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Warum undichte WoMos? 1, 2


pegasus1955 am 13 Jan 2014 21:44:48

Ich habe mich inzwischen durch etliche Beiträge gelesen, in denen Betroffene schildern, wie sie irgendwann Wand, Dach, Boden oder alles aufgemacht und mehr oder weniger Torf vorgefunden haben. Die Bilder dazu sind mehr oder weniger schrecklich.
Ich selbst habe 2012 ein zwölf Jahre altes WoMo gekauft, das jedoch noch dicht ist. Dies bestätigt nicht nur der erste optische Eindruck, sondern auch Messungen mit einem guten Feuchtemessgerät. Trotzdem beunruhigen mich die Erfahrungen anderer.

Hier jetzt meine ganz banalen Fragen:

- Warum werden Eurer Erfahrung nach WoMos undicht?
- Was kann man vorbeugend tun? Das Messen spürt ja bestenfalls eine bereits erhebliche Feuchtestelle auf.

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Gast am 13 Jan 2014 22:17:45

pegasus1955 hat geschrieben:Hier jetzt meine ganz banalen Fragen:

- Warum werden Eurer Erfahrung nach WoMos undicht?
- Was kann man vorbeugend tun? Das Messen spürt ja bestenfalls eine bereits erhebliche Feuchtestelle auf.



Ganz einfach, kauft keine Wohnmobile die nicht in Sandwichbauweise hergestellt sind! Warum? Weil diese Holzfrei hergestellt sind und der PU Kern nur 0,02% Wasser aufnehmen kann, während andere Dämmstoffe absaufen und der Rest mit verfault. Leider scheinen sich die wenigsten beim Kauf darüber Gedanken zu machen, ansonsten hätten die Hersteller schon reagiert.

emil77b am 13 Jan 2014 23:09:10

mich würde es nicht wundern, wenn die Ursachen für das Eindringen von Wasser an den kantenleisten, in der Verhärtung der Dichtstoffe, zu suchen sind, welche die Aufbauverwindungen so nicht mehr abfedern können.
Im Offroadsektor sind Wohnkabinen von Fahrzeugen, in der Regel, vom Fahrwerk entkoppelt in 3-Punktbefestigungsweise, montiert.
Billige Verarbeitung und technisch nicht unbedingt geniale Lösungen der Hersteller, tragen sicherlich auch ihren Teil dazu bei.
Auch Womos sollen letztendlich nicht ewig leben 8)

Emil

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Gast am 14 Jan 2014 00:01:38

Da du ja gerade so ein Fahrzeug wieder auf die Beine stellst weißt du ja wo die Gründe liegen, scheinbar ist der Faktor Haltbarkeit bei den Käufern kein Thema, da sie sich vermutlich alle paar Jahre ein neues Mobil kaufen und Dinge wie Spurverbreiterung, Kaffeevollautomat wichtiger sind.

hheiko am 14 Jan 2014 00:05:26

....wenn's geht bei "Nichtnutzung" unter einen Carport, UV macht alles (Kunststoffe, Kleber usw.) kaputt :( ....

, Heiko

Rumbuddel am 14 Jan 2014 00:26:13

Dekalin als Dichtstoff zB. wird weder spröde noch verhärtet er. Oberflächlich ja, aber darunter bleibt es meiner Erfahrung nach klebrig und dicht.

Womos werden eigentlich in der Hauptsache durch mangelhafte Verarbeitung undicht.

Beispiel unser Womo:

Übergang Rückwand/Boden: Konstruktiver Mangel. Keine Tropfkante, Wasser zog per Kapillarwirkung in Wand und Boden.
Dinettenfenster: Eine Schraube vergessen.
Alkoven: Dichtung Übergang Alkoven/Dach an einer Stelle nicht ordentlich eingedichtet.
Füllung der Garagentür: Nicht ordentlich eingeklebt.

Wo ich auf längeren Zeitraum, auch aus eigener Erfahrung ein Problem sehe, sind die verzinkten Schrauben. Irgendwann rosten die, die Materialstärke nimmt ab, Wasser kann weiter eindringen, der Rost geht weiter ... irgendwann kommt das Wasser in der Kante an.

Nachträglich, nicht ordentlich angebaute Teile. Kabeldurchführung Solar, Fahrradträger, Markise etc.

Hat jemand schonmal von nem undichten Robel gehört?

mv4 am 14 Jan 2014 07:49:18

so sehe ich das auch...undicht werden Wohnmobile erst mal schon durch eingebaute Konstruktionsfehler..die sich oft mit Kleinigkeiten leicht beheben lassen...dann kommt sehr oft schlechte Verarbeitung dazu...was gern vergessen wird.. Dichtungsfugen sind auch Wartungsfugen! Die große Mehrheit der Wohnmobile ist trocken, und nicht umgekehrt.

silent1 am 14 Jan 2014 08:29:59

Rumbuddel hat geschrieben:
Hat jemand schonmal von nem undichten Robel gehört?


