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Chausson-was hab ich falsch... 1 1/2 Jahre und schon feucht.


boschi am 12 Mai 2014 00:19:38

Was bitte muss ich jetzt tun?
Chausson Flash.
Oben auf dem Flachdach bleibt ja immer etwas Regenwasser stehen, - da wo die Bughaube angesetzt wurde. Ärgerliches Konstruktmerkmal dachte ich.
Konnte das immer aus meinem oberen Fenster gut sehen. Bau doch ne kleine Rampe, dann fließt das gut nach hinten ab, so dachte ich.
Das war dann ja auch immer so. Gut gelöst dachte ich, kein stehendes Regenwasser mehr. Bis Samstag Vormittag.
Am Samstag unterm Womo gelegen, wollte nach dem Unterboden schauen und meinem noch so jungen Mobil einen Unterbodenschutz gönnen.
Drunter geschaut hab ich schon öfters, - ja aber nicht so genau wie diesmal.
Ich muss sagen, bin immer noch erschüttert.
Ich habe das so für mich mal fotografiert, doch danach sollten auch andere Womobesitzer mal an Ihrem Mobil schauen.
1. Das Dichtfugenmaterial auf dem Dach beginnt zu schimmeln.
2. Die Mobilrückwand ist von unten her feucht und Nässe beginnt sich auf den Boden hin weiter auszubreiten.

Muss so etwas nicht der Händler wissen? - keine Abdichtung vom herabfließenden Regenwasser zur Rückwand hin! Dort werden seit vielen Jahren Chausson verkauft.
Das Wasser dringt von unten her in die offenen Schnittkannten der Mobilrückwand, da gibt es nicht mal eine Abtropfkante oder ähnliches.
Was soll ich nun machen? :?:

3. Wenn ich das nicht jetzt gefunden hätte, wie lange hätte das noch gebraucht bis der hintere Aufbau verfault ist.

Bitte schaut Euch mal die im Link angefügten Bilder an. Für das Teil hab ich im vergangenen Frühjahr noch mehr als 52 k€ incl. Markise,Solar,TV,F Halter,R Kamera gezahlt.

Glaube jetzt zu wissen warum in Foren immer von "freundlichen" und "Dealern" gesprochen wird. :evil:
Bilder in mein persönliches Album hochgeladen und --> Link in Dropbox zu sehen.

Klaus

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felix52 am 12 Mai 2014 01:46:02

Klaus,
komm erstmal runter... :wink: .
Den Fotos nach zu urteilen, hast Du nicht wirklich ernste Probleme.
Und offensichtlich weißt Du, was Du zu tun hast. :ja:


Felix52 :)

deedee am 12 Mai 2014 01:51:03

Interessant ..... Danke Dir ....

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kitally am 12 Mai 2014 06:04:48

super dokumentiert.
das hilft auch anderen, wenn die mal einen Blick nach unten wagen
so wie ich, sollte mein Mobil mal endlich repariert sein.

Stefan-Claudia am 12 Mai 2014 06:43:18

boschi hat geschrieben: keine Abdichtung vom herabfließenden Regenwasser zur Rückwand hin! Dort werden seit vielen Jahren Chausson verkauft. Klaus


Hallo Klaus, und seit vielen Jahren wird die Stoßstange nicht abgedichtet.
Das Wasser läuft einfach die Rückwand runter und verschwindet auch hinter der Stoßstange.
Na und ? Das Wasser tropft auf die Erde und fertig, denn Wasser würde nie nach oben laufen
und den Aufbau beschädigen.
Außerdem ist der hintere Bereich, auf den Fotos gut zu erkennen, bei Regenfahrten dem Spritzwasser hemmungslos ausgeliefert.

Warum die Dichtmasse allerdings schimmelt kann ich dir auch nicht sagen
gibt es denn keinen sauren Regen mehr ?? :wink:

Unser Challenger wird bald 12 Jahre alt und der sieht noch richtig gut aus untenrum.

mfG Stefan

knieschleifermo am 12 Mai 2014 06:56:16

Genau so ist es auch bei unseren. Das Wasser läuft die Wand zwischen Schürze runter. Na und.
Du musst dich drunter legen und da mal messen. Ich habe dann ab und zu den Bereich mit Unterboden Schutz aufbereitet.

