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Hallo, mich würden die grundsätzlichen Vor-/Nachteile der verschiedenen Wohnmobil-Konzepte interessieren. Integriert - Teilintergriert ... (mit Alkoven) ? Die Suchfunktion hat mich dabei nicht viel weiter gebracht, oder ich habe die entsprechenden Beiträge überlesen. Zusatzinfos: Wir sind zu zweit unterwegs ... und ich ... würde gerne ein Motorrad im/am WoMo mitnehmen können. Dazu sollte das WoMo komfortabel und bequem sein. Motor 150-~180 PS-Diesel, wenn möglich Automatikschaltung, Länge ca. 6 - ~7 Meter. Ja, ich ahne, "Gewichtsproblem" :? ... kaum mit einem 3,5t zu machen!? Auflasten? Hauptanlass dieses Postings ist allerdings die unterschiedlichen Konzepte besser zu verstehen.
Moin, ja ohne auflasten wird es finster. Je nach Bauart und Ausstattung wird es meiner Einschätzung nach schon schwierig mit 3,5 Tonnen ab 6 Meter, aber andere beschränken sich halt sehr und fahren zu viert mit 3,5 T. und 7 Metern :oops: Mit Motorrad, wenn es nicht eine Trialmaschine oder ein Vollcrosser ist, wirst du bei 3,5 T. in arge Nöte kommen, was das Gewicht angeht. Zu den Konzepten guckst du hier: --> Link Hallo, alle 3 haben ihre Vorteile und auch ihre Nachteile, ebenso wie 3,5 t zGG und über 3,5 t zGG. Jeder, der so ein WOMO hat, wird es loben und die Richtigkeit seiner Entscheidung bestätigen. Ein Motorrad in einem <3,5 t WOMO mitzunehmen, ist fast unmöglich, weil die Heckgarage, die Hinterachse und oder die Reifen mit solchen Gewichten überfordert sind, sein werden. Auflasten ändert daran nichts und der Vorteil/die Vorteile der < 3,5 t ist damit auch dahin. Ansonsten würde ich Euch einen Typ, ein Modell empfehlen, in dem Ihr Euch am wohlsten fühlt. In was für einem Typ Ihr Euch am wohlsten fühlt, könnt Ihr nur erfahren, wenn Ihr die verschiedenen Typen ausprobiert, idealerweise bei einem Händler in Eurer Nähe. Kann mich der Aussage von Freetec nur anschließen. Uns hat bei der Suche nach dem "passenden" WoMo geholfen, uns Zeit zu nehmen und ganz, ganz viele unterschiedliche Hersteller und Modelle anzuschauen. Wir sind dafür auch mal auf die schnelle über 700km zu einem Gebrauchtwomohändler mit sehr großer Modellauswahl gefahren, um uns hier besser über unsere Prioritäten zu verständigen. Alle Wünsche, auch die , welche einem noch nicht bewusst sind, werden allerdings nie erfüllt werden, schon garnicht unter 3,5t und unter 7mtr. Länge. Ach und das Motorrad in der Garage, das geht, wie bei mir, ich habe aber das Motorrad passend in Größe und Gewicht für unser WoMo gekauft. Es ist also etwas kleiner wie das was man/frau sonst unter einem Motorrad versteht :-)
Die versteht man am besten bei einem Messebesuch. Das muss nicht mal unbedingt Düsseldorf sein. Kann aber, da es vermutlich die nächste Messe sein wird (August)... Der wesentlich Unterschied ist einfach zu erklären. TI und Alkoven nutzen das Fahrerhaus des Basisfahrzeugs. Bei den sog. vollintegrierten Mobilen nutzen die Hersteller lediglich das Fahrwerk der gewählten Basis. Der Rest wird vollständig neu drum herum gebaut. Im Winter sicher ein Vorteil, da die Dämmung bis ins Faherhaus reicht. Sicherheitstechnisch jedoch nicht unbedingt die beste Lösung. Roman Hallo Ich würde mir einen Alkoven mit Heckantrieb mit Zwillingsreifen suchen, und vor allem über 3,5 Tonnen gehen didje
Genauso ist es, Sicherheit gibt es bei den Vollintegrierten gar nicht, Sicherheitszelle oder Überollbügel? Fehlanzeige, für mich ein absolutes Totschlagargument, lächerlich das da noch mit Airbags, ESP und ABS geworben wird. Das war natürlich klar, das solche eine Frage polarisiert. Sämtliche Vorurteile prallen mal wieder ungehemmt aufeinander. Letztlich musst du für dich/euch die Entscheidung treffen, mit welchem Fahrzeug eure Vorstellungen von Urlaub am besten umgesetzt werden können. So haben hier Leute vom Teilintegrierten zum Kastenwagen downgesized und sind zufrieden, genauso wie es Leute wie mich gibt, die nach vielen Jahren über Kastenwagen und Alkoven zum Vollintegrierten gefunden haben und mindestens genau so glücklich sind. Der kritisierte Sicherheitsaspekt eines Vollintegrierten dürfte darüber hinaus für bekennende Motorradfahrer eher von untergeordneter Bedeutung sein, denn die haben auch weder Überrollbügel noch Airbag. Also lass dich nicht verunsichern, sondern gehe deinen eigenen Weg.
