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Hallo, wir wollen Ende August gen Südfrankreich Atlantikküste (Biarritz). Hier wird immer wieder mal empfohlen zum Sparen der Maut die Nationalstraßen zu nutzen. Ich kann mich erinnern, dass wir vor Jaaahren bei einer Fahrt an die Cote d'Azur mit dem normalen PKW versucht hatten auf die Autobahn zu verzichten. Nach etwa 100 km haben wir entnervt aufgegeben, weil sich die Reisezeit wahrscheinlich mehr als verdoppelt hätte. Nun damals gab es noch kein Navi oder ähnliches. Gegen eine Ersparnis habe ich natürlich grundsätzlich nichts, aber "Sparen um jeden Preis" muss ich auch nicht, zumal zwei Kinder mit an Bord sind. Wie ist denn aktuell die Lage, wenn man die Nationalstraßen nutzt. Immer noch viele Ortsdurchfahrten? Wie hoch schätzt ihr den Zeitverlust ein? Eins vorweg. Mir sind die Argumente (außer der Ersparnis) für die abseitigen Routen bekannt, aber bei uns ist zunächst mal das Ziel das Ziel, nicht der Weg. Klar, schöne Umgebung macht Spaß, aber leider nicht denn Kindern und nicht, wenn man eine halbe Stunde hinter einem LKW oder Traktor hertuckert. Danke für konstruktive Infos. Hallo, wir sind letztes Jahr über die Nationalstraße nach Biarritz gefahren. Ging erfreulicherweise besser als gedacht, da genug Möglichkeiten zum Überholen gegeben ist. Die benötigte Mehrzeit schätze ich mal auf ca. 20%.
Rolf, das erscheint mir sehr optimistisch geschätzt! Es sind, das ist aber auch eine subjektive Einschätzung von mir, eher 50%. Denk daran, Du hast zahllose Kreisverkehre in den Ortschaften, wo Du jedes Mal bremsen und beschleunigen musst, das kostet enorm viel Zeit. Zum Vergleich: ich fahre auf der Autobahn ca. 120 km/h, das ist auch ein Unterschied zu jemandem, der mit 100 km/h fährt. Hi, nach unsere Erfahrung brauchst du die doppelte Zeit über Land. Solltest du zur Rush Hour irgendwo durch ein Städtchen müssen, dauert es noch länger. Das ist nicht schlimm, aber man sollte es einplanen. Frank
Kann ich nur Bestätigen. Um zügig ans Ziel zu kommen wirst du um die Mautstraßen nicht herumkommen. J.J. Wir haben die gleiche Erfahrung in Frankreich gemacht. Autobahnen meiden heißt doppelte Zeit und 2 Liter mehr Spritverbrauch durch das ständige Anfahren am Kreisverkehr. Durchschnittsgeschwindigkeit max. 60 km/h. Nach dem hundertsten Kreisverkehr gibt man entnervt auf und wechselt auf die Autobahn. Aze
Danke für die Infos. ja, ich denke da spare ich mir den Stress. Am meisten schreckt mich der Satz "....Du hast zahllose Kreisverkehre in den Ortschaften..." ab. 20% Zeitverlust hätte ich evtl. akzeptiert, aber 50% ist es mir nicht Wert Danke für die Hinweise an alle.
