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Hallo, bin neu hier und fand die Beiträge zum Thema Pössl o.ä. schon sehr hilfreich. Bin auch auf der Suche in dieser Kategorie und überlege, ob man ein solches Fahrzeug (bis 6m) auch als Alltagsfzg. benutzen kann. Hat jemand damit Erfahrung gemacht? Wolfgang Hallo Wolfgang, willkommen im Forum. Hier haben sich schon mal ein paar Leute mit diesem Thema beschäftigt: :wink: --> Link das geht schon. Es kommt aber auf die Person an und ob jemand damit leben kann. Ich empfinde meinen Kasten (Ducato mit 3 L) als unkomfortabel und sehe darin mehr einen Lieferwagen, was er ja auch ist. Nach längeren Strecken freue ich mich immer wieder auf meinem PKW. Der ist leiser, flotter und bequemer. Andere fahren wiederum lieber mit dem Kasten spazieren. Ich bin fünf Jahre tagtäglich mit unserem 2Win gefahren. War noch auf 244. Basis und 5,60 m lang. Ging nach einer Woche Eingewöhnung ohne Probleme. Dann haben wir uns einen Roadcruiser gekauft mit 6,36 m und mit dem wollte ich das auch durchziehen. Nach einem Jahr habe ich mir einen Smart dabei gekauft weil ich mir eingestehen musste das 6,36 m hier im Ballungsraum von Köln / Bonn nicht händelbar sind für jeden Tag. Jetzt sind wir an einem 5,40 m Kasten dran mit dem ich dann wieder jeden Tag unterwegs sein möchte. Selbstverständlich nicht!!! Der ist zu hoch für die Tiefgarage und mitten in Stuttgart findest du mit dem Smart grade so einen Platz. Mit einem Bus sicherlich nicht. Außerdem gibts auf der Arbeit nur nen kleinen Parkplatz und der hat sogar noch eine Höhenbeschrenkung. Zumal die rund 90.000km die du jährlich dienstlich auf der Autobahn verbringst ohne so nette Helferlein wie Abstandsregelautomat einfach nur ein Krampf sind. Dazu machst du dir nur den Innenraum kaputt wenn du jeden Tag dein Werkzeug für den Hausbau dort ein und auslädst. Vom Putzaufwand ganz zu schweigen. Naja und der Spritverbrauch ist auch deutlich höher als bei ner Limousine. Und du solltest auch nicht vergessen, dass in jeder Kurve alles in deinen Schränken rumfliegt, weil du den fürs spontane Wochenende immer gepackt hast. Selbstverständlich geht das!!! Abends parkst du den im Carport und weil du ja zu Fuß zur Arbeit gehen kannst kommen da ja auch kaum km drauf. Die paar mal Großeinkauf sind auch kein Problem. Beim *beliebiger großer Supermarkt* gibts eh Parkplätze ohne Ende. Wenn du da etwas weiter hinten stehst störts auch keinen, dass du mehr als einen Parkplatz belegst. Weil du eh alleine lebst kannst du auch die Einkäufe super auf dem Beifahrerplatz anschnallen. Somit musst du in den eigentlichen Wohnraum im Alltag gar nicht rein. Wenn du den noch mit nem Vorhang abtrennst kann nicht mal jemand reingucken... :lol: Den Ducato gibts als Womo, als Transporter, als Bus, als Großfamilienkutsche, usw. Dem Auto an sich ists relativ schnuppe was du damit machst. Der Rest hängt von dir ab... Der Ducato liebt Streusalz, da wird er nach weniger Jahren schon richtig knusprig untenrum... Ich habe unseren Kasten auch als Alltagsfahrzeug, 5,40er Länge. "Das geht schon", aber mehr auch nicht. Ich bin da ehrlich :D . Da ich der erwachsene, weibliche Teil unserer Familie bin, obliegt es mir, mehrfach am Tag die nächste Kleinstadt anzusteuern (Kind wegbringen, einkaufen, Kind abholen). Naja, es gibt dafür bequemere Autos :? Wenn Du natürlich nur von zu Hause zur Arbeit pendelst und dich dort auf einen Großparkplatz stellen kannst, ist es gar kein Thema. Es hat auch Vorteil (Klo immer dabei :) ). Ich sag`s mal so: für MICH, die wir ländlich wohnen ok, in einer Großstadt für MICH nicht wirklich vorstellbar.
