Islandguy am 26 Feb 2014 01:44:38 Wir sin neu hier und wissen nicht genau wohin mit unseren vielen Fragen, so versuche ich es mal hier. Meine Frau und ich kommen im Sommer von Kanada nach Deutschland um fuer drei Jahre durch Europa zu reisen und nachdem es hier in Kanada nur Wohnmobile mit V6 and V8 Motoren gibt und Dieselmotoren geanzlich unbekannt sind, brauchen wir eure Hilfe. Wir suchen ein nicht zu grosses Wohnmobil mit einer nicht zu grossen Dieselmaschine. Irgendwelche Vorschlaege oder Erfahrungen? Da wir nur zu Zweit sind brauchen wir nicht mehr Betten, moeglichst mit Alkoven, aber Dusche und Toilette sollten vorhanden sein. Danke schon mal fuer eure Hilfe Ralf&Lynn
deedee am 26 Feb 2014 05:06:02 Vielleicht steht ja hier aus dem Forum heraus noch das ein oder andere Mobil zum Verkauf ..... Kommt halt auch immer drauf an, wie hoch Euer Budget ist ....
Islandguy am 26 Feb 2014 05:16:52 Wir haben um die 10000 Euro im Budget, auf der anderen Seite muss ich Reperaturkosten mit einrechnen und in 3 Jahren werden wir schon ein paar tausend Kilometer auf den Moror druecken. Ist nicht wirklich einfach, ich muss auch immer das gesamt Budget im Auge behalten :?
garagenspanner am 26 Feb 2014 07:38:13 --> Linkso Einen , oder eher low profile ? Jan
Gast am 26 Feb 2014 09:25:17 Hallo Lynn und Ralf, das Budget engt die Suche ja schon stark ein. Trotzdem einige Hinweise: 1. "zu starke Dieselmaschine" die werdet ihr in dem Preissegment kaum finden. Und auch die aktuellen Motoren liegen zwischen 110 und 140 PS. Drei Jahre durch Europa bedeutet aber auch jede Menge Steigungen (wenn ihr nicht nur an der Nordseeküste touren wollt). Die muss das Motörchen halt auch schaffen. 2. "Alkoven" Gibt es in der 10.000-Euro-Klasse sicher genug. Aber der Alkoven in Verbindung mit einer schwächeren Maschine ist natürlich auch ein Handicap. 3. "Dichtheit" das zentrale Thema beim Wohnmobil allgemein und bei älteren im besonderen. Auch hier kann der Alkoven ein weiteres Risiko darstellen. Bodenplatte, Aufbauecken, Fenster + Dachluken - sehr genau untersuchen, Feuchtigkeitsmessgerät besorgen, am besten Fachmann/-frau zur Besichtigung mitnehmen. 4. "Dusche" auch so ein Detail, an dem der Zahn der Zeit nagt. Duschtasse und Armaturen prüfen, da gibt es schon mal diverse Lecks. 5. "Winter" in 3 Jahren werden ja auch 3 kältere Jahreszeiten vorkommen. Gut - mit kanadischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Aber eine leistungsfähige Heizung und Isolierung (?!) sind schon nötig. Auf aktuelle Gasdruckprüfung achten! 6. "TÜV" Sofern ihr mit deutschem Kennzeichen fahrt, muss das Auto strassenverkehrstauglich sein (o.k., sollte es natürlich auch mit ausländischen Nummernschildern ;-). Auch bei neuem TÜV zum Kaufzeitpunkt fällt also nach 2 Jahren eine technische Prüfung an. Da geht es dann mehr um KFZ-Technik, Rost, Reifen etc. 7. "Umweltplakette" Fahrzeuge in der beschriebenen Preisklasse haben meist noch keine grüne (Euro 4 oder Euro 5) Plakette. Das kann bedeuten, daß ihr in bestimmte Gegenden, vor allem grössere Städte, nicht reinfahren dürft. So, das alles soll nicht abschreckend wirken, nur zum Nachdenken anregen. , Horst
