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Wechselrichter-Nespresso hier im Dethleffs Alpa 1, 2, 3


rena am 08 Dez 2014 17:38:28

Wir nutzen seit einigen Jahren in unserem Alpa unsere Nespressomaschine. Und wir nutzen sie auch, wenn wir unterwegs sind und nicht am Stromnetz hängen.
Dazu schalten wir den Wechselrichter ein (extra leistungsstark für diesen Zweck angeschafft).

Nun haben wir von Anfang an, also seit wir den Alpa haben, bemerkt, dass unsere Batterien nach gewisser Zeit "schwächeln" bzw. sich ziemlich schnell von alleine entladen.
Dies auch, wenn der Alpa steht, 12V ausgeschaltet ist und kein Abnehmer (wissentlich) Strom zieht.
Nach erneuter Reklamation bei unserem Händler bekommen wir nun nachfolgende Erklärung:

Zitat: Wir haben in dem letzten Jahr vermehrt die Erfahrung gemacht,
dass bei allen Herstellern die Batterien in großen Zahlen reihenweise durch alle Pad Kaffeemaschinen
nach kürzester Zeit Defekte aufweisen und durch diese sich die Batterien nach wenigen Tagen selbst
entladen.
Selbst der Hersteller Concorde mit deutlich leistungsstärkeren Batterien liefert ab Werk keine Pad
Maschinen mehr zum Fahrzeug. Die Aufbaubatterie sind für eine Langzeitentladung gebaut, dass heißt
wenig Stromentnahme über einen längeren Zeitraum und nicht wie Starterbatterie über kurze Zeit viel
Strom abzugeben. In der Theorie gingen alle Hersteller davon aus, dass rein rechnerisch diese Funktion
aufgehen sollte, die Praxis zeigt und nun nach einem gewissen Zeitraum in allen Produkten das Gegenteil.
Zitat Ende.

Was meint Ihr dazu? Wäre das evtl. der Grund, dass unsere Batterien in die Knie gehen?

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Gast am 08 Dez 2014 17:49:46

Am besten erst mal die technischen Daten:

Batterie?
Wechselrichter?
Pad-Maschine?

bitte immer Hersteller, Typ, Nennspannung Nennstrom angeben ...

Dann werden Sie geholfen.

Liebe , Alf

trialeddy am 08 Dez 2014 17:56:32

Welche Sorte von Batterie ist es denn?
AGM oder reine GEL Batterie. Bei GEL trifft die Aussage des Händlers zu was die Stromentnahme angeht. AGM verkraften da mehr. Aber eine Selbstentladung sollte bei keiner sein, nicht in dem Maße. Einfach mal den Minuspol abklemmen und über ein Ampermeter wieder anklemmen. Dann siehst du ob sich da noch ein Stromdieb versteckt.
Ansonsten empfehle ich eine andere Kaffemaschine. Nespresso hat m.W. ca. 1500 Watt. Tschibomaschine hat 800 Watt (selbst gemessen). Schont die Batterie.
Mit dem Ladethema fange ich erst gar nicht an. Gibt es schon genug Lesestoff hier.

LG Eddy

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felix52 am 08 Dez 2014 18:15:24

Moin Rena,
ich stimme der Auffassung zu, dass
Batterie-Art, - Kapazität, - Alter, Art des WR (in diesem Fall zwingend
ein "reiner-Sinuswechselrichter"), erforderlich sind.

Sonst wird das hier ein Wischi-Waschi mit Latrinengerüchten.

Und davon hast Du nichts.... :wink:



Felix52 :)

bernierapido am 08 Dez 2014 18:20:50

Wir haben uns auch eine Nesspresso-Maschine gekauft und wollen den Kaffee natürlich auch im Urlaub trinken.
Normalerweise sollte das aufgehen, da die Maschine mit 450W angegeben ist und wir einen 2000W Wechselrichter haben.

