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Hallo alle zusammen, ich brauche mal wieder Eure hilfe und Erfahrungen. Nachdem mir im letzten Jahr der Motor hochgegangen ist (Ford 2,2l, wie zur genüge im Forum beschrieben, 1800 Euronen Eigenanteil) habe ich nun bei meinem Challenger Genesis 43 mit Feuchtigkeitsschaden im Unterbodenbereich, Verbindung Seiten- und Rückwand mit dem Boden zu Kämpfen. Besonders betroffen sind die Leisten (ca. 3 X 3 - 4 X 4 cm) die unter dem Boden angebracht sind zur Befestigung der Seitlichen grauen Blenden und der Abschlußblende hinten ("Stoßstange"). Teilweise ist die feuchtigkeit bereits in den Unterboden eingedrungen, sodass man mit einem dünnen Schraubendreher, dicht an der Leiste in den Boden stoßen kann. Das Fahrzeug ist Erstzulassung 2009, allso noch Garantie und wurde jährlich auf Dichtigkeit überprüft. Und nu kommts immer ohne Mängel. Bar Kasse 150 Euronen!!! Wie es mit der Garantie aussehen wird weis ich noch nicht, da ich das Fahrzeug, als es 1 1/2 Jahre war von Privat gekauft habe. Der Voreigentümer hat es von einem Händler in Hessen. Ich wohne in Hannover und habe in erreichbarer Nähe einen Chausen-Händler gefunden, der unter Abstimmung mit Challenger die Dichtigkeitsüberprüfungen übernommen hat. Bei dieser Werkstatt konnte ich das WoMo noch nicht vorführen, da er z.Z. vollkommen ausgelastet ist. Am 06.06.2013 ist ein Begutachtungstermin geplant. Bis dahin möchte ich gern Hintergrundwissen sammeln (das hat mir bei dem Motorschaden auch sehr geholfen), daher würde es mich brennend interessieren, ob es noch weitere Leidensgenossen gibt und welche Erfahrungen Ihr in ähnlichen Fällen gemacht habt. Meine Vermutung zum Schadenshergang ist, dass dieser nicht von unten durch Spritzwasser endstanden ist, sondern eher durch die Verschraubungen der Blenden, die möglicherweise nicht richtig dicht sind. Wasser läuft an der wand runter, hinter die Blende und sickert kapilarartig an den Schrauben in das Holz. An einigen Stellen sind die Leisten derart morsch, dass man sie mit dem Fingernagel zerbröseln kann.
Vielen Dank schon im voraus für Eure Infos und Mitteilungen!!!
Hallo Peter, in Deiner Lage würde ich mich insbesondere auf diesen Seiten --> Link schlau machen.
Ist immer gut, wenn man im Gespräch mit einem Vertragshändler über Hintergrundwissen verfügt.
Viel Glück bei Deinem weiteren Vorgehen.
frboe am 22 Mai 2013 19:39:23
scheinst ja einen "tollen" händler zu haben der die dichtheitsprüfungen gemacht hat...
Anzeige vom Forum
Bootskip am 22 Mai 2013 23:55:58
frboe hat geschrieben:scheinst ja einen "tollen" händler zu haben der die dichtheitsprüfungen gemacht hat...
Was soll Rentner 2011 mit deinem Kommentar anfangen?
Oder ist es eine Art der Schadenfreude so nach dem Motto, mein Händler ist der Beste und ich besonders schlau :?:
frboe am 23 Mai 2013 19:39:46
Bootskip hat geschrieben:
frboe hat geschrieben:scheinst ja einen "tollen" händler zu haben der die dichtheitsprüfungen gemacht hat...
Was soll Rentner 2011 mit deinem Kommentar anfangen?
Oder ist es eine Art der Schadenfreude so nach dem Motto, mein Händler ist der Beste und ich besonders schlau :?:
ich grüße dich auch und wünsche ein schönes wochenende
schnatterente am 24 Mai 2013 10:53:15
Auch wenn Wasser im Tröd vorkommt, müsst ihr schon das Wetter aus dem Spiel lassen, dafür kann zur Zeit niemand was. ;D
rentner2011 am 24 Mai 2013 16:49:15
Hallo "schnatterente", vielen Dank für Deinen hilfreichen Kommentar - aber wer hat hier was vom Wetter geschrieben? Aber "schnatterente" passt!
