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Grüß Euch! Bislang habe ich nur die einzelnen Themen als Gast mitgelesen. Hin und wieder dachte ich mich zu registrieren um meinen Senf zu euren Diskussionen dazu zu geben, doch ich habe mich zum Glück im Griff gehabt :-o . Ihr kennt das, bist du erstmal irgendwo angemeldet, bist du nurmehr am sitzen vorm PC. Leider hat mich allerdings ein Problem ereilt, wo ich nicht ganz durchsehe und so durfte ich mich nun doch bei euch anmelden. Konkret geht es um meinen Hymer Eriba Baujahr 1991 mit Alkofen. Im Winter 2012/2013 musste er vor der Türe stehen, da wir umgebaut hatten. Der Wagen stand dabei leicht bergauf und hängte etwas nach rechts. Wenn es regnete oder schneite, rann das Wasser vermehrt auf der rechten Seite in Richtung Heck. Bei der letzten Begutachtung stellte man einen morschen Unterboden im rechten Heckbereich fest. Ich habe das angesehen und konnte das Holz bis zum Styropor lösen. Da der Winter schon näher rückte habe ich alle Flüssigkeiten abgelassen und den Wagen wieder unters Carboard gestellt. Vor wenigen Tagen habe ich mir die Stelle wieder angesehen. Es war alles Staubtrocken. Ich habe hier 2 Vermutungen: 1.) Regenwasser ist durch die Heckleuchte in den Innbereich gedrungen - das werde ich am Wochenende simulieren. 2.) das Regenwasser hat sich an der Seitenschürze einen Weg unter den Holzboden gefunden. Wo ich jetzt anstehe, ist die Frage wie ich diesen dünnen Holzboden herausbekomme und wie ich den neuen Boden dann fixieren soll. lg Jochen aus Graz Hallo, und herzlich Willkommen hier. Schau mal da: --> Link Vielleicht hilft dir das schon mal ein wenig weiter. Wir haben gute ERfahrungen gemacht mit einer "gläsernern" Werkstatt in Bautzen. Da kann man selbst mitarbeiten, sieht also alles, was gemacht wird, selbst wenn man nicht mit Hand anlegt. Die sind auf sowas spezialisiert. Da kann man auch im Womo übernachten. Falls Interesse besteht, geb ich die Adresse gern bekannt.
Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Tag Bevor Du irgendwas machst, solltest Du Dir sicher sein das das Wasser nicht doch von weiter oben reinkommt. Das geht nur durch Messen. Ein guter Monteur mit einem gscheiten Messgerät kann dies genau erörtern. Nach einem Winter im Trockenen fühlt sich unten liegendes Holz immer trocken an. Was aber wenn in der Wand noch Feuchtigkeit steckt ? Dann wäre alle Arbeit für die Katz und in 2 Jahren ist alles wieder und schlimmer verfault. Kurt Dank euch allen für die Rückmeldungen. Die Feuchtigkeit zu messen, daran habe ich bereits gedacht. Dazu habe ich mir einen fixe Prozess zurecht gelegt und ein Excel dafür erstellt. Ich habe leider noch keine Erfahrungen um zu wissen wo die Messung grenzwertig ist und an welchen Stellen die Höhe der Werte normal sein wird. Als Messgerät verwende ich ein Gerät von ELV. Hier bin ich allerdings wegen der Trägheit nicht ganz sicher ob die Messergebnisse auch stimmen. Jedenfalls suche ich noch immer um eine Empfehlung wie ich ungehindert der Messungen den 3mm Sperrholzboden reparieren kann. Anmerkung dazu, von oben betrachtet wirkt alles stabil und trocken. Wenn ich den Bodenbelag zur Seite lege, gibt es keine Flecken oder sonstiges was mich jetzt irritieren würde. Die Frage ist, wie ich am besten vorgehe um einen Schaden vom Dach oder wänden zu erkennen ohne gleich das ganze Fahrzeug zerlegen zu müssen um nach etwas zu suchen was vielleicht nicht da ist. lg Jochen
Hallo Jochen, das hat Dir "turbokurtla" bereits erklärt. Zitat: "Das geht nur durch Messen. Ein guter Monteur mit einem gscheiten Messgerät kann dies genau erörtern." Daran wirst Du nichts ändern, auch wenn Du noch so oft fragst! ÄT kurt2: nicht bös sein, aber was soll ich mit der Info? turbokurtla hat hingewiesen die Feuchte zu messen. Ich kann mich nicht erinnern das abgelehnt zu haben. Wo ich anders denke ist, dass ich das als laufende Wartung sehe und die Messungen eigenständig vornehmen möchte. Gerade bei einem alten Wagen hast du keine Garantie auf Dichtheit. Wenn du im Feb. misst, kann das im August schon wieder undicht sein. ÄT emil77b: Danke für den Link zur Seite. lg Jochen
