JoFoe hat geschrieben:Moin,
der Bussi ist Spitze. :top: :ja: :ja:
... vor allem, da er von den üblichen Marken/Modellen abweicht... :razz:
... vor allem, da er von den üblichen Marken/Modellen abweicht... :razz: Hallo Leute Mit großem Interesse habe ich diesen Beitrag gelesen und mich im Forum angemeldet da bei mir demnächst der Einbau eines Thule Dachfensters mit integriertem Lüfter ansteht. Wieviele Kartuschen Sikaflex sollte ich für den Einbau denn einplanen? Ich fahre übrigens einen Renault Master L2H2. Bild lade ich noch hoch. ;-) Liebe Grüße Gunnar ![]() Wales 2017 Die Motorräder werden übrigens IM "Camper" transportiert. Ich weiß nun nicht wie groß Dein Dachfenster ist und ob Du Sicken auffüllen mußt. Eigentlich sollte eine Kartusche für ein 40x40 cm Dachlukenfenstzer reichen. Im Zweifelsfall kaufst 2 Kartuschen, Sika (oder vergleichbare Anbieter) ist immer mal zu gebrauchen, habe auch immer einen kleinen Vorrat, heute noch was zur Reparatur (Wechsel) eines Pilzlüfters benötigt. Gruß Manfred Moin Gunnar , wenn du es so machst wie der " Bussi Master " und die Sicken mit Alu - Platten auffüllst sollte eine Kartusche reichen . Willkommen im Forum, Manfred! Du hast doch nicht etwa heimlich meinen alten Original Bussi Deluxe gekauft? ;D Deine Frage wurde ja bereits beantwortet. Ich habe auch 1 Kartusche benötigt. Mich würde ja interessieren, wie Dein Bus von innen aussieht. Vor allem nachdem Du geschrieben hast, dass Du die Motorräder im Fahrzeug beförderst!? Aber bitte sei so lieb und erstelle einen eigenen Thread, damit hier keine Verwechslungen aufkommen. Danke schon mal. Gruß Thomas Sorry, Gunnar. Hatte Dich versehentlich mit Manfred verwechselt. Danke für den Link. Hab mich extra im anderen Forum angemeldet um die Bilder groß sehen zu können. Coole Sache! Gruß Thomas Edit: Scheint wohl, als ob der Beitrag der Zensur zum Opfer gefallen ist... Prima. Da warst Du ja schnell genug. Ein Admin hat de Beitrag wegen der Verlinkung gelöscht. Wird als Werbung angesehen. GruSs Gunnar Willkommen im Forum, Manfred!
Servus Manfred, auch mich würde dein Ausbau interessieren! Schick mir den Link auch gerne per mail! Vielen Dank! Thomas: Hut ab, sehr schöner Ausbau! Thomas: Eine (erste) Frage: Wie befestigst du Deine Hochschrankreihe an der Fahrzeugdecke/-seite? L. Ich habe eine lange Holzlatte (ca. 3,5 x 5 cm stark) an die Deckenholme geschraubt. Daran hängen die Seitenwände. Zudem sind diese an der Seitenwand des Busses angeschraubt. Verwendet habe ich hierzu ordinäre Metallwinkel und Blechschrauben. Auf dem Bild vom 30.4.2017 erkennt man das ganz gut (siehe Seite 6). Gruß Thomas
Hallo Thomas, welche Seitenwände? Die der Hochschränke? Und ja, ich dachte auch daran, die Deckenholme hierfür zu nutzen... ich meine, ich hätte überhaupt kein Problem, wenns nur um Klammotten, Nudeln,Gewürze, usw. ginge, die in die Schränkchen sollen. Aber z.b. Konserven und Co. können ganz schön schwer werden. Gruß, L. P.S: Ja, genau die Bilder vom 30.4. hatte ich mir auch schon zu dieser Frage angesehen... :wink:
Genau die meinte ich. Ich hab Dir in das (zugegebenermaßen etwas schlechte) Bild noch mal eingezeichnet, wo die Winkel montiert sind. Die unteren Winkel sieht man auf dem Bild nicht, weil sie vom Boden der Hochschränke verdeckt werden. ![]()
Ich glaube Du unterschätzt die Tragkraft einer Schraube. Ich habe auch Konserven, Marmeladen- und Nutellagläser sowie Gewürze, Nudeln und Obst im oberen rechten Fach (ich wundere mich selbst immer, was da alles rein passt). Dadurch, dass der Hochschrankboden direkt mit der Trennwand zum Fahrersitz verschraubt ist gibt es hier überhaupt keine Probleme, weil das Gewicht gut auf die Trennwand abgeleitet wird, anstatt an den Seitenwänden zu ziehen. Der neuralgische Punkt bei meiner Konstruktion ist, dass der Hochschrankboden von unten in die Seitenwände des Hochschranks geschraubt ist. Und da das verwendete Holz nicht all zu stark sind kommen entsprechend kleine Schrauben zum Einsatz. Hält aber nach wie vor. Falls Du Bedenken hast kannst Du ja ein etwas stärkeres Holz für die Seitenwände benutzen. Noch ein Tipp von mir: Ich habe auf Wunsch bei einem ähnlichen Ausbau für eine Bekannte die Schränke nur in 3 statt 4 Fächer unterteilt, obwohl ich von vornherein davon abgeraten hatte. Als Ergebnis verziehen sich die Schrankböden nun, weil die Spannweite einfach zu groß ist. Also besser kleinere Fächer als zu große bauen. Gruß Thomas Hi Thomas, ah, klasse Antwort. Hilft mir prima.