Gast am 12 Mai 2014 07:24:12

Also ich finde es schon schlimm und wird sicher nicht die einzigste Baustelle werden fürchte ich. ( will aber nicht unken, nur "was man so hört" )

Wenn da Gewährleistung / Garantie drauf ist, würde ich die Mängel reklamieren. Mein Unterboden wird natürlich von der Gischt beim Fahren nass, aber nicht beim stehen durch am Fahrzeug herab laufendem Wasser.
Das sind bei stehendem Fahrzeug ( abgestelltem Fahrzeug ) sonst Moss / Schimmel usw. Ecken - Meiner Meinung nach.

selbstschrauber am 12 Mai 2014 07:30:07

Stefan-Claudia hat geschrieben:keine Abdichtung vom herabfließenden Regenwasser zur Rückwand hin!
Hallo Klaus, und seit vielen Jahren wird die Stoßstange nicht abgedichtet.
Das Wasser läuft einfach die Rückwand runter und verschwindet auch hinter der Stoßstange.

Unser Challenger wird bald 12 Jahre alt und der sieht noch richtig gut aus untenrum.

mfG Stefan


Unserer ist schon 12, aber die Qualität der jüngeren scheint unterirdisch geworden zu sein.
Bekannte von uns hatten sich vor 3 Jahren ein Mobil gekauft dass ca, 1,5 Jahre alt war. Im ersten Urlaub stellten sie fest, dass plötzlich die Badezimmertür klemmte. Die ganze Seitenwand war nass und das richtig schlimm. Da es ein Kauf vom Händler war, haben sie den Wagen zurück gegeben und einen neuen gekauft; der war als Lagerfahrzeug ein ganzes Jahr gestanden. Bei der Heimfahrt vom Händler aus den neuen Bundesländern in die gebrauchten, tropfte es beim Frühstück auf den Esstisch, auch diese Kiste war total nass. Es endete damit, dass das Trigano- Werk den Wagen per Tieflader abholte und eine komplett neue Seitenwand einbaute. Als Entschädigung gab es zum EK eine Solaranlage, einen Backofen und eine automat. Satanlage. Fragt aber bitte nicht, WIE die das eingebaut haben. Für den Backofen haben sie eine Tür abgesägt, der Billigumleimer auf der Sägekante fiel schon auf der Heimfahrt ab, die Sägekante ist rauh und ungleichmässig etc.

Davor hatten sie einen zum Schluss ca 8 Jahre alten Challenger, der war bis zum Verkauf dicht. Aber auch dort wurde schon gespart, keine Seitz-Rahmenfenster mehr, keine Alkovenheizung etc. Was war die Folge? Nasse Matratze aufgrund von Kondenswasser im Alkoven und nachfolgend eine verschimmelte Matratze.
Aber immer noch besser, als der jetzt 3 Jahre alte Wagen, da sparen die sogar an den Schnittkanten die Umleimer ein, wo man nicht hinsieht. So sind alle Klappen / Türen oben zum Dach hin offen, da kann der Dreck wunderschön in die Waben zwischen den beiden Holzschichten hineinfallen etc.
Für mich im Grunde eine Warnung keinen Challenger / Chausson mehr zu kaufen.

Das mit der nicht abgedichteten Stossstange stimmt, aber das Problem der fehlenden Abtropfkante leider auch. Die hintere Holzkante und die Seitenwandkanten bestehen aus so einem Vielschichtsperrholz, das kriegt immer das ganze Spritzwasser ab, Muss man regelmäßig mit Holzschutzfarbe streichen, trotzdem leidet das ganz schön. Bei uns geht es noch, aber im Grunde ist das eine Fehlkonstruktion m.E.

- Hat übrigens KEINER der 4 Interessenten, die den Wagen zT. stundenlang inspizierten bemerkt, im Grunde hat schon niemand sich die Mühe gemacht mal unter das Auto zu liegen. Da spielten die Frage nach Macken im Holz und Spielereien und "Extras" viel mehr eine Rolle.

"wie, der kat keine Klimanalage, keinen Tempomat, nur 125PS, keine elektrische Stufe, keine Ambientebeleuchtung,usw"

"Ja, aber er hat die große Trumaheizung mit Alkovenheizung und er hat die Seitz-Rahmenfenster und er ist dicht, schauen Sie sich mal den Unterboden an, alles ist dort in Ordnung etc"
"aha"
Na ja ist ein anderes Thema, vielleicht mache ich mal einen neuen treat auf: "Erlebnisse beim Womoverkauf".

