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Wasserschaden Hymer Camp Bj 1996


friedl1976 am 14 Mai 2013 21:04:02

Hallo an alle!
Ich habe mir vor einem Jahr ein Hymer Camp 544 Bj. 1996 gekauft. Als wir am Freitag vom Garadasee zurück kamen und ich unter das Womo geschaut habe,musste ich feststellen daß der Boden hinten rechts,unterhalb vom Kühlschrank ganz weich ist. Ich habe heute mal den Kühlschrank ausgebaut und mir das Ausmaß des Schadens angeschaut. Der boden ist an in der Ecke ganz verfault, vermutlich ist Wasser durch die lüftungsgitter vom Kühlschrank oder durch den service Deckel vom Kühlschrank eingedrungen.Ich versuche gleich mal noch ein paar Fotos einzustellen und hoffe daß mir jemand ein paar gute Tipps zur Reparatur geben kann. Ich bin nicht ungeschickt was die Reparatur angeht,nur weiß ich nicht welche Materialien bzw Kleber und Versiegelung ich benutzen muss.
Danke im voraus!
Stefan

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friedl1976 am 14 Mai 2013 21:14:52

Das mit dem Bild funktioniert leider nicht. Fehlermeldung: ich bin noch nicht lange genug Mitglied um einen link zu Posten...

Bootskip am 14 Mai 2013 22:20:43

Als Kleber für alle Holz/Holz-, Holz/Styropor-, Holz/Styropor/Aluverklebungen am besten "Ruderer Caravankleber" benutzen. Für das einsetzen von Serviceklappen, Lüftungsgitter, Fenster, Dachluken, Eck- oder Abdeckleisten wird Dekalin eingesetzt. Wie Du am besten vorgehst kann zur Zeit in diesem tread --> Link ansehen oder bittest den absoluten Fachmann dieses Forums, den Turbokurtla um Rat.

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friedl1976 am 15 Mai 2013 11:27:04

Ok Danke! Ja,das habe ich schon mitbekommen daß er sich damit wohl sehr gut auskennt.

friedl1976 am 15 Mai 2013 11:28:11


friedl1976 am 15 Mai 2013 11:28:44

Jetzt hat es auch mit dem Foto geklappt.

fuzzy am 15 Mai 2013 12:21:10

hier mal der beste Thread zum Thema :

--> Link

viel Spaß beim lesen :ja:

turbokurtla am 15 Mai 2013 12:42:10

Tag
Ich bin überzeugt, dass der Wassereintritt sehr viel höher liegt,
man sieht das hier schon an den höherliegenden Verfärbungen.
Radträger, Fenster oder deren Leiste.
Kurt

friedl1976 am 15 Mai 2013 13:16:39

Also wenn ich die Beschichtung überhalb von der belüftungsöffnung für den Kühlschrank und auch überhalb von dem Service Deckel abziehe sieht das Holz darunter noch sehr gut aus,also keinerlei Verfärbungen nur von unten her ist es verrottet.

berny2 am 15 Mai 2013 13:32:12

Hallo friedl1976,

die Wege der Drainage sind unergründlich. Sie werden von vielen Faktoren beeinflusst...

friedl1976 am 15 Mai 2013 13:44:04

Das ist richtig,nur dann müsste man doch auch eine Spur sehen wo das Wasser rein kommt bzw nach unten gelaufen ist. Oder soll ich einfach mal auf Verdacht bis zum Fenster alles aufreißen?

Stefan

turbokurtla am 15 Mai 2013 13:57:11

friedl1976 hat geschrieben:Das ist richtig,nur dann müsste man doch auch eine Spur sehen wo das Wasser rein kommt bzw nach unten gelaufen ist. Oder soll ich einfach mal auf Verdacht bis zum Fenster alles aufreißen?

Sei froh wenn Du noch keine Spur siehst, vermutlich dauert das aber nicht mehr lange.
Und machen könntest Du erstens ein Bild, also von ganz nah, von weiter oben.
Und zweitens messen, denn nur dann weiß man obs nass ist oder nicht.
Aufreißen brauchst das nicht.

friedl1976 am 15 Mai 2013 14:38:29

Ich werde heute Abend noch ein etwas weiter daran arbeiten und noch ein paar Bilder machen. Ein feuchtigkeits Messgerät habe ich leider nicht,würde mir aber eins kaufen wenn es nicht zu teuer ist. Was kannst du mit für eines empfehlen?

