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Griechenland - in 14 Tagen?


shoe1 am 17 Okt 2013 23:42:56

Hallo,
ich hätte da mal eine blöde oder nicht blöde Frage: Ist es ratsam Griechenland in einer Reisezeit von 14 Tagen mit dem Womo zu beschnuppern?

Zur Erklärung:
- Wir wohnen in Österreich (Salzburg).
- Sind können leider beruflich nur 14 Tage am Stück verreisen.
- Natürlich weiß ich, dass man in der realtiv kurzen Zeit nur einen kleine Bruchteil von GR besichtigen kann.
- Was sagen unsere Experten: Welche Route (Fähre oder Straße) wäre am Besten - was sollte man sich unbedingt fürs erste Mal anschauen ...
- ....

Ich weiß, dass viele sagen/schreiben werden, dass das ein Unding ist - trotzdem reizt mich die Sache bzw. das Land ;-))

Ich bedanke und freue mich auf eure Antworten ... :razz:
lg
Rupert

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volki am 18 Okt 2013 00:42:34

Rupert
erste Frage: müsstest du alles alleine fahren oder könntest du abgelöst werden?

Mal angenommen Sonntag zum übernächsten Sonntag
Von Kuchl aus nach Villach und Triest wären es ca. 350 km, da solltest du noch am späteren Sonntagabend in Triest sein
Schiff fährt Montag, um 05.30 ab Triest und ist am späteren Dienstag Mittag (off. 15 Uhr) in Patras (Verspätung einkalk)
Wenn du wieder am übernächsten Sonntag in Kuchl sein willst, müsstest du am Donnerstag 18.00 ab Patras, dann bist du am Samstag, morgens um 01.30 in Triest

Du hättest also 8 echte Tage in GR

Variante II
Kuchl-Thessaloniki sind ca. 1400 km, sollte in 2 x 8 Stunden zu fahren sein (allein, besser zu Zweit)
dh am Sonntag ab Kuckel, am Montag-Abend in Thess
das Gleiche zurück Samstag-Morgen von GR und am Sonntag-Abend in Kuchl
das ergäbe 12 echte Tage in GR

Bei Variante 1 müsstest du dich auf dem Peloponnes "austoben" und bei Variante 2 eher östlich von Thessaloniki

Beide Varianten bieten kulturelle Besichtigungen, Strandleben, usw

fahren, speziell allein ist stressig aber kein Problem, fast alles Autobahn. So lange Schiffreise wäre für mich in einer Innenkabine (kein echtes Camping on Board) furchtbar langweilig und stressig, aber das kannst nur du beurteilen

Details erst wenn du weisst wohin du willst.

geloni am 18 Okt 2013 01:08:54

Egal ob Du den Landweg nimmst, oder mit der Fähre von Venedig, Triest oder Ancona fährst: Du hast immer mindestens zwei, drei Reisetage, also <10 Tage Aufenthalt und dem entsprechend Stress. Willst Du das im Urlaub wirklich?

Für eine so kurze Zeit lohnt sich das m. E. nur, wenn Du den Zielraum eng begrenzt, z. B. ...
von Igoumenitza aus Kastoria, Meteora und/oder die nördliche Westküste (von der albanischen Grenze bis Levkas) anschaust, ...
oder von Patras aus den Peloponnes bereist,...
dich auf Corfu beschränkst, ...
oder eventuell von Thessaloniki aus nach Osten auf die Chalkidiki fährst.
Es gibt natürlich noch viele weitere Alternativen!

Ergiebiger wäre es vermutlich, vorab per Internet in GR ein Womo zu mieten und zu fliegen. Damit gewönnest Du mindestens zwei weitere Aufenthaltstage...

geloni

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wolfherm am 18 Okt 2013 07:44:53

geloni hat geschrieben:?........
Ergiebiger wäre es vermutlich, vorab per Internet in GR ein Womo zu mieten und zu fliegen. Damit gewönnest Du mindestens zwei weitere Aufenthaltstage...

geloni


Die zwei Tage gehen dann vermutlich für die Uebernahme und Ausrüstung eines völlig fremden Wagens drauf.
Mach's einfach. Egal, ob 8, 9 oder 10 Tage vor Ort. Wenn man nicht mehr Zeit hat, muss es eben so gehen...