Das hat doch mit polarisieren nichts zu tun. Warum schrecken bei einer solchen Bemerkung immer wieder VI Fahrer so auf...?? Das sind doch einfach nur Tatsachen. Hätten unsere Pkw heute noch solche Mängel bei Crahtests, würden sowohl ADAC als auch Autofahrer Sturm laufen. Und Dein Vergleich mit den Motorradfahrern...na ja...vielleicht hast du es ja selbst gemerkt. Du hättest auch gleich die Radfahrer erwähnen können... :D Beide haben ja keine Alternativen. Es gibt weder Fahrräder noch Motorräder mit Knautschzonen. Aber Womos gibt es. Und genau danach hat der TO gefragt, nämlich nach den Unterschieden der jeweiligen Konzepte...dann ist das doch nicht polarisiert...verstehe ich nicht. Wer sich trotz der bekannten Sicherheitsmängel eine VI kauft, macht das entweder bewusst oder aus Unkenntnis oder weil es ihm schnurz ist... Aber Deine Aussage..."Lass dich nicht verunsichern, gehe Deinen eigenen Weg..." finde ich schon etwas problematisch. Zumindest ist es keine seriöse Beratung... Roman Ich bin nach 19 Jahren Alkoven auf VI aus mehreren Beweggründen umgestiegen. Aufgeschreckt bin ich durch deinen Hinweis in keinster Weise, weil es bei meinen Überlegungen nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Eine seriöse Beratung ist es auch nicht, nur auf einem Aspekt herum zu reiten. Zurück zum Thema Der TE ist Motorradfahrer, dürfte sich also der Verkehrssicherheit seiner Fahrzeuge durchaus bewusst sein. Vor diesem Hintergrund sollten die wirklichen konzeptionellen Unterschiede der verschiedenen Aufbauarten eher in den Vordergrund der Hinweise gestellt werden. Und dazu gibt es hier im Forum eigentlich schon genügend Threads. Einige davon beschäftigen sich mit der Wintertauglicheit, der Gemütlichkeit (Hecksitzgruppe vs. Aquarium), der Stehhöhe von 2 m Menschen, Längs- ,Quer- oder Queensbetten, Betten im Bug und/oder im Heck usw.. Hier muss der TE seine Wünsche mit seinen Mitteln und den Marktangeboten abgleichen. Vollintegrierter nach seitlichem Zusammenstoß mit LKW, kein Überschlag! Alle haben Überlebt. ![]() So, um dann mal zum Thema zurückzukommen... :-) Sicher ist, die richtige Plattform zu finden bedarf Zeit. Wie viele hier schon geschrieben haben, jede Plattform hat ihre Vor- und Nachteile. Der beste Tipp ist daher tatsächlich, mal eine Messe zu besuchen. Der Caravan-Salon in Düsseldorf Ende August ist daher eine gute Adresse, denn dort kannst du dich bestens informieren, da alle Hersteller vor Ort sind. Mit dem Extrawunsch ein Motorrad mitzunehmen wird die Auswahl aber dünner. Beziehungsweise steigt das Preissegment ins Unermessliche. Da werden wohl Modelle mit Zwillingsbereifung oder Zwillingsachsen winken. Die haben dann aber oft 4,25 t oder mehr. Bester Tipp: einfach viel Zeit mitnehmen bei der Suche!
