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Weiter vorne habe ich berichtet, dass das Freigabesignal des Boosters über die UVP/OVP-Kette gezogen wird. Da der Booster mit 14,4 Volt sowieso für meinen Geschmack 0,2 Volt zuviel liefert, habe ich mich umentschieden und werde einen SSR nach dem Booster in Richtung Aufbaubatterie einbauen.
Booster liefert 45 A, SSR gewählt 100 A ... das sollte sehr langlebig sein. Das Dings gibt es für gerade mal rund 6 Euro mit Versand aus Chinesien in der Bucht, passender Kühlkörper kommt auch aus China, über Amazon.
Heute kam das 100 A SSR aus China mit der Post. Ich habe dann gleich mal das SSR auf den Kühlkörper geschraubt und dabei festgestellt, dass der sparsame Chinamann aus Amazonien den Alukühlkörper schwarz lackiert hat anstatt zu eloxieren ... Die wissen halt wie man spart! :lol:
Hier ist der Kühlkörper vorbereitet, an der Kontaktstelle der Lack entfernt, Löcher gebohrt, Gewinde geschnitten, Thermopaste aufgetragen:
Es gibt einen Nachtrag zu --> Link mitzuteilen ...
FAKE-SSR!
Die Woche war ich unterwegs und habe aufgrund der nun 400 Watt Solarleistung den Kühlschrank tagsüber auf 12 Volt laufen lassen. (Den kann ich manuell auf die Aufbaubatterie schalten) Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich die paar fehlenden Ah am Abend mit einer anstehenden Fahrt nachladen kann und dann über Nacht den Kühli weiter auf 12 Volt laufen lasse, um einen Entladetest mit der 200 Ah Li-Batt durchzuführen. Mein Ziel ist es, den Kühli inkl. dem 35l Gefrierabteil für 12 Stunden über Batterie zu betreiben, damit die anstehenden Nachtfahrten mit der Fähre abgedeckt sind (Sardinien, Norwegen usw. usw. ... ) Kühli zieht ca. 15 A.
Für mich erstaunlicherweise hat aber die Solaranlage jeweils sehr schnell abgeregelt und "Batterie voll" angezeigt, obwohl sogar Strom aus der Batterie entnommen wurde. Soblad der Booster anlief, ging die Solaranlage in Ladestop (Blödes Verhalten bei Votronic, ist vorne beschrieben).
Als erste Massnahme habe ich die Kennlinie des MPPT Duo Solar geändert:
Von „LiFePO4 14,2 V“: IU1oU2-Ladeprogramm, (hatte ich damals eingestellt um die Winstons vorsichtig voll zu laden) auf „LiFePO4 14,4 V“: IU1oU2-Ladeprogramm,
Warum? weil ich beim Einbau des SSR für die OVP-Abschaltung einen maximalen Spannungsabfall am SSR von 0,1 bis 0,25 Volt gemessen habe. Allerdings hatte ich da nur einen Ladestrom von 3 bis 5 A zur Verfügung und es war im Mobil nicht warm sondern eher kühl. Bei der Fehlersuche, sprich Nachmessen, unterwegs konnte ich nun allerdings bei ca. 12 A Ladestrom und knapp 30 Grad im Womo, ca. 40 Grad Kühlertemperatur einen Spannungsabfall von bis zu 0,6 Volt sehen! Das ist zuviel!
Ich bin dann gestern mit weniger als halbvoller Batterie zu Hause gelandet und habe die Sache weiter untersucht.
