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frischwasser im Tank wie aufbereiten??


epmp am 16 Nov 2013 12:23:04

epmp
zu einem der dauerthemen

chlor? silberionen? chlor + silberionen?

silberionen seien nicht gut angeblich in der schwietz u in dergewerblichen passagierschiffahrt nicht mehr f.den dauergebrauch zugelassen

was spricht gegen chlor? z.b. für den swimming pool gibt es mikrokugeln
Was spricht dagegen sich daraus eine stammlösung zu machen welche dann eine zugabe von
1ml pro 10 liter wasser ermöglicht angeblich zerfällt chlor mit der zeit rückstandsfrei was zum einen wünschenswert ist zum anderen ein nachdosierung erfordert zum anderen sei das system thermisch instabil was mich nachdem ich wasser aus dem tank zum kochen immer abkoche nicht stört bei konseqentem vorgehen müsste das auch den biofilm gering halten bzw unterdrücken??
wer kann kundig dazu stellung nehmen

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Gast am 16 Nov 2013 12:30:35

Wenn bei mir Wasser länger als ein Paar Tage im Tank ist, gibts eine entsprechende Dosis Silber. Im Urlaub wird das Wasser so schnell verbraucht, das ich mir keine Gedanken um die Aufbereitung mache. Cirka alle 3 Tage wird nach gefüllt. Chlorwasser mag ich nicht, weder auf der Haut, noch im Mund/Magen.

gerhardo am 16 Nov 2013 23:16:48

Früher habe ich auch Silber benutzt, bin aber inzwischen der Meinung, dass Chlordioxid besser für die Gesundheit ist.
Chlordioxid ist in DE mit 0,2mg/l für Trinkwasser zugelassen.
Nachteil ist, dass die Schutzwirkung nur einige Tage anhält. Das ist unterwegs aber kein Problem, weil ja häufig nachgefüllt wird.

gerhardo

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Loddel am 17 Nov 2013 09:45:03

Chlordioxid ist preiswert, schnell und sicher, man braucht aber eine Küchenwaage mit grammgenauer Auflösung, wenn man sich seine Lösung für die nächsten 6 Wochen herstellt. Außerdem braucht man eine 10 ml Spritze (z.B. aus der Apotheke), um für jede neue Wassernachfüllung die Chlordioxid-Lösung richtig zudosieren zu können. Gehört für mich immer zum Abfahrtprocedere und kostet mich 2 Minuten zusätzlich. Siehe Beschreibung --> Link

Gast am 17 Nov 2013 10:15:15

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen mit dem nachchloren von Frischwasser. Ist nicht schon genug Chlor drin im Wasser? Bei uns an manchen Tagen wenn morgens der Wasserhahn aufgedreht wird kommt einem eine Chlorwolke entgegen. Das ist ein Grund mit, weshalb wir unser Kaffee und Teewasser durch einen Brita Filter laufen lassen.

rolf51 am 17 Nov 2013 10:22:24

Hallo,
solange das Frischwasser nicht wochenlang im Tank ohne verbrauch lagert, ist nichts notwendig.
Ansonsten nehme ich ggf. Silberionen.

Gast am 17 Nov 2013 10:23:45

Wir leben seit über 2 Jahren im Wohnmobil und machen in unseren 350 Liter Tank sporadisch Certisil Silberionen, mal mit, mal ohne Chlor. Silberionen halten das Wasser über lange Zeit frei von Bakterien - aber immer genau zur eingefüllten Wassermenge dosieren, damit sich die Konzentration nicht hochschaukelt. Zu hohe Chlorkonzentrationen schaden auch Metallteilen, z. B. Wasserboiler usw. Wird Certicil richtig dosiert, riecht man den Chlor nicht. Das Wasser aus dem Tank benutzen wir nicht zum trinken. Wenn kein Wasserzusatz drin ist, allerdings zum Kochen, auch für den Kaffee.
Und nicht nur an den Tank denken, auch an die Wasserleitungen! Werden Wasserentnahmestellen längere Zeit nicht benutzt, gammelt das Wasser in den Zuleitungen. Also regelmäßig in Dusche, Bad, Küche, Außendusche usw. heiß und kalt benutzen. Auch den Heißwasserboiler regelmäßig gut aufheizen und das Wasser dann an allen Entnahmestellen benutzen.
Ansonsten auf den Internetseiten von Certisil und WasserPeter informieren. Was da steht hat Hand und Fuß.

