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"Explosion" der Verbote


wolfworldwide am 09 Nov 2014 19:12:42

Moin moin,

im Laufe der letzten Jahre stelle ich eine erhebliche Zunahme der Durchfahrts- und Parkverbote für Wohnmobile fest. Dies möchte ich hier mit ein paar Beispielfotos belegen. Wo mögen wohl die Ursachen für diese Verbote liegen?










Mit besten n


Wolf

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schneutzl am 09 Nov 2014 19:19:56

Wurde da was überstrapaziert?

Variophoenix am 09 Nov 2014 19:23:18

Gilt ja zum Glück nur für Alkovenmodele. :lol:

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Julia10 am 09 Nov 2014 19:26:37

Gibt sicher gute Gründe für die Verbotsschilder. Müßte man sich vor Ort anschauen.

Ich hätte auch nicht gerne parkende Mobile vor meinem Fenster stehen.

Julia

pelle1 am 09 Nov 2014 19:29:31

Es handelt sich bestimmt um Büsum !
Na, der Stellplatzbetreiber will doch auch was verdienen und die Hafenanlagen sind ja sonst zugeparkt für die LKW,s



Pelle

mimianja am 09 Nov 2014 19:55:37

Teilweise kann ich das auch nachvollziehen, denn wir wohnen an einem See und manche finden das auch toll, vor unserer Tür zu übernachten. Manche schrecken nicht mal davor zurück auf ausgezeichnetem Privatgrund zu übernachten. Obwohl es im Ort einen Stellplatz gibt, parken uns so manche Womos die Wohnstraße zu, die eh schon relativ eng ist. Es nervt einfach die Anwohner, also gibt es früher oder später Konsequenzen.
In der Normandie und Bretagne sieht man solche Schilder ja auch sehr häufig, dort haben gerade die Strandparkplätze oft eine Höhenbeschränkung.


Aretousa am 09 Nov 2014 20:03:43

In den meisten Fällen, in denen ich solche Schilder sehe, erkenne ich den Grund und kann ihn nachvollziehen.
Und wenn nicht, dann denke ich mir eben, die wollen mich dort nicht haben und fahre weiter.

Gast am 09 Nov 2014 20:37:15

Aretousa hat geschrieben:In den meisten Fällen, in denen ich solche Schilder sehe, erkenne ich den Grund und kann ihn nachvollziehen.
Und wenn nicht, dann denke ich mir eben, die wollen mich dort nicht haben und fahre weiter.


Das sehen wir so ähnlich, aber man darf sich auch nicht wundern wenn es immer mehr Verbotsschilder gibt, da einige Wohnmobilisten glauben sie könnten sich alles erlauben, da wird mal eben die Kassette im Graben entsorgt, der Moppel läuft morgens schon um sechs für den Vollautomaten...oder die Musik beim Saufgelage bis in dich Nacht, da würde ich auch Amok laufen wenn das vor meiner Haustür stattfindet, hier und da wird es vll.auch der Cp oder Sp Besitzer sein der um seinen Umsatz fürchtet, aber das dürfte eher die Ausnahme sein.

BadHunter am 10 Nov 2014 09:17:46

Die Fotos sind aus Büsum, war schon einige Male dort, erkenne die Straßen wieder...

Es ist dort aber auch eine besondere Situation, da dort in Büsum der Betreiber des Campingplatzes praktisch nur darauf wartet, dass Wohnmobilisten "illegales" tun... Der Stellplatzbetreiber hat uns erzählt, dass dem Campingplatzbetreiber der Stellplatz seit jeher ein Dorn im Auge ist und er mit Argusaugen darauf guckt, dass die Vorgaben, die der Stellplatz erfüllen muss, mal nicht eingehalten werden...

Vielerorts ist es doch so, dass es immer Menschen gibt, denen Wohnmobile ein Dorn im Auge sind.

Ich sehe solche Schilder eher so, dass an manchen Orten dass Weiterbestehen von Stellplätzen damit gesichert werden soll, an anderen Orten, wo es nur Verbote, aber keine Stellplätze gibt, sehe ich mich eben als nicht erwünscht und mache einen großen Bogen um den Ort.

