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Hallo, habe mir heute mal wieder eine Zeitschrift "Reisemobil" und zwar die Ausgabe 02/2015 angeschaut. Ganz begeistert wird da von einem Eura Terrestra A 690 berichtet und auf "das Geheimnis seines Erfolgs" verwiesen. Unter Anderem dann ein Bild der sogenannten "Küchenzeile". Unter dem Bild folgender Text: "Küche: An Arbeits- und Ablagefläche sowie Stauraum mangelt es hier nicht. Der Dreiflammkocher der Bordkombüse lässt sich elektronisch zünden." Bei solchen Aussagen kann ich als 20jähriger Wohnmobilist nur noch den Kopf schütteln. Eine Küchenzeile, die praktisch genauso lang ist, dass der Dreiflammkocher und das Spülbecken Platz haben, soll auch noch "Arbeits- und Ablagefläche" bieten. Wo bitte :?: :?: :?: Hat der Schreiberling oder Tester Tomaten auf den Augen? Ein Dreiflammkocher, auf dem zwei Töpfe mehr schlecht als recht Platz haben...Wozu denn dann ein Dreiflammkocher :?: Meines Erachtens nach werden mit solchen Artikeln mögliche Kaufinteressenten regelrecht vera...t. Ich habe schon seit Jahren den Eindruck, dass die sogenannten Wohnmobilfachzeitschriften nur das niederschreiben, was ihnen die Hersteller vorgeben, schließlich leben die Verlage von den großen Herstellern. Bei den 4er-Sitzgruppen der meisten Wohnmobile gilt das Gleiche. Auch hier werden gute Platzverhältnisse beschrieben. Wenn dann tatsächlich 4 Personen an so einer Dinette sitzen, ist dies nichts anderes als bei den Sardinen in der Büchse. Wo soll denn da Gemütlichkeit für mehrere Stunden aufkommen? Das Wichtigste scheint heutzutage eine große Wohnmobilgarage mit darüber liegendem 1,40 mtr. breitem Doppelbett zu sein. Für diese Ausstattung dürfen dann andere, tatsächlich für ein bequemes Wohnen maßgebliche Ausstattungsmerkmale (z.B.großzügige Sitzgruppe, ggf. mit Sofa, Küche, die ihren Namen verdient, Bad, in dem man sich auch umdrehen kann) fehlen. Was hilft denn eine große Garage, wenn die Kiste nach Beladung restlos überladen ist? Was bringt ein 1,40 mtr. breites "Doppelbett" tatsächlich für zwei Personen? Die Zeitschriften sollten vielleicht einmal mit Campern vor Ort, hierzu gehören auch die Stellplatzanfahrer, reden. Ggf. würden dann nicht so praxisfremde Beschreibungen und Anforderungen abgedruckt werden. Mancher Fehlkauf könnte dadurch vermieden werden. Ich unterstelle mal, dass diese Fachpresse von den Werbeeinnahmen lebt und wenig Ambitionen hat, neutral zu informieren. ja ist wirklich so les mal zur abwechslung einen test aus den 90ern -da wurde schonungslos jeder Makel angesprochen !! bei Autozeitungen isses ja genauso wenn mal bei AB kein VW/Audi/Skoda gewinnt kannste ja mal ein Kreuzchen im Kalender machen... lg Michel Zitat: Ich unterstelle mal, dass diese Fachpresse von den Werbeeinnahmen lebt und wenig Ambitionen hat, neutral zu informieren. :daumen2: :daumen2: :daumen2: Hallo, bei den Printmedien, ganz egal welcher Branche fallen meiner Ansicht nach Tests immer so aus das der mit der größten Annonce/Werbung auch vorne mit dabei ist, ganz egal welche Qualität er abliefert. Moin erstmal, bisher habe ich mir nicht die Arbeit gemacht, auszurechnen wie hoch der Werbeanteil in den Zeitschriften ist. Ich bin aber