tliner am 17 Nov 2013 10:53:48

Guten Morgen,
wir nehmen auch Certisil regelmäßig, dieses Wasser ist eh nur für die Toi., Waschen, Spülen oder halt abgekocht. Hauptsache die Leitungen und der Tank bleiben Keimfrei ohne Danklorix und so. Für Kaffee, Hund usw. Täglich frisches Wasser.

thomas56 am 17 Nov 2013 10:55:58

superduty hat geschrieben:- aber immer genau zur eingefüllten Wassermenge dosieren, damit sich die Konzentration nicht hochschaukelt.

so ist es 100% richtig! :ja:
Und wie funktioniert das genau in der Praxis.......mit geeichter Wasseruhr und Apothekerwaage? :D

eaglesandhorses am 17 Nov 2013 11:06:10

Ich halte meine Tanks sauber und setze dem Wasser NIX zu. Das Wasser nehme ich für alles.

Krabbe65 am 17 Nov 2013 12:08:42

Ich mach es wie Conny :)
In unserer ersten Campgeschichte haben wir mal Silberionen ausprobiert und als alle unsere Hunde sich weigerten das Wasser zu trinken haben wir aber ratzfatz den Tank geleert und gesäubert. Wieder Wasser ohne Zusätze getankt und die Welt war wieder in Ordnung :D Und so belassen wir es bis heute.

Gast am 17 Nov 2013 12:24:40

thomas56 hat geschrieben:. . . so ist es 100% richtig! :ja:
Und wie funktioniert das genau in der Praxis.......mit geeichter Wasseruhr und Apothekerwaage? :D

Hallo Thomas,
du hast es ja sicherlich an anderer Stelle gelesen, die Wassermenge liefern mir meine Philippi Ultraschallsensoren auf dem TMC4 recht exakt. Die Anzeige brachte nach dem Einbau des Gebers genau die Menge, die ich zuvor per Hand über den Pegelstand im Tank ausgerechnet hatte. Beim Befüllen mit Schlauch habe ich auch immer eine Gardena Durchflusssensor zwischengeschaltet. Bei Differenzen wird gemittelt :)
Für die Dosierung von Certisil habe ich mir mal nach genauem wiegen auf einem kleinen Messbecher Markierungen gemacht.
Da wir nur sporadisch Chemie zusetzen und den Tank auch immer wieder mal fast leer machen, kann ich in der Regel davon ausgehen, dass die Restkonzentration nahe Null ist.

Gast am 17 Nov 2013 12:37:35

Ich sorge für einen schnellen Wasserdurchsatz im Tank,bei Standzeiten wird der Tank entleert und fertig.Chemie im Trinkwasser?Nein danke!

Arno

Paule2 am 17 Nov 2013 12:40:52

Hallooo,

nach diesen beiden Vorlagen, kann ich mich auch mal als 'Wasserferkel' outen! :D

Ich fülle meinen 100l Tank im Frühjahr mit frischem Trinkwasser voll, tanke das Verbrauchte nach. Veddisch! Wenn dauerhaft Frost zu erwarten ist, wird das Restwasser abgelassen, Boiler und Leitungen entleert, der Verschlussdeckel des Tanks und die Wasserhähne bleiben offen.

Nach über drei Jahren Ferkelei, kein Schmierfilm im Tank und keine Durchfallerkrankungen der Besatzung.

Ich halte das mit dem Wasser so wie mit dem Obst, wenn sich ein lebender, gut genährter Wurm, im Apfel befindet, kann man diesen Apfel bedenkenlos essen. Zur Not auch mit dem Wurm. :mrgreen: Bei makellosem Obst oder Gemüse kann man sich, über eine mögliche Schadstoffbelastung, Gedanken machen.

Ich schätze mal, dass die Keime, die sich in meinem Wasserbehälter befinden, unschädlicher sind, als all die angebotenen (mehr oder weniger giftigen) chemischen Zusätze.

