir betrachten ein haus 10m x 10m 15oqm Wohnfläche:
außendämmung inc gerüst durch fachfirma d min 12cm 130-160 E/qm sind 20-25TE incl fensteranschlüße etc
neue fenster in 90% aller fälle notwendig/sinnvoll 15 TE --> summe ohne dach 40TE, bei 8% Abschreibung+vezinsung sind das 8TE jährlich, dafür kann m,an lange öl kaufen und es wird bei 4TE energiekosten p.a. niemals wirtschaftlich.
alternativ es wird die bestehende Heizanlage durch brennwerttechnik incl kamininnenrohr incl neue Heizkörper etc kosten 8-12TE, bei 10% Abschreibung + Verzinsung= 0,8 - 1, 2 TE aber Ersparnis an Brennstoff 30% bedeutet 1.2TE p.a. in Anbetracht der energiepreisentwicklung macht dies sinn, auch wenn die Heizanlage noch brauchbar ist
Ergebnis wirtschaftlich vertretbar ist ein vollwärmrschutz nicht und außerdem sind ohnedies bauschäden zu erwarten, ein vernünftiger Wirkungsgrad der eingesetzten Finanzmittel ist mit der neuenheizanlage zu erreichen, ohne solar, paletts etc
lg
olly

Gast am 19 Mai 2013 23:41:21

hallo vemi,
warum hat die kfw wohl den schwanz eingezogen, wohl auf druck der Politik, denn egal ob wahr oder nicht es ist ncht, was nicht sein darf. denk kurz nach und berechne den jahresbrennstoffbedarf deines hauses in der vereinfachten form, dauert 30-40 min, und auch du wirst ganz einfach die Unwirtschaftlichkeit des vws erkennen können. siehe auch bericht wirtschaftswoche und den kompletten bericht/Sendung kannst du in der ard mediathek nachsehen
lg
olly

palstek am 20 Mai 2013 11:00:33

Hallo Olly,

ich muss ehrlich sagen, deine Argumente und Berechnungen sind haarsträubend, werden aber durch ständige Wiederholung auch nicht zutreffender.

Abschreibungen von 8% und 10% ??? Gehst du wirklich davon aus, alle 12 Jahre neue Dämmung und Fenster und alle 10 Jahre eine neue Heizungsanlage einzubauen? Das ist wirklich absurd.

In meinem Fall hat die Dämmung mit 8 cm ca. 11TE gekostet. Bei den meisten Fenstern wurden nur die Scheiben ausgetauscht. Dies kostete nur einen Bruchteil eines Fenstertausches, ist aber bei brauchbaren Rahmen fast so effizient wie ein Kompletttausch.

Mit allen anderen Maßnahmen zusammen sind meine Energiekosten beim Preis von heute 800 Euro gegenüber 2800 Euro. Das "rechnet" sich in überschaubarer Zeit, auch wenn es mir nicht so darauf ankommt. Die Wohnqualität hat sich deutlich verbessert, was in Geld nicht aufzuwerten ist.

Außerdem: "Rechnet" sich dein PKW, dein Wohnmobil? Urlaub im Wohnwagen oder Zelt wäre sicherlich billiger.


Frank

chrisk am 20 Mai 2013 18:33:17

dodo66 hat geschrieben:Ergebnis wirtschaftlich vertretbar ist ein vollwärmrschutz nicht und außerdem sind ohnedies bauschäden zu erwarten, ein vernünftiger Wirkungsgrad der eingesetzten Finanzmittel ist mit der neuenheizanlage zu erreichen, ohne solar, paletts etc
lg
olly


Blöde Frage, aber wieso sind Bauschäden zu erwarten ?

Gast am 20 Mai 2013 22:47:23

Feuchteschäden, Schimmelbildung --> ard mediathek, der bericht veranschaulicht, die dinge, die ich seit jahren beobachte. gerne entstehen schäden auch im Bereich zwischen mauer+vws sowie im worst case mauerversottung
lg
olly

Gast am 20 Mai 2013 23:27:03

Hallo Frank,
wenn du mit deiner Lösung zufrieden bist, dann hast du es richtig gemacht. :ja:
Wer nur Äpfel verkauft, wird Birnen immer schlecht reden.
So wünsche ich dir, dass dein Erfolg bleibend ist und sich für dich lohnt.

Grüßle
Georg

thomas56 am 09 Okt 2014 16:13:41

thomas56 hat geschrieben:wer noch Platz im Heizöltank hat, sollte die Chartlinie jetzt im Auge behalten! --> Link

ist gerade wieder relevant!

Gast am 09 Okt 2014 16:34:50

Danke für den Tipp. :)

siemueller am 09 Okt 2014 17:05:29

Hallo,
wir können demnächst alle mit Strom heizen. Der Preisanstieg der letzten Jahre betrug 93 % . Aber jetzt hat die Regierung, und vor allem die SPD, ja drastische Senkungen für´s nächste Jahr verkündet. Ach,- hätten wir die nicht schon viel früher wählen sollen ?? So viele Wohltaten für´s Volk !!! (Mein Haus im Tessin hab ich auch noch !!)

Variophoenix am 09 Okt 2014 17:11:54

Ich habe ein zwei Familienhaus von 1870. wobei ein teil ca. 1930 mit 35cm Bachsteinmauer angebaut wurde. Diesen Ecken ca 67m2 habe ich mit 120 cm isoliert. Im Sockelbereich waren Lüftungslöcher, oben nicht. Da ist eine grosse Terasse. Die seien für die Bautrocknung gewesen, oder Lüftung früherer Holzboden innen. (Nun Estrich). Habe ich verschlossen. Kosten mit Fensterbänken und 15m Brüstung ca. 12000 E. Inkl. Gerüst. Fenster waren schon neu. Da mein Mieter vor isolierung nicht gelüftet hat. Morgens 80% und Abends 70% (Tür wsr offen am Tag) Luftfeuchtigkeit im Schlaffzimmer. Er trinkt gerne Bier und schwitzt dementsprechend.
Durch die kalten Wände setzte sich also Schimmel an.
Eine Seite des Hauses ist (altbau) ist diffusionsoffen, die sanierte nicht mehr. Nun erhoffe ich mir keinen Schimmel mehr. Bedingung ist natürlich das sie nun regelmässig lüften.
In der Baufase war ich immer ansesend und konnte so Baupfusch verhindern. Zb durch anbringen von Haftbrücke vor Verklebung. Ebenfalls waren sehr viele Löcher in Eps jedoch ohne Dübel. (Fischer ecotwist) Bei Regen immer abgedeckt.
Was ich selber noch gemacht habe. Hilf bei Gerüst, haftbrücke, xps im Erdreich angebracht. Sind noch zusätzlich ca 15 m2.

Gast am 09 Okt 2014 18:11:02

hokeyass hat geschrieben:Er trinkt gerne Bier und schwitzt dementsprechend.
Durch die kalten Wände setzte sich also Schimmel an.


Der war aber gut! :bia: Daran wird es sicherlich nicht liegen, wohl aber an der ungenügenden Lüftung, viele sanierte Häuser und vor allem Neubauten haben zunehmend das Problem das sie zu Dicht sind, ein 4 Personen Haushalt produziert durch Atmung, Kochen, Waschen am Tag ca. 10 Liter Wasserdampf, der muss ja irgendwie wieder aus dem Haus raus, früher waren die Fenster nicht so dicht wie heute und über Winddichtigkeit von Dächern machte sich auch keiner großartige Gedanken da konnte alles irgendwie entweichen, heute werden bei Energiesparhäusern Zwangslüftungen eingebaut sonst würden die von innen regelrecht verschimmeln.

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