Selbstverständlich resultieren solche Dinge auch oft aus einem Fehlverhalten einiger Weniger in der Vergangenheit.

dieter2 am 10 Nov 2014 11:03:22

Ich sehe da kein Problem :roll:

Verboten von 20 Uhr bis nächsten Morgen um 5 Uhr.
Wer später kommt will auch dort übernachten, das wollen sie halt nicht, verstehe ich absolut.

Dieter

Jonah am 10 Nov 2014 11:30:28

Mir ist das vor wenigen Jahren besonders aufgefallen, als ich aus Dänemark kam und die deutsche Küste abgefahren bin. Auf einmal stand unter fast jedem Parkplatzschild "gebührenpflichtig" und/oder Zeiteinschränkungen für Womos. Die Schilder gab es sicher schon länger, nur wenn man aus einem Land wie DK einreist, wo es das so gehäuft nicht gibt, dann fällt es besonders auf. Ich finde an unserer Küste wird man an jeder Ecke abgezockt. Da fällt mir spontan der Stellplatz vor einem CP in Langballigau ein, so enge Plätze hatte ich vorher nirgends erlebt, da hörte man den Fön im Nachbarmobil und ich konnte soeben die Tür öffnen, mein Hund musste sich beim Aussteigen direkt drehen, geradeaus war kein Platz für ihn. Da fahre ich nie wieder hin.

Und auf Fehmarn hatte ich mir über die Karte einen Wanderparkplatz ausgesucht, bin dahin abgebogen, um dann am Ziel festzustellen, dass es da einen 1,60 m Höhenbalken gab, da wäre ich noch nicht einmal mit meinem PKW durchgekommen. Was habe ich mir da einen abgebrochen, um drehen zu können.

elinor am 10 Nov 2014 16:00:00

Da kam mir soeben folgender Gedanke zum 1. Bild:

Denken wir uns mal das WoMo - Schild weg.
Bedeuted dann die Schilderkombination nicht : Verbot für Fahrzeuge aller Art von 20 - 5 Uhr?
Da fährt doch jeder mit PKW/LKW zwischen 5 - 20 Uhr rein und denkt vielleicht, daß die Sperrzeit evtl. nur wegen Lärmschutz ist.

Was ist dann, wenn ich mit WoMo vor 20 Uhr reingefahren bin und stehen bleibe?

Wenn allerdings das WoMo - Piktogramm im Verbotsschild wäre,
dann wäre die Sache klar.

Was meint Ihr?

diper am 10 Nov 2014 16:52:33

elinor hat geschrieben:Was ist dann, wenn ich mit WoMo vor 20 Uhr reingefahren bin und stehen bleibe?


Da Du am Schild vorbeigefahren bist, wird Dir unterstellt, dass Dir dann auch klar ist, dass Du ab 20 Uhr in der Zone nichts mehr zu suchen hast.

Gast am 10 Nov 2014 17:07:41

Allerdings bei einem Ort mit Schildern gleich von einer "Explosion" zu sprechen, ist auch grenzwertig.

In Büsum, wir waren gerade wieder da, ticken die Uhren halt etwas anders! Wenn man den Ansturm
der Wohnmobile sieht, gerade im Sommer bzw. an Feiertagen, bedarf es dieser Regelung.

Ob nun streng kontrolliert wird weiß eigentlich keiner.

pwglobe am 10 Nov 2014 21:20:49

Wo man mich nicht haben will fahre ich auch nicht hin oder bleib ich auch nicht stehen.
Es gibt viele wohnmobilfreundliche Gemeinden, da bestrafen wir doch die Gemeinden mit Verbotsschildern, mit unserer Abwesenheit.
Viele Gemeinden haben den Wirtschaftsfaktor erkannt und wenn wir hier unser Geld ausgeben z.B. in Restaurants, beim Bäcker oder im Supermarkt und nicht unangenehm auffallen werden wir auch weiterhin gerngesehene Gäste sein.