selbstschrauber am 26 Feb 2014 10:10:17 Hallo Ihr 2 Kanadier! ihr seid zu früh dran, sonst würde ich sagen: Lasst uns die Wohnmobile tauschen, Wir bereisen Euer Land mit eurem Womo und Ihr Europa mit unserem :-) Leider haben wir im Moment noch nicht die Zeit, die Arbeit ruft und die Kids sind auch noch zu klein... Bei 10t € Budget für das Fahrzeug wird es schwer werden einen Alkoven zu finden, der sowohl technisch in Ordnung, als auch vom Wohnaufbau dicht ist. Fahrzeuge in dieser Preisklasse sind idR über 12 Jahre alt und leider oft undicht, d.h. zwar nicht unbedingt, dass man bei Regen darin direkt nass wird, aber wenn Wasser eindringt schimmelts und das ist auch nicht gerade gesund. Vielleicht wäre ein Kastenwagen eine bedenkenswerte Alternative? Das sind ausgebaute Blechkarossen, die haben dieses Wasserproblem idR nicht. Dafür sind sie meist kleiner und enger, aber auch wendiger und sparsamer im Spritverbrauch. Ach so, ich weiß nicht wie in CAN die Spritpreise sind, aber ihr müsst mit einem Dieselverbrauch zwischen 12 und 16 Litern auf 100km rechnen, den Liter Diesel würde ich mit einem Preis von mindestens 1,5 Euro kalkulieren. Wie soll der Kauf überhaupt gehen? Wenn ihr einen Gebrauchten kauft, könnt ihr ja nicht den erstbesten nehmen? Habt ihr in Deutschland jemanden, der evtl. Angebote für Euch anschauen kann? Wie geht das mit der Zulassung? Könnt ihr ein altes Wohnmobil aus Deutschland in CAN einfach so zulassen? Oder umgekehrt, wie wollt ihr es in D zulassen? Dazu braucht man eine Wohnadresse in D. Habt ihr so was? Bzw könnt ihr es auf einen Familienangehörigen aus D zulassen? Fragen über Fragen Aber tolles Projekt, beneide Euch Selbstschrauber
Islandguy am 26 Feb 2014 22:09:59 Danke erst mal fuer die vielen und nuetzlichen Antworten. 1. Es sollte ein Womo mit Alkovem sein, da wir keinen zeitdruck haben spielt die leistungsstaerke nur eine untergeortnete Rolle. Die Maschine sollte aber nicht zu Reperatur anfaellig sein. Wir muessen dann wahrscheinlich noch ein wenig am Budget feilen. 2. Die Umweltplakette macht mir schon mehr sorgen, da wir uns auch die Staedte anschauen moechten. 3.Alle zwei Jahre TUV und Abgas kenne ich noch von meiner Zeit in DE, muessen da beim Kauf genauer hinschauen. 4. Die Winter planen wir im Sueden zu verbringen, Heizung sollte da auch kein problem sein. und meine Frau ist Technikerin fuer Heizung und Klimaanlagen fuer LKW, Womos and Boote unter anderem Espa, Webasto und Thruma. 5. Die Probleme mit der Dichtigkeit haben wir hier auch, meisten im vorderen Fenster im Alkoven. Muss ich.genauer nachsehen beim Kauf. 6. Alternative waere ein T4 TDI mit Wohnanhaenger, hat jemand Erfahrung damit? Nun zu den Fragen :), ich bin gebuertiger Deutscher und vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert, Ich habe einen Deutschen Pass und den deutschen Fuehrerschein Klassr 2. Meine.Mutter und meine Geschwister leben in Bayern. Wir mieten ein Auto fuer den ersten Monatr um alle Papiere zu erledigrn und die Adresse meiner Mutter ist unser Wohnsitz. So haben wir Zeit uns nach einem guten Womo umzusehen, anzumelden und zu versichern. Nach den drei Jahren werden wir entscheiden ob wir zurueck.nach Kanada gehen, in DE bleiben oder doch was andetes irgendwo in Europa finden.