auch der Meinung, dass die Zeitschriften sowohl von der Werbung als auch von positiven Testberichten gut lebt..... Gerade fällt mir da so ein Automobilclub ein, wie heißt der nochmal AD?? Naja, ich bin dem Club treu geblieben, mit dem Neuanfang soll es besser werden..... Nun noch einmal zu dem Problem mit den Testberichten. Ich habe leider auch den Eindruck, dass es ganz besondere Tester sein müssen die da ihre Erfahrungen schreiben. Da ich aus schlechter Erfahrung schlauer geworden bin, schau ich lieber auf die Meinung und Erfahrung im Form, oder teste selbst wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Uwe Darum hab ich mein Abo auch gekündigt, kauf sie ab und an mal im Urlaub, zum Zeitvertreib. Am besten liest man gar keine Fachzeitschriften mehr und nformiert sich nur noch im Internet. Da gibt es wenigstens neutrale und verlässliche Informationen. Wie z. B. hier im Forum. Bei den Fachthemen sind doch mindestens die ersten drei Beiträge immer fragebezogen. Da kommt schon was zusammen. :mrgreen: Ich habe leider auch den Eindruck, dass es ganz besondere Tester sein müssen die da ihre Erfahrungen schreiben. Und wenn sie dann neutral und sachlich testen würden, bekämme die deutsche Hersteller massive Probleme, und bei den Vergleich Test würden auf einmal ein Italienisches WoMo gewinnen. Das wäre noch schlimmer wen Deutschland gegen Holland im Fußball verlieren würde Ich empfehle hierzu den Blick in die aktuelle Camper Vans. Da haben die Jungs zum Wintercampen testen einen Pössl abgeholt und der geneigte Leser will natürlich erwartungsfroh wissen, wie gut ist die Heizung, friert etwas ein? Aber leider haben die Monteure vergessen, das Truma Bedienteil einzubauen (Das Loch ist auf einem Foto zusehen). Dazu dann ledigleich ein kurzer Satz über die offensichtlich versagte Endkontrolle und dann ein bisschen etwas über das Fahrzeug zusammen geschrieben. Da hätte ich jetzt dann doch etwas anderes erwartet... Kann alles richtig sein. Kann aber auch sein, dass der betreffende Tester / Schreiber andere Wohnmobilisten im Auge hatte. Es gibt ja nicht nur "eine Sorte". Gerade hier im Forum kann man lernen, dass die Interessen seeeeehr verschieden sind. Breite Betten, viele Betten, umbauen oder nicht. Möglichst kurzes Mobil oder Raumbad. Zum drin wohnen oder nur für Wochenendausflüge. Manche kochen nie, manche mehrgängige Menüs. Usw. Das einzige, was ich von Testberichten erwarte (und meist nicht bekomme) sind klare, aussagekräftige Fakten, aus denen ich mir selbst ein Bild machen kann. Richtiger, übersichtlicher Grundriss. Liste der Ausstattung und ggf. Einzelmaße von Betten, Bad etc. Und dann kann ich anhand meiner Bedürfnisse entscheiden, ob ein bestimmtes Fahrzeug für mich in Frage kommt oder nicht.
Wer kauft denn ein WoMo nach den Eindrücken mancher :D Fachzeitschriften :D ich will hier keine Lobeshymnen auf die Fachzeitschriften aufkommen lassen, aber ich fand als Kind z.B. Comix auch unterhaltsam, war mir aber dennoch bewusst, dass das richtige Leben anders ist. :mrgreen: :ja: Martin
Das könnten wir anbieten - was derzeit noch fehlt, ist jemand, der ein bissel was von Wohnmobilen versteht und bereit wäre, eine Testsparte hier im Forum zu führen.