giovannibastanza am 11 Nov 2014 18:47:38

Leute , es wird einigen oder fast allen WOMO Fahrern unterstellt sie gehörten zu der - sich daneben benehmenden Fraktion - , das ist aber wohl nicht der Fall , sondern die schiere Masse der an besonders interessant erscheinenden Stellen in Scharen auftretenden WOMOS. Das geht den Menschen die dort wohnen auf den Senkel. Dazu kommt , dass wird hier immer wieder als persönliche Freiheit verkauft , obwohl Camping - und Stellplätze vorhanden sind kommt mit Sicherheit bei 80 % aller der Hinweis : Ich stehe frei !
Das wollen die Anwohner nicht mehr hinnehmen und das wird zunehmen .
Der Vergleich mit Dänemark ist garkeiner :
Deutschland mit 80 mill Einwohnern und einem sparsamem Küstenabschnitt mit vielen zug. Wohnmobilen und Wohnwagen , dazu noch Transit aus allen eur. Ländern , da gibt es keinen Vergleich .
Auch die Foris schreiben doch darüber : Sie würden es nicht hinnehmen , wenn vor Ihrer Tür Halligalli gemacht würde . Andere sind empfindlicher , die drehen am Rad , wenn sie die WOMOflotte Sonntag für Sonntag vor der Nase haben , mit oder ohne Radau, sie wünschen sie auf den Mond , mindestens auf nahegelegene von der Gemeinde oder privat gebaute C -und S -Plätze . Kann man das verstehen ? Ich , ja. Freistehen ist meistens eine Belästigung für andere . Jeder m 2 in Deutschland ist irgendeines Menschen Eigentum . Das darf man nie vergessen .

Giovanni.

Ganzalleinunterhalter am 11 Nov 2014 19:37:12

Giovanni :daumen2: genau so sehe ich das auch.

Gast am 11 Nov 2014 21:31:56

Vollste Zustimmung!Es gibt leider immer noch Leute die es nicht verstehen / verstehen wollen das man seine persönliche "Freiheit" nicht auf kosten anderer ausleben darf.

Arno

frankiafred am 12 Nov 2014 19:18:40

Moin,
in Dänemark stehen eher mehr Verbotsschilder als in Deutschland (zumindest im Süden).Wir wohnen ja nahe der Grenze im schönen Schleswig-Holstein.Leider muß man feststellen,daß die meisten Verbotsschilder völlig zu Recht aufgestellt wurden (Thema ist ja nicht neu).Was man erlebt wenn keine Verbotsschilder aufgestellt werden spottet jeder Beschreibung.Ist mir als Wohnmobilist manchmal peinlich.

Fred

Simplon am 16 Nov 2014 23:48:49

Die Womo sind einfach zu breit und zu lang. Ein Tod muss man sterben. Für die gibt es CP und Stellplätze zum Abzocken.
Es ist doch eine Katastrophe wenn auf Einkaufsparkplätze ein Womo 4 Plätze belegt.
Von Hoteliers, Pensionen und Campingplatzbesitzer usw. wird man gejagt mit Recht und es wird immer schlimmer.
Grund auch, zuwenig Einkommen, viele können sich die Campingplätze auf Dauer nicht leisten.

Deshalb umdenken, klein aber fein, weg vom Größenwahn des Luxuscamping der alles zerstört.

LG

wolfherm am 17 Nov 2014 00:06:55

Interessante These. Woher stammt die Erkenntnis?

ENTDECKER am 17 Nov 2014 00:25:38

wolfherm hat geschrieben:Interessante These. Woher stammt die Erkenntnis?

Das würde mich auch interessieren. Vielleicht von VW Abteilung Multivan :D

,
Christian

Jonah am 17 Nov 2014 00:40:49

giovannibastanza hat geschrieben:Freistehen ist meistens eine Belästigung für andere .


Das kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht bestätigen. Ich habe schon öfter frei gestanden und dort übernachtet, egal ob alleine oder mit anderen Womos, da wird einfach abends eingeparkt, übernachtet und morgens weitergefahren. Alles völlig ohne Radau. Das einzige ?demmi habe ich mal in Bremen auf einem offiziellen Stellplatz erlebt, solch laute Musik und Gelärme war absolut neu für mich.

Opus am 17 Nov 2014 01:22:25

Moin zusammen,

wir sind erst ca. 1 1/2 Jahr mit dem WoMo unterwegs und haben bis jetzt noch nicht FREI gestanden.