In meinem Bastellager finde ich unterschiedliche SSR, die sich im Lauf der letzten Jahre angesammelt haben:
Nach ein wenig Internett-Recherche (Zum Bleistift: --> Link ) wurde mir klar: - Fake - Original - Fake von links nach rechts. :D
Der kopierende China-Mann baut preisgünstigere MOSFETs ein, spart Geld und belügt dann den Kunden mit dem schönen Wort FOTEK und den aufgedruckten Nenndaten ... :roll:
So sind die halt. :wink:
Also heute Früh hoch zum Rapido und das eingebaute SSR ( "Fake 40" A) gegen ein "auch Fake 100A" -SSR getauscht und dann im Stundenabstand hoch um die Daten aufzunehmen ... Es ging mit rund 6 A und 0,1 Volt zwischen Source und Drain los, bei der Mittags höchsten gemessenen Stromstärke von knapp 17 A waren es 0,19 V bei 38,5 °C Kühlkörper. Das passt nun also. In Zukunft werde ich alle SSR handverlesen, die Kühlertemperatur beobachte ich, eventuell kommt der noch größer.
Heute nachmittags ging der Solarregler erst in den Ruhestand, als der Batteriecomputer ebenfalls 100% Füllung anzeigte ...
Nun passt es also.
Trotzdem wollte ich das mal hier berichten, weil wenn ein Forist nachbaut und nicht mit entsprechenden Messmitteln und Hintergrund-Wissen versehen ist, dann sucht er sich einen Ast. Und die Werkstatt sowieso. Übrigens: Heute gingen problemlos 120 Ah bis zum Nachmittag in die Batterie. Es wäre mehr Strom in der Sonne gewesen.
Demnächst mach ich dann den Entladetest. Versprochen! Bin selbst schon gespannt.
Grüße, Alf
P.S. Rein vorsorglich entschuldige ich mich schon, dass ich mehrfach das böse Wort Batterie geschrieben habe. Ich erwarte demütig die nun folgende Minusbewertung von meinem Stalker. :roll:
Ich hab da noch ein Bild, das zeigt was ein gut eingebauter Absorber-Kühlschrank im Tiefkühlfach bei 12 Volt bzw. 13,3Volt so bringt... Aussen über 25 Grad...
Grüße, Alf
Anzeige vom Forum
Gast am 24 Apr 2018 10:28:47
Heute kam per Mail die Anwort vom technischen Service von Votronic zu Problemstellung --> Link
Ich zitiere mal den wichtigen Kern der Informationen:
" Der Nebenladeausgang des MPP verhält sich ähnlich wie unser StandBy-Charger (Art.Nr.:3065). Der Nebenladeausgang wird deaktiviert, sobald (z.B. bei ausbleibendem Solarertrag oder Verbraucherbetrieb) die Aufbau-Batteriespannung abfällt (Start ist immer ca.0,7 Volt unter U2 Bord). Eine Tiefentladung ist somit ausgeschlossen. "
Da meine schon ältere Startbatterie sich ohne Ladung auf ca. 12,5 bis 12,6 Volt einlevelt, fliest also immer ein gewisser Strom zwischen 0,x bis 1A von der 13,4 Volt LiFeYPo4 in Richtung Startbatterie. Wie vorne schon beschrieben für mich kein Problem, muss man aber bei einer Einlagerung des WoMo beachten.
Im Datenblatt des Standby-Chargers steht folgerichtig: --> Link
"Der StandBy-Charger ist ausschließlich für die Benutzung mit Blei-Batterien geeignet (Säure- / Gel- / AGM- Technologie), nicht für die Kombination LiFePO4- und Blei- (Starter-) Batterien."
Grüße, Alf
Gast am 24 Apr 2018 17:09:04
Der große Kühlkörper ist nun montiert.
Gast am 08 Mai 2018 09:11:45
Dank diesem Denk-Anstoß von Lars --> Link habe ich nun meinen Batterie-Computer auf 220 Ah bei 100% eingestellt.
Der Härtetest folgt bei den bevorstehenden Fährfahrten mit Stena-Line ... Nachtfahrten über 15,5 Stunden mit ca. 15 A (bei 13,5 Volt) für den Kühlschrank. Rein rechnerisch sprechen wir von knapp 230 Ah die dabei gezogen werden sollen. Das wird knapp! Da bin ich mal gespannt, ob bei Rückkehr zum WoMo das BMS oder der Smarfuse ausgelöst hat.