Die gibt es hier doch schon, wird aber nicht oder zumindest nicht ausreichend genutzt: --> Link Wenn jeder zu seinem Mobil ehrlich die aktuellen Erlebnisse und Pannen, die Vorzüge, aber auch das negative, eintragen würde, hätten wir eine perfekte Übersicht über die vielen tausend Mobile in D. Leider glaube ich werden viele Probleme aus Scham, Überheblichkeit oder Desinteresse verschwiegen. Denn wer berichtet schon gerne über SEIN Mobil etwas schlechtes und hinterfragt damit seine Kaufentscheidung. Es sei denn es fühlt sich betrogen und sucht hier im Forum Rat, wie er seinen Fehler rückgängig machen kann. Die Wohnmobildatenbank ist eine Übersicht über Marken und Modelle - wenn wir da eine gewisse "Breite" erreichen wollen, können wir keine besonders hohen Hürden für die Inhalte festlegen, sonst bleibt die Anzahl der eingegebenen Fahrzeuge sehr überschaubar. Was wir hingegen jetzt offerieren wollen, ist ein Formular mit ganz klaren Datenfeldern, welche alle und in standartisierter Länge ausgefüllt werden müssen, damit alle so angelegten Testberichte fahrzeugübergreifend miteinander verglichen werden können. Damit drehen wir den Spieß ganz einfach rum und veröffentlichen keine Fahrzeugtests FÜR die User - sondern VON den Usern. An jedem Test wird sich unten drunter ein normaler Thread anschließen, in welchem andere User den Test kommentieren oder ergänzen können. So sollen Testberichte entstehen, die sich an Nutzererfahrungen und nicht an finanziellen Interessen orientieren. Bisher fehlt uns aber noch ein Moderator, der die Testberichte der User kontrolliert und (bis dies angelaufen ist) selbst einige Testberichte verfasst.
auf was auf Vollständigkeit oder Richtigkeit?
oh schön, nur wer stellt dafür die entsprechenden Fahrzeuge zur Verfügung, das Forum die Hersteller ? Die meisten User hier werden wohl nur eines, selten mehr als zwei bis drei Besitzen, müssten dann wohl zusätzlich einige Mieten :gruebel: oder habe ich was nicht Verstanden? Und ich freue mich jetzt schon auf die Diskussionen zu den zig verschiedenen Meinungen. :mrgreen: Also nur Mut. Ich bezog mich in meinem Posting vom 31 Jan 2015 18:46:19 auf den Beitrag von "nuvamic" - unser Formular gibt kein Urteil ab, sondern macht Fakten miteinander vergleichbar. Dafür brauchen wir keine Testfahrzeuge. Ihre pers. Erfahrungen mit dem Fahrzeug (oder auch nur mit den Daten) posten die User darunter. Wir haben hier in der großen Masse ja wesentlich mehr Erfahrung gebündelt, als ein Einzelner sich jemals überhaupt Fragen einfallen lassen kann. Da reicht z.B. mitunter ein Blick auf verschiedene Grunddaten eines Fahrzeuges um mit Sicherheit sagen zu können, dass eine 4-köpfige Familie damit nie unter 3,5to bleiben kann. Die Idee mit dem Formular ist gut, wenn das Formular gut gemacht ist. Da muss man evtl. dann mal nachjustieren. Zum Eingangsthema: ja, der Tastenquäler muss auch aus nem Frosch nen Prinzen machen. Und wer küsst schon ein Wohnmobil ? ja, wir haben ein 1,40 m Doppelbett über der Garage. Das war in der Abwägung Fahrzeuglänge / 3,50 to / Hecküberhang ein gewollter Kompromiss, den wir nicht bereuen. , Horst Liebe Leute, so ein Printprodukt finanziert sich aus Vertriebs-(Magazinverkauf) und Vermarktungserlösen (Anzeigen). In aller Regel sind letztere deutlich höher als die Vertriebserlöse. Mithin legt man sich aus ökonomischem Überlebenswillen nicht mit Anzeigenkunden an. Ohne nachgerechnet