Zudem finden wir es manches mal auch ganz schön abends in ein Restaurant zu gehen.
Also suchen wir uns dann Restaurants aus bei denen wir dann auch nächtigen können.

Teilweise ist sogar die Stromversorgung, E/V usw. besser als auf manchen SP und manchmal sogar Kostenfrei.

Außerdem begeben wir uns halt auch gerne in Gegenden in denen wir auch willkommen sind!!!
Zudem hätte wir auch etwas dagegen wenn jeden Sommer unser Garten mit WoMos gepflastert wäre.


Opus

Gast am 17 Nov 2014 07:42:03

ENTDECKER hat geschrieben:Das würde mich auch interessieren. Vielleicht von VW Abteilung Multivan :D

,
Christian


Tatsächlich hat VW in Hannover vor 5 Jahren seinen SP zugemacht weil:

Code: --> Link
Nun müssen sich die mobilen Gäste der niedersächsischen Landeshauptstadt andere Plätze suchen.
Nach Werksaussagen hat sich der Aufwand für diese Einrichtung nicht mehr gelohnt.
Es würden rund 50000 Euro benötigt, um die Anlage zu modernisieren. Der Leiter des Kunden-Centers, Werner Nädler, zur Begründung: „Die Investition in eine neue Ver- und Entsorgungsstation können wir derzeit nicht leisten. Außerdem haben die Reisemobilisten ständig große Mengen an Müll abgelagert und die Grünanlagen durch die Hinterlassenschaften ihrer Hunde stark verschmutzt

ENTDECKER am 17 Nov 2014 08:59:30

Wir wollten letztes Jahr am Ahornboden übernachten. Dort ist ein riesiger Parkplatz und ein nicht gerade kleines Hotel mit einem sehr guten Lokal.
Nach unserer Bergtour haben wir uns im Lokal erkundigt, ob wir mit unserem 6m TI stehen bleiben dürfen, da wir nach ein paar promillehaltigen Getränken nicht mehr fahren wollen und morgen recht früh wieder in die Berge gehen. Wir bekamen zur Antwort, dass es sie nicht stören würde.

Als wir mit dem Essen fertig waren machten wir uns auf den Weg zum Womo und fanden neben uns noch einige andere Womos die die gleiche Absicht hatten. Durch Zufall bekamen wir von einem anderen "Camper" mit, dass die Nummernschilder aller Campingfahrzeuge notiert wurden. Auf Nachfragen sagte uns die eifrig beschäftigte Dame (vom Naturschutz), dass dies hier in Österreich nicht erlaubt sei, da immer so viel Dreck hinterlassen wird und die Gebüsche als Toiletten missbraucht werden.
Wir meinten, dass wir Mülleimer und sogar Toilette in den Mobilen hätten. Darauf sagte die Dame, dass es nicht mal die größeren Mobile wären sondern eher die Kleineren und deutete auf einen VW-Camper.
Wir hatten Verständnis für dieses Verbot und fuhren auf die deutsche Seite Richtung Fall auf einen offizielle SP.

Was ich hiermit sagen möchte, es sind nicht immer die großen Mobile die stören, sondern auch die kleinen wie in diesem Fall.
Man kann das nicht an einer Größe pauschal festmachen, sondern jeder sollte Rücksicht nehmen um keinen anderen zu stören. Ob es nun der Lärm, die Größe oder der Dreck ist.

,
Christian

thomas56 am 17 Nov 2014 09:17:23

ja was will man machen mit den Freeentsorgern? Alle fotografieren und anschwärzen damit es ein Bussgeld von 2000,- gibt oder weiterhin die Augen verschliessen und abwarten bis alles von der Obrigkeit geregelt wird?

wolfworldwide am 17 Nov 2014 09:28:57

thomas56 hat geschrieben:ja was will man machen mit den Freeentsorgern? Alle fotografieren und anschwärzen damit es ein Bussgeld von 2000,- gibt oder weiterhin die Augen verschliessen und abwarten bis alles von der Obrigkeit geregelt wird?