Nille am 18 Okt 2013 09:19:02

Bei 14 Tagen würde ich Chalkidiki empfehlen. Wir brauchen von Hannover bis Sithonia anderthalb sehr stramme Fahrtage (Zwei Fahrer), allerdings mit 10 t Zuggewicht. Mit einem kleineren Mobil sollte Salzburg-Sithonia in einem Tag ohne Probleme möglich sein, besonders wenn man schon am Abend des letzten Arbeitstages losfährt und dann bis Kroatien kommt. Eine Fähre würde ich nicht nehmen, viel zu viel Zeitverlust bei nur 14 Tagen Urlaub.

shoe1 am 18 Okt 2013 09:36:41

Danke mal für die sehr nützlichen Tipps!

Volki: Deine beiden Varianten helfen mir schon mal sehr weiter - Super!
Wir fahren schon zu zweit - aber fahren tu ich meistens alleine ;-)), außer ich überrede mal meine allerliebste Gattin, dass sie auch mal das Steuer in die Hand nimmt (praktizierte sie ja im normalen Alltag auch immer ...).
An und für sich macht mir das weite Fahren nicht so viel aus (wir waren heuer 14 Tage in Sizilien), obwohl ich dann bei so weiten Strecken am Stück schon mal ein bisschen geschlaucht bin. Bei der Schiffsreise geht es mir ähnlich wie dir: Mir wird schnell fad ...

geloni: Mein Autohändler sagt immer: "Der Weg ist das Ziel ..." Naja, mag er recht haben und ich seh das auch so, aber du hast natürlich auch recht: Bei so weiten Strecken und relativ wenig Zeit, kommt schon auch mal ein bisschen Stress auf. Aber wir sind ja noch "jung" und den bisschen Stress werden wir auch noch verkraften. Wir haben in diesem Zeitrahmen schon Sardinien, Sizilien und Korsika besucht und es war wunderbar. Diese Inseln sind natürlich um einiges kleiner als GR und da stellt sich mir die Frage, ob ich in ca. 10 Tagen doch einen groben Eindruck von GR finden kann, oder ob die Besichtigungspunkte (sei es schöne Strände, historische Stätten oder sonstige sehenswerte Punkte) recht weit auseinander sind?
Fliegen und mieten wäre jetzt für uns leider keine Alternative, da mein Womo dann zu Hause steht und ich schon bei dem Gedanken daran Tränen in den Augen bekomme ...

lg
Rupert

Gerd Peter am 18 Okt 2013 11:37:03

Nille hat geschrieben:Mit einem kleineren Mobil sollte Salzburg-Sithonia in einem Tag ohne Probleme möglich sein



Das sind ja auch nur knapp 1600 km :eek:

Peter

Gast am 18 Okt 2013 11:50:35

Gerd Peter hat geschrieben:
Nille hat geschrieben:Mit einem kleineren Mobil sollte Salzburg-Sithonia in einem Tag ohne Probleme möglich sein



Das sind ja auch nur knapp 1600 km :eek:

Peter


Salzburg-Palermo sind auch nur 1800 km. Also wenn sie das schon innerhalb 2 Wo gemacht haben, geht GR gaaanz locker.
Machen!
Und dann eben nur oben - sprich Festland - bleiben. Peloponnes dann das nächste mal...

Ciao
Didier

MobilIveco am 18 Okt 2013 12:00:55

M.E. sollte der Erholungsfaktor bei der Anreise mit der Fähre kein Problem sein. Ob nach Ancona, Triest oder Venedig, das ist doch von Salzburg aus ein Katzensprung. Auf der Fähre fängt dann doch schon der Urlaub an.
Allenfalls die z.Zt. recht happigen Preise würden mich, vor allem wenn ich nur 2 Wochen unterwegs bin, abschrecken. Rechnen tut sich sowas natürlich nicht. Bei einem unserer letzten Aufenthalte in Griechenland hätte ein schönes klimatisiertes Mobilheim ganze 10€ mehr gekostet als unser Stellplatz.

hast29 am 18 Okt 2013 14:50:40

hallo,

Griechenland ist ein tolles Land.