...es sind sogar 100%, wie Frank und J.Jaques schreiben. Aber, und das sollte man als Frankreichliebhaber nicht vergessen, bei der Fahrt über die RN sieht man sehr viel vom Land. Es sind oft nur kurze Eindrücke, die man im Vorbeifahren sieht, aber das bietet auch Anregungen für zukünftige Reisen. Auf der Autobahn sieht überwiegend Landschaft und sonst nix. Es kommt auf die pers. Einstellung an. Fahre ich in Frankreich einfach drauflos, grobe Richtung Süd-Süd-West komme ich mit Route National gut klar. Da ist dann der Weg das Ziel. Will ich aber Strecke machen, fahre ich Autobahn. Da kriege ich spätestens ab den 10 Kreisverkehr die Kriese. Weiterhin kommt es auch auf die Strecke an. Teils geht es und die Strecke ist gut fahrbar, teils reiht sich ein Kreisel an den anderen. Hier wäre vielleicht eine Sammlung der am besten fahrbaren alternativ Routen nicht übel. Was die Maut als solches angeht, die muss ich halt in Kauf nehmen wenn ich in Frankreich Urlaub mache und Autobahn fahren will (übrigens bin ich Befürworter der hoffendlich bald kommenden Deutschen Maut). Die Maut kalkuliere ich ein. Reicht dafür die Kohle nicht ist die Tour zu weit, oder ich gehe mit der falschen Einstellung an die Sache. Luxus zum "Geiz ist Geiltarif" gibt es halt nur selten. By the Way... Das oft anzutreffende Geküme, die Maut ist zu Teuer, die CP und SP ebenfalls, das Duschen Geld kosten geht ja garnicht, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Wir rollen seit über 30 Jahren durch die Lande und leisten uns das was wir uns leisten können. Nicht mehr und nicht weniger. Aber Ärger, oder gar Neid / Missgunst, dass irgendwas, was ich selber aussuche zu teuer ist, kenne ich nicht. Als junge Camper standen wir mit unserem Bulli T2 irgendwo mitten im Gemüse und aßen Ravioli, zu mehr reichte es nicht und wir waren Glücklich. Autobahnen warn auch zu teuer, also fuhren wir Landstrasse. Aber die Zeiten und ansprüche ändern sich........ Ob man heute glücklicher ist ??????? [quote="bigpit"]Es kommt auf die pers. Einstellung an. Was die Maut als solches angeht, die muss ich halt in Kauf nehmen wenn ich in Frankreich Urlaub mache und Autobahn fahren will (übrigens bin ich Befürworter der hoffendlich bald kommenden Deutschen Maut). Die Maut kalkuliere ich ein. Reicht dafür die Kohle nicht ist die Tour zu weit, oder ich gehe mit der falschen Einstellung an die Sache. Luxus zum "Geiz ist Geiltarif" gibt es halt nur selten. Wenn die Deutsche Maut kommt, dann nicht kostenfrei für die Deutschen! Am besten wäre so ein System wie in Ö-Land, bei Nutzung zahlen. Hallo, wir sind gerade zurück aus Frankreich. Die Tour von Mainz über Saarbrücken Rtg. Versailles - Bordeaux - Arcachon. Die RN ist streckenweise sehr gut zufahren, oft 4-spurig. Aber