Hat ja auch viel mit der Alltagstauglichkeit zu tun...und hilft dem TE so richtig weiter :nein:
Hallo Äffchen, ob das dem Themenstarter weiterhilft oder nicht solltest Du schon Ihm überlassen, wenn Du damit nichts anfangen kannst ist das zwar schade aber auch nicht weiter schlimm da Du ja gar keine Frage gestellt hattest. Ausserdem hatte der Themenstarter nicht nach der Alltagstauglichkeit gefragt sondern ob jemand Erfahrung bei der Verwendung als Alltagsfahrzeug hat was ja nicht das Gleiche ist. Ich habe so ein Ducato- Campingfahrzeug über neun Jahre täglich als Alltagsfahrzeug benutzt, auch im Winter und mir ist dieses trotz Wachsversiegelung in Hohlräumen und Unterboden quasi unter dem A.... weggerostet. Das ist meine Erfahrung bei der Verwendung als Alltagsfahrzeug......und evtl. kann der TE ja richtig viel Geld sparen wenn er im Winter lieber einen PKW benutzt - denn die Qualität des Ducatos möchte ich nach meinen Erfahrungen als unterirdisch bezeichnen :D Liebe , ws Ich kann zu der Qualität der Karosserie des 244. genau das Gegenteil beitragen. Citroen Jumper 244. Bj 2004 gefahren bis 2009 das ganze Jahr durch. Winter mit Streusalz und Split. Beim Tüv 2009 wurde ich vom Prüfer gefragt ob ich den Kasten nie im Winter gefahren hätte. Er sah von unten wirklich aus als ob er nie Winter gesehen hätte. Dafür ist er aber beim ersten Tüv 2007 mit Pauken und Trompeten durchgefallen weil beide unteren Querlenker ausgeschlagen waren der Kühler leckte und er Turbolader am Ladergehäuse Öl verlor. Im übrigen bin ich in den fünf Jahren 95 000 km mit dem Kasten gefahren was einen Jahresfahrleistung von 19 000 km entspricht. Alltagstauglichkeit habe ich weiter oben ja schon was zu geschrieben. Über Korrosion an der Karosse kann ich weder beim 244. noch vom 250. negatives berichten. Hallo wolfsch6 Hättest du das gleich so geschrieben, hätt ich gar nichts gesagt. Aber dein hingedonnerter Satz schrien so richtig schön nach Provokation... Hallo, geht natürlich, ABER: Ich kenne natürlich nicht deine Fahrgewohnheiten, für mich wäre die kürzere Lebenszeit des Kawas ein entscheidender Grund, es nicht zu tun. Ich habe die teure Einrichtung dann ja auch wesentlich kürzer. Weiters ist der Spritverbrauch und die Parksituation zu beachten. Allerdings fahre ich meine Kästen meist über 15 Jahre.
Das sehe ich genauso! Ein deutlicher Punkt, der für ein zusätzliches preiswertes "Winterauto" spricht. Allerdings hat nicht jeder, besonders wenn er in der Grossstadt wohnt, einen Parkplatz für 2 Autos. Hallo zusammen, danke euch allen für eure Antworten. Ich bin Privatier und habe meinen jetzigen A6 Avant hauptsächlich als Reisewagen und für meinen Hund. Beides entfällt, wenn ich mir ein Wohnmobil zulege. Außerdem habe ich noch einen Spider mit H-Kennzeichen, den ich bei trockenem Wetter auch benutzen kann und am Stadtrand von Köln eine gute Nahverkehrsanbindung. Von daher müsste ein Kastenwagen unter 6m als Ganzjahresfzg. eigentlich ausreichen. Wolfgang Ich fahre meinen Sprinter im Alltag- lasse lieber den Pkw stehen. Ganz einfach ich hab immer mein Klo , meine Küche und mein Bett dabei. Wenn ich also vom Dorf in das nächste Städtchen oder auch in die Großstadt fahre kann ich mir zeit lassen und mich immer wieder ausruhen- Parkplatz finde ich überall- bei unter 6m Länge- claro, die Tiefgarage ist zu meiden. Ich mag das Geräusch vom Diesel und hab so einen kleinen Geschmack von Urlaub, auch wenn ich nur zum Einkaufen grad mal 2o km fahre. Den Pkw nutze ich hier im Dorf- möchte den Diesel nicht für ein paar km anwerfen - mein Kawa steht immer startbereit. Bunda Ich habe jetzt seit März einen TI 6,37 m als einziges Motor-Fahrzeug. Ich wohne in einer kleinen Stadt im Grossraum Hamburg. Ich habe einen eigenen Parkplatz vorm Haus. Nach Hamburg rein bin ich schon mit meinen vorherigen VW-Bussen nicht gefahren, ich habe eine sehr gute Verbindung mit Bus/U-Bahn. Kleine Einkäufe gehen zu Fuss oder mir dem Rad, die Läden für grössere Einkäufe haben grosse Parkplätze, hat weiter oben ja