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Wer kein Wintercamping macht oder Allergiker ist, kann auch ohne Aldeheizung ganz gut leben. Dennoch ist Warmwasserheizung der Luftheizung überlegen, das ist gar keine Frage - der einzige Minuspunkt ist die geringfügig längere Aufheizzeit, das wars aber da schon. Da ich kein Wintercamping mache ist die Truma für mich OK, auch de Alkoven ist mitbeheizt und für die Übergangszeit und nicht allzu tiefe Minustemperaturen passt das schon. Kai Ja sicher, jetzt taugt die Truma noch nicht mal mehr fürs Wintercamping, und alle Allergiker sterben spontan, wenn Sie in einem Truma-geheizten Mobil darben müssen... Geht's noch? Mag ja sein, dass die Alde tolle Wohlfühlwärme macht, aber angenehm warm macht die Truma auch, und zwar auch bis -20 Grad oder tiefer. Wie tief das noch gutgeht, hängt primär von der Isolierung des WoMos und der Heizleistung ab, nicht vom Heizsystem. Wie oben schon gepostet, muss man halt für eine gute Wärmeverteilung durch gute Platzierung der Ausströmer sorgen. Z. B. bekommt man einen Alkoven kaum angenehmer beheizt als mit Lochschläuchen unterm Lattenrost. Bitte ein bisschen näher an der Physik bleiben. Bis denn, Tinduck
Gegenfrage: Wer hat eine Luftheizung zu hause?!! - Ich habe selber die Truma und bin damit auch absolut zufrieden, aber ich gebe aus dem Vergleich mit dem Mobil eines Kollegen zu daß die Wärme der Aldeheizung einfach angenehmer ist, und durch die el. Heizpatrone die bei der Alde Serie sind (ja ich weiß gibts bei Truma auch gegen Aufpreis) halte ich das System für das bessere. Und es gibt nun mal Leute mit Allergie die Probleme mit Staub usw. haben und das ist halt auch die Alde im Vorteil. Kai Ein hoher Anteil der Eigenheime in den USA und Kanada ( in den kalten Klimazonen) haben eine Warmluftheizung, die im Sommer auch zur Verteilung der Kaltluft der Klimaanlage genutzt wird. Das zeigt nicht, dass es besser ist (ist es nicht), sondern, das es auch funktioniert. Auch im Winter und bei Allergikern... Ich fühle mich im Winter Zuhause auch von unserer Fußbodenheizung verwöhnt, was besseres gibt's nicht, aber das brauche ich eben nicht im WoMo. Luxuriöser ist da die Alde, preisgünstiger (und meiner Meinung nach zweckmäßiger) die Truma. Und die Elektrooption gibt's da auch schon seit Ewigkeiten, das ist nichts Neues. Ich stehe nun mal auf dem Standpunkt, dass man nicht Luxus und Notwendigkeit verwechseln sollte, das sind nämlich die ersten Anzeichen von Dekadenz und Verweichlichung :D Luxus ist OK, aber man sollte nicht so tun, als ob es ohne nicht auszuhalten wäre. Bis denn, Tinduck Aus eigener Erfahrung kann ich dazu (noch nichts) sagen, wie schon geschrieben, bislang mussten wir in den Leihfahrzeugen ohne Heizung auskommen oder versuchen mit der Klimaanlage/Generator ein bisschen Temperatur ins Spiel zu bringen... dagegen sind vermutlich alle europäischen Systeme Gold. Ich kann Euch aber sagen, warum wir eine Truma bestellt haben. Wir planen ja einen großen Anteil an Pisten für die Zukunft, also viel Gerüttel und Bewegung im Aufbau, da möchten wir nicht riskieren, dass etwas undicht wird und uns die Heizung in den Doppelboden tropft. Deswegen meine Frage nach Undichtigkeiten. Sicher keine Frage, die man sich stellt, wenn man zu einem hohen Prozentsatz asphaltierte Straßen nutzt. Dass die Truma dazu auch noch günstiger ist, ist ein willkommener Nebeneffekt... :wink: LG Harriet Noch ein kleiner Hinweis zum Thema Heizpatrone / elektrische Unterstützung: Wir stehen nahezu ausschließlich frei, Landstrom benutzen und brauchen wir fast nie. Deshalb würde / könnte ich diesen Vorteil der Alde nicht nutzen. Bei unserem Vorfahrzeug hatten wir ein Truma mit Zuheizer, den wir aber in 6 Jahren kein einziges Mal benutzt haben. VG, traveldog