EwanMcLee am 15 Mai 2013 14:53:49

Hallo firedel1976,

nur mal so gefragt, ist nur der Boden oder auch teile der Wand verrottet?
Ich kann zu deiner frage betreffend der Materialien nur vor dem Einsatz von Metalplatten zur vorsicht aufrufen. Diese stellen ggf. eine Wärmebrücke da und würden den frisch rekonstruierten Boden bald wieder zunichte machen. Siebdruckplatten dagegen, nicht ganz billig aber Haltbar, sind gerade für die unterseite recht gut. Dort noch etwas Styrodur (nicht Styropor) aufgeklebt, nochmal eine lage Sperrholz drauf und das loch ist zu. Natürlich vorausgesetzt du bekommst noch in den Wänden etwas halt denn die Ecke muss ja wieder stabil werden.

Ewan

berny2 am 15 Mai 2013 15:12:14

friedl1976 hat geschrieben:Ein feuchtigkeits Messgerät habe ich leider nicht,würde mir aber eins kaufen wenn es nicht zu teuer ist. Was kannst du mit für eines empfehlen?

Ein ganz normales DMM, gibt's schon für einstellig-€. Einstellung Widerstandsmessung, MegOhm.

kurt2 am 15 Mai 2013 15:29:34

Hallo,
viele (ich auch) benutzen das hier: --> Link

Funktioniert sehr gut, leichte Handhabung, was will man mehr?

friedl1976 am 15 Mai 2013 15:38:50

[quote="EwanMcLee"]Hallo firedel1976,

nur mal so gefragt, ist nur der Boden oder auch teile der Wand verrottet?
Ich kann zu deiner frage betreffend der Materialien nur vor dem Einsatz von Metalplatten zur vorsicht aufrufen. Diese stellen ggf. eine Wärmebrücke da und würden den frisch rekonstruierten Boden bald wieder zunichte machen. Siebdruckplatten dagegen, nicht ganz billig aber Haltbar, sind gerade für die unterseite recht gut....


Es ist nur der Boden verrottet bzw auch die Latten die außen herum verlaufen,die Wand an sich nicht. Nur eben unterhalb wo sie Kontakt mit dem nassen Boden hatte.

friedl1976 am 15 Mai 2013 15:40:50

Widerstandsmessung??? Ich dachte ich soll Feuchtigkeit messen? Ich Blicks gerade nicht...

berny2 am 15 Mai 2013 18:15:40

friedl1976 hat geschrieben:Widerstandsmessung??? Ich dachte ich soll Feuchtigkeit messen? Ich Blicks gerade nicht...

Denk' nach: Widerstand => Leitwert => Feuchtigkeit leitet je Wasser desto gut... :D

fuzzy am 15 Mai 2013 18:18:50

friedl1976 hat geschrieben:Widerstandsmessung??? Ich dachte ich soll Feuchtigkeit messen? Ich Blicks gerade nicht...


auch da hilft Dir das Forum, lesen mußt Du schon selbst

--> Link

friedl1976 am 15 Mai 2013 21:54:36

Ach sooooo :-D jetzt kapier ich's! Danke für die Hilfe ;-)

turbokurtla am 16 Mai 2013 08:59:40

Moin
Vergiss solche einafchen Meßgeräte, die taugen vielleicht für Brennholz.
Conrad MF 100 für ca. 100.- € ist i.M. Preis-Leistungsmäßig das Beste.
Kurt

EwanMcLee am 16 Mai 2013 09:42:32

turbokurtla hat geschrieben:Moin
Vergiss solche einafchen Meßgeräte, die taugen vielleicht für Brennholz.