Ich habe mir mal einen angesehen. :ja:
War allerdings nur ein kleiner (behobener) Schaden

Gast am 14 Jan 2014 08:50:55

Verwindung (Aufbau)
Versprödung (Dichtstoffe)
Verarbeitung (Mängel)

Abhilfe: Kontrolle

,
Horst

heiinjoy am 14 Jan 2014 10:10:16

Hallo,

Qualität hat seinen Preis, und den wollen und/oder können sich die meisten nicht leisten. Außerdem sollen die Fahrzeuge ja auch die magische Grenze von 3500 kg einhalten. Leichtbauweise ist aber nicht immer die stabilste.



Heiinjoy

schmerzfrei am 14 Jan 2014 10:31:30

hheiko hat geschrieben:....wenn's geht bei "Nichtnutzung" unter einen Carport, UV macht alles (Kunststoffe, Kleber usw.) kaputt :( ....

, Heiko


grundsaetzlich richtig, aber carport haelt uv nicht ab....hier hilft bloß lichtfreie garage...

rkopka am 14 Jan 2014 10:43:15

Bei meinem Wasserschaden habe ich zwei Verursacher ausgemacht (Bürstner 1992):

a) Die Schrauben der Leiter hatten sich wohl durch Bewegung Raum verschafft und es trat (begrenzt) Wasser ein. Ich hab die mal getauscht (ohne den Wasserschaden zu sehen) und neu abgedichtet, dann kam nichts mehr rein. Nur die Spuren habe ich nachher gesehen.
b) Knapp unterhalb des Daches (evt. auch noch tiefer) an der hinteren Kantleiste ist es reingeronnen und hat sich dann nach unten hin keilförmig verteilt.

RK

kurt2 am 14 Jan 2014 11:38:46

Hallo,
außer den konstruktiven Fehler ist m. E, auch die (bereits von „Emil“ angedeutete) Verschränkung des Aufbaus in bestimmten Fahr- und Gebrauchssituationen und damit die enormen Verwindung der einzelnen Bauteile zueinander mitverantwortlich.
Ich denke hier z.B an das Anheben eines einzelnen Rades z. B. beim Reifenwechsel, oder der Auffahrt zu einem Stellplatz bei einem terrassenförmig angelegten CP, (bei der das rechte Vorderrad bereits die Anhöhe hochfährt während die Hinterräder noch auf der geraden Hauptstrasse sind und der Aufbau diese Kräfte irgendwie aushalten muß). :eek:

boulette am 14 Jan 2014 11:44:52

Bei meinem Frankia (1997) war der, meiner Meinung nach, unsachgemäß angebaute Fahrradträger schuld. Da wurde einfach durch Alublech und Styropor Löcher gebohrt und der Träger angeschraubt. Abgedichtet war ordentlich. Im Laufe der Zeit hat sich durch das Gewicht der Träger in das Blech bzw. Styropor eingedrückt und der Weg war frei. Es hätten nach meiner Meinung Abstandshülsen an den Schrauben verbaut werden müssen. Ich befürchte, die Markiese ist auch so befestigt. Muss ich, wenn es wärmer ist mal kontrollieren.

haballes am 14 Jan 2014 12:03:22

Ich stell jetzt mal die Behauptung auf, das es in der Anfangszeit ein Fehler vieler Hersteller war, im Prinzip auf einen Pritschenwagen Wohnwagenteile zu verbauen.
War von der Produktionsidee natürlich leichter umzusetzen und auch kostensenkend.

Aber ein Wohnmobil hat immer die Schwachstelle des Bodens, der bestimmt widrigeren Umständen ausgesetzt ist, als ein Wohnwagen, der nicht so "zerklüftet" ist.
Ein Wohnwagen hat auch mit Sicherheit nicht die Vibrationen, Stöße und Verwindungen eines Wohnmobils zu tragen.
Im Teilintegrierten ächzte und knarzte es bei Überfahren von Bodenunebenheiten und jetzt im Vollintegrierten über Brückentrennungen zu fahren, da merkt man wie das Fahrwerk gegen den Aufbau arbeitet.

Dann ist im Falle des Alkovenmobils und des Teilintegrierten die isolierende Bauweise durchs Fahrerhaus fatal unterbrochen.
Selbst der Vollintegrierte weicht mit einfach verglaster Frontscheibe vom Wohnwagen ab.


Und auch der Kastenwagen hat enorm mit Kondenswasser zu kämpfen.
Aber das nur am Rande, gefragt war ja die Entstehung der Undichtigkeit.

Und die sehe ich auch im modernen Wohnmobilbau an den Schwachstellen.
Nähte, Verbindungen, Dachdurchführungen und immer noch konstruktionsbedingte Baumängel.
Wenn ich manche Dachluken seh, die werksmäßig in der Schräge zum Alkoven verbaut sind, da hätte ich ein ungutes Gefühl.
Die GFK Hauben auf den Fahrerhäusern der Teilintegrierten arbeiten fast alle gegen den Aufbau.
Unser Carado hatte schon nach kurzer Zeit äußerlich Rißbildung in der Dichtungsmasse.