Er will Dir damit sagen, wenn du ein guter Monteur mit gutem Messgerät bist kannst es selbst, sonst nicht. Kurt Ich hoffe ich wirke jetzt nicht undankbar, aber ich habe immer noch keine Lösung gefunden wie ich diesen Boden zumindest solange repariert bekomme, bis ich anhand der laufenden Messungen genau sagen kann wo das Wasser und vor allem wieviel hereingekommen ist. Bei dem Link von emil finde ich nur Schäden an den Wänden. Nichts beim Boden. Oder übersehe ich da etwas? Was haltet ihr eigentlich davon Fenster und Luken neu einzudichten? Macht das Sinn? lg jochen Erste Bilder und Messergebnisse: Ich hab nun mit meinem Messgerät 3 Messpunkte festgemacht. Unmittelbar rechts hinten komme ich auf Werte um die 70. An der Rückwand Richtung Luke auf die 60. Von der Rückwand in einem Abstand von 10cm auf Werte um die 20. ![]() Hallo Jochen, Du schreibst immer „an der Rückwand“ oder „von der Rückwand“!! Wenn ich mir die Bilder ansehe, glaube ich eher, Du misst die Bodenplatte!??? Ich gehe mal davon aus. Bei der Messung in Bild 1 solltest Du das Kabel wegräumen. Kann Ergebnis verfälschen. Bei der Messung in Bild 2 ist der Wert schon sehr hoch. Ist unter der Bodenplatte vielleicht ein Stahlträger des Rahmens? Wenn nicht, tippe ich hier schon auf Feuchtigkeit im Boden. Bild 3, die 16,9 sind in Ordnung. Hier ist alles trocken. Ist nur meine bescheidene Meinung. „Turbokurtla „ wird Dir sicher Genaueres (und das weitere Vorgehen) sagen können. ÄT kurt2: du hast natürlich recht ich meine bei den Messungen immer den Bodenbereich, da ja der Unterboden in diesem Bereich feucht gewesen ist. Mit Rückwand ist nur der Anhaltspunkt gemeint. Du kannst mit dem Stahlträger sicher recht haben, da sich der hohe Messwert über die Breite darstellt. Ich muss da aber abwarten und in mehreren Abständen nachmessen. Was ich zuvor zu erwähnen vergas, von der Bodenplatte aufwärts liegen die Werte bei 30 und je höher es geht bei 20. lg Jochen Jochen: um korrekte/reproduzierbare Messergebnisse zu erhalten solltest du das messgerät senkrecht zur oberfläche halten ... und mit abstand zu den ecken. gruß moritz Hallo Jochen, ok, soll sein, hier hastu Boden :) --> Link .. wie auch irgendwo vorher schon angeschnitten und dargestellt, repariert, komplett erneuert. :) allein, eine möglichst genaue Diagnose vor dem "Aufreissen" erspart Dir ggf viel Arbeit. Drum, gründlich machen :!: :!: :) Emil ÄT emil: Vielen Dank für den Link, da habe ich eine Weile zu lesen. ÄT jippiee: Die Messungen wurden immer schön Senkrecht geführt. Es war nur wegen der Fotos notwendig das Gerät entsprechend zu drehen. Was den aktuellen Status angeht, bin ich mir sicher, dass Wasser über die Heckleuchte eingedrungen ist. Ich habe das ganze neu verklebt und habe den Gartenschlauch eine Zeit lang darüber gelassen. Meines Erachtens scheint diese Stelle einmal dicht zu sein. Hallo, wenn Du Dir auch sicher bist, die Eindringstelle gefunden zu haben, würde ich trotzdem den Wassertest auch unter der Klappe machen. Miß mal die Feuchte unter der Klappe und am angrenzenden Boden. Dann stell das WoMo in den Regen oder laß Wasser oberhalb der Klappe laufen. Danach nochmals messen. Sind die Werte gleich??? Hallo Jochen, das mit der "Schlauchtestmethode", geht beim Womo garantiert nach hinten los! Emil Zum Thema Wasserschaden, ist schon viel gesagt und geschrieben worden, ich war mutig und habe einen ganz anderen Weg genommen. Zur Vorgeschichte, schon mal einen Wasserschaden vor zehn Jahren gehabt, den machte Rentmobil weg. Kostete uns 2800 €. Angeblich war die Ursache eine nicht reichlich nach unten gezogene Tropfkante. Durch die Pflege von Eltern ca. 7 Jahre wurde das Mobil nicht mehr gefahren, außer TÜV und Zahnriemen und neue Bremsen . Aber zweimal im Jahr wurde eine Sichtprüfung Boden innen , Unterboden außen gemacht. Im März dann in die Stauklappe geschaut und gesehen, dass der auf dem Holz aufgeklebte Linoleumbelag sich an einer Stelle etwas