KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Berny,
Merke dir: Energie kann nicht verloren gehen! :D
--> Link
Grüße, Alf
Das ist richtig, Alf... aber welcher böse Bube hat dann die 0,6A geklaut...? :oops:
Das ist richtig, Alf... aber welcher böse Bube hat dann die 0,6A geklaut...? :oops: Die Startbatterie und das Ladegerät für den Dyson. So, Heute kam alles Material, demnächst geht es hier weiter mit Neuverlegung der Hauptleitungen, Wird alles von 10 mm² auf 25 mm² umgeändert. Verbraucher wie Trumatic und Kühlschrank werden neu verdrahtet. Material siehe hier: --> Link Grüße, Alf Hallo Leute, Gestern hatte ich mal ein wenig Zeit und so habe ich die neuen Leitungen eingezogen und die Sammelschienen (SS) montiert. Hintergrund: vor kurzem beim Freistehen mit Minusgraden hatte ich eine Störung der Heizung obwohl die Aufbaubatterie noch Reserven hatte. Auf der Leitung von der Batterie zum Kontroll-Panel und zurück zur Heizung fielen über 0,5 Volt ab. Eindeutig zu viel. Die dicksten Originalleitungen im Rapido sind 10 mm². Mein Plan, ist die Hauptleitungen für Plus und für Minus auf 25 mm² zu verstärken. Hier auf dem alten Bild ist die damals verbliebene Original-Leitung in Blau zu sehen: Bild 1Von hinten geht es unter dem Bad an der Kassette vorbei über den Innenkotflügel in den Kleiderschrank. Dann unter dem Gaskochfeld nach vorne in den Staukasten unter der Spüle. ca. 4,5 m alles in allem. Das Kabelgewirr ist original Rapido. Die Wasserleitungen und die Heizrohre laufen durch die gleichen Öffungen. Nicht ideal für die Kabelbelastung! Bild 2 Eine Sammelschiene habe ich direkt neben der dicken Batterie für die abgehenden Plus-Leitungen gesetzt. Ein Beitrag vorher ist der Link auf die verwendeten Sammelschienen. Von der Batterie über eine 50A Würfelsicherung zur SS, nach der SS mit 25 mm² nach Vorne zur "zentralen SS" und eine weitere früher verlegte Leitung mit 16 mm² zum 30A Ladegerät. Für Masse war bereits bei der Erstinstallation eine SS gesezt, (Bild 1) dort musste ich nur noch das neue, dickere Masse-Kabel aufklemmen. "Zentrale Sammelschiene" deshalb, weil vorne, unterhalb des Kontrollpanels ein Auszugschrank ist, durch den so gut wie alle Leitungen führen. Damals hatte ich dort den Booster eingebaut und sozusagen provisorisch in die gekappten Hauptleitungen eingeschleift. Material wurde damals das verwendet, was gerade so zur Hand war. Der Booster war deshalb auf den letzten 30 cm nur mit 4mm² angeschlossen. (Grenzwertig :lol: ) Nun habe ich alles ordentlich gemacht: Bild 3 Die Sammelschienen habe ich mit MS-Polymer geklebt und zusätzlich verschraubt. Das hält garantiert. Die Anschlussbolzen sind 10 mm, da kann man ordentlich festziehen. Für den Anschluss des Boosters habe ich nun ebenfalls 25 mm² benutzt, was so eigentlich nicht vorgesehen ist. In die Votronic-Klemmen passen nur gekerbte Hülsen bis 10 mm². Hätte gereicht, aber wenn ich schon mal 25 mm² zur hand habe ... Also musste ich Stiftkabelschuhe benutzen. Bild 4richtig gekerbt, verlötet und isoliert so: Bild 5Der Stift wurde von mir ein wenig gekürzt und seitlich zusammengedrückt, damit er in die Klemme passt. Damit sollten die maximal ca. 50 A primär keine Problem mehr für die Verdrahtung sein ... Die alten 10 mm² Leitungen habe ich vorne abgeschnitten und bis zur Batterie zurück gezogen. Das rote Pluskabel ganz entfernt, das blaue (siehe Bild 1) bleibt gleich angeschlossen und ist nun vorerst im Ring in der Nähe der Heizung deponiert. Wenn ich wieder Lust am Basteln finde, ziehe ich es den Meter zum Kühlschrank hinüber und verwende es als Minus/Masse für den Kühli. 