genauso gibt es sehr sehr viele Kreisverkehre die sehr nervig sind. Außerdem stehen in jedem Ort mehrere Blitzer (meiner stand 10m vor dem "Ortsendeschild") und auf der RN gefühlt alle 10km. Wenn Biaritz das Ziel ist nehme die Autobahn. Heiinjoy Hallo, Ich bin auch schon viel in Frankreich gefahren. Gebühren sparen und über Land fahren kostet nach meiner Erfahrung mindestens die doppelte Reisezeit! Dabei ist das Fahren auf französischen Autobahnen extrem entspannt. Ich fahre trotzdem lieber über Land, nicht zum sparen, sondern weil ich es schöner finde und ich den Weg so 2 Tage länger zum Ziel machen kann ;-) Die Kinder kennen das Ziel, und finden das Ziel wahrscheinlich unheimlich Klasse und freuen sich darauf. :D :D :D :D :D Über Landstraße werden sie wahrscheinlich ungeduldig und fragen immer, wann sind wir endlich da . :razz: :razz: :razz: Also ab, auf die Autobahn ..... wäre für mich sonnenklar. :ja: Ach ja, und in Italien ist die Autobahnmaut deutlich erschwinglicher. Aber das sage ich nur, weil ich absoluter Italien-Fan geworden bin und seit Jahren ganz auf Frankreich problemlos verzichten konnte. :ja: :lach: , Garlic
So sehe ich das mittlerweile auch. Zumal wir dieses Jahr einen Entspannungsurlaub am Meer machen wollen. Drei Wochen, nur ab und zu Platzwechsel. Bisher hatten wir halt häufige Platzwechsel. Ja, man sieht viel, aber der Stress steigt. Zum Thema Maut bin ich schon auf der gleichen Linie wie bigpit, aber das heißt ja nicht, dass man bei gleicher Leistung mehr zahlen muss. Aber nun wissen wir ja, dass die Leistung nicht die gleiche ist. Habe zwar andernorts schon mal gefragt, aber vielleicht hat noch jemand einen Tipp für die Zwischenstopps mit Übernachtung. Meine aktuellen Alternativen: Troyes, Orleans, Clermond Ferrand Gibt es ein schönes Loireschlösschen auf der Strecke? Oder in der Dordogne, die Ecke von F kenne ich noch nicht. Ach ja, gestartet wird bei Heidelberg, auf der Hinfahrt liegt ja erst mal nur Clermont Ferrand auf der Route. Rückweg geht ab Ecke Bordeaux Ich finde immer, dass es die Mischung macht. Um Ballungsgebiete herum und dort wo es "durch die Käffer" geht, Autobahn; auf Strecken mit gut ausgebauen Nationalstrassen diese. Wenn ich natürlich für ewig Zeit habe, kann ich auch alle kleinen D-Straßen abfahren
Eins? Viele! Ich kenne Chambord, Azay-le-Rideau, Amboise, Chenonceau. Die waren alle toll. *Das* Königsschloss schlechthin ist natürlich Chambord, aber in Amboise hat uns gefallen dass der CP auf einer Insel im Fluss, direkt am Stadtzentrum ist. Hallo in die Runde, wir werden auch kommende Woche Richtung Bayonne aufbrechen. Je nach Verkehrsdichte und Laune mischen wir die Strecke mit Autobahn und RN. Unser Weg führt uns zunächst Richtung Basel, da wir dort Freunde