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Meine Frau war vor ein paar Monaten mit unserem 7,2t Mobil 4 Wochen alleine unterwegs. Auf den Stellplätzen wurde sie immer beobachtet und mehrmals angesprochen, ob sie das "Riesending" denn ganz alleine fahre. Einmal stand sie von einem unmittelbaren Stellplatznachbar besonders unter Beobachtung, bis dieser sich endlich ein Herz fasste und meine Frau mit der Frage konfrontierte: "Kommt denn Ihr Mann gar nicht aus dem Wohnmobil ?" Aus meinem Selbstverständnis heraus, finde ich das in unserer heutigen Zeit sehr merkwürdig. :eek: Oder kann es sein, dass die höchst schwierige Aufgabe ein Lenkrad zu drehen, ein Gaspedal und ein Bremspedal zu treten das weibliche Geschlecht doch stark überfordert und nur der Mann mit seinen nachgewiesenen, höher entwickelten Fähigkeiten in der Lage ist, eine solche Aufgabe zu bewältigen ? :gruebel: ymmd ![]() Hallo, meine Frau hat auch kein Problem damit unser Womo zu fahren und das ist auch gut so. Sie fährt gerne und hat mich krankheitsbedingt auch schon mal mit einem Firmenbulli nach Birmingham chauffiert. Wenn wir mit Womo und Autotrailer unterwegs sind beschränkt sie sich aber gerne auf die Autobahn. In der letzten Woche hat sie sich aber geweigert zu fahren, 16 m waren ihr dann doch zu unhandlich auf deutschen Stellplätzen... ![]() Ich glaube eher, das es noch immer ungewöhnlich ist, wenn Frauen mit dem WOMO alleine reisen. Häufiger erhalte ich bewundernde Rückmeldungen und natürlich immer die Frage, ob ich denn keine Angst hätte und, was ist, wenn was passiert und ähnliches. Oft sind es auch Frauen, die das Gespräch suchen und vorsichtig nachfragen, ob man denn wirklich allein sei und wie es denn so ganz ohne Mann möglich ist. Vor Kurzem sprach mich ein Sellplatznachbar genau zu dem Thema an. Seine Frau im Hintergrund und nach einem kleinen Plausch zum Schluss kam die Frage, ob das Fahrzeug denn gemietet sei. Ist es nicht und schon ganz bezahlt, habe ich brav zurückgemeldet. Ich empfinde diese Fragen nicht als diskriminierend :!: Lieber Fragen als hinter meinem Rücken tuscheln und es sind so schon nette Kontakte zu Stande gekommen. Julia Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass es für Männer viel schwerer ist eine Frau zu lenken als eine Frau ein Wohnmobil. :D
Ich denke Dein Satz wird ungeahnte Reaktionen hervorrufen. :D viele der bisherigen Postings zu diesem Thema finde ich einfach zum Kotzen! Natürlich kann eine Frau ein Womo fahren, egal ob 2,8 oder sonst eine Tonnage. Was bereits mehrfach angeklungen ist, das ist doch die Frage: Wie teilt sich ein Paar die anfallenden Aufgaben auf? Meine Holde (ich weiss, das darf man eigentlich nicht sagen!) kann keine Karten lesen, deshalb ist sie gefahren (und ich war für die Navigation zuständig), solange es noch keine gescheiten Navigationsgeräte gab. Heute ist das etwas entspannter, aber noch immer geht sie gerne ans Steuer. Liebe Männers: Was wärt ihr ohne eure Frauen? Ohne unsere Frauen wären wir ein nichtsendes Nicht.