10 mm² anstelle des derzeitigen 4 mm² bringt dann wieder etwas bessere Kühlleistung bei 12-Volt-Betrieb. So schaut es nun vorne aus: Sammelschienen provisorisch belegt Sammelschienen fertig eingebaut.Das war es soweit. Ein kleiner Test mit Einschalten aller greifbaren 12 Volt Verbraucher zeigt auf den Digitalmessgeräten von Batterie-Computer und Solarcomputer (vorne angeschlossen) einen Spannungsabfall von ca. 0,1 Volt. Das passt. Grüße, Alf Hier geht es demnächst wegen der letztes Jahr gekauften E-Bikes mit einigen kleinen Umbauten weiter. Folgeinvestition sozusagen. ... Solaranlage verdoppeln, LiFeYPo4 Batterie, einige weitere neue Features ... Heute konnte ich schon mal den 430er Solarregler gegen den bisherigen 250 er austauschen. Hat logischerweise alles 1:1 gepasst. Was mich gefreut hat, dass der Solarcomputer beim Umstecken nicht die Historie verloren hat. Da haben sich Votronic/Scherer Solarstrom was dabei gedacht. Vorher: ![]() Nachher: ![]() Die Solarpanels müssen auf höhere Tempraturen warten. Da ich direkt klebe, muss es sicher über + 5 Grad haben (Dekasil MS5) By the Way ... demnächst in diesem Theater: Die 65 kg schwere 280 Ah Solar SMF Batterie findet über Ebay einen neuen Arbeits-Platz, der Rapido wird um 30 Kg abgespeckt. ;D Grüße, Alf Danke erst mal für die PN`s :lol: Damit es nicht zu sehr ausartet ... Ich werde das neue Batteriesystem nach dem Vorbild "Lars-Sonnentau und Acki" aufbauen, mit den einfachen EV-Power-Balancern mit UVP/OVP als Daisy-Chain. Inklusive einer zum WoMo passenden Holzkiste, die Anschaltung an der vorhandenen Bordtechnik ist schon vorbereitet und erfordert deshalb nur minimale Eingriffe. Man kann es nicht oft genug sagen: Vielen Dank an die Pioniere hier im Forum, (wer war eigentlich der TE "Gast" im Hauptthread?) für die Unterstützung in Form der vielen Veröffentlichungen! Die Idee: möglichst einfaches BMS ... die Sicherheits-Abschaltung mache ich wie folgt: - manueller Sicherungs-Hauptschalter 200 A als Not-Winter-Serviceschalter - Smartfuse 250 A, Stromabschaltung vorerst (1000 VA WR) programmiert auf nur 150 A, - Spannungsabschaltung für alle Verbraucher programmiert auf Betriebsspannung > 10,5 Volt bis < 16 Volt, - Rückschaltung aus UVP bei > 12,8 Volt. - zusätzliche Auslösung UVP/OVP (nur die Verbraucher) über die Daisy-Chain und - zusätzliche Auslösung (nur die Verbraucher) über 3 Tempschalter 60 Grad Celsius (könnte man auf -30 Grad ergänzen 8) ) und - zusätzliche Auslösung über Fern-Schalter (nur Abschaltung der Verbraucher) am Steuerpanel des Womo, - ein Info-Summer und LED "Abschaltung" im Cockpit, - UVP/OVP Abschaltung des Booster über Signal aus der Daisy-Chain mit manueller Freischaltung - UVP/OVP Abschaltung Solar über Signal aus der Daisy-Chain mit manueller Freischaltung - UVP/OVP Abschaltung Netzlader über Signal aus der Daisy-Chain mit manueller Freischaltung - getrennte Stützladung der Batterie mit max 1 A, 13,6 Volt aus dem Solarlader um bei einer (UVP-) Abschaltung die Batterie mit dem BMS am Leben zu erhalten. Dazu gibt es dann noch ein kleines AES-Konzept zur Stützladung der Startbatterie und weitere kleine Gimmiks. Das bin ich gerade im Detail am Ausarbeiten und Zug um Zug am Aufbauen und Testen. Es zieht sich. Grüße, Alf let`s beginn! :lol: ![]() Alle Teile sind mittlerweile da, nun werden die Zellen intialgeladen und das BMV gebaut. Grüße, Alf Ich bin jetzt gerade mal beim Balanzieren und habe die Zellen im Lieferzustand gemesssen. Alle haben exakt 3,29 Volt, obwohl es von 4 Zellen nur 2 fortlaufende Seriennummern sind. Die Minuspole habe ich mit den Zellverbindern kurzgeschlossen und bin dann mit dem Amperemeter zwischen die Pluspole gegangen. Es fliessen keine Ausgleichsströme! ![]() Vermutlich hat Faktor die Zellenauch ohne Auftrag (?) exakt balanciert. Nun bastle ich mir für die Pluspole eine 4fach Brücke und lade mit dem Labornetzteil auf 4,00 Volt auf. Grüße, Alf