LG

Selbstschrauber

pepe53 am 12 Mai 2014 07:43:38

Hallo Klaus,
ich muß Dir erst mal Entwarnung geben. Die Feuchte an der Siebdruckplatte der Rückwand und den Boden ist unbedenklich. In den Ecken läuft stärker Wasser ab als im mittleren Teil, einmal wie Du schon schreibst hinter den Rückleuchtenträgern und zum anderen Spritzwasser von den Rädern - ist halt so. Solange es eine Chance gibt, dass die Kanten wieder trocknen passiert nichts. Siebdruckplatten saugen kein Wasser auf. Versiegle die Kanten mit atmungsaktivem Unterbodenschutz, sollte der Händler eigentlich bei der Dichtigkeitskontrolle tun und alles ist gut.
Den Schimmel - ist es wirklich welcher? - kommt von Schmutzansammlungen auf dem Sika. Einfach abputzen und gut. Im Übrigen sind die von Dir gezeigten Stellen "Schönheitsfugen und haben mit der Dichtigkeit der Dach-Wandanschlüsse nichts zu tun.
Unser Chausson ist nun 4 Jahre alt und nichts ist nass - gleiche Konstruktion. :)

rena am 12 Mai 2014 07:55:37

Hat man bei 1,5 Jahren nicht noch Garantieansprüche? - Ich würde beim Händler eine Dichtigkeitsprüfung vornehmen lassen und eventuelle Schäden (sofern es denn welche sind) reklamieren.

klappi47 am 12 Mai 2014 09:26:43

auch wir hatten einmal einen Chausson Flash . Nach 1 1/2 Jahren war das Dach total verfault. Etwa nach 9 Monaten waren die Garantiearbeiten endlich durch Trigano genehmigt und ein komplett neues Dach wurde aufgebaut.
Wir mussten das Fahrzeug auf eigene Kosten nach Norddeutschland zur Reparatur bringen.

Kundenfreundlichkeit sieht anders aus.
Wobei der Händler bei dem wir das Fahrzeug gekauft haben keine Schuld traf und wir bei ihm immer wieder ein Fahrzeug kaufen würden.

Wir wünschen euch, dass eure Garantieansprüche reibungslos erledigt werden und ihr noch viel Spaß an eurem Fahrzeug habt.

Viele

sujokain am 12 Mai 2014 09:35:30

Was sagt denn Dein Händler? Du hast 2 Jahre Gewährleistung und Chausson gibt 5 Jahre Garantie auf den Aufbau(bei jährlicher Dichtigkeitskontrolle).

kurt2 am 12 Mai 2014 09:54:22

Hallo Boschi,
die angeflanschte/angeklebte GFK- Hutze, bzw die notwendige Dichtnaht ist bei vielen Mobilen ein Problem, insbesondere mit zunehmenden Alter. Gibt hier schon mehrere Fred`s die sich mit dieser Problematik befassen. z.B --> Link
Du hast die Sache aber gut gelöst. Wasser läuft nach hinten ab, Hutze noch dicht, kein Wasser im Innenraum.

Die Sache mit der Markise ist kaum lösbar weil sie halt mal irgendwann -wo aufhört und da läuft das Wasser eben nach unten. Lösung wäre vielleicht eine aufzuklebende Regenrinne oberhalb des Staufaches.

Der Schimmel auf der Dachseite ist mit unerklärlich, ist es wirklich Schimmel oder nur Schmutz??

Das an der Rückwand abfließende Wasser tropft normalerweise zumeist einfach ab. Besser wäre natürlich eine ca 1-2cm überstehende Abtropfkante damit das vorgebaute Holz gar nicht mit Wasser in Berührung kommt. Warum die Hersteller das nicht berücksichtigen weiß ich nicht. (Hochbegabte Ingenieure halt).
So wie es bei Dir auf Bild 7 und 8 aussieht ist es aber noch nicht schlimm. Ich glaube dass die weißen Stellen am Holz von bereits z.T. abgetragener Unterbodenschutz herrühren. Dies bestätigt Bild 9 weil hier kein Wasser abtropft und somit das Holz noch schwarz ist, also Unterbodenschutz noch vorhanden.