Meine längste Fährfahrt bisher war Sardinien, 12 Stunden mit der Winner Solar SMF (sehr günstige Bleibatterie) mit 280 Ah (C100), allerdings damals wegen geringerer Spannung nur ca. 13 bis 14 Ampere Belastung durch den Kühli. Das ging recht gut mit der Billigen.
Grüße, Alf
lisunenergy am 08 Mai 2018 09:14:20
Hier würde ich mit einer Zeitschaltuhr testen um Energie zu sparen.
Gast am 08 Mai 2018 09:15:54
lisunenergy hat geschrieben:Hier würde ich mit einer Zeitschaltuhr testen um Energie zu sparen.
Das würden vielleicht die gefrorenen Äschen und Forellen übel nehmen ... :lol:
Grüße, Alf
Gast am 25 Jun 2018 12:41:01
Update:
Nun liegt der Härtetest für die neue Anlage bereits wieder einige Tage hinter dem Rapido. Bin vor kurzem mit proviantgefülltem Kühlschrank und Gefrierschrank nach Schweden/Norwegen gestartet und mit leerem Kühlschranbk aber komplett vollem Gefrierfach zurück. :wink:
Die Äschen wurden direkt nach dem Fang ausgenommen, vakuumisiert und eingefroren. Schmeckt gut!
Die LiFeYPo4 - Anlage war ja neben dem Laden der e-MTB speziell für das Fähre-/Kühlschrank-Thema mit 200 Ah realisiert worden. Meine Überlegung: 12 Stunden x 14 A = 168 Ah für die Fährüberfahrten ...
Dem war aber nicht so. Laut Fahrplan sollten es für Kiel Göteborg 15 1/2 Stunden sein ... 217 Ah ... Der Lars hat 10% Überkapazität versprochen ... Mein BC hatte deshalb 220 Ah als Voll eingetragen ... :lol: ... könnte reichen.
Bereits vor der Einschiffung ging es los: Ich schloss mich sehr rechtzeitig ca. 16:00 der wartenden Kolonne an, wodurch sich ein Meister der Hafenabfahrt-Organisation bemüssigt fühlte mir sofort das Gas abzudrehen und den Gaskasten zu versiegeln.
Also Kühl/Gefrierkombi auf 12V umstellen ... Egal, die Sonne schien und wegen der neuen 400 Wp Solaranlage wurde nur wenig Strom aus den Akkus genuckelt. Sobald die wartende Fahrzeug-Schlange sich in Bewegung setzte startete ich den Motor und der Booster bemühte sich, die Batterie mit Energie vollzupumpen. Gegen 17:00 stand ich im Bauch des Schiffs, Solar war aus, Motor stellte ich ab. Kurz nachrechnen ... 16,5 Stunden bis zur Ausschiffung in Göteborg.
Mir fiel siedendheiss ein, dass ich die UVP-Abschaltung des Systems nie richtig ausprobiert habe ... Egal. Alles aus, Kühli bleibt an, Strom aus der Batterie ca. 14A ... also rein theoretisch 231 Ah bis zur Ankunft ...
Auf ging es nach Schweden ...
Am nächsten Morgen konnte ich ab Sieben nicht mehr schlafen. Wie es wohl dem Akku gehen würde? Unruhig ging ich an Deck und genoss die Einfahrt durch die Schären in Göteborg.
Um 9:15 legte das Schiff an, fünf Minuten später wurden die Treppen zum Parkdeck geöffnet. Im Fahrzeug: Smartfuse hat die Batterie wie vorgesehen bei 12 Volt abgeschaltet, der Bc zeigte 11,9 Volt und eine Restkapazität 34 Ah an. (Zur Errinnerung: ich hatte für die 200 Ah Batterie im BC 220 Ah eingetragen)
Das Thermometer im Tiefkühler behauptete -18 Grad! Passt!