auch schon jemand geschrieben. Ansonsten habe ich immer noch irgenwo einen Parkplatz gefunden, auch wenn ich dann mal 300 m zum Ziel laufen musste. Unter solchen Bedingungen funktioniert das prima. ....ich glaube, dass die Thematik von Dietergli gut beschrieben ist - es kommt halt immer auf die persönlichen Umstände an. Ich liebe meinen 7m Sprinter und fahre diesen sogar lieber, als meinen E-Klasse-Dienstwagen! Mit meinem Sprinter sind Urlaub, Erinnerungen an schöne Reisen und das absolut angenehme Reisen mit weiter Übersicht (und nicht der nahe Kontakt zur Straße) verbunden! Trotz der 7m habe ich auf den Urlaubsreisen noch nie irgendwie Stress in Sachen Abstellen gehabt und fahre auch in jedes kleinere italienische Dorf, wenn es denn noch so gerade geht! Aber: als einziges Auto auch für mich völlig undenkbar! Im normalen Alltag ist keine Zeit und da wäre mir der KaWa schlichtweg zu schade. Kurzstrecken, winterliche Bedingungen, Einkaufswagenrempler (die natürlich nie einer schuld ist), Politessenterror an jeder Ecke usw. usw. würden mir das schnell verleiden. Alternativ, wenn die Zeit und Muße da ist, so wie Dietergli , Harald
Oh Gott, wie habe ich nur die letzten 1,x millionen Kilometer überlebt...........den Abstandsregler hab ich bis heute nicht (vermisst)............. ciao Ludo
Als ich diesen nicht hatte, habe ich ihn auch nicht vermisst und heute - was bin ich froh über diesen praktischen Helfer, der zudem ganz erheblich zur Sicherheit beiträgt. Aus meiner Sicht sollte dieser Helfer mindestens im Schwerlastverkehr schon lange vorgeschrieben sein, hätte manchen schweren Auffahrunfall vermieden! , Harald Es ist schön den Abstandsregler zu haben, aber es geht auch gut ohne. Sehr schön bei Kolonnenfahrten. Für den Schwerlastverkehr sollte dieser Pflicht sein. Hi, wenn ich erstmal Abstandstempomat und Spurassistent drin habe..............bin ich nur noch hinten......... ciao Ludo Und wenn ich erstmal den ersten selbstfahrenden Kastenwagen habe... ;-) Also wir fahre den 2win (6m) als einzigstes Auto in einer Großstadt und habe keine Probleme. Wie sagte ein Bekannter als wir noch keinen Kasten hatte: "Du wirst Strategien zum parken etc. entwickeln und es dann garnicht mehr merken". Ich muss Ihme recht geben. Hier mal die Dinge, die nicht mehr gehen: - Parken auf dem Bahnhofvorplatz (da ist nie eine entsprechend große Lücke frei). Strategie: Auf dem Großparkplatz auf der anderen Seite des Bahnhofs parken und die Brücke über die Schienen nutzen. Zirka 200m mehr laufen. - Parken in der Stadt im Parkhaus. Strategie: ca. 500m weiter an der Straße oder auf eine normalen Parkplatz parken. - Parken direkt vor der Haustür wenn nur Parklücken in PKW länge vorhanden sind. Strategie: Einmal um den Block fahren und eine größere Lücke nutzen und vielleicht mal 300m mehr laufen. Wenn schwere Dinge in die Wohnung sollen vorher vor der Tür halten und ausladen :-) ... In der Heimatstadt kennt man schnell die Strategien auswendig :-) Was häufiger passiert sind das ichiodtische PKW-Fahrer rechts und links illegal halb auf dem Bürgersteig parken, sodass die Breite für den Kasten kaum noch reicht zum durchfahren. Ich würde immer wieder meinen PKW durch eine Kasten ersetzen. Ob 5,41m, 6m oder 6,36m wäre mir recht egal. Hat alles Vor- und Nachteile. Einzigst die Breite müßte immer kleiner 2,20m sein, weil sonst das Parken in Wohnstraßen schwer wird. Marten Hi, ich kenne z.B. in Stuttgart 3-4 Parkhäuser mit 4m Einfahrthöhe, da Samstags keine Lieferungen kommen, kann man da auch schon mal an der Laderampe stehen. Mer muß hald schwädze mid de loid :lol: ciao Ludo Moin zusammen, nochmals vielen Dank für Eure zahlreichen Anregungen. Hat meine Entschlussfreude sehr positiv beeinflusst und seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines Weinsberg Carabus 600 MQ :-)) Nun ganz losgehen :-)) Lg. Wolfgang ...na, da will ich dann mal herzlich gratulieren, dir allzeit gute und knitterfreie Zeit wünschen , Harald |
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