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Costa Brava in Spanien - NIE WIEDER 1, 2


granduca94 am 05 Aug 2014 00:26:27

Hallo an Alle,

ersteinmal vielen Dank für die vielen Ratschläge und Reparaturtipps aus diesem Forum.
Ich konnte viel anwenden.

Ich möchte an dieser Stelle auch einmal etwas zur „mobilen Freiheit“ schreiben.
Dieses Jahr habe ich mit meiner Familie zum 1. Mal im Wohnmobil Urlaub gemacht.
Als Ziel haben wir die Costa Brava ausgesucht. Dort waren wir auch vor 7 Jahren schon einmal – damals hatten wir ein Haus gemietet.
Wir waren damals von der Freundlichkeit und Herzlichkeit beeindruckt, weshalb wir unbedingt noch einmal dorthin wollten.

Davon war in diesem Jahr jedoch nichts mehr zu spüren.
Mit dem Wohnmobil haben wir uns noch nie so wenig willkommen gefühlt.
Parken – Fehlanzeige – egal wo in den Orten.
Überall Schranken auf 2,10 mtr. Höhe selbst an Supermärkten.
An nahezu keinen Strand ranzukommen – als Wohnmobilist ist man dort überall ausgeschlossen.
Ein paar Nächte verbrachten wir für ca. 80 Euro pro Nacht auf Campingplätzen – dafür haben wir das Womo allerdings nicht gekauft.

Also weiter an die Costa Dorada und einen weiteren WOMO-Fahrer getroffen, der frech vor einem Campingplatz frei stand. Rings um den Platz standen zwar Schilder, dass Womos verboten wären, die Polizei hatte jedoch nichts dagegen, so lange keine Stühle etc. draußen stehen und die Markise drin bleibt. Also haben wir auch 2 Tage dort frei gestanden. Es gab zwar keinen Baum für Schatten, es waren aber trotzdem 2 schöne Tage.
Stellplätze für Womos waren an der ganzen Küste – wenn überhaupt vorhanden – nur am Stadtrand zu finden – am Straßenrand – ohne VE – ohne Schatten. Also wieder etwas für Aussätzige ?
Auch alle Stellplatz-POIs für die ganze Gegend – ob nun von TOMTOM, Bordatlas oder sonstwoher – die konnte man alle in die Tonne werfen. Die Daten führten meistens ins Nichts oder einfach ins Stadtzentrum, manchmal auch zu Campingplätzen – also völlig nutzlos.

OK – also wollten wir uns Barcelona noch einmal ansehen.
Es war mehr eine Jagd durch die Stadt. Keine Parkplätze zu bekommen und der Stellplatz für Womos in der prallen Sonne war hoffnungslos überfüllt.
Die spanische Fahrweise bin ich ja gewöhnt – aber was mit Wohnmobilen an der Costa Brava veranstaltet wird – das ist nicht mehr feierlich. So viel Gehupe und Geschrei, nur weil man nicht so flink wie ein Kleinwagen ist oder sich auch einmal an Verkehrsregeln hält – man fühlte sich einfach nicht willkommen.
Also sind wir lediglich mit Stopps an den Ampeln durch Barcelona gejagt worden und konnten so zumindest ein paar Sehenswürdigkeiten aus dem Auto sehen.

Auf dem Weg nach Norden hielten wir kurz an einem inoffiziellen Parkplatz am Strand bei St Pere Pescador (der offizielle war wieder nur bis 2,1 mtr.) und waren 10 Min unterwegs um die Gegend zu checken, weil auch ein Campingplatz in der Nähe war.
Also alle Tipps aus diversen Foren befolgt, nichts offen rumliegen lassen, wichtige Sachen extra weggeschlossen, alle Türen zusätzlich gesichert und die Gegend erkundet.
Nach 10 Min wieder zurück – die Tür aufgeschlossen und dann der Schock – alles durchwühlt und viel gestohlen. Nun standen wir da – die Kinder weinten und weil auch die Handys geklaut waren, konnten wir nicht einmal jemanden anrufen.
Die Gauner sind durchs Küchenfenster rein – einfach aufgehebelt und alle Haken abgebrochen. Also Schaden aufgenommen und das Fenster notdürftig mit Panzertape und Kabelbindern gesichert.
Die nächste Polizeistation war nicht zuständig und wir mussten zur großen Zentrale nach Roses.
Der Parkplatz war ein reines Treffen von Einbruchopfern – jedoch nicht nur Womos, sondern auch „normale“ Autos.
Die aufnehmende Beamte hatte so viel Routine, dass ich einmal freundlich nach der Häufigkeit solcher Vorfälle fragte. Ihre Antwort war erschütternd – Sie hätten den ganzen Tag immer nur mit so etwas zu tun. Es passiert ständig und andauernd.
Eine Suche nach den Dieben wurde nicht veranlasst – war ja klar.
Ich habe zwar nicht mit CSI Roses gerechnet, jedoch wurde nur ein Protokoll über Schaden und gestohlene Gegenstände aufgenommen und der Fall war erledigt.
Es wird auch nichts unternommen, den Dieben das Handwerk zu legen – keine Lockmobile oder Ähnliches – GARNICHTS!!!

Also noch eine Nacht auf einem Campingplatz für wieder nahezu 80 Euro verbracht und dann Spanien fluchtartig mit ausgestrecktem Stinkefinger verlassen.

Dieses Land sieht uns nicht wieder – es ist so furchtbar geworden (sicher auch Dank unser EU – das ist aber eine andere Sache).

Südfrankreich war dann das ganze Gegenteil – gut ausgebaute und ausgeschilderte Stellplätze, VEs an vielen Tankstellen, nette Menschen und all Das, was wir auch von Spanien erwartet haben.
Die Woche in Südfrankreich war einfach herrlich.
Da lag aber auch daran, dass wir dort einen Bekannten hatten.

