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Wieder Batterie-Probleme mit Banner Running Bull AGM 1, 2, 3, 4


e_boettcher am 23 Jun 2013 15:27:27

Zu diesen Thema ist ja hier im Forum schon mehrfach berichtet worden - mich hat es wieder erwischt: die Austauschbatterie ist nach gut 1 Jahr quasi kapazitätslos!

Kurze Vorgeschichte und Daten:
WoMo: Hymer B514 auf Ducato-Chassi 250, MJ160, Erstzulassung: 05/2011
relevante Ausstattung: 1 Aufbau Batterie Banner Running Bull AGM 95 AH, keine Solaranlage, keinen Wechselrichter, stromsparende TV-Anlage (ca. 2,8 Amp. Gesamtverbrauch)
Ladegerät: Schaudt EBL 99 K (mit 1 Stck. LASO 1218-6)
Beleuchtung: komplett auf LED umgestellt
Das WoMo steht über Winter unter einem Carport am Haus mit Landstromanschluss (ca. 80% der Zeit am Netz)

Wir reisen von März bis Oktober (Saison), gehen wo immer möglich an Landstrom, d. h. unser Strombedarf ist relativ gering, so dass 95 AH gut ausreichen - wenn denn 50% davon verfügbar sind!

Nach ca. 1 Jahr - im März 2012 - wurden wir erstmals in unserem WoMo-Leben (seit 1988) von einer Unterspannungsabschaltung überrascht: nach einer Zwischenübernachtung auf einem stromlosen Stellplatz sprach die Abschaltung beim Umschalten der Heizung von Frostschutz auf mollige Wärme beim Anspringen der hohen Geblåsestufe an. Losgefahren waren wir am Nachmittag mit voll geladener Batterie mit anschließender 450 km Autobahnfahrt.

Nach Rückkehr von der Reise bin ich dem Problem messtechnisch auf den Grund gegangen: Ladegerät arbeitete einwandfrei (bis 14,4 V Endladespannung mit Umschaltung auf 13,75 V Erhaltungsladung). Nach 2 Tagen am Netz ergab der Belastungtest mit ca. 2,5 Amp. (fast alle LED-Lampen an): Unter Spannungsabschaltung nach ca. 3,5 Stunden, also eine nutzbare Kapazität von etwa 9 AH, oder 10% der Nennkapazität.
Das Ergebnis war reproduzierbar. Der Händler hatte ein Einsehen und tauschte gegen eine neu Banner gleichen Typs aus.
Aufgrund der Beiträge zu Banner hier im Forum und nach Rücksprache bei Banner habe ich mir dann ein Zusatz-Ladegerät mit Temperaturkompensation geleistet (CTEK) und das zum EBL parallel geschaltet.

Anfang März 2013, Austauschbattierie war also noch kein Jahr alt, habe ich mal nach gemessen und bin auf eine Kapazität von knapp 35 AH gekommen, das allerdings bei Temp. um 0 °C. Hat mich zwar nachdenklich gestimmt, aber noch nicht entsetzt!
Nachdem nun der Sommer mit Temp. über 20 °C Einzug gehalten hat, habe ich wieder mal gemessen, mit folgendem Ergebnis:
1. Volladung der Batterie am Netz über 48 Stunden bis dauerhaft Erhaltungsspannung 13,75 V,
2. Netz Versorgung abgeschaltet und 2 Stdn. gewartet: 13,2 V Ruhe Spannung
3. Verbraucher (Lampen) mit 1.4 A als Last eingeschaltet.
4. Da ich kein schreibendes Messgerät besitze, habe ich in Abständen folgende Spannungswerte (direkt an den Polen) gemessen:
- Start bei 13,2 V
- nach 15 min 13,05 V
- nach 80 min 12,75 V
- nach 105 min 12,75 V
- nach 310 min 12,65 V
- nach 455 min war Unterspannungsabschaltung erfolgt.

- ca. 1 Std. nach der Abschaltung war die Leerlaufspannung wieder auf 12,65 V hochgegangen.
- bei dann erfolgter Belastung mit 1,4 A fiel die Spannung nach 3 min. wieder auf 11,6 V ab.
- Entladung beendet.

Ladung (Start unmittelbar nach Entladung):
- nach 5 min: U = 14,05; I = 7,8 / 8,5 A (1. Wert EBL, 2. Wert CTEK)
- nach 10 min: U = 14,15; I = 5,5 / 8,1 A
- nach 28 min: U = 14,32; I = 0,1 / 8,0 A
- nach 33 min: U = 14,63; I = 0 / 6,8 A
- nach 43 min: U = 14,66; I = 0 /5,2 A
- nach 70 min: U = 14,69; I = 0 / 2,2 A
- nach 105 min: U = 14,71; I = 0 / 0,25 A
- nach 225 min: U = 14,71; I = 0 / 0,05 A
- nach weiteren 10 Stdn. war die Erhaltungsspannung 13,75V erreicht.

Was sagt mir das?

Nach einer Entnahme von etwas über 10 AH aus der vollen Batterie ist sie leer!
Die Ladung ist wiederum nach etwa dem entnommenen Wert beendet. Schön zu sehen, wie das CTEK den EBL beim Laden "überholt" - der Rest sieht allerdings traurig aus!

Was tun?
An der Batterie ist wohl nichts mehr zu retten - wir werden uns wohl trennen müssen, Batterie - und Banner, das wird mit uns nichts mehr!!!