Da hat er absolut recht :!:
Mit einem einfachen Multimeter muss das Holz nicht nur nass sondern auch mit reichlich Metalischen- oder Chroriden Partikel getränkt sein damit es überhaubt etwas anzeigen kann. Ein Feuchtigkeits- Messgerät oder Leitwertmessgerät hat ganz andere Tolleranzen und kann viel besser auf etwas Feuchtigkeit reagieren.
Aber höre dich doch mal in id den Firmen deiner Umgebung um, vieleicht mal beim Klempner oder wer auch immer mit Feuchtigkeiten am Bau zu tun haben könnte. Vieleicht würde da ja mal jemand eben Messen ohne das Du dir das Gerät kaufen musst.

Ewan

berny2 am 16 Mai 2013 12:42:09

EwanMcLee hat geschrieben:
turbokurtla hat geschrieben:Moin
Vergiss solche einafchen Meßgeräte, die taugen vielleicht für Brennholz.

Da hat er absolut recht :!:
Mit einem einfachen Multimeter muss das Holz nicht nur nass sondern auch ...

Richtig, ein Spezialgerät bringt sicherlich zuverlässigere Ergebnisse.
Bei von mir verwalteten Häusern hat ein DMM jedoch schon "gute" Dienste geleistet. Ich habe es immer dabei.

fuzzy am 16 Mai 2013 14:01:05

Kurt hat absolut recht und damit ist es auch m.E. genug mit Messgeräten
:thema:

im von mir gezeigten link steht alles was er wissen muß.

friedl1976 hat geschrieben:Ach sooooo :-D jetzt kapier ich's! Danke für die Hilfe ;-)


und alles gelesen ? auch zum Feuchtbiotop :wink:

starlight am 16 Mai 2013 16:35:10

Hallo,

ich denke der große Vorteil von Hymer ist es nun, dass die Wände dank PUAL (holzfrei) selbst praktisch nicht verfaulen können. Insofern dürfte nur der Boden zu reparieren sein.

turbokurtla am 16 Mai 2013 20:00:31

... und die Sperrholzplatten in den Seitenwänden sind wohl kein Holz ?
Unten drin sind da auch noch Rahmenhölzer, u.s.w.
Kurt

friedl1976 am 17 Mai 2013 06:28:16

at fuzzy
Habe es mal so grob überflogen.ich bin aber noch nicht dazu gekommen es genau durchzulesen,werde es aber auf jeden fall noch machen. Danke

jense am 27 Mai 2013 13:21:49

Hallo zusammen,

wo ist denn nun der Wassereintritt? Hab die gleiche Kiste mit dem gleichen Schadensbild in 2012 repariert. Ich denke es war die Querleiste in die der Fahrradträger eingehängt ist. Allerdings ist das nur ne Vermutung - hab auch das Heckfenster neu eingedichtet. Kühlschrankgitter oder Serviceklappe waren bei mir auf keinen Fall schuldig.


Beste
Jense

friedl1976 am 29 Mai 2013 06:32:19

Ich glaube ich weiß jetzt woher der Schaden kam! Die kunstoffkappen von der hinteren Stoßstange waren Schuld. Ich vermute mal das der Vorbesitzer war nicht zufrieden damit daß die Kappen nur mit den 2 Blechschrauben gehalten werden die oben in die Wand und unten in die Schürze verschraubt werden. Er hat dann zusätzlich in die Kappen 2 Winkel eingeschraubt die mit Spax Schrauben in die außeren Holzlatten verschraubt waren. Dazwischen hat sich Wasser angesammelt und ist so in das Holz eingezogen. Auf der rechten Seite war bereits alles vergammelt und auf der linken Seite waren die Schrauben bereits auch schon komplett verrostet als ich sie raus geschraubt habe. Ich kann mir nicht vorstellen daß die Winkel original waren und wenn doch wurden sie mal abgenommen und einfach ohne Schutzanstrich mit Spax wieder angeschraubt. Auf der rechten Seite hat nämlich die Blechschraube in der Seitenwand nicht mehr richtig gehalten weil das Loch für die Schraube zu groß war. Vielleicht ist auch da das Wasser rein gekommen.

jense am 29 Mai 2013 15:45:08

What?

Meine Stossstange ist mit dem Rahmen über Bleche verschraubt. Auf den Bildern ist doch auch sichtbar, daß die Unterkante der Wartungsklappe etwas abbekommen hat - wasser läuft doch nicht nach oben. Was ich sagen will - ich glaube das kommt woanders her.