MfG Paule2

Gast am 17 Nov 2013 13:19:01

Paule2 hat geschrieben:Ich schätze mal, dass die Keime, die sich in meinem Wasserbehälter befinden, unschädlicher sind, als all die angebotenen (mehr oder weniger giftigen) chemischen Zusätze.
MfG Paule2

Genauso sehn wir das auch. Und wenn ich dann in der Werbung die Mittelchen sehe, die 99,9% der Bakterien vernichten frag ich mich, wie die Menschheit ohne das Zeugs Jahrtausende überleben konnte.

Loddel am 17 Nov 2013 13:35:02

merke schon, das Wort Chlor löst eine Chemie-Phobie aus.
Chlordioxid wirkt oxidierend und ist nicht mit Chlor gleichzusetzen, genauso wenig wie z.B. Natriumchlorid, das wir täglich auf unsere Kartoffeln tun, ohne von Chemie zu sprechen.
Die Genauigkeit beim Umgang mit Chlordioxid ist zweifellos nichts für Jedermann, aber eine geübte Hausfrau mit Erfahrung
beim Kochen und Backen sollte das hinbekommen.
Und Silberionen, ich glaube, da würde ich lieber auf jede Wasseraufbereitung verzichten. Nano-Silber bzw Silber-Ionen sollten erst einmal andere dauerhaft an ihren Innereien ausprobieren, ich wills nicht. Chlordioxid hingegen ist weltweit seit vielen Jahren erfolgreich getestet.
Aber: Über Geschmäcker darf man nicht streiten (sagten schon die alten Römer)
Liebe
Loddel

Leser am 17 Nov 2013 14:49:33

Rosenkohl hat geschrieben:Genauso sehn wir das auch. Und wenn ich dann in der Werbung die Mittelchen sehe, die 99,9% der Bakterien vernichten frag ich mich, wie die Menschheit ohne das Zeugs Jahrtausende überleben konnte.


Na ja, das ist leicht zu erklären,
da wurde mehrheitlich Wein getrunken und das faule Wasser verschmäht. :D :D :D

Leser

Roman am 17 Nov 2013 15:00:51

Hallo,

ich versuche das Thema Trinkwasser im Womotank immer situationsabhänging an zu gehen.

Am Anfang einer jeden Saison, wird das ganze System entkeimt. Ich nutze dazu "Herlisil S6" man kann aber auch "Danchlorix" verwenden. Ist deutlich preiswerter. Ich mag allerdings den Chlorgeschmack nicht....

Sind wir dann im Norden Europas unterwegs, wo die Wasserqualität i.d.R. sehr gut ist, setze normalerweise gar nichts zu. Da kann ich dann auch immer schön in kleinen Mengen nachtanken, ohne dass ich viel Kopfrechnen muss. :wink:

Im Süden mache ich das ganze dann von der Außentemperatur und den möglichen Zapfstellen abhängig. Bei hohen Temperaturen oder unsicheren Entnahmestellen kommt dann schon mal Silber oder es wird sogar ein Kombimittel Silber/Chlor dazu dosiert. Silber hat den Nachteil, dass die Wirkung erst nach ein paar Stunden einsetzt. Chlor "greift" dierkt.


Roman

viking92 am 17 Nov 2013 15:18:07

eaglesandhorses hat geschrieben:Ich halte meine Tanks sauber und setze dem Wasser NIX zu. Das Wasser nehme ich für alles.

...dito...
Einmal im Jahr wird das System gechlort und gut is :wink:


barnie1234 am 17 Nov 2013 15:19:11

Hallo, auch wir haben anfänglich mehrere Produckte ausprobiert. Jetzt bunkern wir nur noch Wasser um die Toilette zu betreiben. Ansonsten holen wir je nach bedarf mit einer 2 l Brauseflasche das Wasser für die Küche und zum Zähneputzen weil mir meine Frau schon morgens Whisky verboten hat. :lol:
Bernd

tliner am 17 Nov 2013 16:06:00

Genauso sehn wir das auch. Und wenn ich dann in der Werbung die Mittelchen sehe, die 99,9% der Bakterien vernichten frag ich mich, wie die Menschheit ohne das Zeugs Jahrtausende überleben konnte.[/quote]
--> Link

Roman am 17 Nov 2013 17:09:07

tliner hat geschrieben:
Rosenkohl hat geschrieben:Genauso sehn wir das auch. Und wenn ich dann in der Werbung die Mittelchen sehe, die 99,9% der Bakterien vernichten frag ich mich, wie die Menschheit ohne das Zeugs Jahrtausende überleben konnte.