Lösungen gibt es, wie immer mehrere:
1. gegen eine neue Banner tauschen: NEIN, will ich nicht mehr!!
2. gegen einen Nass-BS tauschen: geht nicht, komme von oben (zur Kontrolle ) nicht ran
4. gegen eine Exide Gel Es 900 tauschen: geht ohne Zusatzaufwand, 80 AH würden uns sicher auch noch reichen, ist rel. preiswert. Frage: hält die länger als eine Banner??? Wer hat aktuelle Erfahrungen damit? Den Vorgänger hatten wir vor 10 Jahren, gab keine Probleme.
4. mein Favorit: gegen einen LiFeYPo 12V-Block 90AH tauschen. Kostet zwar gut dreimal so viel, kann aber auch mehr. Wenn es gelingt, die USp-Abschaltung vom EBL von 10,5 V auf 11,5 V (Abgriff über Spannungsteiler) müsste der Austausch eigentlich ohne zusätzlichen Aufwand möglich sein? Dazu gibt es aber noch etliche Fragen zu klären.

Dankbar wäre ich demjenigen, der mir aufzeigt, dass und wo ich einen Fehler in der Beurteilung meiner Banner Running Bull mache und mit welchem Trick man mehr Strom aus dieser Batterie heraus bzw. hinein bekommt.
Einen schönen Sonntag allen Fories - ich jedenfalls bin frustriert!!!


Edgar

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franz_99 am 23 Jun 2013 16:01:49

die Banner sollte doch bestimmt mit 14,8V geladen werden um voll zu werden. Das kann deine Technik leider nicht, Ergo der Akku war nie voll und jetzt ist er hin. Kaufe nee Gel.

e_boettcher am 23 Jun 2013 16:34:17

Hallo franz_99,

mit dem Kauf des Zuatzladegerätes CTEK für die zweite Batterie habe ich genau das Problem mit den 14,8 V gelöst, wie Du auch aus den Messdaten ersehen kannst.
Ich sehe ein: mein Beitrag war sicher viel zu lang - sorry.

Edgar

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OttoWalke am 23 Jun 2013 16:37:08

Die Banner AGM scheinen doch recht empfindlich zu sein wenn man hier und anderswo ließt.
Ladest Du mit Temperaturkompensation ? dann könnte man ein Trocken kochen über die Zeit ja ausschließen.
Ansonsten würde ich auf Sulfatierung durch zu wenig Nutzung (vor allem in der Winterpause) Tippen.
In Deinem Fall hätte ich wohl mal den Megapulser mit verbaut.

Ich bin halt eh kein Freund der AGM im Womo, bei mir waren 2x 95AH Bosch S6 drin knapp ein Jahr alt,
die waren durch ungeeignete Ladetechnik für AGM als ich die Karre kaufte für max. 4Tassen Kaffee gut, dann piiiiieeeep und aus die Maus.
Bei normalen Verbrauchern bis 10A gesamt schafften die gerade so noch 60Ah.
Hatten sich allerdings dann bei mir durch andere Ladetechnik etwas erholt.
Seit letzten Herbst sind sie zusammen mit vier 100Ah Banner oBS parallel im Einsatz.
Nach nun einigen Tests 4Personenfrühstück 8Pötte Espressoautomat (1350W) und rund 16Scheiben Toast hintereinander weg, gibts keine Probleme mehr.
Unter 11.5V unter Vollast gehts nicht mehr.
War bis jetzt dieses Jahr aber auch noch nicht unter 70% Akkukapazität,was sich aber demnächst ändern könnte, der richtige Urlaub steht an.

G OW

ät franz_99
wenn ich richtig gelesen hatte schrieb er bis 14,71V Ladespannung, das sollte eigentlich bei normal Temperatur bei den BannerAGM reichen. :gruebel:

Ostwestfale am 23 Jun 2013 16:38:12

Hallo!

Meine Banner hat im neuen Womo mit EBL99 ebenfalls gerade mal 10 Ah nach einer Betriebsdauer von weniger als 2 Jahren.

Mein Wohnmobilhändler Dümo beteiligt sich natürlich nicht daran.
"Kulanterweise" bietet er mir einen Ersatzakku zum EK an. Nur ist ibää mit Transport, 7,5 € Batteriepfand immer noch deutlich unter dem Preis. So weit erstmal zur Erwartungshaltung an Kulanz & Co.

Ursächlich erscheint mir nach vielen Recherchen das EBL99 mit seiner zu niedrigen Ladeschlußspannung zu sein. Ich habe mich nun, als bekennender Freihsteher, für einen Ladebooster von Votronic und einer neuen Banner Batterie entschieden. Der Votronic kann bis zu 14,7 Volt Ladeschlußspannung.

Eine GEL-Batterie ist auch nicht unumstritten - daher habe ich diesen Weg gewählt. Auch wollte ich nicht wegen der sicheren Befestigung und dem Einbau herumexperimentieren.

Die Batterie wird durch dieses Gerät erstmals richtig voll und braucht selbst nach "pseudovollladung" durch das EBL 99K noch deutlich mehr als 1 Stunde um einen vollen Zustand zu erkennen. Ich hoffe nun das Thema Schaudtscher Mist kompensiert zu haben. Hat allerdings eine Stange Geld gekostet.
Persönlich wollte ich mir schon bei ebääh eine EBL99K kaufen und diese nachentwickeln. Aber bei den Preisen dort ist mir das Spiel zu gefährlich, da je nach Schaltungsdesign nicht nur ein paar Bauelemente zu wechseln wären sondern ganze Funktionseinheiten nicht konvertierbar wären.

Beim nächsten Frühausfall werde ich entweder auf GEL oder gar wieder gut und alt und Säure umstellen.

Bon Voyage

Gast am 23 Jun 2013 16:41:25

Willkommen im Club. Ich hatte ja exakt das gleiche Problem. Angeblich muss man die banner AGM bis 14,7V laden und Sulfatierung zu vermeiden.
Meine 2 banner AGM wurden kulanter Weise ohne Aufpreis gegen Exide GEL getauscht. Seither ist himmlische Ruhe und Alf würde sagen "Nullo Problemo".
Mit 80Ah Gel hast du übrigens so ungefähr das gleich an entnehmbarer Kapazität wie mit 95Ah AGM, da GEL rund 10% weiter entladen werden darf.