Die Zellen hängen nun seit 26 Stunden an 2 A ( je 0,5 A) Ladestrom und sind auf 3,33 Volt. Das zieht sich ... :roll: Der zweite Tag ... Nachdem sich nicht viel tut, (Zellen sind nun bei 3,35 Volt) habe ich mich entschlossen mal zwischendurch unter Supervision mit drei Ladegeräten und zusammen bis 30 A bis auf 3,5 Volt zu laden. :lol: Ich muss nur den richtigen Moment zum Aufhören erwischen. ![]() Grüße, Alf Hallo Alf , Gehe nicht höher wie 3,8 Volt und beende den Prozess,wenn der Ladestrom 2% erreicht hat. Pole schön säubern,denn es ist Alu . Danach Noalox darauf. Ich schau zur Zeit alle Stunde mal nach lade jetzt mit ca. 16 A (/durch 4 Zellen) ... Sobald es 3,5 Volt sind, gehe ich mit dem Strom wieder auf das Labornetzteil und 2 A runter. Durch die Balancer kann dann gar nichts passieren. Es geht weiter ... Ich bin nun am Löten. folgende Spannungen will ich zum Laden benutzen: Votronic Solar Lithium-Programm Winston 14,2 (-0,1) / 13,6 (-0,1) Volt, die - 0,1 kommen vom Spannungsabfall des SSR für OVP Votronic Booster "AGM2" 14,4 / 13,6 V (Hauptladung 3 bis 6 h) OVP mache ich über den D+ -Eingang Fraron Landstrom-Ladegerät ohne Kennlinie, 13,5 (-0,1) Volt, 30 A, die - 0,1 kommen vom Spannungsabfall des SSR für OVP Einwände? Ich könnte die Spannungen noch absenken. Grüße, Alf Moin Booster: 3Std lang 14,4V ist meiner Meinung nach zu lange, viel zu lange. Ich würde 30 Min. bevorzugen, wenn das geht, ansonsten niedrigere Spannung wählen. Solarregler Votronic: 14,6V um Balancing zu ermöglichen. Der geht auch relativ schnell auf Float. Fraron: kannste die LSS einstellen? Was heißt: ohne Kennlinie? Eingestellte Spannung wird dauerhaft gehalten, also ohne Float? Gruß Thomas Mal noch ne kätzerische Frage: Versuchst du es auch mal ohne Booster? Wär doch mal interessant... :mrgreen: Hallo Thomas, Am Fraron Gerät kann ich verschiedene Kennlinien einstellen. Blei, Gel, AGM, CaCa... Oder mit verschiedenen Spannungen konstant laden. Da ich das sowieso nur bei Wintercamping benutze, Ist das nicht wichtig. Grüße, Alf Hauptschalter für OVP/UVP ... Für den Batterieschutz habe ich eine recht einfache Lösung gefunden: Smartfuse, ein elektronisches Schaltglied mit programmierbarer Unterspannungs- und Überspannungsüberwachung sowie mit programmierbarem Überstromschutz. Zusätzlich hat das System einen Fernsteuer-/Reset-Eingang, hier kann man die UVP/OVP - Signale aus dem BMS oder einen Fernschalter aus dem WoMo Cockpit anschalten, einen Störmelde-Ausgang schon fertig für einen Summer und ein paar LEDs. So sieht es aus: ![]() Was mir neben dem günstigen Preis besonders gut gefallen hat, ist der niedrige Verbrauch: Ermittelte Daten (Reverse Engineering) Smartfuse: Leckstrom off: 2 mA Eigenverbrauch EIN ohne Last: 10 mA Eigenverbrauch bei Fern-Aus/RESET: 2 mA (das ist auch der Eingang für das BMS) Schaltstrom extern für Reset ca. 0,3 mA Beschaltung Reset schaltet (bei 13.6 Volt) bei kleiner ca. 1 kOhm gegen Masse Leider ist die mitgelieferte Dokumentation dürftig, der Lieferant konnt auch nicht helfen. Im Bild seht ihr deshalb meinen Testaufbau, die Daten musste ich selbst ermitteln. Mir ging es vor allem um den Eigenverbrauch. Mein gesamtes BMS wird mit verschiedenen Dioden, mit den EV-Modulen, Temperaturschleife und Fernsteuerstelle aktiv nur ca. 20 mA verbrauchen, passiv nur 10 mA. Im Monat also rund 20 Ah wenn immer aktiv, nur oder 10 Ah wenn am Fernschalter abgeschaltet. Damit kann ich leben. Programmiert habe ich: Programm 2/4: 100 A, 11.3 Volt bis 15,6 Volt -> Nochmals zum Verständnis: Die Spannungsgrenzen sind zusätzlich zum BMS. Die Hosenträger zum Gürtel. Alles klaro? Grüße, Alf P.S. ach so ... --> Link 199,-- brutto. Danke, Alf.! Weiterer Schritt zu LiFePo, System KudlMuddel Gr. Richi