--> Link



So ist es. Ich finde auch dass es völlig an der Sache vorbei geht, das Thema überheblich zu behandeln oder ins Lächerliche zu ziehen. Dass einem wegen eines verkeimten Wassertanks ein großer Teil des Urlaubs versaut werden kann, ist dabei noch die kleinste Unannehmlichkeit....


Roman

Scout am 17 Nov 2013 18:26:39

Vorweg, ich möchte von Silber nicht abraten oder empfehlen. Sondern zu dem Artikel etwas sagen.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kolloidales-silber-pi.html


Es gibt zwei Bereiche in denen Silber zur Anwendung kommt.

Einen seriösen Bereich, Trinkwasser.
Laut Trinkwasserverordnung sind bei uns für nicht ständige Anwendung 0,08 mg Ag/l zugelassen. Das ist auch die Konzentration die sich bei Zugabe der Silbermittel, wie Micropur, im Tank einstellt.

Dann gibt es den esoterischen, Bereich dem dieser Artikel
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kolloidales-silber-pi.html

zuzuordnen ist. Hier spricht man auch von Silberwasser.
Die Esoterischen Anwender sprechen von 6-15 mg/l als die optimal wirksame Silberwasserkonzentration für die Endanwendung bei Mensch, Pflanze und Tieren.

Die Konzentrationen die diese Leute zu sich nehmen, sind über 100-mal höher als in der Trinkwasserverordnung zugelassen sind. Das hat mit den Anwedungen in unserem Camperbereich absolut nichts zu tun.

Wenn man sein Wasser vor Wiederverkeimen schützen muss, geht an Silber kein Weg vorbei.
Natriumhypochlorit, desinfiziert gut, erhält seine Wirkung aber nur über wenige Stunden.
Chlordioxid desinfiziert gut, erhält seine Wirkung nur über viele Stunden.
Bei mehr geht nur Silber.

An offiziellen Trinkwasserzapfstellen in EU-Europa bekommt man gutes Wasser, da muss man zusätzlich nicht zugeben.
Die südlichen Länder Europas leben in erster Linie von Tourismus. Man muss sich mal die Auswirkungen vorstellen, wenn man dort schlechtes Wasser zapfen würde.



Scout

mithrandir am 17 Nov 2013 18:31:57

Ich desinfiziere auch am Saisonanfang mit Dan Klorix, weil sich leider herausgestellt hat, dass das Wasser sonst unangenehm riecht. Ob es schädlich ist, weiß ich nicht. Während der Saison versuche ich den Tank voll zu halten.
Silber wird immer als Allheilmittel gehandelt, aber genau das, was viele hier machen (Dauerdosierung) führt zu Resistenzen.
Einfach mal nach Resitenzen und Silberionen googeln. Und das sind nicht nur irgendwelche Öko und Voodoo Seiten, die das behaupten.

a.miertsch am 17 Nov 2013 18:43:18

Sind aber zu mindestens 90% hausgemachte Katastrophen. Nicht immer vom Besitzer, aber vom Vor-Vorbesitzer.
Tank nach jeder Reise ablassen und einmal im Jahr mit Zitro-Säure ausspülen( mit Leitungen) und es gibt keinen "Keim".
Ist wie in jedem Winter das Problem mit dem "eingefrorenen Diesel". Fast immer mangelhafte Pflege und Wartung. Ein Wohnmobil ist nun mal kein PKW. Das ist jetzt nicht überheblich dahergesagt, sondern nur konsequent. Es ist ein anspruchsvolles Hobby und verlangt auch einen anspruchsvollen Umgang mit dem Material. Keinem Segler würde einfallen, ein nasses Segel in der Sommerhitze eine Woche lang in der Kajüte vergammeln zu lassen. Früher hieß es, für eine Std. segeln, muß man 2 Std. arbeiten, aber am Boot. Da sind wir mit unserem Hobby eigentlich fein raus. Aber nur der TÜV und Gasprüfung ist zu wenig.
Albert

thomas56 am 17 Nov 2013 18:47:52

superduty hat geschrieben:Da wir nur sporadisch Chemie zusetzen und den Tank auch immer wieder mal fast leer machen, kann ich in der Regel davon ausgehen, dass die Restkonzentration nahe Null ist.