besuchen. Ein Besuch steht auch noch Nähe Lyon an und dann geht es quer rüber an den Atlantik. Die Tagesfahrstrecke wird i.d.R. so gewählt, dass wir stehend auch noch was vom Tag haben und uns umsehen können. Trotz Navi ist meine Frau eine fleißige und gute Kartenleserin, die mich ab und an auf die RN führt, vor allem, wenn diese 4 spurig ist. Wir wollen ja schließlich auch was von Land und Leuten sehen (und das nicht nur im Zielgebiet). Viel Spaß auf der Reise und dass uns allen der Stress erspart bleibt :lol: Sonnige Zeiten gerwulf NS: Auch wir stehen einer deutschen Maut aufgeschlossen gegenüber - wenn sie denn wirklich kostenneutral kommt! Stimme da meinen Vorrednern zu ... mit Kindern Autobahn und möglichst schnell ans Ziel. Als Pärchen find ich persönlich dei LAndstraße reizvoller ... da sieht man wenigstens ein bisschen was :) Ich fahre schon seit ca. 25 Jahren jährlich (manchmal mehrmals) aus Rheinland-Pfalz in das Dep. Landes. Als besten Kompromiss zwischen Kosten und Zeit würde ich folgende Route vorschlagen: Autobahn von Luxemburg (Tank nochmal füllen) über Metz bis nach Toule, gebührenfrei / N4 bis Troyes - zu 2/3 vierspurig, wenige Kreisverkehre, gebührenfrei / Autobahn bis Poitiers,gebührenpflichtig / N10 von Poitiers bis kurz vor Bordeaux - 4/5 vierspurig, keine Kreisverkehre, gebührenfrei / die N10-A10 von Bordeaux Richtung Süden wird jetzt leider auch gebührenpflichtig ausgebaut. Die gebührenfreien Strecken dieser Route verlängern die Reisezeit nach meiner Schätzung um ca 2 Stdn. Hallo zusammen, ich komme gerade aus Südfrankreich (Biscarrosse) zurück. Auf dem Hinweg wollte ich die Maut sparen und bin deshalb über Nationalstrassen gefahren. Was soll ich sagen? Klar, man sieht viel vom Land....aber man kommt auch nicht wirklich voran. Für die gesamte Strecke (München - Biscarrosse) waren´s ungefähr 3 Tage, gefühlte 1476 Kreisverkehre und unendlich viele LKW´s. Den Rückweg habe ich dann über die Autobahn gemacht, bin in knapp 2 Tagen und deutlich entspannter (aber auch 70€ ärmer) zuhause angekommen. Fazit: beides hat seinen Reiz und ich für mich schliesse weder das eine noch das andere aus. VG Martin
Hallo Martin, wir waren auch in F bis hinunter nach Biscarosse. Wir sind fast mautfrei gefahren und haben uns dafür jeweils einen Tag mehr Zeit gelassen. Wir fanden es gut. Aber "70 € ärmer" kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wir sind irrtümlich auf die mautpflichtige Autobahn gekommen. Naja, haben wir gedacht, fahren wir hier halt mal bis Orleans. Das müssen ca. 70 bis 80 km gewesen sein. Hierfür mussten wir (über 3 m hoch, Kassenautomat) 38 € zahlen! Hinzu kommt, dass wir (kann natürlich. bei anderen anders sein) auf der Autobahn ca. 1,5 - 2 l mehr Diesel verbrauchen!