Genau das ist der Punkt: Zuschauen bis alle verloren haben?

mnk1200 am 17 Nov 2014 09:39:18

Die Krönung für mich ist der neue Parkplatz an der Talstation Kaffeehorst in Braunlage. Da wurde richtig in die Kasse gegriffen und jede Reihe mit einem Verbotsschild versehen. Leider habe ich es nicht fotografiert. Für mich stellt sich immer bei sowas die Frage, ob die Leute die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Der doch heruntergekommen Westharz scheint das Potenzial der RM Besatzungen noch nicht so richtig realisiert zu haben. Vor ca. 30Jahren habe ich ähnliches in den Alpen und auch im Harz schon einmal erlebt, als ich die Welt auf 2 Rädern erkundet haben. Da wurden die Gardinen zugezogen, wenn man mit dem Motorrad auf dem Hof stand und bei Regen nach einem Zimmer fragte. Heute hänge überal die Schilder "Biker welcome".

wolfworldwide am 17 Nov 2014 10:10:16

mnk1200 hat geschrieben:Die Krönung für mich ist der neue Parkplatz an der Talstation Kaffeehorst in Braunlage. Da wurde richtig in . Für mich stellt sich immer bei sowas die Frage, ob die Leute die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Der doch heruntergekommen Westharz scheint das Potenzial der RM Besatzungen noch nicht so richtig realisiert zu haben. Vor ca.


Was sind den die Zeichen der Zeit?

Meteor50 am 17 Nov 2014 10:54:36

Ich kann es sehr gut nachvollziehen daß Anwohner und Behörden irgendwann von der Rücksichtslosigkeit einiger Wohnmobilisten die Schnauze voll haben, und irgendwann mit Verboten reagieren.
Fakt ist, daß sich durch das vermehrt egoistisch rücksichtslose Auftreten ( Einzelner oder Mehreren), die Wohnmobilisten den Ofen selbst ausgeblasen haben, und in Zukunft immer weniger Steh oder Freistehplätze ausserhalb eines Stellplatzes zur Auswahl haben. Irgendwann werden sogar an einer Müllkippe Womo Verbotsschilder stehen, und die wenigen offizielle Stellplätze werden einem Womo Getto gleichen.

Die Wohnmobilisten machen sich doch überall alles selbst kaputt. Ich sah es ja in meiner Region. Da gibt es einen großen See. Anfangs standen direkt am See nur einzelne einheimische Womos, dann wurden es schnell immer mehr. So daß die Behörde die vielen Zufahrtswege zum See mit Baumstümpfen verlegte, und eine See Zufahrt mit abschließbarer Schranke versah.
Jetzt konnte man mit Womo nur noch unweit auf dem großen Parkplatz stehen, und nur noch zu Fuß dem See erreichen.
Aber wenn man mit seinem Womo direkt am See stehen kann, dann ist so ein Parkplatz für manche Wohnmobilisten erst mal zweite Wahl. Nachdem die zufahrt zum See nicht mehr möglich war, verlagerten die Womobilisten ihren Stellplatz dann in die hintere Ecke des Parkplatzes.
Obwohl an der Zufahrt zum Parkplatz ein riesiges Schild steht, das Camping auf dem Parkplatz verboten ist, stellte die Womo Clique vom See, ihre Campingtische und Grills, dann frech zwischen ihren Womos aus.
Andere Wohnmobilisten die vorbei kamen sahen das, und stellten sich dann auch in Campingausführung dazu. Natürlich nahm dann jeder neu hinzugekommene, einige sogar mit Anhänger dann so viel Platz in Anspruch wie er für sich zu glauben brauchte. Es wurden dann von Woche zu Woche sichtbar immer mehr. Einige standen sogar im Sommer über Wochen und Monate Campingmässig fest dort. Der Parkplatz war dadurch in der Saison tagsüber schnell von den vielen PKW der Wassersportlern mit Kajaks auf dem Dach belegt, so daß viele Badegäste für die der Parkplatz eigentlich gedacht war, dann draußen auf den Zufahrtsstraßen parken mußten.
Im nächsten Jahr stand an der Zufahrt des Parkplatzes unter dem Campingverbotsschild noch ein großes Schild " Parkplatz nur für PKW"
Das interressierte die Womoclique vom Vorjahr aber nicht und stellte sich wieder in Campingmanier wauf ihren gewohnten Platz. Andere Womos sahen das und stellten sich trotz großem Verbotsschild dann ebenfalls auf den Parkplatz hin.
Das Ordnungsamt verteilte zwar anfangs mal sporadisch Strafzettel an die Womos, brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Bei der Womoclique bei denen ich mal kurz saß, meinte einer dann gelassen, für 20 Euro Strafe stehe ich locker hier die ganze Woche. so billig kann ich doch an keinem See stehen.
Wie ich mittlerweile sah, hat die Behörde auf die Ignoranz der Strafzettel reagiert, und hat eine Höhenbeschränkung an der Zufahrt angebracht, die nur noch PKW die durchfahrt ermöglicht. Zusätzlich haben sie auf der dem Zufahrtsweg zum Parkplatz und See noch Womo Halteverbots Schilder mit Abschleppandrohung stehen.
Jetzt haben sogar die Wohnmobilisten die mit Kajak oder Boot kamen und nur tagsüber den See nutzen wollen, keine reguläre Parkmöglichkeit mehr.
Und noch schlimmer ist, daß der Parkplatz ausserhalb der Badesaison immer leer steht, und man im Herbst oder Winter, ohne daß man jemanden stört, oder von jemanden gestört wurde, dort immer wochenlang am stück frei stehen konnte. Das ist jetzt durch die Höhenbeschränkung auch für immer vorbei.