Ich würde jetzt mal warten bis das die Holzleisten völlig trocken sind, dann säubern und mit einem neuen Unterbodenanstrich versehen.
Insgesamt gesehen also keine große Sache. Muß halt beobachtet und ab und an nachgebessert werden.

selbstschrauber am 12 Mai 2014 10:25:54

pepe53 hat geschrieben:Hallo Klaus,
ich muß Dir erst mal Entwarnung geben. Die Feuchte an der Siebdruckplatte der Rückwand und den Boden ist unbedenklich. In den Ecken läuft stärker Wasser ab als im mittleren Teil, einmal wie Du schon schreibst hinter den Rückleuchtenträgern und zum anderen Spritzwasser von den Rädern - ist halt so. )


das sind keine Siebdruckplatten :-(
Das ist im Boden ganz normales ca 5mm dünnes Sperrholz, dann ca 30 -40mm Styropor und dann innen wieder 5mm Sperrholz. An machen Stellen noch ein paar Dachlatten dazwischen, das wars.
Die Wände haben unten so ca 4-5cm dickes Mehrschicht-Sperrholz, die Kante zwischen Wand und Boden wird mit so ner schwarzen Dichtpampe abgedichtet, wie auf den Fotos zu sehen.

LG

Selbstschrauber

Rumbuddel am 12 Mai 2014 11:10:19

Keineswegs Entwarnung, was die Unterkante im Heck betrifft.

Lies mal hier --> Link meinen Beitrag.

boschi am 12 Mai 2014 12:15:03

Aus einem anderen Tröd:
von korikorakorinthe » 16. Nov 2013, 11:46
2004er Dethleffs 5581 :
Holz der Bodenplatte an allen 4 Ecken feucht und hinten rechts sogar faustgroß torfig .
Ursache:
fehlende bzw. unzureichende Tropfkanten an allen 4 Ecken. Dadurch tropft das von oben runterlaufende Wasser nicht sauber am Aufbau ab, sondern ein Teil zieht um die Kante herum und läuft horizontal am Holz entlang. Wenn das Holz dann nicht sehr gut mit Unterbodenschutz abgedichtet ist, saugt es sich ein par cm hoch mit Wasser voll und trocknet nur sehr langsam wieder aus.
Und hier:
von buehlems » 16. Nov 2013, 16:03
Ich kann da auch etwas beitragen:
Knaus Traveller 630, Bj. 1994. Kompletter Boden mehr oder weniger aufgeweicht entlang der drei Außenwände.
Wo es herkommt, weiß ich noch nicht. Ich bin noch am analysieren.

von pepe53 » 12. Mai 2014, 06:43
Hallo Klaus,
… Feuchte an der Siebdruckplatte der Rückwand und den Boden ist unbedenklich.
… - ist halt so.
…Siebdruckplatten saugen kein Wasser auf. Versiegle die Kanten mit atmungsaktivem Unterbodenschutz, … und alles ist gut.

Hallo Jürgen, pepe53 – glaub ich so nicht.
Hallo liebe Forenmitglieder, Danke für die teilweise mutmachenden Beiträge. Nach Studium anderer hier genannter Links, oberhalb eingefügt von korikorakorinthe und buehlems, sehe ich hier doch eine sehr große „Gammelgefahr“.
Die Rückwandstärke beträgt unten sichtbare 3 cm, sieht aus wie die Schnittkannte einer Siebdruckplatte. Da muss unbedingt eine von außen (auch unterhalb abgedichtet) montierte Abtropfschiene dran (um die Ecken rum). Gutgläubig denke ich ja, die Konstrukteure wissen darum. Das Eckprofil ist ja nach unten hin auch länger als Wand- und Rückseite. Oder hat man sich da nur verschnitten? Wenn nicht so mit Dichtmittel verschmiert könnte da ja wenigstens etwas abtropfen. So ziehen sich die Wassertropfen einfach über den Radius rum und werden liebend gern von der Holzkannte aufgesogen.
- Susanne: Was sagt denn Dein Händler?
Meinst Du, der wird das Problem nicht kennen? Im günstigsten Fall wird doch nur bei denen was abgearbeitet, - wenn reklamiert wird. Könnte der, - oder auch Chausson, nicht so ne Art Rückrufaktion machen?
„Hallo und so…wir möchten mal schauen,…es gab schon früher mal Probleme…“
Siehe auch hier am Eingang meines heutigen Beitrags von korikorakorinthe 2004er Dethleffs 5581
und wie ich jetzt grade sehe von von Rumbuddel » 12. Mai 2014, 10:10.
Natürlich werde ich meinen Händler auch noch ansprechen. :evil:
Aber zuvor wollte ich mich hier im Forum austauschen.