Soblad sich die ersten Fahrzeuge in Bewegung setzten startete ich den Motor und drückte den Fern-Reset des smartfuse ... der Booster begann zu laden, im Stand mit ca. 32 A, davon 14 zum Kühli, Rest in die Batterie... Die Solaranlage gab unterwegs ihr Bestes, dennoch war Abends nach 10 Stunden und rund 500 km Fahrt die Batterie nicht komplett voll. Ich stellte den Kühli für die Nacht auf Gas. (... und den BC auf den korrekten Wert von 200 Ah Nennkapazität :P )
Die Rückfahrt verlief ähnlich wie vorstehend beschrieben, bei der Ankunft in Kiel war die Batterie wieder abgeschaltet und hatte laut BC-Anzeige noch 8 Ah, bei noch 11,4 Volt. Der TK hatte -16 Grad, war wohl schon mehr als 2 Stunden abgeschaltet.
Alles ist gut! Die Überwachung mittels Smartfuse (finde ich) hat sich sehr bewährt. Details siehe weiter vorne.
Grüße, Alf
Byki am 28 Jun 2018 12:29:51
KudlWackerl hat geschrieben:Hier noch die aktuelle Version des "BMS":
zwischen B06 und B04 hängt der RESET des Smartfuse.
Grüße, Alf
Hallo Alf, Super Sache, die Du hier realisiert hast.
Welches Relais hast Du genommen?
Das wäre noch eine Alternative: --> Link Ich möchte bei meinem Projekt auch das Signal der daisychain abgreifen und damit ein Kilocac EV200, das ich hier noch rumliegen habe, schalten. Das Kilocac zieht halt permanent 100 mA.
Gast am 29 Jun 2018 12:34:11
Byki hat geschrieben:Hallo Alf, Super Sache, die Du hier realisiert hast.
Welches Relais hast Du genommen?
...
Das Kilocac zieht halt permanent 100 mA.
Hatte ich vorne geschrieben ... Das Smartfuse. Tolle Sache, mit zusätzlicher Strom- und Spannungsüberwachung. Sehr praktisch als elektronische Überstrom-Sicherung und um die Batterie abzuschalten bevor man in die Tiefentladung geht.
Da der Strom nur in Entladerichtung abgeschaltet wird, lädt das System bei UVP automatisch über Booster oder Solar nach.
Grüße, Alf
Byki am 29 Jun 2018 15:51:05
Ich meinte das kleine Relais zum Signal abgreifen.
Das ist ein kleines Printrelais mit 1020 Ohm Impedanz, so dass bei 12 Volt nur ca, 10 mA fliessen. Weiter vorne sind die Daten für das Smartfuse, Die gesamte Elektronik inklusive der LED verbraucht zusammen nur ca 15 bis 20 mA. Das war mir bei Entwicklung der Schaltung ein besonderes Anliegen.
Die Temperaturschalter habe ich leider als Schließer bestellt, als Öffner könnte man die einfach mit in die Daisychain der Balancer packen.
Insgesamt finde ich meine Lösung als sehr übersichtlich und in der Praxis funktioniert alles vor allem in Verbindung mit meinem alten Kühlschrank, den ich fest auf 12 Volt einstellen kann super.
Da der Smartfuse rein elektronisch schaltet, macht auch die geringe Hysterese der BMS Kontakte nichts aus. Bei einem bistabilem Relais würde der Hauptschalter flattern. Bei Gelegenheit lege ich dem kleinen Printrelais noch einen Kondensator parallel, Dann ist das ein RC Glied und bedämpft.
Grüße, Alf
Byki am 29 Jun 2018 19:39:44
Ja danke für die ausführliche Erläuterung. Leider muss ich bis zu 400A schalten, da ich elektrisch kochen will. Das Smartfuse gibt's wohl nicht in einer stärkeren Ausführung. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.
Gast am 29 Jun 2018 20:12:32
Ich habe hier Mosfets bis 600 A. Musst ein wenig suchen, EBay, Amazon usw. Gibt es manchmal recht günstig.