Ich habe eigentlich vor, ohne Trennwand zum Fahrersitz zu arbeiten... mal schauen, ob das geht / sinnvoll ist.
Guter Hinweis... werde ich machen. Welche Stärke hattest Du verwendet?
Noch'n guter Hinweis und noch ne Rückfrage: Wie breit hast Du Deine Fächer (bei Dir) gewählt? Gruß, Michael Das müsste ich alles erst mal nachmessen. Als Wandstärke würde ich auf ca. 1 cm setzen. Die Fächer sind ca 50-60 cm breit. Das hat sich so ergeben, nachdem ich hinten eine 70cm breite Ablage eingeplant hatte (die auch als Bett fungiert) und den verbleibenden Platz durch 4 geteilt habe. Laut meinem Plan von Seite 1 sind es 250 cm geteilt durch 4 = 62,5 cm. Könnte hinkommen. Gruß Thomas
Jo, könnt passen. Danke. Michael Hallo, ich bin übrigens auch gerade dabei, einen Hängeschrank in meinem Master einzubauen. Ich habe Thomas' Variante etwas abgewandelt: Ich habe ebenfalls eine Latte an die Deckenholme geschraubt. Allerdings habe ich Maschinenschrauben (M6) genommen und diese durch die vorhandenen Langlöcher im Holm durch die vorhandenen Bohrungen eingefädelt, so dass sie nach unten zeigen. Von unten eine Mutter dran. An die Schraube dann die Latte mit einer weiteren Mutter befestigt. Das gleiche habe ich über dem Seitenfenster mit einer weiteren Latte gemacht und somit den Schrank hinten befestigt. Bis jetzt wirkt es sehr stabil und man kann es recht leicht wieder abnehmen. Die Latten habe ich mit Birke-Sperrholz verkleidet, als Türen nehme ich IKEA Küchen-Schubkastenfronten. Ich warte jetzt nur noch auf die Schaniere damit ich die Türen befestigen kann. :) Dann weiterhin viel Erfolg. at Thomas: Mein Dachfenster musste ich doch noch einmal nachbessern. Es hatte sich wohl doch ein kleiner Riss gebildet und tropfte immer mal rein. Ich habe die Sicken nun auch mit einer Leiste ausgefüllt. Hoffe, dass es jetzt dicht hält. Bis jetzt hielt sich der Regen hier zurück und konnte somit noch nicht getestet werden. Viele Grüße aus Thüringen Stefan Hallo Thomas, ich habe mal wieder ein paar Fragen an dich: 1. Das Trennrelais Ich habe mir das baugleiche Relais gekauft. Und die Anleitung hat mich etwas verwirrt. Es ist doch richtig, dass das Trennrelais nur an die jeweiligen Batterien und an Masse angeschlossen wird? Bei anderen Relais gibt es immer noch einen 4. Anschluss zur Lichtmaschine. Der ist ja bei dem Gerät nicht vorhanden... 2. Batterieanschluss Wie hast Du denn das Kabel in den Schacht der Hauptbatterie verlegt? Es gibt da scheinbar einen kleinen Kabelkanal in der Nähe vom Pluspol in Richtung Heckraum. Aber leider finde ich den Zugang dazu nicht. Ich hatte gestern schon den Fahrersitz demontiert und die Fußmatten entfernt. Leider ohne Erfolg. Ich wollte jetzt direkt neben die Schacht-Abdeckung ein Loch bohren und das Kabel von oben in den Schacht reinbringen. 3. Regenrinne Hast Du zufällig über der Schiebetür eine Regenrinne angebracht? Es stört mich, dass beim Öffnen der Tür doch recht viel Regenwasser reingelangt. Jetzt wollte ich fragen, ob eine Rinne an der Stelle überhaupt etwas bringt und welche Variante Du hast? Vielen Dank schon einmal und viele Grüße Stefan 8) Hallo Stefan, was mag denn wohl ein Trenn-Relais (elektrisch miteinander) verbinden? Hallo Stefan, 1. das weiß ich nicht mehr so genau. Steht aber normalerweise in der Anleitung. Lichtmaschine brauchst nicht anschließen, weil „unser“ Trennrelais automatisch anhand der Spannung erkennt, wann die Lima läuft. 2. ich habe einen Ausschnitt in die Deckplatte gesägt und führe das Kabel unter der Gummifußmatte bis unter den Sitz. 3. ich habe hab eine Kederleiste für das Vordach über der Türe angeschraubt und zusätzlich mit Sikaflex verklebt. Das hält den Regen ab. Hallo Schöner Bericht ....wie hast du das mit dem Strom gelöst ? Hast du Steckdosen verbaut oder irgendwo eine Möglichkeit Strom vom Campingplatz zu nutzen? Wie ist das mit den ganzen Scheiben heizt sich das nicht sehr auf im Sommer ? LG Frank Das mit dem Strom ist auf Seite 4 beschrieben: "Der 230V Strom wird über die Außensteckdose nach innen geführt, geht dort über den vorgeschriebenen FI Schutzschalter und dann direkt auf eine 5-Fach Steckdose. Dort hängt dauerhaft ein Ladegerät dran, mit dem die Zweitbatterie automatisch geladen wird, wenn man mal Strom hat."