Ich empfehle dir auf Grund meiner sehr guten Erfahrungen auf Exide-GEL zu gehen, was außer den Mehrkosten nur Vorteile hat, da du ja kein Kaffeemaschinen-Spannungswandler-Batteriequäler bist. :lach:

Noch eine Erfahrung: Die Exide GEL wachen erst nach 5-10 Ladungen so richtig auf. Also nicht erschrecken, wenn nicht gleich am Anfang die volle Kapazität kommt.

franz_99 am 23 Jun 2013 17:07:37

sorry, hab die 14,7 überlesen, zu viel Text

schnatterente am 23 Jun 2013 17:11:14

Genau und bei den Klein-Verbrauchern, die Edgar berteibt (etwas Licht, wenig TV, kein Winterbetrieb) macht eine AGM eh wenig Sinn. Ich würde es auch mit GEL-Batt. versuchen.

dieterk am 23 Jun 2013 17:34:06

raidy hat geschrieben:Willkommen im Club.

Hallo,
gleiche Problem hatte ich im März auch. Habe ich bereits berichtet. Ich habe den Carado auch umgerüstet auf LED, habe einen LED-TV und ansonsten nix großartiges was Strom ziehen könnte, ausser der normalen Einrichtung (Heizung, Tauchpumpe etc.).
Ich habe das Womo wegen Krankheit nun schon länger nicht mehr genutzt. Letzte Woche habe ich das Teil ans Netz gehängt. Dazwischen an die Steckdose ein Verbrauchsmessgerät für den Haushalt. Das Womo zog lt. diesem Gerät 0,7 A Strom (12V-Versorgung war aus, da nur nachladen angesagt war). Fand ich sehr wenig bzw. ungenau. Der Strombezug ging innerhalb einer Nacht zurück auf 0,1A. Das Womo stand zu dieser Zeit ca. 8 Wochen ohne benutzt oder nachgeladen zu werden. Das Carado-Minimaldisplay zeigt natürlich vorher, wie immer, grün an.
Im März nach einer Nacht und viel Heizung wegen -4 Grad ging das Teil auf gelb und bei Heizungsgebläsevolllast morgens schaltete der Unterspannungsschutz ab.
Da ich denke dass die Batterie nach zwei Jahren wohl den Geist aufgibt werde ich, gerade wegen EBL, auch auf Exide Gel gehen. 80 AH reichen mir, und diese Gibt es für 180 Euronen.
Nächsten Monat werde ich beim Händler eine autom. Schüssel montieren lassen, dann leiere ich im eine Batteriemessung aus den Rippen. Wenn diese defekt ist werde ich umrüsten.

Dieter

Heimdall am 23 Jun 2013 17:37:45

Ich verstehe nicht warum immer die Batt. und da bevorzugt Banner die Schuld gegeben wird?
Der Kapitalfehler liegt meine Meinung nach in erster Linie bei Hymer, da dieser Hersteller ohne rot zu werden schon lange und sogar noch immer wieder besseren Wissens und vieler Kunden Reklamationen und dem Bemühen von Banner, trotzdem einen EBL einbaut der die AGM Batt. kaputt lädt.
An Hymer liegt es welche Batt. in Serie eingebaut werden....... OK, sie haben sich für AGM Bett. entschieden. Nichts dagegen einzuwenden.
An Hymer liegt es aber dann auch, zu den AGM Batt. von Banner passende Ladegeräte einzubauen.
Sie haben sich für Schaudt EBL's mit einer Ladeschlussspannung von max. wenn überhaupt 14,4V entschieden und DA liegt der Hund begraben.
Hymer weiß das ganz genau, trotzdem bauen sie weiterhin diesen EBL 99 ein! WARUM? Das verstehe wer will, vermutlich sind es kaufm. Gründe. Ein passender EBL mit einer Ladeschlussspannung von 14,7-14,8V von Schaudt wäre sicher teurer. Auch Lagerbestände bzw. vereinbarte Abnahmeverpflichtungen könnten die Ursache sein.
Für mich ist das Betrug am Kunden, die, wie man zur Genüge nachlesen kann, entweder ständig neue Akkus kaufen müssen oder ihr Hymer Ladesystem erst mal auf den richtigen techn. Stand bringen müssen!!!!
Als ich einen Hymer Kundendiensttechniker in Bad Waldsee auf die zu nierdrige Ladeschlussspannung ansprach sagte er mir mit voller Überzeugung ins Gesicht: "Um die Batt. VOLL zu bekommen brauchen sie sie nur lange genug an Landstrom hängen zu lassen!!!!!" Als ich ihn fragte ob er da nicht Volt mit Ampere verwechselt, meinte er das wisse er genau! Sowas nennt sich bei Hymer aber Kundendiensttechniker! :cry: Ich habe bei so einer Argumentation kopfschüttelnd das Handtuch geworfen.

Dann lassen Leute wie auch der TE die Batt. den ganzen Winter noch zusätzlich an Landtrom hängen und quälen sie mit der ständigen "Erhaltungsladung" dieses "guten" Schaudt EBL's und wundern sich dann dass die Batt. frühzeitig der Zellentod trifft.

Also bitte nicht immer nur über die Batt. lästern, die können wahrscheinlich am wenigsten dafür, da sie einfach falsch behandelt werden.
Ich bin mit meinen 2 Stk. BANNER AGM à 95Ah (2 Jahre alt) bisher bestens zufrieden. Habe sie mit einem Batteriecomputer aber auch ständig unter Kontrolle.
Ich lade sie im Winter ca. einmal im Monat mit 14,8V Ladeschlussspannung (CTEK) am Landstrom und während der Fahrt mit 14,8V über einen Booster. Der Schaudt EBL mit seinem LAS kann mich mal! Es tut Batt. einfach gut wenn sie auch mal ein wenig entladen dann aber wirklich wieder VOLL aufgeladen werden.

viking92 am 23 Jun 2013 17:40:01

Hy Edgar,

ich würde mich demfall gänzlich von AGM verabschieden & auf Gel wechseln.
Glaub mir, ohne die "Diva" hast Du weniger Probleme.