Ich habe genau genommen zwei Aspekte erwähnt. Einmal die Wintertauglichkeit und zum zweiten die Sicherheit. Viel mehr gibt es zu dem Thema eigentlich auch gar nicht zu sagen. Ansonsten finden sich fast alle Grundrisstypen in allen aufgebauten Womos wieder...daher die Empfehlung mit dem Messebesuch. Ach ja und ob die Tatsache, dass der TO Motorradfahrer ist, nun unbedingt darauf schließen lässt, dass er sich auch mit den unterschiedlichen Sicherheitsstandards bei Womo´s auskennt...ich weiß nicht...aber vielleicht erzähle ich ihm hier wirklich nichts neues...aber das kann er ja dann schreiben...... :wink: Roman Danke für die bisherigen Informationen. Natürlich haben wir uns auch bereits einige WoMos angesehen. Ehrlich gesagt hatten uns die VI "innen" gut gefallen. Den ggf. wichtigen Sicherheitsaspekt hatte ich dabei nicht im Fokus. Die TI wiederum deutlich besser als ein Kastenmodell. Der Tipp mit der Messe (Düsseldorf) ist notiert! Wenn es terminlich klappt, fahren wir dort hin. Auch an Wiki hatte ich nicht gedacht. Kurz noch zum Motorrad: Sicherlich dürfte es schwierig werden alle (unsere) Wünsche in einen <3,5t unter zu bringen. Die nächsten Vorstellungen wären, einen 3,5 aufzulasten. Schön wäre es, das Motorrad (entweder 230 Kg oder 160 Kg) könnte auf einer Plattform oder in einer Garage transportiert werden. Das WoMo sollte trotzdem keine Lkw-/Bus-Maße haben, ein Smart muss nicht rein passen. ;D Vielleicht gibt es dazu weitere Vorschläge. Als Kaufpreis peilen wir so ca. 60.000 Euro an (Neu oder ein guter Gebrauchter). Motorräder deutlich über 150 kg dürftest du nur bei Kastenwagen noch sinnvoll auf einer Heckplattform unterbringen dürfen, weil bei allen anderen Womos der hecküberhang deutlich größer ist und dadurch bei großer Heckbelastung entweder die zulässige Achslast hinten überschritten wird oder das Fahrzeug vorne zu leicht wird und die Traktion nicht mehr ausreichend gegeben ist. Auch Garagen haben, abgesehen von Höhe und Breite der Garagentür auch eine maximale Belastung des Garagenbodens. Auch hier ist die Messe ein guter Ort, all diese Parameter abzugleichen und die Auswahl zu spezifizieren. Evtl. bleibt dann letztendlich doch ein Motorradanhänger oder das kleinere Mopped die bessere Wahl bei vernünftiger Womogröße.
Geht nicht gibts nicht....auch im Kasten: ![]() ![]() Oder auch hier mit Garage: --> Link und noch einer: --> Link Das bekommst du allerdings alles nur bei den Individualausbauern. Ein Mobil von der Stange mit Motorradgarage....ehr Fehlanzeige... Roman PS. Was meinst Du eigentlich mit ....Die TI wiederum deutlich besser als ein Kastenmodell...besser als oder in was...?? U. A. hatte ich mir auch den Pössl Roadcruiser Revolution angesehen. Vor allem wegen dem hochfahrbaren Doppelbett im Heck. Konnte mich aber nicht überzeugen (Platzangebot). Antworten haben sich überschnitten. Die Teilintegralen, die wir besichtigt haben, haben uns bezogen auf den Platz und die Raumgestaltung besser gefallen als Kastenmodelle. Vielen scheint ein Alkoven ja optisch nicht zu gefallen. Das wiederum wäre für mich kein Thema, das Teil ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Kunstwerk. Außerdem stört es mich nicht. Solange man noch beweglich genug ist, kann man dort gut schlafen. Und meine Mutter hat das sogar noch mit 75 und ohne Leiter geschafft (hatten wir vergessen). Andererseits scheinen mir TI gegen Alkoven einfach unheimlich viel Stauraum zu verschenken. Wenn ich daran denke, daß viele TI dort gar nichts haben, maximal ein kleines Fach oder weiter vorn dann ein Hubbett, das anderes behindert. Selbst wenn man nicht im Alkoven schläft, hat man dort eine Menge Stauraum. Mit Alkoven kann man relativ kurze Womos bauen, die trotzdem viel Innenraum bieten. Mein altes Womo hatte 5,5m. Mit umgebauter Sitzecke konnten wir zu 4 schlafen und dabei sogar noch die Küche nutzen. Ein TI mit der Länge hätte gerade mal eine Halbdinette und vermutlich nicht mal 2 brauchbare Betten. RK
Aktive Sicherheit vs. Passive Sicherheit! Wärend dich ein Überrollbügel oder ähnliches schützt wenn es eh zu spät ist kann ein esp oder abs dafür sorgen, dass es gar nicht erst zum Unfall kommt. Esp ist meiner Meinung nach viel wichtiger als ein bisschen schützendes Blech mehr. Wer sich wirklich sorgen um die Insassensicherheit bei einem Unfall macht der sollte generell nicht in einem Womo fahren. Die sehen nach jedem Unfall recht übel aus. Zum Thema: Wir gehen nicht zwingend gleichzeitig ins Bett. Beim Alkoven kann unten noch gemütlich jemand sitzen wärend oben jemand pennt. Beim TI geht das idr. nicht. Allerdings ist das kein echtes Problem mit Heckbett und wenn ihr nur zu zweit seid. Alkoven verbraucht tendentiell mehr Sprit.