Mein Fazit zur Costa Brava mit dem Wohnmobil:
ABSOLUTES NOGO!!!
Überall ist man unerwünscht. Lediglich in Geschäften bekommt man ein Lächeln geschenkt – was aber nur zur Geschäftspolitik gehört – denn das Lächeln wirkt unecht.
Unfreundliche Menschen soweit das Auge reicht.
Das Womo darf man nicht aus den Augen lassen – sonst wird es sofort ausgeraubt.

Mit dem Wohnmobil ist man eher ein Gefangener als ein Teilnehmer an der sogenannten „mobilen Freiheit“. Diese Zeiten scheinen lange vorbei zu sein.
Wir werden unser Womo sicher wieder verkaufen, da wir uns im Urlaub gern frei bewegen.

Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

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strassenfuchs245 am 05 Aug 2014 00:51:31

Nur mal zur Aufklärung. Du warst gar nicht in Spanien, du warst in Katalonien. Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von einen Katalanen der einen SPs auf seinem Weingut betreibt. Diese Tatsache hat uns der gute Mann in ziemlich unfreundlichem Ton im letzten Sommer klargemacht.
Außerdem muß man seit letztem Jahr in Katalonien so etwas wie eine Kurtaxe zahlen. Daher auch die gesperrten Parkplätze für Womos. Es gibt aber doch einige schöne freie Plätze und außerdem private oder gemeindeeigene SP, natürlich gegen Gebühr.
Wir jedenfalls werden auch dieses Jahr wieder unsere Freiheit im Süden genießen, allerdings fahren wir über das Samport Tunnel ein und umgehen so Katalonien. Unser Geld geben wir dann im sehr gastfreundlichen Spanien (sowohl Nord als auch Süd) aus. Besonders willkommen sind gerade im Sommer Wohnmobile im Norden am Atlantic. Dort gibt es viele tolle SPs (offiziell) aber auch schöne Strände und Buchten wo man frei stehen kann.
Evi

nuvamic am 05 Aug 2014 01:01:16

Wobei ich allerdings den missgelaunten Unterton eines Katalanen bei der Erwähnung Spaniens von der Region Katalonien an sich trennen würde.

Bin selber mit dem Womo nur vor sehr langer Zeit einmal durch Spanien (und Katalonien) durchgefahren auf dem Weg nach Portugal und wieder zurück, von daher kann ich zur aktuellen Situation für Womo-Fahrer dort nichts sagen.

Könnte es sein, dass es vielleicht ungastlich wirkt, aber weniger aufgrund des katalanischen "Charakters" als eher aufgrund der Zunahme der Wohnmobilisten? Die Debatte erinnert doch auch z.B. an ähnliche Kommentare über Garmisch-Partenkirchen - was sicher nicht zu Katalonien gehört. Vielleicht müssen sich einfach alle Wohnmobil-Urlauber darauf einstellen, dass immer mehr Regionen es einem aufgrund der Masse schwerer machen? Ähnlich wie es derzeit Projekte auf Mallorca gibt, den Massentourismus einzudämmen und zu reglementieren oder an österreichischen Seen Broschüren an Araber ausgegeben werden, weil deren massenhaftes Auftreten und Verhalten nicht bei allen gut ankommt. Masse erzeugt eben auch Probleme. Auch bei Womos.

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granduca94 am 05 Aug 2014 01:10:52

Vielen Dank für den Tipp :)

anubis42 am 05 Aug 2014 06:28:54

Haben wir vor Jahren genau so erlebt.Sind dann zum Schluß gekommen wenn ein Land unser Geld nicht braucht gibt es zum Glück noch andere.Nur 80 Euro werde ich in diesem Leben nicht für einen Campingplatz bezahlen.Dann würde ich lieber ins Hotel gehen.

eposoft am 05 Aug 2014 06:43:23

Beim lesen dieses Berichtes ist mir aufgefallen:
Neu mit dem Womo unterwegs, wenig Erfahrung, falsche Erwartungshaltung.
Falsches Ziel für eine Womo Reise Costa Brava ist reine Touri Hochburg, du hättest um Marseille dasselbe erlebt.
Alles weggeräumt? Sorry, alle Mobiltelefone im Auto gelassen klingt irgendwie anders, kann ich nicht verstehen.
Dass in Spanien geklaut und geraubt wird wie verrückt ist inzwischen hinlänglich bekannt.
Interressant wäre jetzt noch die Reisezeit, klingt wie höchste Hochsaison.

Fazit, so ziemlich alles falsch gemacht, ich empfehle zwei Möglichkeiten:
1. Womo verkaufen und mit den Kindern entweder mit Wohnwagen Urlaub machen oder gleich Mietunterkünfte Hotel etc.
2. Reset machen, alles noch einmal von vorne beginnen. ( Familie befragen, was sie im Urlaub machen wollen, alles aufschreiben, was euch gefallen hat und was nicht) Einige Kurztripps machen und dadurch Womo und dessen Möglichkeiten, Nachteile und Vorteile kennen lernen. Urlaubsziel entsprechend auswählen.

Ernst

hast29 am 05 Aug 2014 07:03:14

Schade das der Urlaub so nach hinten los gegangen ist...

Such dir andere Ziele die auch einen schönen Urlaub versprechen und fang noch mal von vorne an.

du findest hier im Forum schöne Reiseberichte aus allen Ländern....

Nach Spanien zieht uns derzeit auch nix, war frühere Italien der Halsabschneider sonst es heute der Spanier...

Und noch etwas...es gibt überall günstige Campingplätze. In der Hauptsaison müssen diese allerdings meist vorgebracht werden.

Gast am 05 Aug 2014 07:32:35

Die miserable wirtschaftliche Lage und die hohe Arbeitslosigkeit spiegeln sich auch in der Kriminalitätsstatistik wieder und die Zunahme der Wohnmobilisten nimmt den Hoteliers und Pensionen die Gäste und Arbeitsplätze, die haben eine große Lobby und lassen keine Möglichkeit aus Stellplätze zu schließen und Parkraum zu minimieren, gestohlen wurde dort schon immer, mir haben die bereits 1986 zweimal meinen Bully aufgebrochen, dazu diese unfreundliche nahezu arrogante Mentalität haben uns schon vor längerer Zeit dazu bewogen nicht mehr dorthin zu fahren und sehen uns beim Lesen solcher Berichte bestätigt, wohl wissend das einem das auch in anderen Ländern so ergehen kann. Aber das auswärtige Amt warnt nicht umsonst so explizit --> Link vor der Gegend um Barcelona!