Wobei man hier zu ca. 90% nur von Banner AGM hört, die vorzeitig sterben.
Ihr Offenen sind jedoch echt gut.


svenhedin1 am 23 Jun 2013 17:46:41

Hi,
danke dass Du dieses Thema und das vor allem auch noch so gut und faktenbezogen hier eingestellt hast.

Auch mir ist gleiche , und zwar auch bestens gepflege und geladene und nie tiefentladene Banner AGM runnig bull 95 AH exakt Ende 24 Monate, also genau Ende nach Garantiezeit auf ähnlich mysteriöse Weise fast exakt ähnlich belegt kaputt gegangen.

Nun fragst Du (und ich ) zu diesen Sachverhalten nach Lösungen - und nennest schon Alternativen und und.

Ich finde, Lösugen finden wir, hier vielleicht zusammen, ERST DANN, wenn wir nach den Ursachen , speziell vieleicht die auch zu Banner-AGM, dafür suchen udn die finden. Erst dann wissen wir, was die Alternativen sind.

Wenn wir also vorläufig nur über die Ursachen spekulieren könen, dann sage ich jetzt mal glatt dazu, dass AGM-Batterien für uns Womoisten womöglich insgesamt GAR KEINE ALTERNATIVEN - also n icht geeignet sind.

Wir sind nja nicht die einzigen und nicht die letzten, zumal Hymer mit der B-Klasse serienmäßig AGM, besagte Banner runnig bull einsetzt in Großserie also, bei denen total vorzeitiger AGM-Batteriausfall, also nach 1 bis 2 jahren schon, aufgetreten ist - und das wird hier noch ganz anders aufschlagen.

Als Ursache wurde bisher hier in diesem Forum, in dem auch viele Batteriefachleute beteiligt sind, dennoch überwiegend bezüglich dieser Ausfälle nur eine einzige Ursache diskutiert.

Nämlich die falsche Ladeendspannung bei AGM-Batterieladung -nämlich (angeblich) bei AGM notwendige 14,7 Volt - die aber die in Mobilen üblicherweise eingebaute Ladetechnik -so auch bei Hymer/Schaudt, nicht kann sondern dort nur um 14,2 V (siehe Datenblatt Schaudt-EBL) . Dito ist es bezüglich Solarregler, der AGM ohne sep. Kennlinie auch nur mit 14,2 dort läd usw.

An dieser einzigen bisher hier diskutierten AGM-Frühausfall-Ursache ist sicher serh viel dran. Aber ich bitte einbrigen zu dürfen, dass ich mir wegen oben berichtetem Batterieausfall als Ersatzbatterie unterwegs ebenfalls wieder in Spanien nur eine AGM, diesmal von Exide, kaufen konnte. und nach dem Datenblatt von Exide für speziell diese AGM wird nur eine Ladeendspannung von 14,4 V benötigt !!!

Was ich damit sagen will ist, dass die bisher hier einzigs diskutierte ungenügende AGM-Ladeednspannung als einzige Ursache für die auffälligen Frühausfälle hier, , sieh auch Deine gut geschilderte häufige Landstrom-Laderei, gar nicht, zumindest nicht die einzige Ursache für die extrem frühen Totalausfälle der Banner AGM runnig bull sein kann.

Wenn wir alber die ursachen nicht wissen, finden wir auch keine von Dir gesuchte bessere Lösung zum Ausfallproblem bzw Alternativen.

Ich denke mittlerweile weit über dieses Ladeendspannungsthema hinaus. Nämlich mit der Frage, ob AGM überhaupt für Wonis geignet sind. Und ich meine mitlerweile: ganz klar nein. Denn sie sind für unsere Zwecke gar nicht zyklenfest - OBWOHL SIE UNS ALS ZYKLENFEST VERKAUFT, ja ich möchte fast sagen, direkt angedreht werden wegen des schönen AGM-Geldes wohl.

Angefangen hat dieser Gedanke bei mir, als hier ein Herr Pleiniger (Beiträge unter suchen) als Fachmann und Batteriehersteller usw davon geschrieben hat, daß Johnson Controls auf ihrer hompage zur Optima-AGM selber stehen hätten, dass diese AGM-Batterie zyklisch nur von jeweils 100 auf maximal 80 % Kapazität runter belastet werden dürfe. Nur von 100 auf 80 % runter, tiefer nicht, sonst extreme Abnahme der maximal möglichen Zyklen/Lebensdauer, das ist für Wonis wenig praxistauglich.

Aber ich will mich hier in Begründung nicht auf die Aussagen dieses serh kompetenten Herrn Pleiniger berufen - schade übrigends, dass es auch hier nicht ohne ansich völlig unnötige Streitereien ausging, sondern bringe desweiteren eine Aussage in Reisemobil International Heft 06.13 zusätzlich , Fachartikel Batterien ein .

In dem Artikel bzw einem Interview dazu steht, dass es 2 Typen von AGM-Batterien gibt, die normalen Dünnplatten-AGM und die sogen. Deep Cyklus-Versorgunsbatterrie - AGM als Dickplatten-AGM.

Denn unsere derzeitigen AGM sind entwickelt worden als reine Starterbatterien für PKW mit vielen teils elektronsichen Verbrauchern udn vor allem als start stop-Kfz -bei denen herkömmliche Starterbatterien etwas überfordert waren. In Starterbatterien sind jedoch viele dünne positive und negative Platten drin, weil die Start-Ampereleistung einer Starter-Batterie von der Größe der Oberfläche dieser Platten abhängt -je merh Platten um so grtößer die Oberfläche. Somit haben auch die als leistungsfähigere Starterbatterien entworfenen AGM-Batterien viele Platten innen drin für eine möglichst hohe, aber nur kurzzeitige Starterstomabgabe - aber bei gleicher Gehäusegröße geht das nur mit vielen DÜNNEN Platten.