zu haben: Aber wenn 100.000 Wohnmobilisten sich verpflichten würden monatlich ein Heft für 100,- Euro zu kaufen, dann dürfte die Wahrscheinlichkeit auf objektivere Tests zu stossen deutlich gestiegen sein. Mit freundlichen n Wolf Hallo Wolf, Dein Wissen um redaktionelle Fragen schätze ich sehr, allerdings hast Du gerade prächtig überzogen. Wenn ich einen Profit vor Steuern in Höhe von 12% ansetze, hat der von dir angenommene Verlag maximale monatliche Kosten von 88 ,0 Mio Euro :eek:, da ja alle 100.000 Abonnenten sind und die Grossisten sind aus dem Spiel. Leider kenne ich weder die tatsächlichen Kosten von pm noch die von Reisemobil International - bin mir aber sicher, daß sie weit entfernt sind von dieser Marke............ Selbst für einen ganzen Jahreszeitraum werden die zwei Blätter zusammen nicht die Marke erreichen, die Du für einen Monat für erforderlich hältst. Grundsätzlich hast Du Recht, daß die Anzeigenkunden den Überlebensast bilden. Nur, ohne eine ausreichende Anzahl von Lesern bleiben auch die Anzeigenkunden weg. Falsch finde ich, daß diese Special Interest Blätter ihren Lesern den Eindruck vermitteln, daß sie das Blatt für diese machen und deren Interessen als erste Priorität ansehen - Bullshit. :roll: Hier im Forum Praxistests der Eigner/Nutzer zu publizieren, könnte durchaus den einen oder anderen Verlag ins Grübeln bringen, Volker ;-) wes Brot ich ess, des Lied ich sing Nicht verwunderlich und m.E. auch nicht abscheuenswert, sondern einfach nur "normal". Die Datenbank des Forums könnte auf jeden Fall mehr zur objektiven Meinngsbildung beitragen, aber dazu bedarf es mehr Bildmaterial und deutlich mehr AKTUALISIERTE Infos in der Datenbank. Hallo Volker, ich hatte keine Zahlen ernsthaft gerechnet, sondern wollte nur deutlich machen, dass der finanzielle Aufwand für einen Verlag unglaublich hoch wäre, wenn er weitestgehend auf Vermarktungserlöse verzichten müsste, parallel aber den ganzen Aufwand -eben um Objektivität wahren zu können- selbst zu tragen hätte. Die Normalität ist doch beispielsweise, dass denen die extra vorbereiteten Testfahrzeuge kostenlos und vollgetankt vor die Tür gestellt werden, usw. usw. Die Magazine werden letztlich von den Herstellern als billige Werbeplattform genutzt und die Verlage geben sich einigermaßen Mühe so etwas wie seriöse journalistische Anmutung zu erzeugen, weil die andernfalls als "bezahlte Prospekte" ja auch niemand kaufen würde. Insofern sind das spannende Zeiten, denn es ist ja richtig, solche Foren oder soziale Netzwerke erlauben einen schnellen und kompetetenten Info-Austausch und verhageln nicht nur Womo-Magazinen deutlich das Geschäftsmodell. Mit fröhlichen n Wolf Ja, so ist das halt, wenn bei Zeitschriften nicht die Chefredakteure sondern die Anzeigenleiter die Inhalte und Ergebnisse von "Tests" entscheiden... Hallo miteinander und schönen Sonntag, mir geben die ganzen Berichte (ich lese sowohl die eine, als auch die andere große Zeitschrift regelmäßig) einfach einen interessanten Überblick über das gesamte Thema Camping mit dem Wohnmobil. Mehr erwarte ich auch nicht. Im übrigen ist das bei allen mir bekannten "Fachzeitschriften" so, daß stets eine oder zwei bestimmte Marken im (meist positiven) Dauerfokus sind. Als normal intelligenter Mensch weiß ich die Beiträge aber richtig einzuschätzen. Mir haben diese beiden Presseprodukte dennoch geholfen, "mein" Mobil zu finden. Einfach