Ja, der Bus heizt sich in der Sonne schon ziemlich auf, das stimmt. Das musste ich vor allem letzte Woche bei meinem Urlaub in Frankreich wieder feststellen. Ich habe zwar diese silbernen Sonnenblenden für beide Seiten, die bei Bedarf das Gröbste abhalten, aber gerade wann man mal von einem Stadtbummel oder einem Strandbesuch kommt, dann herrschen hier schon Saunatemperaturen. Aber das ist kein Problem: dann wird einfach kurz durchgelüftet und während der Fahrt die Klimaanlage angemacht. Wenn ich auf einem Campingplatz stehe, dann habe ich sowieso meistens die Schiebe- und die Hecktüren offen. Dann herrschen innen dieselben Temperaturen wie außen. Das mit dem Strom ist auf Seite 4 beschrieben: "Der 230V Strom wird über die Außensteckdose nach innen geführt, geht dort über den vorgeschriebenen FI Schutzschalter und dann direkt auf eine 5-Fach Steckdose. Dort hängt dauerhaft ein Ladegerät dran, mit dem die Zweitbatterie automatisch geladen wird, wenn man mal Strom hat." Lies Dir am besten die Seite 4 mal genauer durch...
Ja, der Bus heizt sich in der Sonne schon ziemlich auf, das stimmt. Das musste ich vor allem letzte Woche bei meinem Urlaub in Frankreich wieder feststellen. Ich habe zwar diese silbernen Sonnenblenden für beide Seiten, die bei Bedarf das Gröbste abhalten, aber gerade wann man mal von einem Stadtbummel oder einem Strandbesuch kommt, dann herrschen hier schon Saunatemperaturen. Aber das ist kein Problem: dann wird einfach kurz durchgelüftet und während der Fahrt die Klimaanlage angemacht. Wenn ich auf einem Campingplatz stehe, dann habe ich sowieso meistens die Schiebe- und die Hecktüren offen. Dann herrschen innen dieselben Temperaturen wie außen. Hallo Thomas, klasser Ausbaubericht! Aussenansichten von meinem Master findest du in meiner Gallerie--> Link. Es sind erst ein paar Bilder aus 2017, aktuelle Innenansichten mache ich mit Einzelsitzen und Drehkonsole. Gruß Jürgen W. Ich wollte Euch nicht vorenthalten, wo wir vor ca. 4 Wochen Urlaub mit unserem Bussi Deluxe gemacht haben. Hier der YouTube Link zu meinem Drohnen-Video unserer traumhaften Tour an die französische Atlantikküste: --> Link In Étretat haben wir tatsächlich direkt auf der Steilklippe übernachtet und morgens zusammen mit dem netten Pärchen, das wir abends auf der Klippe kennen gelernt hatten und mit einer gigantischen Aussicht auf's Meer gefrühstückt. Da weiß man doch wieder, warum man das alles eigentlich macht. Mehr Urlaub geht wirklich nicht! ![]() Waaaaahnsinn. Früher hätte ein Kamerateam einen Helki mieten müssen um soetwas zurealisieren. Heute... Schöne Bilder! Meinte natürlich einen Heli (Helikopter)... Ich habe noch einmal eine überarbeitete Version des Videos bei YouTube hochgeladen. Hier geht's zum aktuellen Video: --> Link Da man bei YouTube leider keine Videos austauschen kann werde ich das erste Video demnächst wieder löschen. Bei Bussi Deluxe hat sich mal wieder etwas getan. Zwar nur Kleinigkeiten, aber immerhin bleibt Bewegung im Projekt. Fangen wir mit der Pfannenhalterung an: Da meine Hochschränke nicht tief genug für meine Pfanne sind habe ich diese immer unten zwischen einen der Kanister und die linke Wand des Küchenboards geklemmt. Kann man machen, ist aber nicht sonderlich professionell, da man jedes mal die Pfanne entfernen muss, wenn man Wasser auffüllen will. Mir schwebte also eine cleverere Lösung vor: eine maßgefertigte Pfannenhalterung in der Tür. Gesagt getan: Hier meine neue Holz-Konstruktion samt unterem, kleinem Innenfach für Spülmittel etc. ![]() Als nächstes hat mich gestört, dass der Gaskocher keinen eigenen Platz hatte. Ich hatte ihn bisher immer mit Hilfe eines Klettverschlussbandes hinter dem Fahrersitz fixiert, damit er während der Fahrt nicht klappert. Das war zwar eine praktikable Lösung, aber eben nicht gerade schön. Aus diesem Grund habe ich dem Kocher nun ein eigenes Fach spendiert, in dem er ebenfalls mit Klettverschluss fixiert wird. Als positiven Nebeneffekt sitzt nun meine Fünffach-Steckdosenleiste auf der neuen Box und ist somit besser zugänglich als vorher, wo sie noch direkt hinter der Trennwand befestigt war. ![]() ![]() Zu guter Letzt ging es noch dem Campingtisch an den Kragen: dieser ist für 4 Personen