Hi Karsten, hmmm....das ist aber schon heftig. Mein Womo ist zwar 7m lang, aber unter 3m hoch. Über 3m Höhe wird das deutlich teurer. Über "nur 70€" hab ich mich auch gewundert, weil ich während der Fahrt gar nicht soooo genau mitgerechnet habe (ich wollte schnell zurück) Aber die Abrechnung der Kreditkarte lügt nicht.....;-) VG Martin
Meist nicht ;) Siehe meine Antwort bei GoBox Frankreich . . . hätte hier auch gepasst, wollte es nur nicht doppelt posten! Gerade zurückgekommen ... Landstraße doppelte Fahrzeit gegenüber Autobahn - aber nie langweilig - wir haben viel schönes entdeckt und .... Dieselpreis 1,25 € - 1,27 € :) :) :) an großen Supermärkten (August 2014)
Das ist doch ein Argument! Und das war noch "teuer" ;-) - Wir haben i.d.R um 1,22 - 1,24 getankt! An der Autobahn kostet es ca. 1,45 und bei "normalen" Tankstellen ca. 1,35. Allerdings haben viele dieser Tankstellen sehr enge Ein- und noch engere Ausfahrten! Habe den Bon vor mir liegen vom Tanken in Baume-les-Dames vom 15.08.14 bei Super U. Literpreis 1,289€ Wenn wir in F unterwegs sind, tanken wir nur bei Supermärkten.... Und ja, auf unserer diesjährigen Landstraßentour quer durch F haben wir uns oft über tolle Eindrücke gefreut, die wir von der Autobahn aus nie bekommen haben. Kreisverkehre gab es natürlich auch. Die haben uns aber nicht groß gestört. Überredet! Ich werde es über die Landstraßen versuchen. Und ich kann ja jederzeit auf die Mautstraßen ausweichen. Hallo, wir sind vor zwei Tagen zurückgekommen. Ich muss noch ein wenig aufarbeiten, dann schreibe ich hier noch mal was zur Reiseroute. Wir sind einiges an Nationalstraßen gefahren. Zum Tanken. Wir haben wenn möglich auch an Supermärkten getankt. In F sind die ja oft angeschrieben, dann muss man nicht suchen. Der Preisunterschied lag oft bei bis zu 20 Cent. Ja, die Mautgebühren in Frankreich sind nicht so Ohne. Nur wenn man sich etwas auskennt kann man eine ganze Menge sparen. z.B. Bretagne über Autobahn Paris Bretagne ca 145 Euro nur 1 Strecke und man muß ja in der Regel auch zurück. Die Fahr über Belgien, Nordfarnkreich weitgehend Mautfrei, ca 90 Euro (WOMO Categorie 2) Hin und zurück! Atlantikküste: Autobahn A6 Saarbrücken. Dort auf A4 in Frankreich Erste Abfahrt abfahren, ( AB Gebühr 60 Ct!) und von dort entweder auf die A 33 bis Nancy (Gebührenfrei) Von Nancy auf der 4 Spurigen Autobahnähnlichen N4 ! fast bis Paris (Gebührenfrei) die letzten 80 Km oft nur 2 Spurig, mittlerweile zur Hälfte etwa 4 Spurig. Diese Strecke ist genau so schnell zu fahren wie die wesentlich teuerere Autobahn A 4. ( Bin diese Strecke -beruflich - mehr als 1000 ! mal gefahren.) Hier sollte man sich im Raum um Paris etwas auskennen, oder aber ein Navi benutzen. Zumindest bis zur A 10, dort geht es ziemlich genau Nord Süd bis Bordeaux und Spanien. Kosten um 120 Euro ( einfach) Die Kosten kann man sich vor einer Reise sehr gut kalkulieren lassen. Meines Wissens besitzt der Michelin Routenplaner Frankreich die Möglichkeit sich zusätzlich zur Reiseroute die Mautkosten ( jeweils sogar recht aktueller Stand) berechnen zu lassen. Kleiner Tip am Rande, man kann von Michelin einen Autoatlas ( etwa 2 cm dick und gelb) kaufen in Französischen Supermärkten und an Tankstellen. In diesen Atlanten kann man sehr gut und genau erkennen, welche Stellen der Strecken 2 oder 4 Spurig ausgebaut sind. Nur sollte man bei dem Erwerb auf das Ausgabejahr achten um möglichst aktuelle infos zu erhalten. Wer hier in Germanien im Besitz einer Tankkarte sein sollte, kann die entsprechende Gesellschaft anschreiben und sich den Autoatlas "Für Fernfahrer" zusenden lassen. Diese sind super für Wohnmobilfahrer geeinet! Die meisten Gesellschaften welche Tankkarten herausgeben haben diese Bücher, nur niemend verrät das! Z.B Total, Aral und Bp ..... Dies Bücher zeigen ganz toll, um was für Straßen es sich handelt, 2 oder mehrspurig, in Südfrankreich noch das alte 3 Spurige Modell, ob Kostenpflichtig oder kostenfrei etc etc....
Die Preise sind für die einzelnen Abschnitte unterschiedlich hoch. Wenn die Alternative kurvenreich und gebirgig oder einfach nur besonders kleinteilig ist, dann kostet die Autobahn erheblich mehr. Besonders teuer ist es zwischen Orleans und Tours. Hallo Frankreich-Freunde, seit ltztem Jahr meide in Frankreich die Autobahnen. An fast allen MAutstationen wird die Fahrzeughöhe mit Lasern gemessen. Leider ist mein Alkoven höher als 3 Meter und ich muss immer die höchste Kategorie (Class 3) zahlen. Das geht richtig ins Geld. Da nehm ich die längere Fahrt gerne in kauf. Wie lange ging denn jetzt die Fahrt nach Biaritz??