Nehmt die Fähre ab Ancona.
Dann Igominitsa runter.

Wir sind seinerzeit durch den Norden Griechenlands.
Ich denke mal eine kleine Runde kann man da schon drehen....und es ist sooooo schön. :)

Auf unserer HP findest du 2 Reiseberichte.
Einmal Pelepones und einmal den Norden von Griechenland....

shoe1 am 18 Okt 2013 15:15:49

hast29 hat geschrieben:hallo,

Griechenland ist ein tolles Land.

Nehmt die Fähre ab Ancona.
Dann Igominitsa runter.

Wir sind seinerzeit durch den Norden Griechenlands.
Ich denke mal eine kleine Runde kann man da schon drehen....und es ist sooooo schön. :)

Auf unserer HP findest du 2 Reiseberichte.
Einmal Pelepones und einmal den Norden von Griechenland....


Danke ... macht Lust auf mehr ...
lg
Rupert

Aretousa am 18 Okt 2013 16:15:05

Hallo Ruppert, wir hatten für einige unserer Griechenlandurlaube auch nur 14 Tage Zeit, bzw. genaugenommen ab freitags vor- oder nachmittags bis zum übernächsten Sonntag immerhin fast 17 Tage. Ihr wohnt allerdings erheblich näher an der von mir favorisierten Fähre ab Ancona. Knapp 800 km, das ist nicht so weit.
Nach dem 800 km seid ihr dann am Ziel, jenachdem wo ihr hin wollt Patras oder Igoumenitsa. Also keine große Anreise. In den Tagen in Griechenland könnt ihr euch dann kleiner Etappen vornehmen, da wird das ganze erholsam und absolut stressfrei. Wenn ihr noch nie dort ward, wäre ich für Patras und Peloponnes. Da-->
--> Link
gibt´s ein paar Berichte.

Gerd Peter am 18 Okt 2013 17:08:54

agent_no6 hat geschrieben:
Gerd Peter hat geschrieben:
Nille hat geschrieben:Mit einem kleineren Mobil sollte Salzburg-Sithonia in einem Tag ohne Probleme möglich sein



Das sind ja auch nur knapp 1600 km :eek:

Peter


Salzburg-Palermo sind auch nur 1800 km. Also wenn sie das schon innerhalb 2 Wo gemacht haben, geht GR gaaanz locker.
Machen!
Und dann eben nur oben - sprich Festland - bleiben. Peloponnes dann das nächste mal...

Ciao
Didier


Hallo Didier,
ich gebe dir Recht, 1800 km in 2 Wochen geht ganz locker :)
Nur Nille hat was von 1 Tag geschrieben :roll:


Peter

wiebke am 18 Okt 2013 19:15:11

wir hatten damals 2,5 Wochen Zeit. Ausgangort war Nürnberg.
Wir sind von Ancona nach Patras, dann Olympia, Diakophto, Korinth, Athen, Meteora, Delphi, und von Igoumenitsa wieder zurück.
Die Fähre zurück haben wir, da vorher nicht so geplant, von unterwegs umgebucht. Dies ging problemlos und ohne Aufschlag.

FWB Group am 19 Okt 2013 01:15:42

Hardcore Griechenlandfans fahren auch mal schnell nur 1 Woche über Ostern nach Finnikounda (Peleponnes). Nicht wir, gute Freunde von uns.
Wir hatten zum gleichen Zeitraum eine andere, weit aus "glorrreichere" Idee! als Antwort auf die Frage von unseren Freunden --> kommt ihr mit ?
Nein, wir wollten genüsslich u. diesbezüglich stressfrei in Deutschland bleiben und das Ergebnis!
Unsere Freunde hatten Traumwetter und wir zur Strafe durchgängig Nieselregen. Furchtbar!