Danke nochmals allen, werde Euch weiter auf dem laufenden halten.
Klaus

Rofalix am 12 Mai 2014 19:27:21

Also, ich bin ja ein Greenhor, was Womo betrifft, aber mich würde feuchtes Holz auch belasten bei einem so neuen Fahrzeug. Natürlich bin ich gleich auch unter meins gekrochen und hab mal fotografiert.

Zum Glück fahre ich ein "Billigmodell", dort haben sie wahrscheinlich keine teueren Ingenieure, sondern normale Mechaniker ;-)

Alles mit einer schwarzen, zähen Masse eingespritzt und mit Abtropfkante am Ende der Rückwand unten.

Rofalix am 12 Mai 2014 19:29:04

misch, auf den falschen Knopf bedrückt. Hier noch das Foto, hinten von unten senkrecht nach oben.


frboe am 12 Mai 2014 21:05:20

rena hat geschrieben: Schäden (sofern es denn welche sind)


richtig - es sind keine schäden vorhanden . bei den kisten ist es immer so . es passiert auch nichts, da der untere holm von heck- und weitenwand nicht aus holz sondern aus pvc ist . also - alles bla bla bla in meinen augen.

peschgr am 12 Mai 2014 21:24:45

ich habe mir letztes Jahr ein gebrauchtes Womo gekauft. Deswegen habe ich ca ein Jahr lang gesucht und unter ca 20 zehn Jahre alten Chaussons gelegen. Bei ALLEN konnte man mit den Fingern hinten die Ecken eindrücken wegen jahrelanger Feuchtigkeit. Dies auch bei allen Rollern, Elnaghs und SEAs, die ich mir angeschaut habe.
Nun, das Wasser fliesst zwischen Stosstange und Wand rein und das jahrelang und zieht sich durch Kapillarwirkung ins Holz.
Zieh einfach für 5 Euro ne Fuge und dichte es ab, sodass die Schürze rundrum wie eine Traufkante wirken kann und der Chausson hält hinten ewig.


Bernd

Rumbuddel am 12 Mai 2014 22:32:24

frboe hat geschrieben:richtig - es sind keine schäden vorhanden . bei den kisten ist es immer so . es passiert auch nichts, da der untere holm von heck- und weitenwand nicht aus holz sondern aus pvc ist . also - alles bla bla bla in meinen augen.


Was ein Unsinn ... sag doch einfach mal nix, wenn Du keine Ahnung hast ...


Sieht das aus wie blablabla ... ???

Wasserschaden im Heck wegen fehlender Tropfkante ...


boschi am 13 Mai 2014 01:04:40

Rum, - bitte reg dich auch wieder ab. :top: Solche Leute gibt´s in jedem Forum. :evil:
Heute war mein Sohn zu Besuch. Er hat dann mal etwas auf die feuchten Ecken, - und das ist nun mal unstrittig (in Bildern zu erkennen), gedrückt. "Das gibt schon nach", so seine Bemerkung. Ich mich danach auch getraut. Wie wenn Du auf eine feuchte Stelle drückst, erschien auch der Abdruck mit kreisrunder Feuchtemarkierung. Selbst eine Tropfenbildung aus dem Material an dieser Stelle war für einen kurzen Moment sichtbar. Der Tropfen wurde nach Entlastung aber sofort wieder von der Bodenplatte aufgesogen (federnde Rückbildung).
Finger war feucht.
Wie im ersten Antwort Beitrag von felix52 » 12. Mai 2014, 00:46 auch geschrieben: "...offensichtlich weißt Du, was Du zu tun hast. :ja: ", - werd ich nun handeln.
Gesucht wurde ja von mir, ...Was bitte muss ich jetzt tun? und Hinweis: ...danach sollten auch andere Womobesitzer mal an Ihrem Mobil schauen....
Gehofft hatte ich auch auf einen "Erfahrungsschatz" anderer Mobilisten.

Vielleicht auch, - wie gehe ich gegenüber meinem zur Garantie verpflichteten Händler vor?
Soll ich mit viel Geschrei auf den los stürmen, oder erst nach der demnächst fälligen "Feuchteprüfung" was melden?
Wie ist solch ein Schaden zu händeln? - wobei ja einige sagten "ist ja nicht´s weiter".

Einen Kommentar von Kurt hätte ich auch gern noch gelesen. :wink:

Ich häng hier noch mal ein erläuterndes Bild mit ran. Ist ja auch schwierig so etwas genauestens abzubilden. Wenn der Schaden dann richtig groß ist, ist´s ja einfach (aufgesägt und so).
Im Zusammenhang mit den Erläuterungen und den Bildern aus dem Eingangsthread (Dropbox) sollten mich aber die meisten verstanden haben.