Ich denke, ein heute gebautes Wohnmobil sollte 10 Jahre problemlos halten und dicht sein, wenn es tagtäglich der Witterung ausgesetzt ist. Das ist eine lange Zeit, wo Wasser, Frost und UV viel am Aufbau nagen und auch das Basisfahrzeug selber das Ende der Laufzeit erreicht hat, wofür es geplant war. Und solange sollte eigentlich auch die komplette Gewährleistung auf ein Wohnmobil greifen, gemessen an dem Preis, was so ein Teil kostet. Mit der fünfjährigen Dichtheitsgarantie ist man ja schon einen gewaltigen Schritt weiter, als in den 90ern, wo unser Bürstneralkoven ein Jahr Gewährleistung hatte. :)

Da noch viel Material aus den 90ern rumfährt, hatten die Teile doch verglichen mit PKW und Transportern aus dieser Zeit eigentlich ein recht langes Leben, wenn man dazu noch bedenkt, das drin gewohnt wurde.

Gast am 14 Jan 2014 12:49:14

Sven hat geschrieben:
Da noch viel Material aus den 90ern rumfährt, hatten die Teile doch verglichen mit PKW und Transportern aus dieser Zeit eigentlich ein recht langes Leben, wenn man dazu noch bedenkt, das drin gewohnt wurde.


Es kann nur besser werden.
Die Qualität steht und fällt mit der Verarbeitung des Aufbaus
dem Umgang mit den Materialien sowie der Qualität und der Verarbeitung der Materialien.
So bietet ja LMC 12 Jahre Garantie auf die Aufbaudichtigkeit,
was in meinen Augen dies bzüglich einen enormen Fortschritt darstellt.
Die Verarbeitung im Aufbau ist da wieder eine andere Baustelle,
die ja hier aber nicht gefragt wurde. :eek:
Auch Dethleffs bietet inzwischen 6 Jahre Dichtigkeitsgarantie
wenn auch gegen Aufpreis sowie eine 4 jährige Garantie auf den Aufbau,
auch gegen Aufpreis.
Somit scheinen zumindest diese beiden Hersteller von "Fließbandware"
relativ zuversichtlich zu sein, was die Qualität
und somit Reparaturanfälligkeit ihrer Produkte betrifft.
Individualhersteller können über solche "Kleinigkeiten" wahrscheinlich
nur müde lächeln, verlangen aber durchschnittlich für ihre überdurchschnittlichen Produkte
auch überdurchschnittliche Preise, meistens ab dem doppelten aufwärts. :eek:

thomas56 am 14 Jan 2014 12:55:03

Freetec 598 hat geschrieben: verlangen aber durchschnittlich für ihre überdurchschnittlichen Produkte
auch überdurchschnittliche Preise, meistens ab dem doppelten aufwärts. :eek:

100% Zufriedenheit kostet das doppelte und 50% Zufriedenheit die hälfte. Irgendwie logisch. :D

Gast am 14 Jan 2014 13:19:47

thomas56 hat geschrieben:100% Zufriedenheit kostet das doppelte und 50% Zufriedenheit die hälfte. Irgendwie logisch. :D


Beide erfüllen jedoch den gleichen Zweck !
Und bei weitem nicht jeder Weißware Eigner ist unzufrieden
oder klagt über Undichtigkeiten, selbst nach vielen Jahren nicht.
Und auch nicht jeder Besitzer eines >100 000.- € ist zufrieden
mit seinem >100 000.- € Mobil......
Wobei, wenn die WOMOs, die "kleinen" und die "großen" undicht werden,
ist es für alle Betroffenen gleich unangenehm.
Zugegebenermaßen werden die "großen" WOMOs offenbar viel seltener undicht. :gruebel: :nixweiss:

kurt2 am 14 Jan 2014 13:20:30

Freetec 598 hat geschrieben:Auch Dethleffs bietet inzwischen 6 Jahre Dichtigkeitsgarantie, wenn auch gegen Aufpreis, sowie eine 4 jährige Garantie auf den Aufbau, auch gegen Aufpreis.


Hallo zusammen,
der Aufpreis entspricht selbstverständlich dem kalkulierten Kostenaufwand. :ja:

Gast am 14 Jan 2014 13:27:03

Der Aufpreis sind nur wenige hundert € .
Wie der Hersteller so was kalkuliert,
wie viele der Kunden bereit sind, den Aufpreis zu zahlen,
würde mich sehr interessieren.
Denn eine grobe Undichtigkeit kann locker einen 5stelligen Betrag erzwingen.

kurt2 am 14 Jan 2014 13:33:55

thomas56 hat geschrieben:100% Zufriedenheit kostet das doppelte und 50% Zufriedenheit die hälfte. Irgendwie logisch. :D


Hallo,
nein, nicht logisch.
Der Kaufpreis der Sache ist statisch und impliziert eine fehlerfreie Ware.

Logisch wäre:
regulärer Kaufpreis = 100% Zufriedenheit,
50% Unzufriedenheit = Rückzahlung 50% Kaufpreis

In o.g. Beispiel müßte bei lediglich 50% Zufriedenheit die Hälfte des Kaufpreises zurückgezahlt werden.

unserdicker am 14 Jan 2014 13:39:03

Hallo zusammen,

zurück zum "Warum" es undichte Wohnmobile gibt.