ausgelegt. Da ich aber meist nur zu zweit unterwegs bin ist er eigentlich überdimensioniert. Das mach sich vor allem dann bemerkbar, wenn man vom Fahrerhaus nach hinten durchgehen möchte. Dann ist der Tisch nämlich einfach einen Tick zu breit. Doch wer eine Handkreissäge und etwas Geschick hat, der kann auch für Abhilfe sorgen: ich habe den Tisch ringsherum ca. 8 cm gekürzt und mit Aluprofilen versehen. Jetzt nimmt er nicht nur weniger Platz im Innenraum ein sondern sieht auch schicker aus als vorher mit den blauen Kunststoffprofilen. ![]() Die Stühle haben nun auch einen neuen Platz gefunden, nämlich auf der Ablage hinten, wo sie mit einem Klettverschluss-Gurt gesichert sind. Dadurch hat man nun unheimlich viel Platz im Küchenbereich. Ich denke noch darüber nach, hier eine Sichtblende in Form einer weißen Klapptüre einzubauen. ![]() Ach ja, noch ein Tipp zum Schluss: Meine Schublade unter der Sitzbank ist schon des öfteren beim Bremsen aufgegangen, weil ich mal wieder vergessen hatte die Pushlocks zu schließen. Damit das in Zukunft nicht mehr passiert (und ich nicht wieder einen zerstörten Schwerlastauszug für 50,- EUR ersetzen muss) habe ich nun eine Schubladen-Kindersicherung eingebaut, die es beim dm Drogeriemarkt für wenig Geld gibt. Nun kann man die Schublade nur noch öffnen, indem man die Kindersicherung seitlich hineindrückt. Sollte sie also während der Fahrt aufgehen wird sie von der Kindersicherung gehalten. ![]() Super gemacht Thomas, wenn hinten nun noch die Blende hinkommt sieht es super aus! Klasse das du den Bussi „immernoch“ modernisierst - ok es ist ja schon der zweite.. fühlt sich aber nicht so an :-D Übrigens ist mir der Tisch noch nie aufgefallen, wir haben unseren überm Fahrerhaus ;-), vielleicht auch zukünftig auf dem Dach.. wir werden sehen was die Zeit mit unserem kleinen Wurm nun bringt. Hallo, dein Beitrag ist schon was her. Trotzdem möchte ich dich nach deiner Erfahrung mit dem Master fragen. Vor allem wegen der Original-Rundum-Fenster. Ich stehe kurz vor dem Kauf eines ganz ähnlichen Transporters und frage mich, ob die vielen Fenster auch praktikabel sind? Viele in den Foren sind eher kritisch, zweck Dämmung und Platz.... Platz finde ich für meine Zwecke sekundär. Dämmung schon wichtiger. Ich mag die Möglichkeit, auch drinnen mitten in der Natur zu sein. Dicke Vorhänge könnten bei Bedarf auch ihren Zweck auf Privatsphäre und Dämmung erfüllen, oder? Ich möchte hauptsächlich im Sommer unterwegs ein. Wie ist deine Erfahrung? Freue mich über eine kurze Rückmeldung... Gruß vom Marc Cooles Video, Thomas. Echt klasse. Sag mal, dein Fahrradträger, ist der für 3 Räder? Ich bin nämlich auf der Suche nach einem Träger für 3 Fahrräder für den Master... Viele Grüße Stefan -> Marc
Ich kann einen vollverglasten Bus nur empfehlen. Zumindest wenn man hauptsächlich im Sommer unterwegs ist. In jedem anderen Camper fühle ich mich immer irgendwie beengt oder eingesperrt. Nicht so im Bussi Deluxe. Die Rundumsicht ist einfach durch nichts zu ersetzen. Das gilt natürlich auch beim Einparken. Privatsphäre kann man jederzeit mit den blickdichten Vorhängen herstellen. Zudem habe ich ja auch getönte Scheiben, die nur dann eine Sicht nach innen zulassen, wenn es draußen dunkel und innen hell ist. D.h. ich kann tagsüber zwar alles draußen beobachten, die Leute sehen aber nicht, was innen vor sich geht. Zum Thema Dämmung kann ich nur sagen: Ich habe leider keinen direkten Vergleich mit einem ordentlich isolierten Bus, aber für mich war es immer völlig ok. Klar: wenn man den Bus in der Sonne parkt wird's innen schon ziemlich warm. Dagegen helfen zumindest teilweise Sonnenschutzblenden, die normalerweise für Windschutzscheiben gedacht sind. Ohne diese wird's innen noch mal deutlich heißer. Aber mit den Blenden wird's dadurch natürlich auch nicht gerade richtig kühl. Aber das stört mich wenig: einfach alle Türen auf und durchlüften. Ich hab im Sommer sowieso meistens alle Türen auf. An kalten Tagen bzw. Nächten wird gilt dasselbe: Die Blenden sorgen dafür, dass die Scheiben nicht ganz so kalt abstrahlen, können aber natürlich auch keine Wunder vollbringen. Ich hab derzeit noch keine Standheizung, spiele aber mit dem Gedanken eine einzubauen. Und ich denke spätestens dann ist es eigentlich Wurscht, denn eine Standheizung bringt den Innenraum so oder so auf angenehme Temperaturen. Fazit: Rundumsicht ist meines Erachtens weitaus wichtiger als eine Isolierung! ->Stefan