98% System Sonnentau/Lars! Ehre wem Ehre gebührt! Grüße, Alf Zum Smartfuse braucht man ein paar kleine Anpassungen und Ergänzungen. (Reset liegt zwischen B06 und B04) ![]() (sorry für nicht normgerechtes skizzieren. :| ) Achtung, der eine Relaiskontakt rechts ist noch falsch belegt 8) ... Für die Daisy-Chain der EV-Power Balancer wollte ich eine aktive Übersetzung und Signalvervielfältigung, ausserdem je eine LED grün bzw. rot als Anzeige für die Auslösung an der Batterie und vorne im Cockpit. Die Übertemperatur-Temperatur-Abschaltung der >60 Grad schalter lösen das Smarfuse direkt aus. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass dieser Fall überhaupt eintritt. da ich keine Lötereien an den Winston-Zellen will habe ich die EV-Balancer mit Stifte für kleine Flachstecker nachgerüstet. ![]() Von den Steckern geht es mit sehr dünnen feindrähtigen Leitungen (CU-Durchmesser: 0,08 mm) zu den Anschlusspunkten von Balancern und zu den Temperaturschaltern. Durch die Drähte fliessen maximal 10 mA. Die Idee hinter den dünnen Drähten ist neben dem geringen Gewicht und dadurch geringer Vibrationsanfälligkeit, dass im unwarscheinlichen Fall eines Kurzschlusses der Draht schnell wegdampft ... sozusagen selbstheilend. :lol: HIer mal ein Bildchen der Anpassplatine, es sind nur ein Relais und zwei Dioden, zwei Widerstande bestückt. Und viele Stecker, von dort wird das gesamte BMS verdrahtet. Das Ganze passt auf ca. 2 x 8 cm und wird einfach auf einer der Zellen montiert. (bei dem Bild fehlen noch ein paar Drahtbrücken oben) ![]() Soweit der Fortschritt von diesem Wochenende ... Würde mich freuen, wenn es dem Einen oder Anderen hilft eigene Überlegungen zu finden. Grüße, Alf Hallo, sind die Temperaturschalter Öffner oder Schließer? Denn wenn parallel -> Schließer oder wenn seriell -> Öffner ansonsten has Du keine Einzelsignalisierung (je nach Steuereingang mußt Du dann noch Signal invertieren). Gruß MountainBiker Schließer. Wie gesagt, nur Skizze, übe noch und finde nicht immer die richtigen Symbole.
Hallo Alf, Ich habe jetzt 13.5V FLOAT eingestellt (das ist auch der Wert von Victron) und mit dem Batteriecomputer die Ströme verfolgt. Das passt, denke ich, Die Batterie wird nach Volladung um einige Ah entladen bis sie die 13.5V erreicht und wird dann bei 97-98% gehalten. Wenn Du tiefer runter willst, um sie zu schonen - Ruhespannung 13.34V bei 90%, also alles zwischen 13.4 und 13.5V sollte OK sein, denke ich. Hier noch die aktuelle Version des "BMS": zwischen B06 und B04 hängt der RESET des Smartfuse. ![]() Grüße, Alf
Den Satz Platinen hab ich auch über Amazon gekauft und verbaut, allerdings die etwas breiteren, kürzeren mit Schraub-Terminals, damit man die Kabel von den Platinen jederzeit trennen und notfalls so eine Steuerplaine auch ohne Löten ersetzen kann. Nach der finalen Installation werde ich die Schrauben mit einem Tropfen Lack gegen Vibrationen sichern. Hinterher ist man immer schlauer, die Platine ist nun schon eingebaut und sieht aus wie ein Igel auf dem elektrischen Stuhl. :lol: Die etwas größere habe ich natürlich auch im Schubladen, von meinen vielen Arduino-Basteleien ... hätte wirklich lieber die größere nehmen sollen. Die fertige Platine habe ich im Stil der EV-Power-Module vergossen. Aber nicht mit Epoxy sondern mit flexiblem, transparentem Polymer. (Pattex Flextech) Ich mach später mal ein Foto, Batteriesatz steht in meiner Werkstatt. Ich habe derzeit zeitlich keinen Druck fertig zu machen, mir ist es fürs WoMo zu kalt, außerdem muss der Dicke nächste Woche ein neues ZMS bekommen. Grüße, Alf Ich mache meine auch neu, hab mir eine Universalplatine bestellt, die in ein Installations-Gehäuse mit durchsichtigen Deckel passt, ich baue dann alle Ansteuerungen für die Relais und Signale auf