:zustimm: ;D
Musst du dir ausdrucken und deiner Holden unter den Frühstücksteller legen, wird sie freuen. Besonders den ersten Satz wird sie freudig verschlingen. Albert
Mover, so isses :D . Damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Warum sollten Frauen auch kein Wohnmobil fahren können? Man/Frau kann alles wenn man/sie denn will. Wie immer macht die Übung den Meister. Ich sehe das Womofahren schon lange nicht mehr als Männerdomäne an. Ist ja auch viel praktischer wenn beide das gleich gut können. Wenn die Last des Fahrens auf zwei Schultern liegt, ist die Unabhängigkeit doppelt so groß. Wir wechseln uns schon immer während der Fahrt ab und einer ruht sich dann meistens aus. Es kann immer mal was passieren unterwegs. Krankentransporte hatten wir auch schon. Einmal fuhr mich mein Mann aus dem Skiurlaub mit gebrochenem Wirbel liegend nach Hause. Ein ander Mal fuhr ich ihn mit schlimmer Magen-Darm-Krankheit von Spanien nach D zurück. Wir teilen fast alles im Leben und genauso ist es auch rund ums Wohnmobil.
:zustimm: Wenn´s denn je eine war ... Allerdings wird immer noch jede Menge Gedöns drum herum gemacht ... warum .. :nixweiss: DAS frage ich mich auch.... Als ich noch klein war und nicht in die Schule ging, hatten kaum Mütter den Führerschein, meine auch nicht. Nachdem die erste Nachbarsmutter fahren gelernt hat, hatten die Väter nix Besseres zu tun, als sich hinzustellen und zu schauen, kommt sie in die Garage oder nicht. Und frau war angesichts mangelnder Übung und grinsender Männer so unsicher, dass sie natürlich nicht mehr in die Garage kam. Wir haben ja sehr einsam gewohnt und ohne Führerschein hatten die Mütter keine Chance, mal zum Einkaufen in die Stadt zu kommen. Meine Mutter hatte ihren Führerschein Jahre später gemacht, aber ist immer mit Angst gefahren und hat es bald wieder ganz gelassen. Und das, obwohl sie eine gute Motorradfahrerin gewesen ist. Ich schätze mal das mindestens 3/4 der Womos von Männern gelenkt werden. Welche Gründe auch immer es seien mögen. Jede so, wie sie es mag :) Manchmal muss man sich halt nur trauen. Julia Auch wir wechseln uns ab. Was wenn was passiert und SIE nicht fahren kann. ?? Ich jedenfalls bestärke sie beim fahen mit: "Haste Super gemacht Süsse" Ich würde es sehr genießen wenn wir uns während der Fahrt abwechseln würden... Als wir dieses Jahr in Südfrankreich waren fragte ich sie, was sie machen würde wenn ich plötzlich als Fahrer ausfallen würde: Mit dem Zug nach Hause fahren! Begründen tut sie es mit der Tatsache einfach nicht zu wissen wann man schalten muss und wie die Kupplung bedient wird. Und das trotz Führerschein (B-Klasse) mit Schaltwagen :?: Dann schenk ihr zu Weihnachten doch mal ein Sicherheitstraining fürs Womo z.B. beim ADAC :D . Ich würde sie vorher erst mal fahren lassen, damit sie überhaupt ein Gefühl dafür bekommt, haben wir auch gemacht und es hat geklappt. Vielleicht denkt sie aber auch, wenn sie alles kann muss sie auch alles machen. Mein Peter kann angeblich auch nicht kochen ;D Selbst mit Automatik würde Sie nur im absoluten Notfall fahren und dann wäre es purer Stress wegen der Größe, keine richtige Sicht nach hinten, etc. Ist einfach nicht ihr Ding, für mich aber eigentlich auch OK so. Sonst machen wir ja auch ziemlich konsequent die klassische Rollenverteilung und fühlen uns gut dabei :ja: Dann passt das doch. Ich fahr ja freiwillig auch nicht mehr ;D Ich weiß nicht wo da das Problem sein soll.Meine Kolleginnen fahren unsere Linienbusse genau so gut wie wir Männer auch. Arno
Hallo Tipsel, mir geht es ähnlich. Ich lese nur das bisschen, was ich schreibe. Schönen Mover