Denkste, der Anlaufstrom des Kompressors der Nespresso-Maschine muss so enorm sein, dass sie den Wechselrichter voll auslastet und dann öfter ins Stottern kommt.
Die Maschine belastet die Batterie mit mehr als 100A, was für normale Bleibatterien im Wohnmobil viel zu viel ist.
Ich habe glücklicherseise 160Ah Litium-Batterie drin die wesentlich höher belastet werden dürfen. Trotzdem ist mir der Sound der Maschine nicht geheuer.

Gast am 08 Dez 2014 18:29:13

Das ist ja alles nicht relevant, solange hier keine konkreten Daten von der TE gebracht werden.

thomas56 am 08 Dez 2014 18:33:13

bernierapido hat geschrieben:Trotzdem ist mir der Sound der Maschine nicht geheuer.


Hallo Bernhard,

wenn die Maschine am WR anders läuft als am Netz, denke ich mal, stimmt da was nicht. Meine Maschinen liefen auch mit sinusähnlichem Strom, hörte sich aber erbärmlich an, als ob die Maschine den Dienst quittiert! Mit einem guten WR läuft die Maschine wie zu Hause auch.

Ich denke jede Batterie leidet, wenn sie immer wieder über Minuten mit hohen Entnahmen gequält werden, die einen mehr und die anderen weniger.
Ich denke wenn die Gesamtkapazität zur Entnahme passt, funktioniert das auch mit Gel.

heiinjoy am 08 Dez 2014 18:51:20

Hallo,

auch betreiben eine Nespressomaschine, von Krupps. Batterie AMG 180 ah, Sinuswechselrichter 2000 Watt. 3 Nutzungsjahre

Bisher keine Störungen, Betriebsgeräusch wie zu Hause, Batterieverhalten: normal



Heiinjoy

null550 am 08 Dez 2014 18:53:57

Hallo,
ganz wichtig ist, dass die geschundenen Batterien (und das sind z.B. 180AH-Batterien spätestens nach dem 5 Nespresso in Folge) anschließend wieder geladen werden. Ganz speziell Gel-Batterien dürfen nicht lange nach einer kräftigen Entladung so bleiben.

Gast am 08 Dez 2014 19:12:25

thomas56 hat geschrieben: Mit einem guten WR läuft die Maschine wie zu Hause auch.

So ist es. Bei uns hängt ein Waeco 1500W-Wechselrichter an einer 235 Ah-Gelbatterie,
auch nach knapp 4 Jahren keinerlei Probleme und keine Ermüdungserscheinungen der Batterie.
Wir sind auch nicht gerade zimperlich im Umgang, oft genug haben wir die Batterie bis auf gut
35% Restkapazität (ca. 80 Ah) "runtergesaugt".

franz_99 am 08 Dez 2014 19:22:02

ein Expresso aus meiner Pixie zieht ca. 1Ah und ein Lungo 1,5Ah,keine Probleme mit 170Ah Gel. 1500 Sinus WR.

rena am 08 Dez 2014 19:40:21

KudlWackerl hat geschrieben:Am besten erst mal die technischen Daten:

Batterie?
Wechselrichter?
Pad-Maschine?


Hier die technischen Daten:

Batterie: 2 x 95 Ah AGM
Wechselrichter: SinePower MSP 1512, 1500 VA (12 V), DC-Out 230
Nespresso: DeLonghi Citiz 1260 W

Danke Euch schon mal!

Acki am 08 Dez 2014 20:03:55

rena hat geschrieben:
Hier die technischen Daten:

Batterie: 2 x 95 Ah AGM
Wechselrichter: SinePower MSP 1512, 1500 VA (12 V), DC-Out 230
Nespresso: DeLonghi Citiz 1260 W

Danke Euch schon mal!