einer Platine auf. Im Moment hat jedes Relais sein separates Ansteuermodul, da muss ich zu viele Stromversorgungsdrähte ziehen. Zum Vergießen wollte ich den Flüssiggummi nehmen. Die Einzelplatinen vom Test nehme ich als Ersatzteile mit, falls eine Ansteuerung auf der Zentralplatine mal Ärger machen sollte. Ich hab da auch einfach losgelötet und als ich nach einem Gehäuse geschaut habe, festgestellt, dass ich alle Anschlüsse zu nah am Rand platziert habe, so dass die Abstandshalter / Nylon-Befestigungspfosten keinen Platz mehr haben. Dafür wird die Schaltung nun aufgeräumter. Nun die kleine Schaltung für das Cockpit, erst mal zum Testen provisorisch aufgebaut: ![]() Es sind eigentlich nur zwei Dioden Rot und Grün (die leuchtet gerade) zur Anzeige Status der Daisy-Chain der EV-Balancer und ein Schalter zum Reseten (=Abschalten) des Smartfuse aus dem Cockpit. Mit auf dem Print sind Stiftsockel um das Signal "keinUVP/OVP" für die SSR des Solarreglers und für die Ansteuerung (D+) des Boosters direkt abzugreifen. Wenn ich die Verlusleistung am SSR bei Vollast (30A am Solarregler) gemessen habe, entscheide ich, ob ich das Landstrom-Ladergät auch über SSR verriegle. Was ein wenig blöde ist, dass ich die Temperaturabschaltung nicht mitkriege. (WEnn die überhaupt jemals kommen sollte) Das Smartfuse schaltet zwar korrekt ab, (mit Fön getestet) aber eine Signalisierung fehlt. Vielleicht schleife ich doch noch einen Optokoppler oder ein Relais ein und dazu eine Leuchtdiode oder ich steuere den Buzzer an. Hier die komplette Schaltung ... links ist Cockpit, rechts ist Batteriekiste. ![]() ja, ein paar Sachen sind falsch eingezeichnet, da fand ich nicht die passenden Symbole. Grüße, Alf So, alles (fast) fertig zum Einbau in den Rapido vorbereitet: ![]() Kiste reinstellen und anschnallen, vorbereitete Hauptkabel 12 Volt an die Sammelschiene bzw. an den Shunt anschliessen, den Masseabgriff (über Sicherung) an das BMS anklemmen und das Ölflex-Kabel zum "Fernschalter Cockpit" und SSR-Freigabe nach vorne durchziehen. Schaltplanrevision. Mehr steht nicht mehr an. Ich warte jetzt auf warmes Wetter. Die zusätzlichen Solarpanel wollen auch noch geklebt werden. Ich sag mal Ü15 Grad und es kann losgehen. ;D Über Ostern könnte die Anlage mit Fön für die Ehegöttin und 2 x 500 Wh EBike-Akkus getestet werden, wenn alles klappt. Grüße, Alf Leider musste ich heute die Kiste mechanisch umbauen, weil ich zu wenig Platz im Batterieschacht hatte um bequem an die Sammelschienen und an den Batterieshunt hinzufassen. Dadurch musste ich das Verbindungskabel Pluspol-Hauptschalter ändern ... ausgerechnet jetzt habe ich keinen Kabelschuh 35mm² auf 12er Loch mehr in meiner Ösen-Kiste. Also abwarten bis nächste Woche. Dafür hatte ich Zeit, um den Fernschalter mit den Anzeige LED für das Cockpit fertig zu löten: Nun ist noch ein aktiver Buzzer bestückt, so dass ich gewarnt werde, wenn der Smartfuse abschaltet (Überstrom, UVPtotal, OVPtotal). Die Dioden klauen sich die Spannung dafür aus den anderen Signalen. So spare ich mir eine zusätzliche Leitung durch den Rapido zu ziehen und muss trotzdem nicht eine zusätzliche Steuerspannung verwenden. (Habe alle Signale von der Batterie nach Vorne in einem 5-Adrigen Kabel gesammelt) Mittels dreier LED kann ich ohne den Batterieschacht zu öffnen, vorne im Cockpit sehen was an der Batterie los ist: - ROT + Piepser: Abschaltung durch Smartfuse - ROT: UVP/OVP EV-Balancer oder Übertemperatur - GRÜN: kein UVP/OVP Balancer - Alles ist gut! Und Stifte zum Anschluss der SSR Für Solar und Booster (auch vorne im Rapido eingebaut) sind auch schon auf der Platine vorgesehen. Die Schaltung schaut nun so aus: ![]() Die Platine wird noch vergossen, und dann ist das "provisorisch" fertig. Irgendwann kommt das