Lancelot am 05 Aug 2014 07:34:40

granduca94 hat geschrieben:Wir werden unser Womo sicher wieder verkaufen, ...


Vermutlich die bessere Idee ... :(
Allerdings : mit dem PKW im Hotel zur HS in einer Touri-Hochburg wird´s nicht wesentlich anders werden ... halt, doch : Du mußt vorbuchen.

Gast am 05 Aug 2014 07:59:48

Ich kann das, was Ernst (eposoft) oben geschrieben hat, nur unterstreichen. Wir waren in den letzten Jahren 3 x in der Gegend (2 x kurz nach Weihnachten, 1 x kurz vor Ostern), aber im Sommer würde ich mir das nicht antun. Wir gehen dort grundsätzlich auf CPs, in der Nebensaison sind die Preise tragbar. Barcelona haben wir mehrfach durchquert, aber für Stadtbesichtigungen sind wir immer mit dem ÖV in die Stadt gefahren, während unser Fahrzeug "sicher" auf dem CP stand.

So schnell würde ich nicht aufgeben und das Fahrzeug wieder verkaufen. Sucht Euch, wenn Ihr in der Hochsaison Urlaub machen müsst, andere Ziele. Die gibt es.

JamesBond am 05 Aug 2014 09:07:33

Bitte, bitte nicht das Womo verkaufen.

Nur das Urlaubsland wechseln!!!


Wir stehen hier auf einem CP in GR direkt am Wasser mit blick aufs Meer.

Von wegen Probleme in der High Season.

Griechen sehr freundlich, viel Platz, keine Höhenbeschränkungen, Diesel Preiswert 1,29€.

Ösi Freunde sind gerade abgereist.

Womo mit einer Person 12,- €. Absolut Lachhaft.


Das gesparte Geld für die Fahrt nach E und gesparten CP Gebühren investierst Du lieber in eine Fährüberfahrt :wink:

Dann hast Du für die Kinder auch noch eine schöne Schiffspassage dazu mit Swimmingpool und stressfreiem Mythos mit Blick aufs Meer.

Außerdem wurden überall die Preise gesenkt. Bier an den Strandbars bekommt man jetzt für max. drei Euros.

Auch die Griechen haben anscheinend gelernt....

Und Überfälle gibt es hier auch keine. Sofern man nicht irgendwo ganz alleine an einem einsamen Strand steht.

Selbst ein Ausflug nach Athen hat unser Womo überfallfrei überstanden.

Na ja, und Handys sowie Fotoausrüstung, Bargeld und Papiere sollte man nie alleine im Womo lassen.

Egal, wo man sich auf diesem Planeten bewegt :wink:


Also, kommts her und genießt einen wirklich schönen stressfreien Urlaub.

Ach ja, das lohnt sich auch für drei Wochen....

Friedhelm19 am 05 Aug 2014 09:09:13

Hallo,

eure Erfahrungen (Einbruchsversuch, Schranken auf Parkplätzen, unfreundliche Behandlung etc.) habe ich auch ähnlich schon in Frankreich machen dürfen, aber daraus habe ich nicht das Fazit gezogen, dieses Land zu verdammen. Brüche werden hier und dort (und nicht nur in WoMos) in der Regel nicht von Einheimischen verursacht und haben nicht die Landesmentalität als Ursache. Dass WoMos zunehmend mit Ablehnung betrachtet werden, hat auch etwas mit deiner Erwartungshaltung (kostenloses Freistehen - Geiz ist geil) zu tun. Spanien ist wirtschaftlich ziemlich am Ende und benötigt jeden Cent, da kann man doch verstehen, dass alles Mögliche unternommen wird, die WoMos auf die tatsächlich während der Hochsaison vollkommen überteuerten CPs zu leiten. Wir fahren seit 30 Jahren nach Spanien und respektieren die Menschen und das Land, bisher wurden wir mit diesem Verhalten auch entsprechend respektiert - es heißt nicht umsonst, wie man in den Wald ruft, so schalt es heraus.

Friedhelm

frajop am 05 Aug 2014 09:32:27

granduca94 hat geschrieben:Mit dem Wohnmobil ist man eher ein Gefangener als ein Teilnehmer an der sogenannten „mobilen freiheit“. Diese Zeiten scheinen lange vorbei zu sein.
Wir werden unser Womo sicher wieder verkaufen, da wir uns im Urlaub gern frei bewegen.


Wieder einer, der auf die Marketingstrategen der Branche reingefallen ist.
Was erwartest du denn? Was meinst du mit frei bewegen? Kann es sein, dass mit deiner Erwartungshaltung etwas nicht stimmt?

Behalt dein Womo und ändere deine Einstellung zum Reisen mit dem Womo. Dann kannst du viel Spass haben. Und überleg dir in Zukunft wo du in der HS hin fährst, da ist nicht nur die Costa Brava ein nogo. Und Wertgegenstände im Womo lassen ist mehr als sträflich, fast egal wo...


Frank

pool2004 am 05 Aug 2014 09:50:45

granduca94 hat geschrieben:Mit dem Wohnmobil ist man eher ein Gefangener als ein Teilnehmer an der sogenannten „mobilen freiheit“. Diese Zeiten scheinen lange vorbei zu sein.
Wir werden unser Womo sicher wieder verkaufen, da wir uns im Urlaub gern frei bewegen.