Gast am 17 Nov 2014 11:16:43

Also hier in der Region Neustadt/Weinstraße werden kräftig Stellplätze dazugebaut. Teils öffentlich und genauso bei den Weingütern.

WoMobilistas welcome!

, Alf

DerMax am 17 Nov 2014 12:56:18

Explosion,
würde ichs auch nicht nennen, gibt doch schon zig Jahre Gemeinen die das Zuparken aller möglichen Plätze über Nacht nicht Wünschen.
An der Ostsee gang und gebe.

xbmcg am 17 Nov 2014 13:12:17

An der Ostsee erledigt sich das doch hoffentlich von selbst. Wenn die den WoMo Fahrer weg schicken, er also fahren muss
und Treibhausgase abläßt, kommt es Dank der uns von allen Politikern versprochenen "globalen Erwärmung" zur heiß
ersehnten Polkappenschmelze und steigenden Wasserpegeln.

Dann können wir im ehemaligen Hinterland entspannt parken und die neuen Strände genießen, während die Verbostschilder in der Ferne aus dem Wasser ragen...

:evil:

brainless am 21 Nov 2014 15:21:02

ätt wolfworldwide:

Die Bilder eins und vier beschränken die Durchfahrt für Wohnmobile auf die Zeit von 5.00 h bis 20.00 h.
Zusätzlich darf laut Bild 1 während dieser Zeit geparkt werden - das absolute Halteverbt gilt ebenfalls nur von 20.00 h bis 5.00 h.

Solche Schilder sind natürlich tragisch für Mobilisten, die noch nach 20.00 in diese Strasse hinein fahren wollen. Die meisten werden dann doch bestimmt schon ihren Nachtplatz gefunden und das TV eingeschaltet haben.....
Diese Schilder sagen nicht, daß sich zwischen 20.00 h und 5.00 h Mobile dort nicht aufhalten dürfen. Es geht alleine um die zeitlich beschränkte Einfahrt in diese Strasse,



Volker ;-)

elinor am 21 Nov 2014 16:23:26

brainless hat geschrieben:.
Zusätzlich darf laut Bild 1 während dieser Zeit geparkt werden - das absolute Halteverbt gilt ebenfalls nur von 20.00 h bis 5.00 h.


Volker ;-)


Leider ist das nicht richtig. Zusatzschilder gelten nur für das direkt darüber angebrachte Schild -also keine Einfahrt für WoMo's im angegebenen Zeitraum. Ist dieser Tage in einem anderen Beitrag geklärt worden.
Das abs. Halteverbot gilt demnach immer.

brainless am 21 Nov 2014 17:06:50

Asche auf mein Haupt. :oops:

Du hast recht,


Volker ;-)

kurt2 am 21 Nov 2014 17:08:29

brainless hat geschrieben:Die Bilder eins und vier beschränken die Durchfahrt für Wohnmobile auf die Zeit von 5.00 h bis 20.00 h.
..darf während dieser Zeit geparkt werden - das absolute Halteverbt gilt ebenfalls nur von 20.00 h bis 5.00 h.