Versorgunsbatterien benötigen jedoch relativ wenige, dafür aber DICKE Platten im Batterieaufbau. Dann und nur dann können sie die in Bezug auf Start-Ströme zwar relativ viel geringere Ströme, die aber wie in Womos erforderlich über eine längere Zeit abgeben. Und das sind dann genau diese oben schon sogen. Deep Cyclus-Dickplatten-AGM-Versorgungs-Batterien , die man pro Einzelzyklus dann auch, ohne damit die Lebensdauer extrem zu verkürzen, auch tiefer wie nur von 100 auf 80 % entladen darf.

Ich schätze unsere jetzigen AGM vom Typ Banner runnig bull so ein, dass sie, wenn sie womoüblich pro Einzelzyklus tiefer wie von 100 auf 80% runter entladen wird, maximal nur um die 300 Zyklen schaffen. Dann ist sie kaputt. Und so sehen wir das hier auch. Und das ergab auch die Rückrechnugn zu meiner früh kaputten Banner. Diese Zahl von um die 300 bei merh wie von 100 jeweils auf 80% runter, wird auch in der RMI genannt.

Jede Ent-Ladung mit daruffolgender Aufladung ist ja ein Zyklus. Sprich eine Entladung tagsüber bis Ende TV-Abend und die dazu voll passende sagen wir solarrmäßige Wiederaufladung am Folgetag, dass ist ein Zyklus. Insofern gesehen ist also ein Zyklus in etwa grob gesehen ein Urlaubstag.

Die Lebensdauer einer Batterie wird mit der maximalen Zahl der erreichbaren Zyklen angeben , allerdings in Abhängigkeit von der Zyklentiefe, die auch DoD genannt wird. Beispiel für übliche Werte Gel:ganz grob: 2000 Zyklen bei Zyklentiefe von 8 %. Nur 900 Zyklen bei Zyklentiefe 30%. So in etwa als Beispiel.

Entscheidend dabei ist also für die Lebensdauer die jeweiige Zyklentiefe. Offenbar können die derzeitigen AGM a la Banner die von uns erwarteten etwa 1000 bis 1500 Zyklen nur dann, wnn sie maximals von 100 auf 80 % runter pro Einzelzyklus entladen werden. Werden sie im Einzelzyklus tiefer entladen, dann halten sie nur ncoh ca 300 bis 400 Zyklen, wenn überhaupt.

Beispielrechnugn für die 95er Banner. 3,5 Stunden täglich TV je rund 4,5 A/Stunden = rund 16 AH Ah. Licht Waserpumpe Küli Heizung sommers zusammen noc h mal 10 Ah, zusammen also 26 Ah/Tag. Das ist jetzt keien allzu hoihe Tageslast , aber bezogen auf die 95 Ah der Banner eine Entladung runter um 28% Kapazität, also runter von von 100 auf 72 Ah.

Diese 72 Ah dann per Lima/Fahrt oder am nächsten Tag per Solararsonne wieder eingeladen wäre also ein Zyklus. Und der wäre damit tiefer wie erlaubt, weil tiefer wie 80 % Entladung udn damit geht die Banner dann extrem früh kaputt.

Gel-Batterien oder reine Blei-Säure-Versorgungsbatterien haben Vergleich zu aGM jedenfalls, das sind keine Dünn-Plattenbatterrien. Gel/BleiSäureVersorgungsb. haben die bei Versorgunsgbatterien immer vorhandenen wengen, dafür aber viel dickeren Platten drin.

Sprich dass die Dünnplatten-AGM für Wohnmobile geeigent seien speziell von der zyklenfestigheit her, wie uns von allen Seiten eingeredet wird woh des schönen Geldes dafür wegen, daran glaube ich bald nicht merh.

Vielmerh glaube ich, dass die herkömmlichen Dünnplatten-AGM früh kaputt gehen, weil sie von ihrem Batterietyp her rein zyklenmäßig im Wohnmobilbetrieb auf Kosten der Lebendaeur viel zu stark entladen werden.

Wenn das zuträfe, dann heist Deine gesuchte Lösung, derzeitge AGM generell für Mobile zu vermeiden und wieder zu Gel zurück zu gehen oder zu Versorgungsbatterien auf Blei-Säure-Basis

OttoWalke am 23 Jun 2013 18:24:51

viking92 hat geschrieben:Wobei man hier zu ca. 90% nur von Banner AGM hört, die vorzeitig sterben.


Liegt wohl eher daran das die im Vergleich zu anderen Marken teilweise nur 33% gekostet haben und dadurch gerne gekauft wurden.
Meine Bosch S6 (empfohlen als Start/Stop) sind die Teuren, und hätte ich nicht was geändert lägen die auch schon auf dem Schrott.
Wie gesagt, ich bezeichne mich bestimmt nicht als Batterieexperte,
aber mir waren AGM (Starterbatt) von Hause aus suspekt fürs Womo.
Und wenn mein nächstes Boot gekauft ist (alte habe ich Gestern "Versenken"müssen), kommen die Beiden Bosch da rein zum Vernichten,
und den Platz der beiden nehmen zwei weitere Banner oBS ein.
Mit denen habe ich jahrelange bisher gute Erfahrungen gemacht, daran werde ich mich auch in Zukunft halten.
Mir gehts da allerdings wie Dir, kein einziger Händler hat mir trotz ausdrücklichen Versprechens bei Kauf, die Anschlußnippel für die Entgasung mitgeliefert.
Man könnte fast drüber Lachen. :roll:
Ist mir aber egal, geht auch ohne prima bei denen.

G OW

dieterk am 24 Jun 2013 09:30:15

dieterk hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Willkommen im Club.