Hallo Gerd,
wenn man das so akribisch macht, hätte ich Vertauen! :ja:
Aber wer kann schon so genau den Zulauf berechnen und entsprechend dosieren? ;D

travelfan am 17 Nov 2013 19:08:14

Wir machen seit Jahrzehnten Campingurlaub und nehmen seit die Trinkwasserqualität deutlich in allen Ländern besser geworden ist, keine Zusatzmittel bei einer Außentemperatur von unter 30 Grad. Ist vom Wasserwerk meist Chlor genug drin. Für die Essenszubereitung oder Kaffeekochen wird das Wasser ja abgekocht und wenn man davon was zum Zähne putzen im Kessel lässt, braucht man keine Filter oder Zusätze. Die Filter sollen sogar besondere Keimschleudern sein.
Wichtig ist die Reinigung der Leitungen und des Wassertanks. Ich hoffe, euer Wassertank hat einen großen Deckel, so dass man mit der Hand reinigen kann.
Ihr werdet euch wundern...da helfen keine Mittelchen sondern eher die echte Handarbeit und gründlicher Winterputz.
Viele

Gast am 17 Nov 2013 19:19:36

Ab und an mal Sprühstuhl soll gut sein für die Linie :mrgreen:

OlliMuc am 17 Nov 2013 19:22:18

Hallo zusammen,
habe mir bis vor kurzem kaum Gedanken um das Thema Wasser gemacht, bis ich zufällig den verbauten weißen Schlauch von innen angeschaut habe. Der ist überall komplett mit einer gelben Schicht überzogen. Hatte das Wasser manchmal einige Wochen drin gelassen und im Tank war nie was zu sehen, keine Glibberschicht nichts. Das Wasser haben wir nur abgekocht zum Kaffee verwendet, ansonsten duschen und Geschirrwäsche. Bisher haben wir die Bakterien aus den Leitugen gut verdaut…
Jetzt bin ich dabei, die Schicht mit verd. Salzsäure (30% 1:1 m. dest. Wasser) zu entfernen. Bei 20° dauert das höchstens eine Stunde und die Schicht ist weg. Danchlorix, Alkohol oder Zitronensäure brachten keinerlei Erfolg. Die Schläuche lassen sich zwar mit HCL ohne sichtbare Rückstände säubern, aber alle Schlauchverbinder und ggf. die Ablassventile aus dem Kunststoff POP verspröden in kurzer Zeit durch die Säure, so dass der Druck der Schlauchschellen ausreicht um die Verbindung zu zerstören und die Brühe auf den Fußboden laufen lässt. Habs noch rechtzeitig bemerkt und alles mit Seifenlauge wegwischen können. Jetzt möchte ich alle Schlauchverbinder durch säureresistente aus PVDF ersetzen (4€ pro Stück und einige Stunden Arbeit).
Ich werde nun aus dieser Erfahrung heraus nie mehr ohne Desinfizierung Wasser im System belassen oder jetzt im Winter alles komplett entleeren. Dabei scheint es auch sehr wichtig zu sein, das Wasser wirklich aus den Leitungen herauszubekommen. Denn bei der Säurebehandlung zeigte sich, dass immer etwas Restwasser in irgendwelchen Schlauchbögen verbleibt. Habs dann mit einer Ballpumpe nach zahlreichen versuchen geschafft.
Würde mich interessieren, ob man mit Chlordioxyd oder anderen Mitteln solche Ablagerungen in den Wasserschläuchen wegbekommt.

aus dem Bayernland

travelfan am 17 Nov 2013 19:27:59

pipendekel hat geschrieben:Ab und an mal Sprühstuhl soll gut sein für die Linie :mrgreen:


Michel

ohne meinen Anwalt
sag ich nix :mrgreen: dann sag doch einfach nix! :mrgreen:

pegasus1955 am 18 Nov 2013 22:14:26

Es ist sicher angebracht, den Tank und die Leitungen vor der Saison mit Danklorix oder ähnlichem zu reinigen und zu spülen. Aber:

Der Magen eines gesunden Mitteleuropäers wird mit dem meisten fertig, sonst dürfte man nicht mehr im Schwimmbad oder Naturgewässern baden. Die Angst vor "verkeimtem" Wasser ist vor allem angebracht, wenn man an öffentlichen Zapfstellen seinen Tank mit demselben Schlauch füllt, den ein netter Vorbenutzer zum Ausspülen seines Fäkalientanks benutzt hat. Man benutzt also am besten einen eigenen Schlauch!