über die Vorstellung von Neuerscheinungen. Natürlich kauft niemand ein Mobil aufgrund einer Vorstellung in der pm oder einer anderen Zeitschrift. Nach so einer Lektüre gehts doch erst richtig los. Den vor kurzem erschienen Praxistest über den CC von Weinsberg fand ich trotzdem ausgewogen und neutral. Deshalb muß ich jedoch nicht mit allem geschriebenen weder positiv noch negativ übereinstimmen. Richy Hallo, ich bin immer froh in den Fachzeitschriften etwas über mein neues Womo zu lesen. Wo sollte sich mann denn sonst informieren. Wie´s dann hinterher in der Praxis ausschaut, steht auf einem anderen Blatt. Meistens findet man immer noch Verbesserungsmöglichkeiten. Andererseits kann man sich auch ein Fahrzeug mieten und dann selbst "testen" und entscheiden. Manchmal kommt´s auch im Leben vor, das man den "falschen" Partner gewählt hat, und dann...... "Drum prüfe wer sich bindet" und schönes WE ! Interessant wird es für mich, wenn ich pro- und contra-Meinungen nebeneinander lesen kann. Geht mir so wie Richy, mit ein wenig mitdenken und Erfahrung kann man aus den Test´s schon eine Menge rauslesen. Mit der Zeit weiß man die einzelnen Anmerkungen auch zu deuten, denn es wird schon eine "eigene Sprache" genutzt. Beispiel: - Die Möbel im Mobil machen beim Fahren nur wenige Geräusche. Übersetzt heißt das: Das Ding klappert mächtig. - Die gute Verarbeitung zeigt sich ein minimalen Fahrgeräuschen. Übersetzt: Es sind schon deutliche Klappergeräusche vorhanden, aber auf guter Strasse hört man wenig) - Der Raum vor dem Küchenblock ist nicht üppig.... oder: das recht kompakte Bad... Übersetzt: es ist verdammt eng. Ich denke schon, dass viele "sehr vorsichtige" Formulierungen uns Leser lenken und informieren sollen, ohne die Werbekunden zu verprellen. Wir Leser müssen uns nur darauf einstellen und gewissermassen zwischen den Zeilen lesen. Tom Ich lese die RM als Abonnent, und ich habe zu den "technischen Beiträgen" schon zwei Briefe an die Redaktion geschrieben. Antworten zu technischen Korrekturen habe ich keine bekommen. Der Prosa-Teil der Test ist voll Lob über Dinge, die so was von selbstverständlich sind, dass man sich wirklich fragen muss, ob hier noch eine Unabhängigkeit gegeben ist. Ein Beispiel: "Stösse am Aufbau deckt xyz mit passenden Gummiprofilen ab, der Übergang von der Dachhutze zum Fahrerhaus ist sauber verfugt" Entschuldigung, muss man das herausheben, ist das nicht zu erwarten? Gekauft sind die Verfasser sicherlich nicht, aber Fachleute sind sie auch nicht. Die Expertenriege, "die der Test-Redaktion hilfreich zur Seite stehen" nehme ich von diesem Statement ausdrücklich aus. Aber man muss der Zeitschrift trotzdem eines zugestehen: Technisch ist nicht alles richtig, gelobt wird vieles aber es ist die einzige Zeitung, die sich überhaupt mit dem Thema Wohnmobil befasst. Die meisten anderen Zeitschriften bestehen nur aus Werbung. Und deshalb benutze ich auch diese Zeitung als einen Teil meiner Informationsbeschaffung. Meine Meinung, Andreas
Genau so ist es :daumen2: , ähnlich wie bei Arbeitszeugnissen (der Mitarbeiter war stets bemüht die ihm gestellten Aufgaben zu erfüllen und bei seinen Kollegen sehr beliebt) handelt es sich aus v.g. Gründen um verklausulierte Berichte. Mit offenen Sinnen gelesen kennt man sich aus. (Sie könne ja nicht schreiben: Die Kiste ist von vorne bis hinten eine Fehlplanung und gehört eigentlich sofort entsorgt).