Na ja , wie heißt es da immer so schön : Zur falschen Zeit am falschen Ort !
Haben ja schon einige hier beschrieben !
Aber wegen einer negativen Erfahrung sein Wohnmobil in Frage zu stellen , ist dann schon heftig.
Nichts für Ungut , aber vielleicht seid ihr dann im Hotel oder der Ferienwohnung besser aufgehoben. Nur wenn`s da nicht passt, kannst Du nicht so leicht den Stecker ziehen
und Dir einen anderen Ort suchen.
Viele
Uwe

bubaloo am 05 Aug 2014 09:59:58

Na das ist echt schade, dass Euer Urlaub so missglückt ist- aber Ihr seid auch echt was unerfahren losgezogen. Spanien oder ITalien in der Hauptsaison, dann wenn alle angrenzenden Länder auch Ferien machen ist Hochsaison für die Langfinger.
Bitte verkauft Euer Wohnmobil nicht, plant vorausschauender, Tipps gibt es im Forum genug-- und das absolute nogo , Wertsachen im Wagen lassen-
Lasst Euch nicht die Freude am Womo verderben, aber ein realistischer Blick auf das sogenannte freie Leben muß sein.
Noch einen schönen Sommer - lieben Bunda

tomsel am 05 Aug 2014 10:00:32

Hallo,

alles wichtige wurde schon geschrieben... Lasst euch das Womo fahren nicht vermiesen, plant nur besser!

Aber etwas wichtiges: Man gibt Unsummen für ein Womo aus und auf Kleinigkeiten, wie einen Tresor, achtet niemand...

Es wird immer nur schnell, schnell gestohlen... Also am besten eine alte Digicam, ein Portmonaie mit etwas Bargeld und
ne alte Kette rumliegen lassen und A L L E S andere in einen fest verschraubten Safe! Keine Konservendose sondern SA F E

Man kann das Mobil wie Fort Knox sichern, rein kommen sie immer... Also, so absichern, dass nach einem Einbruch nicht der Urlaub
zu Ende ist, weil der Schaden nicht reparabel ist. Immer Aufwand gegen Schaden abwägen. Lieber ein neues Schloss in die Aufbautür,
oder eine neue Fensterscheibe einsetzen und weiter urlauben.

Bei unserem letzten Womo Einbruch, im Übrigen in Köln um Weihnachten vor 2 Jahren, war ein neuer Schließzylinder für 6,93 € fällig und gut war es...
Mit einer Aufbautürsicherung wäre wohl unsere Neujahrsreise mit Tür-Totalschaden noch im alten Jahr vorbei gewesen!


Tom

pool2004 am 05 Aug 2014 10:06:59

tomsel hat geschrieben:Hallo,

Aber etwas wichtiges: Man gibt Unsummen für ein Womo aus und auf Kleinigkeiten, wie einen Tresor, achtet niemand...


Tom


Das war eins der ersten Dinge , die wir uns gegönnt haben. Du kannst Dein Womo noch so verrammeln und eine Hightechalarmanlage einbauen ,
bei den bösen Buben zählt der kurze Moment !
Und da hilft ein guter SAFE schon weiter.
Viele
Uwe

Ganzalleinunterhalter am 05 Aug 2014 10:33:41

Costa Brava Bashing > so kann man es auch machen > alle anderen sind Schuld > seit 7.Mai hier angemeldet aber die wichtigen Treads offensichtlich nicht genutzt und beherzigt > aber dann sind die bösen Spanier / Katalanen /Poi- Datenbanken etc Schuld.
Kann ja verstehen, dass Du deinen Frust hier ablässt > aber gleich dann die Rundumkeule ist schon heftig.
Das was Euch in Barcelona passierte tut mir Leid, kann Dir aber in jeder Großstadt in Europa auch passieren.
Vielleicht hast Du wirklich die falsche Urlaubsform für Dich gewählt und der Rundumsorglosallinclusivurlaub wäre besser geeignet.

--> Link
--> Link
--> Link
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nanniruffo am 05 Aug 2014 10:43:56

Camping Bon Repos, Santa Susanna, Übernachtungspreis in der Hauptsaison 65,- Euro. Ende März/April oder Oktober für die gleiche Leistung 14,- Euro. Mit der S-Bahn in 40 Minuten in Barcelona.

In Spanien ist zwar die Übernachtung im Wohnmobil erlaubt (das wird immer mit dem "Freistehen" verwechselt), aber in Strandnähe, in Wohngebieten und im Umkreis von 1000 m zu Campingplätzen ist es nun einmal VERBOTEN. Deshalb ist Spanien und Katalanien NICHT das gelobte Land für Reisemobil-Freisteher, aber ansonsten freundliche und wunderschöne Länder.

Wir haben mit unseren Wohnmobilen nicht die ganze Welt erworben. Ein bisschen Mitdenken, Erkundigungen einholen und auch gesunder Menschenverstand muss noch zusätzlich aufgebracht werden.

Am wenigsten angebracht sind übrigens die ganzen Pauschal-Stammtischurteile (absolutes Nogo, verbrecherisch, unfreundlich, korrupt etc.)

Gast am 05 Aug 2014 11:13:40

nanniruffo hat geschrieben:Camping Bon Repos, Santa Susanna... Mit der S-Bahn in 40 Minuten in Barcelona.

Schön wär's, leider ist es knapp die doppelte Zeit.


nanniruffo am 05 Aug 2014 11:31:17

OK, 1 Std 10 Min, hast gewonnen :D , war ein bisschen zu optimistisch. Der Zug hält ja auch an jeder Milchkanne. Aber auch 70 Minuten sind doch immer noch sehr erträglich, im Gegensatz dazu, sich mit dem Womo durch eine Millionenstadt zu quälen, oder ? Ausserdem hat man bei der Fahrt ja jede Menge schöne Aussichten. :lupe:

Gast am 05 Aug 2014 11:51:50

nanniruffo hat geschrieben:Aber auch 70 Minuten sind doch immer noch sehr erträglich, im Gegensatz dazu, sich mit dem Womo durch eine Millionenstadt zu quälen, oder ?