garagenspanner am 26 Feb 2014 22:24:20 da ein 2er Lappen vorhanden ist , und ein Alkoven durchaus in Frage kommt , gepaart mit Eurer vorhanden Expertise , da wird sich schon Etwas finden lassen . Der von mir verlinkte Nissan 3.0 ltr Diesel ist bekannt als treuer langlebiger Geselle. Aber bei Euren Vorrausetzungen kommen ja auch andere , wenn auch teurere Fahrzeuge in Frage... --> Linkoder so einen Oldtimer ( no LEZ-limitation) : --> Linkhave fun :D Jan
deedee am 27 Feb 2014 14:27:54 Vielleicht ließe sich ein WoMo-Vermieter in D auf so eine Langzeitmiete ein .... wäre Verhandlungssache wegen dem Mietpreis. Obwohl ... 3 Jahre iss schon heftich ..... Wäre auf jeden Fall die 'günstigere' Variante was Kauf und Wiederverkauf, Steuern, Versicherung, Reparaturen pp. angeht. Aber ich glaub, da kommt ihr mit 10 Riesen nicht ganz aus ...... dafür habt ihr aber auch einen gewissen Risiko-Ausschluss ..... Wenn ich andersrum aber bedenke: Ich kaufe mir ein Teil für 10 Mille, das nur 3 Jahre halten soll ... dann wegschmeißen .... Vielleicht verkauft ein Vermieter sein etwas älteres (3-4 Jahre) Mobil und kauft es dann wieder vertragsgemäß auf ... Wird nicht einfach.
buccaneer am 27 Feb 2014 16:10:29 ich würde auch etwas preiswertes kaufen und Reserven für Reparaturen und Reisen berücksichtigen z.B. --> Link (Besuche von Städten mit Umweltzonen würde ich nicht überbewerten ... Campingplatz ausserhalb und öffentliche Verkehrsmittel ... oder 80 € Bußgeld einplanen)
rkopka am 28 Feb 2014 11:11:14 buccaneer hat geschrieben:(Besuche von Städten mit Umweltzonen würde ich nicht überbewerten ... Campingplatz ausserhalb und öffentliche Verkehrsmittel ... oder 80 € Bußgeld einplanen)
Zumal man mit einem (größeren) Womo sowieso kaum einen vernünftigen Platz in den Innenstädten findet und beweglich ist man dort auch wenig. D.h. man müßte dann sowieso die Öffis (oder Fahrrad) nutzen. Außerdem gibt es fast überall relativ günstige Tageskarten. In einigen Orten auch Kombis mit Museums(etc.) Eintritten, die einiges sparen können. Und am Abend nach ausführlicher Besichtigung kann man sich einfach hinlegen ohne noch lang über einen Standplatz nachdenken zu müssen. Bei allem über 5,5m dünnen die möglichen Parkplätze schon sehr aus. Dazu noch die großen Kurzparkzonen, wo man alle 1,5-3h das Auto umstellen müßte. RK
canter am 28 Feb 2014 11:35:39 Bei einer solchen Tour durch Europa, der vorhandenen Zeit und diesem Budget würde ich persönlich ( wohl auch weil ich so ein "Ding" habe ) z.B. in Richtung älterer Clou Trend schauen. Bevorzugt auf LT oder MB 409/410 und für zwei Personen als 570er ohne Stockbetten. -Simple Technik des Fahrgestelles die jede Dorfwerkstatt für kleines Geld in standsetzen kann -Ein solider und absolut Wintertauglicher Aufbau -Bevorzugt mit festem Gastank ( günstiges LPG an der Tankstelle - Prüftermin Tank!! ) und zusätzlicher Möglichkeit eine Gasflasche anzuschließen Es ist sicher etwas Sucherei ein gepflegtes Fahrzeug zu finden, lahme Enten sind die Dinger auch - aber in der Preisklasse kenne ich nicht viele alternativen die so Winter- bzw. Wohntauglich sind und dabei gleichzeitig so solide. Mit etwas Glück sogar etwas ganz altes - also bis Bj`84 den man dann als Oldtimer ( nur 190,-€ KFZ Steuer und freie Fahrt in Umweltzonen ) zulassen kann.
xs650 am 28 Feb 2014 11:37:53 Auperdem gibt es die Unsinnszonen nur in D-Land und dort noch nicht einmal flächendeckend, würde ich mir keine Sekunde drüber gedanken.