Es ist ja nicht so das Kasten, TI oder Alkoven diese Helferlein nicht an Bord hätten, und so ein bisschen schützendes Blech und Holme über dem Kopf sowie ein paar richtige Türen mit Seitenaufprallschutz haben schon so einige Leute vor schlimmeren bewahrt, aber das muß ja jeder selber wissen.
Das hilft aber nur, wenn man selber der Verursacher ist, oder der andere einen zu waghalsigen Manövern zwingt. Wenn einer einfach in einen hineinfährt oder einen unter Kontakt wegschiebt, bringt das ESP auch nichts mehr. Im PKW sehe ich die ESP Leuchte eigentlich nur im Winter, wenn ich es provoziere oder wenn ich bei miesen Straßenbedingungen etwas schnell unterwegs bin. Als Womo-Sommerfahrer also etwas weniger nötig. Ich hätte es sogar nachrüsten lassen, aber meiner kam ohne und angeblich geht das nicht. Warum ist mir nicht klar. IMHO ist das doch bei vorhandenem ABS nur etwas mehr Software ? Der Rest müßte ja schon da sein.
Hinten ja. Vorne dagegen bietet ein Originalfahrerhaus schon mehr Schutz. Bringt natürlich nur etwas bis 2 Personen.
Stimmt. Wenn man es aber mal durchrechnet mit den gefahrenen km, dann ist der Unterschied nicht wirklich gravierend. Da müßte man schon sehr viel fahren. Oder man hat ansonsten keine Entscheidungskriterien mehr, weil alles andere gleich eingestuft wird. Dann könnte das ein Argument sein. RK Danke ... für alle Beiträge! Die Hinweise wegen der "Sicherheit" habe ich verstanden und reichen _mir_ in diesem Beitrag! Der Termin für die Düsseldorf-Caravan-Messe ist eingetragen. :) Ein Hauptknackpunkt wird das Gewicht werden. Bis oder größer 3,5t. Auf jeden Fall möchten wir vor einem Kauf einen 'Probeurlaub' in einem Mietmobil machen. Ist für den September vorgeplant. Noch einmal unsere Wünsche/Vorstellungen zusammengefasst: - Länge bis ca. 7 Meter (+ einige Zentimeter) - Dieselmotor (~150-180 PS) möglichst mit Automatikschaltung - Gewicht möglichst 3,5t - oder Auflasten - oder gleich größer/schwerer (~4,5t)? - gute Ausstattung - möglichst Einzelbetten oder z. B. hinten quer + Hubbett oder Alkoven - möglichst separate Dusche mit Abtrennung - Motorrad (230 oder 160 Kg) im WoMo oder hinten auf Plattform (geschätzt auf ca. 50% der Touren dabei ... so lange es geht) - 2 Fahrräder, ggf. E-Bikes [aus Gewichtsgründen könnten wir entweder das Motorrad oder die/ein Fahrrad zu Hause lassen ... bringt wahrscheinlich nicht viel] Kaufpreisvorstellung ca. 60.000 Euro ggf. etwas mehr. Ganz kurz noch zu den bisher besichtigten Kastenwagen (u. A. Pössl). Diese kamen uns im Vergleich zu anderen Lösungen (I, TI) relativ eng vor und auch der 'Komfortstatus' (Ausstattung, Qualtität) schien etwas geringer zu sein? Haben wir uns ggf. die falschen Kastenwagen angesehen? Hintergrund ist wiederum die Mitnahme eines Motorrades, wo ich die größte Hoffnung bei einem Kastenmodell hatte; z. B. bei dem schon erwähnten Pössl Roadcruiser Revolution.