Meine Meinung --> nicht lange fackeln - machen.

Tipp:
Enspannt von Triest mit Camping Komfort ( Kabine) per Fähre bis Igomenitza.
Von da ab Ri Ionnina ( Vigosschlucht) - Meteoraklöster, Wildwasserfluss in Kliki - ab zur Mündung vom Acheron ( wenn ihr eine Woche mehr hättet dann noch die Insel Lefkas) und dann zurück nach Igomenitza. Prima Tour!
Wir sind die Tour von Ionnina zu den Klöstern mit einem 50 cm Simson Roller gefahren (war keine gute Idee im Hochgebirge!!)

Nille am 19 Okt 2013 08:36:44

Gerd Peter hat geschrieben:
Hallo Didier,
ich gebe dir Recht, 1800 km in 2 Wochen geht ganz locker :)
Nur Nille hat was von 1 Tag geschrieben :roll:


Peter


Moin, es sind 1500 km von Salzburg nach Nea Moudania. Wenn man am ersten Abend nach Dienstschluss zügig loskommt, schafft man noch ca. 600km und ist fast komplett durch HR gefahren. 6 schnelle Stunden Schlaf und dann die nächsten 900km anpacken. Mit ein bisschen Glück an den Grenzen bis du am 22.00 mit einem Pils in der Hand am Strand......alles kein Thema. :D

Ich kenn die Strecke und bin selbst schon mehrmals runter gefahren, allerdings mit 10,x t Gespanngewicht. Die Fähren sind für mich aus Kosten- und Flexibilitätsgründen keine Option mehr. Klar ist das jetzt nicht unbedingt für jeden etwas, aber nach dem Eingangspost ging es eher um eine möglichst lange Zeit in GR als um "der Weg ist das Ziel"!

shoe1 am 19 Okt 2013 10:03:59

Nille hat geschrieben:... aber nach dem Eingangspost ging es eher um eine möglichst lange Zeit in GR als um "der Weg ist das Ziel"!


Genau Nille,
mir ginge es auf der einen Seite, um den schnellsten und günstigsten Weg nach GR zu kommen und auf der anderen Seite, um die Frage: ob und wo sich ca. 10 Tage in Griechenland auszahlen.
Die Antworten hier im Forum machen so richtig Lust auf die Fahrt - herzlichen Dank dafür.
lg
Rupert

ductreiber am 23 Okt 2013 10:51:09

Hallo, ich würde auf jeden Fall mit der Fähre ab Ancona fahren. Googelt doch mal nach Strände Lefkada,Zakinthos,Elafonissos. Da findet sich bestimmt was. Oder von Patra bis Finikounda an der Küste entlang,kein Problem in der Zeit.
Und Sehenswürdigkeiten kann man überall mit "einbauen". Viel Spass, Stephan

intertrailer am 10 Nov 2013 02:48:54

Servus Rupert!

Ich weiß nicht ob ihr gerne in der Nacht fahrt und ob ihr euch beim Fahren abwechselt. Eine Möglichkeit wäre es über Belgrad in Richtung Thesaloniki zu fahren. Wann ihr angenommen am Freitag Abend abfährt seid ihr bei gemütlicher Fahrweise am Samstag gegen Mittag in Nordgriechenland.
Für die Rückfahrt würde sich die Fähre ab Igoumenitsa anbieten. Wenn der Fahrplan von 2013 beibehalten wird, könntet ihr am Donnerstag um 23:59 die Heimfahrt nach Triest (Minoan Lines) antreten und dort am Samstag um 01:30 ankommen.
Ab Triest habt ihr ja nur mehr einen Katzensprung ins heimatliche Salzburg.
Bei dieser Planung hättet ihr 12 Tage Zeit um von Thesaloniki nach Igoumenitsa zu kommen, und da dazwischen gibt es genug anzusehen. Z.B. durch das Landesinnere und dann in der Nähe von, oder in Parga noch einige Tage Erholung genießen.
Der Vorteil dieser Variante liegt in der stressfreien Heimfahrt mit der Fähre, ihr seid am Samstag zu Hause und habt noch den Sonntag zum klar Schiff machen....

lg Ferdl

shoe1 am 10 Nov 2013 11:41:41

intertrailer hat geschrieben:Servus Rupert!