Ich habe den EuroCarry. Offiziell ist er für 2 Fahrräder. Ich habe aber aus zwei Aluprofilen eine zusätzliche 3. Schiene drangeschraubt und kann somit zur Not auch mal 3 Räder damit transportieren. Das ist allerdings immer etwas frickelig und geht nur mit Müh' und Not, weil der Platz ziemlich beengt ist. Auch wenn er offiziell nicht dafür ausgelegt ist sollte die Traglast eigentlich für 3 Räder ausreichend sein. Zumindest wenn es sich um relativ leichte Räder handelt und nicht um massive Holland-Räder. Laut Internet sind unterschiedliche Angaben zur Traglast zu finden: Hier --> Link heißt es, es seien 40 Kg. Hier --> Link sind es 50 Kg. Ich hatte laut Gebrauchsanweisung sogar irgendwas mit 60 oder 80 Kilo im Gedächtnis. Sonst hätte ich das gar nicht gewagt. Aber vielleicht irre ich mich auch. Bis jetzt hat's jedenfalls gehalten. Gruß Thomas Hallo Leute, nach über einem Jahr melde ich mich mit einem Update zurück, denn bei Bussi Deluxe hat sich einiges getan: Letzten Oktober habe ich mir eine Standheizung gegönnt, genauer gesagt eine Autoterm Air 2D (ehemals Planar 2D), die ich bei Tigerexped erworben habe. Dort gibt es auch den zusätzlichen Flansch, mit dem der Einbau etwas leichter von Statten geht. An den Einbau selbst habe ich mich nach reiflicher Überlegung nicht ran getraut, da man hierzu den Tank des Renault Masters ausbauen muss. Daher habe ich das von einer Firma in Berlin machen lassen, was glaube ich eine sehr gute Entscheidung war. Die Kosten für die Planar + den Einbau lagen bei rund 900,- EUR, wenn ich mich nicht irre. Bilder muss ich leider noch nachliefern. Mit der Standheizung bin ich so semi-zufrieden. Grund ist vor allem das fürchterliche Bedienpanel, das noch aus dem kalten Krieg stammen muss. Da sehen die Bedienteile der Billig-Kopien aus China wesentlich ansprechender aus. Zudem sind die sogar noch mit einer Fernbedienung ausgestattet. Da den Chinesen jedoch in der Regel das CE Prüfzeichen fehlt habe ich mich doch lieber auf die russische Technik verlassen. Bei Temperaturen um den Nullpunkt wird es im Bussi Deluxe halbwegs warm, jedoch nicht gerade Sauna mäßig. Das liegt vor allem an den großen Fensterflächen, die nicht isoliert sind. Für unsere Zwecke reicht es vollkommen, da wir nur sehr selten bei diesen Temperaturen unterwegs sind. Kommen wir zum zweiten großen Novum bei Bussi Deluxe: die Solaranlage. Nach vielen Recherchen und Vergleichen habe ich mir eine individuelle Solaranlage zusammengestellt. Die Wahl fiel auf 2 Renogy 100 Watt Panels, 1 Victron MPPT Laderegler (Smartsolar 75/15 mit Bluetooth) und diverses Zubehörmaterial (Kabel, Aluschienen, Dachdurchführung, etc.) von der Firma Bau-Tech. Das Ganze wäre normalerweise auch als Komplettset von Bau-Tech lieferbar gewesen, allerdings war dort a.) der Laderegler nicht lieferbar und b.) wollte ich unbedingt Solarpanels mit 5 Bus-Bars (also Leiterbahnen) haben, die den neuesten Stand der Technik darstellen und bei Halbverschattungen eine bessere Ausbeute liefern. Daher fiel die Wahl auf die monokristallinen Renogy 100 Watt Panels von Amazon, die relativ günstig waren. Alles in allem habe ich für das komplette Set 388,- EUR ausgegeben. Gegenüber der Offgridtech Solaranlage, die man recht häufig auf Wohnmobilen findet ist das eine Ersparnis von ca 170,- EUR (oder anders gesagt ein 44% höherer Preis bei OGT). Im nächsten Beitrag schildere ich den Einbau der Solaranlage + Fotos... Installation der Solaranlage Meine Überlegung war, zwei Aluprofile aufs Dach zu kleben, an denen ich die Solarpanels festschrauben kann. Auf diese Weise wäre ich – im Gegensatz zu den gängigen Spoilerhalterungen aus Plastik – flexibler. Zum einen was die Positionierung und die Erweiterung der Anlage angeht und zum zweiten in Punkto Wiederverwendung. Denn sollte ich den Bus einmal verkaufen, dann kann ich die beiden Panels vom Dach nehmen und die Schienen einfach drauf lassen. Denn die fallen von unten kaum auf. Weiter unten liste ich übrigens noch einmal alle Teile einzeln auf. Als