Hallo, Tipsel Gib ihm ein par Tage nichts zu essen,danach kann er es! :lach: Arno Wir haben einen Stapel Prospekte vom Pizzaboten :D Nee, das passt schon mit der Aufgabenteilung. Ich habe beim Kauf des Wohnmobils darauf geachtet, dass es nicht allzu breit und lang ist. Knaus Van Ti 600 MG, 2,20m breit/6,67m lang, weil sich meine Frau damit sicherer fühlt, die übrigens eine sehr sichere und gute Autofahrerin ist. Meist fahre ich, enge Gassen,Städte, Stellplatz..... aber die gemütlichen Autobahnetappen übernimmt zeitweise meine Frau, dies war auch mit den Mietmobilen so.(natürlich fährt sie auch bei uns in der Stadt damit zum trainieren) Wenn mit mir was sein sollte unterwegs, muss sie auch das Mobil nach Hause bringen können. Andy71 *g* Interessantes Thema :D Ich fahre so ziemlich alles, was man mir hinstellt und erklärt... ich denk aber, das hat auch damit zu tun, daß ich mit 18 gleich einen LT und Pritschenwagen und sowas fahren musste. So hatte ich irgendwie nie Angst vor Größe. Heute fahr ich WoMo oder 7,5 Tonner sogar fast richtig gern.. :oops: ...auch wenns eng wird... Im WoMo haben wir tageweise Abwechslung... und wenn ich 'dran' bin und z.B. sehr eng wenden muss bleibt Männe in gewohnt stoischer Haltung, mit verschränkten Armen auf dem Beifahrersitz sitzen... :mrgreen: Ich hab aber auch ständig die Axxx-Karte...hab ich mal so festgestellt... :roll: immer wenn ich fahre, sind es kleine, enge Strässchen, muss eng gewendet werden oder sonstwas... Männe kriegt immer 'ne nette Autobahn oder riesige Parkplätze ab... :cry: :lach: sowas lässt sich planen :wink:
macht er doch (offenbar) :D 2011 hatte mir unser Vermieter mangels Alternative einen kleinen Vollintegrierten angeboten. Bei der Übernahme gab es allerdings technische Probleme und ich bekam kurzfristig einen nagelneuen Knaus Celebration, der einen guten Meter länger war und deutlich wuchtiger daher kam. Meine Frau machte zwar große Augen, als ich mit diesem Wohnmobil daheim ankam, aber es war völlig klar, dass sie es unbedingt fahren will! Sie ist ja "Autofahrerin" und nicht "Frau am Steuer" (wobei die -nach ihrer Aussage- durchaus auch männlich sein kann :D ) Das erste Stück am nächsten Morgen durfte ich noch ran, hinterm Grenztunnel Füssen verlangte sie aber ultimativ erst mal nen Kaffee und dann einen Fahrerwechsel. Ok - gut ausgebaute Straße, war für die ersten paar Kilometer zum Eingewöhnen ganz gut. Ihr persönliches Highlight kam dann einige Tage später, als wir in Bozen einen Parkplatz suchten und eher "aus Versehen" die Straße aus Bozen raus erwischten und dann nach Oberbozen bzw.Ritten hinauf fuhren. Enger, kurvig, teilweise steil und perfekt gemeistert! Auch im späteren Verlauf unserer Südtirol-Tour schreckte sie vor keiner Straße zurück, egal ob Autobahn oder Asphaltband zwischen Felswand und Abgrund. ich habe mich in den letzten 30 Jahren daran gewöhnt und geniesse es, einfach daneben sitzen zu können und die Landschaft zu geniessen. Daheim darf ich dann wieder fahren, denn da ist es ja langweilig und die Strecken sind bekannt. Wir fahren beide sehr gerne Auto und schenken uns nix. Was (mindestens) 4 Räder hat und nen vernünftigen Motor wird von uns gefahren, die Größe ist egal, solange sie noch zum Führerschein passt. Ich muss übrigens gestehen- den letzten Kratzer habe ich ins Auto geschrammt Meine Frau fährt auch ab und zu. Gerne auf der Autobahn. Allerdings ist sie diejenige, die sehr impulsiv ist und auf andere Autofahrer schimpft. Sie ist die, die bei uns den flotteren Fahrstil drauf hat. Während ich, durch viele Fahrten in USA und die weiten Strecken in