Matthias
canter am 28 Feb 2014 11:50:29 ..Obacht.. wie man in Bayern so schön sagt ;) ... in Italien sind deutlich mehr als bei uns!!!
xs650 am 28 Feb 2014 13:55:26 Mir ist bei meinen letzten 3 Italienaufenthalten keine einzige untergekommen und ich habe auch an keinem italienischem Fahrzeug so ein dumme Plakette kleben gesehen. Der Kram ist überbewertet! War/ist/und bleibt MEINE Meinung. Aber hier geht um ein Fahrzeug. Dichtigkeit wäre mir viel wichtiger und ein guter Pflegezustand, das alle Geräte wie Kühlschrank, Heizung, Dusche, Herd einwandfrei funktionieren, auch wenn Fachfrau an Bord ist, die Teile muss man besorgen und das kann schon mal schwierig werden. Alles andere wurde ja schon gesagt, Diesel ist fast 100%, ab 95PS kommt man überall hoch und durch, nach dem Motto Stau ist nicht schlimm, wenn man vorne fährt. Auf Stauraum würde ich an eurer Stelle achten und somit die Zuladung im Auge behalten, lieber etwas mehr als zuwenig, denn überladen kann wirklich teuer werden (Schweiz, Skandinavien) Matthias
Islandguy am 28 Feb 2014 16:47:32 So viele Meinungen und Ratschlaege, danke euch allen:) Wir haben viel zum nachdenken. Robuste unkomplizierte Technik ist uns sehr wichtig, meine Frau und ich sind begeisterte Schrauber und wenn wir ein bisschen Hand anlegen koennten sollten wir keine grossen Probleme haben. Kann man die Partikelfilter in jedem Fahrzeug nachruesten? Zuladung habe ich noch garnicht in Erwaegung gezogen, ist aber sehr wichtig, wir kommen nicht nur zum Spass haben nach Europa sondern wollen das angenehme mit dem nuetzlichen verbinden und unser Business wenn moeglich in Europa etablieren. So Zuladung und gruene Plakette ( da wir nicht alles mit uns rumschleppen koennen im oefentlichen Nahverkehr) und die meissten Firmen mit denen wir in Kontakt sind in grossen Staedten sind.
Aber mit eurer Hilfe und Anregungen sind wir auf dem richtigen Weg :)
Brainstorming wie die Kanadier sagen!!