Grüße, Alf
Gast am 03 Jul 2018 20:01:38
Eine Sache gilt es zu berichtigen, User André aka AVM75 hat darauf hingewiesen:
Im Post oben zur komplett Entladung auf der Fähre steht als Abschaltgrenze des Smartfuse 12 Volt. Das ist aus meiner Erinnerung, aber falsch.
Das eingestellte Programm schaltet die Entladung ab, sobald die Batteriespannung länger als 60 sec unter 11,3 Volt fällt. Wieder Einschaltung erfolgt bei 12,8 Volt oder bei Reset durch den Fernschalter.
Die LiFeYPo4 wurde also wohl bei ca. 11.3 Volt abgeschaltet und hat sich dann auf die bei Rückkehr ins WoMo vorgefundene etwas höhere Spannung erholt.
Ist jetzt nicht wirklich wichtig, aber für manchen Experten vielleicht interessant. Danke an André für den Hinweis.
Grüße, Alf
Gast am 20 Aug 2018 18:00:49
Prolog:
Eigentlich brauche ich nun überhaupt keinen Landstrom mehr und könnte das Ladegerät ausbauen und das Ladekabel immer zuhause lassen. Ich habe nach dem Umbau auf Lithium nicht einmal am Landstrom gestanden, habe nur den Temp-Fühler aus dem Ladegerät rausgezogen und das tolle Fraron auf Power-Supply, Festspannung 13,8 Volt umgestellt.
Aber:
Wenn aber die Gattin und ihr Fön mitfährt, kommt rein vorsorglich das kleine, kurze Landstromkabel in den Rapido. :wink:
Das Problem:
Während unseres Urlaubs in Skandinavien standen wir gelegentlich auf CP mit "Pauschal Strom". Das ist schon seltsam in Schweden, ausserhalb der Saison sind nur die Plätze pauschal, der Strom wird bei Bedarf zusätzlich abgerechnet, im Sommer erwarten dieselben Stellplätze und CP dass der "Pauschalpreis" inkl. pauschal Strom akzeptiert wird. Naja.
Auf alle Fälle, der innere Schweinehund verlangte, dass ich bei 40 oder 50 Kronen "Stromgebühr" auch versuche, einen passenden Anteil Strom zu verschwenden. Also flugs das Kabel eingesteckt, Kühlschrank auf 230 Volt umgeschaltet, SAtelittensuche und Glotze gestartet, mal wieder über den nicht vorhandenen Elektro-Boiler sinniert und zur Sicherheit die Batteriespannung angesehen. Ups, Batterie wird in richtung Verbraucher entladen, 13,3 Volt.
Erste Vermutung ... kein Landstrom. Aber: Sicherungsverteiler - i.O. Andere Steckdose - keine Änderung, Nun Spannungen an den WoMo-Steckdosen nachgemessen: 230 V AC ist vorhanden. Diagnose: Ladegerät defekt?
Die genaue Recherche ergab: Das Fraron gibt immer 12,7 Volt aus, komplett unabhängig von der Stellung der diversen Schiebeschalter.
Nachdem mein Hilferuf aus Gotland (Frage im Forum ob ein Schaltplan des Gerätes verfügbar) vom Admin gelöscht wurde, (in Zukunft werde ich solche Annoncen ausschliesslich im Anzeigenmarkt posten :roll: ) Habe ich per Mail Kontakt mit Fraron aufgenommen ... excellente Reaktion, nach einer Stunde war die Antwort da ... Spannungssteuerung funktioniert nicht.
Die Lösung:
Heute habe ich mich mal damit auseinandergesetzt. Zuerst das Gerät ausgebaut, dann den Temperatursensor gesucht (zum Glück noch nicht weggeworfen). Das Gerät durch Abbau von Gehäuseteilen in wenig zugänglich gemacht und alles Labormäßig angeschlossen und gemessen. Dann mit Fraron telefoniert.
Oh Wunder, mit Sensor funktioniert das Ding ... Oh Wunder, ohne Sensor funktioniert das Ding auch, aber nur manchmal ..