hoch gestellt hatte. Ich dachte mir, da ziehst du mal dran und klebst ihn dann wieder fest. Mich traf fast der Schlag, der Holzboden war nass nicht nur feucht. Zum Händler, der sagte das würde bestimmt 3000 € kosten. Das sah ich nicht ein. Dann machst du es eben selbst dachte ich mir. Legte auf 2,30 cm Länge und 40 cm breite hinten alles frei, Linoleum abgeschnitten bis ich auf gesundes Holz bin. Alles trocknen lassen mit Ventilator und mit Truma Heizung. Das alleine ca. 14 Tage. Nach dem abtrocknen die zerbröselten Holzteile entfernt. Dann im Internet stundenlang gelesen, da viel mir ein Bericht über G4 auf, ist ein teures Holzverfestigungsmittel, das Zeug soll sogar morsches Holz wieder fest machen. Es wird im Yachtbau viel verwendet. Firma angeschrieben, Freund in Schweden beauftragt ins Wasa Museum zu gehen und zu fragen, wie man Holz wieder fest bekommt. Die haben viele Teile der versunkenen Wasa mit G4 behandelt. Für uns stand fest der Boden wird damit behandelt. Vorher noch im Trockenprozess die Ursache für das eingetretene Wasser gesucht. Ein Mitbewohner im Haus ist Fachmann für Hausbau, sagte, lass uns hinter die am Knaus befestigten Plastikteile sehen, diese Teile sind für Knaus typisch mal alle abbauen. Schadenstelle schnell gefunden. Rückwand ist mit einfachen Schrauben verschraubt, an einer Stelle war die Schraube sehr verrostet und wurde identifiziert als Eintrittsstelle für das über Jahre eingesickertes Wasser. Alle Schrauben durch Edelstahlschrauben ersetzt und mit viel Silikon abgedichtet. Graue Teile wieder dran und zusätzlich mit Silikonnaht so zugemacht dass kein Wasser mehr dahinter laufen kann. Womo jetzt trocken. G4 unter Atemschutz und super Belüftung auf das abgetrockte Holz verstrichen , dass ganze zwei mal im Abstand von 24 Std. satt gestrichen. Die gesamte Rückwand in Höhe von 25 cm und Länge von 3,30 cm im abstand von 15 cm vorsichtig angebohrt und dann in jedes Loch mit einer 50 ml Spritze und einer dicken Nadel jeweils G4 eingespritzt. Das gleiche dann hinten links und rechts, wo das Gasfach und die Serviceklappe angebracht sind, die Stellen angebohrt und geimpft mit G4 , Löcher mit Blindstopfen und Silikon verschlossen. Nach dem dann 14 Tage gelüftet war ging's weiter. Boots Sperrholz jeweils zehn Lagen über einander gepresst und Wasserfest , Vorderseite und Rückseite ist mit Kunststoff behandelt gekauft. Schablonen gemacht und Sperrholz ausgesägt und innen angepasst. Auf 3,30 cm Länge und 40 cm breite bis zum gesunden Holz satt eingeklebt und mit Druck 24 h befestigt. Dann hinten Rückwand 2,30 m lang und 30 cm hoch mit Druck verklebt . Alle Übergänge mit Silikonnaht versiegelt. Druckpumpe wider eingebaut und neue Stützen innen für die Sitztruhen hergestellt und befestigt. Weiter Lüften bei jeder Gelegenheit. Womo hinten hoch gestellt. Wunderbar kann man darunter liegen und arbeiten. Der gesamte Unterboden war bis zur Tropfkante mit Teroson zu geklebt, mit einer scharfen Spachtel alles abgekratzt, war eine Heidenarbeit, Holz war auch da sehr nass. Zerbröseltes Holz weggemacht und festgestellt, dass nach der G4 Behandlung auf einer Länge von 3,30 m und einer Breite von 50 cm das gleiche Bootssperrholz als Unterboden neu eingeklebt werden muss. Alles vermessen und mit Druck und viel Spezial Kleber angedrückt, mit Stützen von unten Druck nach oben ,nach 48 h die Stützen abgenommen, alle erkannten Ritzen mit Teroson verschlossen. Kosten waren , meine Zeit, G4 60 €, Holz Spezial 100 €, weiter gut gelüftet und dann der Test, es ging zehn Tage nach Texel kein Geruch festgestellt keiner hatte Kopfschmerzen alles dicht. So das war's. Hallo Schaefges, die Story gibts von dir nun bereits 4 mal seit 7/15. Vielen, vielen Dank für Deinen Rat Gruss Emil
stimmt, ich hatte schon einmal was zu der Vorgehensweise geschrieben:
Genau, Silicon hat da gar nix zu suchen, höchtens Silicon-Öl :razz: Grüße, Vanni Hallo Ihr Lieben, dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen :) Gruss Emil |
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