Kommt immer darauf an, wieviel Stunden täglich du unterwegs sein willst, aber bei rd. 1100 km solltest du für die Fahrt nach Biarritz abseits von Autobahnen mindestens 3 Tage einplanen, kannst die Strecke natürlich auch in 2 Tagen schaffen. Hallo, sorry, musste ja alles, auch offline, erst mal sortiert werden. Einen ausführlichen Reisebericht gibt es hier: --> Link In Kürze zum Thema. Ursprünglich war geplant Zunächst nach Biarritz und dann Richtung Norden zu fahren. Wie das so ist, kommt es meistens anders.... In der Endphase der Planung stieß ich auf diesen Thread: --> Link und ich entschloss mich Bernierapidos Vorschlag zu folgen. In Bruchsal gings auf die A5 Richtung Basel, bis Mühlhausen, dann franz. Autobahn Richtung Besancon bis Chalon sur Saone (Maut zwischen 50-60 EUR). Dann auf die Nationalstraße bis Paray le Monial (erster Zwischenstopp). Am nächsten Tag über Montceau-les-Mines, Montlucon, Limoges bis nahe Angouleme. Übernachtung etwas abseits in Oriolles. Nun wäre es an der Zeit gewesen Richtung Süden zu schwenken, aber wir hatten die Fahrerei satt und beschlossen dann doch oben bei Arcachon die Küstentour zu starten. Man ist ja flexibel und das war auch kein Problem. Den Rückweg hatten wir eigentlich über die Autobahn mit Abstechern an der Loire geplant. Letztendlich fuhren wir dann in der letzten Woche erst mal ins Landesinnere (Espellette, St. Jean Pied de Port). Von dort aus dann wieder nach oben Richtung Dordogne (Zwischenstation Esperbasque bei Salies-de-Bearn). Auch hier bevorzugten wir Nationalstraßen, was teilweise aber schon etwas zäh war, weil doch viele Ortsdurchfahrten auf dem Weg lagen. Von unserem letzten Ziel Rocamadour/La Cave fuhren wir dann wieder zu unserer Anfahrtsstrecke und übernachteten auch wieder in Paray. der Vorteil dabei ist, dass man den Stellplatz nicht suchen muss. Das letzte Stück haben wir dann sogar noch bis hinter Dole auf der Nationalstraße verlängert. Reststück auf der Autobahn kostete dann nicht ganz 40 EUR. An den Mautstationen wurden wir auf Kategorie 3 eingestuft, ich zahlte überall mit Kreditkarte, ohne Probleme. Letztendlich schätze ich, dass wir schon mehrere hundert EUR gespart haben. Und es hat sich gelohnt, weil es gut lief, die besagte Strecke gut (meist vierspurig) ausgebaut war. Mit dem WoMo fährt man halt eh nicht viel schneller als 100km/h. Hinter einem LKW ist es zwar nicht schön, aber man wird eigentlich kaum aufgehalten. Also die o. a. Strecke kann ich uneingeschränkt empfehlen.
klar; es hängt stark davon ab, wie die "Landstraße" ausgebaut ist. Eure Route über Montlucon nach Arcachon ging für mich schon ein paar Mal sehr gut auf der Landstraße. Auch die Landstraße neben der A51 von Gap nach Sisteron ist ebenfalls einwandfrei. Mit den Kreiseln hab ich nur selten Probleme; aber diese Hoppeldinger am Anfang und Ende jeder Ortschaft... jedesmal Angst, das ich da mit dem Heckträger aufsetze. Und die ganze Einrichtung scheppert. Jedesmal bis zum Stillstand und dann wieder anfahren. Echt nix für einen Oldie; ich fahre lieber Mautstrecke. Hinter Sisteron Richtung Meer wird die Landstraße dann wieder viel zu eng und hoppelig und wenn Markttag ist, kommste durch kein Dorf durch... , Hendrik
Freu Dich :lol: wir müssen Classe 4 zahlen da 3 Achsen und über 3m. DAS kostet. Hallo, Aral, BP und Total geben spezielle Bücher heraus, welche eigentlich für Den LKW Verkehr und für Fernfahrer bestimmt sind. Auf diesen Karten ( Europaweitbis in den Ostblock ) ist die Straßenart sehr gut zu erkennen, 4 spurig, 2 spurig etc... Diese Karten sind für WOMO Fahren super geeignet! Wenn man nun die Befürchtung habne sollte, das diese Routen mit LKW´s "verstopft sein sollten, sind Bedenken nicht nötig. Denn zum Einen fährt man mit einem Womo selbst nicht viel schneller als ein LKW ( es sei denn man fährt einen umgebauten Tarnsporter oder etwas ähnliches) zum Anderen