Müsste eigentlich funktionieren, aber ...
2 kleinere Batterien sind hier immer ungünstiger für Laden und Entladen, als eine grössere.
Unbedingt die Verkabelung kontrollieren (Querschnitt Batterie zu Wechselrichter sollte 50 mm2 betragen! Wie gross ist die Distanz? Wie sind die beiden Batterien miteinander verbunden und wo sind die Abgänge - und + angehängt?)
Nespresso zieht ungefähr 125 A!
Oben erwähnte 450 W ist unter Garantie keine Nespresso!

rena am 08 Dez 2014 20:18:23

Danke Leute.

Uns wundert dieses Verhalten der Batterien auch, speziell da wir nur sehr selten die Nespresso mit Wechselrichter betreiben (höchstens 3-4 mal pro Jahr). Ansonsten nur immer mit Stromzufuhr.

Was uns aber interessiert ist, ob die Aussage der Hersteller realistisch sein könnte oder eben nicht.

thomas56 am 08 Dez 2014 20:19:22

ich meine ist ein Akkuproblem, würde einen Kapazitätscheck machen (lassen).

Gast am 08 Dez 2014 20:20:39

Hallo Rena,

Meiner Meinung nach hat dein Händler recht. Sowohl die Batterien als auch der Wechselrichter sind für die Kaffemaschine unterdimensioniert.

Mein Vorschlag: Nespresso nur noch am Kabel (Landstrom).

Liebe , Alf

P.S. unter Berücksichtigung cos phi und Wirkungsgrad über 180 A auf der Batterieseite.

Luxor700 am 08 Dez 2014 20:30:16

franz_99 hat geschrieben:ein Expresso aus meiner Pixie zieht ca. 1Ah und ein Lungo 1,5Ah,keine Probleme mit 170Ah Gel. 1500 Sinus WR.


...das ist zwar grundsätzlich richtig, aber nicht jedem Batterietyp egal - denn, wie oben schon angesprochen, zieht die Pixie (habe auch eine solche in Betrieb) für die eine Tasse weit über 100 A und genau das ist es, was auch die AGM's überhaupt nicht abkönnen. Bei einer solch starken Belastung geht nämlich die Spannung massiv in die Knie (bei voller Batterie kurzzeitig runter unter 11 V / selbst gemessen). Damit leidet die Lebensdauer der Batterie - meine 235 Ah begann schon nach 1,5 Jahren mit den ersten Zimperlein!

Vor diesem Hintergrund habe ich jetzt einen 200 Ah LiPoFe Block, dem ich solche Belastungen ohne Probleme abverlangen kann. Hier bleibt die Spannung nämlich stets bei 13,2 V auch wenn 80% der Kapazität verbraucht sind!

Interessant ist vor dem Hintergrund dieser Diskussion dann noch der Wechselrichter selbst. Wie Thomas hatte ich früher einen Waeco 1500, der grundsätzlich klaglos die Pixie bediente. Im Zuge des Umbaus auf oben genannten Block wurde mir vom Hersteller (Victron Energie) abgenötigt, auch einen neuen Wechselrichter dieses Hauses mit 1600 W einzubauen ("nur so sei die Kompabilität sicher zu stellen"). Nun hatte/hat meine Pixie ab und zu Schluckauf bzw. Aussetzer. Hintergrund ist ganz offensichtlich, dass der Wechselrichter träger ist und nicht auf die im Millisekundenbereich wechselnden Anforderungen der elektronisch gesteuerten Kaffemaschine reagiert (im Gegensatz zum Waeco!!!). Zu meiner guten Tasse komme ich zwar, habe aber Sorge, dass die Pixie das auf Dauer nicht durchhält!
An einer Lösung wird noch gearbeitet, auf das zufriedenstellende Ergebnis warte ich noch :(


Harald

Gast am 08 Dez 2014 20:30:34

KudlWackerl hat geschrieben:...als auch der Wechselrichter sind für die Kaffemaschine unterdimensioniert

Am Wechselrichter, wenn er richtig angeschlossen ist, kann es nicht liegen. Den gleichen Waeco-WR habe ich auch.

felix52 am 08 Dez 2014 20:34:07

Rena,
Deine Daten passen wohl zur Maschine, gerade wenn es nur wenige Male
im Jahr passiert.
Ich gehe eher davon aus, dass Dein Problem woanders liegt.
Etwa an den AGMS? Kommen die von Banner?