Bei lebensnaher Betrachtungsweise des "Problems" Frischwasser lässt sich feststellen:

- das Wasser für den Kaffee und zum Kochen wird sowieso so erhitzt, dass Keime dabei abgetötet werden
- Wasser pur trinke ich nicht (schade um den schönen Durst!), sondern in Form von Bier, Wein oder Fruchtsaft
- der Wasservorrat eines WoMo ist so klein, dass in der Regel die gesamte Menge innerhalb weniger Tage verbraucht und durch frisches Trinkwasser ersetzt wird.

reisekatze am 20 Nov 2013 09:19:37

*
Wir sind seit 1991 richtige "Hardcore" Wohnmobilisten! D.h., wir benutzen das Wohnmobil über das ganze Jahr!

In all den Jahren haben wir noch nie einen Zusatz für den Frischwassertank benutzt! Egal ob wir gerade in Süd-, Ost-, West- oder Nordeuropa unterwegs gewesen sind!

Mit diesem Wasser duschen wir, spülen die Toilette, putzen die Zähne, kochen, waschen das Obst und eventuell Salat oder Gemüse und spülen das Geschirr.

Salat, Obst oder Gemüse waschen:
Die Salatsoße enthält Essig und bei uns auch frischen Knoblauch, beide sind mehr oder weniger keimtötend und desinfizierend. Das Gemüse wird gekocht, da sind die Keime eh weg.
Bleibt das Obst. Glaubt wirklich jemand, dass auf ca. einen Pfund Erdbeeren oder Kirschen so viele Keime verbleiben können, dass diese z.B. zwei Personen krank machen?

Zähneputzen:
Zahnpasta ist an sich keimtötend, in Kombination mit Mundwasser sowieso, und das Ganze wird eh nicht herunter geschluckt!

Duschen und Geschirrspülen:
Das Wasser wird auf ca. 60°C erhitzt! Keime mögen weder Dusch- noch Geschirrspülmittel! Die Beimischung geringer Mengen Kaltwassers dürfte den Kohl kaum fett machen.

Kochen:
Das Erhitzen über 100°C tötet natürlich alle Keime!

Für das gelegentliche Anrühren eines löslichen Kaffees benutzen wir kohlensäurefreies Mineralwasser.

Der Durst wird mit Mineralwasser, Saft, kalorienfreie Limo oder Cola, Wein gestillt.

Ich versichere, wir haben noch nie irgendwelche gesundheitliche Probleme wegen dem im Tank befindlichen Wassers gehabt!

Eine unvorsichtige Dosierung irgendwelcher Wasserzusätze kann auf Dauer mehr Schaden ausrichten als man sich vorstellen mag!


Lasst Euch bloß nicht verrückt machen!
.

bennykater am 20 Nov 2013 10:30:35

Nun, wenn man sich alle Beiträge durchliest, sitzt man zwischen den Stühlen.

Der letzte Beitrag von reisekatze erinnert mich ein klein wenig an einen alten Thread aus einem markenbezogenen Pkw-Forum, in dem jemand fragte, wie er sein Airbag-Lenkrad gegen ein zwar Airbag-loses, aber mit Wurzelholz bezogenes Lenkrad tauschen kann, denn er fährt ja schon seit 30 Jahren Auto, und hat den Airbag noch nie gebraucht. 8)

Ich denke aber, dass es mehr als eine reine Glaubensfrage ist, sein Trinkwasser (-System) zu desinfizieren. Meine persönliche Entscheidung ist, das System mit der Chlordioxid-Methode zu behandeln, um der Verschleimung zu begegnen, und ansonsten für einen großen Wasserdurchsatz zu sorgen (öfter zu tanken). Ob ich die 0,2-% Verdünnung zur Trinkwasserbehandlung anwende, weiß ich noch nicht, ich werde jedoch entpsrechende Vorrichtungen zum Abmessen mitnehmen.