dann nochmals mit schönem Gehäuse ( ;D ) ![]() ![]() Viel Spaß beim Anschauen und wenn ihr wollt beim Nachbasteln ... hier gibt es keine Geheimnisse. ;D Grüße, Alf Es gibt da einen netten Thread: --> Link Thomas "Schwarzer Krauser" macht nichts falsch. :lol: Ich vermutlich auch nicht, obwohl so mancher dessen Erfahrung mit Elektrotechnik sich auf das regelmässige Anstöpseln des Womo an Landstrom in der warmen Halle beschränkt, nicht wahrhaben möchte. :mrgreen: Nun, heute ist für mich die Winner Solar SMF Zeit zu Ende gegangen. Die Batterie ist nach drei Jahren Arbeit im Rapido für etwas über einen Hunni in ein Selbstbauprojekt (Ausbau Post-Koffer) umgezogen. Möge sie weitere 2 bis 3 Jahre brav den Dienst tun. Meine wirtschaftliche Bilanz ist 50,-- € Kosten je Jahr. Das wird die neue Lifeypo4 wohl nicht toppen können. Grüße, Alf Heute kam der eine fehlende Kabelschuh. Der Akku ist fertig für den Einbau ins Mobil ... ![]() Gesamtgewicht mit Kabelsatz und Verbindungskabel nach vorne: 40.6 Kg. Schwerer als gedacht, aber immerhin ein E-Bike (20 kg) ist eingespart. :roll: So, das Ding ist im Mobil und funktioniert ... Ich bin heilfroh, die Hände blutig zerschunden, Der Einbauort ist bei meinem Rapido unter dem hinteren Bett, direkt vor der Rückwand mittig. ![]() Jetzt müssen nur noch ein paar Drähtchen zurückgebaut werden damit das ordentlicher aussieht, die Temp-Sensoren Solar und Ladegerät entfernt und ein Entlade-/Ladetest gefahren werden ... Und gut angeschnallt wird die Kiste. Nun habe ich mir ein Weizen verdient! Grüße an die Lithiumisten, Alf :wink: Ich hatte die Tage wenig Zeit und nur wenig gemacht. Da es abends immer noch so früh dunkel wird, ist die freie Bastelzeit irgendwie begrenzt. Eine Sache kann ich schon zeigen ... den neuen Solarregler mit dem SSR für die OVP Abschaltung. ![]() Weiter vorne sieht man die zugehörige Schaltung. Ich schalte über das SSR die Ladeleitung des Solarregler. Das ist die einfachste Variante um Überspannung aus dieser Richtung zu vermeiden. Am SSR fallen 0,252 Volt ab. Da der Regler nun auf Lithium eingestellt ist, geht die Spannung nicht höher als 13,8 Volt am Reglerausgang, das sind dann also gut 13,5 Volt maximal an der Batterie. Meine bisherigen Messungen haben ergeben, dass der Spannungsabfall am SSR praktisch nicht abhängig vom Strom ist. Beim Nennstrom von 30 A wird es also maximal knapp 10 Watt Verlust für den Kühlkörper geben. (der ist hinter dem SSR) Die Leitungen habe ich ja schon vor längerem neu mit hohem Querschnitt verlegt. Eine tolle Sache ist das verwendete "Smartfuse" an der Batterie. Mit meinem Fernschalter kann ich beim Verlassen des Mobils den Smartfuse für Entladung ausschalten. Aus der Batterie fließt dann kein Strom mehr ... In Richtung Batterie kann aber noch Strom fließen. Sprich, entladen der Batterie wird verhindert, die Ladung durch Solar funktioniert weiter. Das gefällt mir. Übrigens, der Votronic Solarregler verhält sich in Stellung Lithium ganz anders. Der lädt nun bis zum Erreichen der Endspannung und schaltet dann komplett ab. Der Strom in Richtung Batterie springt von einem Moment zum Anderen auf 0 A! Überhaupt lerne ich bereits jetzt den neuen Komfort zu schätzen. Der 200 Ah Akku ist unglaublich spannungsstabil. Habe erste Tests mit Wechselrichter und Heitzkörper gemacht. Sobald mal ein paar sonnige Tage angesagt sind, lasse ich die Anlage bis zur UVP sausen und dann über Solar wieder komplett aufladen. Booster konnte ich bisher nur mit Standgas testen, bei Leerlauf fliessen 35 A zur Aufbaubatterie. Der Booster steht nun auf Stellung Blei und geht bis 14,4 Volt. Bin noch am Überlegen, ob das so bleibt. Soviel für heute, Grüße, Alf Das Kästchen mit dem Fernschalter und den Dioden und dem Signal für SSR Freigabe habe