selbstschrauber am 03 Mär 2014 11:29:29 Hallo, Ihr sucht das, was 99% aller Womo-Neueinsteiger suchen. Ein gut erhaltenes Wohnmobil, gut motorisiert, verlässlich, sparsam, dicht, wenig Kilometer, grüne Umweltplakette, hohe Zuladung und das alles für max. 10t€. Wenn ich so eins finde, schlage ich auch sofort zu! Sorry, Wunder gibt es immer wieder, aber auf so eins zu hoffen? Realistisch müsst Ihr m.E. entweder Abstriche bei Euren Anforderungen machen, oder das Budget mindestens verdoppeln. Was diesem Traum das Genick bricht, ist die grüne Plakette, die haben Wohnmobile serienmäßig idR erst seit 2006 und später, d.h. das sind noch relativ junge Fahrzeuge, die ihren Preis haben. Islandguy hat geschrieben:. Kann man die Partikelfilter in jedem Fahrzeug nachruesten? Zuladung habe ich noch garnicht in Erwaegung gezogen, ist aber sehr wichtig, wir kommen nicht nur zum Spass haben nach Europa sondern wollen das angenehme mit dem nuetzlichen verbinden und unser Business wenn moeglich in Europa etablieren. So Zuladung und gruene Plakette
Nein, kann man nicht immer nachrüsten. Vor allem Basisfahrzeuge mit geringerer Verbreitung (Transit 2000-2006, Renault, Nissan etc.) haben oft keine Möglichkeit einer Nachrüstung. Für unseren Transit gibt es erst seit einem halben Jahr jetzt zwar einen Filter, aber nur bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5t, da unser Wagen schwerer ist, gibt es keine Nachrüstmöglichkeit. Unser Modell wird, obwohl es inzwischen 12 Jahre alt ist, immer noch mit mehr als 15t€ gehandelt, auch ohne grüne Plakette. - Nur mal als Beispiel im Verhältnis zu Eurem Budget. Daher erscheint mir die andere Variante, einen Wohnwagen zu kaufen, interessanter. Ihr könnte evtl. euren PKW (Pickup?) aus CAN mitbringen und braucht hier nur einen Wohnanhänger zu kaufen. Eure Ladung könnt ihr in eurem PKW transportieren, was das Zuladungsproblem löst, für 10t€ bekommt ihr richtig tolle Wohnwagen. Mit dem PKW könnt ihr gut in die Städte fahren (sofern plakettentauglich). Nachteil, ihr müsstet dann eher auf Campingplätze, die kosten wieder mehr Geld als Stellplätze für Wohnmobile. LG Selbstschrauber
Orsito am 04 Mär 2014 23:11:05 Hallo Island Guy,
Für ein Budget von 10.000 € wird es schwierig sein, ein Wohnmobil zu finden, dass wirklich betriebssicher über einen Zeitraum von 3 Jahren seinen Dienst versieht. Wenn ihr für 3 Jahre durch Europa fahren wollt, dann solltet Ihr nicht nur auf den Kaufpreis des Wohnmobils achten, sondern auch auf die Folgekosten. Ihr werdet in Europa mit Kosten konfrontiert, die in Kanada fast gänzlich unbekannt sind. Das sind teilweise astronomisch hohe Mautgebühren für Autobahnen. Ich kenne nur eine Mautstrasse in Canada in Toronto. Die Kosten sind im Gegensatz zu den Gebühren der europäischen Länder sehr preiswert. Jedes Land mit Mautkosten hat dabei unterschiedliche Berechnungssätze. Die teuersten Länder sind Österreich, Spanien, Schweiz und Frankreich, wenn Euer geplantes Wohnmobil mehr als 3,5 to haben soll. Fährkosten richten sich nach der Länge, der Höhe und des Gewichtes des Wohnmobils. Wenn Ihr Fähren nutzen wollt, dann müsstet Ihr JETZT buchen. Dazu braucht Ihr aber ein Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Fahrzeugdaten. Wenn Ihr ohne vorherige Buchung fahrt, ein Preisbeispiel aus Sommer 2013: Fähre von Oostende nach Dover, 21ft MH, 3 PAX, Buchung prepaid im März 2013 für Überfahrt im Juli 2013, 132€, Kosten am Fähranleger ohne Buchung für gleiches Fahrzeug 350€. etc, etc, etc.
Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Ihr verkünden könnt, ab wo Ihr fahren wollt, wohin Ihr fahren wollt und welches CA Motorhome Euch vorschweben würde. Das größte Alkovenmobil in Canda ist ein 29 ft Motorhome. So etwas gibt es nur als Spezialanfertigung in Deutschland. Das in Canada gebräuchliche 20ft Micro Motorhome (Alkoven) entspricht einem 18ft Motohome in Deutschland. Erst mit diesen Informationen lassen sich Rückschlüsse auf die weiteren Kosten für die nächsten 3 Jahre sehr, sehr grob abschätzen. Damit wäre auch die Zuordnung für ein Fahrzeug zumindest denkbar.