Rentner2011 (Peter aus Hannover)
captnsharky am 24 Mai 2013 20:37:56
Hallo Peter,
Auf Deine Anfrage hin hab ich mal geschaut. Ich fahre ja einen Flash S3, also die verkürzte Version des Schwestermodells.
Sag mal, wie hast Du denn das festgestellt mit den Leisten?? Ich komme da garnicht hin, denn über die gesamte Breite erstreckt sich bei mir der Abwassertank. Also von unten kann ich da nichts prüfen.
Von Innen hab ich auch nichts feststellen können, das Feuchtemessgerät schlägt nicht besonders aus ( mit Ausnahme auf Höhe der Rücklichter, aber da denke ich das es die Kabel sind, welche anschlagen) Mit drücken innen am Boden kann ich auch nichts feststellen, der ist fest und stabil.
Denke, da können nur die 'langversionen Flash und Genesis auskunft geben.
Volkmar
rentner2011 am 25 Mai 2013 14:19:49
Hallo Volkmar,
zunächst aufgefallen ist es mir rechts hinter der Fahrerkabiene, dort wo die Verbindung zwischen Fahrgestell und Aufbau ist. Da ist bei mir innen eine Sitzbank und die Aufbautür. Ich wollte an der grauen, seitlichen Kunststoffabdeckung, höhe Aufbaubodenplatte, eine Wandhalterung für die Markise anbringen. Zur Verstärkung der Kunststoffblende, von unten in der Ecke, Aufbauboden / Blende, einen Metallwinkel anbringen. Dabei ist mir die morsch Leiste/Latte ca. 3 x 3 aufgefallen. Dicht neben der Verstärkungsleiste ist in einem geringen Bereich auch der Unterboden angegriffen. Aber nur von unten. Oben, bzw. Innen habe ich kontrolliert ist, Gott sei Dank, noch alles Stabiel. Will mal sehen ob ich ein paar Bilder machen kann. Ist nur schwierig, da das Wetter zur Zeit nicht richtig mitspielt und ich ja - ohne Hebebühne - unters WoMo krabbeln muß.
Rentner2011 (Peter aus Hannover)
rentner2011 am 30 Mai 2013 21:18:52
Hallo zusammen, hier ein paar Bilder, ich hoffe es klappt. Stehe manchmal auf Kriegsfuß mit dieser Technik. Allso die Bilder 1 - 3 sind von vorn rechts, Führerhaus/Aufbau. Die weiteren von hinten rechts, hier wurde schon vor 2 Jahren ein Stück ausgetauscht, was jetzt erneit morsch ist. Die beiden letzten Bilder zeigen die Schadstellen in der Fahrzeugansicht. Hab einmal hinten mit vorn vertauscht und konnte es leider nicht mehr ändern.
Noch eine Berichtigung zu meinen ersten Berichten: Die beschriebenen Leisten am Unterboden sind keine Leisten wie ich erst vermutete sondern die Seitenwand, die ca. 2 - 3 cm unter die Bodenplatte gezogen ist. Weis jemand wie die Verbindung zwischen seitenwand und Bodenplatte üblicherweise erfolgt, nur geklebt oder auch geschraubt? Und wie gesagt, hat jemand ähnliche Schäden am Challenger gehabt, lag es möglicherweise an einer undichten Verschraubung der Seitenblenden? Ich will z.Z. nicht daran herumschrauben, da noch Garantie drauf ist. Am 06.06. hab ich ein Termin bei meiner Werkstatt, werde berichten wie es weiter geht.
Rentner2011 (Peter aus Hannover)
rentner2011 am 30 Mai 2013 22:13:27
So nun noch mal, ich hoffe es klapt nun mit den Bildern.