ZA, der gelassenere Fahrer bin, der sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen läßt. Ich genieße das Lenken von größeren Fahrzeugen, während sie es einfach tut. Schönen Sonntag wünscht allen Richy Also das "Rollenverhältnis" ist eindeutig, auch wenn es wie überall Ausnahmen gibt. Ich kann mich absolut auf meine "Copilotin" verlassen und ohne ihre Unterstützung wäre ich aufgeschmissen, es langt nicht nur das Womo gut zu steuern.... Wir sind ein Team und wenn es sein muss kann sie auch unsere Kiste sicher durch den Asphaltdschungel steuern.. :wink: Meine Freundin fährt auch unseren 7m und sehr gut. Inder stadt weniger,wenn es eng wird. georg Meine Frau fährt zu >75%, egal ob mit oder ohne Anhänger, egal ob Viano,Sprinter oder Hymer......... Ich schlafe meist (auf dem Beifahrer oder Fahrersitz), wegem diesem Verhalten fährt meine Frau dann lieber selbst :) ciao Ludo Nur als Provokation empfinde ich, daß dieser Thread offensichtlich von einer Angehörigen des "anderen" Gechlechts gestartet wurde. Bedingt durch das historische Rollenverständnis fiel die Rolle des (zumindest: technischen) Führers früher stets dem Mann zu. Daß sich Frauen seit langem aus diesem (Selbst-)Verständnis lösen, ist doch wohl dem letzten Dorftrottel klar. Dennoch wird darüber auf 9 Seiten diskutiert. :roll: Ich bin mal gespannt, ob ich noch erlebe, wenn der Diskussionsansatz gedreht wird, z.B. so: "Erzählt mal, ob ihr auch eure Männer ans Steuer des Reisemobils laßt. Wenn ja, warum? Habt ihr ein gutes Gefühl dabei?" :mrgreen: Volker ;-) PS: Gestern wurde die neue F I - Weltmeisterin ermittelt: Frau Luise Hemmilton :oops: Meine bessere Hälfte läßt sich lieber chauffieren, da kann sie besser die Füße aufs Armaturenbrett legen und mit Gott und der Welt telefonieren... Ist auch nur fair, dass sie sich während der Fahrt ausruht, damit sie dann in der Küche bei Kräften ist... Ind bevor jetzt ein Shit-Storm losgeht, sie macht das freiwillig und gerne - sie darf jederzeit ans Ruder, wenn sie nur wollte und auch ich darf das Essen zubereiten - wobei ich eher am Grill die Gabel schwinge als am Kochtopf den Löffel. :D
In einem benachbarten Thread geht es um Sinn des Mitnehmens von Reserverädern. Da ist mir der Gedanke gekommen, was passieren würde, wenn man hier mal abfragte, wer alles schon mal eine Reifenpanne hatte, bzw. wer nach einer solchen das Reserverad montiert hat. Und dann würde ich auch gerne mal wissen, wie viele Frauen (so denn die Wohnmobilbesatzung paarweise ist) sich aus ihrem Selbstverständnis lösen, das Reserverad unterm Wagen hervor holen, das Wohnmobil hoch bocken, und das Reserverad montieren, während der Mann drinne im Warmen sitzt und Kaffee kocht. DAS wäre doch mal interessant, oder? Ob ich es noch erlebe, dass Frauen ganz selbstverständlich sagen "Bleib mal drinne, ich mach das schon..." Martin Naja, an Ihrem Mini wechselt meine Frau die Räder selber (O-O), während ich mit meinem Prius faul in die Werkstatt fahre :) ciao Ludo
Wieso sollten sie? Frauen sind schlau. :) Wenn sich welche in jeder Hinsicht emanzipieren müssen,sollen sie damit glücklich werden. Nimmt die Gorch Fock noch weibliche Anwärter?
Klar ! ciao Ludo
Peinlich? Ja, ziemlich. Als peinlich sehe ich das nun nicht. Kann allerdings unglücklich laufen, wenn man sich zu sehr in eine Männerdomäne rein drängt. Obwohl ich meinen Töchtern beigebracht habe, wie Reifen gewechselt werden, wissen sie trotzdem, dass es Männersache ist! Tja, und ich hab meine Tochter soviel beigebracht, das Sie jetzt 120 Soldaten rumkommandieren darf :) ciao Ludo |
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