alle Teile per Versandhandel angekommen waren ging es frisch ans Werk. Die Vormontage der Panels auf den Aluprofilen fand im Wohnzimmer statt, so das das komplette Konstrukt in einem Stück auf's Dach gehievt werden konnte. Zuerst mussten die "Nasen" der Aluwinkel auf einer Seite abgeschliffen werden, die später am Solarpanel anliegen würde. ![]() Dann wurden die Solarpanels probeweise positioniert, die Schraubenlöcher markiert und vorgebohrt und zu guter Letzt verschraubt. ![]() Als Profil hatte ich eines gewählt, das seitlich geschlossen ist, damit sich dort weniger Schmutz ansammeln kann: ![]() Fertig montiert sah das Ganze von oben so aus: ![]() Auf der Rückseite wurden die Kabel mit einem Y-Adapter verbunden und mit Kabelbinder unterhalb der Solarpanels fixiert, so dass sie nicht der Witterung ausgesetzt sind: ![]() ![]() Jetzt noch die Kabelverlängerung dran... ![]() ...und dann ab damit auf's Dach. Dort habe ich die Anlage probeweise positioniert, mit Kreppband die Umrisse abgeklebt und die Zwischenräume mit einfachem Wasser gereinigt. Man hört immer wieder, dass man für einen guten Halt die Lack-Oberfläche anschleifen und mit Aceton o.ä. von Fett befreien soll, aber glaubt mir: Decalin hält so bombenfest, dass da nie wieder was verrutscht oder gar abfällt. In meinem Fall ist das Aluprofil noch nicht einmal vollflächig verklebt sondern – bedingt durch das Wellenprofil des Daches – immer nur alle paar Zentimeter. Trotzdem bin ich mir sicher, dass der Kleber auch bei 150 km/h noch bombenfest hält! ![]() Wie man unschwer erkennt habe ich schwarzes Dekalin verwendet, das im Gegensatz zu Silikon UV- und witterungsbeständig ist. Hier sollte man auf keinen Fall sparen, zumal in meinem Fall das Dach nicht ganz plan war und somit die Aluschiene nicht überall auflag. Diese Zwischenräume habe ich einfach großzügig mit Dekalin versehen. Das Klebeband hat übrigens zwei Funktionen: einerseits sieht man so, wo man die Aluprofile genau positionieren muss und zweitens erhält man beim Abziehen des Kreppbandes eine halbwegs saubere Dekalin-Kante. Ein Fehler war jedoch, das Kreppband auch auf den Innenseiten der Markierung zu verwenden. Denn was ich nicht bedacht hatte: man muss das Klebeband ja hinterher auch noch abziehen können. Aber wie, wenn die Panels darauf liegen? Zum Glück ließ sich das Klebeband trotzdem vorsichtig von beiden Seiten unter den Panels abziehen. ![]() Als nächstes musste noch das Kabel ins Innere geführt werden. Hier gibt es beim Renault Master zum Glück bereits Blindstopfen, die man einfach mit einem Schraubenzieher herausheben kann. Dort kann man die Kabel ganz leicht durchführen, ohne zu Bohren. ![]() Vorher allerdings nicht vergessen, die Dachdurchführung über die Kabel zu stülpen. Diese dann mit dem restlichen Dekalin ankleben, die Kabel ebenfalls mit Dekalin fixieren... ![]() ...und fertig ist die Solaranlage auf dem Dach! ![]() Im Inneren wird das Kabel dann an den Laderegler angeschlossen und dieser wiederum an die Batterie. Hierzu habe ich keine Bilder mehr parat, aber das ist auch wirklich ein Kinderspiel. Von unten fällt die Solaranlage kaum auf, da die Renogy Module deutlich kleiner sind als andere 100 Watt Panels. Das kann man hier sehr schön sehen: ![]() Auf diesem Bild sieht man übrigens auch meine neue, gebrauchte Schiebetüre, die ich mir für 350,- EUR gegönnt habe. Zur Erinnerung: der Wagen hatte einen seitlichen Blechschaden, als ich ihn gekauft hatte (man sieht jetzt noch eine Delle vor dem hinteren Radkasten). Um mir teuere Instandsetzungen zu ersparen habe ich einfach eine Schiebetüre in der passenden Wagenfarbe geschossen, was weitaus günstiger war als Ausbessern und Lackieren. Positiver Nebeneffekt: Bussi Deluxe 2 hat (genau wie Bussi Deluxe 1) endlich wieder ein Schiebefenster auf der Beifahrerseite. Das hatte mir schon lange gefehlt! Die Solaranlage habe ich heute das erste mal getestet. Sie brachte bei bewölktem Himmel bis zu 46 Watt und lädt zuverlässig meine Aufbaubatterie. Der Aufwand von ca. 4-5 Stunden hat sich also vollkommen gelohnt und ich bin happy! Kosten der Solaranlage So und hier wie versprochen noch die Kostenaufstellung sowie die Bezugsquellen für die Einzelkomponenten der Solaranlage. Mit der Firma Bau-Tech bin ich übrigens weder verwandt oder verschwägert und erhalte auch keine Provision. Die hatten aber im Vergleich schlicht und ergreifend die besten Preise. 