Felix52 :)

shorty am 08 Dez 2014 21:38:15

Wir als bekennende Nespressosüchtige betreiben eine Pixi mit dem eigens und nur dafür angeschafften Waeco 1300 Sinus Wechselrichter. Die Leistung reicht allemal aus und die Pixi läuft tadellos . Nix stottern oder so :D

Ich denke auch die Batterien sind der Schwachpunkt.

ENTDECKER am 08 Dez 2014 22:04:03

Hallo rena,

wir hatten beim Laika auch die gleiche Nespresso an einem 1500 Wechselrichter (echter Sinus). Batterien waren 2 x 120er AGM. Mir kam es nach zwei Jahren auch so vor, als wenn die Batterien nicht mehr die Leistung bringen würden. Also gefühlt schneller leer obwohl das Verbraucher-Verhalten gleich geblieben ist. Woran das genau lag kann ich nicht sagen, aber ich vermute, dass die Nespresso ihren Teil dazu beigetragen hat.

Wir betreiben jetzt die gleiche Nespresso mit einem 3000 Wechselrichter und an 3 x 210er Gel. Wie die sich über die Zeit verhalten kann ich nach 7 Monaten noch nicht sagen, aber ich werde es nach dieser Threaderöffnung genau betrachten.

Da die Nespresso nicht oft ohne Landstrom genutzt wurden, bin ich gespannt auf weitere Erfahrungsberichte von euch und anden mit den Kapselmaschinen.

,
Christian

felix52 am 08 Dez 2014 22:11:48

Ich habe mal abseits der stromtechnischen Frage einen
zeitnahen Selbstversuch gestartet.... :wink:

Das Stottern resultiert wohl aus Luft und vergeblichem
Ansaugen im System nach längerer Standzeit oder Hin-
und Hertragen. :ja:

thomas56 am 08 Dez 2014 22:25:41

felix52 hat geschrieben:oder Hin-
und Hertragen. :ja:

Hallo Felix,

seit über 2 Jahren tragen wir die Hausmaschine problemlos hin und her. Teste die Maschine allerdings auch vor der Abfahrt über WR.......weil ich weiß, wenn ein Defekt, darf ich sofort umdrehen. :eek:

felix52 am 08 Dez 2014 22:28:59

Jou Thomas,
ginge mir genauso.... :lach:

Aber wenn sie so Spotzgeräusche macht, saugt die Pumpe
gerade Luft an. :ja:

eposoft am 08 Dez 2014 23:50:47

Wir betreiben eine Pixie im ALPA mit Wechselrichter von Waeco. Null Probleme bisher. Ausserdem betreiben wir die Pixie im VW California mit einem Sinepower Wechselrichter seit 3 Jahren. Da sind 2 x 90 AH Batterien verbaut. Keine Probleme. Die Pixie zieht gemessen 900 Watt Spitze über sehr kurze Perioden.

Daher die Vermutung, bei Dir stimmt sonst etwas nicht.

Ernst

felix52 am 09 Dez 2014 01:48:43

Luxor700 hat geschrieben: ...das ist zwar grundsätzlich richtig, aber nicht jedem Batterietyp egal - denn, wie oben schon angesprochen, zieht die Pixie für die eine Tasse weit über 100 A und genau das ist es, was auch die AGM's überhaupt nicht abkönnen. Bei einer solch starken Belastung geht nämlich die Spannung massiv in die Knie Damit leidet die Lebensdauer der Batterie -


Mal abgesehen von den vorher geschilderten Schmatzgeräuschen meiner Pixie, die wohl aus Schnappatmung (Wasser/Luft Gemisch) herrühren, aber man kann
die Geräusche ja hier nicht vergleichen, kann ich obige Erkenntnis nur bestätigen.
Mehr als 100 A sind es während des Brühvorgangs immer, wenn auch nur kurzzeitig.
Allerdings scheint es wohl echt ein Problem des jeweiligen Batterietyps (Blei/Säure, AGM, Gel) zu sein, dies zu überleben.