Harriet Schau einmal im Forum der Individualausbauer rein: Da sind Warmwasserheizungen nichts seltenes - und die fahren dann wirklich ins Gelände! Damit dürfte das Thema Dichtigkeit eher keines sein ... Aber die Individualausbauer benutzen keine Kabinen von Detleffs oder Hymer! Wenn die Kabine auf einem Fahrzeug mit Rahmen sitzt und noich einen Hilfsrahmen (möglichst auf Diagonalfedern) sitzt, verwindet sie nicht und hat damit keine Belastungen für Warm- oder Kaltwasserleitungen. Die Aufbauten der Serienfahrzeugen, vor allem auf Flachbodenchassis verwinden schon beim "auf den Randstein fahren" Andreas Deswegen ist das System zu einem Teil ja auch aus Gummileitungen aufgebaut ... zumindest die Bogenübergänge sind aus Gummi und keine steife Rohreinheit. ![]() Hallo, nun wurde bisher nur von der Erwärmung des Innenraumes gesprochen. Nun interessiert mich das Aufheizen des Warmwassers. Da ich bisher nur eine Truma mein Eigen nennen durfte, habe ich keinen Vergleich zur Alde. Die Truma 6 hat einen Warmwasservorrat von 10l mir 60°. Die Alde hat etwas mehr als 8l mit maximal 65°. Bei welchem System hat mann mehr Duschwasser. Ich dachte, die Alde wäre da etwas komfortabler, da bei unserer Truma es schon das ein oder andere Mal vorgekommen ist, dass es etwas mehr warmes Wasser hätte sein können. LG Moin, Mit der Alde ist es heizen "wie zu Hause".... Wir hatten diverse Truma Heizungen.... - doch für uns - die auch im Winter nach Finnland fahren, gibt es nix besseres. Zusätzlich läuft im Wasserkreislauf noch ne Webasto Thermotop mit, als Backup. Die 220V nutzen wir im Winterquartier - spart das Ausräumen und das Womo ist immer frostfrei. Die Wassermenge reicht uns zum Duschen. Wir hatten mit der Truma auch das Problem, dass etwas mehr Warmwasser wünschenswert wäre. Bei 1.90 und 90 kg braucht es mit Haarwäsche schon ein paar Liter mehr. Erstaunlicherweise hat mir bei der Alde bisher das Wasser immer gereicht. Auch heizt sie schneller wieder auf für die zweite Person. Auch beim Heisswasser würde ich heute der Alde den Vorzug geben. Intelligent auch die Steuerung. Vor dem Duschen am Panel auf volle Wasserheizleistung einschalten. Die Alde schaltet nach ca. 30 Minuten selber wieder zurück. Zum Thema verwinden, die Alde führt das Wasser in Gummi und Alu. Da ist verwinden kein Problem. Lecke Alde Heizungen sind kein Thema, wobei sicher irgend jemand irgendwo eine findet, das wäre dann die Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Ernst Danke für die Hinweise "die Alde führt das Wasser in Gummi und Alu. Da ist verwinden kein Problem." Eine fachgerechte Installation ist halt das A und O. Ich habe leider schon Heizungen gesehen, da war nur der Aus/Einlass mit Gummi. Der Rest war Alurohr und mit Metall/Gummischellen an die Wand/Boden geschraubt. Kritisch sind halt die Boden/Wand Übergänge. Ich habe das Ganze halt deshalb angeführt, weil für viele Hersteller der fachgerechte Installationsaufwand zu hoch ist und sie die Ausbildungskosten scheuen. Andreas
So hatte ich das auch schon gesehen, deswegen meine Frage zum Thema Verwinden / Undichtigkeiten. Danke für die Info! Harriet Warmwassermenge war auch bei uns nie ein Problem; selbst Wintercamping und 5 Personen hintereinander in der Dusche hat funktioniert. Wie Ernst schon erwähnt hat, heizt die Alde das Wasser relativ schnell auf, die Systemtemperatur beträgt etwa 70 Grad und entsprechend wird die zu verfügung stehende Warmwassermenge vom Boiler ja durch die Mischung mit Kaltwasser auf Badetemperatur mehr als verdoppelt! Hallo, also die pm hat in 2013 einen Test mit 2 bis auf das Heizsystem gleichen Wohnmobile (Knaus) durchgeführt. Das Mobil mit der Truma ist von - 15 °C (beide Wohnmobile waren in der gleichen Kühlkammer) in 4 Stunden auf 20 °C geheizt worden, das Mobil mit Alden brauchte 6 Stunden dazu! Also nicht ein paar Minuten .... 