Ich weiß nicht ob ihr gerne in der Nacht fahrt und ob ihr euch beim Fahren abwechselt ....

lg Ferdl


Hallo Ferdl,
in der Nacht fahren ist kein Problem - meine Göttergattin für's Fahren zu begeistern schon eher. Momentan rührt sie das Lenkrad noch nicht an, aber wir - oder besser gesagt: ich ;-)) arbeite daran.
Ansonsten herzlichen Dank für deinen Tipp - der hat mir sehr geholfen und ich kann mir konkrete Vorstellungen und Gedanken machen.
lg
Rupert

shoe1 am 03 Jun 2014 15:53:41

Hallo zusammen,
vor doch einiger Zeit, habe ich hier gefragt, wie man eine Wohnmobilreise nach Griechenland planen könnte - Dauer der Reise: höchstens 14 Tage. Ich habe im Forum viele Tipps erhalten. Wie es uns wirklich ergangen ist, kann man nun nachlesen:

Nach Ostern sind wir wohlbehalten von dieser Reise zurück gekommen und haben nun auch den längst fälligen ausführlichen Reisebericht auf unserer Homepage online gestellt (--> Link. So darf ich ein bisschen von den Erfahrungen berichten:

Die Anreise erfolgte auf dem Landweg, weil mir bei der Fahrt mit der Fähre relativ rasch fad wird (so nach ca. einer halben Stunde ...) und mir das Fahren mit dem Wohnmobil nichts ausmacht, sondern im Gegenteil richtig Freude bereitet ...
Also es ging von Kuchl aus (nähe Salzburg), an einem Freitag, über Villach - Slowenien - nach Rovinj. Erste Zwischenstation: Red Bull Air Race - freies Training.



Am nächsten Tag besuchten wir als nächste Zwischenstationen Medjugorje und Mostar in Bosnien-Herzegowina:





Am dritten Tag ging es auf teils abenteuerlichen, aber auch ganz neuen Straßen durch ärmliche Gegenden über Montenegro und Albanien nach Griechenland.



Erstes Resümee über die Anfahrt: Wir haben uns Zeit genommen und ein paar Zwischenziele eingebaut, um keinen Streß aufkommen zu lassen. Obwohl meine allerliebste Gattin mit dem Womo nicht fährt, wären die gut 1800 Kilometer Anfahrt auch in zwei Tagen zu bewältigen gewesen. In Montenegro und besonders Albanien fanden wir auf der einen Seite sämtliche Klischees über schlechte Straßenzustände (riesige Schlaglöcher, offene Kanaldeckel, Steine, Brückenübergänge, die das Womo so richtig durchschüttelten, schlecht abgesicherte Hangrutschungen, von Pferde- und Eselfuhrwerken, Radfahrer bis zu Fußgänger in allen Richtungen auf allen Straßen usw.) bestätigt und auf der anderen Seite völlig neue Schnellstraßen, so ziemlich alles.
Wir erreichten Griechenland trotzdem im unversehrten Zustand. Wie es uns dort ergangen ist, berichte ich etwas später ...

lg
Rupert

shoe1 am 03 Jun 2014 21:20:34

So, weiter ging es dann in Griechenland vorerst mit einer abenteuerlichen Verfolgunsjagd, einer ebensolchen Suche nach einem Stellplatz in der Nähe von Igoumenitsa, einer nächtlichen Bootsfahrt zu einer Fischzucht und einer holländischen Geburtstagsfeier.

Danach wurde es gemütlicher: Es ging nach Parga und die Westküste runter bis Patras.