Auf jeden Fall meld ich mich hier wieder. Wie ist´s ausgegangen und so. :schreiben:

Klaus

Rumbuddel am 13 Mai 2014 01:47:39

Bin schon abgeregt ;)

Ok, dann nochmal zum Thema.
Ich habe mir Deine Bilder nochmal angeschaut und denke, ein Problem erkannt zu haben.
Tatsächlich ist es eigentlich so, dass sehr viele Mobile einen solchen Wandabschluss unten haben. Dieser wird feucht, und trocknet aber auch wieder und man sollte die Unterkante einfach nur mit Schutzmitteln pflegen.
Bei uns war das Problem, dass wir hinten ein Unterflurstaufach haben dessen Boden bündig an die Hinterkante anschloß und dadurch Wasser in den Boden ziehen konnte.
Jetzt sieht man auf Deinen Bildern sehr gut dass dort einiges an Dichtmasse quasi zwischen Boden und Wand benutzt wurde. Diese Dichtmasse sorgt imho dafür, dass Wasser, welches wegen fehlender Tropfkannte um die Unterkante rumläuft und durch Kapilarwirkung eindringt nicht mehr ordentlich abtrocknen kann und zu Staunässe führt.
An den Seitenwänden passiert dies in diesem Ausmaß nicht, weil die Seitenverkleidung, zumindest bei uns, in dem Bereich wo sie verschraubt ist auch mit Dichtmasse versehen ist und Regenwasser somit nicht nach unten durchlaufen kann.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei Deinem Händler.

Gast am 13 Mai 2014 05:06:38

boschi hat geschrieben:Soll ich mit viel Geschrei auf den los stürmen, oder erst nach der demnächst fälligen "Feuchteprüfung" was melden?
Sofort melden und dranbleiben, so wie Du das schreibst ist das ein Riesen Schaden.

Sieh Dir die Fotos von Rumbuddel an, dann weißt Du wie es kommen kann / schon bei Dir aussieht wenn man das feuchte Holz auseinander reißt, alles vergammelt fürchte ich.

Ist aber offenbar leider Standart bei Chausson, höre ich immer wieder.

frboe am 13 Mai 2014 12:08:13

[quote="Rumbuddel"[/quote]

ja und ? deine kiste ist ja auch schon "geringfügig" älter . ich spreche von den neueren fahrzeugen. kannst ja mal nachschauen und dann sehen wir mal wer hier wirklich keine ahnung hat ...

Gast am 13 Mai 2014 18:45:15

UlrichS hat geschrieben:Ist aber offenbar leider Standart bei Chausson, höre ich immer wieder.


Was ist das denn für eine Aussage? Bist du KfZ-Sachverständiger für Wohnmobile mit eigener Datenbank, Händler für diese Modelle, oder woher hast du diese Erkenntnis? Ich habe vor dem Kauf unseres Welcome das Internet abgegrast und nichts dahingehend gefunden. Es ist extrem schwer für jüngere Modell (<5 Jahre) Informationen zu finden woraus man entnehmen kann das gewisse Hersteller oder Modelle besondere bzw. bekannte Schwachstellen haben.
Für mich zieht sich das wie ein roter Faden durch alle Baureihen bei nahezu allen Herstellern, die reinen Premium-Hersteller vielleicht mal ausgenommen.
Unser Welcome 98 (wenn auch mit anderer Konstruktion der Rückwand) jedenfalls ist jetzt 38 Monate alt, innen wie unten "Furz-trocken und Top in Schuss". Die gemessenen Feuchtigkeitswerte liegen überall im grünen Bereich
Ach ja und Hymer oder Dethleffs bauen bis heute auch noch ihre Mobile in einer Technik die potentiell Riesen-Nässe- und Holzschäden hinterlassen kann, inkl. Holzlattung, Styropor und Aluminium. Alu würde ich ums verrecken nicht nehmen! Nicht umsonst werben die erst seit kurzer Zeit damit, das sie den Wandaufbau auch anders hinbekommen, teils aber gegen nicht unerheblichen Aufpreis.
Für mich ist das bis zum Beweis des Gegenteils wie so oft ein für den Betroffenen sicher mehr als ärgerlicher Einzelfall.
Jetzt bin ich mal gespannt auf deine Statistiken zu Modellen und Herstellern bzw. die belegbaren Schäden durch Fehlkonstruktion.
Det

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