Genau deshalb kommt mir nur ne spezifizierte Blei/Säure ins Womo.

Allerdings könnte man das Problem vordergründig wohl durch größere Batteriekapazität kompensieren.
Aber die Ladezeitdauer einer Gel schreckt mich dann doch ab, genau so wie die Imponderabilien bei ner
AGM mit Ihrer Empfindlichkeit.


Felix52 :)

xbmcg am 09 Dez 2014 08:54:18

Soweit ich weiß, muss es ein echter Sinus-WR sein, keiner mit modifizierter Sinuswelle
(Trapez oder Rechteck), die Kaffeemaschinen wären da sehr empfindlich.

AGM ist prinzipiell besser für Stromspitzen geeignet als Blei-Gel (letztere sind eher für
kontinuierliche schwache Lasten, wie Beleuchtung)

rena am 09 Dez 2014 09:01:35

Ich danke Euch allen. Wir werden das Thema beim nächsten Termin (leider erst im Frühjahr) mit unserem Händler besprechen und ich berichte dann weiter..........

......... allerdings denke auch ich, dass das Problem eher woanders liegt. Da es bei Austausch (gottseidank noch auf Garantie) bereits der 3. Satz Batterien in 3 Jahren wäre, vermute ich eher mal dass sich ein versteckter Verbraucher permanent bedient.

xbmcg am 09 Dez 2014 09:14:19

Könnte der Wechselrichter selbst sein. Manche verbraten im Stannd-By über 10W (über 1A!)
Das zieht über den Tag schon mal 20-30Ah, ohne dass groß Energie entnommen wird.

WR sollte man immer richtig abschalten, wenn man sie nicht braucht.

marmarq am 09 Dez 2014 09:22:51

thomas56 hat geschrieben:ich meine ist ein Akkuproblem, würde einen Kapazitätscheck machen (lassen).


Sehe ich genau so, und zwar jeden Akku einzel checken! Vermute das einer der beiden Akkus nen schlag hat.

Davon mal abgesehen, Heizen jeglicher Art per Batteriestrom iss net so der Renner!

gr MaNi

Gast am 09 Dez 2014 09:41:38

Liebe Rena,

Falls du auf schleichende Entladung setzt, wäre eine Prüfung der Batterien nicht sinnvoll. Das Nespresso-Thema habe ich dir ja oben schon dargestellt. Leider weiß ich nicht, wie ihr es mit dem Nachladen haltet. Habt ihr in den Ruhe-zeiten des Mobil Netzanschluss? Oder Solar?
Falls nicht, lies mal hier:

--> Link

die Überlegungen zur Erhaltungsladung. Es funktioniert sogar bei solch trübem Wetter wie die letzten Wochen. Meine Batterien sind nun immer voll.

Liebe , Alf

rena am 09 Dez 2014 10:01:37

Also........ in Ruhezeiten des Mobils steht es 1-2 Wochen ohne Strom und ohne 12 V und alle Verbraucher (inkl. WR) sind ausgeschaltet. Danach braucht es wieder Strom um die Batterien zu laden.

Wir haben noch kein Solar montiert. Kommt auch im Frühjahr.

Meine Ursprungsfrage war jedoch, ob die Aussage des Händlers (bzw. der Hersteller) überhaupt technisch möglich ist. Wenn dem so ist, dann wissen wir ja, dass wir die Nespresso eben nur dann nutzen dürfen, wenn wir 220V angeschlossen haben. Und daran werden wir uns dann halten. Es gibt schließlich noch die gute, alte Mokkamaschine. Das wäre kein Problem.