Stimmt, aber wenn man öfter in die Stadt will, dauert mir die Fahrt zu lange. Wir waren im Winter in El Masnou, von dort fährt man nur 25 Min. Leider ist das der einzige Platz, der im Raum Barcelona mit guter ÖV-Anbindung im Winter offen hat.
--> Link

bernierapido am 05 Aug 2014 12:41:39

Zu Spanien kann ich nicht viel sagen, außer dass wir 4 mal durch den Norden nach Portugal gefahren sind. Zwei mal davon mit Übernachtung bei Valadolid, in einem kleinen Ort an einem Schwimmbad.
In Portugal waren wir in kleineren Städten auf Parkplätzen nähe des Stadtzentrums (auf Markttage achten) (Viseu, Peniche, Condeixa-al-Velha) gebührenfrei.
Einmal wurden wir von der Stadtpolizei vom fast leeren Stellplatz geschickt (obwohl der Besitzer uns liebend gern dabehalten hätte). Da wir einen Anhänger hätten, müssten wir auf den Campingplatz. Den Polizisten ließen wir ausrichten, dass wir unser Geld in anderen Orten ausgeben würden und sind 10 km weiter gefahren.
In größeren Städten (Coimbra 20€, Lissabon 30€) waren wir auf Campingplätzen, da die Diebstahlsgefahr zu groß ist.
Da wir gern mobil sind, können wir unser Wohnmobil in Trailer und Zugmaschine teilen oder den Motorroller nehmen.

Der inoffizielle kostenlose Wohnmobilstellplatz in Lissabon war nach einigen Tagen hoffnungslos überfüllt und wurde wohl offensichtlich geräumt.

Es war übrigens auch Hauptsaison.

Ich habe überall schon gute, ab und zu mal schlechte Erfahrungen gemacht. Aber Einzelfälle sollte man nicht auf Regionne oder gar Länder ausweiten.

anubis42 am 05 Aug 2014 18:27:17

Stehen auch gerade in GR.Menschen wie immer Super.Wir stehen trotz HS frei.Alles Kein Problem.Stehen in einer schönen Bucht mit Blick aufs Meer :razz: Und wir machen das schon ein paar Jahre so.Also nur das Land wechseln.

Mover am 18 Aug 2014 11:24:41

Wenn Du Großstädte besichtigen willst, dann stelle Dich auf einen Campingplatz, noch besser auf einen bewachten CP. Selbst ein Taxi ist billiger als der Ersatz geklauter Geräte etc. Oft fahren auch Busse in die Innenstädte.

SaharaJoe am 18 Aug 2014 14:51:41

Spanien ist so ein Sache, mmh, manchmal echt schwierig.
Die Überfall-, Ausraubgefahr sehe ich im Moment als sehr hoch ein. Wenn ich meine Erfahrungen und die meiner Freunde zusammen ziehe, komme ich auf eine Überfall-, Ausraubgefahr von ca. 20% der Fahrten!!!
Ich habe den Eindruck, dass die Polizei entweder nicht entsprechen mit Personal ausgestattet ist oder gar kein Interesse hat dieses Problem anzugehen.
Daraus ergibt sich für mich, es ist immer jemand am/im Fahrzeug, egal ob beim Pinkel, Einkaufen, Kaffee schlürfen.

Campingplätze am Strand in der HS sind „immer“ teuer, wenn man von wenigen Ausnahmen absieht. Da muss man sich vorab informieren. Nun da kommt das nächste Problem. Wo kann man sich informieren? Wie Du schon festgestellt hast sind die meisten kommerziellen App-Anbieter unbrauchbar. Große Namen, vollmundige versprechen, das war es. Wenn es 10 Stellplätze in der Gegend gibt, hat eine „gute“ App vielleicht 1 Platz. Die nächste App hat vielleicht einen anderen Platz und die dritte App wieder einen anderen. Ganz zu schweigen von der Aktualität.
Ich bin dazu übergegangen mir eine eigene Datenbank zu entwickeln, die alle für mich wichtigen Informationen über die Zielregion sammelt, um ggf. vor Ort umdisponieren zu können.

Sonst mit der Freundlichkeit habe ich in Spanien alles erlebt von absoluter Unfreundlichkeit bis hin zur unglaublich Hilfsbereitschaft. Aber prägend war bei mir die absolute Unfreundlichkeit. Es ist so weit gekommen, dass wenn ich nach Marokko fahre ich nur noch die Fähren in Frankreich/Italien nehme.

CMueller am 18 Aug 2014 15:15:54

oh je ... der ganze Urlaub madig gemacht ... ich habe solche Erfahrungen - weder in Spanien noch in Portugal machen müssen. Vielleicht haben wir auch einfach nur Glück gehabt bisher. Wir waren vor einiger Zeit mal in Andalusien unterwegs u. a. Jerez - nur nette Leute und nie ist irgendwas passiert. Hoffentlich gebt ihr Spanien nochmal eine Chance ...

groovy am 18 Aug 2014 16:59:11

SaharaJoe hat geschrieben: Wenn ich meine Erfahrungen und die meiner Freunde zusammen ziehe, komme ich auf eine Überfall-, Ausraubgefahr von ca. 20% der Fahrten!!!


Was für ein Quatsch, willst du hier Urlauber verängstigen ?

SaharaJoe am 18 Aug 2014 17:16:44

Ich denke groovy Du warst dabei, dass Du meine Erfahrungen und die meiner Freunde als "Quatsch" abtust. OK, demnach vermute ich Dich bei den Tätern!?!

Da kommen bei mir ganz viele ??? auf.

oder ist es vielleicht anders. Du warst nicht dabei und Du kannst deswegen nicht die Lage beurteilen.

Wenn Du andere Erfahrungen hast, dann beschreib Deine. Ansonsten finde ich Deinen Kommentar als unterste Schublade.