Volker ;-)



Hallo,
diese Meinung teile ich nicht.
H. M ist, dass Zusatzzeichen regelmäßig nur für das direkt darüber befindliche Verkehrszeichen gelten, auch wenn auf einem Mast mehrere Verkehrszeichen übereinander angebracht sind. Vgl „ 39(3) StVO https ://dejure.org/gesetze/StVO/39.html
Das bedeutet in diesem Fall (Bild 1):
Das Verkehrszeichen Z 283 (absolutes Halteverbot) mit Pfeil nach links bedeutet ein behördliches Verbot für alle Fahrzeugführer ab diesem Zeichen bis zur Aufhebung bzw nächsten fahrbahnseitigen Abzeigung zu halten.

Das darunter angebrachte Verkehrszeichen Z 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) bedeutet grundsätzlich, dass hinter dem Zeichen 250 ein allgemeines Verkehrsverbot herrscht, das heißt, in diesem Bereich darf überhaupt kein Verkehr stattfinden. (Es gilt nicht für Handfahrzeuge und Tiere; Krafträder und Fahrräder dürfen geschoben werden).
Durch die im speziellen Fall direkt darunter angebrachten Zusatzschilder „Wohnmobil“ und „20 – 5 Uhr“ wird der Wirkungskreis des Verkehrszeichens Z 250 eingeschränkt und zwar auf Wohnmobile während des angegebenen Zeitraums. (Alle anderen Verkehrsteilnehmer dürfen in diesem Zeitraum diese Straße befahren).

Bedeutet final, dass in dieser Straße ein generelles Halteverbot für alle Fahrzeuge besteht und darüber hinaus in der Zeit von 20 – 5 Uhr ein Verkehrsverbot für Wohnmobile gilt. In der Zeit von 05:00 – 20:00 Uhr darf die Straße auch von Womo`s befahren werden.

Die Aussage: "Diese Schilder sagen nicht, daß sich zwischen 20.00 h und 5.00 h Mobile dort nicht aufhalten dürfen. Es geht alleine um die zeitlich beschränkte Einfahrt in diese Strasse," ist also m.E. nicht richtig.
(Bei einer Einfahrtsbeschränkung würde das Zeichen Z 267 verwendet. Zeichen 267 ist ein "Einfahrtverbot", das heißt, nur die Einfahrt ist verboten, was direkt hinter diesem Schild passiert, ist egal. Den Unterschied macht die Verwaltungsvorschrift nach der Zeichen 267 nur aufgestellt werden soll, wenn die Durchfahrt von der anderen Seite erlaubt ist.!)

brainless am 21 Nov 2014 18:12:30

Hallo Kurt,

meinen Irrtum bezüglich des absoluten Halteverbotes hatte ich bereits vor Deinem Post eingeräumt.
Deine weitere Meinung würde ich teilen, falls es sich um die Einfahrt zu einer Sackgasse ohne darin befindliche Abzweigungen handeln würde.
Jedoch wird durch Z. 250 mit zeitlich Befristungen (z. B. Zusatzschild "20.00 bis 05.00 Uhr") kein Parkverbot während der angeführten Zeit begründet. Sofern in erlaubter Zeit in den Bereich ein bzw. ausgefahren wird, liegt kein Verstoß vor; das befristete Verkehrsverbot bezieht sich nur auf den fließenden Verkehr (BGH VRS 72, 134).