Wir hatten einmal einen Haarriss an der hinteren Rundung des GfK-Daches. Dieser Haarriss war hervorgerufen durch einen Hagelschaden. Er war mit bloßem Auge eigentlich nicht zu erkennen. Das Feuchtigkeitsmessgerät hat ihn jedoch entlarvt.

Also auch äußere Einwirkungen können eine Undichtheit bewirken.

Viele
Walter und Silvia

kurt2 am 14 Jan 2014 13:40:40

Freetec 598 hat geschrieben:Der Aufpreis sind nur wenige hundert € .
Wie der Hersteller so was kalkuliert,
wie viele der Kunden bereit sind, den Aufpreis zu zahlen,
würde mich sehr interessieren.
Denn eine grobe Undichtigkeit kann locker einen 5stelligen Betrag erzwingen.


Hallo Peter,
da sind die BWL- Experten gefragt.
Läuft in etwa so, wie die Beitragskalkulation bei Versicherungen. (Ist eben letztlich eine auf Zahlen basierende Wette).

Lancelot am 14 Jan 2014 14:33:26

kurt2 hat geschrieben:Läuft in etwa so, wie die Beitragskalkulation bei Versicherungen. (Ist eben letztlich eine auf Zahlen basierende Wette).


Eine "versicherungsmathematische Wahrscheinlichkeitsverteilung" : --> Link

Und "wetten" würde ich da nur auf eins : die Chancen liegen ungleich verteilt ... 8)

hirse am 14 Jan 2014 14:38:18

Ein Wasserschaden kann natürlich auch durch ein Leck in der Wassserver- oder entsorgung möglich.

Der Preis für eine Garantie kann nicht nur wie eine Versicherung berechnet werden, sind aber sicher die Basis hierfür.

Als grobe Kalkulation prognostiziere ich welche Schäden potentiel auftreten können. Dann prognostiziere ich wie hoch der jeweilige Schaden sein wird und wie oft der dann auftritt. Da fliessen jetzt die Erfahrungswerte der Vergangenheit mit ein.

Eine gute Entwicklungsabteilung und eine starke Qualitätssicherungsabteilung, sowie gute Produktionsabläufe senken die Eintrittswarscheinlichkeiten. Ein Design, was auf Wartbarkeit ausgerichtet ist und gut ausgebildete Vertragswerkstätten senkt dazu noch die Schadkosten.

Jetzt summiere ich alle Schadensrisiken. Evtl. lässt sich ein Teil des Risikos auf eine Versicherung abwälzen. Das macht man in der Regel vermutlich nur gegen solche Schäden, die bei einem Serienfehler die Existenz der Firma gefährden.

Nun muss ich entscheiden, wie hoch möchte ich den Preis für so ein Paket machen: Dafür wird eine Marktanalyse durchgeführt und Kundenakzeptanz und Konkurenz beurteilt. Bleibt jetzt noch etwas übrig muss entschieden werden, ob der Preis in das Grundprodukt eingepreist werden kann oder ob das Risiko getragen und das ganze als Marketingkosten verbucht werden.

In erster Linie ist eine Dichtheitsgarantie ja eine Marketingaktion mit der Aussage: Seht her, wir sind von der Qualität unserer Produkte überzeugt. Eine Firma, bei der nach 3 Jahren eine Vielzahl der Wohnmobile undicht wäre, wäre auch für die Marke fatal.

Verbunden mit einer Dichtheitsgarantie sind ja auch regelmässige Untersuchungen, die dazu führen werden, dass Schäden frühzeitig erkannt werden und kostengünstig behoben werden können, was die zu erwartenden Gesamtschäden ja auch nochmal senkt.

haballes am 14 Jan 2014 14:47:57

Freetec 598 hat geschrieben:Zugegebenermaßen werden die "großen" WOMOs offenbar viel seltener undicht. :gruebel: :nixweiss:


Bin ich gar nicht so überzeugt. Eher zieht so mancher Hersteller mal die A..hkarte.
Probiert etwas aus, hat einen neuen Konstruktionschef, der patzt oder wird vom Zulieferer mit minderwertiger Ware beliefert.

Und die "Großen" werden auch meist länger gefahren.
Da sie meist Leuten gehören, die eine Firma besitzen tun, werden sie eventuell aber nicht sooo viele Tage im Jahr genutzt und stehen gut unter?
Auch ist das Verhältnis der Menge nicht stimmig. Es gibt mehr Mittelklasse.

Was mich bei den Amis übrigens immer wieder überrascht, eigentlich nageln sie ihre Fahrzeuge grobmotorisch zusammen, aber die Motorhomes scheinen recht haltbar und widerstandsfähig.
Oder vertu ich mich da?

hirse am 14 Jan 2014 14:53:37

Woher nimmst du die Erkenntnis, das die Amis haltbarer sind? Dazu bräuchtest du Werte aus Europa, um das ganze miteinander zu vergleichen. Insbesondere in Kalifornien und Co. hast du ja eine Witterung, die mit unserer nicht vergleichbar ist.
DIe alten Amischlitten in Kuba fahren aja auch noch. Das liegt aber daran, dass lange Zeit nichts importiert werden konnte und das Klima keinen Rost mit sich bringt.