Am nächsten Tag besuchten wir auf den Peloponnes das Kloster Mega Spileon und anschließend den Kanal von Korinth:





Als nächster Programmpunkt stand Athen auf dem Programm, aber dazu mehr morgen ...

lg
Rupert

shoe1 am 04 Jun 2014 09:22:48

Balkanreise nach Griechenland (Ostern 2014) --> Link

So, nun stand also der Besuch der griechischen Hauptstadt auf dem Programm. Mit dem Bus ging es von Rafina ca. eine Stunde ins Zentrum. Danach die üblichen touristischen Höhepunkte ...







Am nächstenTag besuchten wir das Orakel von Delphi: Ausgrabungen, die in wunderschöner landschaftlicher Gegend liegen ...





Weiter ging es Richtung Norden zu den Meteora-Klöstern. Aber zuvor noch eine Übernachtung neben dem Hotel Arsenis. Am nächsten Morgen Besuch der Klöster - einer der Höhepunkte unserer Griechenlandreise:





Danach ging es an die Ostküste zum Relaxen - an unserem Traumstrand ...
Aber dazu mehr bei der letzten Fortsetzung ...

lg
Rupert

shoe1 am 05 Jun 2014 10:22:49

So, nun folgt der letzte Teil unserer Griechenlandreise zu Ostern 2014: --> Link

Im Reiseführer "Schulz" haben wir einen wunderschönen Platz an der Ostküste zum Relaxen ausgesucht. Als wir diesen erreichen, ist es schon fast kitschig:



Abseits von Hauptstraßen, auf einer Wiese unter einem blühenden Baum, nebenan ein Bächlein und vor uns das türkisblaue Meer .... was willst du mehr ...



Nach zwei Tagen ausspannen zog es uns schon wieder weiter: Ich wollte das Grab von Philipp II (Vater von Alexander dem Großen) in Vergina und das unterirdirsche Museum besuchen, aber die Griechen wollten nicht: Sie hatten nämlich am Ostersonntag geschlossen. Also ab wieder an die Ostküste, wo wir wieder ein nettes Plätzchen in Pidnia (Schulz) suchten ...



Nach diesem herrlichen Sonnenaufgang ging es nun entgültig wieder nach Hause: Dieses Mal führte die Strecke über den früher berüchtigten "Autoput" - Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien. In der Kärnten Therme in Villach "erholten" wir uns noch von der zweitägigen Fahrt ...



Zusammenfassung: Wir haben - wie immer auf unseren Reisen - in das entsprechende Land, dieses Mal eben Griechenland: hinein "geschnuppert". Die gefahrenen Kilometer (4996) waren kein Problem. Wir haben sehr viel gesehen, viele nette Menschen kennen gelernt und auch ein bisschen entspannt. Alles in allem: Ein durch und durch gelungener Urlaub.



Den vierteiligen, ausführlichen Reisebericht, mit allen Fakten, Daten, ca. 250 Bildern und Zwischengeschichtln, gibt es wie immer auf unserer Homepage: --> Link

Ich wünsche viel Spaß beim Mitreisen ...
lg
Rpert

charlyone491 am 08 Jun 2014 12:35:11

Hallo zusammen,
in Triest aufs Schiff nach Patra danach Kastro/Killini "Cp Melissa", Finikundas,nach Lakonien zur Mani, Gythion/Mavrovouni "Cp GythionBay" Monemvasia, zum Ende nach Kalogria (großer Parkplatz am Meer) am anderen Tag auf die Fähre.