Rentner 2011 (Peter aus Hannover)
Oehle2003 am 24 Jun 2014 14:14:20
Hallo Rentner 2011 Bei unserem Wohnmobil haben wir gestern auch etwas festgestellt nach dem ich Deinen Bericht gelesen habe. Unser Womi ist aber erst 8,5 Monate alt. Haben den Händler auch schon informiert er wollte sich bei uns melden wenn er es mit dem Werkstattmeister besprochen hat.
mfg Oehle Olaf aus Gehrden
Oehle2003 am 24 Jun 2014 14:21:07
Hätte gerne Bilder hochgeladen aber irgendwie geht das nicht
rentner2011 am 17 Aug 2014 21:20:23
Hallo Olaf, kann mich erst jetzt melden, da wir auf einer 7 wöchigen Skandinawienfahrt waren. Ich hoffe Du bist in deiner Angelegenheit mit dem wasserschaden am Unterboden weiter gekommen. Bei mir wurde alles auf Garantie behoben. Die Ursache der Angegriffenen Holzteile lag darinn, dass die Aussenhaut (GFK) mit der Holzkante auf gleicher Höhe abschliest. Allso keine Ablaufkante da ist. Das Wasser zieht durch kleine Kapillaröffnungen zwischen GFK und Holz. Bei der Instandsetzung wurde das beschädigte Holz ausgetauscht, und ringsum zwischen GFK und Holz ein Zink- od. Alublechstreifen eingezogen, der ca. 1 cm über die GFK-Kante reicht, von der nun das wasser gut abtropfen kann. Das Blech wurde GFK-Seitig mit einer Dichtmasse und Holzseitig mit einem Dauerelastischen Unterbodenschutz abgedichtet. Ich hoffe ich kann dir damit weiter helfen.
Rentner 2011 (Peter aus Hannover)
kurt2 am 18 Aug 2014 11:39:27
rentner2011 hat geschrieben:......... ringsum zwischen GFK und Holz ein Zink- od. Alublechstreifen eingezogen, der ca. 1 cm über die GFK-Kante reicht, von der nun das Wasser gut abtropfen kann..................
Hallo Peter, schön, dass wieder alles in Ordnung ist. Aber trotzdem geht mir jedes mals der Hut hoch, wenn ich so was lese. Kleine Ursache, große Wirkung und noch größerer Verdruß. Den Ingenieur, der die GFK- Wand berechnet hat, sollte man teeren und federn.
Diesef Problem müssen eigentlich alle Challenger und Chausson Fz haben. Die überstehenden Seiten- und Rückwände sind auch bei mir einfach glatte Plattenabschnitte. Herablaufender Regen tropft dadurch nicht ab. Wie schon beschrieben zieht sich die Feuchtigkeit unten, um die aufgeklebte GFK Platte, einfach herum und dringt dann in´s Holz ein. Meinen Händler hab ich wohl anlässlich der Feuchtigkeitsprüfung das letzte Mal gesehen. Das was der sich für 143,00 € geleistet hat ist nicht zu glauben. Es war trockenes Wetter, schon seit Wochen hier bei uns, im Juni. Einer seiner Mitarbeiter hat mit einem „Profimeter“ an den gefährdeten Punkten gemessen, Protokoll der Werte erstellt, das war´s. Zeitaufwand max. 45 Minuten. Alles trocken sagt der“ trocken“ heraus. Ich sag, …bei Regen läuft das Wasser an der Rückwand herunter, es zieht sich dann nach oben in die nur wenig geschützte Schnittkannte und anschließend ist der Holzunterboden völlig nass. Er sagt, …im Oktober ist wieder Hausmesse bei uns, danach können wir ja einen Termin machen. So lange bitte nichts verändern, sonst erlischt die Garantie. Was für eine Antwort. :evil: Habe seine Forderung bezahlt und bin ab nach Hause. Ach so ja, eingesprüht oder auch nachgestrichen hat der überhaupt nichts. Ich war ja dabei, - der Mitarbeiter hat bei dem schönen Wetter gleich draußen auf dem Hof gearbeitet. Habe ich mich dann endlich selbst dran gemacht. Bei mir war die Rückwand besonders betroffen. Die Bilder von Olaf hätten mich ja auch interessiert. Überall wo die herab laufende Feuchte die untere Schnittkannte erreicht besteht somit höchste Gefahr einer Holzfäulniss.
Ich habe mir also selbst eine vernünftige "Abtropfkante" an den betroffenen Wänden montiert. Hier mit Link zu meinen Bildern (Dropbox). --> Link
Klaus
California Gregor am 19 Aug 2014 22:24:45
Hallo zusammen, ich habe ein Chausson Welcome 78EB gebaut Dezember 2010, EZ Jan. 2011 und das sieht ein wenig anders bei mir aus. Unten ist bei mir vom Werk ein Kunststoffrohr einseitig abgeflacht angeschraubt in dem Werden Kabel durchführt und somit ist diese Kante geschützt .