Dazwischen an die Steckdose ein Verbrauchsmessgerät für den Haushalt. Das Womo zog lt. diesem Gerät 0,7 A Strom (12V-Versorgung war aus, da nur nachladen angesagt war). Der Strombezug ging innerhalb einer Nacht zurück auf 0,1A. Das Womo stand zu dieser Zeit ca. 8 Wochen ohne benutzt oder nachgeladen zu werden.
Dieter

Hallo,
kann mir diese Frage/diese Umstand jemand beanworten?
Bin stromtechnisch wirklich keine Leuchte.
Liegt dies am absolut ungenauen Messgerät, oder am EBL, oder war die Batterie fast voll?

Dieter

viking92 am 24 Jun 2013 09:41:51

dieterk hat geschrieben:Liegt dies am absolut ungenauen Messgerät, oder am EBL, oder war die Batterie fast voll?

Dieter

Moin Dieter,

kann schon hinkommen, wenn der EBL nur in der Erhaltung rumdümpelt :wink: ...also Batt. voll sind.


OttoWalke am 24 Jun 2013 11:08:13

dieterk hat geschrieben:Dazwischen an die Steckdose ein Verbrauchsmessgerät ......
Dieter
Hallo,
kann mir diese Frage/diese Umstand jemand beanworten?
Bin stromtechnisch wirklich keine Leuchte.
Liegt dies am absolut ungenauen Messgerät, oder am EBL, oder war die Batterie fast voll?

Dieter


Klar doch,
Zuerst Laden
0,7A bei 230V sind 161W macht bei 12V 13,4A bei 14V 11,5A usw

und das dann schon Erhaltung
0,1A bei 230V sind 23Watt macht bei 12V 1,9A bei 14V 1,6A usw

Du siehst, alles iO bei Dir.

--> Link

G OW

dieterk am 24 Jun 2013 16:18:40

OttoWalke hat geschrieben:Klar doch,
Zuerst Laden
0,7A bei 230V sind 161W macht bei 12V 13,4A bei 14V 11,5A usw

und das dann schon Erhaltung
0,1A bei 230V sind 23Watt macht bei 12V 1,9A bei 14V 1,6A usw

Du siehst, alles iO bei Dir.


G OW


Hallo,
danke. Ich gebs zu, das Ohmsche Gesetz ist mein Feind und ich bin eine elektrische Pfeife :D

Dieter

OttoWalke am 24 Jun 2013 16:45:14

Kein Problem. :)

Was meinste denn was ich Alles so nicht (mehr) weiß. :oops:

Gast am 24 Jun 2013 16:56:03

Heimdall hat geschrieben:Ich verstehe nicht warum immer die Batt. und da bevorzugt Banner die Schuld gegeben wird?
Der Kapitalfehler liegt meine Meinung nach in erster Linie bei Hymer, da ..

Ehrlich gesagt, ich weiß nicht wer Schuld hat.
Hat Hymer die einfach verbaut, weil sie glaubten es geht schon gut mit 14,4V? Oder wollte Banner den dicken Auftrag und hat einfach behauptet, sie ginge auch an einer EBL99 mit 14,4V? Oder liegt es überhaupt an den 14,4V oder doch an den dünnen Platten, oder...... Ich wage mir da keine Schuldzuweisung abzugeben. Das sollen Hymer und Banner untereinander ausmachen.

Ich allerdings erwarte von Hymer, dass sie das Problem sofort und grundlegend abstellt, sobald es klar erkannt ist. Ohne wenn und aber, ohne hinauszögern über die Garantiezeit.
Mein Händler ist mein Ansprechpartner. Mit wem der sich herum streiten muss ist mir völlig egal. Mein Händler ist Klasse was Freundlichkeit und Service betrifft und ich fühle mich dort wie König Kunde.
Zumindest bei mir hat Hymer (über meinen Händler) sofort reagiert und kostenlos zwei vernünftige GEL als Ersatz eingebaut. Also kann ICH mich nicht beschweren.
Es ging schnell, es ging perfekt, ich bin zufrieden.
Und jetzt sollen sie sich die Köpfe einschlagen, wer die GEL bezahlen muss. :lach:

Und noch eine aus dem Bauch raus Meinung (die faktisch nicht richtig sein muss): Ich will nie und nirgends mehr eine AGM bei mir sehen und halte sie eher für einen Marketing-GAG. Dann lieber gleich eine gute Blei-Säure mit dicken Platten.

Gast am 24 Jun 2013 17:34:34

dieterk hat geschrieben:Hallo,
danke. Ich gebs zu, das Ohmsche Gesetz ist mein Feind und ich bin eine elektrische Pfeife :D

Dieter


Natürlich nicht :!:


Strom (egal woher) ist für uns alle Neuland :lol:

e_boettcher am 24 Jun 2013 18:54:29

Dem Beitrag von raidy (mit der Zitierfunktion stehe ich noch auf Kriegsfuss!) kann ich nur zustimmen: wie oben berichtet, hat sich die ausgetauschte Batterie trotz des Zusatzladegerätes CTEK (Ladeendspg. 14,8 V und Temperaturkompensation) auch wieder nach einem Jahr verabschiedet - kann also nicht (nur) an der Ladeenspannung liegen. Offensichtlich ist die AGM für "Schwachströmer" nicht die "optimale" Lösung.
Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mir heute eine Exide GEL ES900 gekauft. Hoffentlich hat sich damit mein Stromproblem gelöst.

Vielen Dank für all die guten Ratschläge und Informationen! :-)


Edgar

Gast am 24 Jun 2013 19:28:49

e_boettcher hat geschrieben:Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mir heute eine Exide GEL ES900 gekauft. Hoffentlich hat sich damit mein Stromproblem gelöst.

Ich denke die Entscheidung ist gut und du hast jetzt Ruhe. Vergesse nicht, den Schalter der EBL99 auf GEL zu stellen!