Garnichts zu unternehmen und eventuelle Gefahren zu ignorieren, hielte ich für genauso nebendran wie volles Programm mit der Chemie-Keule zu fahren. Also bleibt es wohl beim Glaubenskrieg? Bisher hat mich kein Beitrag hier so wirklich überzeugt, und solange man selbst kein Chemiker ist, muss man sich auf sein Gefühl (oder Verstand?) verlassen. Oder gibt es hier einen Chemiker/Mediziner, der hieb- und stichfest argumentieren kann? Zumindest was die Gefahren angeht, WAS man sich unterwegs an Infektionen einhandeln kann und wie (un-)wahrscheinlich es ist?


Martin

BurnerWil am 20 Nov 2013 10:37:56

Hallo Martin,
Du gibst dir die Antwort doch schon selbst. Es ist eine Glaubenssache und pers. Empfinden. Was nützt dir die Aussage eines Chemikers oder Arztes. Auch wissenschaftlich betrachtet, sind das Meinungen und Interpretationen. Mach einfach, wie du es für richtig hältst. Nach 27 Jahren Segeln mit den verschiedensten Booten und diversen Revieren habe ich die Erfahrung gemacht, das Chemie kaum notwendig ist. Wir haben mit dem Wasser an Bord gewaschen, gekocht, geduscht, etc. Für Kaffee und Tee Mineralwasser ohne Kohlensäure, fertig

Gast am 20 Nov 2013 11:07:56

Hier gibt es ja einige fleißige Anwender hoher Clorkonzentrationen, sei es direkt mit Chlor oder mit Mitteln wie Danklorix usw. Ja und Säuren - noch schlimmer. Habt ihr schon mal nachgeschaut, wie begeistert der Lieferant eurer Heizungs- bzw. Warmwasseraufbereitungsanlage von solchen Mitteln ist? Ihr werdet euch wundern.

Wasser ganz ablassen halte ich für bedenklich, denn Tank und Leitungen bekommt man nicht trocken. Mit der Feuchtigkeit und dem Sauerstoff der Luft gedeihen Bösewichte hervorragend in abgelassenen Systemen. Siehe z. B. die Seiten vom Wasserpeter.
Certicil z. B. empfielt fürs Winterlager speziellen Frostschutz einzufüllen. Klar, das ist für die ein Geschäft, verhindert aber die Bildung von Bösewichten und Frostschäden bei nicht vollständig geleerten Leitungen.

Aber das ist genau wie mit den ständig wiederkehrenden Akku-Threads, diesbezüglich wurde hier alles schon 1000 mal geschrieben, wirklich interessieren tut es eigentlich keinen.

mithrandir am 20 Nov 2013 11:34:36

Glaubensfrage ist wohl tasächlich das richtige Stichwort, aber ich finde es chon interessant, andere Meinungen und vor allem die Argumente zu hören. Mitunter kann man ja dzulernen und seine Meinung/Glauben ändern.

Es sind aber auch so viele Einflussgrößen, dass man nicht wirklich alles über einen Kamm scheren kann.
Ich denke, dass Vielnutzer, die auch übers ganze Jahr im WoMo unterwegs sind die wenigsten Probleme haben. Das Wasser/die Anlage hat im Prinzip kaum eine Gelegenheit zu verkeimen.

Ich lege das WoMo im Winter still. Ich bin auch der meinung, dass ein gefülltes system die geringste Gefahr darstellt, da so am wenigsten Sauerstoff für die Organismen an den neuralgischen Stellen vorhanden ist, aber Frostschutz mag ich in meinem Trinkwassersystem nicht haben. Deswegen entleere ich und spüle im Frühjahr einmal mit Dan Klorix durch. Ansonsten verlasse ich mich auf meine natürlichen Sensoren. wenn das Wasser unangenehm riecht, wird erst mal nur gespült, im Notfall halt dann doch mit Chlor (kam aber bis jetzt nicht vor).
Bei mir liegt halt auch eine Altlast vom Vorbesitzer vor. Er hat den Wassertank wohl nur einmal benutzt. danach fuhr das Womo ohne Füllung herum. Dadurch kamen bei der ersten Nutzung ordentlich schwarze Flocken raus. so dass das System wohl kontakiniert ist.

shoe1 am 20 Nov 2013 11:38:09

superduty hat geschrieben:...Aber das ist genau wie mit den ständig wiederkehrenden Akku-Threads, diesbezüglich wurde hier alles schon 1000 mal geschrieben, wirklich interessieren tut es eigentlich keinen.