2 x Solarpanel 100W Renogy monokristallin = 83,- EUR --> Link MPPT Laderegler Victron Smartsolar 75/15 (mit Bluetooth!) = 121,38 EUR --> Link (Achtung nicht verwechseln mit dem günstigeren Victron BlueSolar ohne Bluetooth, für den man noch ein Bluetooth Dongle braucht!) 2 x Aluprofil 140cm = 15,- EUR --> Link Befestigungswinkel (10 Stk.) = 15,59 EUR --> Link Dachdurchführung = 9,89 EUR --> Link 5 m Anschlusskabel 4 mm (Plus und Minus) = 12,29 EUR --> Link 2 m Batterie Anschlusskabel = 9,78 EUR --> Link 1 Paar MC4 Y Stecker = 7,04 EUR --> Link Dekasyl = 16,69 EUR --> Link Summe: 388,66 EUR
hallo, zunächst ein Risen Kompliment für den Ausbau und den Themestrang hier! Ein wahre Fundgrube an Inspirationen. Wir wollen ein Womo für 4 Personen ausbauen und schwanken noch bei dem Basisfahrzeug. Ist dein Master L2H2 ca. 5,50m lang? Hallo Sam, der Master L2 hat in etwa 5,5m. Ich würde bei 4 Personen mind. einen L3 nehmen. Vielen Dank für das Kompliment, Sam. Zu viert wird es in einem L2 in der Tat etwas eng. Vor allem, wenn man sich noch den Eingangsbereich mit einer Küchenzeile zubaut (was bei mir nicht der Fall ist). Dagegen spricht allerdings die Parkplatzsuche. Da bin ich oft froh, dass ich nur 'nen L2 habe. Demnächst gibt es hier übrigens wieder etwas Neues zu bestaunen. Ich bastle gerade an einer sehr coolen Sache. Genauer gesagt sogar zwei! Aber mehr wird noch nicht verraten... Gruß Thomas
Danke Thomas , für deine Thread, ic werde ihn mir wohl öfter mal angucken für anregungen! Wir haben uns nämlich ein Opel Movano zugelegt der vorher zum Motogrossmobil genutzt wurde. Da waren wohl hinten 2 Motorräder drin und Werkstatt und vorne 6 Sitze und über werkstatt das Bett... So gibt es ein dickes Eisengestell was ich nur zum Teil Rausflexen kann da es mit der Rückbank verbunden ist und wir flexibel bleiben wollen mit meist 3 sitzen und manchmal 5-6 .. Mal sehen was sich so bastel läst! LG Heiko So meine Lieben, hier also die Auflösung meiner bereits angekündigten Bastelei. Bin heute damit fertig geworden. Bereits seit längerem war ich auf der Suche nach einer kompakten Fernseh-Lösung. Ein größerer Flatscreen Monitor erschien mir unpraktisch, da ich den Bus innen so spartanisch wie möglich halten möchte. Bereits letztes Jahr wurde ich dann bei Amazon fündig: ein sehr kompakten 12V Mini Beamer --> Link auf Android Basis. Das Gerät kostet knapp 180,- EUR (Achtung: Preis variiert ständig), hat eine Fernbedienung und macht erstaunlich viel Licht. Es hat einen kleinen Lautsprecher eingebaut, den man aber getrost vergessen kann. Der Sound kommt bei mir stattdessen per Bluetooth über die Car-Hifi Anlage inkl. Subwoofer. Im Android Betriebssystem des Beamers bereits enthalten sind Apps wie Netflix und YouTube. Allerdings möchte ich mir die Filme bereits zuhause herunterladen, um Datenvolumen zu sparen, daher schließe ich lieber mein vorher "befülltes" iPad per HDMI-Lightning Adapter --> Link an. Man braucht hier tatsächlich den Schweine teuren Original-Adapter von Apple, weil sonst manche Inhalte wie Netflix aus Copyright Gründen schlichtweg nicht übertragen werden. Das habe ich auch erst nicht geglaubt, musste es aber nach einem Billig-Adapter eingestehen. Der Beamer fand dann seinen Platz unterhalb der hinteren Ablage, wo ich ihn Abends auch bequem ein und ausschalten kann. Hier ein Bild vom eingebauten Beamer: ![]() Als Leinwand dient ein weisses Rollo von IKEA, das ich mir auf das richtige Maß zurecht gekürzt habe. So konnte ich bereits letztes Jahr schöne Video-Abende im Urlaub genießen, einmal sogar draußen im Freien, denn der Beamer hat auch einen Akku eingebaut. Allerdings war der Aufbau immer ziemlich umständlich, weil man die Leinwand immer erst aus der Sitzbank herausholen musste und wenn sie dann erst einmal hing, dann konnte man die Oberschränke nicht mehr öffnen. Das nervte einfach...! Mir schwebte daher eine Lösung vor, die in der Decke verschwand, am besten noch elektrisch!!! Ja, und da ich eben ein bisschen wahnsinnig bin, hab ich mich da einfach mal rangetraut. Zuerst