Ein 3,5 to Womo geht nur bis 3,85 to aufzulasten, zu wenig. Man könnte auch ein Womo mit Maxi Fahrgestell kaufen. Wenn das ein Alkoven ist kann es kürzer sein und der Hecküberstand ist geringer wie ein Womo mit hinteren Längstbetten. Den Maxi auf 4,5 to auflasten und das Mopped darf mitfahren :ja: Alles machbar. Dieter
Danke für den Hinweis! Dürfte tatsächlich knapp werden.
dann muss ich mal einen suchen bzw. ansehen. :ja:
Wenn Ihr auf Messe seit schaut euch mal Alkovenfahrzeuge mit Längsbetten an z.b. Wochner, wenn es eine Garage werden sollte dann achtet darauf das keine Benzindämpfe vom Mopped in den Wohnraum entweichen können. Nimm doch nen Anhänger mit. Du bist flexibler, günstiger und hast keine Gewichtsprobleme.
Eigentlich ja. Wie Du bei meinen Beispielen oben siehst, handelt es sich ausnahmslos um Individualausbauten. Da geht fast alles. Vor allem wenn Du bereit bist, bis 7,00m zu gehen. Es macht bei einem Kasten Sinn, sich auf der Messe grundsätzlich zu informieren, welcher Hersteller so ausbaut, wie man sich das vorstellt und bei welchem die Chemie stimmt. Auch nicht unwichtig. Mit dem Hersteller Deiner Wahl musst Du dann das Ausbaukonzept entwickeln. Aber ich schicke gleich voraus, dass Du über die o.g. Eckdaten (Motor, Automatik) irgendwo bei 80.000-90.000 Euro landen wirst, da praktisch nur der Sprinter als Basis in Frage kommt. Gebraucht sowas zu finden ist wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu suchen... Hier ein paar Hersteller, die Du auf der Messe besuchen kannst: HRZ, CS, Bresler, Dopfer, Joko.... Roman Klasse Infos! :top: Auf Dnik's Anregung zurück gefragt:
Einen Anhänger hätte ich und kenne das Fahren damit natürlich (Pkw + Anhänger 100 KM/H, Überholverbot).
könntest du mir diese Punkte aus deiner Sicht näher erläutern? a) flexibler, da ich dann ohne Motorrad (eher) mit <3,5t hinkomme und bei Bedarf (~50%) mit Anhänger fahre und damit analog eines über 3,5t WoMo (annähernd) die gleichen Verkehrsregeln gelten? b) günstiger => Anschaffungs-/Unterhaltskosten? Wenn es denn sein müsste, könnte der Anschaffungspreis auch an ~80.000 € herangehen, muss aber nicht. :cry:
Er wird, glaub mir..... :D Roman Ja auch das. Ich meinte aber eher flexibler bei der womoauswahl. Aus dem gleichen grund auch günstiger. Und wie du schon sagtest kannst du den Anhänger auch einfach stehen lassen wenn du das Moped nicht brauchst. Na ja, wenn es auf ein paar Euros hin und her nicht zusammengeht, :lol: dann wäre der hier ein WOMO fürs Leben: --> Link Und bei dem Preis ? Da geht bestimmt noch ein bißchen :D Warum den einen Kastenwagen es gibt doch auch andere Möglichkeiten, ich muss mir nur ein Fahrzeug mit Heckantrieb suchen, zum Beispiel bei meinen Ford habe ich 150 kg Stützlast auf der Anhängerkupplung, ich verstehe das Problem nicht, einen Fiat würde ich nicht nehmen das ist klar oder generell einen Frontantrieb und über 3,5 t muss er schon haben. Ich habe über 700 kg Zuladung und fahre ohne Angst, dass ich mal auf die Waage muss. didje Hallo didje,
um den Zusammenhang komplett zu verstehen, fehlt mir etwas Kenntnis. :oops: Was hat die Stützlast der AHK in diesem Zusammenhang zu bedeuten? Welches WoMo hast du (Link?)?