Jochen

Verratnix am 18 Aug 2014 17:27:22

Na ja, 20% ist schon übertrieben. Demnach müssten ja dann auch 20% Betroffene in den Reiseberichten hier auftauchen, aber....

strassenfuchs245 am 18 Aug 2014 17:39:07

so jetzt reichts aber. Ich glaube mir ein Urteil erlauben zu können. Seit 12 Jahren sind wir mit dem Wohnmobil in Spanien kreuz und quer unterwegs, immer so 8 bis 9 Monate im Jahr. Wohlgemerkt UNTERWEGS , nicht Daueraufenthalt auf CPs, wer meine Reisebrichte kennt weiß was ich meine. Wir sind "bekennende Freisteher" benutzen aber auch angebotene SPs. An Großstädten natürlich nur auf CPs das aber nicht nur in Spanien sondern in jedem Land, auch in D. Wir kennen die gesamte Küste von Port bou bis bis auf die Atlantikseite nach San Sebastian. Überall gibt es tolle SPs oder große Plätze wo sich die Wohnmobile treffen und frei zusammenstehen.
In den ganzen Jahren ist uns noch nie etwas passiert, nicht an der Küste und erst recht nicht im Inland. Natürlich halten wir uns an normale Sicherheitsmaßnahmen. (Kette zwischen den Türen, an großen Einkaufscentren bleibt einer am Auto) Auch Unfreundlichkeit haben wir noch nie kennengelernt. Das in der Saison auch mal ein Spanier einen schlechten Tag hat oder einfach Überfordert ist kann schon mal vorkommen. Sowie man sich aber aus den Touristmushochburgen entfernt ist das vorbei. Die Spanier leben ruhiger als wir und nehmen nicht alles so genau.
Die einzige Region die wir im Moment meiden ist Katalonien. Die Bestrebungen sich von Spanien zu lösen führen zu eigenartigen Verhalten nicht nur den Touristen gegenüber sondern auch den eigenen spanischen Landsleuten die keine Katalanen sind und auch nicht katalanisch sprechen. Haben wir mit spanischen Freunden aus Andalusien selbst erlebt.
Darum wenn wir jetzt im September wieder nach Spanien (nicht Katalonien) fahren reisen wir über den Samport Tunnel ein und fahren dann quer durchs Land nach Andalusien. Die an der Strecke liegenden Landschaften, großen Stauseen, Gebirgszüge und die hübschen mittelalterlichen Städtchen sind einfach nur sehenswert, und überall kann das Womo stehen ohne das sich einer aufregt.
Evi

groovy am 18 Aug 2014 17:49:57

SaharaJoe hat geschrieben:Wenn Du andere Erfahrungen hast, dann beschreib Deine. Ansonsten finde ich Deinen Kommentar als unterste Schublade.


Bei mehrmaligen Urlauben und durchqueren von Spanien habe ich als "Freisteher" nie Probleme gehabt und auch nie Leute getroffen die diesbezügliche Probleme hatten.


SaharaJoe am 18 Aug 2014 17:53:12

nein, die müssen hier nicht auftauchen, da die hier im Forum nicht aktiv sind.
Und wie beschrieben, es sind MEINE Erfahrungen und die meiner Freunde. Von was anderes habe ich nicht geschrieben.

Andere habe vielleicht andere Erfahrungen, positiver wie negativer.

Überfallen worden bin ich schon in mehreren Ländern, einmal sogar mit entsichertem Maschinengewehr, und nein, es war nicht Spanien.
Trotzdem würde ich Spanien nur noch unter größerer Vorsicht bereisen.
Wohnmobil nie unbewacht lassen und sei es auch nur für fünf Minuten, lieber ein bewachten Parkplatz, Stellplatz, CP aufsuchen, oder es hält jemand von der Besatzung wache.
Den Stress nach einem Überfall/Einbruch möchte ich mir nicht antuen.

Jochen

brawo1 am 18 Aug 2014 18:02:13

SaharaJoe hat geschrieben:Überfallen worden bin ich schon in mehreren Ländern, einmal sogar mit entsichertem Maschinengewehr, und nein, es war nicht Spanien.

Interessant, erzähl mal, was hat man dir geraubt? Und was verstehst du unter "überfallen"? Du scheinst ja die Kriminellen regelrecht anzulocken.

Verratnix am 18 Aug 2014 18:02:57

Ist in Ordnung!
Es ging nicht um deine Bekannten sondern um den Durchschnitt aller Reisenden.
Und da passen eben die 20% NICHT.

SaharaJoe am 18 Aug 2014 18:54:43

Hallo Evi,

ich fahre erst seit 18 Jahren nach und durch Spanien, allerdings mal mit dem Motorrad, mal mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil und ich befand mich meist zwischen 2 Tagen (Durchreise nach Marokko) und 3 Wochen (Urlaub in Spanien), also keine Langzeit-Aufenthalte. Die längeren Aufenthalte in Spanien waren alles Rundreisen, bin also nie länger als 2 Tage am Ort gewesen.

In den Regionen wo was passiert ist:
- großräumig um Barcelona (mehrfach, teils sehr heftig (falsche Polizisten))
- Baskenland (mehrfach, hier auch abseits der normalen Touristenwege)
- Andalusien (mehrfach, hier auch abseits der normalen Touristenwege und einmal sogar mit Verletzungen)
- Madrid, allerdings einmalig
In anderen Regionen ist mir oder meinen Freunden nichts passiert.



Hallo Wolf,

was willst Du mir sagen, ich Lüge? Warst Du dabei oder brauchst Du nur eine Auflistung für Deine Versicherung?
Brauchst Du auch die Serien-Nr. der Geldscheine?
Nur noch Kopfschütteln.

Ansonsten, könnte ich viel über meine Reisen schreiben, nur ich denke, das ist hier der verkehrte Ort.
Nur soviel, ich habe mir viel abseits der touristischen Routen bewegt und der SaharaJoe kommt nicht von Marokko.


Ich betone noch einmal:

Es sind MEINE Erfahrungen und die MEINER Freunde.

Ich habe NICHT verallgemeinert. Dazu kann ich nichts schreiben, weil ich die allgemeine Statistik hierzu nicht kenne.
Dies wäre mal wirklich interessant, hat jemand Zugriff darauf oder kennt offizielle Quellen?