Christel am 14 Jan 2014 15:07:10

Wir brauchen keine Dichtigkeitsprüfung bei unserem Individualhersteller und kriegen bei eventuellem Wasserschaden trotzdem eine kostenlose Reparatur. Das ist Geld, was ich vorher angelegt habe.

Christel

Gast am 14 Jan 2014 15:08:41

Moin

pegasus1955 hat geschrieben: ...
- Warum werden Eurer Erfahrung nach WoMos undicht?
- Was kann man vorbeugend tun? Das Messen spürt ja bestenfalls eine bereits erhebliche Feuchtestelle auf.


Bei uns waren es schlecht eingearbeitete Klappen, die Heckleiter, der Fahrradträger, Dachfenster und Murks im Bad.

-Klappen: Entsorgungsklappe war zu groß ausgeschnitten und mit nur einem Hauch Dekalin eingeschraubt worden, die Innentüre war mit Silikon verklebt, also ebenfalls tropfnass... Das ist jetzt inkl. der Wand dahinter komplett erneuert, wegen des zu großen Ausschnitts im Blech habe ich aussen um den Kunststoffrahmen eine breite Fuge sika 291i gemacht.
-Heckleiter: Brauch ich eh nicht bei einem nicht begehbaren Dach. Also abgeschraubt und die Platten innen wieder aufgeschraubt mit den Schrauben von aussen, abgedichtet mit Dekalin und 291i. Wasserschaden war nur in Form von Holzverfärbungen, kein Torf.
-Fahrradträger: Ähnlich wie oben beschrieben, nur brauchen wir den, also mit neuer Abdichtung wieder angeschraubt.
-Dachfenster: Irgendwann wurden wohl die originalen ausgetauscht und neue eingebaut. Dies aber leider mit ebenfalls nur einem Hauch Dekalin und später dann mit Silikon "nachgebessert". Also auch raus und ordentlich mit fett Dekalin wieder rein, seitdem ist Ruhe.
-Bad: Diese italienischen Obermurkser vor dem Herrn haben die Toilette einfach durch die Duschtasse geschraubt und nichtmal im Traum an Dichtungen gedacht. Badboden war Torf pur, also Boden neu aufgebaut ( im Zuge der Entsorgungsklappe ) dabei gleich ein neues schönes Bad eingebaut und die Toilette mit Acrylbadewannen-Silikon komplett eingeklebt.

Christian

dl3ro am 14 Jan 2014 18:37:43

Hallo,
ich denke ob ein Womo undicht wird hängt an vielen Faktoren der Verbindungen und der Verarbeitungsqualität, am Benutzer und und und. Bleibt die Frage was kann der (Nach)Benutzer tun. Nun ja ich kann nur sagen mein VW_Bus war vom Werk aus undicht. Am Dach, war schnell gefunden abgedichtet, gut wars weit über 18Jahre und mehr als 520tkm. Schön der Bürstner wurde genau so stapaziert, schlechte Straßen... der wurde mehrfach an Fenster und Dachkanten undicht natürlich nach Garantieablauf so nach 8 Jahren. Aber während der VW-Bus aus Blech war und "nur" rosten konte, mußte man beim Bürsten und allen ähnlichen halt sorgfälltig danach schauen 1x im Jahr und richtig, dann gibst keinen Torf oder Verrottung. Auch der Bürstner war noch nach 14 Jahren gut und trocken.
Ein Wassereinbruch ist noch kein Wasserschaden, kann aber einer werden und das hängt sehr vom Nutzer ab.
Es ist einfach so dass die Wohnkiste ein bischen mehr Pflege/Aufmerksamkeit braucht als so eine Blechkiste an PKW bezogen auf Dichtigkeit. Obwohl es gibt auch undichte PKWs. Und obwohl das Womo vielleicht nur einmal im Jahr seinen Dienst tun soll. Und gerade da natürlich auch funktionieren sollte. Aber es ist auch arbeit die man in die Pflege stecken muß.
Sicher ist es schwierig einem Gebrauchten anzusehen wie er behandelt wurde. Und es gibt halt auch die Pferdehändler unter den Womoverkäufern.....
Ich denke mit Augen und Nasen auf kann man viel abwenden und Schnäppchen sind nicht immer Schnäppchen

didje3 am 17 Jan 2014 19:57:12

Hallo
Gibt es den überhaubt WoMos die dicht sind,und welcher Hersteller hat keine Probleme mit dem Aufbau.
didje

Gast am 17 Jan 2014 20:29:42

Moin

Hersteller von Kastenwägen :lach:

Christian

Gast am 17 Jan 2014 20:49:12

haballes hat geschrieben:Ein Wohnwagen hat auch mit Sicherheit nicht die Vibrationen, Stöße und Verwindungen eines Wohnmobils zu tragen.
Im Teilintegrierten ächzte und knarzte es bei Überfahren von Bodenunebenheiten und jetzt im Vollintegrierten über Brückentrennungen zu fahren, da merkt man wie das Fahrwerk gegen den Aufbau arbeitet.


Ein Wohnwagen hat bei gleicher km-Leistung bestimmt nicht weniger Beanspruchung zu ertragen wie ein Womo.
Es knarzt. Ja. Eine Brücke knarzt auch, wenn man drüber fährt. Sonst würde sie einstürzen. Beim Hochhaus ist es dasselbe.