Hallo Bernd, ein kleiner Ausflug in die Physik bzw. Statik.... :D Bei den Kräften, die bei einem Womo wirken handelt es sich im Bezug zum Fahrwerk um Hebelkräfte. Das Womo funktioniert statisch gesehen, wie ein Träger auf zwei Stützen mit einem Kragarm hinten, auch "Überhang" genannt...doch ich schweife ab... ;D Vereinfacht ausgedrückt: Wenn Du bei einem Womo die Heckgarage bzw. den Motorradträger hinten belädst, wird die Hinterachse zusätzlich BElastet und die Vorderachse ENTlastet. Um es ganz deutlich zu machen. Wenn ich das Womo hinten ganz extrem belaste, könnte es im ungünstigsten Fall vorn vom Boden abheben. Je länger der o.g. Überhang ist, desto länger und ungünstiger ist der Hebel... Deshalb ist der Vorderradantrieb beim Womo sicher die schlechteste Antriebsform, da es fast keine Womos gibt, bei denen im beladenen Zustand, die Vorderache stärker belastet wird, als die Hinterachse. Daher fehlt es den vorne angetriebenen Womos auf nassen Wiesen oder auf Schnee und Eis oft an Traktion,an Gripp. Willst du zudem noch einen Hänger ziehen, belastet der natürlich über die AHK zusätzlich die Hinterachse und entlastet die Vorderachse. Daher kommt für Dich eigentlich nur ein Womo mit Heckantrieb in Frage. Also z.B. MB Sprinter, Iveco Daily oder eben der neue Ford Transit, den es mit beiden Antriebsformen gibt. Ich hoffe ich habe es halbwegs verständlich rüber gebracht..... :) Roman Danke Herr Lehrer. :) :top: Alles klar, hatte hauptsächlich den Zusammenhang mit der AHK nicht verstanden, da in dem Beitrag die Option eines Motorradanhängers nicht genannt war. Wenn möglich würde ich auf einen Motorradanhänger nur im Notfall zurückgreifen; z. B. dann, wenn ich beide Mopeds mitnehmen möchte.
Lehrer geht ja noch, solange Du nicht "Oberlehrer" schreibst..... :oops: Aber gerade wenn Du zwei Mopeds auf dem Hänger mitnehmen willst, ist der Hinterradantrieb natürlich umso wichtiger...s.o.... :D Roman
nie nich. Auch nicht Lehrer ohne "h" und dafür mit zwei "e". :P
das habe sogar ich jetzt verstanden. Wie erwähnt, Motorranhänger - möglichst - nur in Ausnahmefällen. Nochmals besten Dank an alle für die erhaltenen Tipps und Infos! wenn ich die Hinterachse um 300kg erleichter,diese in den Hänger pack u. diesen mit 100kg Stützlast hinten dran hänge, reicht mir ein Fronttriebler. Die 100kg belasten dann die Hinterachse je nach Überhang mit ca. 150kg. In den Hänger kann man dann auch ein bisschen mehr mitnehmen, Die Stützlast wir mit der Beladung geregelt, da macht es kein Unterschied ob 200 o. 500kg im Hänger sind. Was hat die Stützlast der AHK in diesem Zusammenhang zu bedeuten? Welches WoMo hast du (Link?)?[/quote] Ich wollte damit nur sagen wen ich eine Stützlast von 150kg habe, kann ich auch ohne bedenke eine Motoradbühne mit 200kg Traglast montieren. Und das wurde mir von einer Firma die Motoradbühne baut bestätigt. Das der Rahmen auch verstärkt werden muss ist ja klar. Und das bei einem Ford Transit mit Heckantrieb und Luftfeder Anlage; bei einer Auflastung auf 4TONNEN didje Hallo! Ich muss zum Thema Sicherheit noch eins drauf packen - es juckt einfach in den Fingern, wenn ich hier so viele Mutmaßungen, Annahmen und Vermutungen lesen muss. Am 28. Mai 2014 rollte uns auf der A3, km 242 kurz vor Wertheim eine Zugmaschine (Dreiachser mit ca. 10 Tonnen Leergewicht ohne Auflieger) an einer Steigung rückwärts in die Front (Carthago Chic C-Line 4.9 VI). Es war Stau, die Zugmaschine hielt auf der mittleren Spur etwa 3 bis 4 Meter vor uns an, bis auf einmal die Bremslichter ausgingen und sich das Teil wieder bewegte, allerdings nicht nach vorne sondern nach hinten auf uns zu. Alles Hupen half nichts: mit guter Schrittgeschwindigkeit bohrten sich