Ist dem jedoch nicht so, dann muss ja irgendetwas anderes dazu beitragen, dass wir jetzt wahrscheinlich den 3. Satz Batterien in 3 Jahren bekommen (was ja auch nicht schlecht ist :D ). Und dieses "irgendetwas anderes" muss eben gefunden werden.

Gast am 09 Dez 2014 10:19:25

Gut, dann sind ja allle deine Fragen beantwortet.

Vielleicht noch ein Punkt aus meiner Erfahrung mit AGM. Ich habe ein Auto mt Agm, dort sind die Batterien nach 4 Wochen Stand beinahe leer.

Das kommt davon wenn man mehr Auto hat als Mann braucht.

Alf

KaeptnBlaubaer am 09 Dez 2014 10:29:29

Ich betreibe eine Nespresso via 2kW WR (Max 3kW) echter Sinus an 95Ah Banner AGM. Vor einem Jahr gingen noch zwei Latte nacheinander, jetzt musste ich schon bei der ersten die Startbatterie dazu schalten. War aber erwartet - nach dem Tod der AGM kommen 300Ah LiFePO4 rein. Solarregler etc. sind dafür schon ausgelegt...

nanniruffo am 09 Dez 2014 11:19:49

Hallo Rena,

lese den Thread hier gerade erst. Wir haben den WR und die Pad-Maschine von Anfang an und bisher keinerlei Probleme und noch den ersten Batteriesatz (Wir haben ja das gleiche Womo und die gleiche Ausstattung in diesem Fall). Und ich denke, wir nutzen ihn etwas öfter, als Ihr beschrieben habt.

Unser WR ist allerdings nicht in das gesamte 220 v-Bordnetz eingeschleift, sondern wird völlig unabhängig vom sonstigen 220V-Bordnetz, nur bei Bedarf an 2 getrennte 220 V-Steckdosen abgegeben (Bad und Küche). Ich wollte die Verlustleistung bei Dauerbetrieb vermeiden, daher schalte ich den WR immer nur auf Bedarf an und aus.

Tom

rena am 09 Dez 2014 11:36:22

Hallo Thomas.
Wir schalten ihn auch nur dann an, wenn wir ihn brauchen. Allerdings sind bei uns eben alle Steckdosen ein geschleift.
Danke Dir!

andwein am 09 Dez 2014 12:47:26

Ich bin der gleichen Meinung wie kurtwackel.
Batteriekapazität (190Ah AGM) und Kurzstoss-Stromentnahme durch WR/Kaffemaschine (150A) passt nicht zusammen.
Als Faustregel (für Nassbatterien und insbesondere AGM oder GEL) gilt 15-20% Entladestrom von der Batteriekapazität. Das wären ca. 30A.
Als nachprüfbare Herstellerangabe (nicht nur für Kapazität, sondern auch für Lade/Entladeströme und Grundlage der Zyklenberechnung) gilt der C-Wert des Herstellers . Dieser wurde zwar nicht genannt, es ist aber wahrscheinlich eine C10 Batterie.
Andreas

dieter2 am 09 Dez 2014 12:50:27

andwein hat geschrieben:Batteriekapazität (190Ah AGM) und Kurzstoss-Stromentnahme durch WR/Kaffemaschine (150A) passt nicht zusammen.


Wenn dem nicht so ist, das ist halt der Preis des Komforts :ja:

Dann kommen eben nach 3 oder 4 Jahren neue Batterien statt nach 5 oder 6 Jahren :mrgreen:

Aber die Senseo muß mit, auch für die Pause auf den Parkplatz.

Dieter

thomas56 am 09 Dez 2014 12:59:30

Gibt es nicht auch AGM-Starterbatterien, die dann noch viel mehr leisten müssen?