Beim mir sieht auch die Rückseite vom Wohnmobil (Lampenträger Heck) anders aus, diese Aluleiste ist auch auf der Seite
Gregor
rentner2011 am 14 Jul 2024 21:01:42
Hallo liebe Forumsgemeinde, ich habe den alten Beitrag noch mal vorgeholt, da ich an meinem Challenger wieder Probleme an den Schnittkanten der GFK-Wände im unteren Bereich/Bodenplatte habe. Auch um diejenigen, die auch einen Challenger Bj. 2008 haben auf das Problem aufmerksam zu machen. Ja, das Schätzchen ist natürlich nicht mehr das jüngste. Bei meiner routinemäßigen Dichtigkeitsprüfung habe ich auch die neuralgischen Punkte im unteren Bereich angesehen und festgestellt das an den Schnittkanten der GFK-Wände im laufe der Zeit doch wieder Wasser eingedrungen ist und zur Torfbildung geführt hat. Auf den ersten Blick war das gar nicht so aufgefallen, da die Schnittkante von unten versiegelt war und relativ fest erschien. Teilweise waren auch noch während der Garantie vom Händler Holzleisten eingesetzt/geklebt. Beim festeren drücken mit dem Daumen und Werkzeug kam dann der Torf zum Vorschein. Die schlimmsten Stellen waren rechts zwischen Aufbautür und Beifahrertür( innen kleine Lenkssitzbank mit Stauraum) und links hinter dem Hinterrad unter der Dusche. Teilweise war die Holzstrebe bis über die Bodenplatte Torf. Die fehlende Ablaufkante war wohl nicht die alleinige Ursache des Wasserschadens an den Schnittkanten. Beim ausarbeiten der schadhaften Stellen war festzustellen, dass um die Schrauben der Befestigung der Seitenschürzen und der Verschraubung der Seitenwand mit der Bodenplatte Wasser eingedrungen war. Die Schrauben waren zum Teil stark verrostet. Die Schrauben zur Verbindung von Seitenwand mit der Bodenplatte haben beim festziehen das GFK beschädigt wo dann das ablaufende Wasser eindringen konnte. Meine Reparatur beschränkte sich auf die Auswechselung der schadhaften Holzteile von unten und teilweise von oben, Staukasten rechts. Links nur von unten, da man für Arbeiten von oben das Bad hätte ausbauen müssen. Die Teile habe ich mit Sika 554 eingeklebt und soweit möglich verschraubt mit VA-Schrauben. Die Schrauben der grauen Seitenschürzen habe ich durch VA-Schrauben ersetzt und mit Dekaseal 8936 eingerichtet. Hinter den Keder der vor den Schrauben in der Sicke der Schürze sitzt sammelt sich Feuchtigkeit an, die dort länger verbleibt und über die Schrauben ins Holz dringt. Die Verbindungsschrauben der Seitenwand mit der Bodenplatte konnte ich leider nicht auswechseln, da die unter der Schürze sitzen. Diese abzubauen wäre zu mindest auf der rechten Seite ein größerer Aufwand (Ausbau der Aufbautür usw.) den ich mich eingehen wollte. Um zu verhindern, dass da weiterhin größere Mengen Wasser hin kommt habe ich die Blenden oben an der Anlehnung an die GFK-Wand abgespritzt mit Ber-Fix MS Polymer Kleber Transparent. Man könnte auch mit 3M 4411 N Hochleistungsdichtband die Kante ab kleben. Das geschriebene sind meine Vermutungen und Feststellungen und ich hoffe, dass ich mit den Maßnahmen das Problem eindämmen kann. Im Anschluss versuche ich noch Bilder anzuhängen, mal schauen ob‘s klappt. Noch eine Anmerkung: Die Schrauben der Profielwinkel zur Verbindung Wände mit Dach und Seiten- mit Rückwand habe ich schon vor einigen Jahres durch VA-Schrauben ausgetauscht und eingerichtet. Waren z. T. auch verrostet. Hier ist noch alles dicht, hoffe es bleibt so.