8) Die Physik sollte klar sein: bei der Alden mit voll temperierten Heizkörpern, muss die Thermik die Wohnmobilluft mehrmals umwälzen, um das Wohnmobil zu erwärmen, das dauert. (Andreas "Andwein" hat das bereit erwähnt) Bei der Truma wird das mit dem Gebläse erzwungen und damit wesentlich (bis zu 50 %) verkürzt! Man sollte dabei nur nicht vergessen, dass bei einer Luftheizung zwar die Luft rel. schnell erwärmt wird, aber die Wände und Möbel viel länger brauchen, ehe sie annähernd die Temperatur haben wie die Luft. Resultat dieser Differenz ist ein - zunächst - unangenehmes Raumklima. Auch diesbezüglich hat eine Wasserheizung Vorteile, die allerdings mit Wartezeit erkauft werden müssen. :wink:
Auch wenn eine Alde-Heizung mit Wasser betrieben wird, erwärmt diese die Luft physikalisch genauso wie die Truma, nur viel langsamer, da die Oberfläche des Heizkörper geringer ist! :wink:
Nein - das Funktionsprinzip ist unterschiedlich. Die Truma bläst erwärmte Luft in den Raum und erwärmt diesen von oben nch unten (warme Luft steigt nach oben, unten bleibt es zunächst kühl). Bei der Wasserheizung hingegen erwärmt sich die Luft sich an den Heizkörpern und gerät Bewegung (erwärmte Luft steigt langsam(!) auf, erkaltete sinkt nach unten). Eine geschickte Anordnung der Heizköper sorgt für einen langsamen und kontinuierlichen Wärmestrom. Diese Konvektion (Wärmemitführung durch Luft) ist es, die für das deutlich angenehmere Raumklima bei einer Wasserheizung im Vergleich zur Warmluftheizung, bei der deutlich höhere Strömungsgeschwindigkeiten vorliegen, sorgt. Das ist doch dasselbe ...
Genau aus diesem Grunde haben wir auch eine Truma und wir haben bereits bei der Planung des Gogolobils eine Alde-Heizung verworfen. Ca. 50.000 Pisten- und Schlechtwegekilometer hat unsere Truma bisher klaglos ausgehalten. Ob das auch eine Alde geschafft hätte? Ich wollte und will es nicht darauf ankommen lassen, denn wenn mann/frau irgendwo abseits in der Wallachei steht und eine Heizung braucht und niemand in der Nähe ist, der einen versteht oder gar helfen kann... - ich mag gar nicht daran denken! Ich habe als Reserve u.a. auch eine zweite Druckwasserpumpe und einen zweiten ELB dabei. Habe die Ehre Gogolo Moinsen,
öhm, das ist wohl falsch, oder da war wohl ein Fuscher am Werk :D Bei allen meinen Trumas waren die Austritte unten und die erwärmte Luft stieg nach oben! LG vom Mikesch Der pm Test geht natürlich etwas an der Realität vorbei: Wie haben kein Wohnmobil, welches wir von -15 auf 20 Grad erwärmen wollen. Unser Womo hat im Winter nachts 16-18 Grad und wir wollen z.B. Um 8 Uhr bei 22 Grad frühstücken. Diese Luft-Temperatur schafft dann die Truma erwas schneller - Die Alde müssen wir programmieren, dass sie mit ihrer Arbeit etwas früher beginnt. Dafür ist das Empfinden während des Frühstücks dann eindeutig angenehmer!
Ziemlich warme, durch Gebläse angetriebene und somit schnell strömende Luft auf der einen Seite und auf der anderen Seite Luft, die sich am Heizkörper erwärmt, nicht mechanisch bewegt wird (per Gebläse) und infolgedessen deutlich langsamer strömt, sind für mich zwei sehr unterschiedliche Funktiuonsmechanismen. Wenn Du beide Heizungen miteinander vergleichen könntest, würdest Du mir sicherlich zustimmen. :)
Warme Luft steigt immer nach oben, egal wo die Öffnungen sind :mrgreen: Was ich sagen wollte ist, dass sich die Wärmeverteilung bei einer Luftheizung sich anders ausbildet als bei einer WW-Heizung. Die Strömungsgeschwindigkeiten der Luft unterschiedlich und es ergibt sich bei einer WW-Heizung eine gleichmäßigere Temperaturverteilung. Beide Aspekte führen zum unbestreitbar angenehmeren Raumklima bei einer Wasserheizung. Näheres s. Alde.
