Damit mir keiner in die Quere kommen kann (Mann und/oder Kinder) verabschiede ich mich schon am Morgen und
nehme das Wohnmobil mit zur Arbeit. Wobei, durch Köln fahren, macht nicht so viel Spass
dann geht es am Mittag los.
Die Route

ist komplett mautfrei und dank meiner frühen Abfahrt am Mittag auch ziemlich frei. Ich bin zügig durchgekommen und war dann gegen
18.30 Uhr in Wissant

Mein Zeit ist leider begrenzt, so dass ich am nächsten Morgen gleich weiterfahr, aber nicht, ohne am Leuchtturm Cap Gris Nez vorbeizufahren


wow ich kann England sehen

wo sind denn die Autos?

ah da!

Jut, dann also weiter die Küste runter. Mit einigen Schwierigkeiten unterwegs (warum sperren die ganze Straßen); (ich darf hier zwar nicht durch, tu es aber trotzdem >3,5t.) lande ich am Ende des Tages in Criel-sur-Mer und fusche mich noch kuschelnd in einen Platz in der
ersten Reihe. Pech für den, der zwar vor mir da war, mich aber durchlassen mußte. Es gibt ja schließlich Verkehrsregeln :wink:



und weil ich allein war, hab ich mal nen Selfie probiert ;D

bevor es am nächsten Morgen weitergeht, noch einen Blick nach draussen

und dann gehts auch schon weiter. Immer der Nase nach. Es soll Richtung Fécamp gehen. Überall mache ich mal halt, bleibe aber nicht lange.
Die Zeit, die Zeit, sie rennt. Sonntag muß ich ja wieder zu Hause sein :buhu:
Angekommen stell ich mich auf den großen Parkplatz im Hafen und mach mich zu einer Besichtigungstour auf


ein bisschen aufräumen wär ja wohl drin gewesen, oder?

wie war das mit den Mitbringseln? hier klaut einer eine ganze Tüte voll Steine.
das ging ratz fatz



letztendlich hat mir der Stellplatz nicht gefallen und ich wollte irgendwie Ruhe und Natur, deshalb bin ich dann noch weitergezogen nach
Yport und dort auf den Terrassencampingplatz. Das war fein. Aber zuerst wurde ich wieder durch den Ort geschickt :roll: :roll:
Straße dicht und nu sieh mal zu:
links rum hätte es gehen sollen

aber da war dicht. aus einem Loch im Boden winkte mir ein Bauarbeiter zu, ich solle geradeaus fahren.
Tja dann...

die Fahrt ging dann schön den Berg rauf und da hatte ich ihn, meinen idyllischen Platz für 15 Euro die Nacht incl. Strom, Wasser und Entsorgung
auf dem Campingplatz Le Rivage

Ausblick

der war auch da und hat es sich gemütlich gemacht. Gefährte gibts


mal ein Blick vom Strand zu meine WoMo. Jawoll steht noch da

Irgendwie hätte ich da auch noch die letzte Nacht verbringen können, es war schön. Aber mein Ziel, Étretat, war ja noch nicht erreicht.
Also ein letzter Blick und weiter gehts. Fahrzeit max. 18 min. Das jedoch war der schönste Teil der Strecke über die D 211
Am Stellplatz hatte ich die Wahl, links CP oder rechts SP.
ich habe links gewählt. In der Stellplatzdatenbank war der SP mit 10 Euro plus 5 Euro Strom angegeben. Auf dem CP habe ich alles incl. 14,75
bezahlt. Ich hatte eine große Parzelle und absolut meine Ruhe. Leider hatte ich mir dann den Fernseher abgeschossen und bekam ihn auch nicht
mehr ans Laufen. zumindest nicht mehr deutschsprachig. Egal hast ja noch Internet, dachte ich.
Aber auch hier wurde mir leider der Zahn gezogen. Nichts war mit Internet. Der einige Empfang, den ich hatte, war oben auf dem Kreidefelsen
ganz vorne an am Abgrund. Vermutlich habe ich das Internet aus England empfangen. Um meine Lieben daheim darüber zu informieren, bin ich am späten Nachmittag noch mal die Wege hochgekrakselt
Auf jeden Fall habe ich an diesem Tag reichlich Kilometer zurückgelegt. :mrgreen:


nochmal ich, damit ihr nicht meint, ich hab die Bilder geklaut



Ebbe, Zeit zum Einstieg


drin



und noch mal von oben

natürlich gibt es auch noch ne andere Seite, also da auch noch hin

rauf und runter

hin und her

weil ja besagtes Internet nicht funktioniert, bin ich also noch mal auf der anderen Seite rauf am Abend und da war dann das:

haben wir nicht die Gezeiten berücksichtigt? Das könnte was kosten
dabei wäre es auch hier lang gegangen

das hatte ich schon morgens abgescheckt. ;D
Sonntag morgen und Zeit, abzureisen. Ursprünglich wollte ich wieder mautfrei nach Hause, aber irgendwie kam ich nicht aus die Füsse
und dann hab ich mir gedacht, *zensiert* und fahre Autobahn. Kostete mich 28,10 und ich war in knapp 6 Stunden zu Hause

mit nur einer Schlange

Ich habe auf dieser Tour 536 Bilder gemacht.
Die Stellplatz und Campingplatzsituation in Frankreich ist zumindest in der Eckeecht gut. Und überall an den Straßen,
die Möglichkeit in Parkbuchten zu halten fand ich total toll. Für einen Feldweg aber ein Stoppschild aufzustellen, kam mir
etwas überspannt vor. Aber na gut. Man war vor Überraschungen im Straßenverkehr nicht sicher.
Überall begegneten mir freundliche Leute. Ich habe mich mit den Franzosen dreisprachig unterhalten
1/2 Jahr Schulfranzösisch gemischt mit Englisch und Deutsch. Leicht gehabt haben sie es nicht. Aber es hat funktioniert
Alles in allem war es super, wenn auch zu kurz.