Die Buchse für den Temperatursensor hat einen Schaltkontakt, mit welchem das Gerät feststellt, ob ein Sensor angeschlossen ist. Dieser Kontakt war verschmutzt oder anderes. Jedenfalls funktioniert nach ein paarmal Einstecken, Durchblasen und Spülen mit Kontaktspray jetzt alles wieder wie es soll.
Kleine Ursache, große Wirkung. Bin froh, dass ich das Gerät nicht eingeschickt habe.
Grüße, Alf
P.S. Gerät ist sehr ordentlich aufgebaut, der Service von Fraron (Reaktionszeit) ist Super!
Gast am 23 Aug 2018 12:41:49
Aufgrund der m.E. ziemlich schrägen Diskussion über die Kosten der diversen Batterietechniken und wegen einer interessanten NAchfrage von einem netten Mit-Foristen habe ich mal kurz die mir entstandenen Hardware-Kosten für den Lithium-Umbau zusammengestellt. Kostenstand ist Ende 2017, vermutlich derzeit ein wenig unterschiedlich ... hat mich letztlich selbst überrascht. Es kommen ca. 1500,-- Euro zusammen, das ist schon brutto.
Pos Menge Art.-Nr. Text Lieferant EP GP
1 4 BMS-CM02 BMS Zellen Modul CM200 Faktor 19,24 € 76,96 € 2 4 LYP200AH Batterie 200AHA 3,2V Winston Faktor 234,45 € 937,80 € 3 3 WB200AH Verbindungssteg 200AHA Faktor 5,00 € 15,00 € 4 1 285210 Smartfuse 75-250A (UVP) Faktor 167,23 € 167,23 € 5 1 NOALOX Polfett antioxidant 14 Gramm Faktor 7,52 € 7,52 € 6 6 GF-M12 Ringkabelschuh M12 Faktor 0,66 € 3,96 € 7 1 Set diverse Zuschnitte Globus 12,00 € 12,00 € 8 1 Set Kabel aus Krabbelkiste/Reste selbst 20,00 € 20,00 € 9 1 Set Kabelschuhe aus Krabbelkiste selbst 10,00 € 10,00 € 10 1 Set passive Bauelemente Anpassplatine selbst 5,00 € 5,00 € 11 1 Dose Feuchtraum Abzweigdose Globus 3,20 € 3,20 € 12 1 SSR100A SSR für OVP Solar Ebay 6,00 € 6,00 € 13 1 KK Kühlkörper für SSR Ebay 5,00 € 5,00 € 14 1 div Diverses Kleinmaterial selbst 10,00 € 10,00 €
Summe netto 1.279,67 € Mwst 19,00% 243,14 €
Summe Brutto 1.522,81 €
Den Kleinkrusch habe ich geschätzt ... Habe nicht jeden Beleg aufgehoben.
200 Ah entsprechen mindestens 400 Ah in Blei! 400 Ah Blei-Gel kosten ca. 1.200,--!
Grüße, Alf
Gast am 23 Aug 2018 13:04:44
Damit die Themen gebündelt beliben, hier: --> Link übrigens der Verweis auf die Pflege der Startbatterie. Das Ding ist hier im Rapido-Thread bisher einfach zu kurz gekommen.
KudlWackerl hat geschrieben:Aufgrund der m.E. ziemlich schrägen Diskussion über die Kosten der diversen Batterietechniken und wegen einer interessanten NAchfrage von einem netten Mit-Foristen habe ich mal kurz die mir entstandenen Hardware-Kosten für den Lithium-Umbau zusammengestellt. Kostenstand ist Ende 2017, vermutlich derzeit ein wenig unterschiedlich ... hat mich letztlich selbst überrascht. Es kommen ca. 1500,-- Euro zusammen, das ist schon brutto.