Charlyone491

pipo am 08 Jun 2014 13:04:41

Hallo Rupert, klasse Bericht mit sehr schönen Bildern. Eure Homepage ist auch wirklich klasse!!!
Aber bei nur 14 Tagen Urlaub tatsächlich die Strassenroute zu nehmen ist schon bemerkenswert. Sardinien und Korsika sind doch ohne Fähre auch nicht zu erreichen :wink:

Aber Hauptsache ihr hattet einen tollen Urlaub :!:

shoe1 am 08 Jun 2014 15:07:03

pipo hat geschrieben:Hallo Rupert, klasse Bericht mit sehr schönen Bildern. Eure Homepage ist auch wirklich klasse!!!
... Sardinien und Korsika sind doch ohne Fähre auch nicht zu erreichen :wink:

Aber Hauptsache ihr hattet einen tollen Urlaub :!:


Hallo Pipo,
völlig richtig beobachtet :oops: Obwohl es nach Sardinien "nur" 8 Stunden und nach Korsika "nur" 4 Stunden mit der Fähre waren, kam auch hier das Gefühl der Langeweile auf (bin halt ein rastloser Mensch ...)

lg
Rupert

Aretousa am 08 Jun 2014 16:30:09

Kalimera Rupert,
was macht man in Griechenland, wenn es viel zu heiß ist, um sich groß zu bewegen, man aber zufällig eine erstklassige Internetverbindung hat?
Man setzt sich in den Schatten und liest den Reisebericht eines "rastlosen Menschen".

Dein Bericht hat mir, wie schon der ein oder andere aus deiner Feder vorher, supergut gefallen.
Solltest du mal den Job des Schuhverkäufers an den Nagel hängen, als Reiseberichterstatter hättest du bestimmt große Erfolge. Bei mir jedenfalls eher als der allgegenwärtige Herr Schulz.
Über den werde ich jetzt aber bestimmt nicht mit dir diskutieren :wink: :wink:
Ihr habt das Beste aus den 14 Tagen herausgeholt und sehr ausgiebig in Griechenland rein geschnuppert. Hattet tolle Erlebnisse und habt ganz viel gesehen.
Ich hoffe, ihr seid dadurch auf den Geschmack gekommen und fahrt einmal wieder in dieses herrliche Land.
Wir stehen derzeit am Pilion, evtl. übernachten wir in den nächsten Tagen auch mal in Agiokambos.
Ich hoffe aber sehr, dass mir beim Baden im Meer nie so ein kleiner Tintenfisch zu nahe kommt. Die mag ich nur schon gegrillt oder frittiert auf meinem Teller 8)

shoe1 am 08 Jun 2014 17:33:19

Kalimera Lena,
muss das herrlich sein, jetzt unter der Sonne Griechenland's zu liegen, obwohl auch bei uns die Temperaturen ganz angenehm (+ 33°C) zu ertragen sind ...

Werde mir mal über deinen Vorschlag - Reiseberichterstatter zu werden - Gedanken machen. Wäre eigentlich eine sehr interessante Tätigkeit ... 8)

Bezüglich Griechenland sind wir natürlich absolut auf den Geschmack gekommen: Es hat uns ausgezeichnet gefallen, allerdings wird die Liste unserer "wieder zu besuchenden Länder" immer länger ....

Im Sommer soll es mal ganz in den Norden (quasi Norwegen) gehen. Mal sehen, wo und wie weit es uns da wieder hinzieht ...

Ihr seid ja die Experten in Sachen Griechenland und werdet sicher auch noch für die nächste Zeit ein schönes Plätzchen finden - ist ja in diesem schönen Land gar nicht so schwer ...

Wünsche euch noch eine schöne Zeit
lg
Rupert

Gast am 08 Jun 2014 17:41:52

Zuerst dachte ich - Griechenland in 14 Tagen - Die müssen spinnen, das hat doch nichts mit Urlaub zu tun!. Jetzt, nachdem ich deinen Bericht gelesen habe, viel mir ein, das ich vor ein paar Jahrzehnten fast die gleich Tour auch gemacht habe, allerdings in drei Wochen und wir waren auch noch auf den "Fingern". Allerdings starteten wir in Hamburg und das mit einer Kastenente. Gestresst hatten wir uns damals auch nicht gefühlt, und von Hamburg nach Salzburg vergeht ja auch schon locker mal ein Tag. Dein Beitrag hat auf jeden Fall wieder schöne Erinnerungen geweckt und Lust gemacht, auch mal wieder in die Richtung zu fahren - vielen Dank.

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