die oberen Enden der beiden Unterlegkeile, die an diesem Fahrzeug mittig hinten transportiert wurden, in unsere Motorhaube. Es knirschte und krachte ganz ordentlich, und auf einmal waren die beiden seitlichen Enden der Haube von innen aus zu sehen. Aber der LKW stand und hatte uns auch nicht zurückschieben können (ich hatte das Bremspedal, ebenso wie die Hupe, fast durch das Bodenblech gedrückt!). Der LKW-Fahrer hatte zwischenzeitlich auch etwas gemerkt, stieg aus, besah sich die Situation und fuhr wieder etwas vor. Die zunächst grotesk verbogene GFK-Haube - oh Wunder - ging fast ganz wieder in den Originalzustand zurück. Lediglich ganz rechts und links standen die Außenenden etwa 5 cm von der übrigen Front ab. Sie ließ auch öffnen und wieder verschließen. Wir konnten nach der Aufnahme des Unfalls und der Meldung an den Versicherer des LKWs unsere Urlaubsfahrt glücklicherweise weiter fortsetzen. Mittlerweile sind wir aus dem Urlaub zurück und es war ein Gutachter bei uns, der den Schaden im Ganzen untersucht und aufgenommen hat. Im Gespäch mit ihm kam dann die Aussage, dass er immer wieder erstaunt sei, wie widerstandsfähig die GFK-Front-Masken der VIs seien. Wenn wir die blecherne Originalfront eines TIs dem LKW entgegengestremmt hätten, wäre eine Weiterfahrt sicher nicht mehr möglich gewesen. Um die Kosten der Ersatzteile zu bekommen, habe ich dann noch mit dem Werkstattmeister unseres WoMo-Händlers (größter Hymer und Carthago-Händler Deutschlands) gesprochen. Dabei sprachen wir auch über die Eigenschaften von GFK im Allgemeinen und denen der Motorhaube im Speziellen. Auch dieser Fachmann bestätigte mir aus seinen mehr als 20 Jahren WoMo-Werkstatt-Erfahrung, dass hochwertige GFK-Fahrerhauskonstruktionen wesentlich stabiler seien als das Blechdach eines Transporters. Er hatte aktuell (Donnerstag letzter Woche) noch einen VI in der Werkstatt, der Pfingstmontag im vorderen Bereich von einem umstürzenden Baum getroffen worden war. Die Beschädigungen seien zwar erheblich, aber insgesamt ist das GFK-Dach erhalten geblieben. Wenn man sich dagegen die Bilder vor Augen ruft, die PKWs zeigen, auf deren Blechdächern Bäume gelandet sind, dann verstehe ich nicht, wie hier so manche Pauschal-Äußerungen zu dem Thema Sicherheit und VI zustande kommen. Der Werkstattchef hat in diesem Zusammenhang auch betont, dass nur bestimmte, moderne GFK-Fertigungsverfahren (holzfreier Aufbau, hoch-feste, vollflächige Verklebungsverfahren und die Verwendung von Ringankern) solche Eigenschaften besäßen. Diese wiederum finden sich in der Regel nur bei den etwas teureren Herstellern... Generelle Aussagen wie "VI und Sicherheit würden sich gegenseitig ausschließen" oder Ähnliches sind aus meiner Sicht und jüngster Erfahrung nur Vorurteile, sonst nichts. VG Eugen Habe beim lesen nicht richtig aufgepasst, passiert schon mal, dachte es geht unter anderem um die Beladung eines Hängers um das WoMo zu entlasten.Sorry :roll: Ach, so WoMo-Bilder sind in meinem Profi
Was hätten die beiden "Fachleute" auch anders sagen sollen, wollten Sie ihren Kunden nicht demoralisieren. Alle bisher hier und in anderen Foren veröffentlichten Fotos von verunfallten VI zeigen das Gegenteil. Da ist fast immer nur noch der Windlauf, Fahrgestell mit Motor und Lenkrad eines Sprinter oder Ducato zu sehen. Umgekehrt zeigen alle Unfälle mit Alkoven oder TI, das deren Fahrerhäuser Unfälle relativ gut und einigermaßen unbeschadet überstehen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Es ist auch ein leichter Unterschied, ob mir einer aufs Fahrzeug rollt oder mit 50 oder 60 km/h draufrummst.... Da hält das GFK auch nicht mehr viel. |
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