Quelle: www.sicherestrassen.de
Da jedoch kein Zeichen 357 zu sehen ist (Bild 1 und Bild 4), gehe ich von einer Durchfahrtsstrasse aus,


Volker ;-)

kurt2 am 21 Nov 2014 18:17:09

Hallo,
habe ich soeben gesehen.
Dein Posting 16:06 Uhr
Mein Posting 16:08 Uhr

Hatte sich überschnitten, da hatte ich gerade geschrieben. :)

kurt2 am 21 Nov 2014 18:55:42

Hallo Volker,
dass Z 250 alleine angebracht (wie im genannten Präzedenzfall ), ein Parkverbot begründet, habe ich auch nicht geschrieben.
Sackgasse oder Durchgangsstraße spielt für die Gültigkeit eines Verkehrsschildes keine Rolle.
Das Halteverbot begründet sich durch das oberste Zeichen 283 das für alle Verkehrsteilnehmer unabhängig von der Zeit gilt.

Habe mir die BGH- Vorlage mal angesehen. Im bezeichneten Fall fehlt das Zeichen 283 in der entsprechenden Straße. Deshalb ist auch ruhender Verkehr während des Verbotszeitraumes gestattet.

--> Link Auszug:
Rn 1
Der Betroffene ist Anwohner des Gr. Marktes in S. An der Zufahrt zu diesem Platz ist das Zeichen 250 nach § 41 Abs. 2 Nr. 6 StVO mit dem Zusatzschild (§ 41 Abs. 2 Satz 5 StVO) "20.00 bis 5.00 Uhr" angebracht. Der Betroffene fuhr am 22. Mai 1985 mit seinem Personenkraftwagen um 19.00 Uhr an dem Zeichen vorbei auf den Markt, parkte es dort in der Nacht zum 23. Mai 1985 und fuhr am Morgen des 23. Mai 1985 nach 5.00 Uhr wieder fort.

Rn 12
Das Zeichen 250 hat zwar, wenn es nicht eingeschränkt; ist, im Ergebnis die Wirkung eines Halteverbotes, weil die Verkehrsflächen, für die es gilt, nur verbotenerweise erreicht werden können. Diese Wirkung kann das Zeichen allerdings verlieren, wenn es durch Zusatzschilder eingeschränkt ist. Dies gilt nicht von vornherein für alle Zusatzschilder. So verbietet das mit dem Schild "Be- und Entladen erlaubt" versehene Zeichen 250 die Einfahrt von Fahrzeugen, die nicht be- oder entladen werden sollen, und somit auch das bloße Halten solcher Fahrzeuge. Das zeitlich eingegrenzte Zeichen 250 verbietet seinem Regelungsgehalt nach das Befahren der gesperrten Verkehrsfläche in der Zeit des Verbots. Der durchschnittliche Verkehrsteilnehmer kann dem Zeichen aber nicht die Bedeutung beimessen, daß es auch ein Halteverbot für denjenigen ausspricht, der wie hier der Betroffene, erlaubterweise - nämlich außerhalb der Verbotszeiten - die Verkehrsfläche, auf der er sein Fahrzeug abstellt, erreicht und wieder verläßt. Denn für Halte- und Parkverbote sieht die Straßenverkehrsordnung in § 41 Abs. 2 Nr. 8 StVO besondere Zeichen vor.

Rn 14
Der Senat beantwortet deshalb die Vorlegungsfrage wie folgt:
Das Verkehrsverbot nach § 41 Abs. 2 Nr. 6 der Straßenverkehrsordnung - Zeichen 250 Verbot für Fahrzeuge aller Art - enthält mit Zusatzschild "20.00 bis 5.00 Uhr" kein Verbot für Halten oder Parken.

wohnmobilbenutzer am 21 Nov 2014 23:04:11

Hallo,

auf jeden Fall sieht man aus den letzten Beiträgen, dass die Regelungen viel zu kompliziert sind.



brainless am 22 Nov 2014 01:19:13

Hallo Kurt,

ich stütze meine Auffassung darauf, daß das absolute Halteverbot nur für die sich unmittelbar dem Verkehrszeichen anschließende Verkehrsfläche gilt - aber nicht für von dort (eventuell) abzweigende Straßen und/oder Plätze.
Diese könnte ein Wohnmobil, bei Einfahrt außerhalb der Verbotsfrist, ja zum Parken nutzen. Es sei denn, auch auf diesen Verkehrsflächen wäre das Parken durch entsprechende Zeichen nicht erlaubt, qed,


Volker ;-)

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