achtet der Fernfahrer in anderen europäischen Ländern sehr penibel auf seinen Feierabend. Der beginnt, man kann fast die Uhr danach stellen, sehr pünktlich um 20 Uhr spätetstens! Danach ist man fast alleine auf den Landstraßen unterwegs. Lediglich die Herren aus den Ostblockstaaten kennen offensichtlich so etwas wie Feierabend nicht! Jedoch konnte ich im Laufe der letzten fast 46 Jahren, welche ich sowohl beruflich als auch Privat in Europa ( 80 % nur Frankreich ) unterwegs war, diese Erfahrungen sammeln. Gut, nachts fahren ist nicht jedermanns Sache, zugegeben, aber so bleiben, wenn man große Strecken zurücklegen möchte, abends ab 20 Uhr immer noch ein paar Stunden in welchen man recht bequem "Kilometer fressen" kann. Und das abseits der Mautpflichtigen Routen zum Nulltarif. Oft liegen auf diesen Routen auch die Tankstellen der Supermärkte, bei welchen die Dieselpreise ( habe immer nur auf diese geachtet) teilweise bis zu 14!!! Ct unter den Autobahntankstellen liegen. Diese Supermarkttanstellen sind mittlerweile zum sehr großen Teil mit EC Karte zu bediehnen, sodaß auch hier das Tanken 24/ h täglich sein kann! So fahre ich z.B von Deutschland aus bis Paris, mit Womo 4,5 to, zum Nulltarif. In die Bretagne über Belgien 35 Euro einfach, Paris bis Bilbao 45 Euro einfach, etc ............. Die einzige Strecke, welche etwas länger dauert, ist die Strecke Lyon nach Bordeaux. Quer durchs Massiv Central,Hier gibt es zwar mittlerweile auch eine Autobahn als Alternative. Diese ist mit sehr viel Vorsicht zu genießen, da auf dieser Strecke fast alle Mautstellen automatisiert sind und nur mit Bankkarte zu befahren sind. Die Alternative hierzu ist die Landstraße. Diese dauert zwar fast 2 Tage, belohnt aber mit unglaublichen tollen Gegenden und Landschaften. Andere gute Strecken können gerne auf Wunsch beschrieben werden.
Hallo, die Mautstationen sind ja meistens nicht mehr mit Personal besetzt. Wie stellen die denn an den automatischen Stationen die Anzahl der Achsen fest ? (Höhe ist klar - aber die führt ja nur zur Einstufung in Classe 3) ... Achsen zählen! ;-) ....... und der Automat kann das -> wir sind auch 4 ! ;-( Hmmm... Wir sind dieses Jahr mit dem 4,5t Doppelachser von Paris nach Karlsruhe mit dem Garmin Navi (Maut vermeiden) gefahren und haben gefühlte 20 Stunden über Mautfreie Strecken gebraucht... Von ca. 100 Kreisverkehren und Ortsdurchfahrten mal abgesehen... :-) Wir wollen im Dezember nach Tarifa / Spanien durch Frankreich... Gibt es dazu ne Empfehlung die nicht ganz soooo anstrengend ist bzw die Maut in einem "gesunden" Verhältnis zur Geschwindigkeit steht? 200-300€ Maut (Einfach) würden wir schon ausgeben wenn wir dafür ne angehehme Strecke finden würden... Thomas Nachtrag: Was ich bis heute nicht kapiere ist die Klasse 4... Mit Sat-Schüssel ist das WoMo 3,2m hoch... Das Womo selbst aber nur 2,92m... Wenn ich die Schüssel abbaue, sind wir dann ne andere Klasse oder ist Doppelachse generell Klasse 4 ??? Thomas Klar, wer Strecke machen will, fährt Autobahn und zahlt Maut und meist klappt das auch recht gut. Wir haben aber auch schon Stunden lang im Stau auf der Maut-Autobahn in Südfrankreich gestanden und der Verkehr auf der RN nebenan rollte recht zügig und kostenlos an uns vorbei... Es ist Glückssache, ob man schneller und stressfreier auf der Autobahn unterwegs ist oder nicht. Wenn das Ziel das Ziel ist und nicht der Urlaub, dann Autobahn, sonst Landstraße - und die möglichst abseits der großen Routen ;D , dann fängt der Urlaub nicht erst am Ziel an, sondern schon bei der Abfahrt - man muss ja auch nicht die ganze Strecke in einem Ritt abspulen - wozu hat man ein WoMo? Und für die Maut-Ersparnis kann man lecker in einem verschlafenen Dorf essen gehen und das Land genießen.
Hallo, mit Tandemachse wird man grundsätzlich in Classe 4 eingestuft. |
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