..und bei den Reisekatalogen - gute Verkehrsanbindung (liegt zwischen Autobahn und Flughafen) - Meerblick (wenn ich mit 3m langem Hals um die Ecke schaue) grüße klaus Die Geschmäcker sind auch einfach zu verschieden, als das ein Grundriss völlig zerrissen oder in den Himmel gelobt werden kann. Was für den einen perfekt passt, bedeutet für den anderen eng, klein und nicht alltagstauglich. Der Markt ist nach Jahrzehnten des Wohnmobilbaues konsolidiert, kein Hersteller wird sich unterdurchschnittliche Qualität dauerhaft leisten können, mit oder ohne bezahlte Tests. Man kann objektiv gar nicht testen und es allen Recht machen, die Art der Nutzung ist bei Reisemobilen so unterschiedlich, wie sie nur sein kann und auch die Prioritäten der Käufer sind nicht gleich. Schon die ersten Beiträge in dem Tröd zeigen das ganz deutlich. Hier wird über die Große Heckgarage mit dem 1.40 breiten Doppelbett darüber geschimpft, aber genau das war für und das Auswahlkriterium Nr. 1 für unser Mobil, wir haben die Garagenhöhe und Breite gemessen, um sicher zu sein, dass ein Moped hineinpasst und das Bett quer darüber ist. Jeder andere Grudriss wäre nicht in die engere Wahl gekommen. Außerdem war uns wichtig, dass Fahrer und Beifahrersitz drehbar sind und der Platz zum Wohnraum mitgenutzt wird, es gibt Grundrisse, wo das Fahrerhaus außen vor und durch Ecksitzgruppe verbaut ist. Was die anderen "Vorzüge" angeht, sicher hätten wir gern ein Quersofa im Slideout und eine größere Dusche mit WC, gibt es aber leider nicht. Natürlich ist auch die Küche sehr klein und Ablageflächen sind rar. Mit einer Länge von nur 7 m und einem Führerhaus, das 2m davon in Anspruch nimmt, fehlt natürlich irgendwo der Wohnraum. Selbst bei den Vollintegrierten ist vorne nicht mehr Wohnraum zu haben, da Motor usw. unter dem breiten Armaturenbrett untergebracht werden muss, nur die Frontscheibe ist weiter weg, das leigt am Fiat oder Sprinter Basis Chassis. Insgesamt sind die Grundrisse sehr unkreativ und bei allen Herstellern in Europa gleich. Was will man da lobend herausstellen? Die Sitzgruppen kann man alle vergessen, das sind nur Bretter mit einem Sitzkissen, mit Sofa und Wohlfühlen hat das gar nichts zu tun. selbst das unsägliche DUO-Mobil wurde dort sehr gelobt -habt ihr jemals schon einen in echt gesehen ???? lg Michel
Hallo, dann musst Du in eine andere Preisklasse gehen. Billig und alles soll drin sein geht halt nicht.