Dinge um die Ihr Euch ausserdem Gedanken machen solltet sind: - Herkunft der Ausrüstung des Wohnmobils (Geschirr, Bettzeug, Campingmöbel, etc) - Mobiltelefonnutzung im Gastland, - Internetnutzung im Gastland, - Versicherung des Wohnmobils (funktioniert völlig anders in Deutschland als in Canada) - Krankenversicherung.
Informationen, inklusive Fähren, Autobahnmaut, Dieselpreise, Umweltzonen, etc kann ich Euch zu folgenden Ländern geben: Niederlande, Spanien, Andorra, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Schweden, Dänemark, Süd-England, Schottland
Viel Spass bei der weiteren Planung. Orsito
Islandguy am 06 Mär 2014 05:54:13 danke fuer die Auskuenfte, wir haben entschieden unser Budget zu verdreifachen und auch noch ein wenig Raum zu lassen, fuer 30t + Euro sollten wir doch was ansteaendiges mit gruener Plakette bekommen denke ich. Sind 2.3l TDi genug fuer ein 3.5t wohnmobil? Wie ist das mit der Zuladung, wenn das Wohnmobil 3100kg leergewicht hat, haben wir dann nur 400kg Zuladung? Wir starten unsere Tour im Allgaeu, nahe Fuessen. Wir fliegen mitte May rueber und haben dann 6 Wochen bevor unsere Tour anfang Juli started, das gibt uns genug Zeit um den Papierkram zu erledigen, Wohnmobil kaufen, versichern und auf die Strasse zu bringen. Wir wollen uns nicht wirklich auf den Autobahnen aufhalten deshalb sind auch 3 Jahre geplant, aber mehr zu den Faehren waere schoen, da wir auch die Inseln besuchen wollen. Danke noch mal an alle fuer die vielen Informationen
Gast am 06 Mär 2014 07:33:01 Nun, für den Betrag bekommt Ihr schon etwas ganz ordentliches bis 3,5 t Vielleicht sogar etwas solides aus Isny, dort sitzt die Fa. Dethleffs, die auch eine sehr gute Werkstatt für Ihre Produkte haben. :ja: Bevor Ihr kauft, sucht Euch jemand, der wirklich etwas von Wohnmobilen versteht, der Euch bei der Besichtigung begleitet und berät, vielleicht sogar mit einem Feuchtigkeitsmeßgerät, Amazon Linkdamit Ihr keinen Fehlkauf tätigt, z.B. Nässe, Fäulnis oder Schimmel im WOMO. Hier gibt es auch noch ein paar Tipps, die man vor dem Kauf beachten sollte: Amazon Link3100 Kg sind allerdings sehr knapp, allein schon deshalb, weil nach meiner persönlichen Meinung 400 Kg Zuladung deutlich zu wenig sind für Eure Situation. (3 Jahre unterwegs) In D wird ein paar Prozentpunkte Überladung nicht übermäßig bestraft, im Ausland kann es drastisch teurer werden zuzüglich an Ort und Stelle auf der Straße soviel ausladen, bis 3500 Kg erreicht sind. Da reicht es dann oftmals auch nicht mehr, nur den Wassertank zu entleeren. Tja und zu den Fähren kann ich nur sagen, häufig sind die Tarife für WOMOs unter 6 m Gesamt-Länge günstiger. Deshalb gibt es viele WOMOs bis 5,99 m Länge. Und in Frankreich ist die Autobahnmaut für WOMOs unter 3 m Gesamt-Höhe günstiger. In Österreich braucht man für die Autobahnen eine GO-Box, wenn das WOMO über 3,5 t wiegt. Amazon LinkOftmals läßt sich das Befahren einer Autobahn auch nicht vermeiden, wenn man aus welchen Gründen auch immer, längere Strecken zurücklegen will oder muß. Weitere Infos werden hier sicher noch kommen. :ja: :)
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