Doch mich! ... und wie man hier sieht - auch einige andere mehr ...

mfg
Rupert

biauwe am 20 Nov 2013 12:09:51

superduty hat geschrieben:Hier gibt es ja einige fleißige Anwender hoher Clorkonzentrationen, sei es direkt mit Chlor oder mit Mitteln wie Danklorix usw. Ja und Säuren - noch schlimmer. Habt ihr schon mal nachgeschaut, wie begeistert der Lieferant eurer Heizungs- bzw. Warmwasseraufbereitungsanlage von solchen Mitteln ist? Ihr werdet euch wundern.


Dann schreiben diese Leute wieder, dass die Anzeigen ihrer Tanks nicht richtig anzeigen :D

Gast am 20 Nov 2013 12:43:44

ich nehm das hier, anfang der Saison in den Tank geschmissen und gut ist.
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biauwe am 20 Nov 2013 13:42:51

fricki hat geschrieben:ich nehm das hier, anfang der Saison in den Tank geschmissen und gut ist.
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Woher weiß denn das Teil wie viel, bei welcher Temperatur und wie lange Wasser im Tank ist, um die richtige Menge an "Killerteilchen" abzugeben?

Und dann das noch: Pyrogene sind fiebererzeugende Substanzen, die von den äußeren Hüllmembranen zerfallender Bakterien entstammen. Wassertanks, die mit Pyrogenen kontaminiert sind, können ein lebensbedrohliches Risiko darstellen.

Gast am 20 Nov 2013 15:47:05

biauwe hat geschrieben:
fricki hat geschrieben:
Und dann das noch: Pyrogene sind fiebererzeugende Substanzen, die von den äußeren Hüllmembranen zerfallender Bakterien entstammen. Wassertanks, die mit Pyrogenen kontaminiert sind, können ein lebensbedrohliches Risiko darstellen.


Tut mir leid, ich weiß nicht was du schreibst, habe auch kein Chemiestudium, leider.
Fakt für mich ist,
habe keinen Biofilm, muss nichts abmessen, bzw. dosieren und das Produkt hat gute Referenzen.

trialeddy am 20 Nov 2013 22:21:39

Egal was vorne reingekippt wird, wenn hinten (in dem Fall am Wasserhahn) nicht kontrolliert wird was rauskommt weiss ich auch nicht ob es was gebracht hat. Ohne Endkontrolle kann ich mir das reinkippen eigentlich sparen.

epmp am 21 Nov 2013 12:17:05

als verursacher der columne habe ich für mich folgenden schluß gezogen

metall anreicherung im körper ist wohl kritisch zu sehen
wenn mein wasser(tank) wirklich sauber ist (porentief rein :) :D :( l findet eine nachverkeimung wohl nicht explosionsartig schnell statt

ich habe eine niedrige reizschwelle für das abkochen von wasser was wohl das chlordioxid eliminiert auf der anderen seite macht die flüchtigkeit des chlordioxid eine gelegentliche nachdosierung zu bemessen nach der gesamtmenge des gebunkerten wassers unproblematisch
zur herstellung der stammlösund benutze ich sowohl f- das substrat als auch das wasser eine
digitale haushaltswaage . zur umgehung der ungenauigkeit im unteren bereich (1g) stelle ich zunächst eine höher kanzrntrierte stammlösung her welche ich dann mit 10 ml spritzen bis zur grebauchsvertien lösung verdünne u.in luftdicht verschlossenen spritz ca 6 wochen aufbewahren kann

vielen dank f. die seitherigen beiträge

sollte in obiger betrachtung ein systematischer fehhler verborgen sein bitte ich um nachricht
mfg epmp

sabmatt am 21 Nov 2013 14:03:07

a.miertsch hat geschrieben:Tank nach jeder Reise ablassen und einmal im Jahr mit Zitro-Säure ausspülen( mit Leitungen) und es gibt keinen "Keim".


Hallo Albert,
kann man dazu nähere Infos haben ? Von Zitronensäure hab ich zwar schon gehört, aber zum Entkeimen kommt sie mir zum 1. Mal unter.

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