Unabhängig von Konstruktionsmaengeln, die sicher oft vorhanden sind, ist das technische Produkt Wohnmobil Belastungen ausgesetzt, die einen laufenden Unterhalt erfordern. Sonst gäbe es die Dichtheitsgarantien ja nicht. (Ueber deren Dauer man ja diskutieren kann.)

,
Horst

didje3 am 17 Jan 2014 21:09:20

Im Teilintegrierten ächzte und knarzte es bei Überfahren von Bodenunebenheiten.
Ich glaube das ein Ford mit Heckantrieb, und einem leiterramen damit kein Problem hat.
Ich fahre jetzt über 4 Jahre mit dem Ford und Laika und bin mehr als zu frieden :lol: ,was ich am anfang vom Ford nicht sagen konnte. :evil:
didje

Gast am 17 Jan 2014 22:26:13

Meine Meinung ist, dass ich nie ein Womo kaufen würde, das im winter genutzt wurde, vielleich bin ich ein wenig übervorsichtig, aber meiner Meinung nach gehört ein womo von nov bis mai unters dach. zum aufbau: wir fahren einen Flair II, holzfrei und dicht und sind hochzufrieden, aber das womo hat nun mal weder vom Vorbesitzer noch bei mir einen winter gesehen. mit unseren vorgänger- Holzfzg. hatten wir gelegentl. Probleme. mein Fazit daher nur holzfreier aufbau, KEIN winterfzg, Qualität wie n+b, Phönix, Concorde, vario usw
lg
olly

DirksBiMo am 17 Jan 2014 23:59:02

didje3 hat geschrieben:Hallo
Gibt es den überhaubt WoMos die dicht sind,und welcher Hersteller hat keine Probleme mit dem Aufbau.
didje


.... Bocklet

.... Langer & Bock

....Ormocar

.... Robel ( Rettungswagen Kabine)

...Woelcke

BiMobil .... ( mit einigen Ausnahmen bei älteren Kabinen)


das sind halt hoch Individuelle Ausbauer die ganz einfach wissen wie das mit dem Fahrzeugbau funktioniert .... die große Masse baut halt nach Wohnwagen Bauart und setzt das Zeug in Leichtbauweise im Regelfall auf ein Preiswert Fahrgestell. :wink:

Mea Culpa ... ich trete da vielleicht dem ein oder anderen auf die Füße .... aber eigentlich liegt das prob in der Bauweise .... all die Hersteller, die erst Möbel auf eine Bodenplatte stellen und dann irgendwie die Wände dagegen stellen bekommen früher oder später Probleme mit der Dichtigkeit und ihrer Kabinen bzw. Möbel Qualität.... wir durften das 10 Jahre lang ausprobieren ... klappern taten die alle wie bekloppt .... spätestens dann wenn man das erste mal eine "anständige" Baltische piste gefahren ist.
(Mich hat das kolossal genervt) :roll:
Wenn bei dieser "minderwertigen" :?: Bauweise auch noch Holz verwendet wird ist die Katastrophe perfekt (Ausnahmen bestätigen diese Regel) ... nachlesbar in diversen Fred`s hier im Forum.
Wasser hatten übrigens alle unserer 3 Karmänner .... entweder von innen oder von außen .... egal wie .... wenn man genau geguckt hat war Wasser wo auch immer im Mobil außerhalb der Leitungen und Tanks immer zu finden.
Guckt euch mal auf manch Händlerhof das Gruselkabinett der älteren Mobile an ...... ich staune da ganz einfach immer nur wie zum einen der Zustand und zum anderen die Preise für solch ein Gerümpel ist. :?
Spätestens da dürfte eigentlich jedem klar werden was da der ein oder andere "Qualitätshersteller" so zusammen geschraubt hat.

Wir haben leidlich ruhe seit dem wir nicht mehr so auf das Gewicht achten :wink: sondern mehr auf die Kabinen und Möbel Qualität .... und seit dem wir auf "bunte" Design Beleuchtung sowie Design Möbelklappen verzichten. :wink:
Also das ganze ein wenig "back to the roots"

Damit sind wir zwar nicht ganz so "Hipp" .... haben aber ein dichtes solides Freizeitfahrzeug was auch noch halbwegs Wertbeständig ist :lol:
Wir haben uns von diesem ganzen "Weißware Zeug" was da so angeboten wird verabschiedet. :roll:
Ich durfte gerade in einem "Wettbewerbs Forum" einen Fred über ein Mobil eines vermeintlichen " Deutschen Oberklasse Hersteller" verfolgen ... das war interessant :roll: ... der Eröffner hat das selbst löschen lassen um seinen "Deal" mit diesem "ehemaligen" Qualitätsanbieter nicht zu gefährden :lol:
So was "ähnliches" durften wir mit dem Qualitätsanbieter aus Sprendlingen auch schon mal erleben. :roll:
Wir hatten übrigens mal ein Mobil von dem erst genannten Anbieter .... damals baute der Mann (er gibt gerne aktuelle Interviews in der einschl. Fachpresse zum Thema Qualität :wink: ) noch VW Busse aus .... was soll ich sagen ... das war eine "geile Karre" ... so was habe ich bisher nie wieder kaufen können.
Eigentlich wissen die Leute also wie das geht ..... aber dann kamen die "Massen" und verlangten nach "Wohnzimmer" Ambiente und im rahmen der Lebensversicherungsauszahlungssummen erschwinglichen Mobilen um die Welt zu erleben (kein Vorwurf ... nur eine Feststellung :wink: ).
Das Zeug darf man sich Jahr für Jahr auf den einschlägigen Messen ansehen ... :? .... versteht mich da nicht falsch ... aber mich graust es jedes mal wenn ich das Plastik Ambiente von diversen Preiswert Anbietern so sehe und dann steht das passende Publikum drin und unterhält sich darüber wie toll das Licht doch ist und wie schön die Polster aussehen. :? :eek:
Der ein oder andere haut dafür seine sauer ersparte Lebensversicherung aus dem Fenster und bekommt "tolle Ambiente" Beleuchtung :lol:

.... das ganze wie immer von mir .... ist nur eine Einzelmeinung und ich bin nicht der Maßstab. :wink: :lol:



Dirk

Gast am 18 Jan 2014 08:23:55

DirksBiMo hat geschrieben:.... das ganze wie immer von mir .... ist nur eine Einzelmeinung und ich bin nicht der Maßstab. :wink: :lol:



Dirk



Dem Statement ist nichts mehr hinzuzufügen, siehe #2 ! :ja:

kurt2 am 18 Jan 2014 13:00:16

DirksBiMo hat geschrieben:.... ..eine Einzelmeinung und ich bin nicht der Maßstab. :wink: :lol:

Dirk


HAllo Dirk,
aber falsch liegst Du auch nicht. :D :ja:

Gast am 18 Jan 2014 13:51:18

Dirk hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Will oder kann man allerdings nicht seine ganze LV
für ein WOMO auf den Kopf hauen, geht zumindest für
uns kein Weg an der Weißware vorbei.
Ist halt so.
Neue einigermaßen gut ausgestattete Individualausbauten beginnen ab 150 000.- € aufwärts.
Junge Individualausbauten werden nicht verkauft, sondern vererbt, :ja:
und der Rest ist fast immer "fertig" und "ausgelutscht"
wie ich nach einem Jahr Suche feststellen mußte.
Darum haben wir uns zum zweiten Mal für eine "nagelneue Wunsch-Weißware All in" :D
entschieden.
Wir werden auch dieses WOMO pfleglichst behandeln
um es nach 6 - 8 Jahren bestens gepflegt und trocken für einen guten Preis in Zahlung zu geben. ;D
Einen Tod muß man sterben, Kompromisse muß man wohl immer machen
und die eierlegende Wollmilchsau gibt es oft nicht einmal bei den
Individualausbauern. :ja:

dieter2 am 18 Jan 2014 14:08:10

DirksBiMo hat geschrieben:[das sind halt hoch Individuelle Ausbauer die ganz einfach wissen wie das mit dem Fahrzeugbau funktioniert .... die große Masse baut halt nach Wohnwagen Bauart und setzt das Zeug in Leichtbauweise im Regelfall auf ein Preiswert Fahrgestell. :wink:



Wenn ich so was immer lese :(

Meinst Du die große Masse könnte keine absolut dichten Womos bauen ?

Die müssen das bauen was die große Masse kaufen und bezahlen kann.

Wenn ich genug Geld hätte würde ich mir auch ein Womo zusammen zimmern lassen nach meinen Wünsche.

Dieter

Bootskip am 18 Jan 2014 14:50:01

Selbst Billigfahrzeuge (preiswert hergestellte) könnten besser abschneiden, wenn bei der Konstruktion einfachste Dinge Beachtung finden würden. Eine vollständig gewölbte Dachpartie z. B. könnte verhindern, dass Regen-/Schmelzwasser tagelang die Abdichtungen von Luken, An-/Aufbauten, Kantleistungen aussetzt. Es ist schon ein Unterschied ob Wasser nur Stundenweise oder mehrere Tage oder gar Wochen wirkt.
Der Billighersteller PLA hat derartig gewölbte Dächer und hebt in seiner Produktbeschreibung diesen Vorteil hervor. Ob das alleine reicht könnten deren Eigner nur selber erfahren.
Verbesserunen ließen sich auch mit einer vollständig übergestülpten Dachhaut erreichen. Ist mit GFK ober Alu (Tiefziehteil) technisch möglich und würde den Preisrahmen auch nicht aushebeln.
Dann wäre aber auch Schluss mit dieser zum Teil ausufernden Modellvielfalt und die Hersteller müssten sich auf wenige Längen, Breiten und Dachformen einlassen. Derartige Konstruktionen könnten über mehrere Modelljahre zum Einsatz kommen, und mit winzigsten Verbesserungen die Fahrzeugqualität steigern.
Die Frage die bleibt, wer will so Etwas? Fakt scheint doch offensichtlich zu sein, dass sich das Wohnmobil Jahr für Jahr verändern muss. Kompakte Breite, Länge, 3,5t oder lieber 4t, Hecksitzgruppe, Längsbett, Querbett, Einzelbett, Winkelküche, Längsküche, Mittelküche, 4er Dinette mit oder ohne Führerhaus, Hubbett. Diese Liste könnte noch endlos werden und die Hersteller bringen diese Grundrisse im ständigen Wechsel und immer als Topinnovation.
Nur die wenigsten aber werden dauerhaft Dicht, ob nun mit oder ohne Holz. Und bei einem wirklich dauerhaft dichten Aufbau wäre Holz vollkommen unkritisch, nur mal so.