Beste
Jense

Rumbuddel am 29 Mai 2013 16:42:53

Wir hatten einen 92er Camp 55 auch mit Kühlschrank hinten in der Ecke, Wartungsklappe etc.
Auch wir hatten dort Wassereintritt, nur dass der Schaden minimal war, da rechtzeitig entdeckt.

1. Die Rücklichter mussten neu eingedichtet werden.
2. Die Wartungsklappe musste neu eingedichtet werden,
3. Der Kaminausgang musste neu eingedichtet werden.

Für mich auf dem Photo eindeutig zu erkennen, dass die Wartungsklappe undicht war.

friedl1976 am 29 Mai 2013 21:34:00

Ich meine ja auch nicht die Stoßstange an sich sondern nur die beiden Kunststoff Kappen die links und rechts an den enden der Stoßstange sitzen. Die sind doch normalerweise nur mit den 2 blechschrauben außen festgemacht und nicht mit Winkeln und M6 Schrauben an den Kappen und mit Spax Schrauben unterm wohnmobil ins Holz geschraubt oder? Ich denke mal nicht das ein Womo Hersteller ganz normale verzinkte Spax Schrauben verwendet. Schau mal bei dir darunter wie die Seitlichen kunstoffkappen befestigt sind.

karlo56 am 30 Mai 2013 01:45:03

Hallo, :tach:
wir fahren das gleiche Modell von 1998. Vor ein paar Wochen muckte der Kühli ein wenig und ich habe den Stoßfänger
abgebaut um an die Serviceklappe für den Kühlibrenner zu kommen. Ein merkwürdiges Konstrukt.
Aus der Rückwand wurde ein Stück herausgeschnitten und auf ein Blech geklebt. Dieses wurde dann mit Sikaflex und 6 Schrauben fixiert.
Absolut dicht. Ich mußte das Blech nach der Kühlireparatur ersetzen. Es war nicht heil zu demontieren.
Meine Meinung:
Wenn ich mir dein Bild anschaue, sieht es so aus, als wenn das ausgeschnittene Stück Rückwand mit Dekalin oder ähnlichem, ohne das Blech wieder eingesetzt worden ist. Und es sieht für mich so aus, daß das Wasser, was von aussen an der Rückwand runterläuft, da den Weg
nach innen gefunden hat, und den den Holzboden in der Ecke zerstört hat. Die Wände gammeln nur an der Innenwand. Da ist kein Holzgerüst in der Wand.
Also sollte es reichen den Boden in der Ecke zu sanieren und die Klappen wieder völlig dicht zu machen.
Aber,
wenn die Messung mit einem Feuchtemesser in Richtung Fenster oder Fahradträger zeigt, ist der Weg natürlich ein anderer. Die Rückwand
im Camp 544 ist holzfrei. Da sollte dann zusätzlich ein neues Abdichten des Fensters oder der Befestigung des Fahrradträgers reichen, um die Feuchtigkeit draußen zu lassen.


Karlo

jense am 30 Mai 2013 15:49:51

Leiter - klar, das hab ich nicht kontorlliert...

Nixversteher am 01 Jun 2013 00:26:47

Ein kleiner Hinweis zur Konstruktion: habe gerade einen Schaden bei einem Hymermobil B 644 repariert, bei welchem Wasser durch die WC- Serviceklappe eingesickert ist. Die Seitenwände laufen ohne Rahmenholz bis auf den unteren Metallwinkel (ca. 30 mm Schenkellänge). Ich musste an der Außenwand nur das innenliegende Sperrholz (2 mm stark) austauschen bis zu einer Höhe von ca. 7 cm. Ein Rahmenholz fand ich erst an der Bodenplatte vor (30 mm x ca. 50 mm), welches allerdings vermodert war. Durch den PUAL- Aufbau hat die Außenwand, bis auf die innere dünne Sperrholzplatte, praktisch keinen Schaden erlitten. Als Feuchtigkeitsmessgerät verwende ich das Trotec BM 30- für ca. 70 Euro

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