Freeliving am 09 Dez 2014 13:17:50

Möchte nur kurz einwerfen, hatte im letzten Mobil 2x 125AH SSB AGM, Mobil 6 Tage die Woche genutzt, täglich ein Kaffee über WR / Padmaschine und sonstige Verbraucher, Batterieleistung nach über einem Jahr unverändert. Anständiges Ladegerät und große Solaranlage (300W) gaben das übrige und die Batterien wurden eben auch immer mit anständiger Ladekennlinie geladen.

Weiter noch als Tipp, im neuen Mobil habe ich um die Akkus trotzdem zu schonen (hier sind 300AH AGM Northstar verbaut) die Senseo von Campeo gekauft (umgebaut auf max. 700W statt 1450W).

Kann also die ganzen Probleme hier nicht so ganz nachvollziehen *grübel ...

willi_chic am 09 Dez 2014 14:55:00

andwein hat geschrieben:Batteriekapazität (190Ah AGM) und Kurzstoss-Stromentnahme durch WR/Kaffemaschine (150A) passt nicht zusammen.

Luxor700 hat geschrieben:...das ist zwar grundsätzlich richtig, aber nicht jedem Batterietyp egal - denn, wie oben schon angesprochen, zieht die Pixie (habe auch eine solche in Betrieb) für die eine Tasse weit über 100 A und genau das ist es, was auch die AGM's überhaupt nicht abkönnen.


etzertla versteh ich nichts mehr...

bisher war ich der Ansicht daß gerade AGM's hochstromtauglich wären, denn dafür wurden sie ja ursprünglich entwickelt (Militäreinsatz)
ich versteh auch die Strategie von Concorde/Morelo etc nicht, die mir ihren "Starkstromverbrauchern" jetzt auf Gel setzten, die ja aufgrund ihres eingedickten Elektrolytes eine niedrigere Ionenwanderung haben und damit eben nicht hochstromfähig sind

grüße klaus

xbmcg am 09 Dez 2014 15:36:57

AGM Kaltstartstrom bei ca.100Ah ca. 1000A, mehr sag ich nicht.

Die Banner 95Ah Running Bull (Carado / Hymer Bordbatterie) hat 850 Ampere Kaltstartstrom:


biauwe am 09 Dez 2014 15:44:51

ich aber:

CCA (Kaltstartstrom) nach EN

Der Kaltstartstrom (CCA) nach EN (Europäische Norm) wird wie folgt definiert:

Stromstärke in Ampere, mit der eine vollgeladene und auf -18° C abgekühlte Batterie belastet werden kann, ohne dass die Klemmspannung während der ersten 10 Sek. unter 7,5 V absinkt.

Nach 10 Sekunden im Ruhezustand muss die Batterie anschließend eine Entladung mit 60 % des ursprünglichen Stromes für 90 Sek. aufrecht erhalten, ohne dass die Batteriespannung unter 6 V sinkt.

Welche Kaffeemaschine schaft das in dieser Zeit? :D

PS.: und der EBL hat schon bei 10,5V alles abgeschalten :mrgreen:

xbmcg am 09 Dez 2014 15:52:09

biauwe hat geschrieben:Welche Kaffeemaschine schaft das in dieser Zeit? :D

PS.: und der EBL hat schon bei 10,5V alles abgeschalten :mrgreen:


Du musst ja auch vor dem Kaffeekochen erst mal die Batterie auf -18°C abkühlen. :P
Und der WR hängt auch nicht über den EBL dran, sondern direkt an der Batterie - er hat bestenfalls eine eigene Schutzeinrichtung...

thomas56 am 09 Dez 2014 15:58:15

egal ob meine Maschinen mit 1250 0der 1650W angegeben haben, habe ich am Strommessgerät nie über 900W beobachten können. Spannungsabfall während der Bezüge ca. 0,6V.

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