Gast am 24 Jun 2013 19:57:56

Für soviel Geld soviel Stress ?
Unser Schaudt EBL 99 lädt die olle Varta Versorgungs - Nassbatterie 90 Ah seit 03.07. ohne mullen und knullen.
2 x im Jahr wird bei Bedarf etwas dest. Wasser nach gefüllt, das ist alles.
Von Frühjahr bis Herbst sind wir regelmäßig unterwegs und wenn wir auf dem CP stehen,
wird mit Landstrom geladen.
Von 11 - 02 steht das WOMO in der Garage und wird alle 3 -4 Wochen für 24 -36 Std. an Landstrom gehängt
und bisher alles bestens.
Keine Booster, für was brauch ich Booster ? :D
kein CTEK, für was brauch ich CTEK ? :D
kein GEL, für was brauch ich GEL ? :D
kein AGM, für was brauch ich AGM ? :D
kein LED, für was brauch ich LED, außer am TFL ? :D
aber dafür seit bald 6 1/2 Jahren immer genügend Strom an Bord :D :D :D

Gast am 24 Jun 2013 20:15:02

Batteriefragen sind Glaubensfragen, da nutzen Fakten nichts. :ironie:

Gast am 24 Jun 2013 20:23:01

raidy hat geschrieben:Batteriefragen sind Glaubensfragen, da nutzen Fakten nichts. :ironie:


...das glaube ich nicht ! :ja:

schnatterente am 24 Jun 2013 21:03:54

Und ich bin :bindafür: und :bindagegen: :D

Gast am 25 Jun 2013 07:49:21

Ich glaube, das meine billige Aufbaubatterie von Varta noch eine Weile hält. :lol:
Ich weiß, das sie seit Anfang 2007 ihre Aufgabe bestens erfüllt hat. :lol:
Für den Glauben ist die Kirche zuständig :lol:

viking92 am 25 Jun 2013 08:41:11

raidy hat geschrieben:Und noch eine aus dem Bauch raus Meinung (die faktisch nicht richtig sein muss): Ich will nie und nirgends mehr eine AGM bei mir sehen und halte sie eher für einen Marketing-GAG. Dann lieber gleich eine gute Blei-Säure mit dicken Platten.


:top: Was anderes kommt mir auch nicht ins Haus.


Wobei das Hymer/Banner AGM Problem schon seit gut 2 Jahren bekannt ist, auch den beiden Herstellern.
Ich weiss gar nicht, was Hymer derzeit in seine Neufahrzeuge installiert. :?

Gast am 25 Jun 2013 09:22:53

viking92 hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:....
:top: Was anderes kommt mir auch nicht ins Haus.




sieht nach ner WG aus - ich bin dabei :ja:

mawogu am 25 Jun 2013 10:17:44

Jahrzehnte lang hatte ich nie Probleme mit der Versorgungsbatterie. Sobald die Starterbatterie (nach 5 Jahren) schwächelte wurde die aktuelle Aufbaubatterie durch diese Starterbatterie ersetzt und gut wars.
In meinen neuen Ausbau habe ich 2007 eine AGM Batterie, einTemperatur geregeltes Ladegerät und Unterspannungsabschaltung investiert.
Innerhalb von 5 Jahren haben 2 AGM 120Ah EFFEKTA Batterien mit denselben Symptomen (Restkapazität 20 Ah) den Geist aufgegeben.
Jetzt habe ich eine offene Säure Batterie (WINNER 120Ah) samt Entlüftung, eingebaut und hoffe auf problemlose Jahre.

Manfred

Gast am 25 Jun 2013 10:27:40

Da es anders nicht geht: --> Link
Link #1, Interessanter Bericht

Gast am 25 Jun 2013 11:01:16

mawogu hat geschrieben:....
Jetzt habe ich eine offene Säure Batterie (WINNER 120Ah) samt Entlüftung, eingebaut und hoffe auf problemlose Jahre.
...


so wird es sein - ich prügel in meine (240Ah/C20) mit 45A den Strom rein - viele sagen, dass sei nicht gut
Meine AGMs haben den Geist auch aufgegeben (Stichwort Schaudt/AGM) und ich hab genauso gehandelt wie du.

Bereut habe ich es nicht - ganz im Gegenteil :ja:

willi_chic am 25 Jun 2013 11:54:58

svenhedin1 hat geschrieben:Jede Ent-Ladung mit daruffolgender Aufladung ist ja ein Zyklus. Sprich eine Entladung tagsüber bis Ende TV-Abend und die dazu voll passende sagen wir solarrmäßige Wiederaufladung am Folgetag, dass ist ein Zyklus. Insofern gesehen ist also ein Zyklus in etwa grob gesehen ein Urlaubstag.

dieser Meinung will ich mich nicht anschließen, denn ich habe ein ausgebufftes Batteriemanagement-System verbaut, das nebenbei auch dazu dient den Hersteller vor unberechtigten Forderungen zu schützen. Deshalb wird eine umfangreiche Dokumentation nebst Datum und Uhrzeit gespeichert und die sagt mir ua:

211 tage Betrieb
7 Zyklen bisher verbraucht
2,9 kAh Gesamtverbrauch (macht pro Zyklus rund 400 Ah, und das ist die Batteriekapazität)
durchschn. Entladung 47 Ah/Tag,
Ladefaktor 87%
....usw....usw....

also wenn Mastervolt als Batteriehersteller meint ein Zyklus = 1 x Gesamtkapazität umgesetzt, glaub ich das erst mal, es sei denn jemand zeigt mir eine Norm in der das anders definiert ist

grüße klaus

Gast am 25 Jun 2013 12:47:04

willi_chic hat geschrieben:[. also wenn Mastervolt als Batteriehersteller meint ein Zyklus = 1 x Gesamtkapazität umgesetzt, glaub ich das erst mal, es sei denn jemand zeigt mir eine Norm in der das anders definiert ist

grüße klaus



Das kann man kaum glauben, denn es hieße, Du kommst im Jahr auf höchstens 10 Zyklen.
Das würde die Zyklenfestigkeit als Qualitätsmerkmal eines Akkus als ad absurdum darstellen, als Werbegag.
Auch umgangssprachlich hat Zyklus eine andere Bedeutung:
Entladen der Batterie bis zu einer definierten Entladetiefe und das Wiederaufladen bis zur Ladeschlußspannung= ein Zyklus.