Pos Menge Art.-Nr. Text Lieferant EP GP
1 4 BMS-CM02 BMS Zellen Modul CM200 Faktor 19,24 € 76,96 € 2 4 LYP200AH Batterie 200AHA 3,2V Winston Faktor 234,45 € 937,80 € 3 3 WB200AH Verbindungssteg 200AHA Faktor 5,00 € 15,00 € 4 1 285210 Smartfuse 75-250A (UVP) Faktor 167,23 € 167,23 € 5 1 NOALOX Polfett antioxidant 14 Gramm Faktor 7,52 € 7,52 € 6 6 GF-M12 Ringkabelschuh M12 Faktor 0,66 € 3,96 € 7 1 Set diverse Zuschnitte Globus 12,00 € 12,00 € 8 1 Set Kabel aus Krabbelkiste/Reste selbst 20,00 € 20,00 € 9 1 Set Kabelschuhe aus Krabbelkiste selbst 10,00 € 10,00 € 10 1 Set passive Bauelemente Anpassplatine selbst 5,00 € 5,00 € 11 1 Dose Feuchtraum Abzweigdose Globus 3,20 € 3,20 € 12 1 SSR100A SSR für OVP Solar Ebay 6,00 € 6,00 € 13 1 KK Kühlkörper für SSR Ebay 5,00 € 5,00 € 14 1 div Diverses Kleinmaterial selbst 10,00 € 10,00 €
Summe netto 1.279,67 € Mwst 19,00% 243,14 €
Summe Brutto 1.522,81 €
Den Kleinkrusch habe ich geschätzt ... Habe nicht jeden Beleg aufgehoben.
200 Ah entsprechen mindestens 400 Ah in Blei! 400 Ah Blei-Gel kosten ca. 1.200,--!
Grüße, Alf
Deine Infos sind Gold wert. Vielen lieben Dank! Deine Bezugsquellen hätten mich auch sehr interessiert...
Ich werde mal schauen, ob ich die Schaltung wirklich verstehe und es ggf. nachbauen. Die Macher von Rec bms haben schon auf meine kurze Anfrage, ob Privatkunden bestellen können positiv geantwortet. Ich habe derzeit einen Kasten mit 100Wp+ agm, aber der Einsatz soll in einem Vollintegrierten für kommendes Jahr gedacht sein. Die elektr. Anlage soll aber auch vollautomatisch seinen Dienst verrichten können, wenn ich mal nicht dabei sein sollte.
Hast Du auch Empfehlungen für die Solarpanels?
hubertos am 21 Sep 2018 18:37:31
Hallo Kudlwackerl
Habe dieses Jahr im Frühlahr eine Lithium Batterie von Green Akku eingebaut 100 AH , hatte vorher 2 Banner Blei a 100 AH also 200 AH . auf dem Dach sind i 2 Modulle mit insgesammt 215 WP , Fotovoltike ! Hatte von Juni bis September keinen Landstrom gebraucht ! Mein Lader ist abgeschaltet , habe einen Wechselrichter für meine kleinen De Longi Kaffeemaschine 800 Watt. Weiters habe ich schon einige Jahre einen Dual-Booster von Ctek eingebaut , eine Fotovoltike lauft über den Booster , die zweite hat einen extra Regler ! Habe mit dieser Batterie bis jetzt keine Probleme , werde sehen wie das beim Wintercampen wird ? Diese Batterie hat ein App. und ich kann den Ladestand über mein Handy ablesen . Die 100 ah reichen mir vollkommen , ich habe alles Led und weiters 30 Kg eingespart ! Beim Freistehen im Winter einen Generator . 998 Euro bezahlt und der einbau war 20 Minuten !
Heimdall am 08 Jan 2019 10:55:36
hubertos hat geschrieben:Habe dieses Jahr im Frühlahr eine Lithium Batterie von Green Akku eingebaut 100 AH , hatte vorher 2 Banner Blei a 100 AH also 200 AH . auf dem Dach sind i 2 Modulle mit insgesammt 215 WP , Fotovoltike ! 998 Euro bezahlt und der einbau war 20 Minuten !
Hallo hubertos, hast du nur 1 zu 1 getauscht oder etwas geändert? Kabellage original?