Aus MEINER Erfahrung, kann ich anderen nur Empfehlen besonders in Spanien aufzupassen.
Damit will ich nicht Aussagen, dass in andren Länder keine Überfälle gibt.

Jochen

chris11e am 18 Aug 2014 19:02:14

tomsel hat geschrieben:Aber etwas wichtiges: Man gibt Unsummen für ein Womo aus und auf Kleinigkeiten, wie einen Tresor, achtet niemand...


Nochmal kurz einen Kommentar zum Thema Safe: es gibt hier im Forum so einige Berichte über Einbruchsopfer, die einen Safe haben. Oder besser "hatten". Denn anscheinend wird so ein Safe gerne einfach losgebrochen und komplett mitgenommen. Der hierbei am WoMo entstehende Schaden kann heftig sein. Wir haben für den Einbruchsfall eine Inhaltsversicherung. Gibts z.B. bei der RMV. Ist vielleicht eine Alternative.

Viele , Christian

flanelly am 19 Aug 2014 01:28:03

SaharaJoe hat geschrieben:Trotzdem würde ich Spanien nur noch unter größerer Vorsicht bereisen.
Wohnmobil nie unbewacht lassen und sei es auch nur für fünf Minuten ...


Ja, dieser Tipp ist mir bekannt, nützt mir aber nichts, da ich immer alleine nach Spanien fahre. Und ich reise nicht dort hin, um im Wohnmobil Urlaub zu machen, sondern ich will mich draußen aufhalten, die Gegend erkunden, mit dem Fahrrad fahren, lange Spaziergänge mit meinem Hund machen, auch mal Essen gehen und natürlich auch von Zeit zu Zeit einkaufen. Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als mein WoMo oft alleine zu lassen, obwohl ich in Spanien viel frei stehe. Glücklicherweise ist bisher nichts passiert. Da ich mich in Spanien so wohl und fast heimisch fühle, hält sich die Angst sehr in Grenzen bzw. ich denke gar nicht mehr daran. Außerdem meine ich, dass ich mir mit Ängsten nur den Urlaub verderben würde. Ich will ja meine Zeit genießen. Wenn mit meinem Fahrzeug irgendwann etwas passieren sollte, dann kann es überall passieren, genau so wie zu Hause eingebrochen werden könnte, wenn ich nicht da bin. Auch darüber mache ich mir keine Gedanken. Darüber werde ich nachdenken, falls es mal dazu kommen sollte. Ich genieße einfach meine Zeit in Spanien. Ich fahre allerdings nicht in Großstädte, weil mir das zu stressig ist. Ich bin lieber in der Natur. Bisher waren alle Spanier sehr nett und freundlich. Natürlich lasse ich gewisse Sicherheitsmaßnahmen nicht außer acht, aber ich übertreibe es nicht. Was kann denn das Schlimmste sein, was passieren kann? Vielleicht WoMo weg mit allem Inhalt? Das ist dann echt ärgerlich, aber dann ist es eben so. Dann werde ich nach Hause fliegen, für Ersatz der wichtigsten Dinge sorgen und mir irgendwann wieder ein kleines WoMo kaufen.

Fazit: Vorsicht ist gut und wichtig, aber wenn man zu viel Angst hat vor dem, was passieren könnte, sollte man lieber zu Hause bleiben.
:(

flanelly


Ich fahre morgen mit dem WoMo auf Tour und kann die nächste Zeit nicht antworten, falls jemand etwas zu meinem Bericht schreibt. :)

Tschüss, bis dann. :mrgreen:

Gast am 19 Aug 2014 08:30:48

flanelly :top: :top: :top:

null550 am 19 Aug 2014 11:20:10

flanelly hat geschrieben:Fazit: Vorsicht ist gut und wichtig, aber wenn man zu viel Angst hat vor dem, was passieren könnte, sollte man lieber zu Hause bleiben.


genauso ist es.
Am Samstagabend gegen 21:20 Uhr wurde auf einem Parkplatz an der A7 in unserer Nähe ein spanisches Ehepaar im PKW überfallen und ausgeraubt; d.h. Tür aufgerissen, den Fahrer gewürgt, während der Komplize das Auto ausgeräumt hat.

Solche Vorfälle passieren also auch bei uns. Deswegen zuhause bleibe ich nicht. Dort kommt das auch doch vor.

strassenfuchs245 am 19 Aug 2014 22:07:59

flanelly kann dir nur zustimmen. Auch uns ist Spanien zur zweiten Heimat geworden. Wir können es kaum erwarten nach 18 Monaten entlich wieder in Richtung Süden zu starten.

null550
endlich mal jemand der zugibt das die bösen Buben nicht nur im Ausland zu finden sind. Bei den offenen Grenzen in Europa kann überall etwas passieren. Wer so viel Angst hat sollte zu Hause bleiben, obwohl auch da kann er aus dem Bett fallen und Tod sein. :D :D
Evi

brawo1 am 19 Aug 2014 23:56:20

SaharaJoe hat geschrieben:Hallo Wolf,

was willst Du mir sagen, ich Lüge? Warst Du dabei oder brauchst Du nur eine Auflistung für Deine Versicherung?
Brauchst Du auch die Serien-Nr. der Geldscheine?
Nur noch Kopfschütteln.

Hallo "Jochen",

warum so empfindlich, wenn man einfache Fragen stellt? Kann man aus meinem Posting wirklich herauslesen, dass ich der Meinung bin du lügst? Da muss ich aber mit dem Kopf schütteln. Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich nicht fragen brauchen, oder?