Viele

viking92 am 25 Jun 2013 13:03:07

willi_chic hat geschrieben:also wenn Mastervolt als Batteriehersteller meint ein Zyklus = 1 x Gesamtkapazität umgesetzt, glaub ich das erst mal....

Ohne Smiley tu ich mich echt schwer damit, ausgerechnet Dir das zu glauben :D

kintzi am 25 Jun 2013 13:17:52

Googelt nach DIN43539-5, IEC 254-1 und IEC-896 . Normgerecht muss im Datenblatt v. Batts die Zykluszahlangabe nach einer der 3
angegeben sein. Von den versch. angegebenen Entladetiefen gilt dann diese Tiefe als 100%, bei Teilen davon der entsprechende Teil. Beispiel: Entladetiefe f. eine max. Zyklenzahl 60%, dann gilt eine tatsächliche Entladung v. 30% mit wieder Aufladen als 1/2 Zyklus. Gr. Richi

kintzi am 25 Jun 2013 14:33:34

Theoret. Rechnung mit W-Chic`s Zahlen ohne Verluste (DIN43-539-5), 47 Ah/die ~12% der Ges.-Kapazität =100/12 = 8,3 Tage f. 1 Zyklus, in 211 Tagen geteilt durch 8,3 = 25,42 Zyklen . Wenn 250 Zyklen f. d.Lebensdauer d. Sammler angegeben, ist die theoret. Lebensdauer rund das 10-fache, also 2110 Tage geteilt durch 365 = 5,8 Jahre.
Nach IEC 896, 60 % Entldg-tiefe. würde sich f. einen 100 Ah-Akku (Gel) ergeben: 60Ah/die = 60% derGes.-Kap. = 100/60 = 1,67 Tage f. 1 Zyklus , in 100 Tagen geteilt durch 1,67= 59,88 Zyklen. Bei angegebenen 600 Zyklen Lebensdauer =10x 100= 1000 Tage geteilt durch 365 = 2,78 Jahre. Das würde in etwa einer Gel Batt. entsprechen.

Also Batt. mit ehrlichen Datenblätter kaufen, möglichst grosse Kapazität ,auf den Verbrauch u. die örtlichen Gegebenheiten bezogen. Gr. Richi

Gast am 25 Jun 2013 14:40:40

Gute Erklärung, die ich nachvollziehbar empfinde.
Man kann es auch einfacher für Laien ausdrücken:
1) Eine Batterie kann im zulässigen Rahmen betrieben eine Menge X an Gesamt-Lebenszeit-Ah liefern.
2) Je schonender man sie lädt und entlädt, desto höher wird X.
3) Hochstrom(ent)ladungen und zu tiefe Entladungen verringern X drastisch.
4) Unabhängig davon altert sie auch rein Lebenszeitbedingt etwas.

thomas56 am 25 Jun 2013 14:42:11

und wieviel Prozent wären eine Hochstromentladung/Ladung?

Gast am 25 Jun 2013 14:48:35

thomas56 hat geschrieben:und wieviel Prozent wären eine Hochstromentladung/Ladung?

Dies kann man pauschal nicht exakt beantworten und muss man den Datenblättern entnehmen. Sofern sie immer ehrlich sind. Und die maximal sinnvolle Stromentnahme ist sehr vom Batterietyp und anderen Faktoren abhängig. Pauschalangaben führen fast immer zu Kontroversen, da sie pauschal sind.
Nöh, in diese Brennnesseln setze ich mich nicht. :lach:

Gast am 25 Jun 2013 14:53:09

thomas56 hat geschrieben:und wieviel Prozent wären eine Hochstromentladung/Ladung?


bei meiner off. BS (240Ah/C20) ist die Ladung mit ca 45Ah angegeben - mit TK 70Ah
das wäre also ca.20% und mit TK ca.30%

OttoWalke am 25 Jun 2013 14:54:42

Georg,
mit Deinen letzten beiden Beiträgen hier gehe ich 100% konform. :)
Hätte ich nicht anders geschrieben.

G OW

thomas56 am 25 Jun 2013 15:02:12

also ist es sinnvoller die 460AH Exide mit dem 600/1200W-Fön auf 600W statt auf 1200W über WR laufen zu lassen?
Den Vollautomaten kann ich ja nicht drosseln. :cry:

Gast am 25 Jun 2013 15:06:01

thomas56 hat geschrieben:also ist es sinnvoller die 460AH Exide mit dem 600/1200W-Fön auf 600W statt auf 1200W über WR laufen zu lassen?
Den Vollautomaten kann ich ja nicht drosseln. :cry:

Ein glasklares JA!
Wobei der böser Blick und das Gemeckere deiner Frau DEINE Lebenszeit verkürzt. :lach:
Fairer Weise muss man aber dazu sagen, dass du mit 460Ah sehr gut versorgt bist und selbst die 1200W die Batterien nicht zu sehr quälen.
Wenn ich aber lese, dass manche mit nur 100Ah eine Senseo betreiben, würde ich manchmal gerne Amnesty-International-for-Battery anrufen.

viking92 am 25 Jun 2013 15:09:40

thomas56 hat geschrieben:also ist es sinnvoller die 460AH Exide mit dem 600/1200W-Fön auf 600W statt auf 1200W über WR laufen zu lassen?

Da es 'ne Gel ist, die bekanntlich nicht besonders hochstromliebend sind, auch ein klares "JA".

Pauschale Aussagen, ab wann "Hochstrom" beginnt, kannste bei Batt. in keinster Weise machen.


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