ich nun fertig und kann das gelegentlich gegen das Provisorium (siehe vorne) austauschen ... Interne Signale und externe Signale sind nun potentialgetrennt. Mir war es etwas zu kritisch, die Potentiale aus dem Batteriekasten quer durchs Fahrzeug zu ziehen. Gelegentlich werde ich die Schaltung im Batteriekasten auch neu machen, die größeren Platinen sind einfach ordentlicher und Optokoppler für die Ausgänge vielleicht auch sinnvoll. Laut Nachfrage bei Votronic Schaltet der D+ -Eingang am Booster oberhalb 8 Volt. Deshalb die 20 K-Widerstände um das Signal hinter dem Optokoppler auf Null zu ziehen. Die 1 k sind schon als Anpassung der SSR-Eingänge an die höhere Spannung im WoMo. Man muss ja nicht mA-weise Strom verschwenden. :lol: Hier die etwas ergänzte Schaltung mit getrennten Optokopplern für die Ladefreigabe an den Booster und an den SSR für Solar: ![]() Die mechanische Ausführung ist nicht so mein Ding, ich habe das einfach in eine Spelsberg-Dose eingebaut: ![]() Da gibt es nun drei LED und ein Loch für den Piepser sowie den Fernschalter. ![]() Auf der Rückseite der Platine sind Lötstifte 2,8 mm um die Leitungen mit Flachsteckern anzustecken. ![]() Die elektronischen Bauelemente sind alle auf die Vorderseite gewandert und so mechanisch besser geschützt. Danke fürs mitdenken, Grüße, Alf Was wirklich verblüffend ist, wie schnell die Batterie nun bei Fahrbetrieb wieder voll ist. Mein Abend- und Nachtverbrauch ist nach nicht mal einer Stunde wieder drinnen. Der Booster lädt bei knapp über Standgas schon volle Pulle mit 45 A. Ich bin echt am überlegen, ob ich die zweiten 200 Watt Solar überhaupt aufs Dach kleben soll. :lol: Für den Booster-Ausgang habe ich nun noch ein SSR bestellt. Dann brauche ich nicht am D+ Signal rummurksen und habe zusätzlich den kleinen Spannungsabfall um auf die idealen 14.2 Volt Ladeschluss zu kommen ... Dauert, kommt aus China. Grüße, Alf Update: eine Sache welche man unbedingt beachten muss: Wenn der Solarrregler erkennt dass der Akku voll ist, reduziert er nicht die Ausgangsspannung sondern schaltet er die Ladung schlagartig komplett ab. Dieses Verhalten würde der Lithium-Batterie natürlich nichts ausmachen. Allerdings lädt der Nebenausgang zur Startbatterie mit bis zu 1 A weiter und entnimmt die Energie hierzu aus der Aufbaubatterie! D.H. die Aufbaubatterie wird ein wenig entladen, später schaltet die Solaranlage wieder zu. ![]() Hier im Bild seht ihr links die Anzeige am Batterieshunt, rechts die Solaranzeige Für mich persönlich ist das kein Problem, weil der Rapido sowieso immer Draussen steht und über die reisefreien Tage die Aufbaubatterie voll bleibt. Auch die Startbatterie begrenzt von sich aus nach einigen Stunden den Strom da sie ja eigentlich voll ist. Aber: - Wenn bei wenig Sonnne die Startbatterie über den Jordan geht und dauerhaft die 1 A aus dem Nebenausgang zieht, - Wenn das WoMo in der Halle gelagert wird - Wenn die Sicherung des Solarreglers defekt ist ... Wird die Aufbaubatterie tiefentladen. Ich sehe das als großes Problem bei diesem Gerät. Abhilfe: Werde wohl eine Diode in Richtung Aufbaubatterie einbauen oder die Stützladung für die Startbatterie anders lösen. Zuerst schreibe ich Vortonic an und frage nach. Wie schon in deinem anderen Panik-Thread: da stimmt was nicht. Die beiden Batterie-Ausgänge des Votronic sind nicht unabhängig voneinander. Es ist ausgeschlossen, dass der Regler den einen Ausgang "abschaltet" und den anderen weiter bedient. Und mangels Spannungsgefälle kann zwischen den Batterien im Normalfall kein Strom fließen. Da ist was anderes bei dir faul. Hallo, kannst Du den Booster mal probeweise komplett wegtrennen? Nur um sicherzugehen, daß kein "parasitärer" Stromkreis zwischen Starter-und Aufbaubatterie entstanden ist!