Du hast aber meine Frage, was du unter "überfallen" verstehst, nicht beantwortet; einen Einbruch oder Raub? Ich vermute, dass du Einbrüche meinst, was aber nichts mit überfallen zu tun hat.

alpendidi am 20 Aug 2014 08:17:46

Wir sind letzte Woche aus dem Urlaub zurückgekommen und waren in Katalonien. Negatives können wir absolut nicht berichten ( abgesehen vom Wetter, aber dafür können die Katalonier nichts ). Im Gegenteil, in Roses wurden wir angesprochen, dass wir unser wohl vergessen haben, das Heckfenster zu schliessen. Wir haben durchweg gute Erfahrungen mit den Einwohnern gemacht. Bei Verständigungsproblemen wurde auch mal kurz der Nachbar dazugeholt, der etwas englisch oder deutsch konnte.
Ansonsten kann ich mich nur anschliessen: Wer Wertsachen wie Geld, Schmuck, Handys usw im Fahrzeug lässt, ist selbst schuld.

SaharaJoe am 20 Aug 2014 15:01:42

Hallo Wolf,

ich meine beides. Oder konkreter Raubüberfälle (mit und ohne Verletzten), Diebstahl und Diebstahlversuche mit Sachbeschädigung. Nur was willst Du da unterscheiden, alles ist schlimm für den Betroffenen. Vielleicht ist das eine weniger schlimm ist als das andere?

Empfindlich. Ja ich reagiere empfindlich, wenn man meine Erlebnisse ohne dabei gewesen zu sein in Frage stellt.

Hättest Du von Deinen Erfahrungen geschrieben, die durchaus anders als meine sein können, wäre meine Reaktion eine ganz andere gewesen.

Meine Erfahrungen in Internet-Foren haben mich zu dieser Empfindlichkeit geführt. Ich war mal in einer Krisenregion unterwegs und hatte erste Hand-Informationen für die Angehörigen der Betroffenen. Die einzige Kontaktmöglichkeit war leider ein öffentliches Fachforum und meine Internet-Anbindung war mehr als schlecht. Innerhalb von kürzester Zeit gab es 50 Seiten voll mit ich habe keine Ahnung, ich wäre noch nie da gewesen und alle wussten es besser, nur von den theoretischen Besserwisser war keiner vor Ort (Nein, ich will jetzt nicht sagen, dass Du ein theoretischer Besserwisser bist.). Ein weiterer Informationsfluss für die Angehörigen aus erster Hand war nicht mehr möglich. Zurück in Deutschland stellte sich dann heraus, dass es genau 2 Informationsquellen vor Ort gegeben hat und die 2. Informationsquelle hat genauso wie ich entnervt aufgegeben.
Man könnte meinen dies wäre ein Einzelfall gewesen, nur ist mir das später woanders noch mal so passiert. Von den Medien (es war niemand vor Ort) wurden nur falsche Informationen berichtet und die Angehörigen haben sich umsonst Sorgen gemacht.

Meiner Meinung nach geht es in solchen Forum, wie diesen, auch um Erfahrungsaustausch, und da sehe ich nicht unbedingt das Nachplappern der „Meinungsführerschaft“. Ich weiß, damit kann man schnell anecken.

Ich bin Aufgrund der Erfahrungen meiner Freund und meiner eigenen extrem vorsichtig in Spanien, wenn es geht meide ich es.

Wenn sich jemand vorher Informiert, wird er nicht nur „Friede, Freude Eierkuchen“ über Spanien im Internet finden, sondern auch z.B. meine Negativen. Diese Informationen kann man ignorieren oder in sein Verhalten vor Ort einplanen. Ich weiß, wenn was passiert, dann prügeln virtuell die „Erfahrenen“ Forum-User eh auf den Betroffenen ein, man hätte sich vorher informieren sollen.

Jochen

brawo1 am 20 Aug 2014 17:34:17

Hallo Jochen,

SaharaJoe hat geschrieben:ich meine beides. Oder konkreter Raubüberfälle (mit und ohne Verletzten), Diebstahl und Diebstahlversuche mit Sachbeschädigung. Nur was willst Du da unterscheiden, alles ist schlimm für den Betroffenen. Vielleicht ist das eine weniger schlimm ist als das andere?

Selbstverständlich, nur muss davon ausgegangen werden, dass Raubüberfälle auf Wohnmobilbesatzungen im Verhältnis zu Einbrüchen in Wohnmobile so gut wie nie stattfinden. Und darf ich vermuten, dass der Raubüberfall auf dich, falls du persönlich überfallen wurdest, nicht in Europa stattfand? Und wenn doch, wäre es doch für alle interessant zu erfahren, wie sich der Vorgang abgespielt hat, damit man selbst durch deine Schilderung vielleicht vorgewarnt und entsprechend reagieren kann.
SaharaJoe hat geschrieben:Empfindlich. Ja ich reagiere empfindlich, wenn man meine Erlebnisse ohne dabei gewesen zu sein in Frage stellt.

Lies dir bitte meine Postings noch einmal in Ruhe durch und du wirst sehen, dass ich mit keinem Wort deine Erlebnisse angezweifelt habe.
SaharaJoe hat geschrieben:Hättest Du von Deinen Erfahrungen geschrieben, die durchaus anders als meine sein können, wäre meine Reaktion eine ganz andere gewesen.

Bei meinen ebenfalls vielen Fahrten in Spanien habe ich kein einziges negatives Erlebnis gehabt und du hast leider zwar pauschal davon geschrieben, dass du und deine Freunde schlechte Erfahrungen in Spanien gemacht habt, aber sonst nichts weiter und damit kann man, zumindest ich, nichts anfangen.
SaharaJoe hat geschrieben:Meiner Meinung nach geht es in solchen Forum, wie diesen, auch um Erfahrungsaustausch, und da sehe ich nicht unbedingt das Nachplappern der „Meinungsführerschaft“. Ich weiß, damit kann man schnell anecken.

Erfahrungsaustausch ist gut, allerdings nur in Verbindung mit Fakten, die bei deinen Schilderungen nicht vorhanden sind. Ich kenne zwar keine Statistiken bzgl. Einbrüche in Wohnmobile aufgeteilt in die verschiedenen Länder, gehe aber davon aus, dass Spanien bestimmt nicht schlechter abschneiden würde als Länder wie Deutschland, Frankreich, Italien usw.

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