Warme Luft steigt immer nach oben, egal wo die Öffnungen sind :mrgreen: Was ich sagen wollte ist, dass sich die Wärmeverteilung bei einer Luftheizung sich anders ausbildet als bei einer WW-Heizung und dass sich die Strömungsgeschwindigkeiten der Luft deutlich unterscheiden. Auch bei unten liegenden Öffnungen einer Luftheizung hast Du den Effekt, dass es oben schneller warm wird als unten am Boden. Wir hatten das mal bei einem Mietmobil ziemlich extrem - in Kopfhöhe hatten wir über 30 Grad und gleichzeitig eiskalte Füße. Die warme Luft staute sich oben und die Warmluftschicht "wuchs" langsam von von oben runter. Es dauerte einige Zeit, bis es unten warm wurde - was am überhitzten Kopf logischerweisenichts änderte. Es ergibt sich bei einer WW-Heizung bei geringerer Luftbewegung eine gleichmäßigere Temperaturverteilung, deren Aufbau allerdings länger dauert. Das führt zum unbestreitbar angenehmeren Raumklima bei einer Wasserheizung.
Ich hoffe doch sehr für Euch, dass der Aufbau so stabil ist, dass der sich nicht in sich bewegt. :? Lasst Ihr nicht bei Woelcke bauen? Deren Aufbauten und der verbaute Inhalt sind pistenfest. Da bräuchtest Du Dir keine Sorgen zu machen. :) Was aber auch nicht heißt, dass man nach stärkeren Belastungen nicht ab und zu die Befestigungen kontrollieren sollte... Moinsen,
Programmiere die Truma auch und da sie bei Erreichen der Temperatur nicht mehr wirklich arbeitet, ist das in dem gut durchkonstruierten System ebenso angenehm. Der Punkt von Gogolo spielt bei uns auch eine große Rolle... Letztendlich finde ich eine Diskussion Alde vs. Truma ohne Zielsetzung wie Art des WoMos, Art zu Leben und wo bewege ich mich mich mit welchem WoMo auf welchen Wegen nicht wirklich zielführend. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile und was da für den Einzelnen besser sein könnte, kann man nur mit Wissen der Parameter abschätzen. Sagen wir mal vereinfacht so: Für den gemeinen Wohnmobilisten ist die Alde bestimmt die erste Wahl, für Gogolisten in entsprechenden Fahrzeugen eher nicht. Diese beiden Typen Wohnmobilisten hauen sich die Argumente um die Ohren, finden aber keinen gemeinsamen Nenner, weil die Interessenlagen völlig unterschiedlich sind. LG vom Mikesch
Das ist auch meine Meinung. Ich diskutiere ja auch nicht ob ich Kreuzschlitz- oder Schraubendreher mit Klinge benutze, solange ich die Schraube nicht kenne. Alles hat Vor- und Nachteile, auch Umluft/Warmwasserheizung. Die muss man abwägen und dann für sich entscheiden. Andreas
hm, diese Einteilung scheint mir doch recht schematisch. Wir haben ein Allradfahrzeug und mittlerweile über 60Tkm auf der Uhr, davon nicht wenige km auf Pisten und sonstigen unbefestigten Wegen - und eine ALDE. Die Bedenken von Stadtmaus und Gogolo kann ich so gar nicht nachvollziehen.
Was für einen gemeinsamen Nenner? Wer Haut hier wem was um die Ohren? Bisher geht's doch hier sehr sachlich zu. Die Frage kann doch nicht sein, was das bessere System ist - jedes hat Vor- und Nachteile. Mir ging es um den Vergleich. Der ist ja ein nicht unwichtiger Aspekt bei der Entscheidung für das eine und gegen das andere. Auch Preis und Gewicht spielen dabei eine Rolle. Also was soll die Dramatisierung? Habe mir diesen thread gerade nochmal angeschaut - dabei ist mir eingefallen, dass die Frage Alde vs. Truma sich noch mal neu stellt, wenn die Höhentauglichkeit wichtig wird, etwa bei Reisen ins südamerikanische Hochland. Hier hat die Alde, wenn man der Auskunft am Alde-Stand auf dem Carawan-Salon Glauben schenken darf, ihr Limit bei einer Höhe von etwa 2500m. Weiß hier vielleicht jemand, wie das bei der Truma aussieht? (Sorgen mache ich mir deswegen (noch) nicht, da noch eine Dieselheizung mit an Bord ist, für die wohl ein Höhenkit geordert werden kann. Aber genaueres muss ich erst noch in Erfahrung bringen. Dauert ja noch ein Weilchen, bis es soweit ist. :) ) |
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