Eine Schottkydiode bringt bestenschlimmstenfalls ~0,V Spannungsgefälle. :idea: Votronic wird latürnich seine Produkte empfehlen... :twisted: Heute ging es bei Spitzenwetter mit der Montage der weiteren Solarpanels vorwärts. So sah das Dach noch Morgens mit den vorhandenen Flexpanels aus 2014 aus: ![]() Von hinten links fotografiert. Nun muss die frei Fläche erst gründlich sauber gemacht werden... ![]() Naja, weitgehend sauber... Die Panels habe ich draufgelegt und mit Bleistift den Rand markiert. Dann mit 3 mm Abstand abgeklebt. Nun rundum eine dicke Wurst, innen drei dünne Streifen und drauf mit den Flexpanels ... Dann Schaumstoff drauflegen und mit weichen Schlappen drüberlaufen und gut andrücken. Schon fertig: ![]() Den Kabelkanal habe ich an den passenden Stellen angebohrt um die auf den billigen Panels seltsam angeordneten Kabel einzuführen: ![]() Die Ösen der Panels habe ich am Schluss noch abgeklebt, könnte sein, dass die rosten. So ist es fertig: ![]() Grüße, Alf Den Vormittag über habe ich bewusst den Akku entladen, um Platz zu schaffen. Dar Kühlschrank zieht ca. 15 A und ist deshalb dafür ideal geeignet. Nachdem die Platten verklebt und die Verkabelung auf dem Dach angepasst war, konnte ich innen ca. 43 Volt Leerlaufspannung messen. Beim Einstecken der Sicherung gegen 13:30 sprang die Solarleistung auf 283 Watt, um innerhalb weniger Sekunden auf rund 200 Watt zurück zu gehen. Dieses Phänomen ist der Erwärmung der Panels geschuldet. Der Kühlschrank war weiter in Betrieb, ich wollte nun Temperatur messen. Nach ca 1/4 Stunde Betrieb waren die Solarzellen recht gleichmäßig zwischen 48 bis 51 Grad warm. Der Solarregler hatte mit 38 Grad am Kühlkörper nur leichtes Fieber, der Lüfter sprang nicht an. Der Kühlkörper am SR wurde nicht messbar warm. Ich habe dann den Kühlschrank ausgeschaltet und die Anlage hat am Nachmittag noch rund 30 Ah eingespeichert. Scheint alles soweit zu funktionieren... Grüße, Alf P.s. es ist noch Platz für weitere 200 Watt. :lol:
So schnell geht es mit der Erwärmung nicht, nicht in Sekunden! Meiner Meinung nach war das der Anfangs-Spitzenladestrom, der sich bei voller Batterie sehr schnell einpendelt. Aber da ich deine Ladezustände nicht gemessen habe ist das nur eine Vermutung. Die Panelerwärmung war es jedenfalls nicht, das wären ja 30% weniger. Faktisch rechnet man mit folgenden Werten: Pro 10°C sinkt die Leistung um ca. 4,5%. Das sind dann, ausgehend von 25°C STC, bei 50°C Paneltemperatur 25K Temperaturdifferenz und damit ca. 11% Leistungseinbuße. Nur meine Rechnung, Gruß Andreas Hallo Andreas, Mit LiFeYPo4 und laufendem Kühlschrank wird alles geschluckt was der Solarregler bringen will. Erwärmung um ca. 30 Grad wären nach deiner Vorgabe ca. 15% weniger Leistung. 400 Watt, davon 15% kommt doch sogar überschlägig hin? Die Zellen erwärmen sich sofort. Merkt man wenn man auf dem Dach ist und versehentlich die Hand auf eine Zelle legt und damit diese abdunkelt. Wie auch immer... Hauptsache die Anlage funktioniert. Nur die Ladekennlinie musste ich umschalten. Kennlinie 2 ging viel zu schnell in Begrenzung. Grüße, Alf |
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