Widerspruch, Euer Ehren ... Selbst bei Kawas tut sich Beachtliches: --> Link
Ach so: RichyG fährt -zufälligerweise- einen Weinsberg CaraCompact 600 MEG. :roll: Volker ;-) Nicht schlecht, das Teil. Musste mich nur ein wenig orientieren, was da wo ist, ist ja ein Engländer. Hallo brainless, ja und? Verstehe den Sinn Deiner Worte nicht. Richy Hallo Richy, ich wollte damit verdeutlichen, welch wichtige soziologische Arbeit die Journalisten für die Hersteller übernehmen. Jeder Käufer erlebt nach vollzogenem Kauf eine Phase der "konativen Dissonanz". Das ist der Zustand des unterbewußten Zweifels, ob diese Kaufentscheidung die richtige war. Der Betroffene sucht überall nach objektiven oder subjektiven Signalen, die Zustimmung bedeuten können. So gerne jeder von uns Individualist ist, so gerne sieht er sich als akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft. Akzeptanz ist am leichtesten durch Anerkennung zu realisieren. Je mehr Anerkennung er für seine Kaufentscheidung erfährt, desto geborgener fühlt er sich - die Zweifel verschwinden, Volker ;-) aaah, dem kann ich so jedenfalls absolut zustimmen! Klar freut es einen ( in dem Fall mich :mrgreen: ), wenn der Test positiv ausfällt. Aber da war der Kauf ja schon über der Bühne. Und wär schon sch... gewesen, wenn sie den gerade erworbenen "Traum" in der Luft zerrissen hätten. Aber dann hätten die Tester selbstverständlich null Ahnung von der Materie gehabt :box: Schönen Abend noch wünscht Richy Ich finde die Tests seit ein Jahren auch fast durch die Bank ziemlich "weich" , sprich eigentlich ist alles ist schön und gut und dabei auch bloß keinem weh tun. Ab und an gibt es mal ein paar Pseudo Negativpunkte, die nicht wirklich negativ sind oder quasi normal je nach Preisklasse des Mobils. Was soll man sonst auch erwarten? Letztlich ist es so wie brainless geschrieben hat, wir wollen ja bestimmte Dinge wie z.B. Testberichte als Bestätigung das richtige getan - gekauft - zu haben. Objektivität erwarte ich bei den Tests nicht wirklich, letztlich fehlt auch der Vergleich auf gleichem Niveau, was bei der Vielfalt der Mobile ja auch fast unmöglich ist. Leider werden aber auch keine wirklichen Qualitätskriterien angewandt, wenn man sich so manchen Möbelbau anschaut wo die Verletzungsgefahr wegen scharfer Kanten etc. hoch ist, da wird dann nicht drauf eingegangen, statt dessen wird die LED Lichtleiste im Dachhimmel als positiv hervorgehoben. Tja, das ganze Blendwerk zieht eben immer und die eigentlich eher schlechter werdende Ausbauqualität der meisten Hersteller wird gar nicht erst erwähnt. Das zieht sich leider durch alle Bereiche unserer Gesellschaft - viel Blendwerk - und dafür nachlassende Qualität, eben Masse statt Klasse. In diesem Sinne, lese ich dennoch weiter die sogenannten Fachzeitschriften und denke mir meinen Teil. Neben den Testberichten gibt es ja auch ab und an mal durchaus erhellende Beiträge. Servus PX22 Was ja eigentlich dafür spricht, lieber Fakten aufzuführen anstatt gleich zu bewerten. Anhand der Fakten kann jeder selbst bewerten. Wenn jemand anderes bewertet, weiß man letztlich nie, nach welchen Kriterien... Genauso, finde ich auch besser die reinen Fakten sprechen zu lassen. Kommt bei den Tests zwar auch, aber meist ziemlich dünn. ... und ein wirklich fundiertes Testergebnis könnte erst nach längerem Gebrauch eines Reisemobils erhoben werden. Wer mal drei oder mehr Wochen in einem Mobil gelebt hat, kann schnell die Schwachstellen aufdecken, oder aber auch die echten Vorzüge entdecken. Die ersten Schrauben lösen sich sich halt meist nicht auf der Überführungsfahrt, sondern (wenn überhaupt) nach ca. 10.000 Kilometern. Und die ersten blauen Flecken entstehen nicht beim Probewohnen auf der Messe, sondern durch mehrmaliges schmerzhaftes Anecken an den immer gleichen scharfen Stellen. Interessant wäre auch, so ein Reisemobil nach drei bis fünf Jahren, analog den Tests in der AMS (gibts diese Tests eigentlich noch?), in seine ursprünglichen Einzelteile zu zerlegen und dann nochmal zu untersuchen. Natürlich muß so was halt auch irgenwie bezahlt werden. Und die Hersteller werden schon wissen, warum sie so ein Ansinnen nicht unterstützen. Die Qualität von Automobilen und Reisemobilen - egal welche Preisklasse - ist wohl in keinster Weise gleichzusetzen, was eigentlich schade ist. Und die o.g. Zeitschriften springen auf diesen Zug auch nicht wirklich auf. von Richy |
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