also das mittlere Dachpanel entfernen: ![]() Darunter schien gerade mal genug Platz, um mir viel Glück ein dünnes Rollo samt Motor unterzubringen. Ob das gelingen würde wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht... Ich machte mich also daran, das Rollo von IKEA auseinanderzunehmen. Übrig blieb nur ca. 100 cm Leinwand. Diese klebte ich an eine Alustange und rollte das Rollo auf. Auf der rechten Seite wurde dann ein Winkel montiert, der eine M8 Schraube als Achse hat. Auf dieser Schraube dreht sich ein Silikonring als Lager, der von zwei Muttern gehalten wird (Der Silikonring ist noch mit rotem Klebeband umwickelt, damit er besser passt). ![]() Auf der linken Seite sollte ein kleiner Elektromotor agieren, der ebenfalls an einem Metallwinkel angeschraubt war. Eine Madenmutter + ein Silikonring sorgen für die Kraftübertragung auf das Aluminiumrohr. ![]() So weit so gut. Nun musste die Bastelei an den oberen Holm unters Dach geschraubt werden. Da ich jedoch keine Lust hatte, den kompletten Hochschrank abzubauen artete dies in Stress aus, denn der Motor saß genau oberhalb des Brettes, welches meinen gesamten Hochschrank hält. Das heißt, ich kam überhaupt nicht zum Schrauben dran. Mit viel Schweiß und einer Metallverlängerung bekam ich den Motor dann schließlich irgendwie befestigt. Fragt nicht wie...! Aber es hat irgendwie hingehauen. Letzten Endes sah das Ganze dann so aus: ![]() Ein kurzer Funktionstest, und... yes! Es klappte. Dann ging es an die Verkabelung. Ich legte die Strippen, machte einen passenden Ausschnitt in die Wand neben dem Bedienteil für die Standheizung und verkabelte deinen Wippschalter nach folgendem Schema: ![]() In der Mitte kommt der Strom von der Batterie an (das sind die langen Kabel, die nach rechts und links weggehen). Unten wird der Strom über Kreuz zu den oberen Pins geführt. Von dort aus geht er zum Motor. Diese Schaltung bewirkt, dass der Strom phasenverdreht wird, wenn man den Schalter unten betätigt. Demzufolge dreht sich der Motor in die andere Richtung. Drückt man jedoch den Schalter oben, dreht sich der Motor ganz normal. Auf diese Weise kann ich die Leinwand auf- und ab fahren. Der Schalter wurde dann in die Wand versenkt. ![]() Dann ging es dem Decken-Panel an den Kragen. Von da an gab's kein Zurück mehr. Jetzt musste alles passen! Ich entfernte stellenweise den Kunstlederbezug, sägte einen 3 cm breiten Schlitz in das Panel, um der Leinwand etwas Luft zum Atmen zu geben. Nicht dass alles zu eng wurde und aneinander scheuerte. Dann klappte ich das Leder wieder um (gut, dass es seinerzeit nur getackert und nicht geklebt wurde) und tackerte es fest. Und schließlich schob ich das Panel wieder zurück an seinen alten Platz und schraubte es fest. Ich verzichte darauf, hier alle Details zu beschreiben, aber das ganze war ziemlich tricky, erforderte eine zusätzliche Unterkonstruktion und eine Menge Nerven, bis alles halbwegs an seinem Platz war. Da der Schlitz doch größer geworden war als mir lieb ist überlegte ich, wie ich das "Loch" in der Decke schließen könnte. Ich tüftelte eine Lösung mit einem Brett am unteren Ende der Leinwand aus, welches den Schlitz beim Hochfahren bedecken würde. ![]() ![]() Das klappt so semi-gut, denn der Motor ist nicht stark genug, die Unebenheiten der Decke mit dem Brett auszugleichen. Das bedeutet: es bleibt ein kleiner Spalt rechts und links. Aber für's erste bin ich zufrieden. Wahrscheinlich werde ich da noch eine besser Lösung finden. Mir schwebt da eine Metallleiste mit einem Schlitz vor, die das gesamte Loch in der Decke schließt. Das Ergebnis meiner Arbeit kann man nun hier sehen: ![]() ![]() ![]() Gestern Abend haben wir die elektrische Leinwand dann eingeweiht. Und ich muss sagen: es hat sich absolut gelohnt! Dank des fetten Sounds haben wir nun Kinoerlebnis pur, innerhalb von Minuten! (Wir schauen übrigens meistens Netflix oder TV über Zattoo.) Das Rauf- und Runterfahren der Leinwand macht einen Riesenspaß und vermittelt einem das Gefühl von Luxus. Kleinere Filmunterbrechungen zwecks Mückenjagd oder Verpflegungsnachschub nerven jetzt nicht mehr, sondern bieten eine willkommene Gelegenheit, das neue "Spielzeug" zu benutzen. Was meint Ihr dazu? Gruß Thomas |
Anzeige
|