DirksBiMo am 18 Jan 2014 14:51:57

Meinst Du die große Masse könnte keine absolut dichten Womos bauen ?


.... ich neige zu dieser Sicht .... zum einen weil wir 3 mal so eine Wasserbude gehabt haben, weil ich bei meinen diversen wenig freiwilligen Aufenthalten im Regionalen Servicebetrieb des Herstellers dieser Katastrophen mir häufig genug diverse Feuchtbiotope aus dieser Gruppe ... im übrigen auch recht junger Baujahre ... ansehen durfte bei denen man durch einfaches drücken auf die Seitenwände das Wasser raus drücken konnte, weil gute Freunde von uns mittlerweile das 2 te Deutsche Premium Produkt haben und der Hersteller das Teil nicht dicht bekommt, weil ich kürzlich einem sehr guten Freund und früherem Arbeitskollegen geholfen habe seine knapp 11 Jahre alte "Holzbude" eines Herstellers vom Rhein zu sanieren ..... die müssen das schon bei Produktion gesehen haben, dass das so nicht gut gehen kann, haben das aber trotzdem so gebaut. :?
Von diesen Dingern sieht man immer noch genug fahren und auf Stellplätzen stehen .... äußerlich häufig gut gepflegt. :roll:
... und weil man auf diversen Plattformen im Welt weiten Netz ausreichend Geschichten finden kann die genau das beschreiben.
... wenn man sich dann mal selber angesehen hat wie diese Mobile auf den "Fließbändern" :roll: zusammen geschraubt werden und dann noch ein wenig Einblick in die Produktion von Fahrzeugen im allgemeinen hat fällt es schwer zu einem anderen Schluss zu kommen .... sorry :wink:

Die müssen das bauen was die große Masse kaufen und bezahlen kann.


.... das ist mir durchaus klar ..... aber hat die große Masse für ihr sauer erspartes Geld nicht auch das recht gerade bei einer solchen "Lebens Investition " ein entsprechend ordentliches Produkt zu bekommen das seinen Zweck erfüllt.

Wenn ich genug Geld hätte würde ich mir auch ein Womo zusammen zimmern lassen nach meinen Wünsche.


... ich drücke Dir alle erdenklichen Daumen dafür .... bis dahin viel Spaß mit einem trockenen Mobil :wink:



Dirk

dieter2 am 18 Jan 2014 15:06:48

DirksBiMo hat geschrieben:[... ich drücke Dir alle erdenklichen Daumen dafür .... bis dahin viel Spaß mit einem trockenen Mobil :wink:



Dirk


Danke, hatte bis jetzt relativ Glück gehabt.

Aber komischer Weise hatten meine "Volkswomos",zwei Dethleffs, keine Wasserschäden, aber unser gehobenes Womo, ein Hymer S660 auf DB war klischnass.
Die Wände innen fühlte sich stellenweise an wie nasse Pappe.

Unseren Sunlight haben wir jetzt ein Jahr, mal sehen wie der sich macht.

Dieter

DirksBiMo am 18 Jan 2014 15:07:09

Fakt scheint doch offensichtlich zu sein, dass sich das Wohnmobil Jahr für Jahr verändern muss. Kompakte Breite, Länge, 3,5t oder lieber 4t, Hecksitzgruppe, Längsbett
,
Querbett, Einzelbett, Winkelküche, Längsküche, Mittelküche, 4er Dinette mit oder ohne Führerhaus, Hubbett. Diese Liste könnte noch endlos werden und die Hersteller bringen diese Grundrisse im ständigen Wechsel und immer als Topinnovation.


... da ist was dran, wie würde die einschlägige "Werbepresse" dieser Branche auch sonst alle 4 Wochen die Blätter gefüllt bekommen. :roll:

Selbst Billigfahrzeuge (preiswert hergestellte) könnten besser abschneiden, wenn bei der Konstruktion einfachste Dinge Beachtung finden würden. Eine vollständig gewölbte Dachpartie z. B. könnte verhindern, dass Regen-/Schmelzwasser tagelang die Abdichtungen von Luken, An-/Aufbauten, Kantleistungen aussetzt.


... das wäre ja zumindest schon mal ein Anfang

Und bei einem wirklich dauerhaft dichten Aufbau wäre Holz vollkommen unkritisch, nur mal so.


.... das ist absolut richtig, aber wenn die einschlägigen "Verdächtigen" schon die Kabine nicht hin bekommen wird das dann ein Problem.


Dirk

horst_1 am 18 Jan 2014 15:19:48

Es geht über den Verkaufspreis und die Gewinnmaximierung. Aus diesem Grund wird unsere jetziges Wohnmobil nicht mehr hegestellt, schade !
Horst

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